Steuerflüchtling Vettel

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Lato
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Lato » 16.07.2011, 20:24

Lauda hat geschrieben:
Lato hat geschrieben:
Und noch ein Satz zu Lauda: Natürlich bekommt ein Hartzer nicht mehr Geld, wenn Schumi seine Steuern in Deutschland zahlt...Würden aber alle, die es sich leisten können, so verfahren, wie unsere "F1-Vorbilder", müssten wir bald auf den Theater- oder Freibadbesuch verzichten...ob das dann so toll wäre, weiß ich nicht...
In der Schweiz, wo Schumi wohnt, habe ich allerdings nicht den Eindruck, dass die Bewohner auf Theater- und Freibadbesuche verzichten müssen. Also sollte man als Staat nicht von den eigenen Unzulänglichkeiten ablenken, indem man Konsequenzen ziehende Leute als böse darstellt. :wink:

Vielleicht sollten sich jene Länder mit diesen horrenden Staatsquoten mal darüber Gedanken machen, wie man diese senken könnte, anstatt sich darüber Gedanken zu machen, wie man Bürgern immer mehr wegnehmen kann.

Es ist natürlich unbestritten, dass jemand, der in München aufwächst, mehr Chancen für seine zukünftige Lebensplanung haben wird, als jemand, der in Addis Abeba auf die Welt kommt. Nur sollte man sich vielleicht wirklich mehr Gedanken machen, wie man Leuten, die von der guten Ausbildung(ich meine das jetzt allgemein, nicht nur auf F1-Fahrer bezogen) in Deutschland profitieren auf nachher einen attraktiven Platz zum Leben bietet. - Tipp, mit Zwängen, höheren Steuern und Sozialabgaben wird das ein bissl schwierig werden, und ne Mauer ziehen(wenn auch nur virtuell steuerlich gesehen) wird die Ablehnung gut ausgebildeter Leute und Formel1-Fahrer gegenüber dem System weiter wachsen lassen. :wink:

Das Verfluchen von Leuten, die aufgrund der hohen Staatsquote das Land verlassen, ist ein Verfluchen der Wirkung, nicht der Ursache. Sowas hat noch nie etwas gebracht, ausser vom eigentlichen Problem abzulenken, indem man einen scheinbaren Buhmann für eine schlecht tragbare Situation präsentiert.

Wieviel % von seinem Einkommen Schumi gespendet hat, oder nicht, spielt imho absolut keine Rolle. Die Vermutung, dass er bei einer Abgabenquote in Deutschland weniger gespendet hätte, liegt aber nahe, und ich denke, dass jeder Euro, der für wohltätige Zwecke gespendet wird besser ist als weltmeisterliche Steuerquoten zu erfüllen, deren Verwendung man nicht beeinflussen kann. - Ich selber zumindestens entscheide gerne selber, was ich mit meinem verdienten Geld mache und verspüre eher Abneigung, wenn ich mir vorstelle, dass man mir die Hälfte davon wegnimmt und Sachen damit anstellt, die mir vielleicht gar nicht recht sind. (Kriegseinsätze nenne ich mal als eines von vielen Beispielen... mit sowas will ich sowenig wie möglich zu tun haben.... als Steuerzahler ist man aber Financier von sowas)

Da halte ich das gezielte Spenden für zb. Bildungsprojekte schon für sinnvoller als Steuern zu bezahlen, mit denen man Kriegstreiberei unterstützt... Denke an Bill Gates.... wenn der in Deutschland hätte Steuern bezahlen müssen gäbe es diese riesengrosse Bill und Melinda-Stiftung bestimmt nicht. - Also lieber schaun, dass man so wenig Steuern wie möglich zahlen muss, dann hat man auch ein reineres Gewissen. :wink2:

Nur ganz kurz, da ich an sich keine Zeit habe: Man sollte nicht den Fehler machen und kleine Länder, die ein Großteil ihres Wohlstandes den Steuerflüchtlingen (wie Monaco, die Schweiz und Lichtenstein) und zum anderen Teil der Natur und den daraus resultierenden Tourismus verdanken(wo wäre Österreich ohne seine Berge...), mit großen Staaten vergleichen, die mit ganz anderen Herausforderungen, wie Massenarbeitslosigkeit, demographischen Wandel usw. konfrontiert sind...wenn du schon vergleichst, dann bitte nur Länder, die mit Deutschland vergleichbar sind: also Länder wie Frankreich, Großbritanien oder die USA...

