Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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Number2
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Number2 » 01.10.2018, 14:58

Das Thema TO ist doch nur nebensächlich. Wolff ist das eigentliche Problem und gegenwärtig der Nr. 1 Unsympath in der F1. Wie kann man das Team mit diesem Menschen an der Spitze anfeuern...

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JPM_F1
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon JPM_F1 » 01.10.2018, 16:02

Number2 hat geschrieben:Das Thema TO ist doch nur nebensächlich. Wolff ist das eigentliche Problem und gegenwärtig der Nr. 1 Unsympath in der F1. Wie kann man das Team mit diesem Menschen an der Spitze anfeuern...

und wieso?

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Silberner Mercedes
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Silberner Mercedes » 01.10.2018, 16:31

Number2 hat geschrieben:Das Thema TO ist doch nur nebensächlich. Wolff ist das eigentliche Problem und gegenwärtig der Nr. 1 Unsympath in der F1. Wie kann man das Team mit diesem Menschen an der Spitze anfeuern...


@Number2
Genau das sind so die Statements die ich meine. :wink:

motorsportfan88

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon motorsportfan88 » 01.10.2018, 17:15

Der Toto ist heute aufgestanden und denkt sich alles richtig gemacht.
Das gleiche denkt sich LM, denn was soll man sonst berichtigen über ein Rennen in Sotschi?

Für Bottas nicht toll, aber nunmal nichts neues für einen Nr. 2 Fahrer.
Über 50% die hier weinen haben sich beschwert das Kimi nicht Vettel am Start in Monza durchgewunken hat.

Lang lebe die Doppelmoral.

Wer schlecht geschlafen hat, da kann man nur die hohen Herrschaften bei Ferrari alle aufzählen...
Das Auto ist ohne "E-Powerwunder" zu langsam.

motorsportfan88

Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon motorsportfan88 » 01.10.2018, 17:16

JPM_F1 hat geschrieben:
Number2 hat geschrieben:Das Thema TO ist doch nur nebensächlich. Wolff ist das eigentliche Problem und gegenwärtig der Nr. 1 Unsympath in der F1. Wie kann man das Team mit diesem Menschen an der Spitze anfeuern...

und wieso?


Weil der Fahrer so unfassbar gut ist :wink: und Wolff wohl ziemlich viel richtig machen muss das er so performt.

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pilimen
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon pilimen » 01.10.2018, 17:30

Ich weiß nicht was alle haben.
TOs gibt es schon quasi, seitdem es die Formel 1 gibt.
Außerdem sagte Wolff schon häufig genug, dass er es nicht ausschließt in den letzten Rennen der WM zugunsten dessen Fahrer, der in der WM-Wertung anführt, eine TO auszusprechen.
Er hat alles zig Mal kommentiert.

Ich finde Wolff nicht wirklich sympathisch, aber das, was hier abgeht, ist meiner Meinung nach nicht normal.
Ich erkläre es mir so: Mercedes fährt seit Jahren Ferrari und andere Team ins Grund und Boden. Jetzt durfte Mal Ferrari am WM-Titel schnuppern, aber nun scheint es so, als ob Mercedes, vor allem durch auch durch Hamilton, auch diesen WM-Titel für sich entscheiden.
Und genau dieser Punkt schmeckt vielen Fans nicht.

Ferrari wurde zu MSC Zeiten von vielen gehasst.
Red Bull zu Vettel Zeiten ebenfalls.
Und nun wird Mercedes für ihren Erfolg gehasst... Somit nichts neues.

Wie heißt es so schön: Mitleid bekommen man geschenkt, Neid muss man sich aber erarbeiten.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon F1Schlaumeier » 01.10.2018, 17:36

Tatsächlich eine sehr differenzierte Meinung, die ich hier in der Form zugegebenermaßen gar nicht erwartet hätte und sogar fast ungeschränkt teile. Nur zwei Anmerkungen:
Redaktion hat geschrieben:Aber auf eine Stallorder zu verzichten, die sich so aufdrängt, wie das gestern der Fall war, das wäre in der Geschichte der Formel 1 (fast) einmalig gewesen.
Heute hätte es keinen Shitstorm, sondern Lobeshymnen für seine Sportlichkeit gegeben. Und der Mercedes-Stern hätte heller gestrahlt als je zuvor.

