Warum kürzere Rennen ein Thema sind

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Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von Redaktion » 19.08.2010, 17:22

Die FOTA-Umfrage enthüllt interessante Statistiken: Warum über kürzere Rennen nachgedacht wird, wo es die meisten Fans gibt und was diese sich wünschen © xpb.cc Eine Verkürzung der Rennen wird seit einigen Monaten ernsthaft angedacht (Motorsport-Total.com) - Im Zuge der geplanten Reform der Formel 1 wurde in den vergangenen Monaten auch recht ernsthaft über eine Verkürzung der Rennen diskutiert. Dabei handelt es sich jedoch keineswegs um ein Hirngespinst der Teamvereinigung FOTA, sondern offenbar um eine Reaktion auf einen von Zuschauerseite geäußerten Wunsch.Denn laut einer repräsentativen Umfrage, die die FOTA zwischen 2. und 15. Februar 2010 unter fast 90.000 Teilnehmern auf der ganzen Welt durchgeführt hat, schauen nur 43 Prozent der Durchschnittsbevölkerung die Rennen von der ersten bis zur letzten Runde. Im Kreise der eingefleischten Formel-1-Fans sind dies immerhin 85,4 Prozent. Da liegt der Gedanke natürlich nahe, die Rennen zu verkürzen.Interessant auch, dass die klare Mehrheit der Zuschauer (61 Prozent) weiterhin aus Europa und dem Mittleren Osten kommt. Dem gegenüber stehen 27 Prozent aus dem Asien/Pazifik-Raum und zwölf Prozent aus Nord- und Südamerika. 2009 gab es jedoch einen Zuschauereinbruch um 25,6 Prozent innerhalb der repräsentativen Bevölkerung und um 5,6 Prozent unter den eingefleischten Formel-1-Fans, die weniger Rennen geschaut haben als in den Jahren davor.Zudem kamen im Rahmen der Umfrage klare Forderungen zutage. So wünschen sich zum Beispiel 65,7 Prozent der repräsentativen Bevölkerung und 85,8 Prozent der Fans Formel-1-Übertragungen in HD-Qualität. Ebenfalls eine klare Mehrheit (50,5 beziehungsweise 81,7 Prozent) spricht sich für den Erhalt von Traditionsstrecken wie Monte Carlo, Monza, Silverstone und Spa-Francorchamps aus, während 44,9 beziehungsweise 62,2 Prozent (!) das neue Punktesystem begrüßen.Am wichtigsten sind natürlich die Ansichten der repräsentativen Bevölkerung, denn die eingefleischten Fans hat die Formel 1 ohnehin auf ihrer Seite. Diesbezüglich erwähnenswert: 53,8 Prozent halten Überholmanöver für extrem wichtig, 53 Prozent plädieren für leistbare Eintrittspreise, 44,2 Prozent wünschen sich, dass der Fahrer eine größere Rolle spielt, 32,4 Prozent freuen sich über technische Innovationen und 29,8 Prozent finden, dass es in der Königsklasse zu viel Politik gibt.Die komplette Auswertung der FOTA-Umfrage (36 Seiten) finden Sie als PDF-Datei auf 'Motorsport-Total.com'.
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von Erdnusskern » 19.08.2010, 17:26

Na klar, Rennen verkürzen weil irgendwelche Deppen, die sowieso nur den Start schauen, das Rennen nicht zu Ende sehen möchten.

Passen wir die Fußballregeln doch auch nach den Geschmäckern der Teilzeit-Fans-der-WM/EM an, die ansonsten nur mit den Augen rollen wenn es um Fußball geht. Wo ist der Kotzsmile?

