"Vision 2021" in der Analyse: "Der Teufel steckt im Detail"

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"Vision 2021" in der Analyse: "Der Teufel steckt im Detail"

Beitragvon Redaktion » 07.04.2018, 08:46

Chefredakteur Christian Nimmervoll über die von Liberty Media präsentierte "Vision 2021", deren positive Aspekte, Schwächen und mögliche Konsequenzen
Maurizio Arrivabene, Toto Wolff, Christian Horner

Die drei Topteams müssten die größten Einschnitte hinnehmen

Liebe Leser,

jetzt ist sie also aus dem Sack, die "Vision 2021", wie sich Rechteinhaber Liberty Media die Zukunft der Formel 1 vorstellt. Die Reaktionen der Teams sind gemischt: Die Kleineren, wie etwa Claire Williams, würden am liebsten sofort "eine Flasche Champagner köpfen, denn wenn diese Regeln durchgehen, dann weiß ich, dass die Zukunft von Williams gesichert ist." Wohingegen sich die Euphorie bei den Größeren in Grenzen hält.

Vorweg muss festgehalten werden: Das, was Formel-1-Boss Chase Carey am Freitag in Bahrain in einem etwa 75-minütigen Meeting präsentiert hat, ist formell gesehen nicht die Blaupause für die Königsklasse nach 2020, wie im Vorfeld oft geschrieben wurde, sondern bestenfalls eine Wunschliste. Oder "ein Vorschlag", wie Günther Steiner (Haas) diplomatisch sagt, auf dessen Basis nun diskutiert werden kann.

Denn die Ironie an der Sache ist: Auch wenn Liberty als zentralen Punkt einen einfacheren Gestaltungsprozess vorsieht, der alle Teams involvieren soll (und nicht mehr nur jene, die in der Strategiegruppe sitzen), muss jeder Beschluss, das künftig so zu gestalten, noch durch die bisherigen Prozesse abgesegnet werden. Das bedeutet Strategiegruppe, das bedeutet Formel-1-Kommission, das bedeutet Motorsport-Weltrat.

Und natürlich auch Ferrari-Veto. Wie damit in Zukunft umgegangen werden soll, blieb übrigens offen. Die Privilegien des traditionsreichsten Teams waren aber eines der zentralen Themen. Bisher kassierte die Scuderia jedes Jahr eine Sonderzahlung von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Das soll künftig auf 40 Millionen reduziert werden. Mercedes, Red Bull, McLaren und Williams würden um ihre Boni komplett sterben.

Die Schere zwischen Arm und Reich

Das ist grundsätzlich gerecht, und es würde die Schere zwischen Arm und Reich weniger weit auseinanderklaffen lassen. So, wie sich Liberty das vorstellt, würde der Erste der Konstrukteurs-WM nur noch etwas mehr als doppelt so viel Geld aus dem FOM-Topf erhalten (14 Prozent) wie der Zehnte (sechs Prozent). Das war bei der letzten Aufteilung noch ganz anders. Da kassierte Weltmeister Mercedes 171, Sauber hingegen nur 49 Millionen.

Mehr Gerechtigkeit kann grundsätzlich nur positiv sein. Aber: "Der Teufel steckt im Detail", warnt Red-Bull-Teamchef Christian Horner. Das gilt vor allem für die avisierte Budgetobergrenze von 150 Millionen US-Dollar pro Jahr. Wenn Ferrari und Co. nicht mehr als das ausgeben dürfen, sollten die Leistungsunterschiede automatisch kleiner werden. Und kleinere Teams größere Chancen bekommen, zumindest dann und wann ein Rennen zu gewinnen.

Andy Cowell, Susie Wolff, Niki Lauda, Maurizio Arrivabene, Toto Wolff in Bahrain 2018 (Freitag)

Mercedes und Ferrari trafen sich gleich nach dem großen Meeting separat

Doch die Sache ist noch lange nicht durch. Kaum war das Meeting gelaufen, setzten sich die Ferrari- und Mercedes-Granden schon separat an einen Tisch, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Toto Wolff war mit Ehefrau Susie dabei; Niki Lauda und Motorenchef Andy Cowell auf Mercedes-Seite. Maurizio Arrivabene vertrat Ferrari. Man wird wohl nicht nur zusammen gefrühstückt haben ...

"Wir haben Mitarbeiter, die sind langfristig angestellt. Wenn jetzt jemand sagt, wir kürzen auf die Hälfte, ist das unmöglich", kritisiert Lauda. "Ich kann die ja nicht einfach alle entlassen!" Eine Halbierung der Kosten sei "unmöglich". Zumindest müsse man einen solchen Prozess "schrittweise", auf mehrere Jahre verteilt, schultern. "Sonst kann das weder Mercedes noch Renault noch Ferrari umsetzen."

