FIA (fehl)Urteile in der F1

Hier sind alle Beiträge zum Grand Prix 2007 archiviert

Moderator: Mods

Antworten
Benutzeravatar
bolfo
Formel1.de-Legende
Formel1.de-Legende
Beiträge: 29042
Registriert: 28.05.2005, 00:08

Beitrag von bolfo » 05.08.2007, 21:17

Feuertrollsmercedes hat geschrieben:besonders geil is ja das Ferrari bei der Konstrukteurs-WM net unbedingt aufholen konnte...gut 8 Punkte...aba naja nich so großartig



Glück für die Roten. Das heutige Resultat wäre in der Konstrukteurs-WM beinahe der Todesstoss gewesen. Aber immerhin hält man mit dieser Entscheidung die Weltmeisterschaft offen....
Never argue with an idiot. They bring you down to their level and beat you with experience.

Feuertrollsmercedes
Nachwuchspilot
Beiträge: 269
Registriert: 03.08.2007, 15:14
Wohnort: Westendorf

Beitrag von Feuertrollsmercedes » 05.08.2007, 21:18

wenn auch nur künstlich....falls MCM den wegen n paar Punkten net gewinnen sollte wird halt n fader Beigeschmack bleiben 8)
Formel 1 ist der einzige Sport in dem es egal ist, ob die Fahrer gedopt sind xD

Benutzeravatar
bolfo
Formel1.de-Legende
Formel1.de-Legende
Beiträge: 29042
Registriert: 28.05.2005, 00:08

Re: FIA (fehl)Urteile in der F1

Beitrag von bolfo » 05.08.2007, 21:37

schumi-fan_0815 hat geschrieben:Nun, ich glaube mich an Monakko 2006 sehr gut errinnern zu können (VHS-Aufzeichnung). Schumi hat nicht alle 21 Fahrer blockiert. Zudem war nur Alonso ein ernstzunehmender Kandidat, der die vorgelegte Zeit hätte knacken können. Die FIA hat aber nur die Telemetriedaten ausgewertet und die beiden ersten Zwischenzeiten von Schumi nicht bei der Urteilsfindung in Betracht gezogen.
Daher bin ich der Meinung, daß Alonso hier hätte genauso hart bestraft weren müssen wie Schumi 2006.

Allerdings gibt es auch andere Beispiele, wo unser Schumi mit "WM-Bonus" davon gekommen ist und andere beim gleichen Delikt richtig bestraft wurden.
Fazit: willkürliche Urteile der FIA, die sich belegen lassen, genauso unsinnige "Sportregeln" in der F1, die einige Rennställe von vornherein benachteiligen und diesen nur die Möglichkeit lassen, mit viel Glück mal Punkte abzustauben oder für ein paar Runden das Feld anzuführen.



Nein, die Bestrafung ergab schon seinen Sinn.

Alonso hat einen Fahrer blockiert, nämlich Hamilton. Wenn man während der Q-Session auf der Strecke einen Konkurrenten blockiert, wird einem einfach die schnellste Zeit gestrichen. Hätte man also bei Alonso diese Regel angewendet, wäre er sogar besser davongekommen....

Letztlich wurde die Bestrafung anhand der Schwere gefällt. Und er hat nun mal einen Piloten blockiert - ob er das in der Box tut oder auf der Strecke ist eigentlich sekundär. Schumacher hatte in Monaco jedoch gleich 9 Fahrer behindert, zudem stellte er ein zusätzliches Risiko auf der Strecke dar, und deshalb wurde er auch härter bestraft.

Deshalb war das Strafmass bei Alonso gerechtfertigt. Hätte man ihn nach ganz hinten versetzt, müsste man sich in Zukunft überlegen, ob man einen Fahrer, der einen Konkurrenten in Zukunft auf der Strecke in Q3 blockiert, ebenfalls nach hinten versetzen muss.
Never argue with an idiot. They bring you down to their level and beat you with experience.

AyrtonSenna Fanatiker
Testfahrer
Beiträge: 908
Registriert: 19.12.2006, 13:07
Wohnort: Bayern Underground

Beitrag von AyrtonSenna Fanatiker » 06.08.2007, 13:36

Symonds: Das war Gerissenheit im Spiel

Viele Formel-1-Experten sind der Meinung, dass Fernando Alonso von der Rennleitung zu Recht bestraft wurde, weil er Lewis Hamilton in der Qualifikation gezielt behindert haben soll. Der Auslöser mag sein britischer Teamkollege gewesen sein, doch dieser hatte den Spanier auf der Rennstrecke zuvor nicht direkt behindert.

