Unfall vor der Startaufstellung

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Alfa-Speed

Beitrag von Alfa-Speed » 04.11.2005, 21:00

Williams-Renault dem Benetton-Ford 2005 , soll natürlich Williams-Renault 1994 heißen!
Der Benetton 1993 war klar den Williams-Renault unterlegen, soll natürlich Benetton 1994 sein!
Tja, der Fehler sitzt immer vor dem Monitor und da genau zwischen den Ohren..... :D :D

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bolfo
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Beitrag von bolfo » 04.11.2005, 22:20

Alfa-Speed hat geschrieben:Klar war der Williams-Renault dem Benetton-Ford 2005 überlegen, evtl. konnte der Benetton das eine oder andere über das Chassis kompensieren. Weiterhin stelle in den vorangegangen Jahren der Williams-Renault die Spitze da, zwar nicht in einer so erdrückenden Art und Weise wie z.B. Ferrari im Jahre 2004, aber eben die Spitze. Das war übrigens der Grund weshalb Senna zu den Blauen gewechselt ist. Weiterhin konnte Michael Schumacher, bis zum tragischen Unfall vom herausragenden Senna, selbigen nicht nur folgen, sondern sogar die ersten Rennen der Saison 1994 für Bennetton entscheiden. Der Benetton 1993 war klar den Williams-Renault unterlegen, dass konnte man sehr schön an den Endresultat der WM-Saison absehen, dass der nicht gerade begnadete Fahrer Hill den Titelkampf bis zum letzten Rennen offen halten konnte. Alles andere als hier den M. Schumacher in ein überragendes (...was es nun nicht war) Fahrzeug reinschreiben zu wollen ist schlichtweg "SCHWACHSINN" und verkennt bzw neidet das Talent von Schumacher. An der Legende Schumacher gibt es wenig zu deuteln, auch wenn es einen nicht gefällt. Das in Frage zu stellen ist schlichtweg "ARMSELIG"!


Immerhin musste Schumacher den "nicht gerade begnadeten Hill" abschiessen, um überhaupt Weltmeister zu werden. Zumal: Woher willst du überhaupt wissen, dass Hill nicht begnadet war? In seiner ersten vollen Saison bei Williams 1993 konnte er Alain Prost meistens sehr gut folgen, und ohne die beiden Motorschäden von Spanien und Grossbritannien, jeweils in Führung liegend, wäre er sogar Prost noch gefährlich geworden.

Dass Williams 1992 und 1993 überragend war, ist nicht in Frage zu stellen, doch wieso sollte sich das automatisch ins Jahr 1994 übertragen? Adrian Newey sagte 1994 ja selbst, der Williams sei nicht mehr so gut wie seine Vorgänger!!

Deine Aussage beinhaltet ja automatisch, dass Schumacher in einem schlechten Auto dem grossen Senna in einem Superwagen einfach so folgen konnte. Aber sorry, das ist schlichtweg Schwachsinn, ansonsten hätte Schumacher 1993 nicht nur einmal gewonnen, Senna im nicht grandiosen McLaren hingegen 5 mal. Also glaube ich kaum, dass Schumacher in einem schlechten Benetton Senna nun plötzlich auf und davon fährt. Zudem ist Neweys Aussage Fakt.

Was du betreibst ist Legendengerede, welches an der Realität vorbeizielt.


PS: Wenn wir schon bei Schönreden bzw. Schlechtreden von Leistungen (du im Falle Hill) sind: Schumacher ist der einzige Rennfahrer, welcher zwei Titel einfahren konnte, ohne dabei einen Weltmeister schlagen zu müssen. Soviel also zum Mythos Schumacher und dem unterlegenen Benetton 1994.

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Beitrag von Argestes » 05.11.2005, 16:10

Alfa-Speed hat geschrieben:Klar war der Williams-Renault dem Benetton-Ford 1994 überlegen, evtl. konnte der Benetton das eine oder andere über das Chassis kompensieren.


Wo also war der Williams überlegen? Wenn der Benetton durch das Chassis etwas kompensieren kann, dann muss er in dem Bereich wohl besser gewesen sein. Oder interpretiere ich das falsch?

Der Motor des Williams war sicher stärker, aber der Cosworth war sehr gut fahrbar, sparsam und hatte eine sehr gute Leistungsentfaltung übers gesamte Drehzahlband. Ein absolut konkurrenzfähiges Triebwerk.

