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Welches Filmgenre mögen F1-Fans?

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Mithrandir » 22.11.2019, 18:16

Danke für die Tipps - habe mir sogar den Bombshell Teaser angeschaut, der tatsächlich nichts verrät. Wirklich interessant und toll besetzt.
Costigan hat geschrieben:
22.11.2019, 17:37
Costigan hat geschrieben:
24.06.2019, 16:23
Green Book
Ich fand ihn großartig. Erfindet das Rad zwar nicht neu und hat auch zum Thema Rassismus nicht viel Neues hinzuzufügen, aber er war klasse gespielt, mal berührend, mal witzig und gerade Viggo Mortensen sorgt für einige Lacher, aber eigentlich kann man kaum einen der beiden Hauptdarsteller hervorheben.
Den habe ich auch gesehen, kann mich nur vollumfänglich anschließen. Sehr sehenswert und unterhaltsam trotz der Thematik, die aber heutzutage nicht oft genug angesprochen werden kann. Sehr hohes Niveau, toller Film, tolle Darsteller!
Costigan hat geschrieben:
22.11.2019, 17:37
" Bester Film" geht meiner Meinung nach in Ordnung. Wüsste so spontan nicht, dass ich aus dem Jahrgang 2018 etwas gesehen habe, was zwingend besser einzuordnen wäre.
Capernaum :wink: Natürlich nicht ernst gemeint und schwer zu berücksichtigen ohne ihn gesehen zu haben. Zwingend besser liegt im Auge des Betrachters aber Green Book hat sich angeboten und es war sicher auch ein richtiges Statement.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Plauze » 23.11.2019, 19:27

Costigan hat geschrieben:
17.11.2019, 13:13
Jerom∃ hat geschrieben:
16.11.2019, 23:59
Joker hat heute die Milliarde überschritten bei den Einspielergebnissen.
Ein Movie mit R-Rating und ohne China Release, und dazu noch ein absolutes Meistwerwerk.

Geil !!
Ich hoffe sehr, dass dieser Erfolg bei den Studios zumindest zum Teil zum Umdenken bzw. zu etwas mehr Risikobereitschaft führt. Man hat es ja schon zuvor bei Filmen wie Deadpool oder Logan gesehen, dass das Publikum auch solche Filme annimmt und nicht nur den PG-13 "Familienfilm", der immer dem selben Schema folgt.
Joker war jetzt mal ein Film, der die Handschrift und Idee eines Regisseurs und nicht die eines Studios trägt und er wurde vom Publikum mit überwältigenden Erfolg angenommen.
Wie ich schon öfter sagte, würde ich mir wünschen, dass man gerade auch in diesen großen Franchises öfter mal den Künstlern freie Hand lässt, anstatt Regisseure zu engagieren, die einfach nur Auftragsarbeiten erledigen und nach einer vom Studio vorgebenen Formel arbeiten, denn so können keine individuellen und kreativen Filme entstehen.
[...]
Joker hatte ja weitaus mehr Arthouse-Charakter, ...
Ich bin da etwas skeptischer, und fürchte eher, dass die großen Studios daraus schließen, dass Comicadaptionen mit daraus resultierender Built-in-Audience immer noch Publikum ziehen.
Denn oberflächlich betrachtet bleibt "Joker" eben immer noch, Autorenfilm-Charakter hin oder her, eine Comicadaption, deren Erfolg man mit ebendieser oberflächlichen Betrachtung (und zum Teil mag es ja sogar stimmen) darauf zurückführen kann, dass der Joker der berühmteste und schillerndste Villain der Comicbuchgeschichte ist und in Hollywood-Verfilmungen ebenfalls immer funktioniert hat, dank herausragender Darstellungen von Jack Nicholson und Heath Ledger. Ich wage nicht zu hoffen, dass Filmstudios jetzt um die Ecke denken und mutigen Arthouse-Konzepten mit Blockbuster-Potenzial eine Chance geben, wenn zeitgleich irgendeine noch so lieblos hingeschmierte Comicbuchadaption daherkommt. Letzterer würde der Vorzug gegeben, denn dieser letzte Film aus dem Batman-Universum mit Joaquin Phoenix hat ja auch funktioniert. Dass aus genau diesem Grund das künstlerisch wertvollere Drehbuch vielleicht eine Umsetzung verdient hätte, liegt leider nicht so nah. Trotz solcher Perlen wie Joker bin ich da mittlerweile leider ziemlich ernüchtert.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 24.11.2019, 11:58

