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Dai Jin
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Dai Jin » 26.03.2016, 22:55

Jerom∃ hat geschrieben: ernüchternd ?
Der ooooops hat 9,3 bei imbd (ich weiß ist zu früh :D )
Aber das Szenario hatten wir ja auch beim Star Wars 4 Remake :winky:
Nun inzwischen ist es nur noch 7,6. Bei IMDB voten sowieso erstmal die ganzen fanboys wie z.B in Star Wars. Schau dir mal Rottentomatoes an, da sieht's deutlich schlimmer aus. :mrgreen:

Naja war ohnehin ein Film der mich nicht sonderlich interessierte. Der wird höchstens dann auf BluRay angesehen.

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Jerom∃
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Jerom∃ » 27.03.2016, 00:04

@meanmc

Was hälst du von Afflecks Batman ? Ich würde lügen wenn ich sagen würde das ich den nicht geil fand. :D
Bin gespannt auf seinen Solo Auftritt, dann kann man mMn erst anfangen ihn mit Bale und Keaton zu vergleichen.
AlonsoakaHamilton hat geschrieben:
Jerom∃ hat geschrieben: ernüchternd ?
Der ooooops hat 9,3 bei imbd (ich weiß ist zu früh :D )
Aber das Szenario hatten wir ja auch beim Star Wars 4 Remake :winky:
Nun inzwischen ist es nur noch 7,6. Bei IMDB voten sowieso erstmal die ganzen fanboys wie z.B in Star Wars. Schau dir mal Rottentomatoes an, da sieht's deutlich schlimmer aus. :mrgreen:

Naja war ohnehin ein Film der mich nicht sonderlich interessierte. Der wird höchstens dann auf BluRay angesehen.
Habs gesehen :mrgreen:
Die Frage ist jetzt nur wie SW7 so gute Kritiken bekommen hat, obwohl der Film mindestens genauso schlecht war.

Disney Bonus ? :winky:
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Danny McNamara
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Danny McNamara » 27.03.2016, 13:07

Ich geb mal hinsichtlich `Batman v Superman´ auch mal meinen Senf dazu:

In meinen Augen solides Popcorn-Kino, aber leider nicht mehr,
da die Messlatte ja nun auch für Comic-Verfilmungen ziemlich hoch liegt.

Ich persönlich bin großer Batman-Fan und liebe die Nolan-Trilogie, entsprechend ist da auch ein großer Dark-Knight-Bias bei mir vorhanden, jedoch ist "Batfleck" garnicht mal so schlecht wie ich dachte, wenngleich er nicht an Christian Bale rankommt, welcher für mich DER Batman bleibt.
Hätte jedoch an der Stelle von Affleck lieber gesehen, dass das Studio den Mut gehabt hätte einen talentierten Nobody als Batman auflaufen zu lassen, als Daredevil aufzuwärmen :wink2:

Jeremy Irons finde ich jedoch Klasse als Neubesetzung des Alfred, wenngleich man ihn nicht mit Michael Caine vergleichen kann, was keineswegs wertend gemeint ist, beide sind eine absolute Topbesetzung.

Mal schauen wie die reinen Batman-Filme werden,
jedoch wird es sehr schwer werden an die Nolan-Trilogie ranzukommen.
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meanmc
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von meanmc » 28.03.2016, 03:04

Jerom∃ hat geschrieben:@meanmc

Was hälst du von Afflecks Batman ? Ich würde lügen wenn ich sagen würde das ich den nicht geil fand. :D
Bin gespannt auf seinen Solo Auftritt, dann kann man mMn erst anfangen ihn mit Bale und Keaton zu vergleichen.
Ich wollt ja nicht zu sehr ins Detail gehen, da hier ohnehin kaum diskutiert wird (in diesem Thread)...
Aber wenn du fragst :D

Genial - einfach genial der Typ, DIESER Batman! Und aus meiner Sicht das Highlight des Films (, neben den "Effekten" - was bei mir aber eher eine zweitrangige Katergorie ist).

