Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

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Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

Beitrag von Redaktion » 06.12.2013, 21:45

Daniel Ricciardo ist der unumstrittene Sonnyboy des Formel-1-Paddocks, und daran kann auch der zunehmende Rummel um seine Person nichts ändern...(Motorsport-Total.com) - Am 2. September hat Red Bull offiziell bekannt gegeben, dass Daniel Ricciardo Nachfolger von Mark Webber im A-Team des Energydrink-Herstellers wird - und spätestens ab diesem Zeitpunkt platzten die Medienrunden des jungen Australiers an den Rennwochenenden aus allen Nähten. Während Jean-Eric Vergne ein paar Meter weiter meist einsam mit ein bis zwei französischen Journalisten saß, war Ricciardo plötzlich umzingelt von dutzenden Medienvertretern aus der ganzen Welt.Er selbst nimmt das aber gar nicht so dramatisch wahr: "Es ist schon mehr geworden, aber nicht in einem verrückten Ausmaß, um ehrlich zu sein", relativiert Ricciardo, von 'Motorsport-Total.com' auf das stark erhöhte Interesse an seiner Person angesprochen. Und tatsächlich wird er außerhalb des Formel-1-Paddocks - etwa im täglichen Leben oder auf Flughäfen - weitgehend in Ruhe gelassen. Selbst in Australien kann er nach wie vor ungestört durch die Straßen gehen.Dafür muss er sich nicht einmal mit Schnurrbart "tarnen", wie er das im November wegen einer Charity-Aktion getan hatte. "Die Twitter-Follower (mehr als 150.000; Anm. d. Red.) sind explodiert", berichtet er, "und ich hatte viele Anfragen von australischen Medien. Aber das war ja schon so, als ich neu in die Formel 1 gekommen bin. Inzwischen weiß jeder, wer ich bin, das schon. Ich kann aber noch normal durch die Straßen gehen, schließlich bin ich kein Hollywood-Star."Kein unerträglicher Hype in der australischen HeimatBei seinem ersten Heimatbesuch in Australien nach der Red-Bull-Bekanntgabe war jedenfalls alles wie gehabt: "Es war nett", lächelt der 24-Jährige. "Ich versuche, möglichst unauffällig zu sein, mit einem großen Hut und Schnurrbart! Spaß beiseite: Ich bin im Kreis von Familie und Freunden geblieben. Im (australischen; Anm. d. Red.) Sommer werde ich es jetzt ja sehen, aber ich glaube, dass die Menschen in Australien sehr respektvoll sind." © xpbimages.com Plötzlich Medienstar: Daniel Ricciardo erträgt alles mit einem Lächeln Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch heraus - und Ricciardo kann man fast nicht böse sein. Selbst wenn mal Fans etwas von ihm wollen, bricht er sein Dauerlächeln nicht ab: "Vielleicht kommen ein paar Jungs auf einen zu, wollen ein Foto und sagen, dass sie mich unterstützen, aber es ist nicht so, als würde ich keine Ruhe mehr haben. Es ist nicht Hollywood", fühlt er sich nicht als "armer" Star, dessen Privatleben völlig vereinnahmt wird.Gelächelt hat Ricciardo schon immer, zumindest seit man ihn im Formel-1-Paddock kennt. Nicht selten spaziert er mit kurzer Hose und Badelatschen durchs Fahrerlager, grüßt aus weiter Entfernung jeden, den er kennt, schiebt am Beginn eines jeden Medientermins fast schon traditionell