Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

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Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von Redaktion » 03.11.2010, 16:42

Nicolas Todt prangert die Tatsache an, dass junge Fahrer ohne Geld nicht mehr in die Formel 1 kommen - Nick Heidfeld warnt vor "Blendern" © xpb.cc Nicolas Todt mit seinem Schützling Jules Bianchi, seit Anfang 2010 Ferrari-Junior (Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 erholt sich langsam wieder von den Folgen der Wirtschaftskrise, die freiwilligen Sparmaßnahmen der Teams wurden sogar schon aufgelockert und dafür bis 2017 verlängert. Aber ganz spurlos ist die Panik auf den Finanzmärkten nicht an der Königsklasse vorbeigezogen. So ist zum Beispiel die Berufsgruppe der Bezahlfahrer deutlich präsenter als früher.Mit Sergio Pérez, Pastor Maldonado und Vitaly Petrov bewerben sich gleich drei Piloten um 2011er-Cockpits, deren Mitgift im zweistelligen Millionenbereich liegen soll, während auch Jérôme D'Ambrosio, Sakon Yamamoto und Karun Chandhok erhebliche Summen mitbringen würden. Mindestens sechs Fahrer also, deren Hauptargument im Kampf um ein Formel-1-Cockpit der Geldkoffer ist - macht theoretisch ein Viertel des Starterfeldes.Fast jeder muss Geld mitbringenDazu kommen noch Fahrer wie Adrian Sutil, Kamui Kobayashi, Pedro de la Rosa, Christian Klien und Bruno Senna, die ihr zweifellos vorhandenes Talent mit Sponsorengeldern aufwerten, oder Kandidaten vom Schlage Paul di Resta, Sébastien Buemi und Jaime Alguersuari, die von einem namhaften Automobilhersteller oder Unternehmen unterstützt werden. Komplett aus eigener Kraft schafft es heutzutage kaum noch jemand in die Formel 1.Bezahlfahrer gibt es schon seit Jahrzehnten. Selbst Niki Lauda brauchte 1971 2,5 Millionen Schilling (umgerechnet gut 180.000 Euro) der österreichischen Raiffeisen-Bank, um ein March-Formel-1-Cockpit zu ergattern, bei Michael Schumacher half 1991 Mercedes tatkräftig nach und für Mark Webber machte seinerzeit der frühere Minardi-Teamchef Paul Stoddart die Geldbörse auf. Das beweist, dass Bezahlfahrer keineswegs automatisch talentbefreit sein müssen.Aber: "Ich mache mir große Sorgen, denn bis vor ein paar Jahren stiegen Fahrer noch aus eigener Kraft in die Formel 1 auf", so Nicolas Todt, Manager von Felipe Massa und GP2-Talent Jules Bianchi, gegenüber 'Autosprint'. "Die Fahrer, die es dank Bankgarantien schafften, waren sporadisch und kamen meistens nur bei kleinen Teams unter." Doch heute ziehen sogar Teams wie Renault (Petrov) und Williams (Maldonado) sogenannte Paydriver in Erwägung."Wegen der weltweiten Wirtschaftskrise und den Schwierigkeiten, die kleine und mittlere Teams haben, ihr Budget zu finden, haben es plötzlich auch die besten Nachwuchsfahrer sehr schwer, ihren Weg in die Grand-Prix-Szene zu finden. Ich als Manager kann sagen: Heute braucht man schon in niedrigeren Kategorien erhebliche Summen, sodass gute und wichtige Ergebnisse