Plauze hat geschrieben:
23.11.2019, 19:27
Ich bin da etwas skeptischer (...)
Och, optimistisch bin ich auch nicht, aus den selben Gründen die du nennst. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Zumal mit dem Ende von Phase 3 des MCU jetzt sowieso eine spannende Zeit beginnt, da ich nicht glaube, dass es zukünftig genauso erfolgreich weitergehen wird. Zumindest nicht, ohne sich ein Stück weit neu zu erfinden, da ja viele der bewährten Gesichter nicht mehr an Bord sind und da bleibt abzuwarten, wie die Fans das dann noch annehmen.
Auch von Star Wars wird es ja nach Episode 9 erstmal für eine Weile eine Pause im Kino geben.

Letzten Endes ist es ja auch nicht mein primärer Wunsch, dass noch mehr Comicverfilmungen herausgebracht werden (nur eben abwechslungsreichere, die nicht immer auf die bewährte Formel vertrauen), sondern in erster Linie, dass die Studios auch wieder mehr Filme produzieren, die keinem Franchise angehören und diese auch von einem großen Publikum angenommen werden.
Und dafür gibt es immer noch zu wenig Erfolge abseits von Disney in letzter Zeit.
Once Upon A Time In... Hollywood war finanziell verhältnismäßig sehr erfolgreich, aber das ist auch eine der wenigen Ausnahmen, wo eben allein der Name des Regisseurs noch die Menschen ins Publikum lockt und die Besetzung hat sicher auch geholfen.
Grundsätzlich geht die Entwicklung aber schon länger in eine andere Richtung und Stars allein (ob vor oder hinter der Kamera) sind keine großen Publikumsmagneten mehr... so floppen dann eben auch Filme wie Gemini Man mit Will Smith oder Ad Astra mit Brad Pitt an den Kinokassen trotz großer Namen. Dahingehend hat sich der Markt in den letzten 10-15 Jahren schon sehr verändert.
Im Moment dominiert Disney einfach den Markt. Ihnen gehört das MCU, Star Wars und noch dazu sind die eigenen Real- und Animationsfilme unheimlich erfolgreich und dadurch entsteht ein Monopol am Markt. Wenn man sich am Ende eines Jahres die erfolgreichsten Filme anschaut, findet man kaum einen Film, der nicht aus dem Hause Disney stammt und die wenigen, die es doch schaffen, sind eben auch Comicverfilmungen (wie Joker) oder Fortsetzungen (z.B. die Fast & Furious Reihe).

Ich weiß zwar nicht, ob das der "Untergang des Kinos" ist, wie ihn einige schon prognostieren, aber ich finde die Entwicklung auch nicht gut und vorallem gefährlich, wenn ein einziges Studio derart erfolgreich ist. So eine Dominanz wie von Disney in den letzten Jahren gab es meines Wissens nach noch nie in der Filmbranche und gerade weil es Disney ist, bereitet es mir ein wenig Sorgen, weil ich nicht glaube, dass die Verantwortlichen dort unbedingt die Verantwortung verspüren, völlig andere Stoffe abseits dessen, wofür sie stehen, zu verfilmen.
Die legen zur Zeit ja eher Altbewährtes neu auf und für R-Rated-Filme stehen sie sowieso nicht.
Da bieten Warner und Co. dann doch noch mehr Abwechslung.

Die König der Löwen Neuverfilmung habe ich bislang noch nicht gesehen, aber auch da habe ich von vielen Seiten schon gehört, dass man quasi 1:1 kopiert hat und teilweise sogar wichtige Stellen des Originals ausgelassen hat, so dass die Realverfilmung im Vergleich ganz klar verliert.