Und da schneidet ein Land, wie die USA mit einer sehr niedrigen Staatsquote im Vergleich zu Deutschland nicht besonders gut ab...zwar gibt es dort deutlich mehr Spitzenverdiener, aber auch zugleich ganze Stadtteile, die Ruinenlandschaften gleichen, wie z.B. große Teile von Detroit...da ist dann kein Theaterbesuch mehr drin...

und wie gesagt: Da du deine Spenden bis zu 20% von deinem Jahresgehalt von der Steuer absetzen kannst, kannst du ja auch aktiv entscheiden, wo dein Geld hinwandert...somit können Steuern sogar als Anreiz zu Spenden gesehen werden...zudem würde ich den Altruismus im Nutzenkalkül eines Individuums nicht zu hoch einschätzen...zwar mag es Ausnahmen, wie Bill Gates geben, der Großteil dürfte aber deutlich weniger als 20% seines Gehalts pro Jahr spenden...somit ist der Gedankengang, dass ein jemand, der deutlich weniger Steuern zahlt, mehr spendet, sicherlich nicht haltbar...


in ner Woche, wenn ich etwas Zeit finde, schreibe ich noch ein bisschen mehr zu diesem Thema...
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von PolePosition » 16.07.2011, 20:58

Lato hat geschrieben:es gibt schließlich auch Länder, bei denen man erst mit der Aufgabe der Staatsbürgerschaft von seiner Steuerpflicht befreit wird...dann würden sich die Leute dreimal überlegen, ob sie ins Ausland ziehen...
Auch als Deutscher ist man erst durch Aufgabe der Staatsbürgerschaft von seiner Steuerpflicht in Deutschland befreit. Dass man als in der Schweiz lebender Deutscher davon befreit ist liegt am Doppelbesteuerungsabkommen, einer Ausnahmeregelung von dieser Verpflichtung, die unverhältnismäßige und ungerechte Doppelbesteuerung verhindert, und die immer auf Gegenseitigkeit beruht. Und auch die tritt nur in Kraft, wenn man keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hat. Ein mit "Deutschland vergleichbares" Land, das das nun großartig anders handhabt als Deutschland, ist mir nicht bekannt. Keiner aus einem vergleichbaren Land kommender und dauerhaft in Deutschland lebender und arbeitender Mensch muss sein Einkommen in seinem Heimatland nochmal versteuern, wenn er dort nicht mehr wohnt. Wäre auch schwer zu begründen, denn wieso sollte ein im Ausland arbeitender Mensch sein Einkommen doppelt versteuern müssen?
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Lauda » 16.07.2011, 21:04

Brodf1 hat geschrieben:na bitte...ne diskussion über wirtschafts- und steuersysteme ist hier aber fehl am platze. erst recht wenns so wirtshausmäßig vorgetragen wird. ein tipp: ohne gewisse steuerliche zwänge können die seltensten staaten ein ordentliches bildungssystem überhaupt auf die beine stelllen.
Also entschuldige, das hört sich zwar nach Killerargument an, aber auch nur solange, bis man weiss, dass zb. Deutschland nichtmal 5% des BIP für Bildung ausgibt.

Wieviel % es in Österreich sind, obwohl ich Österreicher bin, weiss ich nicht, ich vermute jetzt aber einfach mal ins Blaue der Donau hinein, dass der Unterschied nicht allzugross sein wird. :wink:

Wenn man einem Fahrer, in dem Fall Vettel, vorwirft ein Steuerflüchtling zu sein, dann ist, solange man sagt, dass der Thread hierher gehört, eine Diskussion über Wirtschafts- und Steuersysteme nämlich genau nicht fehl am Platz, denn über die Tatsache, dass er in die Schweiz gezogen ist muss man nicht diskutieren, da es nunmal Fakt ist. Folglich kann man nur darüber diskutieren, ob es gut, oder böse ist, was der Vettel mit seinem Umzug gemacht hat.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Brod » 16.07.2011, 21:37

