Alonso ... der Mann für die 0.600 Sekunden!

Ehemalige Fahrer, Teams, Rennen etc.: Hier kann über die Formel 1 Geschichte diskutiert werden.
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Cracklink
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Beitrag von Cracklink » 30.08.2007, 13:53

Ich sage: Entweder anerkennt man, dass es möglich ist, dass ein Fahrer einiges rausholen kann. Dann muss man aber auch die Möglichkeit offen lassen, dass dies auch ein Alonso schaffen kann. Oder man stützt sich endgültig darauf, dass es unmöglich ist, und dann sollte man auch einen Schumacher ausschliessen.
ich habe dazu eine klare meinung:
selbstverständlich ist ein fahrer dazu in der lage, zeit aus einem auto rauszuholen.

dafür habe ich auch meine gründe:
1. er kann seine erkenntnisse über das fahrverhalten des autos dem team mitteilen.
(ich weiß, das tun alle fahrer) und wenn er es dann richtig einschätzt, können die ingenieure diese erkenntnisse in zeit umsetzen.

2. er kann aufgrund seines umgangs mit dem fahrzeug aus gleichwertigem
material mehr zeit herausholen als sein evtl. nicht so begabter teamkollege.

und beides wusste schumi hervorragend umzusetzen.
genau dies ist alonso bei mcm bislang nicht gelungen.
(wie gesagt: meiner meinung nach)

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Beitrag von schumi-fan_0815 » 30.08.2007, 13:58

bolfo hat geschrieben:
Neil Armstrong hat geschrieben: Zu Schumacher, so hat dieser natürlich auch nicht den Ferrari im Alleingang zum Weltmeisterboliden gemacht. ( hab ich übrigens auch nie behauptet ) Allerdings verstand es Schumacher das Team um sich zu formen zu motivieren und gemeinsam das größt mögliche rauszuholen. Ich bezweifle das Ferrari ab 1996 mit einem anderen Fahrer sich so geformt hätte um 4 Jahre später 5 mal in folge den Titel zu holen.
Diese Zweifel lassen sich aber nicht statistisch belegen und schon gar nicht beweisen. Insbesondere auch die Aussage, Schumacher habe das Team "geformt". Was hat er denn gemacht? Nun aber mal Fakten. Konnte er Entscheidungen im personellen Bereich treffen? Das müsste man zuerst mal aufzeigen.

1997 wechselten auf Schumachers Veranlassung mit Renn-Ingenieur Ross Brawn und Konstrukteur Rory Byrne die "Hirne" seines alten WM-Teams Benetton zu Ferrari.

Ist das nicht Beweis genug :?: :?: :?:

Schumacher hat ohne Frage ein ganz wichtiges Wörtchen mitgesprochen, wenn es darum ging das Team zu "formen". Schumi und kein anderer hat entschieden, wer den Lolli halten darf und wer in die Küche kommt!
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Beitrag von Cracklink » 30.08.2007, 14:03

nicht zu vergessen: seine loyalität zum team.
laut seinen aussagen hat niemals er ein rennen gewonnen.

er hat immer gesagt: "wir haben gewonnen"
oder, wenns nicht gut lief: "wir haben einen fehler gemacht"

(ausser bei fehlern, die eindeutig ihm zuzuschreiben waren. da sprach
er offen von seinem fehler)

ich kann dieses gemeckere am eigenen team schon gar nicht mehr hören.

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Beitrag von schumi-fan_0815 » 30.08.2007, 14:08

Cracklink hat geschrieben:
Ich sage: Entweder anerkennt man, dass es möglich ist, dass ein Fahrer einiges rausholen kann. Dann muss man aber auch die Möglichkeit offen lassen, dass dies auch ein Alonso schaffen kann. Oder man stützt sich endgültig darauf, dass es unmöglich ist, und dann sollte man auch einen Schumacher ausschliessen.
ich habe dazu eine klare meinung:
selbstverständlich ist ein fahrer dazu in der lage, zeit aus einem auto rauszuholen.

dafür habe ich auch meine gründe:
1. er kann seine erkenntnisse über das fahrverhalten des autos dem team mitteilen.
(ich weiß, das tun alle fahrer) und wenn er es dann richtig einschätzt, können die ingenieure diese erkenntnisse in zeit umsetzen.