Mir persönlich fällt es wie schon öfter gesagt ja auch nach wie vor schwer zu verstehen, wie man als Zuschauer so einen großen Spaß an dieser Vorhersehbarkeit haben kann und sie dadurch so erfolgreich macht. Ich habe meine Wissenslücken hinsichtlich der Marvel Filme inzwischen weitesgehend geschlossen und habe vor einigen Monaten ja schon geschrieben, dass sie mich teilweise sehr gut unterhalten haben, aber trotzdem komme ich nicht umhin, festzustellen, dass mich die Filme nicht lange beschäftigen und sie sich im Prinzip auch immer gleich anfühlen (GotG würde ich mal positiv herausnehmen, aber ob ich mir nun Captain Marvel, Black Panther oder Spider-Man: Homecoming/Far From Home anschaue: Da bleibt nicht viel hängen und auch Endgame fand ich auch ziemlich blutleer, dafür dass mich Infinity War noch positiv überrascht hat und gar nicht so oberflächlich daherkam).
Und vorallem muss ich einen Punkt aufgreifen, der mir hier genannt wurde ("Endgame/Marvel funktioniert am besten, wenn man alle Filme gesehen hat") und über den ich damals nicht großartig nachgedacht habe: Viele sehen dieses zusammenhängende Filmuniversum als Stärke, in meinen Augen ist das mit eine der größten Schwächen: Die Filme funktionieren alleinstehend überhaupt nicht mehr.
Jemand, der sich in dem Universum überhaupt nicht auskennt, kann Filme wie Endgame oder auch Homecoming/Far From Home gar nicht verstehen.
Richtige Einleitungen und Charakterzeichnungen gibt es nämlich schon lange nicht mehr. Das Vorwissen wird einfach vorausgesetzt.
Wenn ich allein Marvel's Spider-Man mit dem von Raimi vergleiche: Das sind hinsichtlich Emotionalität und Charakterzeichnung Welten.

Das heißt nicht zwingend, dass ich nicht trotzdem Spaß daran haben kann und den hatte ich zuletzt auch stellenweise, als ich mir Spider-Man: Far from Home angeschaut habe. Ich mochte den Humor und Roadtrip-Charakter des Films. Aber qualitativ ist das trotzdem nicht auf Augenhöhe und dann empfinde ich es schon fast als Frechheit, wenn Bob Iger, CEO von Disney, als Antwort auf Martin Scorseses Kritik Black Panther mit GoodFellas, Raging Bull oder Taxi Driver gleichsetzt oder die Russo-Brüder die Box-Office-Karte spielen, weil sie hinsichtlich der Qualität der Filme keine Argumente auf ihrer Seite haben.
Das zeigt, dass sie die Kritik nicht verstanden haben oder von Filmen grundsätzlich wenig verstehen.
Finde es vorallem schön, wenn Scorsese seine Kritik dann dadurch "untermauert" und sein Standing nochmal stützt, indem er mit The Irishman mal eben ein neues Meisterwerk* abliefert (nicht, dass er noch irgendwas zu beweisen hätte) und damit wieder einmal unterstreicht, dass er ein Meister seines Fachs ist und man sich dann ein wenig lächerlich auf Disney/Marvel-Seite macht, wenn man sich irgendwie auf Augenhöhe mit ihm setzen will.

Ich bin jetzt etwas abgedriftet, aber wollte nochmal so einiges aufgreifen, was zuletzt diskutiert wurde und kann abschließend vielleicht auch nochmal sagen, dass natürlich gerne beides (Mainstream und Autorenfilm) existieren kann und soll, denn letzten Endes ist für mich alles Kino und hat damit seine Daseinsberechtigung, nur beobachte ich eben auch den Trend, dass Letzteres immer mehr aus dem Kino gedrängt wird, weil die großen Filme aufgrund der hohen Nachfrage die Leinwände für sich vereinnahmen und ich diese Entwicklung als Filmfan ebenfalls besorgniserregend finde.
Ich bin ja nicht per se gegen Blockbuster, nur finde ich die zunehmende Einseitigkeit hinsichtlich der Nachfrage problematisch.

* Muss von mir noch gesichtet werden, aber die bisherigen Reaktionen versprechen einen der besten Filme aus Scorseses Karriere.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von PolePosition » 25.11.2019, 20:43

Ich habe mir kürzlich Disney+ geholt, hauptsächlich für meine Tochter. Für mich dann noch Hulu und ESPN+. Zusammen kosten die 3 im Bundle $12,99 pro Monat, da kann Netfilx nicht mehr mithalten. Ich denke, Netflix werde ich jetzt kündigen denn das Angebot ist in den letzten Monaten immer schlechter geworden.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von evosenator » 27.11.2019, 15:18

Ich finde den Film "ES" noch ganz lustig :mrgreen:
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 27.11.2019, 16:44

