Millionenklage: Ex-Berater verklagt Daniel Ricciardo

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F1Schlaumeier
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Re: Millionenklage: Ex-Berater verklagt Daniel Ricciardo

Beitrag von F1Schlaumeier » 25.07.2019, 19:29

RedBull_Formula1 hat geschrieben:
F1Schlaumeier hat geschrieben:
RedBull_Formula1 hat geschrieben:25 Millionen für einen der nie Weltmeister war, ist schon heftig.

Die Weltmeister Vettel, Hamilton, Rosberg, Kimi und in den Jahren zuvor Alonso, Button, Schumacher, Häkkinen etc. haben alle ein relativ üppiges Gehalt bekommen, aber das war immer darauf zurückzuführen, dass diese Personen halt Weltmeister sind und Prestige/PR etc. in das Team einbringen.
Gut, aber PR ist ja nicht alles. Sowohl Red Bull als auch Renault sind in der F1, um die PR über Erfole auf der Strecke zu erzielen. Da will man natürlich in erster Linie keinen berühmten, sondern einen guten Fahrer.

Da Ricciardo besser als Vettel fährt, könnte man genauso gut sagen, dass 25 Mio sehr wenig sind, da selbst Vettel mehr verdient. Wie gesagt, Prestige ist nicht alles.
PR ist so gut wie alles für Werksteams in der F1. Nur deswegen sind die Werksteams in der F1. Ich würde das nicht unbedingt erfolgreich nennen, was Renault zurzeit so fabriziert. Mit einem Sainz/Ocon würde man aktuell wahrscheinlich nicht schlechter dastehen und die würden wohl nur einen Bruchteil von Ricciardos Gehalt verdienen.

Ich halte nicht so viel von Ricciardo seit 2017. Deiner Logik nach müsste ein Hülkenberg in etwa genauso viel verdienen wie ein Ricciardo, aber ich bin mir sicher, dass Hulk nicht mehr als max. 7 Millionen macht.

PR, Prestige und ein Weltmeister im Team wurde schon immer mit viel Geld erkauft. Bei Ferrari geht schon seit langem das Gerücht um, dass immer mind. ein Weltmeister im Team sein muss.
Mein Satz "PR ist ja nicht alles" war eventuell ein bisschen dämlich formuliert. Im Prinzip ist PR schon alles, da geb ich dir Recht. Nur eben nicht ausschließlich die PR, die mit der Prestige des Fahrers einhergeht. So meinte ich das. Wie gesagt: Teams wie RB und Renault haben höhrere Ambitionen und wollen vorallem mit Ergebnissen Schlagzeilen machen. Das ist einfach ein anderer (& wirkungsvollerer) Weg, um die gewünschte PR zu erzielen. Und dafür ist ein fähiger Rennfahrer noch immer ein recht wichiger Baustein. Somit können gute Leistungen auch ein hohes Gehalt rechtfertigen.

Klar bringt ein WM auch unabhängig von seiner Leistung eine gewissen Medienaufmerksamkeit und mir ist auch völlig klar, dass die Fahrer nicht (nur) nach Fähigkeiten bezahlt werden. Das will ich ja auch gar nicht abstreiten. Meine Kernaussage bestand lediglich darin, dass die Anzahl der WM-Titel nicht der einzige Faktor für die Gehaltssumme darstellt. Aber genausowenig ist das Können hinterm Lenkrad der einzige Faktor, wie das Vettel-Beispiel zeigen sollte.

Darin, dass Hülkenberg chronisch unterbezahlt und -bewertet wird, sind wir uns dann ja einig. :)

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