Nahezu alles mit Affleck ist genial - ausser sein Gang, da erinnert er mich stets an einen Halbstarken, der zeigen will, wie toll sein Latissimus ist -> hab selbst so Pakete unter den "Armen" und kenn mich aus :mrgreen:

Der Anfang ist genial - also der "Rückblick" auf "Man of Steel"... der Zweikampf mit Superman - obwohl ich mir ein "Draw" gewünscht hätte -, aber Batman gewinnt halt IMMER, gegen egal wen... :mrgreen:
Die Traumsequenz war episch... der Kampf, als er die "Mutter" von Clark befreit hat...
Und alles zwischendrin von ihm :D

Genial fand ich ja auch die Brutalität - von Nolan kennt man ja noch "keine Waffen", und hier killt er mal eben "100" Gegner... vor allem, nimmt das Messer und rammt es dem Typ rein - da ging ein Raunen durch das Kino, yes, so sollte Batman sein...

Oder "Sag, kannst du bluten?"... episch.. :thumbs_up:

Da ich zudem Henry Cavill als Superman "göttlich" (passend) finde, und mir Amy Adams gefällt :mrgreen: , reichte das alles halt dennoch aus, um mir Spass zu bereiten :winky:

Ich find es echt schade, dass sie so viel versemmelt haben bei diesem Film. Der hätte sonst episch werden können!!
(3mal episch und 5 x genial und 1x göttlich - um die Zeit fällt mir nix besseres mehr ein :mrgreen: und seltsam sowas im Zusammenhang mit diesem Film :shock: )

Snyder ist halt leider kein guter "Storyerzähler". Und die Drehbuchschreiber scheinbar auch nicht...
Da zudem der Schnitt grausam war - alleine beim Ende hat wohl jeder Zuschauer "3mal aufgestöhnt", als "noch ein Szene kam, und noch eine, und noch eine..."... - hoffe ich, dass das zumindest bereits die 3 Stunden Version bisschen behebt. (ist ja ein ähnliches Problem gewesen wie bei "Age of Ultron" - nur bekommen wir bei "Batman v Superman" wenigstens den KOMPLETTEN Film auf Blu Ray - Punktsieg für WB)

Stimmen die Gerüchte, bekommt Snyder ja wohl jemanden an die Seite für "JL Part 1".
Allerdings beginnt der Dreh bereits am 11. April - ist also keine Zeit mehr wirklich zu reagieren, nur noch Feinheiten kann man verbessern...

Was mich vor allem so schockierte (als ich nun den Film sah) - die haben den Film um knapp 1 Jahr verschoben, obwohl er ja längst abgedreht war. Und trotzdem kommt SOWAS am Ende dabei rum...
Also entweder hatten sie "viel zu viel" Zeit, und haben es deshalb "kaputt-perfektioniert", oder sie haben irgendwann total den Überblick im Schneideraum verloren...

Da man auch noch genügend Zeit hatte um Szenen nachzudrehen, versteh ich jenes, was ich da sehen musste, noch weniger...
Es muss doch einigen bereits vor einem Jahr aufgefallen sein - da war der Film ja schon seit - sicher - 10 Monaten abgedreht, dass man teils heftige Probleme (im Film) hat. Da dreh ich doch einfach noch mal paar Szenen neu, oder füge welche ein... Geld sollte gerade bei diesem Film letztendlich keine Rolle spielen...

Und jene, die diesen Trailer "verbrochen haben", in dem man Doomsday und das Zusammenführen der 3 Helden sieht, hat man hoffentlich entlassen :!:

Tja, der Batman-Film - wenn sie den denn endlich mal ankündigen würden... im Grunde kannste denn ja allerhöchstens 2018 oder 2020 einbauen. 2018 wär okay, alles andere "reichlich spät"...