Renault-Chefingenieur Pat Symonds kennt Alonso von früher natürlich gut, und der Brite ist der Meinung, dass Alonso mit seinem Teamkollegen ein Spielchen getrieben hat: "Ich denke, dass da ein wenig Gerissenheit im Spiel im Gange war", so Symonds gegenüber 'ITV'. "Man muss daran erinnern, dass dies sehr konkurrenzfähige Leute sind. Sie müssen Gerissenheit im Spiel anwenden, sie müssen das tun."

Zu der Art und Weise, wie McLaren-Mercedes mit seinen Fahrern umgeht, wollte sich der Ingenieur nicht äußern: "Es ist schwierig, diesbezüglich einen Kommentar abzugeben, ohne alle Details zu kennen. Ich denke, dass sich Lewis womöglich ein wenig bedroht gefühlt hat - es lag ein Ferrari hinter ihm und er dachte, dass er vielleicht einen Platz an ihn verliert. Aber ich bin der Falsche, an den man diese Frage richtet - ich bin nicht im Besitz aller Fakten."

Auch ne Überlegung....
Bild

Benutzeravatar
Formel-1-Fan
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2703
Registriert: 02.07.2007, 15:27

Beitrag von Formel-1-Fan » 06.08.2007, 13:37

Wie gesagt. Alonso hat nur einen Fahrer behindert, Schumacher im letztes Jahr in Monaco gleich 9. Nach Schumachers Strafversetzng auf Platz 222 war Alonsos Strafe nur folgerichtig. Aber dass das Team keine Punkte bekommt, kann ich nicht nachvollziehen. Was kann denn das TEam dafür, dass Alonso nach dem Signal noch zehn Sekunden stehenbleibt?

Benutzeravatar
schumi91
Nachwuchspilot
Beiträge: 324
Registriert: 15.05.2007, 14:28

Beitrag von schumi91 » 06.08.2007, 14:08

Formel-1-Fan hat geschrieben:Wie gesagt. Alonso hat nur einen Fahrer behindert, Schumacher im letztes Jahr in Monaco gleich 9. Nach Schumachers Strafversetzng auf Platz 222 war Alonsos Strafe nur folgerichtig. Aber dass das Team keine Punkte bekommt, kann ich nicht nachvollziehen. Was kann denn das TEam dafür, dass Alonso nach dem Signal noch zehn Sekunden stehenbleibt?

ICh verstehe auch nicht, wieso das Team auch bestraft wurde. Alonso baut Mist und auch Hamilton wird praktisch dafür bestraft, da seinem Team die K-Punkte abgezogen wurde. :?
Aber mit Alonsos 6. Startplatz, das war schon in Ordnung.

Benutzeravatar
schumi-fan_0815
Nachwuchspilot
Beiträge: 347
Registriert: 05.08.2007, 09:55

Beitrag von schumi-fan_0815 » 06.08.2007, 15:58

Aus dem Waffenhändler machen wir einen Handwerksbetrieb, aus der Waffe einen Hammer und unser Mörder erschlägt mit diesem, der seinem Arbeitgeber gehört und ihm zur Arbeit gegeben wurde, sein Opfer.

Der Arbeitgeber ist auch in diesem Fall völlig unschuldig.


Hallo Argestes, Dein Standpunkt ist insoweit richtig, als wir nicht wissen, welche Kommunikation zwischen AG und AN stattfand.
Unterstellen wir dem AG, daß er sagt: "Du bekommst diesen Monat keinen Lohn, weil DER meine Rechnungen nicht bezahlt hat." und der AN mordet daraufhin, gibt es eine Teilschuld bzw. sogar Anstiftung.....auf MCM bezogen wissen wir leider nicht, wie die Kommunikation erfolgte. (Zeichensprache ist auch zu berücksichtigen, da der Funk ja aufgezeichnet wird)
Wenn also Alonso selbst entschieden hat die Zeit abzustehen, hätte MCM eine Strafe gegen den eigenen Fahrer aussprechen müssen. Erstens würde dies die sportliche Fairness von MCM endlich einmal beweisen und zweitens ein für alle Male solche Alleingänge der Fahrer unterbinden.

Aber lassen wir dies, ich finde die Bestrafung von Alonso UND MCM vollkommen richtig. Es ist schon traurig genug, daß auf diese Weise der Sport in den Hintergrund tritt und nur noch das Geld bestimmt!