Weiterhin stelle in den vorangegangen Jahren der Williams-Renault die Spitze da, zwar nicht in einer so erdrückenden Art und Weise wie z.B. Ferrari im Jahre 2004, aber eben die Spitze.


Gut, dass Du Ferrari 2004 erwähnst. Da sieht man auch wie klar sich eine Überlegenheit von einem Jahr ins nächste überträgt. :lol:

Weiterhin konnte Michael Schumacher, bis zum tragischen Unfall vom herausragenden Senna, selbigen nicht nur folgen, sondern sogar die ersten Rennen der Saison 1994 für Bennetton entscheiden.


Spricht für das gelungene Auto von Benetton, nicht wahr?

Der Benetton 1994 war klar den Williams-Renault unterlegen, dass konnte man sehr schön an den Endresultat der WM-Saison absehen, dass der nicht gerade begnadete Fahrer Hill den Titelkampf bis zum letzten Rennen offen halten konnte.


Hill als der schwächere Pilot konnte das vor Allem deswegen, weil er immer die nötigen Punkte holte, wenn Schumacher eine Strafe auferlegt wurde. Daraus kann man sicher keine Überlegenheit des Williams ablesen.

Alles andere als hier den M. Schumacher in ein überragendes (...was es nun nicht war) Fahrzeug reinschreiben zu wollen ist schlichtweg "SCHWACHSINN" und verkennt bzw neidet das Talent von Schumacher.


*schmunzel*
Alles andere ist Schwachsinn? :lol:

Naja, ich stimme mal dem zu, was Du gemeint hast. Zu sagen Schumacher wäre in einem überragenden Auto gesessen wäre wirklich Schwachsinn. Aber in einem insgesamt nahezu ebenbürtigen, auf manchen Strecken wohl gar leicht stärkeren, auf anderen sicher schwächeren Fahrzeug im Vergleich zum Williams saß er definitiv.

An der Legende Schumacher gibt es wenig zu deuteln, auch wenn es einen nicht gefällt. Das in Frage zu stellen ist schlichtweg "ARMSELIG"!


Schumacher ist der erfolgreichste F1-Pilot aller Zeiten, der herausragende Fahrer seiner Generation. Das wird man auch mit den besten Autos nicht ohne fantastisches fahrerisches Können. Was anderes zu behaupten wäre eine Verkennung von Tatsachen.
Allerdings, in der F1 fahren viele sehr große Talente. Und die überragt auch ein Schumacher nur, wenn er das richtige Auto hat. Sonst muss er sich hinter ihnen anstellen. Siehe z.B. 1996, 1997, 1998 oder auch die gerade abgelaufene Saison. Kein Fahrer in der F1 kann größere Schwächen seines Autos über einen längeren Zeitraum ausgleichen. Die Technik hat in der modernen F1 zuvel Gewicht, als dass sowas möglich wäre.
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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Beitrag von bolfo » 05.11.2005, 17:04

Meister hat geschrieben:
Immerhin ist er mit einem Auto, das über 3 Sekunden langsamer war, auf Platz 3 der Fahrer WM gefahren :!:



In einer Woche sinds dann schon 3,5 Sekunden, in einem Jahr 4 Sekunden und in 10 Jahren 5 Sekunden....

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Beitrag von bolfo » 05.11.2005, 23:29

Alfa-Speed hat geschrieben:Der Benetton 1993 war klar den Williams-Renault unterlegen, dass konnte man sehr schön an den Endresultat der WM-Saison absehen, dass der nicht gerade begnadete Fahrer Hill den Titelkampf bis zum letzten Rennen offen halten konnte.



Vielleicht lag der knappe Ausgang der WM eher daran, dass das genannte Genie nicht in der Lage war, sich einzugestehen, eine Strafe abzusitzen. Dafür wurde er entsprechend mit einer Disqualifikation plus 2 Rennsperren belegt, dazu kam noch eine Disqualifikation in Spa wegen einer zu dünnen Bodenplatte.

Wie will man da also Rückschlüsse ziehen? Gar nicht. Schumacher benötigte also gerade mal 12 von den 16 Rennen, um Weltmeister zu werden, was wohl nicht gegen den Benetton spricht.