Lauda hat geschrieben: Also entschuldige, das hört sich zwar nach Killerargument an, aber auch nur solange, bis man weiss, dass zb. Deutschland nichtmal 5% des BIP für Bildung ausgibt.
Wieviel % es in Österreich sind, obwohl ich Österreicher bin, weiss ich nicht, ich vermute jetzt aber einfach mal ins Blaue der Donau hinein, dass der Unterschied nicht allzugross sein wird. :wink:
wir österreicher geben ein bisserl mehr...aber nicht viel mehr - da hast schon recht - die 6% schaffen wir nicht. die schaffen aber die schweizer auch nicht.
da sollte man auch bitte nicht den fehler machen und den bip mit irgendwelchen steuereinnahmen gleichsetzen. und auch nicht den fehler machen und die 5% marke jetzt als unglaublich gering anzusehen, weil die 10% geben nicht mal annähernd die skandinavier aus, die ja immer als paradebeispiel für die öffentliche bildungsförderung dienen.
Wenn man einem Fahrer, in dem Fall Vettel, vorwirft ein Steuerflüchtling zu sein, dann ist, solange man sagt, dass der Thread hierher gehört, eine Diskussion über Wirtschafts- und Steuersysteme nämlich genau nicht fehl am Platz, denn über die Tatsache, dass er in die Schweiz gezogen ist muss man nicht diskutieren, da es nunmal Fakt ist. Folglich kann man nur darüber diskutieren, ob es gut, oder böse ist, was der Vettel mit seinem Umzug gemacht hat.
na, musst mir nicht sagen - zu vettel hab ich ja schließlich nix gesagt. mir selbst ist das völlig gleich wo, wer lebt und aus welchen gründen.
ich halte nur nicht viel über politisch-wirtschaftliche diskussionen in diesem bereich. kann man ja gerne im ot machen und dort seine vorschläge und theorien zur weltverbesserung bringen. wobei ich ja den ganzen thread ziemlichen schmarn finde. man sieht ja eh wo die reise im moment hingeht (;
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Lauda » 16.07.2011, 21:56

Brodf1 hat geschrieben:
ich halte nur nicht viel über politisch-wirtschaftliche diskussionen in diesem bereich. kann man ja gerne im ot machen und dort seine vorschläge und theorien zur weltverbesserung bringen. wobei ich ja den ganzen thread ziemlichen schmarn finde. man sieht ja eh wo die reise im moment hingeht (;
Da geb ich Dir auf jeden Fall recht. :thumbs_up:
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Lukewarm » 17.07.2011, 10:32

Lato hat geschrieben:zum anderen glaube ich kaum, dass Schumacher 42% Prozent seines Jahreseinkommens für Spenden ausgibt, wie hier jemand behauptet hat...
Natürlich tut er das nicht, aber das ist auch eine Milchmädchenrechnung, um die es auch gar nicht geht, wenn man davon spricht, mit den Millionen etwas Besseres anzustellen als diese im Fiskus verschwinden zu lassen. Die Frage ist, wie man das Geld "arbeiten" lässt, sei es in Form von zweckgebunden eingesetzten Spenden, sei es in Form von wirtschaftlichen Unternehmungen, von denen wiederum viele Menschen profitieren sehr viel unmittelbarer profitieren und im weiteren Verlauf möglicherweise überhaupt erst in der Lage sind, Steuern zu zahlen. Das kann man m.E. nicht einfach so miteinander vergleichen (Sichtwort "Spendet er denn 42% seines Vermögens?"), und eine Diskussion darüber, wie das Potential des Geldes am besten genutzt werden, scheint hier (zur Recht) aufgrund der Komplexität des Problems nicht erwünscht zu sein (ich könnte an einer solchen Diskussion auch nicht mehr teilnehmen). Aber mein Gefühl sagt mir, dass wir mehr davon haben, wenn das Geld für Zwecke verwendet wird, aus denen direkt oder indirekte Dutzende oder gar Hunderte Arbeitsplätze hervor gehen oder vielen Menschen (nicht notwendigerweise in Deutschland) überhaupt erst ein Leben ermöglicht wird.