keine Zukunft in der Formel 1 garantieren", erklärt Todt."Heutzutage", findet der Sohn von FIA-Präsident Jean Todt, "ist es paradoxerweise sogar schwieriger, in die Formel 1 zu kommen, obwohl es mehr Cockpits gibt." Denn die Aufstockung von zehn auf zwölf Teams brachte nicht nur mehr freie Plätze mit sich, sondern auch mehr Chancen für Bezahlfahrer, ein Cockpit zu ergattern. So hat man bei einem Team wie HRT oder Virgin ohne Mitgift gar keine Chance mehr, überhaupt in Betracht gezogen zu werden.Sauber: Pérez statt HeidfeldDas macht inzwischen sogar etablierten Fahrern wie Nick Heidfeld zu schaffen, denn der Deutsche muss sein Sauber-Cockpit am Saisonende für Pérez räumen. Der mexikanische GP2-Vizemeister bringt Telmex als Sponsor mit. "Leider geht es in der Formel 1 nicht ausschließlich um das Fahrkönnen und das technische Verständnis, sondern es sind auch andere Faktoren involviert", seufzt Heidfeld, der für 2011 auf Arbeitssuche ist.Und er bekrittelt: "Ich habe in der Vergangenheit miterlebt, dass Fahrer behaupten, sie bringen fünf, zehn, 20 Millionen mit. Ich verstehe nicht, wie die Teams immer wieder darauf hereinfallen! Am Jahresende haben sie genau nichts von dem Geld gesehen außer leeren Bankgarantien. Von außen betrachtet frage ich mich, wie diese Taktik immer wieder funktionieren kann. Daher hoffe ich, dass sie sich nicht auf Geld einlassen, das noch nicht da ist." © GP2 Talentiert und mit Sponsorengeldern im Gepäck: GP2-Champ Pastor Maldonado So stand Petrov diesen Sommer schon auf der Abschussliste von Teamchef Eric Boullier, weil seine zweite große Rate zu spät überwiesen wurde. Doch wenig später gab Renault einen neuen russischen Sponsor bekannt - und plötzlich war klar, dass Petrov zumindest diese Saison beenden darf. Junge Talente, die kein Geld mitbringen - und die gibt es noch, auch wenn sie zugegebenermaßen immer seltener werden -, bleiben da auf der Strecke.Todt nennt ein konkretes Beispiel: "Ich hoffe, dass Jules Bianchi 2011 eine gute Saison in der GP2 zeigen kann. Wenn ich aber keinen Sponsor oder Finanzier für ihn finde, dann habe ich keine Sicherheit, ihn in die Formel 1 zu bekommen, selbst wenn er die Serie dominieren sollte." Im Gegenteil ist es eher schon Usus geworden, dass sogar für ein GP2-Cockpit nicht das Talent, sondern das Geld ausschlaggebend ist, schließlich müssen die Teams von ihren Einnahmen leben.Nicht zuletzt deswegen findet derzeit seiner Meinung nach ein Veränderungsprozess statt: "In der Zukunft sehe ich die besten Chancen für Fahrer, die Ergebnisse und Sponsoren kombinieren können, oder für solche, die sich in einem sehr jungen Alter an Red Bull, McLaren oder Mercedes binden, denn ohne wirtschaftliche Unterstützung geht es nicht mehr", hält Todt fest und malt schwarz: "Für alle anderen Fahrer wird es viel schwieriger..."
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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von ultrAslan93 » 03.11.2010, 16:49