eine lustige Bemerkung ein, bevor es losgeht. Und weil er sich dabei selbst nicht zu ernst nimmt und nie überheblich rüberkommt, lieben ihn Journalisten genauso wie seine Fans.Do you come from a land down under?Dass er die Ausstrahlung eines klassischen Surfers hat, dürfte für die Marketingabteilung von Red Bull dankbarer sein als der inzwischen schon 37 Jahre alte Vorgänger Webber. Dabei kam auch der meistens gut an: "Wir Australier", erklärt Ricciardo, "sind meistens freundliche Menschen - damit wachsen wir auf. Außerdem ist Formel-1-Pilot ein Traumjob. Wenn mich der nicht glücklich macht, dann gibt's im Leben wahrscheinlich nicht viel, was mich glücklich machen würde." Fotostrecke: Die Karriere von Daniel Ricciardo © xpbimages.com In seiner Heimat hat er Kartrennen bestritten und auch drei Läufe zur Australischen Formel Ford. Doch 2006 startet Daniel Ricciardo richtig durch: Der Teenager aus Perth absolviert im Alter von gerade einmal 16 Jahren seine erste komplette Saison im Rennwagen. Und richtig glücklich wurde er offenbar erst in der Formel 1. "Er war damals etwas introvertierter als jetzt", erinnert sich Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost im Interview mit 'Motorsport-Total.com' an seine ersten paar Begegnungen mit dem Nachwuchsfahrer Ricciardo. "Bei uns im Team hat er sich dann mehr geöffnet, ist lockerer geworden, lacht viel. Er ist immer für irgendeinen Schalk gut. Das war am Anfang nicht so, zumindest mir gegenüber."Dauerlächler seit der ersten Begegnung mit dem "Doktor"Während Tost im Umgang mit den Red-Bull-Junioren oftmals als "good Cop" gesehen wird, gilt Helmut Marko für viele als "bad Cop", der Angst und Schrecken verbreitet. Viele ehemalige Red-Bull-Junioren erinnern sich noch heute mit Schaudern an den "Doktor", wie sie ihn nennen - aber Ricciardo kam mit Marko immer schon gut zurecht. Zur ersten Begegnung kam es bei einem Auswahltag in Estoril, bei dem sich 20 junge Fahrer um eine Red-Bull-Förderung bewarben. © xpbimages.com Sehr gutes Verhältnis: Juniorteam-Chef Helmut Marko und Daniel Ricciardo Ricciardo hinterließ sofort einen bleibenden Eindruck: "Er kam in der ersten Runde schon völlig quer daher - ich hatte ihn vorher noch überhaupt nie gesehen -, und dann stieg er nach diesen zehn Runden mit diesem breiten Grinsen aus dem Auto aus. Von dem Zeitpunkt an war das sein Markenzeichen", so Marko gegenüber 'ServusTV'. "Ich habe ihn ganz, ganz selten nicht lächeln gesehen - ich glaube, in Spa nach dem Qualifying. Aber sonst lächelt er eigentlich immer."Auch privat hat der Sonnyboy, übrigens begeisterter Sammler von Valentino-Rossi-Figuren, allen Grund zu lächeln: Seit nunmehr ungefähr vier Jahren ist er mit seiner Freundin Jemma Boskovich (23) liiert, die ihn meistens begleitet, sich aber nie ins Rampenlicht drängt - eine Gemeinsamkeit, die Ricciardo mit seinem künftigen Teamkollegen Sebastian Vettel hat, denn auch dessen Freundin Hanna Sprater ist für die Öffentlichkeit praktisch nicht existent...
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Re: Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

