Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

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tuner911991
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Re: Hamiltons Halbbruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von tuner911991 » 02.10.2020, 22:57

Yukky1986 hat geschrieben:
02.10.2020, 22:18
tuner911991 hat geschrieben:
02.10.2020, 21:32
Forza_Ferrari hat geschrieben:
02.10.2020, 17:27
Wann um Himmels Willen, hat die Formel 1 wirklich mal einen Schwarzen unten gehalten?

Wenn man die richtigen Partner hat, ein wohlhabendes Elternhaus hat und über genug Talent verfügt, ist im Grunde genommen doch für jeden die Tür offen, so wie es sie für Lewis war, der von Ron Dennis - einer absoluten Legende des Sports und Weißer (!!!) gefördert wurde.

Das dann behauptet wird, die Formel 1 habe nicht genug getan, finde ich einfach unverschämt. Fehlt nur noch eine Quote an farbigen Fahrern, die immer erfüllt werden muss...
Gibt's anderswo schon, bzw. wurde schon eingeführt.

In Hollywood werden für die Vergabe von Oscars Diversitätregeln eingeführt. Ab 2024 müssen Bewerber für den Hauptpreis mindestens zwei Vielfaltsstandards erfüllen, um sich zu qualifizieren. Man erhofft sich dadurch mehr Diversität.

Mit anderen Worten, ist der Film nicht divers genug oder erfüllen die Macher nicht genügend Diversitätsmerkmale, hat der Film keine Chance auf einen Oscar, egal wie gut er ist.

Die Formel 1 kann sich da sicher nichts vorwerfen lassen, und wenn man's genau nimmt, sollte sich Hamilton dafür einsetzen, dass Schwarze aus armen Gegenden aus Afrika für die Formel 1 angeworben und bei Interesse oder Talent ausgebildet werden. Oder generell in Gegenden, in denen die F1 nicht so populär ist
In Filmen gibt es die Diversität schon Jahrzehnte,
Schon einmal was vom Wort Quoten Neger gehört??
In Horrorfilmen spielt immer ein Schwarzer mit der dann immer als erstes drauf geht :wink:
Ja, nur gibt's jetzt keinen Oscar mehr, wenn dieser Quoten-Schwarze nicht mehr mitspielt

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Rundumlicht
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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von Rundumlicht » 02.10.2020, 23:12

Shogun hat geschrieben:
02.10.2020, 21:57
Wenn ich mir andere Länder ansehe wo Frauen und Mädchen als Freiwild, Nutzlos etc. eingestuft werden, Minderheiten verfolgt, gefoltert und ermordet werden oder manche gar keine ( absolut gar keine) Chance für eine Bildung haben, sind für mich "unsere Probleme" hier in Europa absolut nichts und sogar total abgehoben gegenüber den oben genannten Personen.

Wir führen hier Debatten über die korrekte Anrede oder sonst für "nutzlosen" Sachverhalten
Ja. Andere Länder. Andere Gebräuche.

Viele, zumeist "westliche" Länder haben zur Diversität inzwischen längst eine andere Einstellung.

Aber: Es läuft nach wie vor in unseren westlichen Gesellschaften leistungsgebunden. Wer sonstwo geboren sein mag (ob als Mann oder Frau, ob Divers oder Schwarz) und leistungsbereit und -fähig ist, hat eine gute Chance auf Erfolg. Hamilton selbst ist ein Beispiel dafür. Er fährt besser als die Mehrheit der Anderen. Und es ist den Förderern und Teams (Arbeitgebern) Teewurst, wo er herkam und ob oder wie stark pigmentiert er ist. Sie unterstützen ihn ob seiner Leistung.

Eine Quote hingegen lehne ich persönlich in unserer Leistungsgesellschaft ab.

Ob es in der Politik ist, ob es um Geschlecht, Ethnien, Hautfarben oder Herkünfte geht: (bei Behinderten und Kranken mache ich ne Ausnahme, deren Förderung und sie nach ihren Möglichkeiten zu unterstützen, macht sozialisierend Sinn, selbst wenns ein Zuschussgeschäft wäre).

Der/die/das für den Job Beste möge unabhängig aller Vorbehalte den Job bekommen.

Mir war es damals sch...egal, ob Frau Merkel nun Ossi oder Frau war (OK, schwarz und lesbisch war sie nun zufällig nicht). Sie war (damals...) für den Job der, die, das Beste, das wir hatten. Und sie wurde mehrheitlich gewählt.