Das stimmt zwar sicherlich, allerdings sollte man hier aus meiner Sicht unbedingt erwähnen, dass Mercedes genau so letztes Jahr in Ungarn gehandelt hat. Daher kann man die Klammern um das "fast" definitiv streichen und von erneuten(!) Lobeshymnen für Sportlichkeit sprechen.
Zum Zweiten finde ich es schade, dass die mehrfache Stallorder beim gegenerischen Ferrari-Team in diesem Artikel vollständig unter den Teppich gekehrt wird. Trotz der wirklich sachlichen und nüchternen Auseinandersetzung mit der Stallorder bei Mercedes, macht dieser Artikel auf mich einen etwas heuchlerischen Eindruck, da von der Redaktion in der Vergangenheit intesivere und frühere Stallorder bei Ferrari gefordert wurde.

Ich kann nur wiederholen, dass ich grundsätzlich die Meinung der Redaktion zur Mercedes Stallorder teile. Aber dennoch: Warum veranstaltet ihr nur bei Mercedes den ganzen Wirbel mit den vielen Artikeln? Warum wurde noch vor ein paar Rennen eine völlig gegensätzliche Ansicht zur Stallregie bei Ferrari verbreitet?

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pilimen
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon pilimen » 01.10.2018, 17:47

F1Schlaumeier hat geschrieben:Ich kann nur wiederholen, dass ich grundsätzlich die Meinung der Redaktion zur Mercedes Stallorder teile. Aber dennoch: Warum veranstaltet ihr nur bei Mercedes den ganzen Wirbel mit den vielen Artikeln? Warum wurde noch vor ein paar Rennen eine völlig gegensätzliche Ansicht zur Stallregie bei Ferrari verbreitet?


Ganz simpel:

Die Redaktion versucht damit Vettels Schwächen zu Kaschieren und gleichzeitig versucht man von Hamiltons Leistung abzulenken. Wieso tut man das?
Je besser Vettels Bild ist, desto mehr Interesse an der Formel 1 herrscht in unserem Land. Nur so kann man auch den "Schönwetter-Formel1-Zuschauer" an den TV oder an ein Online-Portal locken.


Aber immerhin gibt es vorbildhafte Formel 1 Fans wie dich, die das ganze differenziert betrachten können. :bow: - mach weiter so.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon f1fan02 » 01.10.2018, 18:06

bolfo hat geschrieben:
Meister_Eder hat geschrieben:Hey wollen wir alle nicht, das der schnellste Mann des Tages gewinnen soll? Ich finde TO auch mega scheiße. Auch hier in diesem Fall jetzt. Man schadet den Sport damit. Wir Fans sind doch eigentlich diejenigen, die Sonntags zu den Strecken fahren um den schnellsten Mann zu sehen. Wenn dieser aber auf Grund der WM seinen TK vorbei lassen muss, obwohl er der schnellere war, dann fühle ich mich um mein Eintrittsgeld betrogen. Dann kann ich auch nur Samstags zur Strecke kommen, denn am Sonntag wird sowieso wieder geschoben.


Ich denke, es gibt Situationen, wo eine TO gerechtfertigt ist. Z.B. in Ungarn 1998, als Jordan Ralf Schumacher zurückpfiff, weil er den historischen Doppelsieg sichern wollte; eine einmalige Chance in einer ganzen Karriere. Nachvollziehbar. Oder auch Brasilien 2007, als man Räikkönen an Massa vorbeilotste. Nachvollziehbar, Räikkönen wurde Weltmeister.

Aber Österreich 2002 und Sotchi 2018 sind einfach andere Kaliber. Dort haben wir eine Überlegenheit eines Teams, eine klare WM-Ausgangslage. Dann stinkt es dem Fan eben, wenn der Sieger bei einer Dominanz "bestimmt" wird. Und das völlig zurecht. Denn es handelt sich um eine Stallorder, wo eben keine nötig wäre.


Also bei der heurigen Saison kann man Stand Jetzt nicht wirklich von einer "Überlegenheit" oder "Dominanz" eines Teams reden. Das war, wie ich finde, ziemlich ausgeglichen. Mal waren die einen schneller, mal die anderen. In den letzten beiden Rennen war Mercedes wieder schneller. In Monza zuvor holte Ferrari noch die Doppelpole.

Der Vorsprung von Hamilton ist einzig und allein auf die Fehler von Sebastian Vettel zurückzuführen. Ohne Fehler Vettels würde auch der WM-Stand das wahre Kräfteverhältnis widerspiegeln.
"Neu muss nicht immer besser sein"

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon easyline001 » 01.10.2018, 18:36

Stimmt schon...
Wer weiß was noch geschied, und der Punktevorsprung kann schnell weg sein.

Nur dann bitte vor dem Rennen nicht zusagen, dass gewinnen kann, wer vorne liegt.
GENAU DAS KOTZT MICH AN, dieses scheinheilige, und dann nicht dazu stehen,.

Mercedes... :thumbs_down: :thumbs_down: :thumbs_down:

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Simtek
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Simtek » 01.10.2018, 19:39

[quote="Redaktion"
]Pfui, Mercedes - oder doch nicht? Chefredakteur Christian Nimmervoll wirft einen differenzierten Blick auf die umstrittene Stallorder von Sotschi ... © LAT Toto Wolff musste in Sotschi letztendlich die Entscheidung treffen Liebe Leser,

viele von Ihnen werden damit gerechnet haben, dass ich heute Mercedes-Teamchef Toto Wolff schlecht schlafen lasse. Weil er nach einem Tag wie gestern natürlich ein leichtes Opfer ist. Und, was soll ich sagen? Sie haben recht!

Allerdings möchte ich nicht so undifferenziert auf meinen Landsmann eindreschen, wie das einige unserer Leser tun. "Ich mag Herrn Wolff einfach nicht, und seine Entscheidungen finde ich fragwürdig", schreibt zum Beispiel einer auf Facebook. "Da fand ich Norbert Haug deutlich sympathischer."

Ein anderer meint: "Mercedes, die ihr gerne auf die anderen zeigt, habt wieder mal bewiesen, dass derjenige, der mit dem Finger auf die anderen zeigt, meist selbst Scheiße an den Fingern kleben hat." Wieder ein anderer unterstellt Wolff, er rege sich auf, "wenn es nicht nach seiner Nase geht. Die anderen fahren mit Tricks, und über die beschwert man sich bei Whiting. Aber selbst den Sport kaputtmachen."

Das geht immer so weiter, bis hin zu "Verarsche an jedem Rennfan", "Schiebung", "der letzte Dreck im Rennsport, stinklangweilig und abgekartet" - bis zum Urteil eines Fans: "Was hat das bitte noch mit Motorsport zu tun? Da kann man in der Zeit echt was Sinnvolles machen, bevor man so eine Scheiße guckt!"Shitstorms: Anonymen Postern fehlt es meist an CharakterMan sehe mir nach, dass ich den Postern dieser Beiträge in Sachen Orthografie und Grammatik etwas unter die Arme gegriffen habe. Shitstorm nennt man so etwas heutzutage. Und wahrscheinlich hätten nur die wenigsten Poster die Eier dazu, Toto Wolff ihre Meinung auch direkt ins Gesicht zu sagen, wenn er vor Ihnen stehen würde. Ist meistens so.

Ich will das gar nicht verurteilen. Als Jean Todt 2001 in Österreich mit dem Satz "Let Michael pass for the championship!" in die Formel-1-Geschichte einging und 2002 noch eine Stallorder nachlegte, schloss ich mich, damals noch jung und unreflektiert, dem Pfeifkonzert des tobenden Pöbels an und schrieb auf meiner damaligen Plattform 'Daily F1' eine Kolumne mit dem Titel "Pfui, Ferrari!".

Würde ich so heute nicht mehr machen.Nicht, weil ich Toto Wolff, meinen Landsmann, in Schutz nehmen will. Ganz im Gegenteil - über die Jahre haben wir immer wieder Meinungsverschiedenheiten ausgefochten. Sondern weil ich selbst an seiner Stelle nicht anders entschieden hätte. Ganz ehrlich.

Kommen Sie mal kurz mit auf ein Gedankenexperiment. Sagen wir, Hamilton hätte Sotschi nicht mit 50, sondern nur mit 43 Punkten Vorsprung verlassen. Die Saison neigt sich dem Ende zu, die Lebensdauer der maximal drei pro Fahrer erlaubten Motoren auch. Dass so etwas wie in Malaysia 2016, wo eine Rauchwolke in Hamiltons Heck Nico Rosberg zum Weltmeister gemacht hat, noch einmal passiert, ist nicht ausgeschlossen.50 Punkte Vorsprung sind schnell wegJetzt passiert genau das in Suzuka, und Sebastian Vettel gewinnt auf seiner Lieblingsstrecke. Dann sind's schon nur noch 18 Punkte Vorsprung für vier Rennen. Und plötzlich kann Vettel wieder aus eigener Kraft Champion werden.

Der Deutsche hat schon mehrfach bewiesen, dass er Wunder vollbringen kann, wenn er nur genug Blut geleckt hat. 2010 ging er als Dritter ins WM-Finale in Abu Dhabi, aber am Ende war er Weltmeister. 15 Punkte in einem einzigen Rennen aufgeholt. Auch das geht schneller, als man glaubt.

"Lügner", sagt Toto Wolff (augenzwinkernd) zu Journalisten, die behaupten, sie hätten an seiner Stelle anders gehandelt. Stimmt schon: Wenn Valtteri Bottas gewinnen hätte dürfen und Hamilton trotzdem Weltmeister wird, dann hätte Mercedes wirklich alles richtig gemacht. Sieger nicht nur in der Ergebnistabelle, sondern auch Sieger der Herzen! © Lukas Gorys Chefredakteur Christian Nimmervoll im Gespräch mit Toto Wolff Gut möglich, dass Hamilton letztendlich mit 80 Punkten Vorsprung den Titel gewinnt. Dann sagen alle: "Sotschi hättet ihr doch gar nicht nötig gehabt!" Aber wie soll man heute wissen, wie die nächsten fünf Rennen ausgehen?


Es gibt für mich einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Jean Todt 2001/02 und Toto Wolff 2018: Ferrari hat damals Kritiker scharf zurechtgewiesen, als naiv abgestempelt und mit einer gewissen Arroganz und Selbstherrlichkeit argumentiert.Verteidigung auf Augenhöhe mit den KritikernWolff hingegen räumt durchaus Selbstzweifel ein, wenn er Dinge sagt wie "Es fühlt sich nicht richtig an" oder "Ich muss über den heutigen Tag erstmal nachdenken". Und er diskutiert mit einer gewissen Leichtigkeit und auf Augenhöhe mit den Journalisten, die ihn mit ihren bohrenden Fragen an die Wand drängen. Es wurde viel gelacht beim Mercedes-Roundtable am Sonntagabend in Sotschi.

Als Todt 2002 mit den Medien sprach, hatte das eher was von Audienz beim König.

Außerdem war es 2002 das sechste von 17 Rennen, und der Ferrari war so überlegen, dass Michael Schumacher schon am 21. Juli als Weltmeister feststand. Das wäre so, als hätte Hamilton den Titel bereits in Hockenheim klargemacht, am 22. Juli.Und trotzdem zählt Toto Wolff zu den Verlierern des gestrigen Tages. Er hat eine historische Chance verpasst. Fünfmal Weltmeister werden, das haben schon mehr Teamchefs geschafft. Aber auf eine Stallorder zu verzichten, die sich so aufdrängt, wie das gestern der Fall war, das wäre in der Geschichte der Formel 1 (fast) einmalig gewesen.
Heute hätte es keinen Shitstorm, sondern Lobeshymnen für seine Sportlichkeit gegeben. Und der Mercedes-Stern hätte heller gestrahlt als je zuvor.

Aber unterm Strich zählen wohl doch nur die nackten Zahlen. Schade eigentlich.Wer sonst noch schlecht geschlafen hat:Valtteri Bottas wird eine Zeit lang brauchen, sich von diesem Nackenschlag zu erholen. Ganz groß, wie er den Siegerpokal verweigert hat, den ihm Hamilton schenken wollte. Auch hier hat Mercedes ein besseres Schauspiel geboten als Ferrari 2002, mit der peinlichen Posse um Rubens Barrichello auf dem mittleren Treppchen.

