Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

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Simtek
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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Simtek » 01.02.2018, 19:37

Hmm, keine Ahnung ob der Kommentar ernst gemeint ist oder Frau Reyer gröhlend und lachend auf dem Boden liegt und sich nicht mehr einkriegt weil so viele Forumsuser auf dies Artikel einspringen. Angenommen es ist Variante 1.

Redaktion hat geschrieben:Ab 2018 wird es keine Grid-Girls mehr in der Formel 1 geben, zu diesem Thema hat sich Redakteurin Maria Reyer ein paar Gedanken gemacht [.......]
Als Frau, die in dieser Branche arbeitet, kann ich den Formel-1-Bossen zu ihrer Entscheidung nur gratulieren. Denn Grid-Girls sind ein längst überholtes Modell aus einer vergangenen Zeit. "Sex, drugs & rock'n'roll", das war einmal. Wie Sportchef Ross Brawn erkannt hat: "Viele Menschen schätzen die Grid-Girl-Tradition, aber es gibt welche, für die sie etwas den Zeitgeist verfehlt."


Diese Fans oder besser gesagt Zuschauer, dürften aber in der Minderheit sein.

Redaktion hat geschrieben:Über 40 Jahre sind Frauen in der Startaufstellung gestanden und hielten Schilder und Fahnen hoch. Sie trugen hohe Absätze, knappe Röckchen und wurden zu lebenden Reklameflächen von Sponsoren. Eine ausgeklügelte Werbeform, schließlich richteten alle Kameras ihre Linsen auf die hübschen, jungen Mädchen, um ihre männlichen Zielgruppen damit anzusprechen.

Und was war jetzt so schlimm daran?

Redaktion hat geschrieben:"Rolle der Frau ist inzwischen eine andere"Welches Bild der Sport dabei allerdings in die Wohnzimmer nach Hause transportierte, darüber begann man erst vor wenigen Jahren nachzudenken. Die junge Frau ohne Makel, die dem Ideal von Weiblichkeit exakt entsprach und Sexappeal versprühte, wurde dem todesmutigen Rennfahrer und dessen monströsem Gefährt zur Seite gestellt. Der Kontrast war geschaffen, das perfekte Bild im Kasten. Die Frau wurde auf ihr Äußeres reduziert, konnte sich präsentieren und musste ständig lächeln. Aber bitte nur nicht den Mund aufmachen!

Dürfen Cheerleader in den USA den Mund aufmachen. Geht es bei den Sportverantstaltungen um sie oder den Sport?

Redaktion hat geschrieben: Nun kann man einwenden, dass sich die Frauen freiwillig in die Startaufstellung gestellt und als Grid-Girl gedient haben. Ja, das stimmt. Aus den unterschiedlichsten Gründen haben sich Frauen präsentiert. Manche hofften so, ihrem Formel-1-Idol einmal nahe sein zu können. Andere knüpften Kontakte, um als Models erfolgreich arbeiten zu können. Wieder andere waren bereits etablierte Playmates, und wollten sich am Wochenende Taschengeld dazuverdienen. Das kann man keiner Frau vorwerfen, das Scheinwerferlicht hat eben eine gewisse Anziehungskraft. Das Grundproblem liegt aber tiefer: Die Formel 1 bot den jungen Frauen jahrelang die Möglichkeit dazu.

Und was genau ist jetzt dieses Problem?

Redaktion hat geschrieben:Die Rolle der Frau in der westlichen Gesellschaft hat sich in den vergangenen 40 Jahren allerdings stark gewandelt. Dieser Wandel ist nun auch endlich im Motorsport angekommen. Die Langstrecken-WM (WEC) fährt schon seit 2015 ohne Grid-Girls, die 24 Stunden von Le Mans verloren dadurch dennoch nicht an Faszination.

Und darum muss man diesen Quark übernehmen?

Redaktion hat geschrieben:"Für mich ist das ein Phänomen,[...]."Der Fan sollte in die Startaufstellung

Gute Idee, wird LM aber kaum machen. Ansonsten, wie werden diese Fans ausgewählt? Kann man sich so einen Platz für eine 5 stellige Summe sichern?