Benutzeravatar
schumi-fan_0815
Nachwuchspilot
Beiträge: 347
Registriert: 05.08.2007, 09:55

Re: FIA (fehl)Urteile in der F1

Beitrag von schumi-fan_0815 » 06.08.2007, 16:17

Nein, die Bestrafung ergab schon seinen Sinn.

Alonso hat einen Fahrer blockiert, nämlich Hamilton. Wenn man während der Q-Session auf der Strecke einen Konkurrenten blockiert, wird einem einfach die schnellste Zeit gestrichen. Hätte man also bei Alonso diese Regel angewendet, wäre er sogar besser davongekommen....

Letztlich wurde die Bestrafung anhand der Schwere gefällt. Und er hat nun mal einen Piloten blockiert - ob er das in der Box tut oder auf der Strecke ist eigentlich sekundär. Schumacher hatte in Monaco jedoch gleich 9 Fahrer behindert, zudem stellte er ein zusätzliches Risiko auf der Strecke dar, und deshalb wurde er auch härter bestraft.


Hallo bolfo,
die Diskussion über gerechte Bestrafung anhand der Schwere ist sehr sekundär. Warum hat die FIA NUR die Telemetriedaten ausgewertet und nicht die Rundenzeiten Schumies der ersten zwei Abschnitte in die Betrachtung einbezogen? Diese Frage können wir beide nicht beantworten!
Fakt ist, daß Schumi die Pol schon inne hatte und Anhand der ersten beiden Zwischenzeiten diese erkennbar verbessert hätte, zumal er in Monakko im dritten Abschnitt immer der Beste war. Das er nun Mal in der Kurve stehenblieb war Pech.
Willst Du jemanden im Quali bestrafen, der (zum langsamsten Team gehört und) an der selben Stelle der Motor ausgeht oder die Hydraulik versagt? In diesem Moment tritt die gleiche Behinderung ein und alle, die in der Box ihre Zeit abgewartet haben, sind benachteiligt. Letzten Endes sollten wir Laien bei der Bewertung berücksichtigen, daß jeder die Möglichkeit hat, sofort nach Öffnung der Boxengasse seine schnellste Runde zu fahren!

AyrtonSenna Fanatiker
Testfahrer
Beiträge: 908
Registriert: 19.12.2006, 13:07
Wohnort: Bayern Underground

Beitrag von AyrtonSenna Fanatiker » 06.08.2007, 16:41

Die Frage ist immernoch obs Alonso´s schuld war. Fakt ist ja wohl auch das Hamilton die taktik total durcheinander gebracht hat. Beide haben irgendwo die Schuld. Anscheinend war nicht vorgesehen das Hamilton die Boxenstop macht bzw. wohl früher. Die Frage ist jetzt, hat Alonso jetzt mehr oder weniger das Recht gehabt oder nicht. So oder so ist eine Angelegenheit wo nur das Team angeht, und nicht der FIA!
Bild

Benutzeravatar
Argestes
Formel1.de-Legende
Formel1.de-Legende
Beiträge: 23995
Registriert: 23.03.2005, 17:51

Beitrag von Argestes » 06.08.2007, 19:24

schumi-fan_0815 hat geschrieben:Hallo Argestes, Dein Standpunkt ist insoweit richtig, als wir nicht wissen, welche Kommunikation zwischen AG und AN stattfand.
Unterstellen wir dem AG, daß er sagt: "Du bekommst diesen Monat keinen Lohn, weil DER meine Rechnungen nicht bezahlt hat." und der AN mordet daraufhin, gibt es eine Teilschuld bzw. sogar Anstiftung.....auf MCM bezogen wissen wir leider nicht, wie die Kommunikation erfolgte. (Zeichensprache ist auch zu berücksichtigen, da der Funk ja aufgezeichnet wird)
Wenn also Alonso selbst entschieden hat die Zeit abzustehen, hätte MCM eine Strafe gegen den eigenen Fahrer aussprechen müssen. Erstens würde dies die sportliche Fairness von MCM endlich einmal beweisen und zweitens ein für alle Male solche Alleingänge der Fahrer unterbinden.

Aber lassen wir dies, ich finde die Bestrafung von Alonso UND MCM vollkommen richtig. Es ist schon traurig genug, daß auf diese Weise der Sport in den Hintergrund tritt und nur noch das Geld bestimmt!


Ja, lassen wir es lieber.

