Welches Filmgenre mögen F1-Fans

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Welches Filmgenre mögen F1-Fans?

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Costigan » 10.02.2019, 12:29

Mithrandir hat geschrieben:@ Costigan - hast du schon Mindhunter gesehen?

Ja, habe ich schon gesehen - und deine Vermutung trifft natürlich zu :wink: Ich bin schon sehr gespannt auf die zweite Staffel.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon RedBull_Formula1 » 11.02.2019, 23:46

Mithrandir hat geschrieben:Ready Player One fand ich total gut, wobei das nicht jeder so sieht. Wenn Black Panther nominiert wird hätte der es auch verdient, aber irgendwie beide nicht Oscar-verdächtig. Da käme mir dann sogar schon eher Auslöschung in den Sinn. Die anderen habe ich noch nicht gesehen, obwohl mich Blackkklansman und A Quiet Place reizen und sogar schon hier rumliegen. [...]


Hab mir inzwischen auch Blackklansman und A Quiet Place angeschaut.

Blackklansman: Ich fand ihn überraschenderweise gut. Manchmal kam er mir aber etwas "in die länge gezogen" vor. Am meisten überrascht hat mich aber der Sohn von Denzel. Klasse Schauspieler. Die Geschichte (übrigens auch wirklich wahr) war unterhaltsam, die manchmal eher lockere/lustige Szene mittendrin hat dem Film etwas Ernsthaftigkeit genommen. Dennoch sollte es einen nicht wundern, dass Spike Lee hier und da immer noch durcklingen lässt, dass der Rassismus in Amerika weiterhin stark präsent ist. Druchaus unterhaltsamer Film, mit Ernsthaftigkeit, Satire und interessanter wahrer Geschichte.

A Quiet Place: Hat mir auch gefallen. Wie so oft habe ich aber mit der Logik bei solchen "Horrorstreifen" zu kämpfen. Fängt schon an in der ersten Szene mit dem Kind. Total unrealistisch. Wieso lebt man nicht an einer Stelle, wo es grundsätzlich einen natürlich hohen Geräuschpegel gibt? Am Fluss zum Beispiel. Am Wasserfall zum Beispiel. Anstatt hat man sich irgendwo in der Pampa was zusammengebaut. Emily Blunt war wie so oft klasse. Ich habe mitfiebern können. Ich finde, dass ich den Film durch den Mangel an Gesagtem intensiver wahrgenommen habe. Mal ein anderes Filmerlebnis.

Ein Geheimtipp von mir (an alle Rap-Fans): Bodied von Eminem. Man sollte ihn sich unbedingt auf Englisch anschauen. Man wird von Anfang bis Ende unterhalten.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Costigan » 12.02.2019, 19:39

Ich habe gerade Upgrade (Wer sich überraschen lassen will, verzichtet am besten ganz auf den Trailer) gesehen. Der hat mich schon gereizt, seitdem ich vor knapp einem Jahr zum ersten mal darüber gelesen habe, aber leider hat es mit der Kinoauswertung hierzulande nicht geklappt und auch der Verkaufsstart lässt noch bis April auf sich warten, weswegen ich in der Zwischenzeit auf ein Import zurückgegriffen habe.
Der Film spielt in der Zukunft und handelt über einen Mann, der nach einem Autounfall seine Frau und seine Bewegungsfähigkeit verliert und anschließend einen Computerchip eingesetzt bekommt, der eigentlich nur dazu dienen soll, sich wieder bewegen zu können. Aber der Chip hat ein eigenes Bewusstsein und seinen eigenen Willen...

Meine Erwartungen waren aufgrund damaliger Artikel schon ziemlich hoch, aber sie wurden tatsächlich übertroffen. Der Film hat alles, was ich mir hätte wünschen können. Er hat eine tolle Idee, eine unverbrauchte Besetzung (wobei Logan Marshall-Green wirklich als Tom Hardy Doppelgänger durchgehen könnte), ist kurzweilig und durchgehend unterhaltsam. Dazu bietet er Spannung, viel Action (nichts für zarte Gemüter, wie man schon im Trailer sehen kann), entwickelt durch die Kommunikation zwischen dem Protagonisten und der KI (die zu ihm spricht) einige Momente zum Schmunzeln und regt darüber hinaus auch noch ein wenig zum Nachdenken an.

Ich kann ihn nur sehr empfehlen und tendiere bei meinem Fazit zwischen 9-10 von 10 Punkten.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon RedBull_Formula1 » 17.02.2019, 23:43

Unter dem Sand - Das Versprechen der Freiheit

Der Film stand schon länger auf meiner Liste. Der ZDF hat mitgewirkt. Ich war zunächst etwas skeptisch, aber der FIlm ist wirklich mitreißend und tiefgehend. Es geht um junge deutsche Soldaten, die an der dänischen Westküste 45.000 Mienen aus dem zweiten Weltkrieg entschärfen und wegräumen müssen. Sie werden von den Dänen gedemütigt und drangsaliert. Die Arbeit ist natürlich gefährlich, aber es gibt das Versprechen der Freiheit. Zwangsarbeit gegen Freiheit.

Der traurige am Film ist jedoch, dass die Geschichte dahinter wahr ist. Die Grausamtkeit während des Krieges war halt einigen nicht genug. Der Film gibt die Grausamkeit nach dem Krieg sehr realitätsnah und ergreifend wieder. Kein Wunder, dass der FIlm ein Imdb Rating von 7,7 hat. Absolute Empfehlung!

Es spielt ein gewisser Louis Hofmann mit. Einige werden ihn aus der Serie Dark kennen.

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Mithrandir » 19.02.2019, 19:53

RedBull_Formula1 hat geschrieben:Unter dem Sand - Das Versprechen der Freiheit

Danke für den Tipp! Klingt interessant und kannte ich bisher garnicht.

Hab mir Castle Rock angeschaut mit großen Erwartungen nachdem ich seit Jahrzehnten Stephen King lese und schätze. Leider war es völlig anders als erwartet, statt bekannte Figuren in gruseligen Geschichten zu sehen und das King Universum zu erforschen gibt es eine verkopfte philosophische Betrachtung des Bösen, Antworten muss man sich natürlich selber geben :-| Es ist einfach nicht mein Fall zu raten, was der Regisseur mir wohl sagen möchte. Wie geil ist da bloß Stranger Things, so in die Richtung hätte ich mir das gewünscht, nur mit Castle Rock als Kulisse statt der Achtziger. Hab eine sehr treffende Kritik gelesen, die allerdings extreme Spoiler enthält. Weswegen ich weiß, dass der Autor ebenfalls nicht sicher ist, ob er das Ende gerafft hat XP

Jetzt gucke ich Mr Mercedes, gefällt mir bisher ziemlich gut, was aber je nach Geschmack sehr unterschiedlich wahrgenommen werden dürfte, da die Handlung gemächlich voran schreitet. Ich mag es, wenn eine Serie sich die Zeit nimmt und für mich leidet darunter die Spannung nicht, während ich die Figuren kennenlerne. Und das obwohl ich die Bücher gelesen habe und im Prinzip weiß, was passiert.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon WrongTurn? » 20.02.2019, 21:10

Habe mir auf Netflix "Velvet Buzzsaw"... die Kunst des toten Mannes... angesehen...puh...also, ich war ja zuerst recht angetan vom Cast: Jake Gyllenhaal, John Malkovich, Rene Russo (Okay)....aber bis auf eine nette und adrette (Ha!) "durchdenkakaoziehende" Geschichte der der Kunstszene war das nix...zumal echt schlecht gespielt, von allen....nicht mein Ding, sorry!!!!!

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Mithrandir » 20.02.2019, 22:12

WrongTurn? hat geschrieben:Habe mir auf Netflix "Velvet Buzzsaw"... die Kunst des toten Mannes... angesehen...puh...also, ich war ja zuerst recht angetan vom Cast: Jake Gyllenhaal, John Malkovich, Rene Russo (Okay)....aber bis auf eine nette und adrette (Ha!) "durchdenkakaoziehende" Geschichte der der Kunstszene war das nix...zumal echt schlecht gespielt, von allen....nicht mein Ding, sorry!!!!!

Kann ich so ähnlich unterschreiben, bloß die Leistungen der Schauspieler fand ich ganz in Ordnung. Die Figuren waren einfach klischeehaft und blass, sehe die Schuld eher beim Drehbuch und der Regie. Für eine Kunstsatire zu zahm und als Horrorstory inkonsequent und nicht auf den Punkt. Ein paar nette Einfälle und bekannte Gesichter, mehr blieb nicht hängen.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Costigan » 21.02.2019, 17:28

Ich fand den gar nicht sooo übel und mein Fazit würde daher nicht so negativ auffallen, aber im Grunde stimme ich mit dem überein, was Mithrandir geschrieben hat. Das passt schon so. Vielleicht hat es mich nur einfach weniger gestört.
Aber klar: Ich habe den Film ja im Vorfeld hier erwähnt und dafür, dass ich wie gesagt durch "Nightcrawler" sehr hohe Erwartungen hatte und Jake Gyllenhaal sowieso großartig finde, war der Film dann nicht besonders stark. Würde ihn zumindest nicht weiterempfehlen.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Mithrandir » 21.02.2019, 19:42

Costigan hat geschrieben:Ich fand den gar nicht sooo übel.

