Alonso ... der Mann für die 0.600 Sekunden!

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CSDamage
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Beitrag von CSDamage » 27.08.2007, 09:43

Das ist klar, dass Hamilton das Auto nicht so entwickelt hat oder kann wie Alfonso...eben nur schon wegen der Erfahrungs halber...
Aber so wie ich diese Aussage verstanden habe, dass er ganz alleine diese 0.6 Sek. für das Auto brachte...vielleicht wurde das von den Medien falsch inepretiert. Ich weiss es nicht und deswegen werde ich da auch nicht viel zu sagen können.
Ich stütze mich da lediglich auf die Aussage, die Brawn einst machte...mal schauen ob ich den Artikel noch finden kann...

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Beitrag von Ayrton » 27.08.2007, 09:47

bolfo hat geschrieben: Als ich die Aussage das erste Mal hörte dachte ich zuerst an die zweite Variante, und nicht an die erste. Alonso war wohl für den Grossteil der Testfahrten bzw. für die Weiterentwicklung des Autos zuständig, von der nun eben auch Hamilton profitiert, und deshalb fordert er die Unterstützung des Teams.
und genau dies meinte auch ein Eddie Jordan, der aussagte, dass Hamilton ein Weggang von Alonso auch schmerzen könnte, weil er eben von dessen Setups profitiert.

natürlich ist Hamilton ein Phänomen, aber das Auto verstehen tut Alonso wohl besser . . . .
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Beitrag von bolfo » 27.08.2007, 09:48

CSDamage hat geschrieben:Das ist klar, dass Hamilton das Auto nicht so entwickelt hat oder kann wie Alfonso...eben nur schon wegen der Erfahrungs halber...
Aber so wie ich diese Aussage verstanden habe, dass er ganz alleine diese 0.6 Sek. für das Auto brachte...vielleicht wurde das von den Medien falsch inepretiert. Ich weiss es nicht und deswegen werde ich da auch nicht viel zu sagen können.
Ich stütze mich da lediglich auf die Aussage, die Brawn einst machte...mal schauen ob ich den Artikel noch finden kann...

Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch gerne mal ein Original-Zitat sehen. Wäre gut, wenn dies hier auch hinterlegt werden würde.
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Beitrag von bolfo » 27.08.2007, 09:52

Ayrton hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben: Als ich die Aussage das erste Mal hörte dachte ich zuerst an die zweite Variante, und nicht an die erste. Alonso war wohl für den Grossteil der Testfahrten bzw. für die Weiterentwicklung des Autos zuständig, von der nun eben auch Hamilton profitiert, und deshalb fordert er die Unterstützung des Teams.
und genau dies meinte auch ein Eddie Jordan, der aussagte, dass Hamilton ein Weggang von Alonso auch schmerzen könnte, weil er eben von dessen Setups profitiert.

natürlich ist Hamilton ein Phänomen, aber das Auto verstehen tut Alonso wohl besser . . . .

Und das ist eben das Problem. Dass sich Alonso natürlich darüber aufregt, ist wohl klar. Schliesslich will er auch die Ernte einholen, für die er wohl massgeblich mehr beigetragen hat als Hamilton.

Ein Weggang Alonsos würde auch Hamilton schaden, das ist sicher. Hamilton ist einfach vom Speed her eine Sensation, aber sonst kann er noch nicht viel beisteuern. Logisch dass da Alonso den Nummer-1-Status fordert.

Es gibt hierzu eine altbekannte Analogie, die ich jetzt aber nicht erwähnen möchte, weil sie a) nicht zum Thema gehört und b) nur wieder viel Streit auslösen würde.
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Beitrag von CSDamage » 27.08.2007, 10:09

bolfo hat geschrieben: Deshalb möchte ich an dieser Stelle auch gerne mal ein Original-Zitat sehen. Wäre gut, wenn dies hier auch hinterlegt werden würde.
Wie meinst du das?