Zudem hatte Schumacher eigentlich Glück, nicht härter bestraft geworden zu sein. Wer eine schwarze Flagge einfach ignoriert und missachtet, sollte eigentlich für die ganze Saison gesperrt werden. Dies wurde jedoch nicht getan, zumal die Saison durch die tödlichen Unfälle sowieso schon ein Fiasko war, durch eine Sperre von 2 Rennen konnte man immerhin noch auf eine spannende WM hoffen, um sie wenigstens noch einigermassen zu retten. Ansonsten wäre die Strafe wohl sogar noch höher ausgefallen, viele forderten damals eine Disqualifikation des gesamten Teams für die gesamte Saison.

So wahrlich nun einige die Saison 1994 Schumacher als Mega-Jahr zurechnen, sollte man doch zuerst mal sehen, dass sich dieser überhaupt nichts schenkte, um dem Namen Schummel Schumi alle Ehre zu machen.

Wie war doch das beste Statement von Benetton 1994? Ja, wir haben die Traktionskontrolle, doch wir brauchen sie nicht in den Rennen!! ....

Senna sagte schon vor dieser Aussage, dass er sich sicher sei, dass Benetton eine Traktionskontolle einsetzte....

Also bei allem Respekt, wenn nun diese Lobeshymnen auf Schumis ersten Titel noch immer so gross sind, so darf ich hier ruhig erwähnen, dass wohl kein einziger Weltmeistertitel zweifelhafter herausgefahren wurde als jener von Schumacher 1994!!

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Beitrag von Mik » 09.11.2005, 13:24

@ Bolfo,
da gehst Du aber hart mit MS ins Gericht. Die meißten Sachen die Du anführst sind aber nicht das Problem eines MS, sondern das Problem/die Baustelle des Benetton-Teams. Für dieses Team arbeitete MS und von diesem Team erhielt er seine Anweisungen, auch die für das weiter fahren trotz schwarzer Flagge. Ergo kannst Du MS nur unterstellen, das er ein absolut loyaler Teammitarbeiter war.
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Beitrag von bolfo » 09.11.2005, 14:16

Mik hat geschrieben:@ Bolfo,
da gehst Du aber hart mit MS ins Gericht. Die meißten Sachen die Du anführst sind aber nicht das Problem eines MS, sondern das Problem/die Baustelle des Benetton-Teams. Für dieses Team arbeitete MS und von diesem Team erhielt er seine Anweisungen, auch die für das weiter fahren trotz schwarzer Flagge. Ergo kannst Du MS nur unterstellen, das er ein absolut loyaler Teammitarbeiter war.


Das mit dem loyalen Teammitarbeiter lasse ich nicht gelten. In keinster Weise, nicht nur in der F1, sondern auch sonst nicht.

Die Soldaten, welche im Irak Gefangene folterten, waren auch nur loyale Befehlsempfänger. Und so gibt es viele Beispiele. Schlussendlich hat jedoch jeder eine bestimmte Eigenverantwortung, welche es zur Pflicht macht, Befehle zu hinterfragen. Loyalität nimmt keine Schuld. Loyalität macht lediglich schuldig.

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Beitrag von Mik » 09.11.2005, 14:39

@ Bolfo,
ich geb Dir da auch Recht, aber es gibt auch Unterschiede, und die sind auf diese Beispiele verheerend.
Es ist schon ein Unterschied, ob Du in der Aufwärmrunde jemand überholst, ihn dann wieder überholen läßt, daraufhin schwarz siehst Dein Team aber sagt fahre weiter wir kümmern uns nach dem Rennen um den Protest oder ob man Menschen quält. Da spielt die Verhältnissmäßigkeit eine Rolle und ich für meinen Teil denke das MS aus der Befolgung der o.g. Anweisung kein Strick zu drehen ist, im übrigen wurde er dafür bestraft. Es geht nicht darum, blinde Gehorsamkeit zu legalisieren. Sicher war die Begründung, daß man nach dem Rennen den Protest verhandeln wollte eine für MS sinnvolle, hätte ich im Rennen diese Anweisung bekommen wäre sie für mich persönlich sinnvoll gewesen.

Was den Rest betrifft gebe ich Dir in Bezug auf menscheverachtende Befehle Recht, mit dem Unterschied, das die Foltern im Irak auf keinerlei Befehl hin erfolgt sind, deshalb wurden und werden diese Leute ja auch verurteilt.