Die Branche vermutet, dass die Topteams jenseits von 300 Millionen pro Jahr für ihre Formel-1-Programme ausgeben. Mancher Insider munkelt, dass es bei Ferrari und Mercedes eher um die 500 sind. Die müssen aber auch Motoren für die Kundenteams entwickeln und bauen. Ein Problem, das etwa Force India oder Haas nicht haben. Wie Horner schon sagt: Der Teufel steckt im Detail.

150 Millionen sind in Wahrheit eher 250 ...

Und ganz so radikal, wie die vorgeschlagenen 150 Millionen auf den ersten Blick scheinen mögen, sind sie in Wahrheit nicht. Die Ausgaben für Fahrergehälter, den bestbezahlten Mitarbeiter sowie das Marketing sollen weiterhin unbeschnitten bleiben. Da kommen bei so manchem noch einmal 100 Millionen dazu, rechnet Wolff vor.Trotzdem ist Wolff gegen den 150-Millionen-Deckel: "Diese Zahl ist viel zu niedrig für die großen Teams. Das wird nicht zu erreichen sein", hält er im Interview mit 'Sky Sports F1' klipp und klar fest. Eben auch, weil Mercedes mehr als 100 Millionen ins Motorenprogramm investiert. "Und davon profitieren ja auch unsere Kunden."Ein revolutionärer Ansatz des Liberty-Vorschlags ist in der medialen Berichterstattung bisher völlig untergegangen. Die FOM-Einnahmen sollen künftig nicht nur unter den Teams, sondern auch unter den Herstellern aufgeteilt werden. Zehn Millionen pro Motorenhersteller sind eingeplant.

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Aber Lauda rechnet vor: Wenn Mercedes für die Motoren mehr als 100 Millionen bezahlt und nur elf Millionen von den Kundenteams kassieren darf, sind weitere zehn Millionen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.Für andere wären die zehn Millionen hingegen ein willkommener Bonus. An einem Einstieg interessierte Motorenbauer wie Aston Martin hätten auf diese Weise eine Starthilfe, die bisher nicht vorhanden war. Libertys Vorschläge erfüllen "viele Voraussetzungen" für einen Aston-Einstieg in die Formel 1, twittert etwa Geschäftsführer Andy Palmer voller Freude.

Für wen gilt der Zehn-Millionen-Bonus?

Offen bleibt, ob die zehn Millionen für jeden Motorenhersteller gelten würden oder nur für OEMs wie Volkswagen oder Aston Martin. Gelten sie nämlich auch für Unabhängige wie Cosworth oder Mario Illien, dann wäre das tatsächlich eine gute Alternative. Die Formel 1 darf sich nicht in die Hände der Hersteller begeben. Unabhängige Partner, die nicht den Stecker ziehen, wenn der Vorstand darauf gerade Lust hat, wären für den Grand-Prix-Sport ein wichtiges Sicherheitsnetz.

"Wir müssen respektieren", sagt Force Indias Stellvertretender Teamchef Robert Fernley, "dass die größten Teams die größten Änderungen umsetzen müssen, und in diesem Prozess müssen wir Unterstützung leisten. Aber wenn die Richtung insgesamt gesünder wird und der Wert der Teams steigt, dann ist das letztendlich für alle positiv."


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#10: Der österreichische Designer Gustav Brunner hat schon zweimal für Ferrari gearbeitet, aber so viel Geld wie zwischen 2001 und 2005 bei Toyota hat er nie zuvor verdient. Bevor er das Toyota-Angebot annimmt, empfindet er dieses finanziell zwar als gut, aber nicht überragend - bis er merkt, dass die vereinbarte Gage jährlich gedacht ist und nicht wie irrtümlich angenommen für die komplette Vertragslaufzeit.

#10: Der österreichische Designer Gustav Brunner hat schon zweimal für Ferrari gearbeitet, aber so viel Geld wie zwischen 2001 und 2005 bei Toyota hat er nie zuvor verdient. Bevor er das Toyota-Angebot annimmt, empfindet er dieses finanziell zwar als gut, aber nicht überragend - bis er merkt, dass die vereinbarte Gage jährlich gedacht ist und nicht wie irrtümlich angenommen für die komplette Vertragslaufzeit.

Der Ansatz von Liberty ist ebenso simpel wie einleuchtend: Nicht mehr wer das meiste Geld ausgibt soll Weltmeister werden, sondern wer es am klügsten ausgibt. Eine Idee, die schon der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley hatte - aber der ist seinerzeit am Widerstand von Ferrari, Toyota und Co. gescheitert. Ein weiteres Beispiel, das zeigt: Hersteller sind für die langfristige Gesundheit der Formel 1 nicht immer hilfreich.