2. er kann aufgrund seines umgangs mit dem fahrzeug aus gleichwertigem
material mehr zeit herausholen als sein evtl. nicht so begabter teamkollege.

und beides wusste schumi hervorragend umzusetzen.
genau dies ist alonso bei mcm bislang nicht gelungen.
(wie gesagt: meiner meinung nach)
Das ist perfekt ausgedrückt und als Untermalung schaue mal jeder nach, was Schumi gelernt hat im Gegensatz zu Alonso.

Ich erinnere auch an die besondere Abstimmung, die Schumi für seinen Rennboliden gewählt hat - eine Abstimmung wie beim Kart. Über die Aussage Bergers brauchen wir da ja nicht noch einmal zu reden, denn die dürfte jeder kennen. Berger ist in Schumis Wagen gefahren....

Die letzten beiden Rennen sagen doch eigentlich ganz klar aus: Alonso war nicht in der Lage, sein Auto besser abzustimmen als sein Teamkollege!!! Obwohl die Setupdaten zu diesem Zeitpunkt BEIDEN zur Verfügung standen.
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Beitrag von bolfo » 30.08.2007, 17:09

Cracklink hat geschrieben:
Ich sage: Entweder anerkennt man, dass es möglich ist, dass ein Fahrer einiges rausholen kann. Dann muss man aber auch die Möglichkeit offen lassen, dass dies auch ein Alonso schaffen kann. Oder man stützt sich endgültig darauf, dass es unmöglich ist, und dann sollte man auch einen Schumacher ausschliessen.
ich habe dazu eine klare meinung:
selbstverständlich ist ein fahrer dazu in der lage, zeit aus einem auto rauszuholen.

dafür habe ich auch meine gründe:
1. er kann seine erkenntnisse über das fahrverhalten des autos dem team mitteilen.
(ich weiß, das tun alle fahrer) und wenn er es dann richtig einschätzt, können die ingenieure diese erkenntnisse in zeit umsetzen.

2. er kann aufgrund seines umgangs mit dem fahrzeug aus gleichwertigem
material mehr zeit herausholen als sein evtl. nicht so begabter teamkollege.

und beides wusste schumi hervorragend umzusetzen.
genau dies ist alonso bei mcm bislang nicht gelungen.
(wie gesagt: meiner meinung nach)
Und wie kommt diese Meinung zustande? McLaren ist ja heuer um Welten schneller als noch letztes Jahr. Seit dem Alonso kam. Und Renault gurkt hinten rum, seit dem Alonso ging.

Sind also die gleichen Voraussetzungen wie jene von Ferrari und Benetton, als Schumacher wechselte.

Wieso kommt man dann zu einem unterschiedlichen Ergebnis?
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Beitrag von bolfo » 30.08.2007, 17:24

schumi-fan_0815 hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben:
Neil Armstrong hat geschrieben: Zu Schumacher, so hat dieser natürlich auch nicht den Ferrari im Alleingang zum Weltmeisterboliden gemacht. ( hab ich übrigens auch nie behauptet ) Allerdings verstand es Schumacher das Team um sich zu formen zu motivieren und gemeinsam das größt mögliche rauszuholen. Ich bezweifle das Ferrari ab 1996 mit einem anderen Fahrer sich so geformt hätte um 4 Jahre später 5 mal in folge den Titel zu holen.
Diese Zweifel lassen sich aber nicht statistisch belegen und schon gar nicht beweisen. Insbesondere auch die Aussage, Schumacher habe das Team "geformt". Was hat er denn gemacht? Nun aber mal Fakten. Konnte er Entscheidungen im personellen Bereich treffen? Das müsste man zuerst mal aufzeigen.