Übel würde ich garnicht sagen, belanglos trifft es aus meiner Sicht.

Costigan hat geschrieben:Ich habe den Film ja im Vorfeld hier erwähnt

Als WrongTurn? die Kritik geschrieben hat war ich überzeugt ich hätte mich auch schon dazu geäußert, hab ich aber in dieser Raum-Zeit-Ebene noch nicht :confused:
Vielleicht habe ich an deine Erwähnung gedacht. Oder ich bin wieder in einer mysteriösen Parallelwelt... Arbeit war auch komisch - was eigentlich wieder für die normale Welt spricht :ninja:
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon RedBull_Formula1 » 22.02.2019, 22:14

Hat sich schon jemand die dritte Staffel True Detective angeschaut? Fang heute damit an. Habe hohe Erwartungen. Vorallem wegen Staffel 1.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Mithrandir » 22.02.2019, 23:17

RedBull_Formula1 hat geschrieben:Hat sich schon jemand die dritte Staffel True Detective angeschaut? Fang heute damit an. Habe hohe Erwartungen. Vorallem wegen Staffel 1.

Bisher nicht, bin aber auch neugierig wegen der ersten Staffel und werde mir dritte irgendwann mal ansehen. Allerdings sind meine Erwartungen nicht so hoch. Auch wenn sie sich an der ersten Staffel orientieren ist es fast nicht möglich dieses Niveau wieder zu erreichen. Das war schon sensationell gut.
Die Story und die Protagonisten sind immer noch sehr präsent, obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich die erste Staffel gesehen habe. Eine gute Serie (oder ein guter Film) zeichnet sich auch durch das aus, was im Kopf hängen bleibt. Das meiste, was man so konsumiert ist schnell verblasst oder vergessen.
Schreib mal wie dir die dritte Staffel gefällt, wenn du durch bist.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon RedBull_Formula1 » 23.02.2019, 10:21

Mithrandir hat geschrieben:
RedBull_Formula1 hat geschrieben:Hat sich schon jemand die dritte Staffel True Detective angeschaut? Fang heute damit an. Habe hohe Erwartungen. Vorallem wegen Staffel 1.

Bisher nicht, bin aber auch neugierig wegen der ersten Staffel und werde mir dritte irgendwann mal ansehen. Allerdings sind meine Erwartungen nicht so hoch. Auch wenn sie sich an der ersten Staffel orientieren ist es fast nicht möglich dieses Niveau wieder zu erreichen. Das war schon sensationell gut.
Die Story und die Protagonisten sind immer noch sehr präsent, obwohl es schon eine Weile her ist, dass ich die erste Staffel gesehen habe. Eine gute Serie (oder ein guter Film) zeichnet sich auch durch das aus, was im Kopf hängen bleibt. Das meiste, was man so konsumiert ist schnell verblasst oder vergessen.
Schreib mal wie dir die dritte Staffel gefällt, wenn du durch bist.


Bin jetzt bei Folge 4. Gibt leider nur 6 Folgen dieses mal.

Ja, sie orientieren sich stark an die erste Staffel. Matthew McConaughey und Woody Harrelson sind als Executive Producer mit dabei. Natürlich liegt die Messlatte aufgrund der 1 Staffel hoch. Die zweite Staffel war eher eine Enttäuschung, wobei ich sie nicht so schlecht fand wie viele andere.

