Lieblings TV Serien

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Costigan
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Re: Lieblings TV Serien

Beitragvon Costigan » 10.08.2019, 15:34

abi hat geschrieben:Modern Family finde ich jedoch allzeit gelungen, eine Sitcom die ohne größere Story bei fast jeder Folge funktioniert, dadurch auch in Staffel 8 noch nicht langweilt und sich wiederholt.

Kann ich nur zustimmen. Ich verfolge inzwischen schon Staffel 10 und fühle mich immer noch gut unterhalten. Schade, dass die nächste Staffel dann auch zugleich die letzte sein wird.
Anders als z.B. bei Two and a half Men oder The Big Bang Theory, wo für mich irgendwann der Reiz verloren ging, ist Modern Family mal wieder eine Sitcom, die für mich auch nach so vielen Folgen noch immer funktioniert.

Was Dark angeht, muss ich leider sagen, dass ich mit der Serie bisher noch nicht so richtig warm wurde. "Leider", weil ich sie wirklich gut finden wollte und auch so viele positive Rückmeldungen gehört habe. Aber ich habe mir vor einiger Zeit die ersten 7 Folgen (also durchaus genug, um einen Eindruck zu bekommen) angesehen und es hat einfach nicht Klick gemacht.
Ich habe die Serie aber immer noch auf meiner Watchlist und werde es bei Gelegenheit nochmal versuchen, vielleicht ändert sich mein Eindruck ja noch.
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Re: Lieblings TV Serien

Beitragvon PolePosition » 10.08.2019, 16:14

Costigan hat geschrieben:Was Dark angeht, muss ich leider sagen, dass ich mit der Serie bisher noch nicht so richtig warm wurde. "Leider", weil ich sie wirklich gut finden wollte und auch so viele positive Rückmeldungen gehört habe. Aber ich habe mir vor einiger Zeit die ersten 7 Folgen (also durchaus genug, um einen Eindruck zu bekommen) angesehen und es hat einfach nicht Klick gemacht.
Ich habe die Serie aber immer noch auf meiner Watchlist und werde es bei Gelegenheit nochmal versuchen, vielleicht ändert sich mein Eindruck ja noch.

Das geht mir ganz genauso.
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Re: Lieblings TV Serien

Beitragvon abi » 12.08.2019, 13:01

PolePosition hat geschrieben:
Costigan hat geschrieben:Was Dark angeht, muss ich leider sagen, dass ich mit der Serie bisher noch nicht so richtig warm wurde. "Leider", weil ich sie wirklich gut finden wollte und auch so viele positive Rückmeldungen gehört habe. Aber ich habe mir vor einiger Zeit die ersten 7 Folgen (also durchaus genug, um einen Eindruck zu bekommen) angesehen und es hat einfach nicht Klick gemacht.
Ich habe die Serie aber immer noch auf meiner Watchlist und werde es bei Gelegenheit nochmal versuchen, vielleicht ändert sich mein Eindruck ja noch.

Das geht mir ganz genauso.


Ich glaube, Dark hat einfach eine sehr spezielle Erzählstruktur, die nicht jedermanns Sache ist. Mir gefällt das, weil es anders ist als vergleichbare Serien, aber ich kann durchaus nachvollziehen, wenn andere das nicht so sehen. Ob das nach Folge 7 noch kommt würde ich jetzt erstmal anzweifeln, es wird nur noch komplexer :nod:
Ich habe auch zwischenzeitlich längere Pausen gehabt, weil ich gemerkt habe, dass ich erst in eine bestimme Stimmung kommen muss, um die Serie auch anschauen zu können. In Staffel 2 ging das deutlich einfacher, da war ich aber auch schon am Haken.
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Re: Lieblings TV Serien

Beitragvon Plauze » 12.08.2019, 22:38

Auf Netflix-Vorschlag hin habe ich nun "Designated Survivor" eine Chance gegeben. Was soll ich sagen...
Die erste Staffel wirklich gut und spannend, wenn auch mit einigen Längen behaftet, mit einem ausgezeichneten Kiefer Sutherland und einer ebenso starken Maggie Q (deren Handlungsstrang aber von besagten Längen teilweise etwas gemindert wird). Leichte Kost, nicht immer vollkommen logisch und konsequent, aber höchst unterhaltsam und spannend.
Richtig geschickt wäre es von den Machern gewesen, die Handlung dieser ersten langen Staffel auf zwei kürzere Staffeln aufzuteilen. Dann hätte man mehr Geld damit verdienen können und keine großartige Fallhöhe zur zweiten Staffel gehabt.

Denn dann ging ich zur zweiten Staffel über und wurde übelst enttäuscht! War die erste Staffel gezeichnet von einer pulsierenden Spannung mit einem großen (wenn auch z.T. überzeichneten) Verschwörungsplot und glaubhaften politischen Motiven, die größtenteils gut erzählt und getimt waren, wird aus der Serie in der zweiten Staffel ein entsetzliches, lähmendes und sich selbst mitunter nicht mehr ernst nehmendes Procedural, in dem bestimmte Aspekte der Handlung, die eigentlich einschneidend sein und langfristige Konsequenzen für das Verhalten der Figuren nach sich ziehen müssten (
Unfalltod der First Lady
), fast schon nach dem Motto "blink and you'll miss it" abgehandelt werden, wohingegen völlig unbedeutende Nebenkriegsschauplätze und Fälle der Woche einen absurd großen Raum einnehmen, der in keiner Weise dem bis dahin gewohnten Rhythmus und Stil der Serie entspricht.
Ich habe mich bis etwa zur Staffelmitte gequält und vergeblich darauf gewartet, dass die übergreifende Rahmenhandlung wieder prominenter in den Vordergrund rückt und mehr Gewicht erhält. Zuletzt habe ich mich nun aber zu der Entscheidung durchgerungen, dass mir meine Zeit zu schade ist, um die verbleibenden anderthalb Staffeln anzusehen. Wenn man raus hat, in welche Richtung sich die Serie ab Staffel 2 entwickelt, ist man überhaupt nicht mehr verwundert, dass Netflix nach einer verkürzten dritten Season den Schlussstrich gezogen hat.

Wenn ihr spannendes, schnell und leichtfüßig erzähltes Polit-Crime-Drama mögt, schaut euch die erste Staffel an. Danach wurden die Autoren leider faul bzw. unkreativ, sodass alles darüber hinaus zu vernachlässigen ist.
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.


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