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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von renele » 19.08.2010, 17:50

klar 5-10 min kürzere rennen dafür dann aber 5 mehr im jahr und ich wär zufrieden
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von fußpilz » 19.08.2010, 17:57

Das Rennwochenende ist sowieso immer so kurz. Und dann nochmal kürzer machen. Ist ja nicht so, das nie was passiert während dem Rennen. Bitte nicht die Rennen abkürzen. Aber was mal nee gute Idee wäre. Einheitsautos. Jeder bekommt das gleiche Material und fährt unter gleichen Bedingungen. Dann würde das ewige Diskutieren, wer der bessere Fahrer ist, endlich aufhören.
Zuletzt geändert von fußpilz am 19.08.2010, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von ryx » 19.08.2010, 17:57

Erdnusskern hat geschrieben:Na klar, Rennen verkürzen weil irgendwelche Deppen, die sowieso nur den Start schauen, das Rennen nicht zu Ende sehen möchten.

Passen wir die Fußballregeln doch auch nach den Geschmäckern der Teilzeit-Fans-der-WM/EM an, die ansonsten nur mit den Augen rollen wenn es um Fußball geht. Wo ist der Kotzsmile?
:thumbs_up: :lol: Musste schon ein wenig lachen bei dem Kommentar, aber er trifft zu 100% die Wahrheit :)

Der letzte Absatz hat mich doch etwas schockiert:
Diesbezüglich erwähnenswert: 53,8 Prozent halten Überholmanöver für extrem wichtig, 53 Prozent plädieren für leistbare Eintrittspreise, 44,2 Prozent wünschen sich, dass der Fahrer eine größere Rolle spielt, 32,4 Prozent freuen sich über technische Innovationen und 29,8 Prozent finden, dass es in der Königsklasse zu viel Politik gibt.
Nur etwas über die Hälfte hält Überholmanöver für wichtig und nur knapp 30% finden, dass zu viel Politik betrieben wird (zb Reglementänderungen). Unter welcher "Expertengruppe" wurde die Umfrage bitteschön durchgeführt :eh2:. Das mit den Eintrittspreisen ist verständlich, die sind deutlich zu hoch. :stare:
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von Wayne » 19.08.2010, 18:10

Redaktion hat geschrieben: Am wichtigsten sind natürlich die Ansichten der repräsentativen Bevölkerung, denn die eingefleischten Fans hat die Formel 1 ohnehin auf ihrer Seite.
Mit einem solch selbstsicheren Gedanken wäre ich aber ganz vorsichtig. Gerade die eingefleischten Fans sind es nämlich, die die Formel 1 zu verlieren droht, sollte sie ihren jetzigen Kurs beibehalten.

Den Gelegenheitsfan, der ähnlich den WM-Fanatikern nur alle paar Rennen aus seinem Loch gekrochen kommt und sich kürzere Rennen mit mehr Überholmanövern wünscht, kümmert es nicht, ob Traditionsrennstrecken in die Wüste geklatschten Großevents weichen müssen, bei denen die Autos allenfalls eine nette Beigabe sind, es kümmert ihn nicht, dass den neuen Teams Steine in den Weg gelegt werden wie in der Sage dem guten Sisyphos - hauptsache er kann sich über sie aufregen, weil sie ja ein paar Sekunden zu langsam sind - und es kümmert ihn auch nicht, dass die Formel 1 zu einem Witz einer Reglementierung, Verenheitlichung und Verweichlichung verkommt.
Diesen "Fan" wird man so schnell nicht verlieren".

Dem eingefleischten Fan der Formel 1 allerdings blutet bei all diesen Sachverhalten das Herz, wenn er mit ansehen muss, wie der Sport immer mehr einer krudelen Selbstprofilierung, einer Geldscheffelei und Politisierung weicht, die jedem Finanzmogul das Wasser im Munde zusammenlaufen liesse.

Man sollte sich von Seiten der FOTA, FIA, FOM und wer weiss, welch obskure Organisationen Herr Ecclestone dort noch einschleusen möchte, der Gewogenheit des Fans also nicht zu sicher sein, das Eis auf dem wandelt ist dünn.
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von Wayne » 19.08.2010, 18:19

ryx hat geschrieben: Der letzte Absatz hat mich doch etwas schockiert:
Diesbezüglich erwähnenswert: 53,8 Prozent halten Überholmanöver für extrem wichtig, 53 Prozent plädieren für leistbare Eintrittspreise, 44,2 Prozent wünschen sich, dass der Fahrer eine größere Rolle spielt, 32,4 Prozent freuen sich über technische Innovationen und 29,8 Prozent finden, dass es in der Königsklasse zu viel Politik gibt.
Nur etwas über die Hälfte hält Überholmanöver für wichtig und nur knapp 30% finden, dass zu viel Politik betrieben wird (zb Reglementänderungen). Unter welcher "Expertengruppe" wurde die Umfrage bitteschön durchgeführt :eh2:. Das mit den Eintrittspreisen ist verständlich, die sind deutlich zu hoch. :stare:
Die "Expertengruppe" waren zum einen Leute wie wir, die sich auch aktiv mit der Formel 1 befassen, aber zu einem Großteil wohl auch der gemeine Fan, der von der Politik in der Formel 1 nichts mitbekommt, weil ihm die Rennen zu lang sind :lol:

Was die Überholmanöver angeht, so muss ich sagen, dass mich diese knappe Mehrheit nicht überrascht, ich bin selbst jemand, der mit der Anzahl der Ü-Manöver in der Formel 1 bestens gesättigt ist. Das kann man ganz gut mit Fußball vergleichen, eine Partie wird nicht besser, je mehr Tore dort fallen.

Der Reiz der F1 ist es doch, dass das Überholen dort noch eine echte Herausforderung darstellt und nicht jeder dahergelaufene Helmträger das Feld von hinten aufrollen kann.
Es ist die Spannung eines rundenlangen Zweikampfes, die der Formel 1 ihre Würze verleiht, wenn ich aneinander vorbeifahrende Autos en masse sehen will, gehe ich zu den Amis ins Oval - oder noch einfacher, auf die Autobahn.
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von Horst » 19.08.2010, 18:44

Wayne hat geschrieben:Was die Überholmanöver angeht, so muss ich sagen, dass mich diese knappe Mehrheit nicht überrascht, ich bin selbst jemand, der mit der Anzahl der Ü-Manöver in der Formel 1 bestens gesättigt ist. Das kann man ganz gut mit Fußball vergleichen, eine Partie wird nicht besser, je mehr Tore dort fallen.

Der Reiz der F1 ist es doch, dass das Überholen dort noch eine echte Herausforderung darstellt und nicht jeder dahergelaufene Helmträger das Feld von hinten aufrollen kann.
Es ist die Spannung eines rundenlangen Zweikampfes, die der Formel 1 ihre Würze verleiht, wenn ich aneinander vorbeifahrende Autos en masse sehen will, gehe ich zu den Amis ins Oval - oder noch einfacher, auf die Autobahn.
Ein Rennen ist doch eigentlich nur dann interessant wenn auch was auf der Strecke passiert. Egal ob jetzt ein technischer Ausfall, Zweikampf oder Überholmanöver, wenn jeder wie auf der Perlenschnur aufgereiht fährt, ist das Rennen richtig langweilig, selbst wenn jeder Pilot mit höchsten Niveau am Limit fährt.
Und wenn nach der Hälfte des Rennens die Abstände zwischen den einzelnen Autos so groß sind, dass es keine Angriffe mehr gibt, ist es ja klar, dass viele kürzere Rennen sehen wollen.
Also sind wir wieder beim Thema, "wie macht man am besten das Überholen einfacher, damit ein rennen auch nach einer Stunde noch spannend ist".

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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von Wayne » 19.08.2010, 18:58

Horst hat geschrieben: Ein Rennen ist doch eigentlich nur dann interessant wenn auch was auf der Strecke passiert. Egal ob jetzt ein technischer Ausfall, Zweikampf oder Überholmanöver, wenn jeder wie auf der Perlenschnur aufgereiht fährt, ist das Rennen richtig langweilig, selbst wenn jeder Pilot mit höchsten Niveau am Limit fährt.
Und wenn nach der Hälfte des Rennens die Abstände zwischen den einzelnen Autos so groß sind, dass es keine Angriffe mehr gibt, ist es ja klar, dass viele kürzere Rennen sehen wollen.
Also sind wir wieder beim Thema, "wie macht man am besten das Überholen einfacher, damit ein rennen auch nach einer Stunde noch spannend ist".
Du hast natürlich insofern Recht, als dass Rennen wie beispielsweise Bahrain diesen Jahres eine Schlaftablette sind, wenn die Autos wie Kugeln am Rosenkranz hintereinander herzuckeln und die Abstände sich irgendwann so einependeln, dass man einen Positionsgewinn vergessen kann.

Allerdings kann es doch auch nicht das Wahre sein, dass der Hintermann ohne große Anstrengung am vorderen Fahrer vorbeikommt, dann müsste man die Pole ja schon bald ans Ende des Feldes stellen. Man nehme nur mal den Türkei GP diesen Jahres: Wie viele Überholmanöver in der Spitzengruppe hatten wir noch gleich nach den Boxenstopps? Drei. Und eines davon ging auch noch in die Hose.
Die Formel 1 lebt meiner Meinung nach von der Spannung der Zweikämpfe, die sich auch mal rundenlang hinziehen können, siehe Barrichello und Schumacher in Ungarn. Wäre der gute Rubens da locker flockig vorbeigezogen, wären uns Runden und ein Manöver voller Nervenkitzel und Haaresträuben entgangen.

Es gilt also, den richtigen Kompromiss zu finden, zwischen "Überholen vereinfachen" und "Überholen nicht zu einfach machen". Es muss wieder möglich sein, richtige Zweikämpfe auszufighten, bei denen man sich, einmal überholt, auch noch einmal hinter den Kontrahenten klemmen und ein Gegenmanöver starten kann.
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von tobi never.loses » 19.08.2010, 19:02

fußpilz hat geschrieben:Das Rennwochenende ist sowieso immer so kurz. Und dann nochmal kürzer machen. Ist ja nicht so, das nie was passiert während dem Rennen. Bitte nicht die Rennen abkürzen. Aber was mal nee gute Idee wäre. Einheitsautos. Jeder bekommt das gleiche Material und fährt unter gleichen Bedingungen. Dann würde das ewige Diskutieren, wer der bessere Fahrer ist, endlich aufhören.
Einheitsautos würde ich nicht gut finden.. ich mein die Technik gehört auch zum Sport, und somit auch die stetige Suche nach Innovationen.
Mit Einheitsautos würde es solche Ideen wie den F-Duct oder soo net mehr geben, zumindest nicht als genialer Schachzug :wink:

Aber die Rennlänge finde ich auch ok :thumbs_up:

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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von fußpilz » 19.08.2010, 19:07

tobi never.loses hat geschrieben:
fußpilz hat geschrieben:Das Rennwochenende ist sowieso immer so kurz. Und dann nochmal kürzer machen. Ist ja nicht so, das nie was passiert während dem Rennen. Bitte nicht die Rennen abkürzen. Aber was mal nee gute Idee wäre. Einheitsautos. Jeder bekommt das gleiche Material und fährt unter gleichen Bedingungen. Dann würde das ewige Diskutieren, wer der bessere Fahrer ist, endlich aufhören.
Einheitsautos würde ich nicht gut finden.. ich mein die Technik gehört auch zum Sport, und somit auch die stetige Suche nach Innovationen.
Mit Einheitsautos würde es solche Ideen wie den F-Duct oder soo net mehr geben, zumindest nicht als genialer Schachzug :wink:

Aber die Rennlänge finde ich auch ok :thumbs_up:
Man könnte es ja ein Jahr probieren. Wär doch mal was.
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von kimi-the-iceman » 19.08.2010, 19:43

@Wayne: Ich verstehe deinen Vergleich von Überholmanövern mit Toren im Fußball nicht. Warum wird ein Rennen bei mehr Überholmanövern nicht unbedingt spannender? Bei Fußball is ja klar, ein 5:0 Sieg ist in der Regel alles andere als spannend. Aber in der Formel 1 sind Überholmanöver meiner Meinung nach das wichtigste. Klar im Prinzip sind es Positionskämpfe, welche allerdings nur entstehen wenn die Fahrer Überholmögklichkeiten haben.

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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von die roten » 19.08.2010, 20:18

mir gehts so auf den s.ack das in der f1 andauernd über Veränderungen diskutiert wird, jedes Jahr wird das Reglement geändert jetzt sollen kürzere Rennen her dann werden mal paar Strecken aussortiert und Neue kommen hinzu
können die nicht mal etwas so lassen wie es ist :roll:
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von Wayne » 19.08.2010, 20:32

kimi-the-iceman hat geschrieben:@Wayne: Ich verstehe deinen Vergleich von Überholmanövern mit Toren im Fußball nicht. Warum wird ein Rennen bei mehr Überholmanövern nicht unbedingt spannender? Bei Fußball is ja klar, ein 5:0 Sieg ist in der Regel alles andere als spannend. Aber in der Formel 1 sind Überholmanöver meiner Meinung nach das wichtigste. Klar im Prinzip sind es Positionskämpfe, welche allerdings nur entstehen wenn die Fahrer Überholmögklichkeiten haben.
Man muss hier erstmal unterscheiden zwischen einem Überholmanöver und generellen Überholmöglichkeiten respektive Überholfreundlichkeit. Ich sage nicht, dass die Formel 1 überholfreundlich genug ist, denn das ist sie definitv nicht. Dem stehen die mechanischen Gegebenheiten und die daraus resultierende Aerodynamikabhänigkeit im Weg.

Würde man Überholmanöver aber zu sehr vereinfachen, würden sie auf inflationäre Art und Weise an Wert und Bedeutung verlieren, sie würden standartisiert. Ebenso fielen packende, kurvenlange Zweikämpfe weg, da man locker flockig am Gegner vorbeiziehen kann.
Der Reiz, der die Formel 1 ausmacht, ist ja eben, dass man dort nicht ohne große Anstrengung am Gegner vorbeiziehen kann, sondern sich seinen Weg vorbei erkämpfen muss, auch wenn das bedeutet, den Gegner in einer rundenlangen in einen Fehler zu treiben. Überholen ist dort etwas besonderes, etwas schwieriges. Wer viele Überholmanöver sehen will, für den ist die Formel 1 das falsche Pflaster.

Wichtig ist also wie schon gesagt der Kompromiss beider Seiten, sodass Überholmöglichkeiten gegeben sind, man aber trotzdem nicht mit einer Hand in der Hose am Gegner vorbeiheizen kann.

Um zum Vergleich mit dem Fußball zurückzukommen, hier geht es weniger um die Spannung der Partie, sondern eher um die Rarität eines Tores respektive eben Überholmanövers. Fallen 30 Tore, ist ein solches nichts besonderes mehr. Finden 30 Überholmanöver pro Runde statt, ist ein solches nichts besonderes mehr. Darauf wollte ich hinaus.
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Re: News: Warum kürzere Rennen ein Thema sind

Beitrag von lewishamilton4ever » 19.08.2010, 20:37

die roten hat geschrieben:mir gehts so auf den s.ack das in der f1 andauernd über Veränderungen diskutiert wird, jedes Jahr wird das Reglement geändert jetzt sollen kürzere Rennen her dann werden mal paar Strecken aussortiert und Neue kommen hinzu
können die nicht mal etwas so lassen wie es ist :roll:
da muss ich dir recht geben ..mich stört es auch sehr das jedes jahr irdendetwas verändert werden muss um die formel 1 künstlich spannender zu machen ...dabei merken die nicht das sie,sie zerstören....man war das früher schön....

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