Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Michael-KR » 09.02.2019, 19:48

eifelbauer hat geschrieben:
Michael-KR hat geschrieben: :chat:

Em DAF/VDL mindestens 3 Stück ausgeliefert in den Niederlanden.

Ja, Scania und MAN machen auch was, aber:
Seit Juli 2017 wird der FUSO eCanter in den FUSO-Werken in Tramagal (Portugal) und Kawasaki (Japan) in Kleinserie produziert. Es wurden bereits weit über 100 Stück ausgeliefert.

Oder (Sept. 2017): Logistikunternehmen UPS erhält als erster kommerzieller Kunde in den USA Serienversion des FUSO eCanter
Weitere FUSO eCanter gehen an vier gemeinnützige Organisationen in New York
Vollelektrischer FUSO eCanter aus Serienproduktion senkt Geräuschpegel in Großstädten und hilft Mega-Cities wie New York, ihre Klimaziele zu erreichen

Oder Dez 2017): Daimler hat seine ersten elektrischen Lkw in D an Kunden übergeben. Die ersten Fuso eCanter gingen an DHL, DB Schenker, Hermes, Rhenus und Dachser.

Der e-Actros wird als Vorserienmodell bereits in 2018 produziert und es wurden auch schon fast 100 Stück ausgeliefert.
Oder (Sept. 2018): Zehn eActros werden für insgesamt zwei Jahre im Alltagsbetrieb getestet; Hermes ist der erste von 20 Testkunden aus unterschiedlichen Branchen ...

Das ist auch der wesentliche Vorteil der E-Lkws: Kein Geräuschpegel; allerdings sollte man dann beim Be- und Entladen derselbigen auch mal an Alternativen zu dämlichen, laut klappernden Gitter-Rollys und Metall-Laderampen nachdenken; denn DIE machen oft den Krach.
Zuletzt geändert von Michael-KR am 09.02.2019, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Michael-KR » 09.02.2019, 19:55

EffEll hat geschrieben:Weltweit werden in den nächsten Jahren rund 300 Milliarden US Dollar in die E-Mobilität investiert..

Echt? So wenig? Allein die Entwicklung eines einzigen Automodells (z.B. ein neuer 3er BMW) kostet doch schon ein paar Milliarden ...

EffEll hat geschrieben:Auf Platz 3 rangiert die USA, die größte Investitionssumme trägt Ford, mit rund 11 Mrd. (Tesla nur 9).

Das wäre daher so gut wie nix - glaube ich ehrlich gesagt nicht.

EffEll hat geschrieben:Nur, weil es noch keine Modelle gibt, heißt das nicht, dass sie nicht vorsorgen. Im Gegenteil.
Jedoch ist das auch bitter nötig. Wenn man jedoch nur die aktuellen Absatzzahlen betrachtet, wirken deutsche Autobauer rückständig. Aber das wird sich vermutlich bald ändern. China wird aber ein großes Stück vom Kuchen abbekommen.

Na, na, die Deutschen sind in sogennanten E-Ländern wie Norwegen weit vor den anderen.

Aber egal, worum gehts dabei überhaupt: „Es zu machen ist billiger, als es nicht zu machen“, hat mal ein
Automanager gesagt, „es ist sinnlos, aber es kostet weniger.“


Und genau DAS sollte man sich stets vor Augen halten.

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon EffEll » 11.02.2019, 13:29

Michael-KR hat geschrieben:
EffEll hat geschrieben:Weltweit werden in den nächsten Jahren rund 300 Milliarden US Dollar in die E-Mobilität investiert..

Echt? So wenig? Allein die Entwicklung eines einzigen Automodells (z.B. ein neuer 3er BMW) kostet doch schon ein paar Milliarden ...

was haben die Entwicklungskosten eines Modells mit der E-Mobilität-Investitionssumme zu tun?
Michael-KR hat geschrieben:
EffEll hat geschrieben:Auf Platz 3 rangiert die USA, die größte Investitionssumme trägt Ford, mit rund 11 Mrd. (Tesla nur 9).