PolePosition hat geschrieben:
25.11.2019, 20:43
Ich habe mir kürzlich Disney+ geholt, hauptsächlich für meine Tochter. Für mich dann noch Hulu und ESPN+. Zusammen kosten die 3 im Bundle $12,99 pro Monat, da kann Netfilx nicht mehr mithalten. Ich denke, Netflix werde ich jetzt kündigen denn das Angebot ist in den letzten Monaten immer schlechter geworden.
Was die Preisgestaltung angeht, würde ich dir da zustimmen. Disney+ ist mit einem Kampfpreis angetreten, den kann Netflix nicht mitgehen (Ich glaube, in den USA ist Netflix eh nochmal etwas teurer als hier, oder?).
Ich habe mein Abo heute trotzdem nach ein paar Wochen Pause wieder reaktiviert, denn inhaltlich gibt es im Moment einiges, was mich anspricht: Zum einen der ein oder andere Film, der schon veröffentlicht wurde, den ich aber noch nicht gesehen habe (u.a. El Camino, The King oder The Laundromat) und zum anderen kommende Neuerscheinungen (heute The Irishman, im Dezember noch u.a. Marriage Story und 6 Underground). Also inhaltlich finde ich es zur Zeit wieder sehr spannend.
Wenn ich zwischendurch merke, dass ich Netflix mal weniger nutze und nichts Neues nachkommt, was mich interessiert, pausiere (kündige) ich dann auch schon mal wie erwähnt vorübergehend, aber unterm Strich würde ich nicht völlig verzichten wollen. Dafür sind mir dann einige Exklusivtitel doch zu heilig (wie z.B. die nächste Stranger Things Staffel) :wink:
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von PolePosition » 27.11.2019, 18:37

Costigan hat geschrieben:
27.11.2019, 16:44
Ich glaube, in den USA ist Netflix eh nochmal etwas teurer als hier, oder?
Mit BluRay/DVD Option kostet Netflix $25 pro Monat.
Costigan hat geschrieben:
27.11.2019, 16:44
Wenn ich zwischendurch merke, dass ich Netflix mal weniger nutze und nichts Neues nachkommt, was mich interessiert, pausiere (kündige) ich dann auch schon mal wie erwähnt vorübergehend, aber unterm Strich würde ich nicht völlig verzichten wollen. Dafür sind mir dann einige Exklusivtitel doch zu heilig (wie z.B. die nächste Stranger Things Staffel) :wink:
Ja, das stimmt natürlich. Als ich meiner Familie verkündet habe, dass ich Netflix kündigen will, kam es zum Protest. :lol:
Jetzt werde ich wohl beides behalten müssen. :sweat:
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Plauze » 27.11.2019, 19:21

Costigan hat geschrieben:
24.11.2019, 11:58
Finde es vorallem schön, wenn Scorsese seine Kritik dann dadurch "untermauert" und sein Standing nochmal stützt, indem er mit The Irishman mal eben ein neues Meisterwerk* abliefert (nicht, dass er noch irgendwas zu beweisen hätte) und damit wieder einmal unterstreicht, dass er ein Meister seines Fachs ist und man sich dann ein wenig lächerlich auf Disney/Marvel-Seite macht, wenn man sich irgendwie auf Augenhöhe mit ihm setzen will.
* Muss von mir noch gesichtet werden, aber die bisherigen Reaktionen versprechen einen der besten Filme aus Scorseses Karriere.
Gesichtet habe ich ihn soeben.
Mein erster Eindruck ist ein bisschen zwiespältig, aber auf einem verdammt hohen Niveau.

Beides, was du sagst, lässt sich ganz gut auf den Film anwenden.

Einerseits: "...indem er mit The Irishman mal eben ein neues Meisterwerk abliefert..."
Kann man so sagen. Der Film nimmt durch klasse Darstellungen, eine perfekte Inszenierung und ein starkes Drehbuch für sich ein. Ich will gar nicht so viel mehr verraten, weil ich ja nicht genau weiß, wann du ihn dir ansehen und dir selbst ein Urteil bilden kannst. Für mich als Fan der bisherigen Arbeiten Scorsese war es ein Vergnügen, dem Altmeister hinter und den anderen Altmeistern vor der Kamera dreieinhalb Stunden Aufmerksamkeit zu schenken.

