Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

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Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Redaktion » 11.07.2019, 15:39

Die stellvertretende Williams-Teamchefin Claire Williams schildert Situationen, in denen sie Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts erfahren musste
Claire Williams

Claire Williams kämpft als einzige Frau an der Spitze eines Formel-1-Teams

Claire Williams ist die einzige Frau an der Spitze eines Formel-1-Teams. Die Britin leitet als stellvertretende Teamchefin des Williams-Rennstalls das operative Geschäft. Die Tochter von Teamgründer Frank Williams sieht sich dabei immer wieder mit Diskriminierung und Frauenverachtung konfrontiert.

Bei Treffen der Strategiegruppe, in der das Williams-Team ständiges Mitglied ist, wird der 42-Jährigen immer wieder bewusst, dass sie eine Einzelkämpferin im politischen Machtspiel ist. "In dieser Gruppe ist es hart für mich. Ich war zuletzt wieder bei einem Treffen dabei", erinnert sich Williams bei Nico Rosberg im Podcast "Beyond Victory".

"Ich war die einzige Frau und habe dann zu zählen begonnen, wie viele Männer dabei sind und es waren 32. Das ist an sich schon einschüchternd." Hinzukommt laut der Britin, dass die Teamverantwortlichen der Konkurrenten allesamt auf Wettkampf aus seien und selbstbewusst in die Diskussionen gehen.

Williams: "Wer ist hier eigentlich der Boss?"

"In diesem Fall finde ich es sehr schwierig, den Mund aufzumachen und mir Gehör zu verschaffen. Ich werde dann sehr nervös und atme tief ein. Aber ich bin dabei, weil ich das Beste für mein Team will. Und ich werde hart kämpfen", zeigt sich Williams als starke Teamchefin.

Ihr ist außerdem wichtig festzuhalten, dass die schwächelnden Leistungen ihres Teams nichts mit ihrem Auftreten auf dem politischen Parkett zu tun haben. "Es ist ja nicht so, dass Williams deshalb hinterherfährt, weil ich nicht mutig genug bin, in der Strategiegruppe zu sprechen. Ich sage etwas, wenn ich es muss."

Allerdings gibt Williams zu, dass sie nicht in solchen Besprechungen nur des Sprechens halber das Wort ergreift. Die Britin hört lieber zu und stellt ihren Standpunkt klar, wenn sie danach gefragt wird. Generell erfahre sie Diskriminierung aber eher nicht in solchen offiziellen Meetings, sondern in beliebigen Situationen im Alltag.


Fotostrecke: Alle Formel-1-Autos von Williams

Der FW01 debütiert im Jahr 1974. Fahrer: Arturo Merzario. Frank Williams (links) sitzt noch nicht im Rollstuhl.

Der FW01 debütiert im Jahr 1974. Fahrer: Arturo Merzario. Frank Williams (links) sitzt noch nicht im Rollstuhl.

"Es geht eher um Individuen. Es ist nicht fair, alle in einen Topf zu werfen", stellt sie klar. Als Teamchefin sind ihr dennoch bereits einige diskriminierende Situationen widerfahren. "Zum Beispiel saß ich mit unserem Geschäftsführer an einem Tisch und alle Fragen wurden direkt an ihn gerichtet, vor allem wenn es um die Fahrer ging."

"Und ich denke mir dann: 'Wartet mal! Wer ist hier der Boss? Warum wird hier nicht mit mir gesprochen?' Die wissen genau, dass mein Namensschild an der Tür hängt", ärgert sich Williams. Ihre Erklärung für ein solches Verhalten? Die ureigenen Verhaltensmuster des Menschen, die seit vielen Generationen und seit tausenden von Jahren existieren.

"Wir müssen noch viel Arbeit reinstecken, um das zu ändern - dass genauso Frauen am Tisch sitzen und der Boss sein können, daher muss man ihr auch Respekt entgegenbringen und sie ansprechen", fordert die Williams-Teamchefin ein Umdenken in der Gesellschaft.

Williams "angefressen" über Rennfahrer-Vater

Dass ein solch ignorantes Verhalten auch Folgen haben kann, wird in einem anderen Beispiel deutlich. Ein Vater wollte seinem Sohn ein Cockpit bei Williams verschaffen. In der Besprechung mit Williams und Mike O'Driscoll, Geschäftsführer der Williams-Gruppe, sprach der Vater erneut nur den Mann am Tisch an.

"Der Fahrer hat den Sitz dann nicht bekommen, weil ich so angefressen war, dass er es nicht für wichtig erachtet hat, mit mir zu sprechen", so Williams. "Und da ging es nur darum, weil ich eine Frau bin. Ich kann das riechen und ich toleriere so etwas nicht."


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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon lass.es » 11.07.2019, 15:59

...äähm, ihr würde ich auch nicht zuhören, vorallem nicht nach so einer Aussage:

"Und ich denke mir dann: 'Wartet mal! Wer ist hier der Boss? Warum wird hier nicht mit mir gesprochen?' Die wissen genau, dass mein Namensschild an der Tür hängt", ärgert sich Williams. Ihre Erklärung für ein solches Verhalten? Die ureigenen Verhaltensmuster des Menschen, die seit vielen Generationen und seit tausenden von Jahren existieren.

Meine Erklärung dafür: du hast nicht das Zeug dazu, der/die Chef/in zu sein. Egal ob Mann oder Frau, man muss zum Chef geboren sein und das ist Sie eindeutig nicht, weil sonst würde man sowas überhaupt nicht dudeln..

und wenn man sich zu so einer Aussage hinreisst:

"In diesem Fall finde ich es sehr schwierig, den Mund aufzumachen und mir Gehör zu verschaffen. Ich werde dann sehr nervös und atme tief ein. Aber ich bin dabei, weil ich das Beste für mein Team will. Und ich werde hart kämpfen", zeigt sich Williams als starke Teamchefin.

...dann hat man in dieser Welt nichts verloren. Weil egal ob welches Geschlecht, es braucht Eier für diesen Job und nicht jemand, der erst seine Meinung äussert, wenn er danach gefragt wird!!!

Liebe Claire, bitte bleib eine Frau mit Gefühl etc... aaaber lass es bitte als Teamcheifn sein. Du bist dafür einfach nicht geschaffen. Dein Herz ist dafür zu weich und deine Hemmschwelle zu hoch, mal auf den Tisch zu hauen.. das Ergebnis haste ja davon.. Liebe Grüsse von einer Frau! ;)

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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon NR6-KeepFightingMSC » 11.07.2019, 17:12

Interessanter Podcast, einfach mal reinhören, wenn es euch sowas interessiert.

Beeindruckend fand ich, wie sie über Russell gesprochen hat. Russell erstellt doch tatsächlich PowerPoint Präsentationen mit allen Problemen am Auto, ordnet diese nach Wichtigkeit, usw. Er scheint wirklich gutes Feedback geben zu können und ich denke, er wird es damit noch weit bringen, denn sowas hilft einem Team enorm. :thumbs_up:
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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Sportsmann » 11.07.2019, 17:16

lass.es hat geschrieben:...äähm, ihr würde ich auch nicht zuhören, vorallem nicht nach so einer Aussage:

"Und ich denke mir dann: 'Wartet mal! Wer ist hier der Boss? Warum wird hier nicht mit mir gesprochen?' Die wissen genau, dass mein Namensschild an der Tür hängt", ärgert sich Williams. Ihre Erklärung für ein solches Verhalten? Die ureigenen Verhaltensmuster des Menschen, die seit vielen Generationen und seit tausenden von Jahren existieren.

Meine Erklärung dafür: du hast nicht das Zeug dazu, der/die Chef/in zu sein. Egal ob Mann oder Frau, man muss zum Chef geboren sein und das ist Sie eindeutig nicht, weil sonst würde man sowas überhaupt nicht dudeln..

und wenn man sich zu so einer Aussage hinreisst:

"In diesem Fall finde ich es sehr schwierig, den Mund aufzumachen und mir Gehör zu verschaffen. Ich werde dann sehr nervös und atme tief ein. Aber ich bin dabei, weil ich das Beste für mein Team will. Und ich werde hart kämpfen", zeigt sich Williams als starke Teamchefin.

...dann hat man in dieser Welt nichts verloren. Weil egal ob welches Geschlecht, es braucht Eier für diesen Job und nicht jemand, der erst seine Meinung äussert, wenn er danach gefragt wird!!!

Liebe Claire, bitte bleib eine Frau mit Gefühl etc... aaaber lass es bitte als Teamcheifn sein. Du bist dafür einfach nicht geschaffen. Dein Herz ist dafür zu weich und deine Hemmschwelle zu hoch, mal auf den Tisch zu hauen.. das Ergebnis haste ja davon.. Liebe Grüsse von einer Frau! ;)

Man wird nicht zum Chef geboren. Im Übrigen stehst du mit der Aussage auf Linie von Frau Williams: damals in der Steinzeit weisst du noch.
Mit Personen umzugehen und auf diese zu reagieren ist auf verschiedenste Weisen möglich, gerade Pädagogen bleiben im Hintergrund bis es Zeit ist zum Handeln. Seine Interessen zu vertreten muss man auch nicht laut brüllend tun. Das geht auch im Hinterzimmer oder in ruhigem Ton, klar und deutlich.
Und ich selbst hätte mir auch den Spaß gegönnt ein Weilchen zuzusehen wie mein Kollege angesprochen wird, nur um dann das Gespräch vorzeitig zu beenden und einen Denkzettel zu verpassen.

Das was du von dir lässt ist Matcho pur. Schade, es ist ja auch möglich ein starker Kerl mit Muskeln und Hirn zu sein. Deine Eier kannst du in der Pfanne braten. Mut oder Durchsetzungsfähigkeit hat nichts mit Eiern zu tun. Ansonsten hoffe ich dass du mal die Erfahrung machst von einer echten Powerfrau zusammengefaltet zu werden :wink:

Frau Williams hat insbesondere durch die Ergebnisse 2014, 15 und auch noch 16 gezeigt, dass sie ein konkurrenzfähiges Mittelfeldteams sein können und das - wie einige hier meinen - mit mittelklassigen Fahrern wie MAS und BOT. Die schlechten Ergebnisse 2013 kann man ihr nicht anlasten, sie hat als stellvertretende Chefin erst im März begonnen.
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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Cainium » 11.07.2019, 19:33

Sportsmann hat geschrieben:Man wird nicht zum Chef geboren. Im Übrigen stehst du mit der Aussage auf Linie von Frau Williams: damals in der Steinzeit weisst du noch.
Mit Personen umzugehen und auf diese zu reagieren ist auf verschiedenste Weisen möglich, gerade Pädagogen bleiben im Hintergrund bis es Zeit ist zum Handeln. Seine Interessen zu vertreten muss man auch nicht laut brüllend tun. Das geht auch im Hinterzimmer oder in ruhigem Ton, klar und deutlich.
Und ich selbst hätte mir auch den Spaß gegönnt ein Weilchen zuzusehen wie mein Kollege angesprochen wird, nur um dann das Gespräch vorzeitig zu beenden und einen Denkzettel zu verpassen.

Das was du von dir lässt ist Matcho pur. Schade, es ist ja auch möglich ein starker Kerl mit Muskeln und Hirn zu sein. Deine Eier kannst du in der Pfanne braten. Mut oder Durchsetzungsfähigkeit hat nichts mit Eiern zu tun. Ansonsten hoffe ich dass du mal die Erfahrung machst von einer echten Powerfrau zusammengefaltet zu werden :wink:

Frau Williams hat insbesondere durch die Ergebnisse 2014, 15 und auch noch 16 gezeigt, dass sie ein konkurrenzfähiges Mittelfeldteams sein können und das - wie einige hier meinen - mit mittelklassigen Fahrern wie MAS und BOT. Die schlechten Ergebnisse 2013 kann man ihr nicht anlasten, sie hat als stellvertretende Chefin erst im März begonnen.


Nur weil eine Frau in einer Führungsposition kritisiert wird befindet man sich noch lange nicht in der Steinzeit.

Als "Boss" lässt man nicht nach seiner Meinung fragen sondern gibt die Meinung vor. Durchsetzungsvermögen ist eine zentrale Eigenschaft einer Führungsperson, genauso wie Einfühlsamkeit die eines Pädagogen sein sollte.

Das Problem ist, wenn ich mich nach meiner Meinung nur fragen lasse, und meine Meinung keinen Anklang findet, dann werde ich nicht mehr gefragt. Wenn mir dann das Durchsetzungsvermögen fehlt, habe ich ein großes Problem.

Von einer Führungsperson erwarte ich auch dass sie (die Person) die Gesprächsführung übernimmt. Dann wird man von den Teilnehmern automatisch angesprochen. Ich nehme regelmäßig an größeren Besprechungen teil und so läuft es in der Regel ab. Das ist nichts was man einklagen kann.

Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Umgangssprachlich steht "Eier haben" übrigens für Mut und Durchsetzungsfähigkeit. Das hat schon lange nichts mehr mit den physischen "Eiern" zu tun.

Das Argument mit der "Powerfrau" kommt auch oft wenn Männer Frauen kritisieren. Ich kenne genug Powerfrauen und bin mit einer li­ie­rt. Meiner Erfahrung nach haben "Powerfrauen" das Gejammer von Feministinnen und Co. nicht nötig und werden auch schnell von Männer akzeptiert weil sie was können? Richtig, sich DURCHSETZEN.

Auch kenne ich Männer welche eben genau das nicht können. Ein Arbeitskollege von mir z.B.. Wenn ihm der Verlauf einer Diskussion nicht passt verschwindet er einfach oder klinkt sich aus der Diskussion aus. Guess what? Seine Meinung zählt einen Dreck.

Wer sich nicht durchsetzen kann, das nicht tut oder nicht mag hat in einer Führungsposition nichts verloren, völlig egal ob Mann oder Frau.

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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Sportsmann » 11.07.2019, 20:01

Cainium hat geschrieben:
Sportsmann hat geschrieben:Man wird nicht zum Chef geboren. Im Übrigen stehst du mit der Aussage auf Linie von Frau Williams: damals in der Steinzeit weisst du noch.
Mit Personen umzugehen und auf diese zu reagieren ist auf verschiedenste Weisen möglich, gerade Pädagogen bleiben im Hintergrund bis es Zeit ist zum Handeln. Seine Interessen zu vertreten muss man auch nicht laut brüllend tun. Das geht auch im Hinterzimmer oder in ruhigem Ton, klar und deutlich.
Und ich selbst hätte mir auch den Spaß gegönnt ein Weilchen zuzusehen wie mein Kollege angesprochen wird, nur um dann das Gespräch vorzeitig zu beenden und einen Denkzettel zu verpassen.

Das was du von dir lässt ist Matcho pur. Schade, es ist ja auch möglich ein starker Kerl mit Muskeln und Hirn zu sein. Deine Eier kannst du in der Pfanne braten. Mut oder Durchsetzungsfähigkeit hat nichts mit Eiern zu tun. Ansonsten hoffe ich dass du mal die Erfahrung machst von einer echten Powerfrau zusammengefaltet zu werden :wink:

Frau Williams hat insbesondere durch die Ergebnisse 2014, 15 und auch noch 16 gezeigt, dass sie ein konkurrenzfähiges Mittelfeldteams sein können und das - wie einige hier meinen - mit mittelklassigen Fahrern wie MAS und BOT. Die schlechten Ergebnisse 2013 kann man ihr nicht anlasten, sie hat als stellvertretende Chefin erst im März begonnen.


Nur weil eine Frau in einer Führungsposition kritisiert wird befindet man sich noch lange nicht in der Steinzeit.

Das war auf eine Aussage bezogen, die unsachlich war. Die Geburt legt einem keine Führungsfähigkeiten in die Wiege. Das ist der gleiche Gedanke wie man hier C. Williams zitiert, dass das männliche Missachtungsverhalten in der Vergangenheit begründet ist.

Cainium hat geschrieben:Als "Boss" lässt man nicht nach seiner Meinung fragen sondern gibt die Meinung vor. Durchsetzungsvermögen ist eine zentrale Eigenschaft einer Führungsperson, genauso wie Einfühlsamkeit die eines Pädagogen sein sollte.

Ja und Nein. Man weiß nicht alles und ist nicht Fachmann für jedes Thema. Wenn man in einer fachlichen Diskussion beisitzt , dann gibt man die Meinung ggf. nicht zwingend vor. Wobei ich schon erwarte, dass mich ein möglicher Vertragspartner genauso anspricht wie meinen Rechtsfachmann neben mir, wenn es um Vertragsdetails geht. Aber ich glaube hier weiche ich vom Kern ab, denn die Situation von Williams scheint ja eine andere gewesen zu sein.

In Bezug auf die zentralen Eigenschaften will ich auch noch sagen, der Pädagoge braucht die Durchsetzungsfähigkeit genauso wie die Einfühlungsgabe. Der erfolgreiche "Boss" sollte ebenfalls beides haben.
Cainium hat geschrieben:Das Problem ist, wenn ich mich nach meiner Meinung nur fragen lasse, und meine Meinung keinen Anklang findet, dann werde ich nicht mehr gefragt. Wenn mir dann das Durchsetzungsvermögen fehlt, habe ich ein großes Problem.

Von einer Führungsperson erwarte ich auch dass sie (die Person) die Gesprächsführung übernimmt. Dann wird man von den Teilnehmern automatisch angesprochen. Ich nehme regelmäßig an größeren Besprechungen teil und so läuft es in der Regel ab. Das ist nichts was man einklagen kann.
Stimme zu. Passivität ist schlecht, aber man kann sie auch brechen. Ich selbst tendiere abzuwarten und erst wenn es für mich interessant wird meine Position zu vertreten. Manchmal ist es nicht klug als erster seine Position zu offenbaren. Dennoch, wer nichts sagt und das nicht ändert ist selbst schuld, denn das wird als stillschweigende Zustimmung gedeutet.

Cainium hat geschrieben:Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Umgangssprachlich steht "Eier haben" übrigens für Mut und Durchsetzungsfähigkeit. Das hat schon lange nichts mehr mit den physischen "Eiern" zu tun.

Und dennoch kann ich das nicht akzeptieren. Ich als Mann finde diese unnötige hypermaskuline Männersprache, genauso wie den sprichwörtlichen Schwanzlängenvergleich eher peinlich. Wenn man Mut und Durchsetzungsfähigkeit meint, kann man das auch sagen. In Bildern kann man sprechen, aber etwas mehr Stil schadet nicht. Mir war es auch immer eher peinlich was meine Sportskameraden im Studium in den Umkleidekabinen von sich gegeben haben. Darum versuche ich solche Dinge anzusprechen. Hoffentlich stirbt das mal aus.
Cainium hat geschrieben:Das Argument mit der "Powerfrau" kommt auch oft wenn Männer Frauen kritisieren. Ich kenne genug Powerfrauen und bin mit einer li­ie­rt. Meiner Erfahrung nach haben "Powerfrauen" das Gejammer von Feministinnen und Co. nicht nötig und werden auch schnell von Männer akzeptiert weil sie was können? Richtig, sich DURCHSETZEN.

Auch kenne ich Männer welche eben genau das nicht können. Ein Arbeitskollege von mir z.B.. Wenn ihm der Verlauf einer Diskussion nicht passt verschwindet er einfach oder klinkt sich aus der Diskussion aus. Guess what? Seine Meinung zählt einen Dreck.

Wer sich nicht durchsetzen kann, das nicht tut oder nicht mag hat in einer Führungsposition nichts verloren, völlig egal ob Mann oder Frau.

Danke, stimme auch zu. Das mit der Powerfrau hab ich im ersten Kommentar auch beinahe geschrieben ;) Ich bin jedoch nach wie vor der Auffassung das Claire Williams durchaus das Zeug hat Williams zu führen. Auch wenn sie hier die Probleme anspricht und ich auch schon zerknirschte Töne oder Gesichtsausdrücke von ihr gesehen habe, habe ich ebenso genug Kampfgeist bei ihr erlebt. Und man muss ja auch nicht alles schlecht reden. Hätte man sich die Ära Paddy Lowe gespart, wäre Williams vermutlich immernoch ein Mittelfeldteam unter Claire Williams Führung.
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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon LaFerrari » 11.07.2019, 21:49

Liebe Claire,

alle Leute schauen wohl über dich hinweg, da du über Jahre hinweg deine Inkompetenz unter Beweis gestellt hast, nicht weil du eine Frau bist.

Gruß :wall: :rofl: :rotate:

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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon turbocharged » 11.07.2019, 22:00

Oh. mein. Gott. Die Arme.

Sie sollte vielleicht lieber darüber nachdenken, ob es wirklich am Geschlecht liegt oder nicht etwa an fehlender Autorität und Durchsetzungsvermögen.

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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Typ17 GTI » 12.07.2019, 06:52

Sportsmann hat geschrieben:Ich als Mann finde diese unnötige hypermaskuline Männersprache, genauso wie den sprichwörtlichen Schwanzlängenvergleich eher peinlich.


Wie kommt man zu der Annahme daß nur Männer derbe Worte finden und benutzen? Genauso die Annahme, daß nur Männer gegenseitig in Konkurrenz stehen? Anstatt nur den Sportkameraden in der Umkleide zuzuhören, solltest du auch mal Frauen zuhören, was die so manchmal von sich geben. :wink:

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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Polyphony » 12.07.2019, 09:13

Klar, das liegt am Geschlecht. Das liegt ganz bestimmt nicht daran, dass sich Williams die letzten Jahre unter ihrer Führung zu einer absoluten Lachnummer entwickelt hat.

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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Sportsmann » 12.07.2019, 11:31

Typ17 GTI hat geschrieben:
Sportsmann hat geschrieben:Ich als Mann finde diese unnötige hypermaskuline Männersprache, genauso wie den sprichwörtlichen Schwanzlängenvergleich eher peinlich.


Wie kommt man zu der Annahme daß nur Männer derbe Worte finden und benutzen? Genauso die Annahme, daß nur Männer gegenseitig in Konkurrenz stehen? Anstatt nur den Sportkameraden in der Umkleide zuzuhören, solltest du auch mal Frauen zuhören, was die so manchmal von sich geben. :wink:


Zu der Annahme bin ich nie gekommen, die legst du mir wohl in den Mund. Wenn Frauen ähnliches Niveau anschlagen muss ich das auch nicht hören. Ich kenn da im Bekanntenkreis auch ein Ehepaar was gerne etwas tiefer liegt von den Pointen her. Wäre auch schlimm wenn es anders wäre, könnte ich mich ja nicht mehr als Freund der Gleichberechtigung outen.
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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon lass.es » 12.07.2019, 11:34

Sportsmann hat geschrieben:
Cainium hat geschrieben:
Sportsmann hat geschrieben:Man wird nicht zum Chef geboren. Im Übrigen stehst du mit der Aussage auf Linie von Frau Williams: damals in der Steinzeit weisst du noch.
Mit Personen umzugehen und auf diese zu reagieren ist auf verschiedenste Weisen möglich, gerade Pädagogen bleiben im Hintergrund bis es Zeit ist zum Handeln. Seine Interessen zu vertreten muss man auch nicht laut brüllend tun. Das geht auch im Hinterzimmer oder in ruhigem Ton, klar und deutlich.
Und ich selbst hätte mir auch den Spaß gegönnt ein Weilchen zuzusehen wie mein Kollege angesprochen wird, nur um dann das Gespräch vorzeitig zu beenden und einen Denkzettel zu verpassen.

Das was du von dir lässt ist Matcho pur. Schade, es ist ja auch möglich ein starker Kerl mit Muskeln und Hirn zu sein. Deine Eier kannst du in der Pfanne braten. Mut oder Durchsetzungsfähigkeit hat nichts mit Eiern zu tun. Ansonsten hoffe ich dass du mal die Erfahrung machst von einer echten Powerfrau zusammengefaltet zu werden :wink:

Frau Williams hat insbesondere durch die Ergebnisse 2014, 15 und auch noch 16 gezeigt, dass sie ein konkurrenzfähiges Mittelfeldteams sein können und das - wie einige hier meinen - mit mittelklassigen Fahrern wie MAS und BOT. Die schlechten Ergebnisse 2013 kann man ihr nicht anlasten, sie hat als stellvertretende Chefin erst im März begonnen.


Nur weil eine Frau in einer Führungsposition kritisiert wird befindet man sich noch lange nicht in der Steinzeit.

Das war auf eine Aussage bezogen, die unsachlich war. Die Geburt legt einem keine Führungsfähigkeiten in die Wiege. Das ist der gleiche Gedanke wie man hier C. Williams zitiert, dass das männliche Missachtungsverhalten in der Vergangenheit begründet ist.

Cainium hat geschrieben:Als "Boss" lässt man nicht nach seiner Meinung fragen sondern gibt die Meinung vor. Durchsetzungsvermögen ist eine zentrale Eigenschaft einer Führungsperson, genauso wie Einfühlsamkeit die eines Pädagogen sein sollte.

Ja und Nein. Man weiß nicht alles und ist nicht Fachmann für jedes Thema. Wenn man in einer fachlichen Diskussion beisitzt , dann gibt man die Meinung ggf. nicht zwingend vor. Wobei ich schon erwarte, dass mich ein möglicher Vertragspartner genauso anspricht wie meinen Rechtsfachmann neben mir, wenn es um Vertragsdetails geht. Aber ich glaube hier weiche ich vom Kern ab, denn die Situation von Williams scheint ja eine andere gewesen zu sein.

In Bezug auf die zentralen Eigenschaften will ich auch noch sagen, der Pädagoge braucht die Durchsetzungsfähigkeit genauso wie die Einfühlungsgabe. Der erfolgreiche "Boss" sollte ebenfalls beides haben.
Cainium hat geschrieben:Das Problem ist, wenn ich mich nach meiner Meinung nur fragen lasse, und meine Meinung keinen Anklang findet, dann werde ich nicht mehr gefragt. Wenn mir dann das Durchsetzungsvermögen fehlt, habe ich ein großes Problem.

Von einer Führungsperson erwarte ich auch dass sie (die Person) die Gesprächsführung übernimmt. Dann wird man von den Teilnehmern automatisch angesprochen. Ich nehme regelmäßig an größeren Besprechungen teil und so läuft es in der Regel ab. Das ist nichts was man einklagen kann.
Stimme zu. Passivität ist schlecht, aber man kann sie auch brechen. Ich selbst tendiere abzuwarten und erst wenn es für mich interessant wird meine Position zu vertreten. Manchmal ist es nicht klug als erster seine Position zu offenbaren. Dennoch, wer nichts sagt und das nicht ändert ist selbst schuld, denn das wird als stillschweigende Zustimmung gedeutet.

Cainium hat geschrieben:Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Umgangssprachlich steht "Eier haben" übrigens für Mut und Durchsetzungsfähigkeit. Das hat schon lange nichts mehr mit den physischen "Eiern" zu tun.

Und dennoch kann ich das nicht akzeptieren. Ich als Mann finde diese unnötige hypermaskuline Männersprache, genauso wie den sprichwörtlichen Schwanzlängenvergleich eher peinlich. Wenn man Mut und Durchsetzungsfähigkeit meint, kann man das auch sagen. In Bildern kann man sprechen, aber etwas mehr Stil schadet nicht. Mir war es auch immer eher peinlich was meine Sportskameraden im Studium in den Umkleidekabinen von sich gegeben haben. Darum versuche ich solche Dinge anzusprechen. Hoffentlich stirbt das mal aus.
Cainium hat geschrieben:Das Argument mit der "Powerfrau" kommt auch oft wenn Männer Frauen kritisieren. Ich kenne genug Powerfrauen und bin mit einer li­ie­rt. Meiner Erfahrung nach haben "Powerfrauen" das Gejammer von Feministinnen und Co. nicht nötig und werden auch schnell von Männer akzeptiert weil sie was können? Richtig, sich DURCHSETZEN.

Auch kenne ich Männer welche eben genau das nicht können. Ein Arbeitskollege von mir z.B.. Wenn ihm der Verlauf einer Diskussion nicht passt verschwindet er einfach oder klinkt sich aus der Diskussion aus. Guess what? Seine Meinung zählt einen Dreck.

Wer sich nicht durchsetzen kann, das nicht tut oder nicht mag hat in einer Führungsposition nichts verloren, völlig egal ob Mann oder Frau.

Danke, stimme auch zu. Das mit der Powerfrau hab ich im ersten Kommentar auch beinahe geschrieben ;) Ich bin jedoch nach wie vor der Auffassung das Claire Williams durchaus das Zeug hat Williams zu führen. Auch wenn sie hier die Probleme anspricht und ich auch schon zerknirschte Töne oder Gesichtsausdrücke von ihr gesehen habe, habe ich ebenso genug Kampfgeist bei ihr erlebt. Und man muss ja auch nicht alles schlecht reden. Hätte man sich die Ära Paddy Lowe gespart, wäre Williams vermutlich immernoch ein Mittelfeldteam unter Claire Williams Führung.



Schön das jemand (danke Cainium) meine Schreibstil richtig für dich übersetzt hat. Natürlich kann ich mich auch anders aritkulieren, muss ich auch teilweise in meinem Beruf und teilweise muss ich genau diesen Wortwahl draufhaben, das es ankommt... aber mein Beruf steht in diesem Forum nicht zur Sache und somit schreib ich schnauzfrei raus... Tut mir leid! :shrug: und nein, ich lebe nicht in der Steinzeit! Ich mag Frauen in Führungsposition aber nur dann, wenn Sie dafür geschaffen ist und meiner Meinung ist Sie das nicht :shrug: ich denke Cainium hat meine Text gut verdeutlich was ich meine...
...und dieser Absatz ist Lobenswert...
Das Argument mit der "Powerfrau" kommt auch oft wenn Männer Frauen kritisieren. Ich kenne genug Powerfrauen und bin mit einer li­ie­rt. Meiner Erfahrung nach haben "Powerfrauen" das Gejammer von Feministinnen und Co. nicht nötig und werden auch schnell von Männer akzeptiert weil sie was können? Richtig, sich DURCHSETZEN.

...Eier haben = Durchsetzungsvermögen/Mut/ Standhaftigkeit
...Chef geboren zu sein = dein Charakter dafür muss stimmen und den legst du nicht von heute auf morgen so um, das meine ich damit.

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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Sportsmann » 12.07.2019, 11:34

LaFerrari hat geschrieben:Liebe Claire,

alle Leute schauen wohl über dich hinweg, da du über Jahre hinweg deine Inkompetenz unter Beweis gestellt hast, nicht weil du eine Frau bist.

Gruß :wall: :rofl: :rotate:


Stimmt, es war schrecklich als das Williamsteam, nachdem Claire 2013 stellvertretende Teamchefin wurde, dann 2014 den dritten Platz erreichte. Dabei hatte man 2013 ja noch den 9.Platz innegehabt. Unfähigkeit pur. Und dann ging das auch noch so weiter in 2015, dass ein Mittelfeldteam mit relativ wenig Ressourcen die doppelte Punktzahl von ForceIndia holte und vor RB auf Platz 3 lag. Das ist einfach nur peinlich.
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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Typ17 GTI » 12.07.2019, 11:50

Sportsmann hat geschrieben:Zu der Annahme bin ich nie gekommen, die legst du mir wohl in den Mund.


Wie kommst du dann zu der Aussage "hypermaskuline Männersprache" ? Frauen können auch durchaus derb und abwertend artikulieren. Das ist also kein Alleinstellungsmerkmal der Männer.

Sportsmann hat geschrieben: Wenn Frauen ähnliches Niveau anschlagen muss ich das auch nicht hören.


Warum nicht? Warst du noch nie in der Kneipe, wenn am Nachbartisch lauter Frauen saßen? Oder warst du noch nie auf einer größeren Feier hast da mal hingehört was so manche Frau vom Bessten gibt?

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Re: Claire Williams: Männer schauen in Meetings über mich hinweg

Beitragvon Pentar » 12.07.2019, 13:39

Cainium hat geschrieben:...Von einer Führungsperson erwarte ich auch dass sie (die Person) die Gesprächsführung übernimmt. Dann wird man von den Teilnehmern automatisch angesprochen. Ich nehme regelmäßig an größeren Besprechungen teil und so läuft es in der Regel ab. Das ist nichts was man einklagen kann...

Richtig...



...Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Umgangssprachlich steht "Eier haben" übrigens für Mut und Durchsetzungsfähigkeit. Das hat schon lange nichts mehr mit den physischen "Eiern" zu tun...

So ist es...



...Das Argument mit der "Powerfrau" kommt auch oft wenn Männer Frauen kritisieren. Ich kenne genug Powerfrauen und bin mit einer li­ie­rt. Meiner Erfahrung nach haben "Powerfrauen" das Gejammer von Feministinnen und Co. nicht nötig und werden auch schnell von Männer akzeptiert weil sie was können? Richtig, sich DURCHSETZEN...

Meine Lebensgefährtin ist ebenfalls eine echte "Powerfrau" (beruflich Polizeibeamtin).
Einfühlungsvermögen & Durchsetzungsvermögen gleichermaßen zeichnen sie aus.
Sind meine Argumente die Besseren, hat sie kein Problem damit (das nennt man "Lernen").
Und andersherum ist es exakt das Gleiche...



...Auch kenne ich Männer welche eben genau das nicht können. Ein Arbeitskollege von mir z.B.. Wenn ihm der Verlauf einer Diskussion nicht passt verschwindet er einfach oder klinkt sich aus der Diskussion aus. Guess what? Seine Meinung zählt einen Dreck...

Dies erlebe ich auch in meinem Arbeitsumfeld - es sind Ausnahmen - und Ausnahmen bestätigen die Regel...



...Wer sich nicht durchsetzen kann, das nicht tut oder nicht mag hat in einer Führungsposition nichts verloren, völlig egal ob Mann oder Frau.

Ich beschreibe es mal so:
- Die Führungskraft ruft ein Meeting ein & benennt das Thema.
- Die Fachkompetenzen der verschiedenen Sachgebiete argumentieren & arbeiten dem Thema zu.
- Es wird gemeinsam analysiert & diskutiert.
- Die verschiedenen Argumente werden zusammengefasst.
- Die Führungskraft wird die gewonnenen Erkenntnisse & das Ergebnis des Besprochenen mit anderen Themen & Argumenten (wie z.B. Interessen, Leitlinien & finanzielle Mittel) abgleichen.
- Die Führungskraft trifft eine Entscheidung & publiziert sie.
- Die Führungskraft setzt diese Entscheidung durch & verantwortet sie...


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