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Beitrag von Chris Clark » 27.08.2007, 11:17

Aufgrund dessen, dass er ja das auto um 0,6 sek schneller gemacht hat, nimmt er sich wahrscheinlich auch das recht raus, das sein teamkollege gefälligst langsamer fahren soll als er :lol:

denn der könnte ja nicht gewinnen, wenn der von Alonso entwickelte Alonso-Mercedes nicht so schnell wäre ...

mal spaß bei seite, ein bischen kann ich das sogar nachvollziehen. Der denkt er habe den größten anteil daran, dass das team da steht wo es steht (ich kanns nicht beurteilen) und will natürlich dann auch vorteile für sich zurück ... Das würde aber auch heißem, das er ein besserer entwickler als fahrer ist - man sieht ja auch das fisico nicht gerade der schnellste ist, der wird ja von dem neuling auch geschrubbt ...

nachvollziehen heißt aber nicht, dass ich das toll finde was er macht ... als profi sollte man seine gedanken auch mal für sich behalten, denn das team wird schon wissen was sie an ihm haben und sie behandeln alle gleich gut, alles andere wäre auch unfair

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Beitrag von alleswirdgut » 27.08.2007, 11:18

@ bolfo

Ich finde es gut, dass es bei McLaren keinen bevorzugten Fahrer gibt und beide das gleiche Material zu Verfügung haben.

Desweiteren glaube ich auch nicht, dass nur Alonso das Auto so schnell gemacht hat. Der angesprochene Artikel von Ross Brawn beinhaltete, dass die Auswirkungen eines Fahrers auf die Weiterentwicklung des Autos nicht so eine entscheidende Rolle spielen, wie es meist dargestellt wird. Sie können lediglich ihre Eindrücke auf der Strecke und die Fahrbarkeit des Autos den Ingenieuren mitteilen.

In der laufenden Saison dürfte auch ein Alonso schon von der Abstimmungsarbeit Hamilton’s profitiert haben. Von daher kann ich absolut nicht nachvollziehen, warum es für dich logisch ist, dass sich Alonso einen Nr.1 Status verdient hätte. Wir hatten schon genug langweilige Jahre in der Formel 1 durch solche Verträge. Du selber hast das bei Schumacher kritisiert und nun bei Alonso, soll es plötzlich verständlich sein!

Alonso ist in meinen Augen dasselbe wie Schumacher, ein Fahrer der keine Konkurrenz im eigenem Team duldet und auch ein ganz schlechter Verlierer.
Ich hoffe das Lewis, Kimi oder Massa den Titel holen – das würde der Formel 1 mehr bringen, als ein dritter Titel von Alonso.

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Beitrag von bolfo » 27.08.2007, 11:50

alleswirdgut hat geschrieben:@ bolfo

Ich finde es gut, dass es bei McLaren keinen bevorzugten Fahrer gibt und beide das gleiche Material zu Verfügung haben.

Desweiteren glaube ich auch nicht, dass nur Alonso das Auto so schnell gemacht hat. Der angesprochene Artikel von Ross Brawn beinhaltete, dass die Auswirkungen eines Fahrers auf die Weiterentwicklung des Autos nicht so eine entscheidende Rolle spielen, wie es meist dargestellt wird. Sie können lediglich ihre Eindrücke auf der Strecke und die Fahrbarkeit des Autos den Ingenieuren mitteilen.
Was eben heissen würde, dass auch ein Schumacher eben nicht das aus Ferrari gemacht hat, was es heute ist. Doch das will ja keiner hören....




In der laufenden Saison dürfte auch ein Alonso schon von der Abstimmungsarbeit Hamilton’s profitiert haben. Von daher kann ich absolut nicht nachvollziehen, warum es für dich logisch ist, dass sich Alonso einen Nr.1 Status verdient hätte. Wir hatten schon genug langweilige Jahre in der Formel 1 durch solche Verträge. Du selber hast das bei Schumacher kritisiert und nun bei Alonso, soll es plötzlich verständlich sein!
Nein, ich sage in keinster Weise, dass er den Nummer 1 Status deswegen verdient hätte. Ich sage nur, dass es logisch ist, dass sich Alonso deswegen benachteiligt fühlt, mehr nicht. Das ist doch ein Unterschied.
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Beitrag von alleswirdgut » 27.08.2007, 12:03

Das sich Alonso benachteiligt fühlt, wenn mal der Teamkollege besser ist, kennen wir ja schon aus seinen Renault Zeiten.

Für den Sport ist es deshalb wichtig, dass nicht wieder Alonso WM wird um sich dann eventuell vertraglich einen Nr.1 Status im Team zu sichern.
Die Ära Schumacher hat der Formel 1 schon genug Langeweile beschert.