Redaktion hat geschrieben:Ein kleines Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, die Formel 1 wäre keine Männerdomäne. Frauen säßen in den Führungspositionen im Management und würden über Sponsorendeals bestimmen. Würde es dann immer noch rein weibliche Grid-Girl-Paraden am Rennsonntag geben? Wohl kaum. Frauen würden schließlich nicht Frauen zum Vergnügen der Männer zur Schau stellen.

Es gibt Frauen in der F1. Als Beispiel nur einmal Claire Williams als stellvertretende Teamchefin im Team ihres Vaters! Daneben sind Frauen auch z.B. im Ingenieur Bereich tätig. Als (Freitags)testerin war hier übrings auch Susi Wolff tätig. Natürlich sind Frauen hier immer noch in der Unterzahl, das liegt aber halt darin, dass das Interesse von Frauen für Motorsport geringer ist.

Redaktion hat geschrieben:Nun sitzen Frauen zwar nicht am Schalthebel der Macht, allerdings aber vor den Fernsehgeräten. Es gibt eine nicht zu unterschätzende weibliche Anhängerschaft, die weiter wächst. Die Zielgruppe hat sich dadurch verschoben. Frauen wollen den Sport genießen, ohne sexistische Rollenbilder ihres Geschlechts vor dem Start suggeriert zu bekommen.

siehe oben. Der Anteil der Frauen die im Motorsport (um es nicht nur auf die F1 zu beschränken) tätig sind oder vor den TV Geräten sitzen ist immer noch geringer als der der Männer.

Redaktion hat geschrieben:Wie Bratches richtig erkannt hat: Es sind nicht die Girls, um die sich dieser Sport dreht. Es ist der Sport selbst, die Autos und Piloten. Demnach sind Grid-Girls tatsächlich irrelevant für das sportliche Geschehen. Sie sind einzig Teil der Werbemaschinerie, ein Relikt aus der Vergangenheit.

Klar, es sind nicht nur die Girls um die sich der Sport dreht. Und für das Sportliche Geschehen irrelevant. Aber ist die Siegerehrung relevant für das Sportliche Geschehen? Die Interviews mit irgendwelchen Promis - von denen ich selber ehrlich gesagt oft nur die Hälfte kenne?

Redaktion hat geschrieben:Die Formel 1 könnte sich in diesem Punkt etwas vom Fußball abschauen. Denn die Ballkinder sind ein vorbildliches Konzept, die das Spiel nur deswegen nicht unattraktiver machen.

Also Babys im Kinderwagen in der Startaufstellung. :mrgreen:

Redaktion hat geschrieben:Auch Fans in der Startaufstellung würden die Formel 1 offener und moderner wirken lassen. Außerdem würde das zu Libertys Gedanken der Fannähe passen.

Klar, Libertys Gedanke ist mehr Fannähne und nicht mehr Kohle scheffeln. Wer das glaubt, der glaubt auch, das der Mond aus Käse ist.

Redaktion hat geschrieben:Warum gibt es keine Grid-Boys? Schließlich muss man sich auch die Frage stellen, warum sich Grid-Boys nie durchgesetzt haben.

Gute Idee, sollte es eine Frau als Fahrerin in die Startaufstellung schaffen wäre das eine super Idee. :thumbs_up: (Bevor jemand etwas anderes denkt, das ist 100%ig ernst gemeint!)

Redaktion hat geschrieben:[....] Vor einigen Jahren gab es beim Grand Prix von Monaco eine Startaufstellung mit männlichen Models. Sebastian Vettel regte sich darüber wild auf und meinte: "Wenn ich das Auto abstelle und mir den Hintern von George und Dave ansehen muss, dann bin ich damit nicht glücklich." Wie würde eine Pilotin darauf reagieren?