Und selbst? Wie wars?
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 28.03.2016, 10:49

meanmc hat geschrieben: Snyder ist halt leider kein guter "Storyerzähler". Und die Drehbuchschreiber scheinbar auch nicht...
Naja, Terrio hat mit Argo super Arbeit geleistet und Goyer war zumindest auch an der Dark Knight-Trilogie beteiligt, wobei ich da nicht weiß, wie stark sein Einfluss beim Schreiben war, da die Nolans ihre Geschichten ja bekanntlich auch selbst entwickeln.
Was mich vor allem so schockierte (als ich nun den Film sah) - die haben den Film um knapp 1 Jahr verschoben, obwohl er ja längst abgedreht war. Und trotzdem kommt SOWAS am Ende dabei rum...
Also entweder hatten sie "viel zu viel" Zeit, und haben es deshalb "kaputt-perfektioniert", oder sie haben irgendwann total den Überblick im Schneideraum verloren...

Da man auch noch genügend Zeit hatte um Szenen nachzudrehen, versteh ich jenes, was ich da sehen musste, noch weniger...
Es muss doch einigen bereits vor einem Jahr aufgefallen sein - da war der Film ja schon seit - sicher - 10 Monaten abgedreht, dass man teils heftige Probleme (im Film) hat. Da dreh ich doch einfach noch mal paar Szenen neu, oder füge welche ein... Geld sollte gerade bei diesem Film letztendlich keine Rolle spielen...
Wahrscheinlich wird es auch aufgefallen sein, aber dann ist meistens sowieso nicht mehr viel zu retten. Ist doch meistens bei Filmen, die fertig gedreht sind, aber dann ewig zurückgehalten werden, so, dass sie dann am Ende nichts taugen. Ein gutes Zeichen ist das nie.
Mir fällt da als jüngeres Beispiel Serena von Susanne Bier mit J. Lawrence und B. Cooper ein, wobei ich dort auch nur die Kritiken gelesen habe.
Nur kann man einen Film wie Batman v. Superman dann halt schlecht unauffällig direkt auf DVD rausbringen und auf einen Kinostart verzichten, wie es sonst üblich ist :)
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von meanmc » 28.03.2016, 15:04

@ Costigan

Jau, bin ich bei dir... und denk auch, dass Nolan bei seiner Triologie wohl eher das "letzte Wort" hatte, und auch den Grossteil selbst entwickelt hat.

Mir ging es auch gar nicht so darum das Hauptproblem noch zu retten - denn die Grundstory wirste ja nicht mehr ändern können durch Nachdrehs -, sondern die vielen Kleinigkeiten nachzubessern, die für alle offensichtlich sein sollten.

Ich hab mich mit dem Projekt aber über die letzten 2 Jahre zu wenig beschäftigt, als dass ich da nun Einblick hätte, was "tatsächlich" zur Rettung alles getan wurde.

Letztendlich wäre aber zb der Schnitt - und man hatte ja sicher 18-20 Monate dazu Zeit - absolut zu kritisieren. Das hätte man definitiv besser machen können. Da muss man sich schon fragen, "was das soll"...

Und ich "mag" Snyder ja, aber es scheint so, dass er eben mehr auf "Effekte" setzt, als auf "seine Schauspieler", "Charakterentwicklung" und "Dialoge" - das bekommt man, leider, bei ihm meist "mit der Faust aufs Auge".

Nimmt das ein Schauspieler "selbst in die Hand" - siehe Affleck, dem sicher "keiner" reinspricht - klappt ja auch das. Irons oder Fishburn wären hier auch zu nennen...
Die, die geführt werden müssen (oder sollten - siehe Eisenberg) - da klappte es halt nicht...

zum Film noch
Was ich komplett vergessen habe - der Soundtrack ist auch absolut genial :!:
Dieser Zimmer ist da schon ein Genie...