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Beitrag von Mik » 27.08.2007, 13:44

Ich denke Fernando hat ein Problem, daß viele vor Ihm hatten und nach Ihm haben werden. Er ist zweimaliger WM und nun kommen die Jäger die Ihn hetzen. Natürlich wünscht sich da jeder das er dominant vornweg fährt, das passiert aber eben nicht. Nun steht er da und versteht die Welt nicht mehr, ein Neuling der genauso behandelt wird wie er, dazu noch ein sehr schneller den er doch als Doppelweltmeister normalerweise im Griff haben müßte aber Pustekuchen. Das zehrt mit Sicherheit an der Psyche.
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Beitrag von Ayrton » 27.08.2007, 14:18

Mik hat geschrieben:Ich denke Fernando hat ein Problem, daß viele vor Ihm hatten und nach Ihm haben werden. Er ist zweimaliger WM und nun kommen die Jäger die Ihn hetzen. Natürlich wünscht sich da jeder das er dominant vornweg fährt, das passiert aber eben nicht. Nun steht er da und versteht die Welt nicht mehr, ein Neuling der genauso behandelt wird wie er, dazu noch ein sehr schneller den er doch als Doppelweltmeister normalerweise im Griff haben müßte aber Pustekuchen. Das zehrt mit Sicherheit an der Psyche.
genau. wenn man nämlich ernsthaft in erwägung zieht, dass einzig Alonso Michael Schumacher Paroli bieten konnte, diese Gegenüberstellung mit Hamilton im selben Material, sprich Auto, die selbe Leistung--sorry die bessere Leistung hinzaubert--- ihn doch relativ blass aussehen lässt. und ich denke dass ihn dieser Gedanke auch schmerzt. denn nicht jeder Neuling wäre im McM auf Anhieb so schnell gewesen, der Lewis hats schon arg drauf . . . .
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Beitrag von starquappen » 27.08.2007, 15:06

Der einzige, der bis jetzt wirklich gut Zeit für sein Team gut gemacht hat, ist Michael Schumacher. Aber sonnst keiner, und schon gar nicht in dem Maße. Und Alonso mit Sicherheit schon überhaupt nicht. Dieser Schwätzer.

star...
Kimi.....trete in Michaels Fußstapfen.....du kannst es, da bin ich mir sicher.

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Beitrag von F1-Fan » 27.08.2007, 15:11

starquappen hat geschrieben:Der einzige, der bis jetzt wirklich gut Zeit für sein Team gut gemacht hat, ist Michael Schumacher. Aber sonnst keiner, und schon gar nicht in dem Maße. Und Alonso mit Sicherheit schon überhaupt nicht. Dieser Schwätzer.

star...
Naja, mag man wirklich Glauben, dass Schumi durch seinen Fahrstil ein paar 10tel schneller ist als sein Fahrzeug - OK aber 1 Sekunde ist zuviel.

Und wenn man mal an den Mclaren von 2006 zurückdenkt - der konnte nicht einmal um den Sieg mitfahren - dann wären eigendlich diese 6 10tel die Alonso gefunden haben will, zu wenig um heuer um die Meisterschaft zu fahren.

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Cracklink
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Beitrag von Cracklink » 27.08.2007, 16:20

nun. fakt ist, dass alle schumi gesagt haben, es wäre ein fehler zu so einem mittelmäßigen team wie ferrari zu wechseln als er es tat.

fakt ist auch, dass er nach einigen jahren arbeit aus dem auto soviel heraus holte, dass es unschlagbar wurde.
dies sogar in dem maß, dass sich die fia regeln einfallen ließ um ferrari auszubremsen.
dies soll ihm mal einer nachmachen und dann kann er tönen, wieviel das auto ihm verdankt.

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Beitrag von F1-Fan » 27.08.2007, 16:25

Cracklink hat geschrieben:nun. fakt ist, dass alle schumi gesagt haben, es wäre ein fehler zu so einem mittelmäßigen team wie ferrari zu wechseln als er es tat.

fakt ist auch, dass er nach einigen jahren arbeit aus dem auto soviel heraus holte, dass es unschlagbar wurde.
dies sogar in dem maß, dass sich die fia regeln einfallen ließ um ferrari auszubremsen.
dies soll ihm mal einer nachmachen und dann kann er tönen, wieviel das auto ihm verdankt.
Möchtest du jetzt wieder in die alte und ellenlange Diskussion verfallen, dass die FIA nur die Regeln änderte um Ferrari und Schumacher auszubremsen :?:

Sicherlich hat Schumacher durch sein technisches Verständnis und sein fahrerisches Talent einiges bei Ferrari bewirkt, aber sicherlich ist es nicht ausschließlich sein Verdienst, dass er mit Ferrari die ersten 4 Jahre dieses Jahrtausends :mrgreen: so dominierte.

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