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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Plauze » 17.07.2011, 10:35

Brodf1 hat geschrieben:ich halte nur nicht viel über politisch-wirtschaftliche diskussionen in diesem bereich. kann man ja gerne im ot machen und dort seine vorschläge und theorien zur weltverbesserung bringen. wobei ich ja den ganzen thread ziemlichen schmarn finde. man sieht ja eh wo die reise im moment hingeht (;
Das ist schon richtig, aber wer, vorsichtig ausgedrückt, nach Meinungen zu vermeintlichen Steuerflüchtlingen fragt, befeuert damit eine Kampagne, die vermutlich ursprünglich dazu gedacht war, von der unsachgemäßen Investition von Steuergeldern und von, wieder vorsichtig ausgedrückt, übermäßig egoistisch agierenden statt in das jeweilige Unternehmen investierenden Vorständen von Unternehmen, die einst durch Steuergelder aufgebaut bzw. gerettet worden sind, abzulenken. Also muss sich, wer das Thema anspricht, auch gefallen lassen, dass eine politisch-wirtschaftliche Diskussion zum Sinn und Unsinn des gegenwärtigen Steuermodells folgt, um den Threadersteller über die Komplexität der Thematik in Kenntnis zu setzen. Alles was nicht zu diesem Ziel beiträgt, ist doch Stammtisch, also das Niveau, das vom Threadersteller vorgegeben worden ist.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von PolePosition » 17.07.2011, 15:14

Außerdem sind wir erst auf Seite 3 und üben ja noch. Durch die Vorgabe des Themas werden wir uns aber vermutlich vergeblich bemühen, auch nur annähernd an das hohe Niveau z.B. des "Wessen Augen sind das" Threads heranzukommen, aber wir sollten es zumindest versuchen. Letztendlich muss ein Forum halt auch damit leben, dass der ein oder andere Faden einfach "Schmarrn" ist.

Jedenfalls habe ich vorsorglich den Faden mal in den Offtopic verschoben.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Brod » 17.07.2011, 15:41

PolePosition hat geschrieben:Außerdem sind wir erst auf Seite 3 und üben ja noch. Durch die Vorgabe des Themas werden wir uns aber vermutlich vergeblich bemühen, auch nur annähernd an das hohe Niveau z.B. des "Wessen Augen sind das" Threads heranzukommen, aber wir sollten es zumindest versuchen. Letztendlich muss ein Forum halt auch damit leben, dass der ein oder andere Faden einfach "Schmarrn" ist.

Jedenfalls habe ich vorsorglich den Faden mal in den Offtopic verschoben.
na da kann man aber hoffentlich differenzieren, denn threads wie das flugzeugquiz, das augenspiel oder der wetterthread, sind ja genau das was sie sein wollen. da gehts niemanden um wahnsinniges niveau.

und beim steuerflüchtling vettel gehts ja auch nicht direkt um die f1, sondern um einen reißerischen beitrag bei dem sich die einen sortieren um ihren unmut über fahrer xy auszudrücken und um auf das schon angesprochene stammtisch-niveau zurückzugreifen, während sich andere bemühen um die fehler beim system zu suchen, was in ideologischen kämpfen mündet.

das ist ja sogar schön und gut und jeder kann ja gerne seine vorschläge zum halten von spitzensportlern im heimatland, oder über verschiedene steuersysteme oder gesamtstaatliche eigenschaften wie direkte oder indirekte demokratie (ich hoffe, dass besteuerungen nie direkter demokratie unterworfen sein werden - sonst muss ich auswandern (; ) vorbringen , aber die richtung die im thread vorgegeben wird, sollte dann imo schon im ot fortgeführt werden- denke ich. vettel ist ja nicht mehr als ein aufhänger für die ganze diskussion.

und wie gesagt: ich hoffe man kann stark zwischen weltpolitischen bis philisophischen oder sonstigen so niveauvollen diskussionen und schlichte unterhaltungsbringende forenspielereien unterscheiden. da muss das eine nicht gradmesser für das andere sein denke ich.
Zuletzt geändert von Brod am 17.07.2011, 15:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von PolePosition » 17.07.2011, 15:53

Nö, unterscheide ich nicht. Ich habe meine persönliche Meinung zu diesen Spam-Fäden schon öfters kund getan, aber das gehört nun endgültig nicht hier her. Und egal wie man nun über die einzelnen Fäden denkt oder ob man nun meint, hier großartig differenzieren zu müssen, at the end of the day haben doch alle Fäden eines gemeinsam. Wen ein Faden nicht interessiert oder wem das Niveau zu niedrig ist, der bleibt halt fern und gut ist's.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Brod » 17.07.2011, 15:59