Neben den erwähnten Knackpunkten enthielt die Bahrain-Präsentation auch viel von dem, was die Engländer im Paddock als "stating the Obvious" bezeichnen würden. Dass die Motoren billiger und lauter werden sollen, ist keine Raketenwissenschaft. Auch nicht, dass die Grid-Penaltys die Fans abtörnen.

Viel Offensichtliches, wenig Konkretes

Andere Punkte der 20-seitigen Präsentation sind mehr Gerechtigkeit für alle Teams, schlankere Regelprozesse und das Anlocken von neuen Teams und Herstellern. No na. Es war viel heiße Luft, die Liberty gezeigt hat, und wenig Konkretes. Aber zumindest eines wurde erreicht: Alle wissen nun, in welche Richtung es gehen soll. Und das muss immer am Anfang großer Projekte stehen.

Es mag manchmal banal erscheinen, aber auch in kleineren Firmen ist es wichtig, Ziele aufzuschreiben, bevor sie im Detail umgesetzt werden sollen. Auch wenn ohnehin jeder meint, die Richtung zu kennen. Aber jetzt kann man hergehen und bei jedem Detailvorschlag konkret schauen: Passt das zu unserem größeren Masterplan? Wenn nicht, sollte die Idee gleich wieder verworfen werden.

Personen, die dabei waren, finden: Für die Präsentation hätte es keine Heerschar an Experten gebraucht, sondern das hätte auch ein findiger Fan, der die Formel 1 gut kennt und einen Sinn für wirtschaftliche Realitäten hat, ausarbeiten können. Zumal auch keine großen Diskussionen geplant waren. Die Pressemitteilung, die nach dem Meeting verschickt wurde, hatte Liberty schon vorher formuliert.

Aber die Experten wird's jetzt brauchen, im nächsten Schritt. Der ist nämlich viel wichtiger. Nach dem Back-to-Back Bahrain/China möchte Liberty, so wurde kommuniziert, Einzelgespräche mit den Teams suchen, um deren Feedback einzusammeln. Was könnt ihr euch vorstellen, was geht gar nicht? Und es bleibt zu hoffen, dass danach nicht die große Ernüchterung einkehrt.

Der große Masterplan geht in die richtige Stoßrichtung. Aber Force Indias Otmar Szafnauer bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: "Jetzt gehört noch Fleisch an den Knochen." Das ist die viel schwierigere Aufgabe.

Ihr
Christian Nimmervoll

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Re: "Vision 2021" in der Analyse: "Der Teufel steckt im Detail"

Beitragvon DeLaGeezy » 07.04.2018, 09:31

Die Pläne von LM finde ich gut. Eine schrittweise Annäherung an die 150Mio oder als Kompromiss vllt auch auch 180Mio über ca 5 Jahre würde ich gut finden.
Ich würde es auch begrüßen das Veto-Recht von Ferrari zu streichen oder allen ein Veto-Recht zu geben(das wäre quatsch, also niemand soll mehr ein Veto-Recht haben). Im Prinzip müsste der Ferrari Bonus auch weg, aber das wird nicht passieren und wenn dieser zumindest auf 40Mio gekürzt wird, dann ist das auch schon viel. :thumbs_up:

Teams mit Budgets über 300Mio€ haben die Formel1 mMn kaputt gemacht, da sie einen Kampf angefangen haben, den fast keiner mehr mitgehen kann -> Folge: Dominanz und die gleichen Typen auf dem Treppchen.
Ein Hamilton hält sich für den Größten dabei braucht er nur seinen Teamkollegen besiegen.

Eine einfachere Motorenformel, die ja auch vorgeschlagen wurde, finde ich sehr gut. Ich hoffe sehr das LM sich durchsetzen kann und die großen Teams überzeugen kann.
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Re: "Vision 2021" in der Analyse: "Der Teufel steckt im Detail"

Beitragvon FlavioDerBriatore » 07.04.2018, 10:40

Ich halte von der ganzen Budgetbegrenzung nichts. Wer es sich nicht leisten kann, darf halt nicht "mitspielen".
Ich würde auch gerne beim Porsche-Cup mitfahren - mein Geld reicht aber leider nur für einen Golf.

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Re: "Vision 2021" in der Analyse: "Der Teufel steckt im Detail"

Beitragvon h00bi » 07.04.2018, 10:54

Und ich sage jetzt mal ganz dreist: wer sich nen Golf leisten kann der kann sich mit Ausgabeprioritäten auch einen Porsche leisten.