Das "Opening Weekend" war ja recht erfolgreich. Mit knapp 430 Mio. weltweit, hat man vielleicht gar mehr erreicht, als zuvor spekuliert wurde. Sicherlich haben die vielen negativen Reviews aber auch Geld gekostet...
Hab gelesen, dass der Film mindestens 800 Mio. einspielen muss, um die Kosten zu decken - das sollten sie hinbekommen. Denke aber, dass die "Wiederholungstäter" (Leute, die mehrfach in den Film gehen) bei diesem Film eher geringer ausfallen...
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 28.03.2016, 15:52

Zumindest mit Watchmen konnte mich Snyder überzeugen, den fand ich ziemlich gut.
Jedenfalls schade, dass sie es scheinbar vermurkst haben. Vielleicht werde ich mir den Film mal ausleihen, wenn es ihn auf Blu-ray gibt. Aber ganz so tragisch ist es für mich nicht. Mich interessieren da eher die Solo-Abenteuer von Batman. :)

Superman hat mich noch nie interessiert und ich habe bei dem Film auch nicht viel erwartet, denn der Trailer ließ schon vermuten, dass sie zu viel auf einmal wollen. Ich meine, wen haben sie alles in den Film gepackt? Batman, Superman, Wonder Woman, Aquaman, Lex Luthor und noch ein paar?
Weniger ist häufig mehr. Weniger schlecht eingeführte Charaktere durch überflüssige Camoes und Effekte, dafür mehr in die Handlung und Charakterentwicklung investieren, dann kommt es auch besser an.

Aber so weit ich es mitbekommen habe (bin da auch nicht so up to date), soll Affleck ja auch zukünftig bei mindestens einem Batman-Teil Regie führen?! Das könnte dann was werden, denn Affleck ist schon ein ziemlich talentierter Regisseur.
Würde daher auch lieber sehen, dass er sich wie zuvor anderen Filmen widmet.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von meanmc » 28.03.2016, 16:16

Costigan hat geschrieben:...
"300" - für mich ein Meisterwerk!

Doomsday nicht zu vergessen, mit dem du alleine schon einen "vs. Superman" Film machen könntest, ja solltest!
Aquaman - nun, ich will nicht zuviel spoilern... :D hmm..

Und ja, dass mit Affleck als Regisseur ist zwar - glaub - nicht offiziell, aber er wird da - so denke ich - sehr viel Einfluss auf das Projekt haben. Nur - WANN soll der Film kommen... irgendwie haben die ja gar keinen Platz dafür vor 2021... und das ist ja ne halbe Ewigkeit!
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Jerom∃ » 28.03.2016, 18:03

meanmc hat geschrieben:
Und selbst? Wie wars?
Ich fand ihn einfach nur super !
Mit Abstand der brutalste Batman aller Zeiten.

Ich freu mich ebenfalls mega auf seinen Solo Auftritt, zudem er ja auch die Regie dafür führen soll. Snyder können sie ja dann für die Effekte behalten, dass kan der Mann nämlich mit Abstand am besten. :mrgreen:

Ich denke der Film wird so um 2018 -2020 kommen, falls die das DCU nicht abblasen nach den sehr schlechten Kritiken, was aber anzuzweifeln ist, da der Film ma leben den erfolgreichsten Superhelden Start aller Zeiten hingelegt hat.
420 Milionen an einem Weekend kann sich sehen lassen XD


btw ab TDK hat Nolan mehr Einfluss genommen auf das Drehbuch als noch bei BM Begins.
Und Affleck hat Terrio mit ins Boot geholt bei BvS, da er wahrschienlich schon gesehen hat auf was das am Ende hinausläuft.

http://www.cosmicbooknews.com/content/b ... z44DKfRmp8

Zu viele Köche verderben halt den Brei war schon immer so 8)

EDIT: Schon gesehen ?
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Plauze » 28.03.2016, 22:00

Costigan hat geschrieben:Aber so weit ich es mitbekommen habe (bin da auch nicht so up to date), soll Affleck ja auch zukünftig bei mindestens einem Batman-Teil Regie führen?! Das könnte dann was werden, denn Affleck ist schon ein ziemlich talentierter Regisseur.
Mich nimmt eigentlich wunder, warum ein Top-Regisseur unbedingt die "Rasenfläche" abgrasen muss, auf der vorher schon andere Top-Regisseure - Burton, Nolan - ganz deutlich ihre Spuren hinterlassen haben, Nolan sogar mit einer ausgewachsenen Trilogie. Wenn es jetzt zum Must Have im Portfolio eines etablierten Regisseurs gehört, mindestens einen Superhero-Film gemacht zu haben, kann ich die Catwoman-Adaption von Marty Scorsese kaum erwarten... not.

