Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

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Redaktion
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Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon Redaktion » 22.02.2019, 09:13

In der ersten Testwoche war Honda zuverlässiger als Renault und Mercedes - Trotzdem lief es bei den Silberpfeilen wie geschmiert - Fleißkärtchen für Hamilton
Max Verstappen

Red Bull scheint alte Zuverlässigkeitsprobleme überwunden zu haben

Red Bulls neuer Antriebszulieferer Honda lässt weiter keine Zweifel daran aufkommen, dass er seine Zuverlässigkeitsprobleme in den zurückliegenden Monaten gelöst hat. Nach einer erfreulichen Zwischenbilanz, die die Japaner nach der Hälfte der ersten Woche der Formel-1-Wintertestfahrten in Barcelona zogen, manifestierte sich der positive Eindruck auch am Mittwoch und Donnerstag.Honda mauserte sich nach Fahrtkilometern sogar zum Hersteller mit der zweitgrößten Standfestigkeit: 4.454 Kilometer insgesamt - also 2.227 Kilometer pro Team und Auto - waren mehr als Renault und Mercedes zustandebrachten, aber auch dadurch begünstigt, dass es im Red-Bull-Lager keine anderen Technikpannen gab. Abgesehen von Abflügen Pierre Gaslys und Alexander Albons lief alles wie am Schnürchen.Mehr unterwegs waren nur Boliden mit Ferrari-Power. Die Scuderia sowie die Kunden Haas und Sauber kamen im Schnitt auf 2.310 Kilometer. Auch bei Renault zeichneten sich Fortschritte ab. Nach allem, was bekannt ist, ereigneten sich weder beim Werksteam noch bei McLaren Antriebsschäden. 2.044 Kilometer pro Team und Auto waren klar mehr Laufleistung als in den Vorjahren.Dass Mercedes das Schlusslicht unter den Motorenzulieferern bildete, lag nicht an den Silberpfeilen, die sich sogar extrem zuverlässig präsentierten (siehe unten). Ein miserabler Schnitt von 1.468 Kilometern war vielmehr auf Racing Point und Williams zurückzuführen. Nicht der V6-Hybridantrieb war bei den Kunden das Problem, sondern fehlende Teile und ein zu spät angeliefertes Auto.Erste Testwoche: Laufleistung nach Motoren1. Ferrari - 2.310 Kilometer pro Team/Auto2. Honda - 2.2273. Renault - 2.0444. Mercedes - 1.468Wie gut das Mercedes-Aggregat auch 2019 ist, unterstrichen Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. 2.840 Kilometer bedeuteten für die Werksmannschaft die meiste Fahrpraxis aller Teams. Es wurde nicht ein einziges Technikproblem aus dem Lager der Weltmeister bekannt, womit sie sogar glänzende Bilanzen aus den vergangenen Jahren in den Schatten stellten. Racing Point und Williams vermiesten die Bilanz auf Motorenseite - kein Team war weniger auf der Strecke als die Privatiers.

Technik: Mercedes, Ferrari & Red Bull im Vergleich

Unsere Technik-Experten Gary Anderson und Giorgio Piola erklären, worin sich die technischen Konzepte der drei Topteams im Detail unterscheiden Weitere Formel-1-Videos