1997 wechselten auf Schumachers Veranlassung mit Renn-Ingenieur Ross Brawn und Konstrukteur Rory Byrne die "Hirne" seines alten WM-Teams Benetton zu Ferrari.

Ist das nicht Beweis genug :?: :?: :?:

Schumacher hat ohne Frage ein ganz wichtiges Wörtchen mitgesprochen, wenn es darum ging das Team zu "formen". Schumi und kein anderer hat entschieden, wer den Lolli halten darf und wer in die Küche kommt!

Na, das kann man sicher nicht so sagen. Auf Schumachers Veranlassung? Das ist doch ein Witz. Jean Todt hatte bereits 1995 die gesamte Benetton-Truppe im Visier, und nicht nur Schumacher!! Daher wissen wir nicht mal, mit wem man zuerst verhandelte: Mit Schumacher oder den Technikern?

Der einzige Grund, weshalb die beiden erst auf 1997 hin zu Ferrari wechselten ist, dass sie gültige Verträge bis Ende 1996 hatten. Schumacher hingegen war nur bis 1995 gebunden.

Es war völlig logisch, dass sich Jean Todt diese Leute schnappte, unabhängig eines Schumachers. Weshalb? Er brauchte geniale Köpfe, die den Windkanal wieder ausnutzen können. Und damals boten dies nur Williams, Benetton und McLaren. Adrian Newey war langfristig gebunden, und McLaren fuhr hinterher. Logisch also, dass sich Todt bei Benetton bediente. Schliesslich brachten ihm seine Konstrukteure nur Ärger, indem sie gegeneinander arbeiteten.

Also: Dass irgend jemand auf Schumachers Veranlassung hin gewechselt hat, ist völliger Unsinn. Das wurde alles von Jean Todt veranlasst, und von keinem anderen. Der hatte die nötigen Mittel, um Schumacher sowie die Ingenieure ins Team zu holen. Auf personeller Ebene hatte Schumacher keinen Einfluss.



Oder sonst muss man Coulthard ebenfalls loben: Dieser verliess Ende 1995 Williams und zog zu McLaren. Wie gut er wirklich ist, zeigte er, indem 1998 AUF SEINE VERANLASSUNG HIN Adrian Newey zu McLaren wechselte. Schliesslich arbeiteten die beiden schon bei Williams zusammen und Neweys Vertrag endete.

Und noch besser: Nun ist Newey sogar Coulthard zu Red Bull gefolgt!! Wohl ebenfalls auf Coulthards Veranlassung!! :lol: :lol: :lol:



Und eben, genau Schumi soll entschieden haben wer an den Lolli und wer in die Küche kommt?? :lol: :lol: :lol: Da kennst du aber die Herren Todt und Montezemolo verdammt schlecht. Bei denen hatte NIEMALS ein Fahrer soviel zu sagen wie sie selbst. Nie. Und das war auch bei Schumacher nicht anders. Diese beiden haben niemals die Kontrolle einem anderen übergeben - und sie werden es auch niemals tun, es sei denn, sie treten zurück!!



Die letzten beiden Rennen sagen doch eigentlich ganz klar aus: Alonso war nicht in der Lage, sein Auto besser abzustimmen als sein Teamkollege!!! Obwohl die Setupdaten zu diesem Zeitpunkt BEIDEN zur Verfügung standen.

Ehm, du weisst aber schon dass Irvine mit Schumachers Abstimmung an den Start und in die Quali geschickt wurde, damit man noch mehr Daten sammeln konnte??
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Beitrag von Mik » 30.08.2007, 17:32

stimme ich Bolfo zu, MS hat nie einen Hehl daraus gemacht, daß er genau wie jeder Andere "nur" Angestellter des Teams Ferrari ist und sicher seine Ideen und Sichtweisen mit einbringt, die Enscheidungen die getroffen werden aber ob sie ihm passen oder nicht akzeptiert.
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Beitrag von Cracklink » 30.08.2007, 17:45

bolfo hat geschrieben:
Cracklink hat geschrieben:
Ich sage: Entweder anerkennt man, dass es möglich ist, dass ein Fahrer einiges rausholen kann. Dann muss man aber auch die Möglichkeit offen lassen, dass dies auch ein Alonso schaffen kann. Oder man stützt sich endgültig darauf, dass es unmöglich ist, und dann sollte man auch einen Schumacher ausschliessen.
ich habe dazu eine klare meinung:
selbstverständlich ist ein fahrer dazu in der lage, zeit aus einem auto rauszuholen.