Ganz ehrlich, nach einigen zugegebenermaßen richtig guten Filmen aus der bunten Welt von Marvel und DC ist es imho jetzt auch mal wieder genug mit Superheldenfilmen. Aber klar, die Kuh wird gemolken, bis sie umfällt. Aber meines Erachtens wanken einige der Kühe schon bedenklich, weil man weniger auf intrinsische Drehbuchqualität und auf eine stringente Darstellung Wert legt als auf Fan-Service, die genannten Cameo-Auftritte und möglichst viel laut krachende Action, gern unterlegt vom üblichen Hans-Zimmer-Gewummer. Aus Filmen, die richtig gut sein könnten, wenn sie sich nicht dauernd selbst kopieren (bzw. in noch größerem Maßstab klonen) würden, werden so generische Action-Blockbuster, die kein Mensch mehr braucht.

Achja: Auf den nächsten X-Men freue ich mich, zugegeben :rotate:
Kennt ihr die Geschichte von der Gemeindeschwester und der Kuh?

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von daSilvaRC » 29.03.2016, 11:09

konnte heute nacht nicht schlafen, und habe mir auf Sky Ted 2 angesehen.

omg!

Zugegeben Ted 1 war schon flach, aber irgendwie witzig.

Ted2 war einfach nur flach- nun so konnte ich zumindest gut einschlafen. Ist ja auch was...
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 29.03.2016, 14:42

Plauze hat geschrieben: Mich nimmt eigentlich wunder, warum ein Top-Regisseur unbedingt die "Rasenfläche" abgrasen muss, auf der vorher schon andere Top-Regisseure - Burton, Nolan - ganz deutlich ihre Spuren hinterlassen haben, Nolan sogar mit einer ausgewachsenen Trilogie. Wenn es jetzt zum Must Have im Portfolio eines etablierten Regisseurs gehört, mindestens einen Superhero-Film gemacht zu haben, kann ich die Catwoman-Adaption von Marty Scorsese kaum erwarten... not.
Naja, ich denke, Affleck würde sich dem Thema als Regisseur sehr wahrscheinlich nicht widmen, wenn er Batman nicht zufälligerweise selbst darstellen würde. Insofern dürfte das mit seiner Verpflichtung als Darsteller einhergehen: "Wenn ich es schon mache, dann mach' ich gleich alles". Hat er mehr kreative Kontrolle und Sicherheit, dass es nach seinen Vorstellungen verläuft.
Würde ich zumindest meinen.

Ansonsten stimme ich mit dir überein. Bin bekanntermaßen auch kein Freund der ganzen Superheldenverfilmungen. Das sind einfach viel zu viele geworden.
Ich bin zwar kein Kostverächter und Filme wie Guardians of the Galaxy oder Deadpool, die hervorragende Reaktionen von Zuschauern und Kritikern bekommen haben, werde ich mir früher oder später auch noch ansehen, aber grundsätzlich brauche ich das alles auch nicht und bin da schon glücklich, wenn ich sehe, dass ein Film wie The Revenant, der sich völlig abseits des Studio-Systems und derzeitigen Mainstreams bewegt, zur Abwechslung mal ein echter Box Office Hit ist und schon über 500 Millionen eingespielt hat.
Das macht ein wenig Hoffnung, dass die Studios in Zukunft auch wieder mehr Vertrauen in "richtige Filme" legen.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Danny McNamara » 29.03.2016, 15:06