Das wäre daher so gut wie nix - glaube ich ehrlich gesagt nicht.

Das sind die offiziellen von den jeweiligen Herstellern kommunizierten Zahlen
Michael-KR hat geschrieben:
EffEll hat geschrieben:Nur, weil es noch keine Modelle gibt, heißt das nicht, dass sie nicht vorsorgen. Im Gegenteil.
Jedoch ist das auch bitter nötig. Wenn man jedoch nur die aktuellen Absatzzahlen betrachtet, wirken deutsche Autobauer rückständig. Aber das wird sich vermutlich bald ändern. China wird aber ein großes Stück vom Kuchen abbekommen.

Na, na, die Deutschen sind in sogennanten E-Ländern wie Norwegen weit vor den anderen.

Ja, der E-Golf ist dort das meisteverkaufte E-Auto. Allerdings sind diese Märkte verschwindend klein. In China wurden von Januar bis September 2018 720.000 E-Autos neu zugelassen. Der Großteil von einheimischen Herstellern. In Norwegen gibt es insgesamt nur 178.000 zugelassene E-Autos. Dann kannst du dir denken, dass die reinen Absatzzahlen kaum ins Gewicht fallen.
Aber das wird sich dank der (offiziell vom Hersteller verkündeter) Investitionssummen in dem Bereich bald ändern.
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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon Michael-KR » 13.02.2019, 13:43

EffEll hat geschrieben:was haben die Entwicklungskosten eines Modells mit der E-Mobilität-Investitionssumme zu tun?

Das sollte lediglich als Vergleich dienen. Wenn in neuen Modelle mit herkömmlichen Verbrennerantrieb bereits Milliarden investiert werden, sind die von dir genannten Zahlen relativ dazu nicht berauschend.

Dass China aufgrund seines Marktes (und teils Vorschriften) immer besser klotzen kann, ist geschenkt. Das ist in meinen Augen gar kein Beleg für irgend etwas.

Falls es dich aber interessieren sollte: Verlassen aber erst einmal Millionen von E-Mobilen die Fabriken, bekommt die Welt ein neues Rohstoffproblem. ... Dabei warnte das französische Forschungsunternehmen Meridian International Research (MIR) in seinem zweibändigen Report „The Trouble with Lithium“ bereits 2007 und 2008 vor einer Lithium-Lücke, die bald auf dem Weltmarkt klaffen werde. ...Das schneeweiße Pulver (Anmerkung: für die Fahrzeugakkus) muss einen Reinheitsgrad von 99,95 Prozent aufweisen. Elektromobile weltweit – eine Utopie ... Die globale Automobilflotte (derzeitiger Bestand; ca. 1,3 Milliarden Fahrzeuge) lässt sich keinesfalls komplett elektrisch betreiben.
Der Beitrag ist zwar ein bissl älter, aber im Prinzip immer noch aktuell. Hinzu kommt das Rohstoffproblem bei Kobalt. Das Land mit den größten Kobaltvorkommen ist Kongo. Wer sich dafür interessiert, sollte das mal lesen:

An Kobalt für den Bau von Batterien fehlt es in Kongo nicht. Kein Land besitzt mehr Vorräte, keines baut mehr ab. Zumal es genug Kinder gibt, um das Erz billig aus der Erde zu kratzen. Klingt wie Zynismus, ist aber elende Realität. Eine Realität, die beim Tanz um das goldene Elektroauto freilich nicht gerne gehört wird.

Im TV auf arte war wiederum zu hören: Konflikt-Mineralien: Die EU tut alles, damit die – auch Konflikt – Mineralien auf dem Markt außerhalb des Kongos kommen – möglichst viel zu möglichst kleinen Preisen. Oder:
"BANRO hat beschlossen eine Fabrik zu bauen und mich und meine Kinder vertrieben." ... "Einer Bevölkerung den Zugang zu Trinkwasser, medizinischer Grundversorgung und Nahrung zu verwehren, ist auch eine Art sie zu vernichten."

