Steuerflüchtling Vettel

Die Plauderecke des Forums. Passt ein Thema nirgendwo rein, könnt Ihr es hier unterbringen.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Brod » 17.07.2011, 21:30

Plauze hat geschrieben:Wer jeden Tag hart arbeiten muss, um gerade so über die Runden zu kommen und im Alter gerade so am Existenzminimum herumzukrebsen, dem kann niemand mehr erklären, wie das Geld für Griechenland, das eigentlich Banken und Spekulanten zahlen müssten, nun plötzlich aus der Tasche mittelständischer europäischer Steuerzahler herkommen soll. Man hat ja nur wieder so lange gewartet, bis die genannten Banken und Spekulanten ihre Schäfchen u.a. via credit default swaps ins Trockene gebracht haben, und derweil die Eskalation in Griechenland bis hin zum drohenden Bürgerkrieg in Kauf genommen. Und nun soll es eine "partiell Umschuldung" geben, kombiniert mit der erwähnten Finanzspritze, die eh nie zurückgezahlt werden können wird, da können die Griechen sparen und privatisieren wie sie wollen bzw. wie Angela Merkel und Josef Ackermann das wollen.
na warum ist das wohl so? es nennt sich eu. damit hat man umzugehen - mit den vorteilen und eben auch den großen nachteilen. da darf man nicht nur aus deutscher sicht denken - ich seh das zu mind. so.
als österreicher ist man innerstaatlich auch mit größeren wirschaftlichen disparitäten konfrontiert. und in deutschland ists ja fast noch extremer wenn man an die neuen bundesländer denkt. ist es so gesehen fair, dass bei uns in österreich das burgenland seit jahren zielgebiet nummer 1 ist? oder der osten mehr zuwendungen benötigt, als der westen? so gesehen vielleicht nicht, aber es ist auf alle fälle notwendig.

und den griechen unter die arme zu greifen ist dann eben auch ein notwendiges übel. ob es richtig ist, wie es passiert, weiß ich nicht und dass einige dinge bei den griechen auch nicht richtig funktioniert haben (und ebenso wenig bei der eu), steht außer zweifel - aber damit hat man umzugehen. das kann man sich nicht wegdenken.

und hart arbeiten und dennoch dreckig dastehen - das ist keine deutsche erfindung. das hast im jeden system. in den meisten noch viel extremer. so bitter vieles ist, aber so nüchtern muss man es auch sehen.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Plauze » 17.07.2011, 21:39

Brodf1 hat geschrieben:na warum ist das wohl so? es nennt sich eu. damit hat man umzugehen - mit den vorteilen und eben auch den großen nachteilen. da darf man nicht nur aus deutscher sicht denken - ich seh das zu mind. so.
als österreicher ist man innerstaatlich auch mit größeren wirschaftlichen disparitäten konfrontiert. und in deutschland ists ja fast noch extremer wenn man an die neuen bundesländer denkt. ist es so gesehen fair, dass bei uns in österreich das burgenland seit jahren zielgebiet nummer 1 ist? oder der osten mehr zuwendungen benötigt, als der westen? so gesehen vielleicht nicht, aber es ist auf alle fälle notwendig.

und den griechen unter die arme zu greifen ist dann eben auch ein notwendiges übel. ob es richtig ist, wie es passiert und dass einige dinge bei den griechen auch nicht richtig funktioniert haben (und ebenso wenig bei der eu), steht außer zweifel - aber damit hat man umzugehen. das kann man sich nicht wegdenken.

und hart arbeiten und dennoch dreckig dastehen - das ist keine deutsche erfindung. das hast im jeden system. in den meisten noch viel extremer. so bitter vieles ist, aber so nüchtern muss man es auch sehen.
Von den von dir genannten Problemen könnte man sich vieles sehr viel leichter und angenehmer gestalten. Genug Spielräume dafür sind da.