Andererseits: "...nicht, dass er noch irgendwas zu beweisen hätte..."
Da liegt dann für mich in der unmittelbaren Rückschau auf das soeben Gesehene und auch beim Nachdenken über so manche Szenen, während ich den Film in mich einsog, schon ein Stück weit ein "Problem". So ganz direkt erschließt sich mir nicht, warum Scorsese genau diesen Film genau jetzt unbedingt machen wollte, außer, dass er eben verdammt gerne nochmal mit de Niro, Pesci und erstmals mit Pacino arbeiten wollte. Zwar ist die (in den USA berüchtigte und niemals aufgeklärte) Story um das Verschwinden des zwielichtigen Gewerkschaftsführers Hoffa in ihrer filmischen Verarbeitung durch Scorsese neu, aber man hat zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, einen neuen Film zu sehen. Die erste Dreiviertelstunde mutet gar wie eine Aneinanderreihung von Versatzstücken aus Scorseses bisherigen Gangsterfilm-Kaleidoskop an. Nachtclubs, italienische Restaurants, Männerfreundschaften, Kühltrucks mit Rinderhälften, Familienkrisen durch den nicht ganz legalen Job des Familienoberhaupts, Anschläge usw. - all das kennt man ja längst. Scorsese steht sich sozusagen mit seinem bisherigen Schaffen ein wenig selbst im Weg. Er hat das Genre ja geprägt wie kein anderer und ist mit "Irishman" der Gefahr erlegen, von dieser selbstgeschaffenen und längst in die Pop-Kultur übergegangene Prägung eingeholt zu werden. Ist das Klischee immer noch Klischee, wenn derjenige sich seiner Merkmale bedient, der für die Entstehung des Klischees erst die Voraussetzungen geschaffen hat? Man sollte ja annehmen, dass sich Scorsese dieser Gefahr bewusst war. Vielleicht sogar schon, bevor sie so eklatant wie heutzutage war, denn die ironische Brechung des Gangster-Klischees war ja bereits in "GoodFellas" durch einige groteske Wendungen angelegt. Nun gehört aber mittlerweile selbst dieses Stilmittel der ironischen Doppelbödigkeit zum guten Ton heutiger Gangsterfilme und -serien dazu (Sopranos, Fargo, Lilyhammer, und in jüngster Zeit Green Book lassen grüßen).
Kurz gesagt: Die unveränderte Formulierung und Anhäufung sämtlicher etablierter Stilmittel des Gangsterfilms hat mich beim Ansehen ein wenig gestört und trotz der allgegenwärtigen künstlerischen Perfektion gelangweilt.

Was hätte Scorsese also anders machen sollen? Ich denke fast, dass er sich darüber keine weitreichenden Gedanken gemacht und etwaige (gefühlte) Redundanz in Kauf genommen hat. Denn wie du richtig sagst, muss er nun wirklich nichts mehr beweisen und darf und soll bittesehr genau die Filme machen, die er machen möchte. Ich bin ihm bei diesem gerne und bereitwillig einmal mehr gefolgt und würde sagen: Ein filmisches Meisterwerk ist "The Irishman" ohne Frage, ein neues aber nicht.
Und wahrscheinlich ist es tatsächlich so, dass Scorsese damit noch einmal zeigen wollte und konnte, dass er das, was er selbst geprägt hat, bis heute am besten kann. Für neue Impulse und Erzählungen im Genre "Gangsterfilm" müssten halt auch hier wieder neue, junge Autoren und Regisseure den Mut haben und die Chance erhalten, sich zu erproben und uns bisher Ungesehenes zu präsentieren. Aufs Geratewohl fällt mir neben "Gomorrha" (Film und Serie) kein Film ein, der die Ablösung von den etablierten Versatzstücken wirklich konsequent ausformuliert.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von evosenator » 27.11.2019, 20:16

Kennt ihr "Sopranos?"
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Beitrag von AktenTaschenAkne » 28.11.2019, 07:54

Wie fandet ihr eigentlich das Finale von The Big Bang Theorie?

Ich, einer der Befürworter des Serienendes, konnte mir tatsächlich das ein oder andere Tränchen nicht verdrücken. Im Großen und Ganzem haben die Schreiber ein würdiges Ende fabriziert und der Geschichte um die Entwicklung der Charaktäre der Nerd-WG aus Pasadena ein würdiges Ende beschafft.
Wenn überhaupt kann ich nur kritisieren das andere, für die Serie wichtige Personen im Finale gefehlt haben. So hat mir zB *SPOILER* im Publikum gefehlt. *SPOILER* hätte ich auch noch mehr Zeit im Finale gegönnt.