Die 3te Staffel bis zur 4ten Folge ist aber wieder richtig stark. Mahershala Ali bringt eine schauspielerische Glanzleistung an den Tag. Aber das habe ich auch erwartet. Sein Partner Stephen Dorff ist aber auch überzeugend. Habe 3 Folgen nacheinander "gesuchtet" und heute Abend werden weitere 3 folgen. :D Es gibt wieder mehrere Zeitebenen (1980, 1990 & 2015), aber nicht verkompliziert, sondern einfach verständlich. Man fiebert mit. Es ist wieder ein wenig "spuky" wie in der ersten Staffel. Wieder ein sehr "spezieller" Mörder der eigenartige Hinweise hinterlässt (Puppen). Könnte wieder etwas satanistisches sein. Es wird in alle Richtungen ermittelt. Beide Polizisten stehen vor einem Rätsel, aber es geht immer weiter mit den Handlungen. Man hat nie das Gefühl, dass es jetzt langweilig wird oder die Handlung stockt. Man kann es eigentlich kaum aushalten, wann der Gesuchte gefunden wird und ob die Polizisten mitverwickelt sind. Beide Polizisten, vorallem aber Ali, scheinen mit sich nicht im Reinen zu sein.

Stand jetzt: Definitive Empfehlung!

Edit: Es sind doch 8 Episoden. Die letzte Episode wird morgen veröffentlicht!
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Costigan » 23.02.2019, 12:38

Habe sie auch noch nicht geguckt, aber will es definitiv bald nachholen. Ich habe jetzt erstmal eine Woche Urlaub, da sollte das zu schaffen sein :)
Mahershala Ali sehe ich derzeit einfach sehr gerne. Er war in Moonlight schon sehr gut, momentan sehe ich ihn regelmäßig in House of Cards, womit ich inzwischen auch fast durch bin (Mitte von Staffel 5) und für Green Book wird er wohl direkt seinen zweiten Oscar abstauben.
Nächste Woche werde ich mir im Kino auch Alita: Battle Angel anschauen, da ist er zufälligerweise auch wieder mit dabei :mrgreen:

Mir gefiel übrigens auch die zweite Staffel von True Detective.

Was gesehene Filme angeht, gibt es von meiner Seite aus momentan nichts Nennenswertes zu berichten.
Wollte mir eigentlich schon gestern Bad Times at the El Royale ansehen, war dann aber zu müde dafür. Vielleicht klappt es heute. Der Trailer gefiel mir sehr.
Hat den (Film) schon jemand gesehen?

Auch Meinungen zu Escape at Dannemora und Homecoming (neu auf Amazon mit Julia Roberts) würden mich interessieren.
Mal sehen, was ich davon in meinem Urlaub schaffen werde^^
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon DC21 » 23.02.2019, 14:26

Ich habe mal eine Frage an die Filmfans hier. In letzter Zeit konnte ich bei mir ein Phänomen bemerken, das mich in meiner Art Filme zu schauen, ja sogar überhaupt sich für einen Film zu entscheiden stark beeinflusst. Dadurch, dass immer mehr Kritiken im Internet stehen oder Filmfehler, wenn auch sehr humoristisch auf Youtube durch z.B. cinemasins oder Honest Trailer, aufgearbeitet werden, stufe ich viele Filme immer mehr als nicht attraktiv für mich ein.

Besonders weil ich ein großer Star Wars Fan bin, fällt mir das bei dieser Franchise auf. Kritik wo man nur hinschaut. Der Solo-Film war dann der erste, den ich erst auf DVD gesehen habe, auch weil die Kritiken häufig so mies waren. Als ich den Film dann gesehen habe, war ich erstaunt. Er hatte mich unterhalten. Und darum geht es doch oder?

Jetzt meine Frage: Beeinflussen euch die Kritiken im Netz in eurer Art, wie ihr Filme schaut und auswählt? Früher war es doch ganz einfach. Man geht ins Kino und entweder hat einem der Film gefallen oder nicht. Klar, wenn man eine riesige Lücke in der Handlung entdeckt kann einem das den Film schon zerstören, aber ich habe das Gefühl das kleinliche sezieren im Netz nimmt viel Freude.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitragvon Costigan » 23.02.2019, 15:04

Teils, teils. Ich habe bei mir in letzter Zeit bemerkt, dass ich mich im Vergleich zu einer Phase von vor ein paar Jahren ein Stück weit davon gelöst habe, meine Entscheidungen, was ich sehe, zu einem nicht unwesentlichen Teil von Kritiken abhängig zu machen.
Aber ganz davon lösen kann ich mich nicht. Dafür gibt es einfach zu vieles, was mich interessiert und da muss ich zwangsweise selektieren. Und dabei helfen mir sowohl Kritikermeinungen, als auch die von normalen Zuschauern.

Besonders weil ich ein großer Star Wars Fan bin, fällt mir das bei dieser Franchise auf. Kritik wo man nur hinschaut. Der Solo-Film war dann der erste, den ich erst auf DVD gesehen habe, auch weil die Kritiken häufig so mies waren. Als ich den Film dann gesehen habe, war ich erstaunt. Er hatte mich unterhalten. Und darum geht es doch oder?