Ummal auf das Grundthema dieses Threats zurück zu kommen, auch hier sehe ich keinerlei Hauptschuld bei einem der Beiden Crashpiloten. Das der Unfall sicher Dumm war und bei dementsprechender Vorsicht beider Piloten zu vermeiden gewesen wäre steht ausser Frage.
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Beitrag von bolfo » 09.11.2005, 16:57

Das Pech von Schumacher war in jener Saison wohl die Anwesenheit von Briatore.... Schlecht für ihn, denn Schumacher brauchte danach Jahre, um das Schummel Schumi Image wenigstens ein bisschen loszuwerden. Und sind wir ehrlich: Er hat es bis heute nicht geschafft. Solche geistigen Blackouts von Briatore haften bis heute an Schumachers Schuhen, und wenn nun Ferrari einmal an der Grenze der Legalität etwas entwickelte (was übrigens auch andere Taten, man denke dabei nur an McLaren 1998/1999), hiess es doch gleich wieder: jaja, der Schumacher.....

Letztendlich kann man Schumachers Leistungen sicherlich nicht schmälern. Dass er ein Ausnahmepilot ist wie seinerzeit Ascari, Clark, Prost oder Senna, ist unbestritten. Diese Aktionen haben jedoch einfach Schumachers Image geschadet, und dies ist einfach eine Tatsache. Über Briatore hingegen redet niemand mehr... Dies hat man offensichtlich einfach vergessen....

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Beitrag von Mik » 09.11.2005, 17:18

Das kann ich so bestätigen. Flavio biegt sich die Regeln halt immer ein wenig zurecht, manchmal biegt er zuweit und bricht diese
Mik

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Beitrag von bolfo » 09.11.2005, 17:50

Mik hat geschrieben:Das kann ich so bestätigen. Flavio biegt sich die Regeln halt immer ein wenig zurecht, manchmal biegt er zuweit und bricht diese


Und das Problem ist, dass dies auf den Fahrer zurückfällt. Und wenn man mal ein bestimmtes Image hat, dann wird man das nicht mehr richtig los. Wie z.B. Senna, von dem viele behaupten, er habe überdurchschnittlich viele Crashes gehabt. Tatsache ist jedoch, dass dies nicht so ist, die zwei Crashes in Suzuka 1989 und 1990 doch immer allgegenwärtig sind. Im Schnitt gesehen hatte Senna nicht mehr Crashes als Mansell oder Prost. Nur sind die Crashes von Mansell nicht mehr so in jedem Gedächtnis wie jene von Senna....

Briatores Einfluss auf das Image von Schumi war alles andere als positiv. Dass er jedoch eine Figur ist, welche gerne mal provoziert, hat er ja desöfteren bewiesen....

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Beitrag von Wagruno » 10.11.2005, 06:47

bolfo hat geschrieben:
Meister hat geschrieben:
Immerhin ist er mit einem Auto, das über 3 Sekunden langsamer war, auf Platz 3 der Fahrer WM gefahren :!:



In einer Woche sinds dann schon 3,5 Sekunden, in einem Jahr 4 Sekunden und in 10 Jahren 5 Sekunden....


Da hast du aber die Mehrwertsteuer vergessen, die kommt doch
auch noch drauf
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Beitrag von Wagruno » 10.11.2005, 06:55

bolfo hat geschrieben:
Alfa-Speed hat geschrieben:Der Benetton 1993 war klar den Williams-Renault unterlegen, dass konnte man sehr schön an den Endresultat der WM-Saison absehen, dass der nicht gerade begnadete Fahrer Hill den Titelkampf bis zum letzten Rennen offen halten konnte.



Vielleicht lag der knappe Ausgang der WM eher daran, dass das genannte Genie nicht in der Lage war, sich einzugestehen, eine Strafe abzusitzen. Dafür wurde er entsprechend mit einer Disqualifikation plus 2 Rennsperren belegt, dazu kam noch eine Disqualifikation in Spa wegen einer zu dünnen Bodenplatte.

Wie will man da also Rückschlüsse ziehen? Gar nicht. Schumacher benötigte also gerade mal 12 von den 16 Rennen, um Weltmeister zu werden, was wohl nicht gegen den Benetton spricht.