PolePosition hat geschrieben:Nö, unterscheide ich nicht. Ich habe meine persönliche Meinung zu diesen Spam-Fäden schon öfters kund getan, aber das gehört nun endgültig nicht hier her. Und egal wie man nun über die einzelnen Fäden denkt oder ob man nun meint, hier großartig diferenzieren zu müssen, at the end of the day haben doch alle Fäden eines gemeinsam. Wen ein Faden nicht interessiert oder wem das Niveau zu niedrig ist, der bleibt halt fern und gut ist's.
na wenn man solche probleme mit dem unterscheiden hat (was mir z.b. keine probleme macht. die gründe für das bestehen der einen und das bestehen der anderen und der sinn dahinter sind ja leicht erkennbar völlig andere), dann möge man doch ganz einfach die bereiche trennen. gibt es in genug foren. ein ot-bereich für die spamthreads und ein smalltalk-thread für die anspruchsvollen themen dieser welt und die sache hat sich. warum das ganze thema hier so groß aufgezogen wird, verstand ich noch nie. da gibts genügend möglichkeiten um dem ganzen entgegenzuwirken, wenn es einem so ein dorn im auge ist.

aber da hast natürlich recht: gehört hier nicht her.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Costigan » 17.07.2011, 16:49

PolePosition hat geschrieben:Außerdem sind wir erst auf Seite 3 und üben ja noch. Durch die Vorgabe des Themas werden wir uns aber vermutlich vergeblich bemühen, auch nur annähernd an das hohe Niveau z.B. des "Wessen Augen sind das" Threads heranzukommen, aber wir sollten es zumindest versuchen. Letztendlich muss ein Forum halt auch damit leben, dass der ein oder andere Faden einfach "Schmarrn" ist.
Genauso wie der ein oder andere User...
Junge, wenn du ein Problem mit dem Thread hast, dann schließ ihn einfach... mich stört es nicht. Es kann ja nicht jeder Thread so wert- und niveauvoll für das Forum sein wie Threads übers Wetter oder darüber, was man gerade isst... solche Informationen braucht die (Foren-)Welt schießlich und deshalb fallen sie nicht unter "Spam-Fäden"...
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von PolePosition » 17.07.2011, 16:55

Brodf1 hat geschrieben:na wenn man solche probleme mit dem unterscheiden hat (was mir z.b. keine probleme macht. die gründe für das bestehen der einen und das bestehen der anderen und der sinn dahinter sind ja leicht erkennbar völlig andere), dann möge man doch ganz einfach die bereiche trennen.
Ich habe keine Probleme mit dem Unterscheiden der Intention eines Threads. Ich unterscheide nur nicht in der Klassifizierung. Brod findet diesen Thread als Schmarrn, Pole den anderen, völlig unabhängig von den "Gründen". Nur darum ging es.

Aber jetzt mal was hoffentlich sinnvolles:
Lato hat geschrieben:Und da schneidet ein Land, wie die USA mit einer sehr niedrigen Staatsquote im Vergleich zu Deutschland nicht besonders gut ab...zwar gibt es dort deutlich mehr Spitzenverdiener, aber auch zugleich ganze Stadtteile, die Ruinenlandschaften gleichen, wie z.B. große Teile von Detroit...da ist dann kein Theaterbesuch mehr drin...
Zunächst mal muss man sagen, dass die Lage in Detroit natürlich keine Folge des niedrigen Steuersatzes ist, ganz im Gegenteil. Niedrige Steuern -> mehr Geld zum Ausgeben, auch für Autos. Dass es der amerikanischen Automobilindustrie so schlecht geht, ist hausgemacht. Man baut immernoch zum großen Teil Autos mit veralteter Technik, sehr fehleranfällig, und man hat den Trend zu sparsamen Autos verschlafen, ganz im Gegensatz zur japanischen Konkurrenz, die jetzt, da der Spritpreis wieder bei $4/gal steht, natürlich der einheimischen Konkurrenz, was das Portfolio anbelangt, um 10 Jahre voraus ist.
Überhaupt lassen sich das Steuersystem und der Einkommensteuersatz der USA und Deutschland nicht so einfach miteinander vergleichen. Zum einen ist ja die Einkommensteuer nicht die einzige Einnahmequelle (in den USA z.B. finanzieren sich die Städte durch eine sehr hohe property tax), zum anderen muss man natürlich auch sehen, dass die USA aus viel weniger "Staat" besteht als Deutschland, seinen Bürgern viel weniger Leistungen erbringt und somit mit einem niedrigeren Steuersatz auskommt. Das fängt beim Bildungssystem an und hört bei der Kranken- und Rentenversicherung auf. Alles größenteils privat organisiert zwischen Bürger und service provider, ohne Einmischung des Staates. Kann man für gut empfinden oder für schlecht, auf jeden Fall ist es anders. Prinzipiell funktioniert das auch ganz gut, da man in der Tat über mehr "eigenes" Geld verfügt und seine Ausgaben nicht so sehr durch den Staat vorgegeben sind (z.B. MUSS man (noch) keine Krankenversicherung haben, wenn man keine will). Dass der Staat nun in solche Schwierigkeiten kommt und in zwei Wochen der default droht, liegt nicht an den niedrigen Steuersätzen, sondern wie in Deutschland auch daran, wofür man sein Geld ausgibt. Die Rüstungsausgaben der USA und die Aufwendungen für die beiden Kriege sind abartig und das ist imo der Hauptgrund für die momentane Situation, aber das gehört wohl auch nicht hier her.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von PolePosition » 17.07.2011, 17:05