dafür habe ich auch meine gründe:
1. er kann seine erkenntnisse über das fahrverhalten des autos dem team mitteilen.
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2. er kann aufgrund seines umgangs mit dem fahrzeug aus gleichwertigem
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genau dies ist alonso bei mcm bislang nicht gelungen.
(wie gesagt: meiner meinung nach)
Und wie kommt diese Meinung zustande? McLaren ist ja heuer um Welten schneller als noch letztes Jahr. Seit dem Alonso kam. Und Renault gurkt hinten rum, seit dem Alonso ging.

Sind also die gleichen Voraussetzungen wie jene von Ferrari und Benetton, als Schumacher wechselte.

Wieso kommt man dann zu einem unterschiedlichen Ergebnis?
da alonso aber seinem teamkollegen übelst hinterherhinkt, bleibt wohl
nur eine logische schlussfolgerung:
hamilton ist für die leistungssteigerung bei mcm verantwortlich.

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Beitrag von schumi-fan_0815 » 30.08.2007, 17:51

bolfo, es sind ALLES nur Spekulationen von uns beiden, denn auch Du kennst Schumis Vertragsinhalte nicht und welche Rechte er hatte.
Ich bitte darum, auf keinen Fall Schumis Manager zu unterschätzen!!!

Die Frage ist doch, warum wurde ausgerechnet Brawn geholt? Keiner kann behaupten, er sei der Beste gewesen, da es keine Vergleiche zu anderen gibt. Es gibt genug andere, die gleiches Leisten könnten, wenn sie die gleichen Bedingungen wie Brawn vorfinden würden!

Und allein wenn Schumi nur gegenüber Todt geäußert hat: "Hol den Brawn ins Team, der kann für mich und das Auto am besten die Berechnungen durchführen"....(oder so ähnlich), ist es Schumi gewesen und nicht Todt. Todt hat dann letzten Endes nur "gezahlt"!

Genauso, nehmen wir den Masseur oder Smutje (oder wie er heißen mag): ich kann mir nicht vorstellen, daß Micha sich diese Leute nicht ausgesucht hat oder sich nicht hat aussuchen dürfen.

Die Frage bezüglich DC ist allerdings auch interessant. Was würde passieren, wenn DC in ein anderes Team wechselt?
Ich schätze mal......Du denkst genau das Gleiche wie ich. :lol:

Ein Vertrag kann auch gelöst werden, ist nur eine Frage des Preises!!!

Sieh, Alonso ist in dieser MCM-Truppe - unzufrieden, und warum wirklich???
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Beitrag von Argestes » 30.08.2007, 18:37

Jo, sagt's den Ferrari-Deppen doch endlich, dass sie jahrelang Jean Todt umsonst das Geld reingedrückt haben. Schumi is the man. Er traf die Entscheidungen. :lol:
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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an Argestes

Beitrag von swissprecision » 30.08.2007, 18:43

.. Dir scheint es in die Wiege gelegt zu sein mich zu erzürnen.. grrrrrrrrrrrrrrr
Sollten Ihnen meine Aussagen zu klar gewesen sein, dann müssen Sie mich missverstanden haben.

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Re: an Argestes

Beitrag von Argestes » 30.08.2007, 18:53

swissprecision hat geschrieben:.. Dir scheint es in die Wiege gelegt zu sein mich zu erzürnen.. grrrrrrrrrrrrrrr
Merci. Mach ich doch gerne.

Na sag doch ehrlich, auf eine Aussage, die so extrem ist, dass sie einfach nicht mehr ernst genommen werden kann, kann man doch nur mit Humor reagieren.