Zudem hatte Schumacher eigentlich Glück, nicht härter bestraft geworden zu sein. Wer eine schwarze Flagge einfach ignoriert und missachtet, sollte eigentlich für die ganze Saison gesperrt werden. Dies wurde jedoch nicht getan, zumal die Saison durch die tödlichen Unfälle sowieso schon ein Fiasko war, durch eine Sperre von 2 Rennen konnte man immerhin noch auf eine spannende WM hoffen, um sie wenigstens noch einigermassen zu retten. Ansonsten wäre die Strafe wohl sogar noch höher ausgefallen, viele forderten damals eine Disqualifikation des gesamten Teams für die gesamte Saison.

So wahrlich nun einige die Saison 1994 Schumacher als Mega-Jahr zurechnen, sollte man doch zuerst mal sehen, dass sich dieser überhaupt nichts schenkte, um dem Namen Schummel Schumi alle Ehre zu machen.

Wie war doch das beste Statement von Benetton 1994? Ja, wir haben die Traktionskontrolle, doch wir brauchen sie nicht in den Rennen!! ....

Senna sagte schon vor dieser Aussage, dass er sich sicher sei, dass Benetton eine Traktionskontolle einsetzte....

Also bei allem Respekt, wenn nun diese Lobeshymnen auf Schumis ersten Titel noch immer so gross sind, so darf ich hier ruhig erwähnen, dass wohl kein einziger Weltmeistertitel zweifelhafter herausgefahren wurde als jener von Schumacher 1994!!


Merkst du eigentlich welchen Müll du schreibst :?: :?: :?: :?: :?: :?:

Muss Schumi erst einen tödlichen Unfall haben damit seine Leistungen
anerkannt werden :?:

Würdest du auch so urteilen wenn Schumi ein Ösi wäre
Mit wankelmutigen Grüssen aus Hamburg

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Beitrag von Mik » 10.11.2005, 08:17

bolfo hat geschrieben:
Mik hat geschrieben:Das kann ich so bestätigen. Flavio biegt sich die Regeln halt immer ein wenig zurecht, manchmal biegt er zuweit und bricht diese


Und das Problem ist, dass dies auf den Fahrer zurückfällt. Und wenn man mal ein bestimmtes Image hat, dann wird man das nicht mehr richtig los. Wie z.B. Senna, von dem viele behaupten, er habe überdurchschnittlich viele Crashes gehabt. Tatsache ist jedoch, dass dies nicht so ist, die zwei Crashes in Suzuka 1989 und 1990 doch immer allgegenwärtig sind. Im Schnitt gesehen hatte Senna nicht mehr Crashes als Mansell oder Prost. Nur sind die Crashes von Mansell nicht mehr so in jedem Gedächtnis wie jene von Senna....

Briatores Einfluss auf das Image von Schumi war alles andere als positiv. Dass er jedoch eine Figur ist, welche gerne mal provoziert, hat er ja desöfteren bewiesen....

An Fernando Alonso hat man den zweifelhaften Einfluß Anfang dieser Saison an seinen Äußerungen auch erkannt. Ich meine aber das sich Fernando wieder gefangen hat. Ich kann nur hoffen, daß Flavio mit Fernando nicht ähnliche Spielchen durchzieht.
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Beitrag von Argestes » 10.11.2005, 08:54

Wagruno hat geschrieben:Merkst du eigentlich welchen Müll du schreibst :?: :?: :?: :?: :?: :?:

Muss Schumi erst einen tödlichen Unfall haben damit seine Leistungen
anerkannt werden :?:

Würdest du auch so urteilen wenn Schumi ein Ösi wäre


Sag mal, kannst diese Ösi-Anspielungen nicht abstellen? Es ist nicht so, dass Österreicher automatisch anti-deutsch eingestellt sind und wenn einer bezüglich Schumacher eine kritische Meinung hat hat das auch nicht gleich mit der Nationalität zu tun.
Davon mal ganz abgesehen ist bolfo Schweizer.

Und die Leistungen werden ja anerkannt.
In genau diesem Thread ist z.B. folgendes zu lesen:
bolfo hat geschrieben:Letztendlich kann man Schumachers Leistungen sicherlich nicht schmälern. Dass er ein Ausnahmepilot ist wie seinerzeit Ascari, Clark, Prost oder Senna, ist unbestritten.
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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