Dass auch Ferrari im Winter gute Arbeit leistete, bewies nicht nur die Scuderia um Sebastian Vettel und Charles Leclerc, sondern auch Technikpartner Alfa Romeo. 2.784 respektive 2.360 Kilometer sorgten für die Plätze zwei und drei in der Zuverlässigkeitstabelle der Teams. Mit Red Bull, McLaren und Renault auf den Plätzen fünf bis sieben waren drei Ex-Sorgenkinder nah an der Spitze dran.Erste Testwoche: Laufleistung nach Teams1. Mercedes - 2.840 Kilometer2. Ferrari - 2.7843. Alfa Romeo - 2.3604. Toro Rosso - 2.2445. Red Bull - 2.2116. McLaren - 2.0717. Renault - 2.0168. Haas - 1.7889. Racing Point - 1.15410. Williams - 410Fleißigster Pilot der ersten Woche von Barcelona war ein Mann, der Testfahrten scheut wie der Teufel das Weihwasser: Lewis Hamilton. Mit 1.429 Kilometern lag er knapp vor Teamkollege Valtteri Bottas und den Ferrari-Piloten. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten schaffte es Toro-Rosso-Neuling Alexander Albon auf den fünften Platz. Bitter für Williams: Sogar Haas-Ersatzmann Pietro Fittipaldi fuhr 284 Kilometer und damit mehr als die Stammkräfte Robert Kubica und George Russell.Erste Testwoche: Laufleistung nach Fahrern (Auswahl)1. Lewis Hamilton (Mercedes) - 1.429 Kilometer2. Valtteri Bottas (Mercedes) - 1.410= Sebastian Vettel (Ferrari) - 1.4104. Charles Leclerc (Ferrari) - 1.3735. Alexander Albon (Toro Rosso) - 1.247(...)8. Nico Hülkenberg (Renault) - 1.1499. Pierre Gasly (Red Bull) - 1.10710. Max Verstappen (Red Bull) - 1.103(...)20. Robert Kubica (Williams) - 22321. George Russell (Williams) - 186

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 22.02.2019, 09:20

Ich meckere ja nicht mehr oft bzgl. Rächtschräibfählern und ähnlicher Lappalien, aber man müsste bei diesem Artikel dringend manuell nacharbeiten.

Die "Laufleitung" ist ja beinahe schon ein humoristisches Kleinod.
Und KUB ist eindeutig der Gewinner mit seiner halben Erdumrundung am Äquator oder doch nicht?
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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon FU Racing Team » 22.02.2019, 09:40

Die Teams bzw. die Motorenhersteller haben wahrlich positiv überrascht. Die Zuverlässigkeit war beeindruckend. Die Frage, die bleibt, ist natürlich, ob das noch genauso aussieht, wenn man die Performance steigert, was ja unweigerlich passieren wird. Wenn nicht in der zweiten Testwoche, dann spätestens am Melbourne-Wochenende.

Aber bis hier hin, Respekt an Ferrari, Mercedes und Honda! :thumbs_up:
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon Pentar » 22.02.2019, 09:54

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben: :chat:


:lol:
Bei 22321 km & einem Ø–Speed von 200 km/h hat KUB >111 Stunden (4T15h), respektive mind. 74 GP-Distanzen im Auto gesessen. Vermutlich hat der jetzt Blasen am Po...



FU Racing Team hat geschrieben:...
Aber bis hier hin, Respekt an Ferrari, Mercedes und Honda! :thumbs_up:

Den schließe ich mich an! :thumbs_up:

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon vettel-fan2011 » 22.02.2019, 10:15

Respekt an alle Motorenhersteller! Ich fürchte nur, wenn es ernst wird kann ein Honda oder Renault schlapp machen..
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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon crashdriver » 22.02.2019, 10:19

Interessanter wäre ein Leistungsvergleich. Als einziger Hersteller gibt Renault eine ungefähre PS Zahl bekannt. Sie sprechen von etwas mehr als 950 PS - was immer das heisst! Dazu kommen laut Renault nochmals 20-40 PS im Partymodus. Nach den ersten 4 Testtagen habe ich generell den Eindruck, dass Ferrari den besten Wagen hat. Der Rest des Feldes ist bis auf Williams enger zusammen gerückt. Das heisst, dass einige Mittelfeld Teams aus dem Jahr 2018 deutlich näher zur Spitze aufgeschlossen haben und die Abstände geringer wurden. Ich sehe einer spannenden Saison entgegen! :) :checkered:

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon Pentar » 22.02.2019, 10:31

crashdriver hat geschrieben: :chat:

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sich Dein Optimismus in der Realität (sprich, ab Melbourne) bewahrheitet...

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon ThaKilla » 22.02.2019, 10:40

Wäre ja auch traurig wenn die Motorenhersteller es nach 5 Jahren immer noch nicht schaffen würden einen stabilen Hybridmotor zu bauen. Jetzt mal unabhängig von der Leistung.

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon theCraptain » 22.02.2019, 10:54

crashdriver hat geschrieben:Interessanter wäre ein Leistungsvergleich. Als einziger Hersteller gibt Renault eine ungefähre PS Zahl bekannt. Sie sprechen von etwas mehr als 950 PS - was immer das heisst! :chat:

Diese ca. 950 PS hat Merc schon 2018 angegeben. Nach meinem Verständnis sind solche Angaben die maximal mögliche Leistungsabgabe, also wenn alles zu 100% freigegeben ist. Das wäre somit also bereits der "Partymode", der ist auf maximal 2 heisse Runden in Q3 begrenzt.

Ansonsten wird heruntergeregelt um die PU zu schonen von wegen dem Kasperkram wie Haltbarkeit etc.. Ich vermute die Durchschnittsleitung im GP liegt irgendwo um 820 bis 850 PS.

Leider geben die PU-Hersteller seit 2014 keine konkreten Zahlen heraus. Es wäre hochinteressant zu erfahren wie z. B. die Leistungskurve einer Merc-PU in einem gesamten GP aussieht. ideal wäre dann noch die Kennzahlen anderer Merc-Teams zum Vergleich. Und am schönsten wäre es wenn man die Kennzahlen, zumindest der Leistungsabgabe, der Merc-PU mit den anderen 3 PU vergleichen könnte.

Warum die PU-Hersteller keine scharfen Zahlen nennen finde ich eher merkwürdig und da ich ein Kritiker der aktuellen PU bin leite ich natürlich daraus ab, dass die Hersteller sich ganz bewusst damit hinter dem Berg halten, vielleicht sogar um sich damit nicht zu blamieren :mrgreen:

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon terraPole » 22.02.2019, 10:59

Pentar hat geschrieben:
crashdriver hat geschrieben: :chat:

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sich Dein Optimismus in der Realität (sprich, ab Melbourne) bewahrheitet...

Könnt ihr euch noch an letztes Jahr erinnern als alle den Ferrari als eindeutigen Favoriten sahen weil Vettel bei den Wintertests eine Hammerrunde hingelegt hätte wenn er im letzten Sektor nicht verlangsamt hätte?
Die Enttäuschung war riesig als HAM dann in Australien in Q3 mit großem Vorsprung auf Pole fuhr.

Würde mich sehr über einen Vettel freuen der am Ende die WM gewinnt aber ich bin noch vorsichtig..

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon Spocki » 22.02.2019, 11:06

terraPole hat geschrieben:
Pentar hat geschrieben:
crashdriver hat geschrieben: :chat:

Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn sich Dein Optimismus in der Realität (sprich, ab Melbourne) bewahrheitet...

Könnt ihr euch noch an letztes Jahr erinnern als alle den Ferrari als eindeutigen Favoriten sahen weil Vettel bei den Wintertests eine Hammerrunde hingelegt hätte wenn er im letzten Sektor nicht verlangsamt hätte?
Die Enttäuschung war riesig als HAM dann in Australien in Q3 mit großem Vorsprung auf Pole fuhr.

Würde mich sehr über einen Vettel freuen der am Ende die WM gewinnt aber ich bin noch vorsichtig..

Und dennoch hat Vettel aber die ersten beiden Rennen gewonnen. :)
Also irgendwas sagen diese Tests schon aus.
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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon draine » 22.02.2019, 11:21

Ist denn überhaupt gesichert, das die Teams die Kilometer denn auch mit 1 Motor abgespult haben? Es ist doch durchaus denkbar, das man für jeden Tag einen neuen Motor eingebaut hat.

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon terraPole » 22.02.2019, 11:23

Spocki hat geschrieben:
terraPole hat geschrieben:Könnt ihr euch noch an letztes Jahr erinnern als alle den Ferrari als eindeutigen Favoriten sahen weil Vettel bei den Wintertests eine Hammerrunde hingelegt hätte wenn er im letzten Sektor nicht verlangsamt hätte?
Die Enttäuschung war riesig als HAM dann in Australien in Q3 mit großem Vorsprung auf Pole fuhr.