Beitrag von Steve Warson » 06.12.2013, 22:00

Redaktion hat geschrieben: Auch privat hat der Sonnyboy, übrigens begeisterter Sammler von Valentino-Rossi-Figuren, allen Grund zu lächeln: Seit nunmehr ungefähr vier Jahren ist er mit seiner Freundin Jemma Boskovich (23) liiert, die ihn meistens begleitet, sich aber nie ins Rampenlicht drängt - eine Gemeinsamkeit, die Ricciardo mit seinem künftigen Teamkollegen Sebastian Vettel hat, denn auch dessen Freundin Hanna Sprater ist für die Öffentlichkeit praktisch nicht existent...
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Dieser Absatz ist absolut super, dann noch diese Information über Vettel und seine Freundin einzustreuen, sowas von subtil, damit auch dieser noch sympathischer rüberkommt :o

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Re: Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

Beitrag von Kimi2k11 » 06.12.2013, 23:22

Heißt es nicht Sunnyboy?

Ist Perez dann Moneyboy? :mrgreen:
Kimi Raikkonen, Sebastian Vettel, Mika Hakkinen, Max Verstappen

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Re: Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

Beitrag von mrhsv123 » 06.12.2013, 23:49

Kimi2k11 hat geschrieben:Heißt es nicht Sunnyboy?

Ist Perez dann Moneyboy? :mrgreen:
:lol: Paydriver heißen jetzt Moneyboys
.

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Re: Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

Beitrag von Heisenberg » 07.12.2013, 09:44

Redaktion hat geschrieben: Und weil er sich dabei selbst nicht zu ernst nimmt und nie überheblich rüberkommt,
RbR hat richtig gehandelt ihn zu holen.... (...)

Ich muss zugeben das mir Ricciardos lustige und freundliche Art auch wirklich sehr sympathisch ist. Ich persönlich hoffe auch das er es vettel mal richtig gibt, so dass dieser bis aufs Äußerste gefordert wird. Und ich freu mich vor allem sehr drauf, wenn der ....zugegeben recht unwahrscheinliche Fall eintrifft.... und Ricciardo Vettel mehr als nur im Griff hat.

(...)
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Grund: Unsachlichen Müll entsorgt.

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Re: Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

Beitrag von Vitello Tonnato » 07.12.2013, 11:24

Wenn ihr die Userdiskussionen, Beleidigungen und unsachlichen Kommentare nicht lassen könnt, wird der Thread dauerhaft (!) geschlossen. Über weitere Konsequenzen werde ich mit der übrigen Moderation beratschlagen, wenn dieses Verhalten weiterhin überhand nimmt. - VT
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Re: Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

Beitrag von Sibi-Sib » 07.12.2013, 12:35

Steve Warson hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben: Auch privat hat der Sonnyboy, übrigens begeisterter Sammler von Valentino-Rossi-Figuren, allen Grund zu lächeln: Seit nunmehr ungefähr vier Jahren ist er mit seiner Freundin Jemma Boskovich (23) liiert, die ihn meistens begleitet, sich aber nie ins Rampenlicht drängt - eine Gemeinsamkeit, die Ricciardo mit seinem künftigen Teamkollegen Sebastian Vettel hat, denn auch dessen Freundin Hanna Sprater ist für die Öffentlichkeit praktisch nicht existent...
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Dieser Absatz ist absolut super, dann noch diese Information über Vettel und seine Freundin einzustreuen, sowas von subtil, damit auch dieser noch sympathischer rüberkommt :o
du hast dich verschrieben, aber zum glück bin ich ja da um dich rechtzeitig zu berichtigen...
du kannst ja nur "sutil" gemeint haben :mrgreen:

:lol: :lol: :lol:

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Re: Sonnyboy Ricciardo: Keine Angst vor dem Rummel

Beitrag von Steve Warson » 07.12.2013, 14:28

Sibi-Sib hat geschrieben:
Steve Warson hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben: Auch privat hat der Sonnyboy, übrigens begeisterter Sammler von Valentino-Rossi-Figuren, allen Grund zu lächeln: Seit nunmehr ungefähr vier Jahren ist er mit seiner Freundin Jemma Boskovich (23) liiert, die ihn meistens begleitet, sich aber nie ins Rampenlicht drängt - eine Gemeinsamkeit, die Ricciardo mit seinem künftigen Teamkollegen Sebastian Vettel hat, denn auch dessen Freundin Hanna Sprater ist für die Öffentlichkeit praktisch nicht existent...
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Dieser Absatz ist absolut super, dann noch diese Information über Vettel und seine Freundin einzustreuen, sowas von subtil, damit auch dieser noch sympathischer rüberkommt :o
du hast dich verschrieben, aber zum glück bin ich ja da um dich rechtzeitig zu berichtigen...
du kannst ja nur "sutil" gemeint haben :mrgreen:

:lol: :lol: :lol:
Ne, Sutil ist der einzige Rennfahrer, mit dem meine Frau was anfangen kann: der heißt doch so ähnlich wie ein Waschmittel :mrgreen:

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