Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

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fibonacci

Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon fibonacci » 19.06.2017, 12:18

19.06.2017
Für sein emissionsfreies Elektro-Auto kassierte der Döbelner in Leipzig ein Knöllchen – wegen fehlender Umwelt-Plakette!

Ohne Kommentar. :facepalm:

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Typ17 GTI
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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon Typ17 GTI » 19.06.2017, 13:59

fibonacci hat geschrieben:ein Knöllchen – wegen fehlender Umwelt-Plakette!

Wenn das Gesetz eine Umweltplakette für E-Autos vorschreibt, dann muß er eine reinmachen. Das ist leider so, da liegt der Schwachsinn eher beim Gesetzgeber, daß der trotz E-Kennzeichen auch noch auf die Umweltplakette pocht.

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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon fibonacci » 19.06.2017, 14:09

Typ17 GTI hat geschrieben:
fibonacci hat geschrieben:ein Knöllchen – wegen fehlender Umwelt-Plakette!

Wenn das Gesetz eine Umweltplakette für E-Autos vorschreibt, dann muß er eine reinmachen. Das ist leider so, da liegt der Schwachsinn eher beim Gesetzgeber, daß der trotz E-Kennzeichen auch noch auf die Umweltplakette pocht.


Hab ich etwas anderes behauptet? Oder hätte ich das extra ausführen sollen? :D

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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 19.06.2017, 14:11

Die Stadt hat alles richtig gemacht, man soll sich einfach kein E-Mobil-Dings kaufen, dann ist die Strafe wenigstens gerechtfertigt.
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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon Typ17 GTI » 19.06.2017, 14:29

fibonacci hat geschrieben:Hab ich etwas anderes behauptet? Oder hätte ich das extra ausführen sollen? :D

Ich konnte in deinem Post nicht so richtig erkennen, wem denn nun der Vorwurf galt. :wink: Den Fall hatte ich ja schon bei extra 3 gesehen und da hatte man ja der Stadt Leipzig eher den Vorwurf gemacht, nur können die ja nichts dafür was der Bund verzapft. Denn die Umweltplakette für E-Autos ist deutschlandweit Pflicht. Er ist warscheinlich auch nicht der Erste, welcher ein Knöllchen dafür erhält?

fibonacci

Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon fibonacci » 19.06.2017, 15:28

Typ17 GTI hat geschrieben:
fibonacci hat geschrieben:Hab ich etwas anderes behauptet? Oder hätte ich das extra ausführen sollen? :D

Ich konnte in deinem Post nicht so richtig erkennen, wem denn nun der Vorwurf galt. :wink: Den Fall hatte ich ja schon bei extra 3 gesehen und da hatte man ja der Stadt Leipzig eher den Vorwurf gemacht, nur können die ja nichts dafür was der Bund verzapft. Denn die Umweltplakette für E-Autos ist deutschlandweit Pflicht. Er ist warscheinlich auch nicht der Erste, welcher ein Knöllchen dafür erhält?


:thumbs_up:
Das kann ich mir in unserem Staat leider auch sehr gut vorstellen. Pfui Teufel!

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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon Danny McNamara » 19.06.2017, 15:37

Wobei die ganze Sache mit den "emissionsfreien" Elektroautos bei genauerer Betrachtung auch hochproblematisch und eigentlich gar nicht haltbar ist, wenn man bedenkt, dass der deutsche Strommix heute noch zu über der Hälfte alles andere als emissionsfrei ist (Erdgas, Steinkohle, Braunkohle,...). :wink2:

Eigentlich dürfte es da also nicht einmal die grüne Plakette geben, wenn man die Dinger über das normale Stromnetz auflädt und an die dreckige Braunkohle denkt.
Der Auspuff ist halt nur outgesourct :rotate:

Aber vielleicht haben die Elektroautos auch einen magischen Filter, so dass nur der grüne Strom in die Akkus kommen kann und der dreckige Kohlestrom draußenbleibt. :mrgreen:
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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon MarM » 19.06.2017, 16:18

Danny McNamara hat geschrieben:Wobei die ganze Sache mit den "emissionsfreien" Elektroautos bei genauerer Betrachtung auch hochproblematisch und eigentlich gar nicht haltbar ist, wenn man bedenkt, dass der deutsche Strommix heute noch zu über der Hälfte alles andere als emissionsfrei ist (Erdgas, Steinkohle, Braunkohle,...). :wink2:

Eigentlich dürfte es da also nicht einmal die grüne Plakette geben, wenn man die Dinger über das normale Stromnetz auflädt und an die dreckige Braunkohle denkt.
Der Auspuff ist halt nur outgesourct :rotate:

Aber vielleicht haben die Elektroautos auch einen magischen Filter, so dass nur der grüne Strom in die Akkus kommen kann und der dreckige Kohlestrom draußenbleibt. :mrgreen:


Denk ich mir auch immer bei den Karren :D Ich könnte mir sogar vorstellen dass ein normaler Verbrennungsmotor effizienter ist als ein Kohlekraftwerk, sprich umweltfreundlicher ist. Zumindest bis jetzt, wäre schön wenn man nachdem Atomaus sich an den Kohleausstieg machen würde ^^

Btt: So absurd finde ich das nichtmal mit der Plakette, also dass der dafür ein Knöllchen kassiert hat. Ich meine es kann ja auch durchaus der Fall sein dass man ein Elektroauto von außen nicht als solches erkennt. Und man kann nicht von einer Streife erwarten dass die jetzt alle Autos kennt oder ggfs danach googlet. Sonst hätte man sich ja diesen ganzen Kram mit den Plaketten sparen können und man soll einfach googlen ob der mit seinem Motor reindarf :D
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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon Typ17 GTI » 19.06.2017, 17:28

MarM hat geschrieben:Ich meine es kann ja auch durchaus der Fall sein dass man ein Elektroauto von außen nicht als solches erkennt.

Ganz so einfach ist das ja auch nicht, weil selbst mit E-Kennzeichen noch nicht klar ist, ob es ein "reines" Elektroauto ist. Denn die E-Kennzeichen kann man auch für Plug-In-Hybrids und E-Autos mit Range-Extender bekommen. Diese sind ja nun nicht wirklich emissionsfrei. Also ist das mit der Umweltplakette doch nicht so ganz von der Hand zu weisen, zumal das noch etwas Geld in die Kommunen fließen läßt. :wink:

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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon RossoPerSempre » 19.06.2017, 19:31

Danny McNamara hat geschrieben:Wobei die ganze Sache mit den "emissionsfreien" Elektroautos bei genauerer Betrachtung auch hochproblematisch und eigentlich gar nicht haltbar ist, wenn man bedenkt, dass der deutsche Strommix heute noch zu über der Hälfte alles andere als emissionsfrei ist (Erdgas, Steinkohle, Braunkohle,...). :wink2:

Eigentlich dürfte es da also nicht einmal die grüne Plakette geben, wenn man die Dinger über das normale Stromnetz auflädt und an die dreckige Braunkohle denkt.
Der Auspuff ist halt nur outgesourct :rotate:

Aber vielleicht haben die Elektroautos auch einen magischen Filter, so dass nur der grüne Strom in die Akkus kommen kann und der dreckige Kohlestrom draußenbleibt. :mrgreen:

Exakt denselben Gedanken hatte ich auch, als ich was von "emissionsfrei" im Bezug auf dieses Elektroauto gelesen habe. Solange es nicht gerade durch Solarenergie betrieben wird, kann man den Spruch gleich in die Tonne klopfen. Grade E-Mobilität stehe ich sehr skeptisch gegenüber, wird durch die Konzerne und Politik doch immer die "Emissionsfreiheit" hervorgehoben und propagiert, die aber überhaupt nicht der Wahrheit entspricht. Der Strom muss ja erstmal wo produziert werden, und dies geschieht im Bezug auf alltagstaugliche E-Fahrzeuge sicherlich nicht emissionsfrei.

Ein Traum wäre ja wirklich mal Wasserstoff, leider ist die Energiedichte nur so gering, dass man dafür einen Megatank bräuchte. :mrgreen:
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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon fibonacci » 19.06.2017, 20:29

Ich gebe meinen Vorpostern natürlich vollkommen recht - aber es geht wohl in erster Linie um den
Schadstoffausstoß in größeren Städten.

Wer sich sehr intensiv und vorbildlich mit der fehlenden Nachhaltigkeit der E-Mobilität und Windgeneratoren
beschäftigt, ist die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich in der Schweiz.
Auf ihren Webseiten findet man alles was das Herz begehrt.

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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon MarM » 20.06.2017, 10:45

RossoPerSempre hat geschrieben:Ein Traum wäre ja wirklich mal Wasserstoff, leider ist die Energiedichte nur so gering, dass man dafür einen Megatank bräuchte. :mrgreen:


Wasserstoffverbrennungsmotor? :winky: :winky:
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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon Wester » 07.06.2019, 08:03

https://www.tagesschau.de/inland/apothe ... h-101.html

Mal den Thread entstauben. Muss man sowas verstehen? Absolut unverständlich für mich, v.a. weil ja auch Taschentücher so einen großen Wert haben...
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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon DeLaGeezy » 07.06.2019, 08:16

@wester
das hat mich auch geärgert, aber wo kein kläger ist, wird auch kein richter sein :wink:
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Re: Urteile, die der Durchschnittsbürger nicht versteht

Beitragvon MarM » 11.06.2019, 09:54

Ich kann es schon verstehen, von der Gesetzesgeber-Seite aus zumindest. Man muss halt versuchen, viele komplexe Lebensituationen in ein allgemeines Gesetz zu binden- das führt dann zu solch vergleichsweise absurden Urteilen. Man kann ja schlecht ins Gesetzschreiben was für Ausnahmen denn erlaubt wären.
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