360-Grad-View, Visor-Cam, Netflix: Formel 1 wird modern

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GenauDer
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Re: 360-Grad-View, Visor-Cam, Netflix: Formel 1 wird modern

Beitragvon GenauDer » 08.03.2019, 01:35

EffEll hat geschrieben:Ja, die Core 2 Duo und Quad waren tolle CPU und lösten den Athlon x64 vom Thron ab.
Mein erster war der Q6600. Der ließ sich auch so wundebar einfach über den FSB übertakten. Einfach FSB anheben, Teiler für den RAM anpassen, und schon hatte man CPU Spieleleistung satt. Da kam mir auch die ersten GraKa der >500€-Klasse ins Haus. Erst zwei ATI X1870 im Crossfire Verbund, später dann die neue nVidia 8800GTX, die ich später auf zwei SLI 9800GTX aufstockte. Da war ich auch dem Benchmarking verfallen. Ich gab viel Geld dafür aus, in 3D Mark 2006 ganz oben in den Ranglisten zu stehen. Selbst vor Trockeneiskühlung schreckte ich nicht zurück.

Cool! Erstens werden beim Lesen grad Erinnerungen wach, zweitens finde ich immer cool, wenn man so eine Sportliche Einstellung zum Overclocking betreibt. Ich selbst habe es ja immer nur möglichst stabil gebraucht (schnell natürlich auch, man will ja spielen). Zu den Voodoo Zeiten haben wir auch Overclocking Wettbewerbe geführt, aber gewonnen habe ich dann doch nur in den Spielen selbst.
EffEll hat geschrieben:Später baute ich mir mit dem günstigen C2D e7200 einen HTPC. Zusammen mit der letzten GraKa mit ATI Brand (nach AMD Übernahme) HD4850 (single Slot), einem schicken µATX Gehäuse und Mainboard, semi passiver CPU Kühlung und trotzdem OC @3,8 GHz, ein echter (leiser) Blickfang im Wohnzimmer. Dank Xbox 360 PC Controller war Gaming auf dem Fernseher damit ein Traum. Zusammen mit den ersten Blu-ray Laufwerken eine tolle Heimkinozentrale und das für unter 1500€. Blu-ray Player kosteten damals allein schon rund 1000€.
Ich denke du merkst, dassa ich PC Hardware über alles liebe. Aber auch Smartphones interessieren mich sehr. Eigentlich jedwede Technik. Was die aktuellen ARM Prozessoren leisten, auch in Hinsicht auf deren Effizienz, ist beeindruckend. Auch wenn die Cortex Architektur vorgegeben wird. Jeder Hersteller kocht sein eigenes Süppchen daraus.

Bitte, ich glaube wir haben dann aneinander vorbeigeredet: auf keinen Fall wollte ich Smartphones schlechtreden. Ich finde es im absolut höchsten Maße beeindruckend, dass man im Prinzip einen Computer, der alles kann und mit dabei hat in der Handfläche unterkriegt. Ich selbst würde dafür zwar kaum Geld ausgeben, weil ich wie beschrieben eh an einem PC sitze, aber trotzdem finde ich es faszininierend (natürlich auch besorgniserregend, denkt man an die Nachteile).
Ich kenne aber den Eindruck - da ich nebenbei unterrichte - etwa von SchülerInnen, die lieber am Smartphone arbeiten, weil sie die Computer als Lahm empfinden. Erst nach einer gewissen Einarbeitungszeit legen sie dann doch das Smartphone weg: ein 27 Zoll Bildschirm auf den man mehrere Fenster darstellen kann (und die "Apps" haben auch alle Funktionien) ist nunmal doch wesentlich "schneller" insgesamt, wenngleich auf unseren alten Geräten nicht alles so flott reagiert.

Meine PC Geschichte ist auch bewegt. Begonnen hat es mit einem
C64, weiter gings mit einem
486SL Monochrom Laptop von IBM
150er Pentium,
1400 Tualatin S (Pentium 3 Servervariante)
Athlon 64 3500 und 4850e (samt integrierter GPU)
i7 920 (taktet bei bedarf auf 4Ghz). 10 Jahre alt und tut noch immer seinen Dienst.
Sowie verschiedene Intels danach. Bald hoffentlich ein Ryzen 3xxx oder 4xxx. Mal schauen.

Außerdem hatte ich auf der Universität ein Forschungsprojekt zum Thema "Supercomputer" - wir haben einen Supercomputer aus lauter PS3s im Verbund gebaut. Und auch einen Raytracer für die R600 geschrieben.

Meine GPU Historie ist auch nicht unbewegt. Von einer March 64 (ATI) über eine Voodoo, Voodoo 2, Voodoo 5, Radeon 9700, X800XL, 5850, 7970... und meine Frau hat jetzt eine Geforce 1060.


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