Naja...nu isses aus, außer auf Pro7 für die nächsten 10 Jahre um dann weitere 10 Jahre auf Pro7MAX oder so zu laufen.

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Mithrandir » 29.11.2019, 20:41

Plauze hat geschrieben:
27.11.2019, 19:21
:chat:
Ich schließe mich an. Fertig :mrgreen:

Es ist großes Kino, aber ich glaube, dass ich den Film lieber vor zwanzig Jahren gesehen hätte. Ich überlege ob ich mir Der Pate nochmal anschaue um rauszufinden wie der heute auf mich wirkt. Es ist toll die größten Stars aus "meiner Filmjugend" zusammen vor der Kamera zu sehen, ich stelle aber fest, dass ich sie heutzutage sonst nicht vermisse wenn sie nicht auf dem Bildschirm sind.
Jeder hat erwartet, dass Scorsese ein Meisterwerk abliefert und das Ergebnis entspricht so sehr meinen Erwartungen, dass ich jetzt über den Begriff Meisterwerk nachdenke. Es hat mich eher das nostalgische Erlebnis berührt als dass mich der Film an sich mitgerissen hätte. Jedenfalls habe ich sehr gern die ganzen gut 200 Minuten genossen.

PS.: Die Sopranos habe ich nie gesehen :shrug: Mal schauen, ob das noch was wird.
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Re: Lieblings TV Serien

Beitrag von Costigan » 30.11.2019, 11:37

AktenTaschenAkne hat geschrieben:
28.11.2019, 07:54
Wie fandet ihr eigentlich das Finale von The Big Bang Theorie?
Ich muss sagen, dass The Big Bang Theory für mich schon vor einigen Jahren seinen Reiz verloren hat. Ich war früher ein großer Fan der Serie, aber für meinem Geschmack lief sie - wie so oft bei Sitcoms - zu lang und ich habe irgendwann dann einfach die Lust verloren, sie noch weiter zu verfolgen.
Von daher sind die letzten 1-2 oder 3 Staffeln an mir vorbeigegangen und ich habe somit auch das Finale verpasst. Vielleicht wird es aber irgendwann, bei den vielen Wiederholungen :wink: , noch nachgeholt.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 30.11.2019, 12:42

Mithrandir hat geschrieben:
29.11.2019, 20:41
Es ist großes Kino, aber ich glaube, dass ich den Film lieber vor zwanzig Jahren gesehen hätte.
Wundert mich etwas, weil ich noch gut die Beiträge von damals im Kopf habe, als The Irishman hier erstmals erwähnt wurde und du die Nachricht damals ja erfreut aufgenommen hast. Aber gut, das ist ja bald auch schon fast 10 Jahre her und vielleicht hättest du den Film damals auch anders aufgenommen als heute.

Ich für meinen Teil habe den Film jedenfalls ebenfalls absolut genossen und vorallem habe ich mich trotz der beträchtlichen Laufzeit von 3 1/2 Stunden zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Das fand ich erstaunlich, nachdem ich z.B. in der Filmstarts-Kritik las, dass der Film seine Längen hätte und stellenweise zäh wäre. Aber gut, zum einen gehe ich schon seit längeren nicht mehr sehr häufig mit den Filmstarts-Kritiken bei größeren Filmen konform und zum anderen ist das am Ende natürlich auch eine Frage des persönlichen Empfindens und Geschmacks.

Für mich war es einfach schön, diesen Film, von dem ich glaube ich zum ersten Mal vor über 10 Jahren gelesen habe, nun endlich gesehen zu haben und nicht enttäuscht worden zu sein. Klar, 10 Jahre früher hätte er womöglich noch etwas besser funktioniert, denn inzwischen sind die Darsteller alle um die 80 Jahre alt und gerade beim verjüngten De Niro fand ich das CGI nicht ganz makellos. Man hat sein Gesicht von vor 30 Jahren nun mal vor Augen und ich fand, hier sah er in einigen Szenen einfach wie eine etwas dickere und vom Botox gezeichnete Version seiner selbst aus den frühen 90ern aus. Das hat mich stellenweise nicht völlig überzeugt. Da hatte ich bei Pesci und Pacino wesentlich weniger bzw. gar keine Probleme.
Grundsätzlich fand ich sie jedoch alle drei so überzeugend wie schon lange nicht mehr und gerade bei Pacino, der ja anders als De Niro und Pesci eine etwas aufbrausendere Rolle hatte und mehr aus sich herauskommen konnte, habe ich mir gedacht, welch ein Segen diese Technik (die ich bei manch anderen News ja verteufle) doch auch sein kann, wenn man auf diese Weise die Möglichkeit erhält, in die Jahre gekommende Schauspieler nochmal wie zu ihren besten Zeiten zu erleben.