Das Problem mit der EU (es ist schlimmerweise ja gar nicht mehr allein Griechenland, dank des Brandbeschleunigers namens Rating-Agenturen!) wäre weniger brennend, wenn nach der Finanzkrise in Folge der Lehman-Bros-Pleite die internationalen Finanzmärkte, insbesondere hochspekulative Risikogeschäfte, stark reguliert und an die Kette gelegt worden wären (Verbot von credit default swaps, hedgefonds, Einführung einer Transaktionssteuer etc.). Ich will das gar nicht alles ausführen, das würde zu weit vom Thema wegführen und mit Sicherheit nur nerven. Im Kern und in der aktuellen Situation, so wie sie reell ist, hast du ja im Übrigen Recht.

Ach, noch etwas. In Deutschland sind die innerstaatlichen Disparitäten, nicht nur regional sondern auch was die Verteilung von Reichtum angeht, deutlich extremer als in Österreich. Ich komme aus der deutschen Provinz (alte Bundesländer). Ich habe zwei Jahre lang in Graz gelebt und wohne jetzt in Berlin-Neukölln, da sammelt man schon so einige Erfahrungen.
Kennt ihr die Geschichte von der Gemeindeschwester und der Kuh?

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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von daSilvaRC » 17.07.2011, 22:11

@plauze: nein ich verdiene bei weitem nicht über 50k und ich bin auch nicht verheiratet und habe keine kinder. du hast mich etwas falsch verstanden mit meinem post.
ich zhale gerne für etwas wenn ich dafür auch einen gegenwert bekomme!!!!
Ich arbeite hart für mein geld und viel, ich bin selbstständig und auch arbeitgeber, trage also auch dahingehenend eine gewisse verantwortung gegenüber jmd anderen- wenn ICH schlecht arbeite auf dauer hat meine Bürofee keinen job mehr ;)
worauf ich hinaus will: Ich sehe nicht wohin meine steuergelder fliessen!!! Würden sie in die sanierung der schulen hier gehen, in strassen oder krankenhäuser- TOLL!!!! Grade letzteres kenne ich nur zu gut von innen, auf den strassen bin ich jedes jahr 30.000kmund mehr, das würde mir also sehr viel helfen.
aber nein, alle strassen hier sind marode, die krankenhäuser veraltet (okay ich gebe zu das in der kreisstadt wird grade saniert), die schulen sehen schlecht aus- warum mich letzteres als Kinderloser interessiert?
Bildung ist unsere zukunft!!! Die die da demnächst eingeschult werden die bezahlen mal meine rente und "ernähren" den staat.
und eben diese werden viel zu wenig gefördert.
Im strassen bau, wurden letzten jahr hier MIO!!!!! versenkt in eine falsch geplante umgehungsstrasse es wurde "falsch um die stadt herum" geleitet, und die sanierung der autobahn, ja darüber lacht halb deutschland das der "flüsterbeton" der a1 nochmal neu verlegt werden muss- jetzt it da 3spurig aber man kann aufgrund von "billiger mache" nicht schnell fahren.

Würde der staat unser geld sinnvoller investieren würden weitaus weniger menschen so gereizt wie ich auf dieses thema reagieren.

@brodf1: Student, sollte übrigens nicht abwertend klingen ;)
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von stepa » 18.07.2011, 11:44

Ich glaube das Thema ist schon zig mal durchgekaut worden - und immer noch ist es für mich unverständlich, wie man versucht das Privatleben anderer zu bestimmen.
Soll doch jeder Leben, wo er gerne möchte. Ob Monaco, Schweiz, Nepal oder Mecklenburg - das sind persönliche Entscheidungen, die jeder selbst treffen darf.