Absolut. Kurioserweise war Solo der von den neuen Star Wars Filmen, welcher mir bisher am besten gefiel, bei den Kritikern aber am schlechtesten abschnitt.
Denn die anderen schnitten ja sehr gut ab: Star Wars 7 kam auf 93 % auf Rottentomatoes.com, Star Wars 8 auf 91 %.
Es waren dort dann meiner Meinung nach eher die vielen alten Fans, von denen die Kritik kam. Und ich muss auch sagen: Ich stimme hier mit den (professionellen) Kritiken ebenfalls gar nicht überein. Bei Episode 7 war ich im und unmittelbar nach dem Kino noch vom Hype, mal wieder einen Star Wars Film im Kino gesehen habe, von positiven Gefühlen überwältigt. Aber kurz danach hat sich meine Meinung dann doch ins Negative verändert. Und bei Episode 8 war ich schon im Kino teilweise entsetzt über so manche Szene.
Da stimme ich also überhaupt nicht mit den positiven, professionellen Kritiken überein und bin eher der Meinung, dass die Nebenstorys bislang wesentlich gelungener waren (auch wenn mich Rogue One ebenfalls nicht begeistert hat...) als die neuen Hauptfilme.

Gerade bei großen Filmen habe ich ohnehin immer öfter das Gefühl, dass die Kritiken gekauft sind. Sei es Star Wars oder das MCU.

Dann gibt es wieder Filme, die eher schlecht abschnitten, wie z.B. Ghost in the Shell (2017, 43 %). Das hat mein Interesse allerdings nicht gemindert und er hat mich im Kino dennoch gut unterhalten.
Es ist also keineswegs alles zwangsweise schlecht, was bei den Kritikern durchfällt. Auch nicht für meinen Geschmack.
Ein noch besseres aktuelles Beispiel dafür wäre Death Wish (gerade mal 18 % positive Kritiken) mit Bruce Willis. Der schnitt miserabel ab und ich fand ihn grandios (für das, was er sein soll). Für 0,99 € an einem Freitag auf Amazon gestreamt und gleich darauf die Blu-Ray gekauft und seitdem noch zwei mal geguckt.

Auf Netflix sah ich vor ein paar Tagen High Flying Bird (93 %), nachdem ich diesen Bericht gelesen hatte und sowieso gerne Soderbergh-Filme sehe. Konnte also nicht viel schiefgehen... dachte ich. Ich habe mich über lange Zeit fürchterlich gelangweilt und bin nur dran geblieben, weil ich Filme nie vorzeitig beende.

Roma ist auch ein interessantes Beispiel. Eigentlich spricht er mich überhaupt nicht an und ich habe ihn immer noch nicht gesehen. Das Einzige, was mich neugierig macht, sind Cuarón und die tollen Kritiken. Die bisherigen Rückmeldungen, die ich bisher allerdings so bekommen habe (aus meinem persönlichen Umfeld guckt sowas sowieso keiner, aber Mithrandir hat hier ja bereits etwas zum Film geschrieben und gestern habe ich auch mit Brod drüber gesprochen und er meinte ebenfalls, dass Roma unheimlich unterkühlt und prätentiös sei und man ihn nicht sehen müsse), haben mich immer noch davon abgehalten.
Von daher sollte die Entscheidung eigentlich klar sein: Handlung/Machart sprechen mich nicht an, andere Filmfreunde können ihn ebenfalls nicht empfehlen. Also warum anschauen?
Trotzdem werde ich es wohl demnächst tun, da er morgen Nacht bei den Oscars wohl groß abräumen wird und es mich nur weiter dazu bringen wird, dass ich mir selbst ein Bild davon machen will.

Ich kann also nicht wirklich sagen, dass Kritiken mich (stark) dabei beeinflussen, wie ich Filme wahrnehme. Höchstens insofern, dass ich währenddessen und hinterher darüber nachdenke, warum ein Film besonders gut oder schlecht abschnitt. Was die Kritiker wohl darin sahen. Aber meine eigene Meinung beeinflusst das nicht wirklich.
Bei der Auswahl, was ich schaue, ist es schon eher ein Faktor. Nicht immer, aber häufig wird aufgrunddessen eben schon aussortiert, weil ich sowieso nicht alles sehen kann.
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