Die Lücke zwischen Team3 und 4 ist einfach lächerlich groß. Und die Lücke zwischen Team10 und Team5 auch.
Einfach mal das Indycar Rennen aus St. Petersburg streamen (auf YT), dann lernt man mal wieder was Racing ist. Ich glaube manche haben schon vergessen wie interessant und unterhaltsam Formelsport sein kann.
plastikschaufel hat geschrieben:Aber Toto hat gesagt, dass [absurden Schwachsinn hier einfügen] :lol:

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Re: "Vision 2021" in der Analyse: "Der Teufel steckt im Detail"

Beitragvon DeLaGeezy » 07.04.2018, 12:36

FlavioDerBriatore hat geschrieben:Ich halte von der ganzen Budgetbegrenzung nichts. Wer es sich nicht leisten kann, darf halt nicht "mitspielen".
Ich würde auch gerne beim Porsche-Cup mitfahren - mein Geld reicht aber leider nur für einen Golf.


:facepalm:

die f1 hat ja den anspruch "königin des motorsports" zu sein und nicht den besten golffahrer zum champion zu machen. daher sollte es echten wettbewerb geben.
außerdem ist es gesellschaftlich nicht wirklich vertretbar, wenn teams im jahr >500Mio ausgeben für ein "hobby"...
:checkered: Mercedes AMG F1 Team Fanclub

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Re: "Vision 2021" in der Analyse: "Der Teufel steckt im Detail"

Beitragvon terraPole » 07.04.2018, 15:23

DeLaGeezy hat geschrieben:
FlavioDerBriatore hat geschrieben:Ich halte von der ganzen Budgetbegrenzung nichts. Wer es sich nicht leisten kann, darf halt nicht "mitspielen".
Ich würde auch gerne beim Porsche-Cup mitfahren - mein Geld reicht aber leider nur für einen Golf.


:facepalm:

die f1 hat ja den anspruch "königin des motorsports" zu sein und nicht den besten golffahrer zum champion zu machen.

Genau das macht die F1 aber mit einem Budgetlimit..Der Golffahrer (z.B. Renault) wird künstlich nach vorne gebracht indem man versucht die Kosten zu senken. :)

DeLaGeezy hat geschrieben:...außerdem ist es gesellschaftlich nicht wirklich vertretbar, wenn teams im jahr >500Mio ausgeben für ein "hobby"...

Das ist kein Hobby..das ist knallhartes Business!
Teilweise 800-900 Menschen pro Team die damit Ihr Geld verdienen und die Besten ihres Fachs sind.
Mercedes verdient langfristig an der F1..selbst wenn die 700 Mio im Jahr ausgeben würden.

Ich bin gespannt wie das Budgetlimit umgesetzt werden soll..ich wette es dauert keine 3 Jahre bis die Top3 das umgehen können. :mrgreen:

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Re: "Vision 2021" in der Analyse: "Der Teufel steckt im Detail"

Beitragvon DeLaGeezy » 07.04.2018, 16:43

terraPole hat geschrieben:
DeLaGeezy hat geschrieben:
FlavioDerBriatore hat geschrieben:Ich halte von der ganzen Budgetbegrenzung nichts. Wer es sich nicht leisten kann, darf halt nicht "mitspielen".
Ich würde auch gerne beim Porsche-Cup mitfahren - mein Geld reicht aber leider nur für einen Golf.


:facepalm:

die f1 hat ja den anspruch "königin des motorsports" zu sein und nicht den besten golffahrer zum champion zu machen.

Genau das macht die F1 aber mit einem Budgetlimit..Der Golffahrer (z.B. Renault) wird künstlich nach vorne gebracht indem man versucht die Kosten zu senken. :)

DeLaGeezy hat geschrieben:...außerdem ist es gesellschaftlich nicht wirklich vertretbar, wenn teams im jahr >500Mio ausgeben für ein "hobby"...

Das ist kein Hobby..das ist knallhartes Business!
Teilweise 800-900 Menschen pro Team die damit Ihr Geld verdienen und die Besten ihres Fachs sind.
Mercedes verdient langfristig an der F1..selbst wenn die 700 Mio im Jahr ausgeben würden.

Ich bin gespannt wie das Budgetlimit umgesetzt werden soll..ich wette es dauert keine 3 Jahre bis die Top3 das umgehen können. :mrgreen:


das problem dabei ist nur, dass kein team wirtschaftlich ist. dieses business ist auf sponsoren angewiesen. aus eigener kraft kann kein team bestehen....
und die werksteams leisten sich diesen "wahnsinn" weil sie ihre produkte damit bewerben und ihr image.

ich hab kein problem wenn die teams kosten von 200mio -300mio haben. aber irgendwo sollte schluss sein.
und das personal wird auch woanders eine arbeit finden, weil es die besten sind.
:checkered: Mercedes AMG F1 Team Fanclub


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