Ganz im Gegensatz z.B. zu UvdL (Flinten-Uschi), die trotz mangelhafter Qualifikation zunächst als Verteidigungsministerin und nach eher fragwürdigem Erfolg als EU-Präsidentin eingesetzt wurde. Nein, das ist nicht offtopic. Das zeigt, wohin Quoten führen können. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da quotenpolitisch unbedingt ne Frau ran musste. Demnächst muss es dann wahrscheinlich eine Einwanderin/Migrantin sein? Dieser ganze Quatsch stellt doch das Leistungsprinzip in Frage. Und damit die Grundpfeiler des Prinzips und Erfolges, des Kapitalismus.
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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von plastikschaufel » 02.10.2020, 23:21

Lewis unser im Himmel,
dein Titel komme,
deine Teamorder geschehe,
wie im Quali, so im Rennen

und so weiter und sofort

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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von Woelli38 » 02.10.2020, 23:25

Rundumlicht hat geschrieben:
02.10.2020, 23:12
Ganz im Gegensatz z.B. zu UvdL (Flinten-Uschi), die trotz mangelhafter Qualifikation zunächst als Verteidigungsministerin und nach eher fragwürdigem Erfolg als EU-Präsidentin eingesetzt wurde. Nein, das ist nicht offtopic. Das zeigt, wohin Quoten führen können. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da quotenpolitisch unbedingt ne Frau ran musste. Demnächst muss es dann wahrscheinlich eine Einwanderin/Migrantin sein? Dieser ganze Quatsch stellt doch das Leistungsprinzip in Frage. Und damit die Grundpfeiler des Prinzips und Erfolges, des Kapitalismus.
Ich nehm mir jetzt mal Fluschi (Kurzwort für Flinten-Uschi) raus... bestes Beispiel, dass inkompetenz, vermischt mit (wahrscheinlichen) Verstrickungen in fragwürdige Vergaben auch zum Vorteil gereicht... für mich wäre sehr oft die Frage berechtigt, ob wir für das gewählte Übel eigentlich noch genug Gefängnisplätze frei haben... :wink2:
"Das ist eine Scheißkiste. Ich fass es nicht!
Ihr habt`s doch alle Möglichkeiten und dann baut ihr so eine Schrottkiste."

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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von Munster » 03.10.2020, 00:13

"Die Formel 1 will ihrerseits mit einer "Task Force" gegensteuern. Sie soll sicherstellen, "dass wir Menschen mit allen Hintergründen die besten Chancen geben, in der Formel 1 zu arbeiten, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, sexueller Orientierung oder körperlicher Fähigkeiten", heißt es in einem Statement."

Meint Nicolas das ernst? Unabhängig ihrer körperlichen Fähigkeiten? Wie soll denn das funktionieren? Gewisse körperliche Fähigkeiten braucht es ja schon allein um überhaupt ein Formel 1-Auto steuern zu können.
Was will er jetzt überhaupt genau haben? Quoten? Also keinen Sport mehr nach Leistungsprinzip, sondern nach Quoten?

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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von Munster » 03.10.2020, 00:25

Rundumlicht hat geschrieben:
02.10.2020, 23:12

Ganz im Gegensatz z.B. zu UvdL (Flinten-Uschi), die trotz mangelhafter Qualifikation zunächst als Verteidigungsministerin und nach eher fragwürdigem Erfolg als EU-Präsidentin eingesetzt wurde. Nein, das ist nicht offtopic. Das zeigt, wohin Quoten führen können. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass da quotenpolitisch unbedingt ne Frau ran musste. Demnächst muss es dann wahrscheinlich eine Einwanderin/Migrantin sein? Dieser ganze Quatsch stellt doch das Leistungsprinzip in Frage. Und damit die Grundpfeiler des Prinzips und Erfolges, des Kapitalismus.
Gibt es doch auch schon. Unsere Staatssekräterin für Dingsbums Sawsan Chebli (die Frau mit der Rolex). Tochter palästinensischer Einwanderer, die drei mal abgeschoben wurden, aber immer wieder eingereist sind um dann plötzlich in den 90igern die dt. Staatsangehörigkeit zu erhalten.

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Re: Hamiltons Halbbruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von EffEll » 03.10.2020, 06:15

Woelli38 hat geschrieben:
02.10.2020, 21:11
NR6-KeepFightingMSC hat geschrieben:
02.10.2020, 18:00
"Und immer noch keine Diversität".
Dann soll er mal seine Augen weiter öffnen... Albon, Kyvat, Tsunoda usw. oder zählen nur dunkelhäutige Menschen? Das bessere Wort für Diversität ist "Vielfalt"... und da braucht sich die F1 nicht verstecken...
Sind die von dir aufgezählten alle im Ferrari-F1-Team angestellt?
Denn er schrieb folgendes:
NR6-KeepFightingMSC hat geschrieben:Zum Beispiel als Ferrari das 1000. Jubiläum gefeiert hat, haben sie ein Teamfoto gepostet und alles was von Hamilton kam war "Und immer noch keine Diversität".
Hamilton bezog sich daher lediglich auf das F1 Team. Da handelt es sich nahezu ausschließlich um weiße Italiener. Trotzdem war der Post Hamiltons mehr als unnötig. Denn solches wäre wohl nur mit einer Quote zu ändern. Mann weiß ja auch gar nicht, wie viel Diversität bei Ferrari herrscht. Ein solches Teamfoto ist ja nur ein kleiner Teil der Belegschaft
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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von Ferrarista1985 » 03.10.2020, 07:26

Hamilton ist kein Gott und wird es auch nicht sein. Dieser Bericht, diese Aussage...

Manchmal ist es besser nichts zu sagen!!!
Willst Du viel, dann spül mit Pril :rotate: :rotate: :rotate:

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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von DeLaGeezy » 03.10.2020, 09:09

"Wenn er weg ist, zu wem wird man dann aufschauen? Wen wird man dann sehen?"
Das habe ich bisher noch gar nicht als ein Problem für mich verifiziert. Danke für den Hinweis.

Kompliment an die Redaktion. Ihr wisst wie man die Leute triggern kann :thumbs_up:

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Re: Hamiltons Halbbruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von MarvinAyrton007 » 03.10.2020, 09:17

Woelli38 hat geschrieben:
02.10.2020, 21:36
NR6-KeepFightingMSC hat geschrieben:
02.10.2020, 21:32
Woelli38 hat geschrieben:
02.10.2020, 21:11


Dann soll er mal seine Augen weiter öffnen... Albon, Kyvat, Tsunoda usw. oder zählen nur dunkelhäutige Menschen? Das bessere Wort für Diversität ist "Vielfalt"... und da braucht sich die F1 nicht verstecken...
Dabei ging es ja direkt gegen das Ferrari Team und die Mitarbeiter, die auf dem Bild zu sehen waren.
Was natürlich den eingeschränkten Blickwinkel nur noch mehr bestätigt... oder war er schon einmal in Maranello?

Sorry, aber für mich sind diese Sichtweisen zu eng & speziell... bin vom Elternhaus so erzogen worden, dass die Farbe des Blutes bei jedem gleich ist, egal wie die Hülle aussieht...
Mal sehen was du sagst, wenn der erste Vulkanier mitfährt :-)
„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer)

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Re: Hamiltons Halbbruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von Schramm » 03.10.2020, 10:10

Forza_Ferrari hat geschrieben:
02.10.2020, 17:27
Wann um Himmels Willen, hat die Formel 1 wirklich mal einen Schwarzen unten gehalten?

Wenn man die richtigen Partner hat, ein wohlhabendes Elternhaus hat und über genug Talent verfügt, ist im Grunde genommen doch für jeden die Tür offen, so wie es sie für Lewis war, der von Ron Dennis - einer absoluten Legende des Sports und Weißer (!!!) gefördert wurde.

Das dann behauptet wird, die Formel 1 habe nicht genug getan, finde ich einfach unverschämt. Fehlt nur noch eine Quote an farbigen Fahrern, die immer erfüllt werden muss...
Ich weiß, dass war deinerseits Sarkasmus. Aber exakt so wird es kommen. Die Frage lautet nur wann.

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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von xx Rantanplan xx » 03.10.2020, 10:25

Dieses aufgesetzte Mitleidsschutzschild- "Ich bin schwarz und werde überall benachteiligt" geht mir sowas von auf den Sack wenn es von so Leuten kommt, die es überhaupt nicht nötig haben und vor allem keinen Grund dafür.

Zum Thema: Aufschauen zu einem extrovertierten Prinz der in seinem Leben alles in den Arsch geblasen bekam und einen auf weinende Prinzessin macht wenn es nicht so läuft wie er will ? Genau - so weit sind wir gekommen :facepalm:
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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von reiskocher_gtr_specv » 03.10.2020, 10:39

DeLaGeezy hat geschrieben:
03.10.2020, 09:09
"Wenn er weg ist, zu wem wird man dann aufschauen? Wen wird man dann sehen?"
Das habe ich bisher noch gar nicht als ein Problem für mich verifiziert. Danke für den Hinweis.

Kompliment an die Redaktion. Ihr wisst wie man die Leute triggern kann :thumbs_up:
Hier wird seitens der Redax ja gerne mal übertrieben, aber exakt diesen Satz hat Nicolas Hamilton in dem Interview bei CNN geäußert (steht auch in der Headline):
https://edition.cnn.com/2020/09/26/moto ... index.html
When Lewis is gone, who have you got to look up to?
Allerdings, jetzt das große Aber: Bei dem kompletten Kontext des Interviews geht es um "Chancengleichheit" und "Motivation" von PoC. Wobei mir die implizite Einschränkung auf "Schwarze" nicht so gefällt.
Das "Aufschauen" ist hier mMn. nicht als "Verehrung" zu werten, sondern dass HAM PoC besonders motiviert, in den Motorsport einzusteigen. Ähnlich wie nach Boris Becker plötzlich alle Tennis gespielt haben. Hört HAM auf, ist dieser Effekt weg.

Also eigentlich nichts, worüber man sich besonders aufregen muss (hast Du nicht getan, aber Andere, von "Gott" oder ähnlich ist keine Rede). Man sollte sich halt grundsätzlich, wenn möglich, die Originale zu Gemüte führen und nicht nur die hier verkürzten Fassungen.
Meine 40. F1 Saison in Folge. Ich war auch schon mal jünger. :eh:
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Re: Hamiltons Halbbruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von Garten » 03.10.2020, 10:42

Wie viele dunkelhäutige Personen habt ihr in all den 70 Jahren der F1 bitte bei den Teams gesehen (Fahrer, Mechaniker, Ingenieure, Manager, Trainer, usw.)? In der F1 Geschichte sind öffentlich bis dato fast nur hellhäutige Männer aus dem westlichen Kulturkreis aufgetreten. Natürlich muss da etwas getan werden und natürlich ist Hamilton jemand, der hier gute Impulse liefern kann.


Woelli38 hat geschrieben:
02.10.2020, 21:11
Dann soll er mal seine Augen weiter öffnen... Albon, Kyvat, Tsunoda usw. oder zählen nur dunkelhäutige Menschen? Das bessere Wort für Diversität ist "Vielfalt"... und da braucht sich die F1 nicht verstecken...
Kwjat und Diversität? :lol:

Der erste Thailänder fuhr schon 1950 für die F1 und es fuhren insgesamt schon doppelt so viele Thailänder für die F1 als dunkelhäutige F1 Fahrer. Wir reden hier wohlgemerkt nur von Thailändern und das obwohl wir hier von der Herkunft, der Kultur und dem Aussehen her Fahrer aus Malaysia und Co. ohne weiteres dazuzählen könnten und dann erhöht sich natürlich die Anzahl dieser Kategorie an Fahrern nochmals (und wir sind uns hoffentlich einig, dass es eindeutig mehr dunkelhäutige Menschen gab bzw. gibt als Thailänder, Malaien, usw.). Der erste Japaner ist 1976 in der F1 angetreten und insgesamt fuhren schon 17 Japaner für die F1. Dank Honda waren Japaner außerdem oft in der F1 ziemlich präsent, also auch als Mechaniker, Ingenieure und Manager.

Wann fuhr der erste dunkelhäutige F1 Fahrer in einer WM mit? Wie viele dunkelhäutige F1 Fahrer haben schon an Weltmeisterschaften teilgenommen? Und wohlgemerkt reden wir hier nicht nur über dunkelhäutige Fahrer aus den USA, UK oder dem Kontinent Afrika, sondern von allen möglichen dunkelhäutigen Menschen weltweit. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Zahlen bei den Mechanikern, Ingenieuren, Managern und Trainern wohl nicht so viel besser aussehen, dann ist das durchaus bedenklich.

Hensoldt
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Re: Hamiltons Bruder mahnt: "Wenn er geht, zu wem schauen wir dann auf?"

Beitrag von Hensoldt » 03.10.2020, 11:32

Hat Nicolas seinen Bruder mit Nelson Mandela verwechselt ?

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