Stoffel Vandoorne

Ehemalige Fahrer, Teams, Rennen etc.: Hier kann über die Formel 1 Geschichte diskutiert werden.

Moderator: Mods

Benutzeravatar
Costigan
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 10238
Registriert: 18.12.2007, 19:48

Stoffel Vandoorne

Beitragvon Costigan » 06.08.2017, 12:59

Hier der bislang fehlende allgemeine Diskussionsthread zu Stoffel Vandoorne:

Bild

Steckbrief

Geburtstag 29.03.1992 Alter 25
Geburtsort Kortrijk (Belgien)
Nationalität Belgien
Größe 1,77 m
Gewicht 66 kg
Stärken
- Naturtalent
- stellt sich schnell auf neue Autos ein
- gute Ausbildung bei McLaren
Schwächen
- keine Formel-1-Erfahrung
- in Titelduellen nicht immer der Souveränere

Karriere

Fahrer-Karriere
- Kartsport (1998-2009)
- Meister F4-Europacup (2010)
- 3. Formel Renault 2.0 Nordeuropa (2011)
- Meister Formel Renault 2.0 (2012)
- 2. Renault-World-Series (2013)
- 2. GP2-Serie (2014)
- Meister GP2-Serie (2015)
- Super Formula (2016)
Formel-1-Karriere
- Testfahrer McLaren (2014-2016)
- McLaren (2016-2017)

Statistik

Grandprix-Starts 12
Gesammelte Punkte 2
Beste Startposition 8
Bestes Rennergebnis 10
Erstes Rennen 03.04.2016 beim GP Bahrain / Sachir
Erste Punkte 03.04.2016 beim GP Bahrain / Sachir

Porträt

Formel1.de hat geschrieben:(Stand: 10. Januar 2017) So unverhofft wie Stoffel Vandoorne kam schon lange kein Pilot mehr in die Formel 1. Mit so vielen Vorschusslorbeeren im Gepäck auch nicht: Schließlich ist der Belgier, der seit 2014 als Testfahrer für McLaren Königsklassen-Luft schnuppert, längst kein Unbekannter im Paddock mehr. Das Einspringen infolge des verletzungsbedingten Ausfalls Fernando Alonsos beim Bahrain-Grand-Prix 2016 bescherte ihm ein Grand-Prix-Debüt, von dem er 24 Stunden zuvor noch nichts ahnte. 2017 greift Vandoorne als Nachfolger Jenson Buttons erstmals als Stammpilot ins Lenkrad.

Vandoorne begann seine Motorsport-Laufbahn im Alter von sechs Jahren im Kartsport. Später wurde er Vizeweltmeister. Ab der Saison 2010 war er im Formelsport aktiv und holte in der Französischen Formel 4 auf Anhieb den Titel. In der Formel Renault 2.0 gewann er die Krone anschließend in der Nordeuropa-Ausgabe, 2012 dann im europaweiten Championat. Als Rookie in der Renault-World-Series (WSbR) unterlag er im Rennen um die 2013er Meisterschaft seinem damaligen Kollegen im McLaren-Juniorteam Kevin Magnussen.

2014 wechselte Vandoorne in die GP2-Serie und gewann für ART auf Anhieb vier Rennen, jedoch stand am Jahresende wieder nur die Vizemeisterschaft zu Buche. In der folgenden Saison war gegen den Belgier jedoch kein Kraut gewachsen: Sieben Lauferfolge und ein überlegener Titelgewinn ließen Gerüchte aufkommen, er könnte schon 2016 McLaren-Stammpilot in der Formel 1 werden. Doch Vandoorne musste gegen die Routiniers Fernando Alonso und Jenson Button zurückstecken und ein Übergangsjahr in der Super-Formula-Serie in Japan einstreuen.

Mit McLaren in Kontakt Vandoorne gekommen war schon 2011, als er von GPDA-Chef Alexander Wurz dem Pressechef Matt Bishop vorgestellt wurde. Die Briten verfolgten seine Karriere fortan intensiv. Nur zwei Jahre später holte ihn der damalige Sportdirektor Sam Michael in das Juniorteam, um ihn kurz darauf zum offiziellen Testfahrer zu befördern. Als Alonso 2016 für den Bahrain-Grand-Prix aufgrund von Unfallfolgen ausfiel, zögerte der damalige McLaren-Boss Ron Dennis nicht. Vandoorne holte auf Anhieb einen WM-Punkt. Genug, um ihn 2017 zur Stammkraft zu befördern.


© Formel1.de

Stand: 06.08.2017
BildBild

Benutzeravatar
Costigan
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 10238
Registriert: 18.12.2007, 19:48

Re: #2 Stoffel Vandoorne

Beitragvon Costigan » 10.11.2018, 22:43

Vandoorne: Gescheitert an Killer Alonso? Ich bereue nichts!

Stoffel Vandoorne wechselt 2019 von der Formel 1 in die Formel E. Der Belgier im Exklusivinterview über Alonso-Pleiten, McLaren und eine mögliche Rückkehr.

Motorsport-Magazin.com - Stoffel Vandoorne hat am vergangenen Formel-1-Wochenende mit Platz acht in Mexiko ein seltenes Glanzlicht seiner kurzen F1-Karriere gesetzt. Kurz, nicht jung. Denn nach nur zwei Jahren wechselt der Belgier nach 2018 aus der Königsklasse in die Formel E, HWA statt McLaren. Weil Vandoorne trotz riesiger Vorschusslorbeeren und Erfolgen im Unterbau in der Formel 1 nie final zu überzeugen wusste.

Erst setzte ihn McLaren vor die Tür, dann gingen ihm für 2019 die F1-Optionen aus, Gegen Fernando Alonso steht es im teaminternen Qualifying-Duell der Saison 2018 aktuell noch immer zu null - 19:0. Warum? Ist Alonso einfach zu sehr Tier? Motorsport-Magazin.com traf Vandoorne in Mexiko zum großen Abschiedsinterview und fragte nach. Außerdem: Wie Vandoorne seine kurze F1-Zeit einschätzt, ob alles am schwachen McLaren lag, wie der Formel-E-Deal zustande kam – und wie die Aktien für eine Rückkehr stehen.
BildBild


Zurück zu „History“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast