Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

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Plauze
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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Plauze » 02.06.2020, 19:43

Universal_Racer hat geschrieben:
02.06.2020, 16:47
So sehr ich Lewis als Sportler schätze, bei sozialen Themen ist er für mich einfach ein Blender.
Ich denke, dass das zu einfach gedacht ist. Eine Lidl-Kassiererin, deren Arbeitgeber massenweise Billigfleisch verkauft, kann trotzdem Vegetarierin sein und für Tierschutz eintreten. Das Leben ist zu komplex, um es auf ein entweder-oder herunterzubrechen. Wenn es danach ginge, dürfte jeder Aktivist nur irgendwo in einer abgeschiedenen Waldhütte leben und Beeren sammeln. Dass wir Teil einer Gesellschaft sind, in der bestimmte Mechanismen aus dem Ruder gelaufen sind, sollte uns nicht davon abhalten, für Verbesserungen einzutreten, selbst wenn sich daraus mittelfristig Paradoxa ergeben.
Hamilton ist von Beruf Rennfahrer, und er muss den Job von Vertrags wegen international ausüben. Bezeichnenderweise gehört er zu den Fahrern, die gegen staatlich verübte Ungerechtigkeiten in den Austragungsländern am ehesten den Mund aufmachen.
Er kann nicht allein die Welt retten, aber sie durch seinen Einsatz und seinen Einfluss ein bisschen besser machen und Menschen Mut geben. Das ist eine gute Sache und hat mit Blendertum nichts zu tun.
Kennt ihr die Geschichte von der Gemeindeschwester und der Kuh?

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von rot » 02.06.2020, 20:02

Hach, das zweitliebste Thema nach Corona verleugnen... Ja der Trump....

Nein, ich mag ihn nicht. Aber es wird so viel medienkreierter Blödsinn zitiert ohne nach zu denken, dass es einfach lächerlich ist. Btw., was soll Trump denn machen? Hinstehen und zusehen wie Minneapolis niedergebrannt wird und dabei Wasserflaschen verteilen?

Und ja, unter Obama hat es nie Polizeigewalt gegeben. Oder doch? Nein, kann nicht sein. Der hat den Friedensnobelpreis erhalten während er Spitäler hat bombardieren lassen..

Ehrlich, ich mag es nicht mehr hören. Trump soll sich bitte nicht mehr aufstellen, ehe alle medial noch komplett verblöden und jedes Textfragment für bare Münze halten...

Alleine die Berichterstattung um Covid-19 und Amerika. Titelstorys vom "Präsident der Toten". Ja, bei 330'000'000 Einwohner... Und dieselben Nasen, die Trump als Schuldigen sehen, wünschen sich im eigenen Land das Vorgehen von Schweden... Oder NewYork wird mit der Schweiz verglichen. Auch so toll.

Und um den Topic nicht zu vergessen, Hamilton kann sich ja in der US Politik engagieren. Schwarzenegger hat es ja auch zum Gouverneur geschafft. Da sollte Präsi doch ein Leichtes sein für Lewis. :wink:

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Calvin » 02.06.2020, 20:33

rot hat geschrieben:
02.06.2020, 20:02
Ehrlich, ich mag es nicht mehr hören. Trump soll sich bitte nicht mehr aufstellen, ehe alle medial noch komplett verblöden und jedes Textfragment für bare Münze halten...
Als Präsident wäre es seine Aufgabe deeskalierend zu sein. Stattdessen giesst er noch mehr Feuer ins Öl, bezeichnet die Demonstranten als "Pack" (Wir erinnern uns: Die Faschos in Charlotteville bezeichnete er als "very finde people") und droht mit "When the looting starts, the shooting starts", einem Satz der bereits 1967 für Aufsehen gesorgt hat.

Gleichzeitig missbraucht das ganze um gegen die Linke zu wettern und will allen ernstes die Antifa als Terrorgruppe einordnen. Dass die Antifa nicht wirklich eine Gruppierung, sondern eher eine Strömung ist scheint bei ihm nicht angekommen zu sein.
Alleine die Berichterstattung um Covid-19 und Amerika. Titelstorys vom "Präsident der Toten". Ja, bei 330'000'000 Einwohner... Und dieselben Nasen, die Trump als Schuldigen sehen, wünschen sich im eigenen Land das Vorgehen von Schweden... Oder NewYork wird mit der Schweiz verglichen. Auch so toll.
Trump hatte genug Vorlaufzeit um auf das Corona-Virus zu agieren undVorbereitungen zu treffen. Stattdessen bezeichnete er das Corona-Virus als Fakenews und eine Hype der linken Mainstram Medien, um ihn bei der Präsidentschaftskampf zu schwächen. Anstatt irgendwas zu unternehmen, hat er lieber alle nicht Linientreue, gleichgeschaltete Parteien und Medien beleidigt.

Aber wehe man unterzieht ihm einem seinen Tweets einen Faktencheck. Dann reagiert er wie ein geölter Blitz. Der Mann hat wirklich Prioritäten.
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Tech Enthusiast » 02.06.2020, 20:34

Gute Ansage von ihm.
Das er nicht zu jedem Thema seinen Ruf riskiert ist doch wohl klar.
Mir ist auch nicht alles wichtig genug, um damit groß posaunen zu gehen,... und ich kann diese Punkte deswegen trotzdem unterstützen und gut finden.

Man muss doch nicht zu jedem Problemthema der Welt seine Meinung kundtun an jedem Ende, nur um die eh nie zufriedenen Kritiker verstummen zu lassen. Würde er noch 5 weitere Themen ansprechen, würde es nur heißen "aber warum schweigt er zu Thema 6?! Dieser Blender!!!". Spricht er Thema 6 - 600 an, kommt der nächste, der Thema 601 viel kritischer sieht und ein Ende findet das nie.

Einfach mal happy sein, dass jemand mit einer riesigen Plattform seine Möglichkeiten nutzt, um ein paar Dinge in die richtige Richtung zu schubsen. Besser als nix. Einfach mal dankbar sein für die guten Schritte, statt immer nur auf den anderen möglichen Schritten rumzuhacken.

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Kiju » 02.06.2020, 20:47

Universal_Racer hat geschrieben:
02.06.2020, 16:19
Ahh...es war in seiner "Story" versteckt. Ok die Meldung stimmt also doch.
Naja das Posting ist dann doch etwas zu vereinfacht dargestellt.

Aber vor allem finde ich, wer ohne mit der Wimper zu zucken in Bahrain,China, Singapur und Abu Dhabi Rennen fährt, sollte auch nicht zu sehr mit dem Finger auf andere zeigen.
War es nicht Hamilton, der sich auf dem Podium entblößt und sein tätowiertes Kreuz gezeigt und bespühen hat lassen?
Man kann es auch völlig übertreiben und abdriften, dann kommt sowas bei raus:
rot hat geschrieben:
02.06.2020, 20:02
Hach, das zweitliebste Thema nach Corona verleugnen... Ja der Trump....

Nein, ich mag ihn nicht. Aber es wird so viel medienkreierter Blödsinn zitiert ohne nach zu denken, dass es einfach lächerlich ist. Btw., was soll Trump denn machen? Hinstehen und zusehen wie Minneapolis niedergebrannt wird und dabei Wasserflaschen verteilen?

Und ja, unter Obama hat es nie Polizeigewalt gegeben. Oder doch? Nein, kann nicht sein. Der hat den Friedensnobelpreis erhalten während er Spitäler hat bombardieren lassen..

Ehrlich, ich mag es nicht mehr hören. Trump soll sich bitte nicht mehr aufstellen, ehe alle medial noch komplett verblöden und jedes Textfragment für bare Münze halten...

Alleine die Berichterstattung um Covid-19 und Amerika. Titelstorys vom "Präsident der Toten". Ja, bei 330'000'000 Einwohner... Und dieselben Nasen, die Trump als Schuldigen sehen, wünschen sich im eigenen Land das Vorgehen von Schweden... Oder NewYork wird mit der Schweiz verglichen. Auch so toll.

Und um den Topic nicht zu vergessen, Hamilton kann sich ja in der US Politik engagieren. Schwarzenegger hat es ja auch zum Gouverneur geschafft. Da sollte Präsi doch ein Leichtes sein für Lewis. :wink:
Er weiß was richtig, bemüht sich und hat offensichtlich auch mal ein emotionalen. Will nicht wissen, wie schwierig es ist in seiner Position ein politisches statement abzugeben.

Zeiten ändern sich und ich nehm Hamilton in schutz...
Zuletzt geändert von Kiju am 02.06.2020, 20:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von rot » 02.06.2020, 20:48

Calvin hat geschrieben:
02.06.2020, 20:33
rot hat geschrieben:
02.06.2020, 20:02
Ehrlich, ich mag es nicht mehr hören. Trump soll sich bitte nicht mehr aufstellen, ehe alle medial noch komplett verblöden und jedes Textfragment für bare Münze halten...
Als Präsident wäre es seine Aufgabe deeskalierend zu sein. Stattdessen giesst er noch mehr Feuer ins Öl, bezeichnet die Demonstranten als "Pack" (Wir erinnern uns: Die Faschos in Charlotteville bezeichnete er als "very finde people") und droht mit "When the looting starts, the shooting starts", einem Satz der bereits 1967 für Aufsehen gesorgt hat.

Gleichzeitig missbraucht das ganze um gegen die Linke zu wettern und will allen ernstes die Antifa als Terrorgruppe einordnen. Dass die Antifa nicht wirklich eine Gruppierung, sondern eher eine Strömung ist scheint bei ihm nicht angekommen zu sein.
Alleine die Berichterstattung um Covid-19 und Amerika. Titelstorys vom "Präsident der Toten". Ja, bei 330'000'000 Einwohner... Und dieselben Nasen, die Trump als Schuldigen sehen, wünschen sich im eigenen Land das Vorgehen von Schweden... Oder NewYork wird mit der Schweiz verglichen. Auch so toll.
Trump hatte genug Vorlaufzeit um auf das Corona-Virus zu agieren undVorbereitungen zu treffen. Stattdessen bezeichnete er das Corona-Virus als Fakenews und eine Hype der linken Mainstram Medien, um ihn bei der Präsidentschaftskampf zu schwächen. Anstatt irgendwas zu unternehmen, hat er lieber alle nicht Linientreue, gleichgeschaltete Parteien und Medien beleidigt.

Aber wehe man unterzieht ihm einem seinen Tweets einen Faktencheck. Dann reagiert er wie ein geölter Blitz. Der Mann hat wirklich Prioritäten.
Der hatte soviel Vorlaufzeit wie alle anderen auch. Wie überall wurde zögerlich gehandelt. Und ja, mal prozentual die Opfer gerechnet?

Und ja, wenn ganze Viertel brennen, dann sind die Demonstranten ein Pack. Edit Würde gerne deine Meinung lesen wollen, wenn du da einen Schnaps- oder Buchladen verloren hättest....

Und nochmals, bin kein Freund von Trump. Mit Deeskalation hast zwar recht. Aber dazu ist die Situation eigentlich längst zu weit fortgeschritten. Die Dynamik nach der Polizeigewalt ist meiner Meinung nach auch der derzeitigen Situation zuzuschreiben.

Letztendlich aber, lieber ein Trump der dümmlich wie ein Elefant rumtrötet, als irgendwelche aalglatte Lügner.
Zuletzt geändert von Vitello Tonnato am 02.06.2020, 21:03, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Die provokante/beleidigende Steigerung war hier unnötig, um deine Meinung zu untermauern.

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von rot » 02.06.2020, 20:52

Kiju hat geschrieben:
02.06.2020, 20:47

Man kann es auch völlig übertreiben und abdriften, dann kommt sowas bei raus:
rot hat geschrieben:
02.06.2020, 20:02
Hach, das zweitliebste Thema nach Corona verleugnen... Ja der Trump....

Nein, ich mag ihn nicht. Aber es wird so viel medienkreierter Blödsinn zitiert ohne nach zu denken, dass es einfach lächerlich ist. Btw., was soll Trump denn machen? Hinstehen und zusehen wie Minneapolis niedergebrannt wird und dabei Wasserflaschen verteilen?

Und ja, unter Obama hat es nie Polizeigewalt gegeben. Oder doch? Nein, kann nicht sein. Der hat den Friedensnobelpreis erhalten während er Spitäler hat bombardieren lassen..

Ehrlich, ich mag es nicht mehr hören. Trump soll sich bitte nicht mehr aufstellen, ehe alle medial noch komplett verblöden und jedes Textfragment für bare Münze halten...

Alleine die Berichterstattung um Covid-19 und Amerika. Titelstorys vom "Präsident der Toten". Ja, bei 330'000'000 Einwohner... Und dieselben Nasen, die Trump als Schuldigen sehen, wünschen sich im eigenen Land das Vorgehen von Schweden... Oder NewYork wird mit der Schweiz verglichen. Auch so toll.

Und um den Topic nicht zu vergessen, Hamilton kann sich ja in der US Politik engagieren. Schwarzenegger hat es ja auch zum Gouverneur geschafft. Da sollte Präsi doch ein Leichtes sein für Lewis. :wink:
Die Welt ist kein Ponyhof.
Aber auf der andern Seite kann man sich manchmal amysieren ab all den Medienlämmchen....

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Calvin » 02.06.2020, 20:55

rot hat geschrieben:
02.06.2020, 20:48
Und ja, wenn ganze Viertel brennen, dann sind die Demonstranten ein Pack. Edit Würde gerne deine Meinung lesen wollen, wenn du da einen Schnaps- oder Buchladen verloren hättest....
Schnaps- und Buchladen lassen sich ersetzen. Die Leute gehen aber gegen Rassismus auf die Strasse. Da wurde erneut wieder ein Mann von einem Polizistem hingerichtet weil er der falschen Ethnie angehört. Und das Problem ist ja nichts neues.

Wie würdest du denn reagieren, wenn dein Vater, Sohn, Bruder, bester Kumpel von der Polizei umgebracht wird weil dem Polizisten die Hautfarbe nicht gepasst hat? Und obwohl sowas ständig angeprangert wird, ändert sich nichts. Würdest du wirklich nur die Faust im Sack machen?

Ich bin überzeugt dass auch viele Trumpanhänger daruner sind um das ganze ein bisschen anzuheizen. Ist ja in deren Interesse, wenn afroamerikanische Demonstration mit Gewalt ausgeschlagen wird.
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von GenauDer » 02.06.2020, 21:00

Universal_Racer hat geschrieben:
02.06.2020, 16:47
Calvin hat geschrieben:
02.06.2020, 16:24
Universal_Racer hat geschrieben:
02.06.2020, 16:21
stimmt, hab es auch grade gesehen...und es stimmt auch der Rest den Du schreibst, aber wie gesagt finde ich jetzt speziell diesen Post nicht unbedingt nötig.
Doch, ich finde es wichtig und nötig darauf aufmerksam zu machen. Es gibt vermutlich viele Leuzte, die sich mit sowas nicht auseinandersetzen, weil die keine Nachrichten verfolgen. Und wenn Hamilton mit so einem Post diese Leute darauf aufmerksam machen kann, bringt es schon viel.
Ja schon richtig. Aber es würde deutlich authentischer kommen, wenn Lewis auch mal was zu anderen heiklen Themen posten würde. Er postet nur zu Themen, bei denen man quasi immer "richtig" liegt und kein großes Risiko eingeht wenn man darüber sein Entsetzen ausdrückt: Tierschutz, Umweltschutz, Trump.

Warum nicht mal was über öffentliche Enthauptungen in Saudi-Arabien posten? Oder dass dort viele Familien "Sklaven" (eigentlich sind die Anführungszeichen hier nicht angebracht) halten aus Pakistan? Oder dass Homosexualität in Singapur strafbar ist? Oder unter was für Bedingungen in den VAE auf den großen Baustellen gearbeitet wird?

So sehr ich Lewis als Sportler schätze, bei sozialen Themen ist er für mich einfach ein Blender.
Kann sein, dass er in diesen Thwmen einfach nicht bewandert ist

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von rot » 02.06.2020, 21:15

Calvin hat geschrieben:
02.06.2020, 20:55
rot hat geschrieben:
02.06.2020, 20:48
Und ja, wenn ganze Viertel brennen, dann sind die Demonstranten ein Pack. Edit Würde gerne deine Meinung lesen wollen, wenn du da einen Schnaps- oder Buchladen verloren hättest....
Schnaps- und Buchladen lassen sich ersetzen. Die Leute gehen aber gegen Rassismus auf die Strasse. Da wurde erneut wieder ein Mann von einem Polizistem hingerichtet weil er der falschen Ethnie angehört. Und das Problem ist ja nichts neues.
Ja, morgen schick ich meine asiatische Frau los um eine Bank aus zu räumen. Wenn ihr ein Haar gekrümmt wird, dann hat sie auch der falschen Ethnie angehört....
Und nein, Schnaps- und Buchläden sind Existenzen die willkürlich vernichtet werden. Für einige wohl das Lebenswerk. Aber wenn die sich danach in der Verzweiflung erhängen, dann ist es halt was Anderes...

Ich weiss nicht, welcher Fall erneuter Polizeigewalt du hier erwähnt hast. Polizeigewalt an sich ist ja sicher schlecht. Wenn aber ein Weisser an der Stelle von George Floyd gewesen wäre, dann hätte kein Hahn daanch gekräht, obwohl auch falsch... Wie gesagt, das mit George Flyd und all den weiteren Opfer sind vermeidbare Dramen und nicht entschuldbar. Darunter sollten aber jetzt nicht Dritte leiden müssen.


Calvin hat geschrieben:
02.06.2020, 20:55
Wie würdest du denn reagieren, wenn dein Vater, Sohn, Bruder, bester Kumpel von der Polizei umgebracht wird weil dem Polizisten die Hautfarbe nicht gepasst hat? Und obwohl sowas ständig angeprangert wird, ändert sich nichts. Würdest du wirklich nur die Faust im Sack machen?
Nein, ich würde den ordentlichen rechtlichen Weg gehen und nicht Dritte schädigen dabei.

Calvin hat geschrieben:
02.06.2020, 20:55
Ich bin überzeugt dass auch viele Trumpanhänger daruner sind um das ganze ein bisschen anzuheizen. Ist ja in deren Interesse, wenn afroamerikanische Demonstration mit Gewalt ausgeschlagen wird.

Vielleicht sind auch Aliens dabei. Oder Eunuchen. Ist genau so eine Vermutung wie du sie grad anstellst.

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Wheeliebar » 02.06.2020, 21:31

Calvin hat geschrieben:
02.06.2020, 20:55
Ich bin überzeugt dass auch viele Trumpanhänger daruner sind um das ganze ein bisschen anzuheizen. Ist ja in deren Interesse, wenn afroamerikanische Demonstration mit Gewalt ausgeschlagen wird.
rot hat geschrieben:
02.06.2020, 21:15
Vielleicht sind auch Aliens dabei. Oder Eunuchen. Ist genau so eine Vermutung wie du sie grad anstellst.



Das ist leider Realität.

"Nach Behördenangaben sollen sich zumindest bei den Auseinandersetzungen in Minnesota tatsächlich "Weiße Nationalisten" und Nazis als Agitatoren und Provokateure versucht haben, vor allem in Minneapolis und St. Paul. Es kursieren in sozialen Netzwerken Videoaufnahmen von der Übergabe eines solchen Provokateurs an Polizeikräfte. Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, sprach in diesem Zusammenhang von einem "Muster" an Provokationen und Gewaltakten, das klar erkennbar sei."
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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von rot » 02.06.2020, 21:39

Wheeliebar hat geschrieben:
02.06.2020, 21:31
rot hat geschrieben:
02.06.2020, 21:15
Vielleicht sind auch Aliens dabei. Oder Eunuchen. Ist genau so eine Vermutung wie du sie grad anstellst.



Das ist leider Realität.
Sicher? :D

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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Calvin » 02.06.2020, 21:40

rot hat geschrieben:
02.06.2020, 21:15

Nein, ich würde den ordentlichen rechtlichen Weg gehen und nicht Dritte schädigen dabei.
Lässt sich als weisser Europäer natürlich leicht sagen.

In Amerika sieht das ganze anders aus. Siehe auch der gefälschte Obduktionsbericht von Georg Taylor. Oder wie willst du als Afroamerikaner gegen eine weisse konservative Jury gewinnen? Und wie oft wurden Polizisten freigesprochen, obwohl diese grundlos einen Afroamerikaner niedergeschossen haben?

Diese Wut kommt nicht von ungefähr.
Vielleicht sind auch Aliens dabei. Oder Eunuchen. Ist genau so eine Vermutung wie du sie grad anstellst.
Man kann es natürlich ins lächerliche ziehen.

https://www.nytimes.com/2020/05/31/us/g ... ntifa.html
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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Wheeliebar » 02.06.2020, 21:42

rot hat geschrieben:
02.06.2020, 21:39
Wheeliebar hat geschrieben:
02.06.2020, 21:31
rot hat geschrieben:
02.06.2020, 21:15
Vielleicht sind auch Aliens dabei. Oder Eunuchen. Ist genau so eine Vermutung wie du sie grad anstellst.



Das ist leider Realität.
Sicher? :D
:lol:

Ich glaub so miss­ver­ständ­lich war es nicht :wink:
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Re: Lewis Hamilton mit deutlichem Statement gegen US-Präsident Trump

Beitrag von Forza_Ferrari » 02.06.2020, 21:44

Mit dem Argument "Menschenleben" kann man im Grunde genommen jede Diskussion aushebeln, sofort. Kein Menschenleben lässt sich schließlich mit Geld oder anderen Materialien ersetzen.

Der Punkt ist aber nicht, dass man Zerstörung von Eigentum, sprich Läden, Autos, Häuser etc. mit dem Auslöschen von Menschenleben gleichsetzt, sondern dass man sowas eben nicht so stehenlassen kann. Wo käme man dahin? Sollen sie demonstrieren, von mir aus. Aber sobald die Zerstörung anfängt oder man andere Mitbürger die bspw. dort wohnen mit Gewalt konfrontiert, sollten diejenigen sofort aus dem Verkehr gezogen werden von der Polizei oder auch wie jetzt im Härtefall von der Nationalgarde. Weil jetzt "das Fass" übergelaufen ist, kriegen es einige völlig im Kopp und meinen, damit alles rechtfertigen zu können. Das wird aber niemals enden. Und wenn dieses Volk etwas dagegen tun will, sollte es mal aktiv bleiben, auch wenn das nicht weltweit ein Dauerthema ist und damit meine ich nicht, immer wieder zu sagen, wie schlimm das ist, sondern aktiv dagegen weiter demonstrieren. So bewegt sich sicher eher etwas, als wenn man immer wieder Schubweise meint, paar Mal auf die Straße zu gehen und Geschäfte und Autos zu demolieren ändere was.

Ein Verbrechen rechtfertigt schließlich nicht das andere. Und im schlimmsten Fall greifen Betroffene dann vllt. selber zur Waffe, getreu dem Motto "Mut zur Selbsthilfe"oder "Stand your ground". Das sind, wie "rot" schon sagte ggf. die Existenzen der Betroffenen und das die dann dem Erdboden gleichgemacht werden und das noch verharmlost wird, weil man ja gegen solche Missstände angehen muss, ist gelinde gesagt nicht tragbar. Im Grunde genommen musst du derzeit ja beten, dass die Verrückten nicht in die eigene Gegend kommen. Würde ich da wohnen, würde ich mich auf keinen Fall sicher fühlen.

Ein Officer ist ja erst kürzlich auch mit Demonstranten zusammen marschiert und er meinte, dass die Leute das Recht dazu auch haben sollen. Absolut, sollen sie, auch wir. Jedes Volk sollte das Recht dazu haben, aber friedlich. Wenn Randale gemacht wird, darf man sich dann meiner Meinung nach nicht wundern, wenn durchgegriffen wird und da ist es mir sowas von egal, ob er/sie sich als Demonstrant sieht, als Weißer, als Farbiger (Benachteiligter), Trump-Anhänger oder Gegner oder weiß der Teufel was. Da hört es einfach auf, egal welche Zugehörigkeit vorhanden ist. Verlieren tun damit nämlich nur alle. Die friedlichen Demonstranten, weil sie zu Unrecht mit abgestempelt werden und ggf. von der Nationalgarde/Polizei zurechtgewiesen werden, Trump, der sowieso ein Elefant im Porzellanladen ist und nicht ein einziges Mal in der Lage ist, zu deeskalieren, die Polizei (die sind vielen jetzt ein Dorn im Auge, obwohl viele sicherlich tolle Arbeit leisten und man dort ganz andere Zustände hat bzw. Probleme mit denen man konfrontiert wird als bspw. hier), die Randalierer, die, wenn sie erwischt werden, sicher ordentliche Strafen bekommen oder aber wenn sie an den Richtigen geraten, erstmal selbst kurzerhand über den Haufen geschossen werden. Traurig, traurig.

In solchen Momenten kann man wiederum froh sein, in Deutschland leben zu können, auch wenn hier sicher auch nicht alles rosarot ist.
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