Costigan hat geschrieben:... und bin da schon glücklich, wenn ich sehe, dass ein Film wie The Revenant, der sich völlig abseits des Studio-Systems und derzeitigen Mainstreams bewegt, zur Abwechslung mal ein echter Box Office Hit ist und schon über 500 Millionen eingespielt hat.
Das macht ein wenig Hoffnung, dass die Studios in Zukunft auch wieder mehr Vertrauen in "richtige Filme" legen.
Moin Costigan,
ich weiß zwar was Du eigentlich sagen willst, jedoch sehe ich dies trotzdem ein wenig anders.
Völlig abseits des Studio-Systems?
The Revenant ist eine 135 Millionen Dollar Produktion die über Fox vermarktet wurde/wird und gestandene Stars als Zugpferde aufbietet (Di Caprio und Hardy).
Da ist es jetzt wirklich kein großes Wunder, dass so ein Film sehr gut laufen kann,
insbesondere hinsichtlich der sehr lauten Diskussion rund um den Film hinsichtlich DiCaprio und einen Oscar,
war es doch klar, dass sich viele selbst ein Bild machen wollten.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 29.03.2016, 16:29

Danny McNamara hat geschrieben: Moin Costigan,
ich weiß zwar was Du eigentlich sagen willst, jedoch sehe ich dies trotzdem ein wenig anders.
Völlig abseits des Studio-Systems?
The Revenant ist eine 135 Millionen Dollar Produktion die über Fox vermarktet wurde/wird und gestandene Stars als Zugpferde aufbietet (Di Caprio und Hardy).
Da ist es jetzt wirklich kein großes Wunder, dass so ein Film sehr gut laufen kann,
insbesondere hinsichtlich der sehr lauten Diskussion rund um den Film hinsichtlich DiCaprio und einen Oscar,
war es doch klar, dass sich viele selbst ein Bild machen wollten.
Sicher hat The Revenant viel gekostet. Aber das ursprünglich angesetzte Budget belief sich auf 60 Millionen Dollar, was sicherlich immer noch eine Menge Holz ist, aber schon wesentlich weniger. Letztlich sind die Kosten nur aufgrund der Wetterbedingungen und der daraus resultierenden Drehplanverzögerungen so explodiert.

Und klar spielen DiCaprio und Hardy mit. Aber das ist ja auch der springende Punkt, warum der Film an der Kasse so gut funktionierte und überhaupt grünes Licht bekam. Ohne Stars wäre der wohl niemals in Produktion gegangen, weil das Risiko zu groß gewesen wäre bzw. das Zielpublikum zu klein.
Den wollten nämlich ursprünglich schon sehr viele Leute über Jahre drehen. Da waren mal John Hillcoat und Christian Bale interessiert, mal waren Spike Lee und Samuel L. Jackson dran und mal hieß es, dass Inarritu den Film mit Sean Penn und Benicio del Toro drehen würde.

Die Tatsache, dass ein DiCaprio derzeit wohl der einzige Star ist, der richtige Massen allein mit seinen Namen ins Kino locken kann, ohne dabei in ein Superheldenkostüm hüpfen zu müssen oder in einem Franchise mitzuwirken, was er zuletzt mit The Wolf of Wall Street bewies, für den er auch seit 2008 kämpfen musste, damit dieser so gedreht werden konnte (nah an FSK 18), wie wir ihn letztlich sehen konnten, hat überhaupt erst dazu geführt, dass der Film 1) endlich grünes Licht bekam und 2) dann auch noch mit so einem Budget ausgestattet wurde.

Und trotzdem war es alles andere als selbstverständlich, dass er gleich so einschlägt und mal eben eine halbe Milliarde einspielt. Denn das schaffte bzw. übertaf auch ein DiCaprio bisher nur mit Titanic und Inception. Da musste dann schon ordentlich die Werbetrommel gerührt und die Oscarkampagne angekurbelt werden.

Denn das unterschätzt man ja bzw wissen viele garnicht: Auch ein Weltstar und Kassenmagnet wie DiCaprio muss dafür kämpfen, dass seine Filme in Produktion gehen. Denn das sind auf dem Papier selten die großen Blockbuster, das werden sie meist erst durch seine Beteiligung nach dem Kinostart.
Der bewegt sich gerne ein wenig abseits des Mainstreams und sagt selbst, dass Filme wie The Departed und Blood Diamond heute wohl nicht mehr von den Studios finanziert werden würden.
Und The Revenant würde ich persönlich nochmal als wesentlich massenuntauglicher einordnen, als das meiste, was DiCaprio bislang gedreht hat.

Und was ich letzten Endes mit "abseits des Mainstreams/Studio-Systems" sagen will? Guck dir den Film einfach an :wink2: Wie oft siehst du solche Filme im Kino laufen? Heutzutage nicht mehr allzu oft, würde ich meinen.
Vorallem nicht, wenn man mal vom Inhalt absieht und sich vor Augen führt, wie authentisch dieser Film tatsächlich gedreht wurde. Das ist keine Produktion, die im Studio vor einem Greenscreen stattfand. Da wurde tatsächlich zu großen Teilen draußen in der Kälte mit echten Wetterbedingungen gearbeitet.


Edit: Oder um es nochmal anders aufzuzeigen: Wechsle die Darsteller bei Batman, Star Wars oder irgendeinem Marvel Film aus und es bleibt am Ende trotzdem ein Blockbuster stehen.
Mach' dasselbe bei The Revenant und du hast irgendeinen Arthouse-Naturfilm im Dokustil.

Ich will damit nicht sagen, dass die Schauspieler bei Blockbustern völlig austauschbar wären. Natürlich trägt ein Downey jr. ganz bedeutend dazu bei, dass ein Iron Man so beliebt ist, wie er es eben ist.
Aber auf dem Papier sind und bleiben das potentielle Blockbuster, egal wer mitspielt. Bei Star Wars brauchst du auch keine altbekannten Gesichter, um Erfolg zu haben. Es ist die Geschichte und der Name, der die Leute bereits ins Kino holt.
Funktioniert bei The Revenant nicht. Der ist am Ende ganz allein auf die Zugkraft seiner/seines Stars und auf gute Kritiken (auch nicht zu unterschätzen. Denn J. Edgar wurde auch mit einem DiCaprio kein Hit) und den damit einhergehenden Oscarbuzz angewiesen, damit er nicht floppt. Sowas ist für mich kein Studio-Film, wie wir ihn heute kennen.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Danny McNamara » 29.03.2016, 17:30

Costigan hat geschrieben: Sicher hat The Revenant viel gekostet. Aber das ursprünglich angesetzte Budget belief sich auf 60 Millionen Dollar, was sicherlich immer noch eine Menge Holz ist, aber schon wesentlich weniger. Letztlich sind die Kosten nur aufgrund der Wetterbedingungen und der daraus resultierenden Drehplanverzögerungen so explodiert.
Nana, da hat man dann das Budget doch wohl sehr optimistisch angesetzt :wink2:
Eine mehr als Verdoppelung allein durchs Wetter? Das hätte man meiner Meinung nach auf jeden Fall irgendwie besser einpreisen können.
Aber böse Zungen behaupten ja, dies sei ja nicht ganz unüblich, wenn es um Großprojekte geht.
Man setzt die Kosten halt bewusst niedrig, um überhaupt erst grünes Licht zu erhalten.
Ob dies nun stimmt, keine Ahnung :wink2: :mrgreen:
Costigan hat geschrieben: Und klar spielen DiCaprio und Hardy mit. Aber das ist ja auch der springende Punkt, warum der Film an der Kasse so gut funktionierte und überhaupt grünes Licht bekam. Ohne Stars wäre der wohl niemals in Produktion gegangen, weil das Risiko zu groß gewesen wäre bzw. das Zielpublikum zu klein.
Genau darum gehts mir ja bzw. das meinte ich, als ich Dir ein wenig widersprochen habe, dass es nicht völlig abseits des Studio-Systems ist :)
Unter völlig abseits verstehe ich halt kompaktes Budget, keine gestanden Stars und kein Big Player (hier: 20th Century Fox) dahinter.