AlonsoF1 hat geschrieben:Junge,...
Keine Ahnung was du von mir willst, aber vielleicht liest du einfach nochmal was ich geschrieben habe und dann artikulierst du dein Anliegen nochmal in einem vernünftigen Ton. :thumbs_down:
Nochmal für dich. Ich habe eine Bewertung eines Threads abgegeben, genauso wie Brod. Das ist mein gutes Recht und deswegen musst du mich auch nicht von der Seite anmachen. Ich habe auch ausdrücklich geschrieben, dass ein Forum mit Threads leben muss, die man persönlich als Schmarrn empfindet, und das übrigens nur als Antwort auf Brods Post. Ich habe nichts gegen deinen Augen-Thread und habe das auch nicht geschrieben. Das Problem, hier das des korrekten lesens, liegt wohl eher auf deiner Seite.
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Re: Steuerflüchtling Vettel

Beitrag von Costigan » 17.07.2011, 17:28

PolePosition hat geschrieben: Keine Ahnung was du von mir willst, aber vielleicht liest du einfach nochmal was ich geschrieben habe und dann artikulierst du dein Anliegen nochmal in einem vernünftigen Ton. :thumbs_down:
Nochmal für dich. Ich habe eine Bewertung eines Threads abgegeben, genauso wie Brod. Das ist mein gutes Recht und deswegen musst du mich auch nicht von der Seite anmachen. Ich habe auch ausdrücklich geschrieben, dass ein Forum mit Threads leben muss, die man persönlich als Schmarrn, und das übrigens nur als Antwort auf Brods Post. Ich habe nichts gegen deinen Augen-Thread und habe das auch nicht geschrieben. Das Problem, hier das des korrekten lesens, liegt hier wohl eher auf deiner Seite.
Nein, natürlich hast du kein Problem mit dem Thread. Das "im Nachhinein rausreden" ist ja nichts Neues, aber dass du ein Problem mit dem Thread hast, liegt doch auf der Hand, sonst hätte es nach dem Erstellen des Threads schon keine Diskussion gegeben und sonst müsste ich hier auch keine Anspielung auf das Niveau des Threads lesen.
Letztlich ist es für die Katz, noch weiter darauf einzugehen... es wird sowieso nichts ändern und Moderatoren kann man leider nicht ignorieren, also werde ich solche Beiträge wohl auch weiterhin lesen müssen, wenn es mal wieder um das Niveau der Threads hier im Forum geht. Deswegen einfach nur mein Vorschlag: Wenn er dir so ein Dorn im Auge ist, dann schließ ihn einfach. Wenn das nicht der Fall sein sollte, frage ich mich schon, warum du nun schon zum zweiten Mal das Niveau dieses Threads in Frage stellen musst... geht mir offen gesagt ziemlich auf den Sack, aber ich werde einfach versuchen, es zu ignorieren und Diskussionen mit dir aus dem Weg zu gehen.
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