Oder: „Die dreckige Wahrheit der Mobilitätswende“

"Alte Lithium-Ionen-Akkus haben anders als von vielen erwartet keinen Marktwert", berichtet Falk Petrikowski: "Das Recyceln ist teuer, unter anderem wegen der vielen Inhaltsstoffe und der komplexen Demontage der uneinheitlichen E-Auto-Antriebsbatterien. Die Einnahmen durch den Verkauf der recycelten Stoffe wiegen die Kosten für Sammlung, Demontage und Recycling nicht auf", so der Batterieexperte des Umweltbundesamts.

Daher wird schlussendlich der Dreck, nämlich der ganze (Akku-/Batterie-) Elektroschrott den Ärmsten der Armen in Afrika vor die Füße geknallt. Wow, wie „nachhaltig“, umwelt- sowie mmenschenfreundlich ist das denn?

Und da sind wir nur bei zwei Problemchen von zig anderen. Wie soll in Großstädten denn die Ladeinfrastruktur aussehen? Jeder hängt sein Ladekabel ausm Fenster? Überall Millionen Induktionsschleifen? Warum nicht dann gleich Antrieb via Induktion, also ganz OHNE Akkus / Batterien? Wir hier in D bekommen noch nicht mal ein ordentliches, einheitliches Bezahlsystem bei den Ladestationen hin.

Oder: Berlin – E-Autos sind lokal emissionsfrei? Lustig, wenn zig Kohlekraftwerke mitten in Berlin die Stromversorgung erledigen. Berlin will die abschalten? Und nur noch von WKA und Blauschilde den Strom holen? Schon mal was vom Energieerhaltungsgesetz, von den Hauptsätzen der Thermodynamik gehört? Was ist mit dem Albedo? Von den absolut miesen Wirkungsgraden oder der Vogelshredderei will ich mal nix zu schreiben.

Warum, so frage ich mich, sollten wir, wenn schon eine Mobilitätswende ansteht / anstehen soll, die zig Milliarden oder gar Billionen kostet, nicht endlich mal in alternative Mobilitätslösungen investieren? Warum muss jeder Bürger sein eigenes Auto haben? Ist das ne Art von Grundgesetz? Wozu, wenns immer mehr Menschen gibt und die Straßen dadurch eh verstopft sind – ist es dann so viel besser, wenn die alle elektrisch betrieben sind und trotzdem alle im Stau stehen?

Mannomann, können die (je nach Bedarf hier einsetzen: Experten, Zukunftsforscher, Politiker, Umweltverbände etc.) nicht mal übern Tellerrand gucken? Ne, wenn Elektro-Mobilität die Zukunft sein soll, dann können sie es definitiv NICHT.

P.S.: Hier auf der Erde sind wir nicht bei „Wünsch dir was!“ Auch das sollten einige Fachleute und vor allem Politiker und zu viele, viele Bürger endlich einmal kapieren. Und Ökoterroristen sind das, was sie sind: Dämlich Leute, die von nix ne Ahnung haben – siehe: Erneuerbare-Energien-Gesetz – „Erneuerbare Energien“ – ja ne, is klar; und die Erde ist ne Scheibe – Flat Earther welcome!

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Re: Nico Rosberg bei Markus Lanz: Über Angst im Cockpit und Flugtaxis

Beitragvon EffEll » 14.02.2019, 13:02

Michael-KR hat geschrieben:
EffEll hat geschrieben:was haben die Entwicklungskosten eines Modells mit der E-Mobilität-Investitionssumme zu tun?

Das sollte lediglich als Vergleich dienen. Wenn in neuen Modelle mit herkömmlichen Verbrennerantrieb bereits Milliarden investiert werden, sind die von dir genannten Zahlen relativ dazu nicht berauschend.

Dass China aufgrund seines Marktes (und teils Vorschriften) immer besser klotzen kann, ist geschenkt. Das ist in meinen Augen gar kein Beleg für irgend etwas.

