Handfestes zum Weltgeschehen

Die Plauderecke des Forums. Passt ein Thema nirgendwo rein, könnt Ihr es hier unterbringen.

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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon MarM » 14.01.2018, 11:29

Steve Warson hat geschrieben:Ich wünsche euch und vor allem der Partei, dass es dabei bleibt. Ansonsten noch zwei Wahlen und die SPD läuft unter "sonstige". Für so eine wichtige Entscheidung (Pro GroKo) wäre eine 3/4-Mehrheit als Voraussetzung (ähnlich der Aufnahme von Streiks bei Tarifverhandlungen) wünschenswert.


Danke, sehe ich ganz genauso. Ich denke wenn es eine Mehrheit knapp über 50% gäbe könnte man echt nicht sagen dass die Koalition eine breite Mehrheit hat, es würde eher zur Spaltung der Partei führen. Es könnte dann den sonderbaren Fall geben dass die GroKo-Gegner zusammen mit der Opposition eine Mehrheit haben.
Ich denke unter 70%, und die GroKo sollte Geschichte sein, ebenso die aktuelle Parteiführung. Aber so wie ich vermute wird auch eine 50% +1 Mehrheit dem Parteivorstand reichen, und keine Konsequenzen daraus gezogen werden.
Bei uns im OV gibt es jedenfalls diese Woche eine Sitzung um den eigenen Stand zu besprechen und unseren Bundesparteitagsabgeordneten was mit auf den Weg zu geben. Letztlich ist er daran nicht gebunden, aber ich hoffe der Eindruck wird entschieden gegen die GroKo sein, sodass er auch dagegen stimmt wenn es nicht seine persönliche Präferenz wäre.
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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon Gummii » 14.01.2018, 11:35

MarM hat geschrieben:
Ja, der Widerstand beginnt sich zu formen, ich habe echt die Hoffnung dass wir das noch aufhalten können. Vielleicht sogar auf dem Parteitag, das wäre das beste.


Was versprecht Ihr Euch von dem Widerstand? Begreife den Sinn nicht. In 4 Jahren wird dann jeder halbwegs informierte Mensch wissen, dass niemand mehr die SPD braucht. In der Opposition rumtönen gegen eine Politik, die man größtenteils mit geprägt hat? Wie schon im Wahlkampf. Euer Problem heißt Schulz. Als ich gestern seine Sprüche gehört habe, wurde es wieder deutlich. Wie ein bockiges Kind, dass große Teile der Wähler für blöd hält, irrelevant, haut er seine Parolen raus. So wird es meiner Meinung nach nichts.

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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon Steve Warson » 14.01.2018, 11:37

MarM hat geschrieben:Bei uns im OV gibt es jedenfalls diese Woche eine Sitzung um den eigenen Stand zu besprechen und unseren Bundesparteitagsabgeordneten was mit auf den Weg zu geben. Letztlich ist er daran nicht gebunden, aber ich hoffe der Eindruck wird entschieden gegen die GroKo sein, sodass er auch dagegen stimmt wenn es nicht seine persönliche Präferenz wäre.

Unser Wahlkreis wird von Thomas Oppermann in Berlin repräsentiert, wer auf dem Parteitag stimmberechtigt sonst noch hinfährt weiß ich nicht. Aber ich fürchte, dass die Mehrheit pro GroKo ist.
Ein Kollege von mir hat schon angekündigt, dass er überlegt aus der SPD auszutreten, wenn es erneut eine GroKo gibt.

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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon MarM » 14.01.2018, 11:55

Steve Warson hat geschrieben:Unser Wahlkreis wird von Thomas Oppermann in Berlin repräsentiert, wer auf dem Parteitag stimmberechtigt sonst noch hinfährt weiß ich nicht. Aber ich fürchte, dass die Mehrheit pro GroKo ist.
Ein Kollege von mir hat schon angekündigt, dass er überlegt aus der SPD auszutreten, wenn es erneut eine GroKo gibt.


ich denke eher man sollte gerade dann in die SPD eintreten um denen die Mehrheit zu verschaffen die verstanden haben dass der Laden mal umgekrempelt werden müsste.
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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon Steve Warson » 14.01.2018, 13:24

Der Kollege ist 65 Jahre alt, diverse Jahrzehnte dabei und hat so ziemlich die Nase voll, da er das Gefühl hat, die Basis wird nicht gehört oder erst nach entsprechender Bearbeitung wie "Staatspflicht".