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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von gr82cu » 18.07.2011, 12:29

mr2 hat geschrieben:Keine größere Unverschämtheit wie die ganzen Wirtschaftsflüchtlinge, die nach Deutschland kommen und unseren Sozialstaat plündern. Diese muss ich mit meinen Steuern mitfinanzieren, Vettel und Co nicht.
1. Wirtschaftsflüchtlinge werden schon seit längerem in der BRD nicht mehr aufgenommen
2. Dadurch, dass - wer auch immer - seine Steuern im Ausland zahlt, finanzierten wir diese wegfallenden Steuern schon mit

Andererseits würde ich das an der Stelle von Vettel und Co. wohl ähnlich handhaben
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von gr82cu » 18.07.2011, 12:44

Dr.owowitz hat geschrieben: Persönlich finde ich, dass der Spitzensteuersatz in unserem land nicht einmal halb so hoch ist, wie er sein sollte...
bzw. es gibt Berufsgruppen, die einfach dermaßen überbezahlt sind, dass man kotzen möchte - auf vettel trifft das alles nicht zu, er erbringt eine Gegenleistung, die allen Menschen mit einem TV-Gerät und Interesse am Sport zugute kommt.

vettel wurde hier geboren, mehr nicht...er kann leben wo er will, von mir aus auch auf dem Mond
(nebenbei DER Geheimtip unter den Steuerparadisen, könnte man da mal ein paar investmentbanker und "Spitzen-(versager)-Manager" hinschießen ?) :mrgreen:

ein Spitzensteuersatz von 84% also? Interessant. Dann blieben, mal Sozialversicherungen außen vor, von 1 Millionen 160.000 übrig. Von denen holt sich der Staat dann beim Konsum nochmal über direkte und indirekte Steuern 50% und schon sind wir 80.000, also quasi das, was brutto im Monat verdient wurde, als Jahres Netto-Gehalt ... toller Einfall :mrgreen:

Welche Berufsgruppen meinst Du denn?
Ich denke mal, Du spielst auf Top-Manager an. Nur ist es bei denen eben genau so, wie bei Vettel: der Markt bestimmt den Preis. Warum sollte Deiner Meinung nach ein Manager auf große Teile seines Gehaltes verzichten (da ja angeblich überbezahlt), Vettel aber nicht?
Wer hat (wenn er denn seinen Job richtig macht) wohl mehr Verantwortung?
OK, Seb setzt sein Leben aufs Spiel, das macht ein Feuerwehrmann oder ein Mitarbeiter der Autobahndirektion auch.

Witzig übrigens die medial geprägte Meinung, alle Spitzen-Manager seien Versager ... :mrgreen:
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von gr82cu » 18.07.2011, 12:47

Brodf1 hat geschrieben:na bitte...ne diskussion über wirtschafts- und steuersysteme ist hier aber fehl am platze. erst recht wenns so wirtshausmäßig vorgetragen wird. ein tipp: ohne gewisse steuerliche zwänge können die seltensten staaten ein ordentliches bildungssystem überhaupt auf die beine stelllen. und die paar staaten mit steuerlichen alleinstellungsmerkmalen und schlupflöchern, funktionieren warum? eben weils alleinstellungsmerkmale sind. täte sich jeder die schweiz als vorbild nehmen, dann würds wohl traurig ausschaun. sollte man sich hier dann bitte ersparen.
Ach Käse, weiß doch jeder, dass wir von den Wirtschaftsflüchtlingen und Griechenland ausgebeutet werden und Schulen, Infrastruktur etc. sich quasi selbst über z.B. den Pausenbrotverkauf finanzieren ... :mrgreen:
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Brod » 18.07.2011, 13:12

gr82cu hat geschrieben:
Witzig übrigens die medial geprägte Meinung, alle Spitzen-Manager seien Versager ... :mrgreen:
wenn man wenigstens so konsequent marxistisch wäre und prinzipiell alles was über 80k netto im jahr verdient verteufeln täte, aber wenn man dann im nächsten satz nach rechtferigungen sucht, weswegen ein vettel wertvoller fürs allegmeinwohl ist, als unfähiger politiker/ceo xy, dann kratzt sich sogar so eine kapitalistensau wie ich am kopf (:

vernünftige ansätze gibts da nur zwei: man überlässt die bewertung des lohnniveaus dem prinzip von angebot und nachfrage und dann ist wohl weder ein vettel, noch irgendein rücksichtsloser raubtierähnlicher manager überbezahlt, oder man geht nach anderen subjektiveren kriterien und dann sind wohl sehr viele dieser welt überbezahlt und viele andere unterbezahlt.