Erst konstruierst Du das Beispiel auf unnötig komplizierte Weise weiter, denn es geht um ein Prinzip und letzten Endes hast Du mir jetzt ja zugestimmt - es gibt keine Schuld des Teams, unabhängig von irgendwelcher Kommunikation, es sei denn, es liegt Anstiftung vor und dafür spielt wiederum das Angestellten-Verhältnis keine Rolle.
Dann aber wird's schon etwas weltfremd. Da soll Mclaren eine Strafe fordern und sich damit selber schaden, um Sportlichkeit zu beweisen?
Willst Du ehrlich, dass eine Mannschaft, die verdient auf 1 und 2 steht, wenn auch mit umstrittener Reihenfolge der Piloten, diesen verdienten Erfolg aufgibt?
Was wäre daran sportlich? Das wäre nur dumm. Das würde kein Team machen, weil keiner so blöd ist. Und man würde damit auch keinen Sportsgeist beweisen, sondernlediglich eine unglaubliche Bevormundung der Fahrer...
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

Benutzeravatar
swissprecision
Kartfahrer
Beiträge: 143
Registriert: 29.05.2007, 10:53
Wohnort: Bern

FIA: fickbirnen in Anzügen

Beitrag von swissprecision » 06.08.2007, 22:03

.. ganz ehrlich gesagt finde ich es schade dass die fia immer zu so eingreift und schon auf basis vager verdachtsmomente Machtworte spricht.... Das schadet dem Motorsport meiner Ansicht nach, denn das menschliche Triebverhalten, das Böse gehört meiner Ansicht nach ein bisschen dazu.

Natürlich ist es falsch was Alonso getan hat, und vielleicht war es auch falsch was schumi in monaco tat. Aber wer weiss schon ob es wirklich absicht ist.. ich denke, dass die Fahrer sich selber bestrafen, denn ein andermal werden sie hinter den Anderen fahren und dann wird sich zeigen wie harmonieträchtig solche Aktionen sind.... es ist wie im leben, kurzfristige Erfolge aufgrund von schlechten Manieren sind eben wirklich nur kurzfristig....

ich hätte es viel lieber gehabt, wenn der hamilton aus seinem auto gestiegen wäre und die spanische Nuss verhauen hätte...
aber eben, heutzutage ist das leider nicht mehr möglich... schade...

Und an alle die, die die MCM von Strafen verschonen wollen: wenn wir wirklich nach REGELN spielen wollen, dann hat MCM ne saudeftige Strafe verdient für all die kacke die Sie diese Saison schon angestellt haben!!
Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben.

sophisticated
F1-Fan
Beiträge: 14
Registriert: 07.12.2006, 00:56

Beitrag von sophisticated » 07.08.2007, 13:51

Argestes hat geschrieben:
schumi-fan_0815 hat geschrieben:Hallo Argestes, Dein Standpunkt ist insoweit richtig, als wir nicht wissen, welche Kommunikation zwischen AG und AN stattfand.
Unterstellen wir dem AG, daß er sagt: "Du bekommst diesen Monat keinen Lohn, weil DER meine Rechnungen nicht bezahlt hat." und der AN mordet daraufhin, gibt es eine Teilschuld bzw. sogar Anstiftung.....auf MCM bezogen wissen wir leider nicht, wie die Kommunikation erfolgte. (Zeichensprache ist auch zu berücksichtigen, da der Funk ja aufgezeichnet wird)
Wenn also Alonso selbst entschieden hat die Zeit abzustehen, hätte MCM eine Strafe gegen den eigenen Fahrer aussprechen müssen. Erstens würde dies die sportliche Fairness von MCM endlich einmal beweisen und zweitens ein für alle Male solche Alleingänge der Fahrer unterbinden.

Aber lassen wir dies, ich finde die Bestrafung von Alonso UND MCM vollkommen richtig. Es ist schon traurig genug, daß auf diese Weise der Sport in den Hintergrund tritt und nur noch das Geld bestimmt!


Ja, lassen wir es lieber.

Erst konstruierst Du das Beispiel auf unnötig komplizierte Weise weiter, denn es geht um ein Prinzip und letzten Endes hast Du mir jetzt ja zugestimmt - es gibt keine Schuld des Teams, unabhängig von irgendwelcher Kommunikation, es sei denn, es liegt Anstiftung vor und dafür spielt wiederum das Angestellten-Verhältnis keine Rolle.
Dann aber wird's schon etwas weltfremd. Da soll Mclaren eine Strafe fordern und sich damit selber schaden, um Sportlichkeit zu beweisen?
Willst Du ehrlich, dass eine Mannschaft, die verdient auf 1 und 2 steht, wenn auch mit umstrittener Reihenfolge der Piloten, diesen verdienten Erfolg aufgibt?
Was wäre daran sportlich? Das wäre nur dumm. Das würde kein Team machen, weil keiner so blöd ist. Und man würde damit auch keinen Sportsgeist beweisen, sondernlediglich eine unglaubliche Bevormundung der Fahrer...


sehe ich ähnlich und kann das eingreifen und das ganze geschnatter nicht nachvollziehen. nun bin ich kein mc laren fan, aber die autos waren nun mal schnell genug um platz 1 und 2 rauszufahren.wenn sich die fahrer dann untereinander ein schnippchen schlagen, kein anderes team dadurch in mitleidenschaft gezogen wird, kann ich nicht nachvollziehen warum man von "außen" eingreift.

