#23 Alexander Albon

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Costigan
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#23 Alexander Albon

Beitragvon Costigan » 25.01.2019, 16:26

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formula1.com hat geschrieben:Born in London but racing under the flag of Thailand, Alexander Albon’s first word was in fact Italian – and that word was Ferrari.

Idolising Michael Schumacher and dreaming of one day racing in Formula 1, Albon gets his wish with another team from Italy. After a patient wait for his big break, Albon will do his talking on track with Toro Rosso in 2019.

He joins George Russell and Lando Norris in graduating straight from the FIA Formula 2 Championship into F1’s big league. Despite being great pals with Russell, Albon left the friendship trackside as he took the 2018 title fight right down to the wire.

A stylish over-taker with a championship mentality, Albon was unlucky to miss out on the crown. Charles Leclerc – who pipped him to the 2016 GP3 title - also rates Albon as a top guy and a top-class driver.

Laidback and cheerful with a cheeky grin, the Thai racer is popular among his peers – not always easy in motorsport’s cauldron of competition. Albon is excited to be reunited with his buddies but is relishing even more putting the pedal to the metal and going head-to-head with them on the biggest stage of all.


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Re: #23 Alexander Albon

Beitragvon scott 90 » 12.09.2019, 00:20

An sich bin ich kein riesiger Podcastfan, aber die offiziellen F1 Podcast sind schon gut gemacht, teilweise sehr interessant, so wie der von Alex Albon

https://www.youtube.com/watch?v=m1WJcWa62Sw

Ich glaube seine "Cinderella story" kann man am besten nachvollziehen, wenn er sie selbst erzählt. Er relativiert seine Red Bull Förderung im Kartsport auch etwas, in dem er sagt, dass das nicht über Marko lief, sondern über eine regionale Förderung aus Thailand. Trotzdem kam er so auch zu einem Ausscheidungsfahren mit anderen RB Junioren, um Unterstützung für die erste Formel Saison. Er meinte er habe damals versagt, was wahrscheinlich der Grund war, warum es am Ende nur gerreicht hat, um bei einem kleineren Team zu fahren. (Kvyat und Wackerbauer für Korainen, er für Epsilon Euskadi/EPIC)

Ende 2012 flogen sowohl er als auch Wackerbauer aus dem Juniorprogramm, hätte ihm vielleicht nicht mal Glück gebracht. Jetzt kann man wahrscheinlich spekulieren, warum er im Gegensatz zu Wackerbauer es fertiggebracht hat, 2013 die Unterstützung von Lotus/Gravity/Genii zu gewinnen. Kontakte, seine "Nationalität" oder alles zusammen.
Das war sicher auch kein Blankoscheck, weder KTR im Eurocup noch Signature in der F3, waren absolute Topteams. Mir ist er 2015 im Lotus Signature zum ersten Mal richtig aufgefallen, gerade weil er am Norisring so richtig auftrumpfen konnte, im Kampf mit Leclerc.

Sonst hatte man auch schon das Gefühl, da quetscht jemand das Material ziemlich aus, aber kommt eben nicht gegen die Prema/Carlin Übermacht an. Und trotzdem, nachdem ja 2015 Lotus/Genii langsam aber sicher über den Jordan ging, sprich die Mittel ausgingen, stand er für 2016 auch wieder ohne Unterstützung da. (Ocon ging es diesbezüglich relativ ähnlich)

Er hat es aber trotzdem irgendwie bei ART in die GP3 geschafft, was sozusagen der Hauptgewinn war, denn das war ein absolutes Topteam, damals war es noch so, wenn man den Titel dort gewinnen wollte, musste man eigentlich für ART fahren. Mit Leclerc, de Vries und Fukuzumi aber auch nicht zu wenig teaminterner Konkurrenz. Und wie er eben sagt, er hat bis zum letzten Rennen um den Titel gekämpf und hätte es mit glücklicheren Umständen gewinnen können.

Was im Podcast fehlt ist die erste GP2 Saison, auch für ART, die war nicht so spektakulär wie die von Leclerc für Prema, und auch durch eine kleine Verletzungspause unterbrochen. Und so stand er dann Ende 2017 auch wieder vor einer neuen Herausforderung. Es fiel damals schon auf, dass er dann für DAMS zwar testen durfte, aber nie für die gesamte Saison bestätigt wurde, sondern nur für einzelne Rennen. Das beschreibt er treffenden, dass er immer sehr kurzfristig seine Flüge gebucht hatte. Also immer befürchten musste, für das nächste Rennen durch einen finanzstärken Piloten ersetzt zu werden. Ganz andere Vorzeichen, als bei den Fahrern um ihn herum.

Und da kam sie dann auch wieder, die Frage nach der Zukunft, er hat sich genauso wie Hartley initiativ bei Marko beworben, wurde aber trotz der Ricciardo Entscheidung abgelehnt. (Mich würden die Beweggründe von Marko interessieren und was damals dann der Plan war) Mit dem Wissen hat er dann auch schweren Herzens den FE Vertrag unterschrieben. Um dann im letzten Moment doch noch von Marko angerufen zu werden, und ihm das TR Cockpit für 2019 anzu bieten. Zu spät um beim Postseason Test in Abu Dhabi ins Lenkrad greifen zu können. Somit Debüt mit vier Testtagen F1 Erfahrung ...

Könnte man womöglich verfilmen und es ist ja noch nicht zu Ende.
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RIP #77DW #17JB #25JW


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