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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon MarM » 14.01.2018, 13:42

Steve Warson hat geschrieben:Der Kollege ist 65 Jahre alt, diverse Jahrzehnte dabei und hat so ziemlich die Nase voll, da er das Gefühl hat, die Basis wird nicht gehört oder erst nach entsprechender Bearbeitung wie "Staatspflicht".


Dass das auch ältere Genossen es so sehen beruhigt mich... Es fühlt sich so als wären nämlich gerade die Älteren sehr für eine Groko.
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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon Steve Warson » 14.01.2018, 14:02

MarM hat geschrieben:
Steve Warson hat geschrieben:Der Kollege ist 65 Jahre alt, diverse Jahrzehnte dabei und hat so ziemlich die Nase voll, da er das Gefühl hat, die Basis wird nicht gehört oder erst nach entsprechender Bearbeitung wie "Staatspflicht".


Dass das auch ältere Genossen es so sehen beruhigt mich... Es fühlt sich so als wären nämlich gerade die Älteren sehr für eine Groko.

Hoffentlich setzten sich die GroKo-Gegner durch. M.E. war es sowieso Quatsch, sich auf die Sondierung einzulassen und dann mit dem Ergebnis "Koalitionverhandlungen" => wer glaubt denn, dass bei den KV die GroKo nlch platzen würde. Und wenn Martin Schulz sich jetzt auch vorstellen kann, einen Posten zu übernehmen ist die SPD bei der nächsten Wahl bei 15% :puke:

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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon RossoPerSempre » 14.01.2018, 17:19

Bezüglich SPD und deren Personal plus Wahlprogramm. Schaut euch mal die folgende Grafik an, die einen Vergleich mit deren britischer Schwesterpartei zeigt. Kaum übernimmt in Großbrittanien wieder ein echter Sozialdemokrat mit Visionen die Geschicke in der Partei, geht es gleich nach vorne in den Wählerstimmen.

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Sprich, setzt das ganze neoliberale Gesocks in der Wüste ab, und macht mit richtigem Personal wieder eine soziale Politik fernab wirtschaftlicher Globalisierungsgedanken.
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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon MarM » 14.01.2018, 17:48

Ich denke auch das Parteiintern der sogenannte "Seeheimer Kreis" (also der eher konservative Flügel, dem auch Schulz angehört) endlich weg von der Parteiführung gehört. Die Nachfolge sollte vll nicht so links sein wie du Tom, aber etwas Linker wäre mir schon recht, jemand mit der den Neuanfang auch durchzieht und nicht auf halben Wege stoppt.
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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon RossoPerSempre » 14.01.2018, 18:04

MarM hat geschrieben:Ich denke auch das Parteiintern der sogenannte "Seeheimer Kreis" (also der eher konservative Flügel, dem auch Schulz angehört) endlich weg von der Parteiführung gehört. Die Nachfolge sollte vll nicht so links sein wie du Tom, aber etwas Linker wäre mir schon recht, jemand mit der den Neuanfang auch durchzieht und nicht auf halben Wege stoppt.

Problematisch halt für die SPD, dass solche Leute mittlerweile bei der Linken sind, und dort versuchen ihre Geschicke zu machen (sofern sie parteiintern nicht an ihren Vorhaben blockiert werden). Eine linke Volkspartei, wie es Oskar Lafontaine bereits vorgeschlagen hat, wäre auch eine Lösung. Macht euch einfach mal Gedanken dazu in diese Richtung. :wink:

PS: Ich würde mal gerne von dir wissen wo ich sooo extrem links sein soll? Nur weil ich vernünftige politische Positionen vertrete?
Zuletzt geändert von RossoPerSempre am 14.01.2018, 18:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon Steve Warson » 14.01.2018, 18:20

RossoPerSempre hat geschrieben:
MarM hat geschrieben:Ich denke auch das Parteiintern der sogenannte "Seeheimer Kreis" (also der eher konservative Flügel, dem auch Schulz angehört) endlich weg von der Parteiführung gehört. Die Nachfolge sollte vll nicht so links sein wie du Tom, aber etwas Linker wäre mir schon recht, jemand mit der den Neuanfang auch durchzieht und nicht auf halben Wege stoppt.