Costigan hat geschrieben: Und was ich letzten Endes mit "abseits des Mainstreams/Studio-Systems" sagen will? Guck dir den Film einfach an :wink2: Wie oft siehst du solche Filme im Kino laufen? Heutzutage nicht mehr allzu oft, würde ich meinen.
Vorallem nicht, wenn man mal vom Inhalt absieht und sich vor Augen führt, wie authentisch dieser Film tatsächlich gedreht wurde. Das ist keine Produktion, die im Studio vor einem Greenscreen stattfand. Da wurde tatsächlich zu großen Teilen draußen in der Kälte mit echten Wetterbedingungen gearbeitet.
Schon klar. Wie gesat, ich wusste schon weiß du eigentlich sagen wolltest. :)
Das völlig abseits fand ich jedoch dann nur ein wenig übertrieben, bei der Betrachtung des ganzen Backgrounds dieses Films. :wink2:

Costigan hat geschrieben: Edit: Oder um es nochmal anders aufzuzeigen: Wechsle die Darsteller bei Batman, Star Wars oder irgendeinem Marvel Film aus und es bleibt am Ende trotzdem ein Blockbuster stehen.
Mach' dasselbe bei The Revenant und du hast irgendeinen Arthouse-Naturfilm im Dokustil.

Ich will damit nicht sagen, dass die Schauspieler bei Blockbustern völlig austauschbar wären. Natürlich trägt ein Downey jr. ganz bedeutend dazu bei, dass ein Iron Man so beliebt ist, wie er es eben ist.
Aber auf dem Papier sind und bleiben das potentielle Blockbuster, egal wer mitspielt. Bei Star Wars brauchst du auch keine altbekannten Gesichter, um Erfolg zu haben. Es ist die Geschichte und der Name, der die Leute bereits ins Kino holt.
Funktioniert bei The Revenant nicht. Der ist am Ende ganz allein auf die Zugkraft seiner/seines Stars und auf gute Kritiken (auch nicht zu unterschätzen. Denn J. Edgar wurde auch mit einem DiCaprio kein Hit) und den damit einhergehenden Oscarbuzz angewiesen, damit er nicht floppt. Sowas ist für mich kein Studio-Film, wie wir ihn heute kennen.
:thumbs_up:

Wobei J.Edgar jetzt kein richtiger Flop war, wenn man die eingespielten 80 Millionen den 35 Millionen Produktionskosten entgegenstellt.

Aber bin da bei Dir, The Revenent hätte es so ohne Di Caprio nie gegeben und entsprechend ist er dadurch nicht völlig abseits des Studio-Systems, wenngleich ich weiß was Du sagen willst (die Art des Films selbst).

Apropos Austauschbarkeit der Superheldenbesetzung:
Wie gesagt, obwohl "Batfleck" seinen Job in meinen Augen ganz ordentlich gemacht hat (und trotzdem nicht an Christian "The Batman" Bale rankommt :rotate:), hätte ich es lieber gesehen, dass sie den Mut gehabt hätten Batman mit einem neuen frischen Gesicht zu besetzen, weil halt die "Marke" Batman einfach so unfassbar stark ist, dass dies locker möglich gewesen wäre. Bestes Beispiel ist da ja, wie von Dir genannt, Star Wars.

Schließlich war die Figur Batman bei mir der einzige Grund, warum ich mir `Batman v Superman´ gegeben habe,
TROTZ Superman, Snyder und dem ganzen Superhelden-Eintopf :wink2: :mrgreen:
"The ultimate measure of a man is not where he stands in moments of comfort and convenience, but where he stands at times of challenge and controversy."

- Martin Luther King, Jr.

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