Das hier ist meiner Meinung nach eine realistische Darstellung der Sachlage:

Die Benetton-Leute wurden natürlich von Jean Todt engagiert und man braucht keinen Fahrer zu fragen um als Teamchef zu wissen, dass es schlau wäre die Konstrukteure des Weltmeister-Autos zu umwerben.
Die Entscheidung zum Wechsel wurde aber sicherlich durch Schumacher erleichtert. Wer ein schnelles Auto baut, der möchte auch einen Fahrer, der dieses nutzen kann und in dieser Kombination, Brawn-Byrne-Schumacher, hatte es ja schon zuvor blendend funktioniert. Diese Zusammenarbeit war bewährt. Da weiß der Konstrukteur, wem er seine Arbeit in die Hände gibt.

Schumacher war sicher ein wichtiger Faktor bei diesen Entwicklungen, aber wenn er die Entscheidungen getroffen hat, dann frag ich mich echt, was denn der Teamchef getan hat. Den Putzplan für die Klofrauen aufgestellt? Eher nicht...

Übrigens, zur vorigen Diskussion möchte ich schon noch anführen, dass es teils haarsträubend ist, wie Faktoren auf einer seite auf der anderen nicht berücksichtigt werden.
Wenn ich Schumacher schon als Faktor für den wechsel dieser Leute betrachte, dann muss ich auch sehen, dass er eben somit wiederum in vergleichbarer Position wie beim vorherigen Team war.
Wenn nun Alonso nicht deutlich besser dasteht als sein Teamkollege, muss ich einrechnen, dass seine Position nunmal nicht mehr dieselbe ist und nicht dieselben Leute wie bei Renault das Auto bauen, die bereits wissen, was er für ein Fahrzeug braucht um schnell zu sein.
Jede solche Aussage auf der einen Seite muss auch die Parallelen oder Unterschiede auf der anderen betrachten, bevor man ein unterschiedliches Ergebnis alleine auf den Fahrer schiebt.
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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Beitrag von schumi-fan_0815 » 30.08.2007, 19:04

Jau, Argestes, genau soooo isses!!!
Die Frage ist doch eigentlich nur, warum Du die eine Aussage immer sooooooo umständlich darstellen mußt :?: :?: :?: , die Aussage:


Schumi WAHR, IST UND BLEIBT DER GRÖSSTE :!:
:lol: :lol: :lol:
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Beitrag von Cracklink » 30.08.2007, 19:04

und wenn denn todt all diese sachen berücksichtigt hat und schumacher nur ein faktor dabei war, warum hat es denn dann fast 5 jahre bis zum titel gebraucht?

warum ist trotz all dieser fehlenden faktoren (die ingenieure des wm-teams) mcm schon jetzt so schnell?

wieso ist der weltmeister nicht der schnellere im team?

fragen über fragen....

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Beitrag von bolfo » 30.08.2007, 19:46

Cracklink hat geschrieben:
da alonso aber seinem teamkollegen übelst hinterherhinkt, bleibt wohl
nur eine logische schlussfolgerung:
hamilton ist für die leistungssteigerung bei mcm verantwortlich.

Nun, es ist doch ein Unterschied, ob jetzt einer auf der Strecke schneller ist oder ob er in der Entwicklung einige Infos geben kann.

Und im technischen Bereich spricht schon einiges für Alonso. Er hat 2 WM-Titel und jede Menge Erfahrung, Hamilton hingegen ist ein absoluter Neuling und kann da sicher nicht viel beitragen, da es ihm schlicht an Erfahrung fehlt.

Es muss nicht der schnellere Fahrer auch für die Weiterentwicklung ausschlaggebend sein. Es gibt eine Vielzahl an Beispielen welche Fahrer zeigen, die eine grandiose Grundspeed hatten, jedoch absolut kein Feedback an die Ingenieure liefern können.


Zudem hinkt Alonso seinem Teamkollegen ja nicht übelst hinterher. Es sind gerade mal 5 Punkte Unterschied. Das ist wahrlich nicht viel. Unter hinterher hinken verstehe ich was anderes........
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