Falls es dich aber interessieren sollte: Verlassen aber erst einmal Millionen von E-Mobilen die Fabriken, bekommt die Welt ein neues Rohstoffproblem. ... Dabei warnte das französische Forschungsunternehmen Meridian International Research (MIR) in seinem zweibändigen Report „The Trouble with Lithium“ bereits 2007 und 2008 vor einer Lithium-Lücke, die bald auf dem Weltmarkt klaffen werde. ...Das schneeweiße Pulver (Anmerkung: für die Fahrzeugakkus) muss einen Reinheitsgrad von 99,95 Prozent aufweisen. Elektromobile weltweit – eine Utopie ... Die globale Automobilflotte (derzeitiger Bestand; ca. 1,3 Milliarden Fahrzeuge) lässt sich keinesfalls komplett elektrisch betreiben.
Der Beitrag ist zwar ein bissl älter, aber im Prinzip immer noch aktuell. Hinzu kommt das Rohstoffproblem bei Kobalt. Das Land mit den größten Kobaltvorkommen ist Kongo. Wer sich dafür interessiert, sollte das mal lesen:

An Kobalt für den Bau von Batterien fehlt es in Kongo nicht. Kein Land besitzt mehr Vorräte, keines baut mehr ab. Zumal es genug Kinder gibt, um das Erz billig aus der Erde zu kratzen. Klingt wie Zynismus, ist aber elende Realität. Eine Realität, die beim Tanz um das goldene Elektroauto freilich nicht gerne gehört wird.

Im TV auf arte war wiederum zu hören: Konflikt-Mineralien: Die EU tut alles, damit die – auch Konflikt – Mineralien auf dem Markt außerhalb des Kongos kommen – möglichst viel zu möglichst kleinen Preisen. Oder:
"BANRO hat beschlossen eine Fabrik zu bauen und mich und meine Kinder vertrieben." ... "Einer Bevölkerung den Zugang zu Trinkwasser, medizinischer Grundversorgung und Nahrung zu verwehren, ist auch eine Art sie zu vernichten."

Oder: „Die dreckige Wahrheit der Mobilitätswende“

"Alte Lithium-Ionen-Akkus haben anders als von vielen erwartet keinen Marktwert", berichtet Falk Petrikowski: "Das Recyceln ist teuer, unter anderem wegen der vielen Inhaltsstoffe und der komplexen Demontage der uneinheitlichen E-Auto-Antriebsbatterien. Die Einnahmen durch den Verkauf der recycelten Stoffe wiegen die Kosten für Sammlung, Demontage und Recycling nicht auf", so der Batterieexperte des Umweltbundesamts.

Daher wird schlussendlich der Dreck, nämlich der ganze (Akku-/Batterie-) Elektroschrott den Ärmsten der Armen in Afrika vor die Füße geknallt. Wow, wie „nachhaltig“, umwelt- sowie mmenschenfreundlich ist das denn?

Und da sind wir nur bei zwei Problemchen von zig anderen. Wie soll in Großstädten denn die Ladeinfrastruktur aussehen? Jeder hängt sein Ladekabel ausm Fenster? Überall Millionen Induktionsschleifen? Warum nicht dann gleich Antrieb via Induktion, also ganz OHNE Akkus / Batterien? Wir hier in D bekommen noch nicht mal ein ordentliches, einheitliches Bezahlsystem bei den Ladestationen hin.

Oder: Berlin – E-Autos sind lokal emissionsfrei? Lustig, wenn zig Kohlekraftwerke mitten in Berlin die Stromversorgung erledigen. Berlin will die abschalten? Und nur noch von WKA und Blauschilde den Strom holen? Schon mal was vom Energieerhaltungsgesetz, von den Hauptsätzen der Thermodynamik gehört? Was ist mit dem Albedo? Von den absolut miesen Wirkungsgraden oder der Vogelshredderei will ich mal nix zu schreiben.

Warum, so frage ich mich, sollten wir, wenn schon eine Mobilitätswende ansteht / anstehen soll, die zig Milliarden oder gar Billionen kostet, nicht endlich mal in alternative Mobilitätslösungen investieren? Warum muss jeder Bürger sein eigenes Auto haben? Ist das ne Art von Grundgesetz? Wozu, wenns immer mehr Menschen gibt und die Straßen dadurch eh verstopft sind – ist es dann so viel besser, wenn die alle elektrisch betrieben sind und trotzdem alle im Stau stehen?