Und trotzdem scheint jetzt klar zu sein, dass Bottas bei Mercedes auf ewig eine Nummer 2 bleibt. Ewig könnte auch nicht mehr lange sein. Wolff lässt seinen Junior Esteban Ocon partout nicht zur Konkurrenz ziehen und nimmt dafür notfalls sogar ein Jahr Auszeit in Kauf. Das kann eigentlich nur bedeuten, dass er ihn 2020 ins Werksteam holen möchte. Spätestens dann ist Bottas' Zeit abgelaufen.

Sebastian Vettel: Das war's dann wohl mit dem fünften WM-Titel. Dass er nicht austickt, wie das früher in so einer Situation der Fall gewesen wäre, sondern sich immer noch Mut macht und dabei recht gelassen bleibt, kann zweierlei bedeuten. Erstens, dass er sich wirklich eine lebensbejahende und optimistische Einstellung angeeignet hat. Oder zweitens, dass er sich insgeheim schon damit abgefunden hat, wieder nicht Weltmeister zu werden. © LAT Ross Brawn, Wladimir Putin und Bernie Ecclestone auf der Ehrentribüne Chase Carey: Bernie Ecclestone, das weiß man, ist unter Liberty Media Persona non grata im Formel-1-Paddock. Umso mehr muss es den Grand-Prix-Boss mit dem Schnauzer geärgert haben, als der russische Präsident Wladimir Putin auf der Ehrentribüne ausgerechnet neben seinem persönlichen Gast Ecclestone Platz nahm und so tat, als sei dieser immer noch Chef des Ladens. Nicht dass Carey wahnsinnig scharf drauf wäre, ein Foto mit Putin zu machen. Aber Sie würden es auch nicht toll finden, wenn Sie sich einen neuen Hund kaufen und der ständig zu seinem alten Herrchen läuft, oder?

Ihr
Christian Nimmervoll

PS: Wer letzte Nacht am besten geschlafen hat, können Sie wie immer auf unserem Schwesterportal de.motorsport.com nachlesen. Heute war das - zumindest in den Augen von Dominik Sharaf, der diesmal anstelle des Stammkolumnisten Stefan Ehlen einspringt - Sebastian Vettel.

PPS: Folgen Sie mir oder meinen Kollegen auf Twitter unter @MST_ChristianN!
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Tja, nur sprach J.Todt damals den berühmten Spruch: "let Michael pass for the Championship ". Jeder wusste also was die Stunde geschlagen hatte und warum Ferrari Barrichello zurückgepfiffen hat. Keine schöne Aktion von Ferrari aber kein unnötiges Palaver um abbauende Reifen die plötzlich wieder eine Wunderheilung erfahren.
Und ja, Östereich 2002 war deutlich früher in der damaligen Saison der GP um den es aktuell geht. Ferraris Konkurenz hätte also deutlich mehr Zeit gehabt den Vorsprung von Ferrari bzw. MSC und RB aufzuholen. Hamiltons ist seinem nächsten Titel deutlich näher als es Schumacher zu diesem Zeitpunkt war.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon DeLaGeezy » 01.10.2018, 19:59

..::Borni::.. hat geschrieben:Anders als sie Journalisten muss ich Toto Wolff kein Honig um den Mund schmieren, denn mir kann es egal sein ob er von dem Tag an nicht mehr mit mir reden will. Und weiter Frage ich, was aus ihrem Sportlerherz geworden ist, wenn sie vor 17 Jahren noch Pfiffen und die selbe Aktion heute absegnen.


bester kommentar! danke :heartbeat: :thumbs_up:
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon evosenator » 01.10.2018, 23:42

G.E. hat geschrieben:Warum sollte Wolff schlecht schlafen?
Der hat so einen miesen Charakter.
Der ist so etwas gewohnt.

Schlecht geschlafen hat man als Fan der Formel 1.
Weil man jetzt sehr gut sehen kann, wie wir das ganze Jahr beschissen wurden von Mercedes.

Man tut so als ob man nicht an Ferrari heran kommt, dabei ist man mit halber Leistung gefahren um alles künstlich spannend zu machen.
Das ist kein Sportsgeist.
Das ist unterste Schublade.
Wo sonst soll plötzlich diese Geschwindigkeit herkommen.
Das hat nichts mit ein paar kleinen Flügelchen hier und da, oder mit dem Auto besser verstehen zu tun .
Das ist einfach nur Verarsche der Fans.