Problematisch halt für die SPD, dass solche Leute mittlerweile bei der Linken sind, und dort versuchen ihre Geschicke zu machen (sofern sie parteiintern nicht an ihren Vorhaben blockiert werden). Eine linke Volkspartei, wie es Oskar Lafontaine bereits vorgeschlagen hat, wäre auch eine Lösung. Macht euch einfach mal Gedanken dazu in diese Richtung. :wink:

Die Linke (nicht die Partei) in Deutschland hat traditionell Probleme ihre Kräfte zu bündeln. Ein viel zu großer Teil fällt halt immer wieder auf "Staatsräson" oder ähnliches herein und damit der eigentlichen Idee in den Rücken. :( Und bevor sozialdemokratische Politik ggf. mit der Linken umgesetzt wird (vor gut 4 Jahren war die Chance da, in Hessen auch mal), wird lieber gar nicht oder als Juniorpartner regiert. Dann ist man nicht gezwungen etwas umzusetzen.

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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon RossoPerSempre » 14.01.2018, 19:55

Steve Warson hat geschrieben:Die Linke (nicht die Partei) in Deutschland hat traditionell Probleme ihre Kräfte zu bündeln. Ein viel zu großer Teil fällt halt immer wieder auf "Staatsräson" oder ähnliches herein und damit der eigentlichen Idee in den Rücken. :( Und bevor sozialdemokratische Politik ggf. mit der Linken umgesetzt wird (vor gut 4 Jahren war die Chance da, in Hessen auch mal), wird lieber gar nicht oder als Juniorpartner regiert. Dann ist man nicht gezwungen etwas umzusetzen.

Letzteres zeigt aber vielmehr das Problem der SPD auf, die nicht mehr für sozialdemokratische Werte steht sondern den Kapitalismus nach Belieben fröhnt. Klar kann die Linke dann nicht so einfach ein Bündnis eingehen, wenn sie sich dafür komplett verbiegen müsste für eine sogenannte "sozialdemokratische" Partei. Der neoliberale Teil der SPD darf jedenfalls keinen Einfluss auf eine linke Volkspartei haben. Wenngleich die allermeisten SP's in Europa mit dem kapitalistischen Einfluss zu kämpfen haben.
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fibonacci

Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon fibonacci » 15.01.2018, 23:27

Hawaii: 38 Minuten Todesangst wegen Raketen-Fehlalarm

Ich weigere mich zu glauben, dass ein solches Pulldown-Menü für diese Art von Software von ausgebildeten Software-Ingenieuren entworfen wurde - und das ohne eine mind. zweimalige Bestätigungsaufforderung.
Schon mal was von User-Interface bzw. -Experience gehört?
Entweder ist das ein Super-Hoax oder die Amis haben sie wirklich nicht mehr alle. :facepalm:

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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon Danny McNamara » 16.01.2018, 00:39

fibonacci hat geschrieben:Hawaii: 38 Minuten Todesangst wegen Raketen-Fehlalarm

Ich weigere mich zu glauben, dass ein solches Pulldown-Menü für diese Art von Software von ausgebildeten Software-Ingenieuren entworfen wurde - und das ohne eine mind. zweimalige Bestätigungsaufforderung.
Schon mal was von User-Interface bzw. -Experience gehört?
Entweder ist das ein Super-Hoax oder die Amis haben sie wirklich nicht mehr alle. :facepalm:

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:lol: :sweat: :lol:

Wenn dies inhaltlich zutrifft, habe dazu auch ähnliches gehört, dann gehören die dafür Verantwortlichen fristlos gefeuert, schließlich muss das ja jemand abgenommen haben.

Jedoch sollte die berechtigte Kritik sich nicht generell gegen die Amis, als eher gegen Hawaii richten, weil dies anscheinend der Bundesstaat Hawaii zu verantworten hat und nun dafür einen auf den Deckel bekommt.