Mannomann, können die (je nach Bedarf hier einsetzen: Experten, Zukunftsforscher, Politiker, Umweltverbände etc.) nicht mal übern Tellerrand gucken? Ne, wenn Elektro-Mobilität die Zukunft sein soll, dann können sie es definitiv NICHT.

P.S.: Hier auf der Erde sind wir nicht bei „Wünsch dir was!“ Auch das sollten einige Fachleute und vor allem Politiker und zu viele, viele Bürger endlich einmal kapieren. Und Ökoterroristen sind das, was sie sind: Dämlich Leute, die von nix ne Ahnung haben – siehe: Erneuerbare-Energien-Gesetz – „Erneuerbare Energien“ – ja ne, is klar; und die Erde ist ne Scheibe – Flat Earther welcome!

Autos werden heutzutage modular entwickelt - das weißt du doch - und sind je nach Plattform (E/Verbrenner) frei skalierbar. Somit kann man die Entwicklungskosten einzelner Modelle gar nicht als Anhaltswert nehmen.

Einerseits kritisierst du ende deines Kommentars die jetzige "Wende", sie sei in der avisierten Geschwindigkeit gar nicht machbar, andererseits sagst du, die Summen seinen nicht berauschend. Es ging mir auch gar nicht ums "Berauschen". Dann´baruchst du doch nicht schimpfen, bei der geringen Investition und der dadurch geringen "Elektrifizierungsaussichten". :wink: Hier wurde die deutsche Autoindustrie kritisiert, weil sie nichts in Richtung Elektromobilität machen. Daher zeigte ich das Missverhältnis der Investitionen, bei der dt. Autobauer mehr als die Hälfte aller, und vergleichsweise riesige Summen investieren.

Zu dem Rest: Das ist jetzt eine völlige Grundsatzdiskussion - das macht keinen Sinn und ist völlig am Thema vorbei. Aber wie ich oben bereits angemerkt habe, hast du den Konsens dieser Unterhaltung hier im Thread bereits völlig verloren und bist beim Henne-Ei-Problem

Nur noch so viel dazu: Eigentlich sind die Rohölvorkommen statistisch gesehen längst erschöpft. :wink:
Daher sind Studien und Vorhersagen nahezu nichts wert.
Interessant ist, dass keine Studien zu den Verbrennern erstellt werden. Stichwort: Mythos 17t-CO2-Rucksack-E-Auto-Batterie. Das verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Selbst der damalige Autor gab später zu, dass diese Behauptung haltlos ist und gar nicht grundsätzlich angewendet werden kann. Dennoch werden diese Artikel noch immer tausendfach verlinkt und müssen als Meinungsgrundlage und Argument in Foren herhalten - das Internet vergisst nicht, stellt auch nichts nachträglich richtig.

Natürlich könnte man die bestehende Flotte niemals vollständig elektrisieren - zum jetzigen Zeitpunkt.
Anfang des 20. Jahrhunderts konnte sich aber auch niemand vorstellen, dass irgendwann nahezu jeder Mensch ein Auto besitzt. Das Benzin kaufte man anfangs in der Apotheke. Der Übergang ist aber fließend und dauert Jahrzehnte.

Über alles schimpfen ist leicht, gerade was den Individualverkehr angeht. Alle sind völlig unfähig und schauen nicht über den Tellerrand! Sogar als dämlich bezeichnest du alle! Und trotzdem setzt man sich danach wieder ins Auto und fährt viele Kilometer - Mutter Seelen allein. Leider können nicht alle die Weisheit mit Löffeln gefressen haben...

Ich habe mir hier jedenfalls kein Urteil erlaubt und die Investition gar nicht gewertet. Daher weiß ich auch nicht so recht, warum du mir das jetzt alles geschrieben hast
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