Danke Herr Wolff, dass sie uns rechtzeitig gezeigt haben, dass wir in Zukunft auf die Formel 1 verzichten können.
Es gib ja auch noch andere Dinge im Leben, als morgens um 5 Uhr aufstehen damit man einen gross angelegten Betrug verfolgen kann.

Ich kann nur noch einmal Hamilton dazu gratulieren, dass er im richtigen Team ist mit einem absolut überlegenem Auto.
Man kann mit der Konkurrenz machen was man will.

Im Bummeltempo gewonnen, während Ferrari sichtbar am Limit fährt.
und das liegt nicht alleine an Ferrari.

Mercedes sollte auch als Betrugsweltmeister gekürt werden.

Sorry Mercedes Fans.
Aber so geht man nicht mit der Konkurrenz um, um sich selbst als der Gute darzustellen.



Wow :thumbs_up:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon xMercedesx » 02.10.2018, 02:21

unclebernie hat geschrieben:Ich hasse diese TO. Und ich verachte Mercedes aktuell.

Aber nüchtern betrachtet, sollte dies nicht Hamiltons Leistungen schmälern. Ich weiß, dass die ganzen Couch-Experten, die während der normalen Arbeitszeiten unheimlich viel Zeit für FB Posts haben, nun auf ewig dieses Rennen hinzuziehen – ebenso wie den Blockas Quatsch – um Hamiltons WM in den Dreck zu ziehen. Aber unterm Strich hat Hamilton bis heute den besseren Job gemacht, hatte nicht ohne Grund diesen Vorsprung, und wenn er nun auch die restlichen Rennen mehr Punkte macht, ist das Argument eh hinfällig. Zumindest für den rationalen Fan. Sollte jetzt auch schon hinfällig sein.
Das wird nichts daran ändern dass Lewis es mehr als kein anderer verdient hat.Eine perfekte Saison von ihm da gibt es nichts zu diskutieren.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon mamoe » 02.10.2018, 07:34

evosenator hat geschrieben:
G.E. hat geschrieben:Warum sollte Wolff schlecht schlafen?
Der hat so einen miesen Charakter.
Der ist so etwas gewohnt.

Schlecht geschlafen hat man als Fan der Formel 1.
Weil man jetzt sehr gut sehen kann, wie wir das ganze Jahr beschissen wurden von Mercedes.

Man tut so als ob man nicht an Ferrari heran kommt, dabei ist man mit halber Leistung gefahren um alles künstlich spannend zu machen.
Das ist kein Sportsgeist.
Das ist unterste Schublade.
Wo sonst soll plötzlich diese Geschwindigkeit herkommen.
Das hat nichts mit ein paar kleinen Flügelchen hier und da, oder mit dem Auto besser verstehen zu tun .
Das ist einfach nur Verarsche der Fans.

Danke Herr Wolff, dass sie uns rechtzeitig gezeigt haben, dass wir in Zukunft auf die Formel 1 verzichten können.
Es gib ja auch noch andere Dinge im Leben, als morgens um 5 Uhr aufstehen damit man einen gross angelegten Betrug verfolgen kann.

Ich kann nur noch einmal Hamilton dazu gratulieren, dass er im richtigen Team ist mit einem absolut überlegenem Auto.
Man kann mit der Konkurrenz machen was man will.

Im Bummeltempo gewonnen, während Ferrari sichtbar am Limit fährt.
und das liegt nicht alleine an Ferrari.

Mercedes sollte auch als Betrugsweltmeister gekürt werden.

Sorry Mercedes Fans.
Aber so geht man nicht mit der Konkurrenz um, um sich selbst als der Gute darzustellen.



Wow :thumbs_up:


:thumbs_up: sehe ich auch so
klein-, groß- sowie rechtschreibfehler sind beabsichtigt und führen bei logischer
verbindung zu einem code, mit welchem man einen schatz findet!

Michael Schumacher will always be the greatest!
http://www.youtube.com/watch?v=Ka5FCLy14Uw
1994-1995-2000-2001-2002-2003-2004


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