wer a sagt muss eben auch b sagen können. ich finds immer befremdlich wenn man die hohen politiker/manager-gehälter als ungerecht empfindet, aber bei spitzensportler dann selbst anfängt nach argumenten zu suchen. nicht konsequent. nicht nachvollziehbar. aber wohl menschlich. (;
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von daSilvaRC » 18.07.2011, 14:07

Brodf1 hat geschrieben:na bitte...ne diskussion über wirtschafts- und steuersysteme ist hier aber fehl am platze. erst recht wenns so wirtshausmäßig vorgetragen wird. ein tipp: ohne gewisse steuerliche zwänge können die seltensten staaten ein ordentliches bildungssystem überhaupt auf die beine stelllen. und die paar staaten mit steuerlichen alleinstellungsmerkmalen und schlupflöchern, funktionieren warum? eben weils alleinstellungsmerkmale sind. täte sich jeder die schweiz als vorbild nehmen, dann würds wohl traurig ausschaun. sollte man sich hier dann bitte ersparen.
er hat recht! Unser bildungssystem brauchst geld, über pausenbrote und kakao finzaiert man nicht mal den hausmeister. und wenn der staat sowas auch mal vernünftig machen würde würde ich das auch gerne bezahlen!!!
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Brod » 18.07.2011, 14:46

Sokadem hat geschrieben:
er hat recht! Unser bildungssystem brauchst geld, über pausenbrote und kakao finzaiert man nicht mal den hausmeister. und wenn der staat sowas auch mal vernünftig machen würde würde ich das auch gerne bezahlen!!!
klar brauchts geld. hab ich was anderes gesagt? ich denke: im gegenteil. meiner meinung nach wird in deutschland zu wenig dafür ausgegeben und auch in österreich könnts mehr sein, aber das geld wächst nun mal nicht an den bäumen.
politik ist hart. dort passieren natürlich auch viele fehler und es gibt zur genüge unfähige vögel (wie überall auf dieser welt), die fehl am platze sind, aber das ganze ist kein kindergeburtstag.

deswegen mag ich auch solche diskussionen nicht. das ganze wird von der bevölkerung stets unterschätzt und man glaubt selbst sehr leicht lösungsvorschläge bringen zu können, aber in den seltensten fällen funktionierts.
politik und die wirtschaft funktioniert eben nur als großes ganzes und man kann in der sache gar nicht genügend weitblick haben.
einfach zu sagen "würde der staat vernünftig mit den steuern umgehen, dann würd ichs auch gerne zahlen", ist halt leicht gesagt, aber was ist vernünftig? fehler werden gemacht, gar keine frage, aber fehler werden überall gemacht und natürlich läuft auch vieles schief, aber das ist oft schwieriger als man es glauben mag.
deutschland braucht mehr geld für bildung, sagst du...gut - wir steigern die ausgaben auf (weil man hier schon gehört hat, dass deutschland "nur" knapp 5% vom bip für die bildung quasi ausgibt) 7%. irgendwo anders fehlt aber das geld. wo zwickst dus ab? wem nimmst dus weg? populisten werden jetzt sagen: ja ganz einfach der bundeswehr, rüstungsindustrie oder sonst wem, der uns am arsch vorbeigeht. aber haben wir hier eine ahnung, ob oder welche auswirkungen das auf wirtschaft und anderes hätte?
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von daSilvaRC » 18.07.2011, 16:01

Wenn es so einfach wäre würden leute wie du und ich das machen und nicht die die es machen oder?
es geht mir darum das zuviel falschläuft und zuviel geld derzeit verschwendet wird.
grade heute kam im radio das ein Her westerwelle auf Staatskosten von berlin nach Sylt (?) geflogen wurde- für ein Interview!
auch die sache mit der umgehungsstrasse die ich nannte- warum werden solche sachen nicht zuende gedacht? Der ansatz der gemacht wird IST ja gut, aber eben bisher nur der ansatz!
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Gorrillazzz » 18.07.2011, 16:34