Benutzeravatar
Formel 1 Freak
F1-Fan
Beiträge: 87
Registriert: 04.08.2007, 16:05

Beitrag von Formel 1 Freak » 07.08.2007, 14:31

Ich schließe mich der Mienung der meisten hier an:
Die Bestrafung gegen Alonso war gerecht, allerdings die gegen das Team keinesfalls.

Chris Clark
Nachwuchspilot
Beiträge: 416
Registriert: 28.06.2005, 18:38
Wohnort: aus dem EICHSFELD

Re: FIA (fehl)Urteile in der F1

Beitrag von Chris Clark » 07.08.2007, 15:56

bolfo hat geschrieben:
schumi-fan_0815 hat geschrieben:Nun, ich glaube mich an Monakko 2006 sehr gut errinnern zu können (VHS-Aufzeichnung). Schumi hat nicht alle 21 Fahrer blockiert. Zudem war nur Alonso ein ernstzunehmender Kandidat, der die vorgelegte Zeit hätte knacken können. Die FIA hat aber nur die Telemetriedaten ausgewertet und die beiden ersten Zwischenzeiten von Schumi nicht bei der Urteilsfindung in Betracht gezogen.
Daher bin ich der Meinung, daß Alonso hier hätte genauso hart bestraft weren müssen wie Schumi 2006.

Allerdings gibt es auch andere Beispiele, wo unser Schumi mit "WM-Bonus" davon gekommen ist und andere beim gleichen Delikt richtig bestraft wurden.
Fazit: willkürliche Urteile der FIA, die sich belegen lassen, genauso unsinnige "Sportregeln" in der F1, die einige Rennställe von vornherein benachteiligen und diesen nur die Möglichkeit lassen, mit viel Glück mal Punkte abzustauben oder für ein paar Runden das Feld anzuführen.



Nein, die Bestrafung ergab schon seinen Sinn.

Alonso hat einen Fahrer blockiert, nämlich Hamilton. Wenn man während der Q-Session auf der Strecke einen Konkurrenten blockiert, wird einem einfach die schnellste Zeit gestrichen. Hätte man also bei Alonso diese Regel angewendet, wäre er sogar besser davongekommen....

Letztlich wurde die Bestrafung anhand der Schwere gefällt. Und er hat nun mal einen Piloten blockiert - ob er das in der Box tut oder auf der Strecke ist eigentlich sekundär. Schumacher hatte in Monaco jedoch gleich 9 Fahrer behindert, zudem stellte er ein zusätzliches Risiko auf der Strecke dar, und deshalb wurde er auch härter bestraft.

Deshalb war das Strafmass bei Alonso gerechtfertigt. Hätte man ihn nach ganz hinten versetzt, müsste man sich in Zukunft überlegen, ob man einen Fahrer, der einen Konkurrenten in Zukunft auf der Strecke in Q3 blockiert, ebenfalls nach hinten versetzen muss.


ja das sehe ich genau so, aber wie kommt der plötzliche sinneswandel ? Oder habe ihn wen anderes vorhin zitert :?: Jetzt bin ich verwirrt ...

Denke auch dass es auf jeden fall richtig ist, jemanden zu bestrafen, der einen aderen behindert. Egal ob aus dem eigenem team oder einen anderen - weil diese diskussion auch noch in einem anderen thread läuft und da einer der meinung ist, dass man teamkollgen nicht bestrafen soll.

Benutzeravatar
Ferrari4Ever
Rookie
Rookie
Beiträge: 1144
Registriert: 02.05.2007, 11:43
Kontaktdaten:

Beitrag von Ferrari4Ever » 07.08.2007, 18:43

Wenn das Team gelogen hat, nur um Alonso zu schützen oder diesen Vorfall in der Qualy herunter zu spielen, dann kann doch das Team von der FIA bestraft werden, und die FIA hat mehr Daten und Funkgespräche zu Verfügung als sonst irgendwer um dies beurteilen zu können, ich kann mir nicht vorstellen dass die FIA dies ohne jeden Grund macht.

Antworten