Das ist eine sehr schlechte Entwicklung, die die Formel 1 gerade durchmacht. Hoffentlich verbessert sich bald die wirtschaftliche Lage der gesamten Welt und somit auch der Formel 1, damit das Können eines Fahrers im Vordergrund steht und nicht nur sein Portmonee. Ganz ausschließen wird man Paydriver allerdings nicht, denn es wird immer kleine Teams geben, die auf zumindestens einen Paydriver angewiesen sein werden. :wink:
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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von i_love_ferrari » 03.11.2010, 17:30

Das ist ein sehr enormer Fehler, denn sollte ein Team in 10 Jahren nach diesen Bedinungen ein Topfahrer bringen schauen die anderen alt aus.
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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von ferrar! freak » 03.11.2010, 17:32

Naja Petrov hat ja mehr gekostet (Punkte/Unfälle) als er bezahlt hat. Allein der Korea crash war wahrscheinlich teurer!

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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von Jojo » 03.11.2010, 17:35

Ich frage mich immer warum die Talente aus den "unteren" Klassen nicht auch die zahlungskräftigen Sponsoren an Land ziehen bzw mit an Bord haben. Ein Fahrer der vorne in F1 mitfährt hat doch einen viel besseren Werbeeffekt. Verkehrte Welt F1. Statt dessen Petrov und Chandok :thumbs_down:
Kimi kannst Du ein bisschen was sagen? "Yeah, eins, zwei... drei..."

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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von Epicure » 03.11.2010, 17:44

Vielleicht sollte es Nick auch mal in Erwägung ziehen, mit "leeren" Bankgarantieen zu versuchen einen Platz zu ergattern. Wenn andere Fahrer damit Erfolg haben, warum dann nicht auch er? Aber an seiner Stelle würde ich ganz schnell mal den Manager wechseln.. :thumbs_down:

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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von Jarno Trulli » 03.11.2010, 18:17

Welche Paydriver haben wir eigentlich momentan ind er Formel 1?

- Petrov
- Yamamoto
- (Chandhok)

dazu kommen Perez und D´Ambrosio, aber Petrov und Yamamoto wackeln heftig, Chandhok sowieso.

Außerdem steht Maldonado noch im ernsthaften Gesprächen mit Williams.

Ich würde tippen, dass nächstes Jahr maximal 4 von denen fahren - Perez, Maldonado, Yamamoto und D´Ambrosio

Also das finde ich jetzt nicht übermäßig bei so einem großem Fahrerfeld.
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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von ferrar! freak » 03.11.2010, 18:22

Jarno Trulli hat geschrieben:Welche Paydriver haben wir eigentlich momentan ind er Formel 1?

- Petrov
- Yamamoto
- (Chandhok)
-Alonso

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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von Lichtbringer » 03.11.2010, 18:23

Man muss ja nicht mal auf einen Paydriver angewiesen sein... Schauen wir mal auf Renault. Die Finanzierung des Teams steht und mit Kubica hat man einen guten Fahrer, der mit entsprechendem Material vermutlich auch um den Titel fahren würde. Und dann kam Petrov, mit einem zweistelligen Millionenbetrag winkend...

Klar, Petrov fabriziert viel Schrott und kostet auch einiges an Geld... Aber erstmal hat man die Scheine von ihm und alleine das zählt :wink: Denn: Wenn man damit heute ein Auto bauen kann, mit dem Kubica das Spitzenfeld aufmischt, hat man neue Sponsoren und Chancen für morgen im Boot!

Das "Ja, aber ein zweiter guter Fahrer würde Punkte holen und man könnte gegen Mercedes in der KWM kämpfen"-Argument ist auch nur halb wahr... Natürlich könnte man mit diesem Renault und einem zweiten guten Fahrer gegen Mercedes kämpfen und würde sie vermutlich sogar schlagen. Aber gäbe es diesen Renault denn auch ohne das Geld von Petrov? Remember: Zweistelliger Millionenbetrag! Da kann man einiges mehr in die Entwicklung des Autos stecken, was sich doch auch hoffentlich auf der Strecke bemerkbar macht. Eine mögliche Paarung Kubica/Heidfeld ohne Sponsorenpakete, hätte vielleicht nur bewirkt, dass Kubica und Heidfeld auf Schumacher-Niveau rumgegurkt wären, weil das Auto einfach schlechter entwickelt und langsamer wäre.

Vielleicht hätte man Mercedes ja trotzdem geschlagen und ein paar Kröten mehr aus dem KWM-Topf bekommen. Das interessiert die Sponsoren aber nicht. Die Sponsoren interessieren Podiumsplatzierungen, in Saisonhighights wie Monaco und Spa. Und genau die hätte Kubica ohne Petrovs Geld vielleicht nie erreichen können :!:

Paydriver sind also auch für Mittelfeldteams interessant, welche einen Topfahrer haben, um den sie das Team aufbauen wollen.
ferrar! freak hat geschrieben:
Jarno Trulli hat geschrieben:Welche Paydriver haben wir eigentlich momentan ind er Formel 1?
[...]
-Alonso
Der mieseste von allen :evil:
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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von Jarno Trulli » 03.11.2010, 18:24

ferrar! freak hat geschrieben: -Alonso
war klar, dass sowas kommt, aber mal ernsthaft:

Alonso ist kein klassischer Paydriver. Ohne sein Können wäre er auch mit nochsoviel Geld nicht nach Ferrari gekommen. Er ist einfach gut und das war wohl das ausschlaggebende Argument - völlig zurecht, wenn er die WM anführt, dass er nun noch Santander mitbringt ist sozusagen ein Bonus für Ferrari
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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von Polyphony » 03.11.2010, 18:25

Jarno Trulli hat geschrieben:
ferrar! freak hat geschrieben: -Alonso
war klar, dass sowas kommt, aber mal ernsthaft:

Alonso ist kein klassischer Paydriver. Ohne sein Können wäre er auch mit nochsoviel Geld nicht nach Ferrari gekommen. Er ist einfach gut und das war wohl das ausschlaggebende Argument - völlig zurecht, wenn er die WM anführt, dass er nun noch Santander mitbringt ist sozusagen ein Bonus für Ferrari
Zumal Alonso nicht Santander mitbringt sondern Santander Alonso, dafür bräuchte es doch auch wieder eine neue Bezeichnung oder :mrgreen:

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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von RedBullTrinker » 03.11.2010, 18:35

Also ganz so einfach ist die Sache mit Petrov nicht :)
Soweit ich mitbekommen habe, hat er die Hälfte des Geldes privat aufgebracht, die andere Hälfte stammt über Putin in Form von Sponsoring von Lada (oder so ähnlich, kenn keine großartigen Details).
Nun ist Renault aber mit derzeit 25% und u.U. ab Jahresende mit 50% + 1 Großaktionär von Lada, sprich die zahlen sich einen Teil der "PayDriver" Millionen eh selber :)
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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von madvayner » 03.11.2010, 18:38

gibt es einen aktuellen "paydriver", der in einer unteren rennserie gar nichts gerissen hat? :ninja:
- If in doubt... FLATOUT (Colin McRae)

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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von jaghatai » 03.11.2010, 19:03

Find den Trend auch bedenklich,aber es ist ja nicht so das die Paydriver garkein Talent hätten,Petrov ist unerfahren,und Yamamoto und Chandokh fahren wegen nem miesen Auto hinterher....

Und unabhängig davon ob Alonso nun n Paydriver ist oder nicht,er ist auch einer der besten Fahrer in der Formel 1,das muss man der fairness halber sagen,egal ob man ihn mag oder nicht (ich mag den ja auch nicht)

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Re: News: Manager klagt: Bezahlfahrer nehmen Überhand

Beitrag von Thebastjan » 03.11.2010, 19:24

Lichtbringer hat geschrieben: Klar, Petrov fabriziert viel Schrott und kostet auch einiges an Geld... Aber erstmal hat man die Scheine von ihm und alleine das zählt :wink: Denn: Wenn man damit heute ein Auto bauen kann, mit dem Kubica das Spitzenfeld aufmischt, hat man neue Sponsoren und Chancen für morgen im Boot!
Hat Renault das Geld von Petrov bisher wirklich was genutzt? Er kam ja erst zu Beginn der Saison dazu. Und das der Renault im Verhältnis besser geworden ist sehe ich nicht unbedingt. Aber stimmt schon, mit Geld kann man was Anfangen. Vielleicht sieht mans ja nächste Saison.
ferrar! freak hat geschrieben:Naja Petrov hat ja mehr gekostet (Punkte/Unfälle) als er bezahlt hat. Allein der Korea crash war wahrscheinlich teurer!
Wahrscheinlich nicht. Kann mir nicht vorstellen, dass so ein Unfall 10 Mio kostet. Ansonsten wäre das angestrebte Budget von 40 Mio wirklich knapp bemessen ;)
135 Starts, 45 Poles, 39 Siege, 23 schnellste Rennrunden, 4 WM-Titel. Tendenz steigend, zumindest bei den Starts ;)

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