Sokadem hat geschrieben: heute kam im radio das ein Her westerwelle auf Staatskosten von berlin nach Sylt (?) geflogen wurde- für ein Interview!
... ich gehe mal davon aus, du "meinst" weder Westerwelle noch Sylt -
wahrscheinlich ging es um Christian Wulffs "Urlaubs"-Interview auf Norderney -

aber ich habe heut noch nicht Radio gehört , insofern ... :)

http://www.morgenweb.de/nachrichten/pol ... 44246.html

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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von daSilvaRC » 18.07.2011, 17:05

gut andere namen gleicher effekt. Danke für den Hinweis
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von stepa » 19.07.2011, 08:30

Sokadem hat geschrieben:Wenn es so einfach wäre würden leute wie du und ich das machen und nicht die die es machen oder?
es geht mir darum das zuviel falschläuft und zuviel geld derzeit verschwendet wird.
...
In der Politik wird - augenscheinlich den kleinen Bürger - immer zuviel Geld verschwendet werden. Das war immer so und wird immer so sein. Doch was nach außen hin zumeist als Verschwendung von Steuergeldern angesehen wird hat oft durchaus seinen Sinn. Wie Brodf1 schon schrieb ist die Politik sehr komplex, so dass auch kleine Änderungen, die vermeintlich lokal schnell durchdacht und beschlossen sind durchaus große Wirkungen an anderer Stelle haben können.
Ein kleines politisches Engagement auf kommunaler Ebene würde hier so manchem gut tun und sehr schnell Grenzen aufzeigen.
Hinzu kommt, dass deutsche Politiker im internationalen Vergleich eher unterbezahlt sind, wodurch man logischerweise auch nicht die besten in die Politik bekommt. Die gehen eher in die Wirtschaft, denn dort bekommt man ein vielfaches vom Bundeskanzlergehalt, was derzeit brutto ein ganzes Stück unter 20.000 € im Monat liegt.



Hat aber primär mit Vettel absolut nichts zu tun.

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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von daSilvaRC » 19.07.2011, 09:43

stepa hat geschrieben:
Sokadem hat geschrieben:Wenn es so einfach wäre würden leute wie du und ich das machen und nicht die die es machen oder?
es geht mir darum das zuviel falschläuft und zuviel geld derzeit verschwendet wird.
...
In der Politik wird - augenscheinlich den kleinen Bürger - immer zuviel Geld verschwendet werden. Das war immer so und wird immer so sein. Doch was nach außen hin zumeist als Verschwendung von Steuergeldern angesehen wird hat oft durchaus seinen Sinn. Wie Brodf1 schon schrieb ist die Politik sehr komplex, so dass auch kleine Änderungen, die vermeintlich lokal schnell durchdacht und beschlossen sind durchaus große Wirkungen an anderer Stelle haben können.
Ein kleines politisches Engagement auf kommunaler Ebene würde hier so manchem gut tun und sehr schnell Grenzen aufzeigen.
Hinzu kommt, dass deutsche Politiker im internationalen Vergleich eher unterbezahlt sind, wodurch man logischerweise auch nicht die besten in die Politik bekommt. Die gehen eher in die Wirtschaft, denn dort bekommt man ein vielfaches vom Bundeskanzlergehalt, was derzeit brutto ein ganzes Stück unter 20.000 € im Monat liegt.



Hat aber primär mit Vettel absolut nichts zu tun.
weil es anderswo schlechter als in D ist muss ich unser system aber nicht gutheissen oder? Ich schrieb schonmal: ganz verkehrt ist es nicht, ebenso wie das gesundheitssystem, es fehlt halt einfach der feinschliff.
und bevor hier die privatiesirung fällt, nein das ist kein ausweg, siehe deutsche krankenkassen, alle privat und fast alle pleite...
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