Stilistisch wird natürlich vieles benutzt, was Scorsese uns auch schon in GoodFellas oder Casino präsentiert hat. Allein die erste Szene erinnert von der Kameraführung natürlich ganz klar an die Szene in GoodFellas, wo wir Henry Hill samt Begleitung ins Restaurent verfolgen, ohne einmal einen Schnitt zu sehen.
Trotzdem habe ich den Film nicht als pure Wiederholung empfunden. Thematisch werden hier gegen Ende ja ganz klar Fragen und Themen aufgegriffen, die es in den frühreren Gangsterepen von Scorsese und De Niro nicht zu sehen gab, wodurch diese Welt weniger faszinierend oder romantisiert dargestellt wird. So düster wurde Scorsese in diesem Genre eigentlich noch nie.

Das zeigt natürlich auch, dass Scorsese und seine Darsteller älter geworden sind und sich nun in diesem Film mit Fragen beschäftigen, mit denen sich alte Menschen wahrscheinlich häufiger beschäftigen als Menschen im mittleren Alter und die daher zu Zeiten von GoodFellas vermutlich noch gar nicht in ihren Köpfen präsent waren.

Wenn es um Scorseses persönliche Motivation geht, die Plauze ja in den Raum gestellt hat, glaube ich nicht, dass die Frage "Warum gerade jetzt?" lauten sollte. Dabei muss man ja die Hintergrundgeschichte dieses Films beachten: Ich hatte schon 2011 Artikel dazu hier verlinkt. Und die ersten Planungen zum Film gab es ab ca. 2008-2009. Man wollte diesen Film also schon seit 10 Jahren machen, vorallem auch, weil De Niro und Scorsese nochmal zusammenarbeiten wollten. Vielleicht ist es ja auch das letzte Mal, The Irishman wäre jedenfalls ein passendes Ende, wie ich finde. Aber vermutlich wird es das nicht gewesen sein, denn es ist bereits etwas Neues in Planung und wenn das nicht wieder so lang wie The Irishman dauern sollte... :wink:
Es ist also weniger so, dass man diesen Film erst jetzt machen wollte, sondern dass man ihn jetzt endlich machen konnte und das wahrscheinlich die einzige und letzte Chance war, wenn man dieses lange geplante Projekt nun endlich verwirklichen wollte.

Und wie gesagt, habe ich trotz stilistischer Wiederholungen nicht das Gefühl gehabt, nichts Neues gesehen zu haben. Dafür wurden mir thematisch dann doch zu neue Blickwinkel präsentiert, als dass bei mir trotz der ansonsten vertrauten Welt Langeweile hätte aufkommen können.
Plauze hat geschrieben:Was hätte Scorsese also anders machen sollen? Ich denke fast, dass er sich darüber keine weitreichenden Gedanken gemacht und etwaige (gefühlte) Redundanz in Kauf genommen hat. Denn wie du richtig sagst, muss er nun wirklich nichts mehr beweisen und darf und soll bittesehr genau die Filme machen, die er machen möchte. Ich bin ihm bei diesem gerne und bereitwillig einmal mehr gefolgt und würde sagen: Ein filmisches Meisterwerk ist "The Irishman" ohne Frage, ein neues aber nicht.
Und wahrscheinlich ist es tatsächlich so, dass Scorsese damit noch einmal zeigen wollte und konnte, dass er das, was er selbst geprägt hat, bis heute am besten kann. Für neue Impulse und Erzählungen im Genre "Gangsterfilm" müssten halt auch hier wieder neue, junge Autoren und Regisseure den Mut haben und die Chance erhalten, sich zu erproben und uns bisher Ungesehenes zu präsentieren. Aufs Geratewohl fällt mir neben "Gomorrha" (Film und Serie) kein Film ein, der die Ablösung von den etablierten Versatzstücken wirklich konsequent ausformuliert.
Trotzdem kann ich damit, abgesehen von den widersprochenen Passagen, am Ende als Fazit leben, denn was mir in so manchem Kommentar, den ich woanders vernehme, fehlt, ist das Bewusstsein dafür, dass Scorsese ja nicht nur Gangsterfilme gedreht hat und deshalb auch nicht nur auf diese reduziert werden sollte. Das wird diesem Mann nicht gerecht. Er zählt unbestritten zu den größten Filmemachern aller Zeiten und anders als z.B. ein Ford Coppola hat er auch im Alter nicht an Relevanz verloren, sondern immer wieder mindestens gute bis hin zu hervorragende Filme gedreht und ist aktuell geblieben.
Er hat sich in unterschiedlichsten Genres erfolgreich probiert, zeitlose Klassiker geschaffen und ist einer der großen Namen des New Hollywoods Anfang der 70er.
Von daher soll er, wie du schon sagst, in der jetzigen Phase seines Lebens genau die Filme machen, auf die er Lust hat und keine Kompromisse mehr eingehen. Man weiß schließlich nicht, wie viele Filme ihm noch bleiben.
Und seine letzten beiden, The Irishman und Silence, waren nun mal beides Herzensprojekte, für die er sehr lange kämpfen musste.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Mithrandir » 30.11.2019, 16:13