Würde mich sehr über einen Vettel freuen der am Ende die WM gewinnt aber ich bin noch vorsichtig..

Und dennoch hat Vettel aber die ersten beiden Rennen gewonnen. :)
Also irgendwas sagen diese Tests schon aus.

Melbourne hat er aber nicht gewonnen weil der Ferrari so viel stärker war sondern weil er glück mit dem VSC hatte.
Nur vom reinen Potential des Autos, und darum geht es ja bei den Spekulationen nach den Tests, wäre ein Sieg in Australien nicht möglich gewesen.
In Bahrain hatte Ferrari auch Glück dass bei HAM das Getriebe gewechselt werden musste und dieser deswegen von P9 starten musste. Gegen Bottas konnte sich Vettel geradeso auf P1 ins Ziel retten..gegen HAM wäre das wohl nicht leichter geworden.
Also so eindeutig wie die Statistik aussieht war es definitiv nicht.

draine hat geschrieben:Ist denn überhaupt gesichert, das die Teams die Kilometer denn auch mit 1 Motor abgespult haben? Es ist doch durchaus denkbar, das man für jeden Tag einen neuen Motor eingebaut hat.

Alle Teams haben mehrere Motoren.
RB hat sich gefreut dass sie dank Honda das erste mal seit 12 Jahren 4 Motoren beim Test haben.
MAMG und FER werden auch 3-4 Motoren haben.
Es werden bei den Tests ja hauptsächlich Vergleiche angestellt (Aeroteile, Reifenperformance, Longruns, usw).
Wenn man da nur mit einem Motor fahren würde welcher aufgrund des Alterungsprozess immer mehr an Leistung verliert wird es halt auch schwieriger zu Vergleichen...deswegen machen mehrere Motoren Sinn wenn man der Meinung ist dass der Motor hält.

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon Manisch » 22.02.2019, 11:41

Ich bin an sich auch erstmal ganz angetan von den Tests. Kann subjektive Wahrnehmung sein, aber ich finde, man hört viel mehr Positives aus allen möglichen Ecken. Das lässt mich darauf hoffen, dass es insgesamt deutlich enger zugehen wird.

Wiliams erscheint mir nur leider als absolutes Sorgenkind und auch von den Stroll-Billiarden, die er in Racing Point gesteckt hat, hätte ich mir irgendwie schon ein kleeeeines bisschen mehr erhofft.

Aber am Ende werden die ersten Rennen zeigen, was Sache ist.

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Re: Kilometerstatistik nach erster Testwoche: Alle Motorenhersteller ebenbürtig?

Beitragvon Dr_Witzlos » 22.02.2019, 13:36

Ich finde darin sollte man nicht so viel reininterpretieren. Ich denke dass Mercedes und Ferrari auf hohem Niveau fahren und ich denke, die beiden haben bei weitem noch nicht alles Abgerufen was die auf dem Kasten haben.

Mut macht mir RedBull mit Honda. Ich glaube nicht, dass die Instant um Siege mitkämpfen werden, aber es ist ein komplett anderer Ansatz zu sehen, als wir es mit McLaren gesehen haben.

Ich weiß, damit bringe ich die Williams-Fans gegen mich auf, aber ich denke, die haben sich ihren 10ten Platz in der KWM 2019 abgesichert. Nicht nur weil das Team sich mit den 2 verpassten Testtagen eloquent blamiert hat, sogar Teamintern nicht gerade dazu beiträgt, das vernünftig zu Ende zu bringen. Böse Zungen sagen, dass die Mitarbeiter ein Kinderriegel weniger bekommen :D *Ironie off*

Ich denke das Mittelfeld wird ein gekloppe zwischen HaasF1, RacingPoint, Sauber und McLaren und mittendrin statt nur dabei ist auch Renault.

Es wird interessant keine Frage.


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