„Es scheint, als habe die Regierung Hawaiis keine ausreichenden Schutzvorrichtungen oder Kontrollmechanismen zur Prozessüberwachung im Einsatz, um die Auslösung eines Fehlalarms zu verhindern“, sagte Ajit Paid, der Chef der Federal Communitcations Commission, der amerikanischen Bundesbehörde, die die Kommunikationswege Rundfunk, Satellit und Kabel regelt. Im Falle eines fälschlichen Raketenalarms müssten die Abläufe künftig so verändert werden, dass entsprechende Korrekturen umgehend vorgenommen würden, sagte Paid.

[...]Nach Angaben der Behörde hatte ein Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde „am Computer auf das falsche Ding geklickt“.


Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/hawaii-us-regierung-will-falschen-fehlalarm-untersuchen-15398728.html
"The ultimate measure of a man is not where he stands in moments of comfort and convenience, but where he stands at times of challenge and controversy."

- Martin Luther King, Jr.

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Re: Handfestes zum Weltgeschehen

Beitragvon MarM » 19.01.2018, 17:49

Also inzwischen hatten wir vom OV eine Sitzung zu der ganzen GroKo-Thematik, und ausgehend davon (und einigen anderen Informationen die ich habe) wage ich auch mal eine Prognose für Sonntag abzugeben. Eines vorweg, egal wie es am Sonntag ausgeht heiß es weder das es automatisch Neuwahlen gibt noch automatisch eine GroKo.

Also, uns ist bestens bewusst in was für einer besch*ssenen Lage wir sind. Wir können weder glaubhaft in eine GroKo, noch einfach so alle Verantwortung ignorieren und Neuwahlen anzetteln. Alles wird zu Verlusten bei denn Wählern führen. So geht es auch den Delegierten für den Parteitag. Unser Mann ist ganz sicher keiner der keine Meinung hätte, und noch weniger jemand der so dumm ist un die Realität ignoriert. Ich denke so geht es den meisten Delegierten. Es wird wohl darauf hinauslaufen das eine Breite Mehrheit für die Aufnahme von Verhandlungen stimmen wird, wenige aus Überzeugung, einige aus Angst, und widerrum einige aus dem Grund weil sie nicht wollen das nur ein Parteitag solch eine wegweisende Entscheidung trifft- praktisch das abwälzen auf die Basis. Soweit so schlecht. Ich denke es wird nichtmal im Ansatz so knapp werden wie wir Jusos es uns erhoffen.

Was den Mitgliederentscheid betrifft, würde es zum jetztigen Zeitpunkt vielleicht wirklich spannend werden. Gerade die älteren Genossen sehen es so dass man durch vernünftiges gestalten (sprich regieren) glaubwürdigkeit herstellen kann. So schlecht wäre das Ergebnis der Sondierungen vielleicht auch nicht, wenn es jetzt nicht eben um die Glaubwürdigkeit unserer Partei gehen würde. Glaubwürdigkeit ist imho das absolute Stichwort, wir haben als Partei im Moment alles mögliche, aber nicht das. Ich sehe auch nicht wie wir Glaubwürdigkeit herstellen wollen, wenn wir jetzt als Partei sagen "weiter so"- wenn doch die Mehrheit der Bürger sagt "weiter so geht nicht".
Es ist sicher möglich in einer Koalition als Juniorpartner glaubwürdig zu sein, wenn man immer klar an seinen Prinzipien festhält und nötigenfalls sagt "Nein, da machen wir nicht mit"- und dann eventuell diese Koalition beendet! Aber ich sehe nach den Sondierungen nicht dass unsere Partei auch nur einen Funktionär in der Spitze hat, der dies auch wirklich tun würde. So wie Martin und Co sich haben abwatschen lassen wird das ein Kabinett der Abnicker. Bezeichnend finden wir es auch dass selbst vorherige entschiedene GroKo-Gegner nun uneingeschränkt dafür sind. Wenn die Parteispitze keine klare Empfehlung abgegeben hätte, wäre das nicht nur für uns als Parteibasis deutlich glaubwürdiger geesen, sondern auch für den Wähler. Aber so wie es im Moment dargestellt wird kann ich gut verstehen warum uns keiner mehr etwas glaubt.

Soviel zum aktuellen Stand.
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