Costigan hat geschrieben:
30.11.2019, 12:42
Wundert mich etwas, weil ich noch gut die Beiträge von damals im Kopf habe, als The Irishman hier erstmals erwähnt wurde und du die Nachricht damals ja erfreut aufgenommen hast.
Ich war auch sehr erfreut und habe Film sobald ich konnte geschaut. Ich war sehr gespannt und gelangweilt habe ich mich auch nicht, obwohl ich der Meinung bin, dass es Möglichkeiten gegeben hätte den Film zu straffen. Will nichts spoilern, aber bei einer sehr entscheidenden Szene habe ich mich schon gefragt, wann es endlich so weit ist.

Auch wenn mit dem Ende oder der Figur der Peggy eine moralische Instanz hinzugekommen ist hatte ich das Gefühl haargenau dass zu bekommen was ich erwartet habe. Es gab absolut keine Überraschung. Außerdem habe ich festgestellt, dass es toll ist die "alte Garde" vor und hinter der Kamera vereint zu sehen, die nächste Generation aber so gut ist, dass ich sie nicht vermisse. Das ist nicht abwertend gemeint. Vielleicht unterliegt mein Geschmack auch dem Wandel der Zeit.

Dazu kamen die Artikel in denen sich die Altmeister herablassend über Marvel geäußert haben, was auch mich betrifft, da ich das Genre mag. Da habe ich überlegt, ob The Irishman ein Meisterwerk ist und ich bin mir noch nicht sicher.
Obwohl es ein großes Werk eines Meisters ist. Es war jedenfalls ein tolles Erlebnis dreieinhalb Stunden abzutauchen in Scorseses Gangsterwelt.
Folgt mir, ich komm nach...

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Re: Lieblings TV Serien

Beitrag von AktenTaschenAkne » 02.12.2019, 08:55

Costigan hat geschrieben:
30.11.2019, 11:37
AktenTaschenAkne hat geschrieben:
28.11.2019, 07:54
Wie fandet ihr eigentlich das Finale von The Big Bang Theorie?
Ich muss sagen, dass The Big Bang Theory für mich schon vor einigen Jahren seinen Reiz verloren hat. Ich war früher ein großer Fan der Serie, aber für meinem Geschmack lief sie - wie so oft bei Sitcoms - zu lang und ich habe irgendwann dann einfach die Lust verloren, sie noch weiter zu verfolgen.
Von daher sind die letzten 1-2 oder 3 Staffeln an mir vorbeigegangen und ich habe somit auch das Finale verpasst. Vielleicht wird es aber irgendwann, bei den vielen Wiederholungen :wink: , noch nachgeholt.
Ohja, ich bin auch der Meinung das man durchaus mit Staffel 10
und dem Antrag Sheldons an Amy
hätte abschließen können. Allerdings kann ich auch nicht von mir behaupten das ich mich durch Staffel 11 und 12 quälen musste. Zugegeben, das Niveau aus den früheren Staffeln wurde nicht mehr erreicht. Gefallen habe ich aber trotzdem noch dran gefunden.

Heute strahlt Pro7 auch noch zum endgültigen Abschied eine Spezialfolge aus in der wohl Kaley Cuoco und Johnny Galecki durch Studioset führen und ein paar Einblicke gewähren. Werd ich mir ganz sicher ansehen. :D

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