Herrje muss man jeden Joke auf die Goldwaage legen. :facepalm:


Redaktion hat geschrieben:Frauen gehören weg aus der Startaufstellung rein in die Rennautos, Kommentatorenkabinen und in die Entscheidungsgremien der Teams. Schließlich sollen sie den Sport, der nicht nur für Männer veranstaltet wird, selbst aktiv mitgestalten. Es ist schön zu sehen, dass das männliche Formel-1-Management erste Schritte in diese Richtung setzt.

Siehe oben: Es gibt Frauen in den Entscheidungsgremien der Teams. Frauen in den Kommentatoren Kabinen fände ich auch eine super Idee. Es müssen sich halt Frauen finden die, das nötige Interesse und Fachwissen haben.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon KeepFighting123 » 01.02.2018, 20:19

Wer den Artikel verfasst hat gehört ...

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Giacomo » 01.02.2018, 20:50

Also wenn jemand was von einer Petition gegen das Verbot hört unterschreibe ich gern
"I did some donuts practice for next year" Fernando Alonso Abu Dhabi GP 2017 :D

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon JPM_F1 » 01.02.2018, 21:03

...jetzt werden wir auch noch belehrt...wird ja immer besser...anscheinend lebten wir alle bislang in einer parallelwelt...nun geht uns endlich ein licht auf...und alles wird klarer...

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Red Baron » 01.02.2018, 21:16

Redaktion hat geschrieben:Als Frau, die in dieser Branche arbeitet, kann ich den Formel-1-Bossen zu ihrer Entscheidung nur gratulieren.

Zunächst sollte M. Reyer klarstellen in welcher Branche sie arbeitet.
Man sollte annehmen dass eine Redakteurin in der Branche "Berichterstattung" arbeitet während die hier diskutierten Personen in der Branche "Sport bzw.Motorsport" arbeiten.
Diese augenscheinlich "alternative Wahrheit" bereits in dem zweiten Absatzt verringert die Glaubwürdigkeit des restlichen Artikels. :cry2:

Wie dem auch sei, die Schreiberin befürwortet ein genderbedingtes Arbeitsverbot.

Redaktion hat geschrieben:Denn Grid-Girls sind ein längst überholtes Modell aus einer vergangenen Zeit. "Sex, drugs & rock'n'roll", das war einmal.
:facepalm:
Ich bin ein Stück über 70 8) und kann mich nicht erinnern jemals gesehen zu haben dass ein vollgekifftes grid girl in der Startaustellung beim rock'n'roll Sex hatte.
Was die Berichterstatterin gesehen haben will muss also vor meiner Zeit stattgefunden haben. :mrgreen:
Schade, da habe ich was verpasst aber sicherlich kann sie mir mit ein paar Bildern aushelfen. :wave:
Sollte das nicht möglich sein ist auch dass wieder eine alternative Wahrheit. :cry2:
Redaktion hat geschrieben:Nun kann man einwenden, dass sich die Frauen freiwillig in die Startaufstellung gestellt und als Grid-Girl gedient haben. Ja, das stimmt.

Also so etwas wie das Recht auf freie Berufswahl. Gut erkannt.
Andere haben sich freiwillig als Redakteurin in ein Büro gesetzt.
Redaktion hat geschrieben:Aus den unterschiedlichsten Gründen haben sich Frauen präsentiert.

Egal für was sich Personen, sowohl Frauen als auch Männer, präsentieren, jeder tut es aus den unterschiedlichsten Gründen und für die unterschiedlichstenTätigkeiten.
Soweit also nichts Neues
Redaktion hat geschrieben:Manche hofften so, ihrem Formel-1-Idol einmal nahe sein zu können. Andere knüpften Kontakte, um als Models erfolgreich arbeiten zu können. Wieder andere waren bereits etablierte Playmates, und wollten sich am Wochenende Taschengeld dazuverdienen. Das kann man keiner Frau vorwerfen, das Scheinwerferlicht hat eben eine gewisse Anziehungskraft.

Augenscheinlich hat keine der von der Redakteurin im Laufe der Jahre befragen Damen "Sex, drugs & rock'n'roll" als Motivation angegeben.
Aus diesem Gesichtspunkt war die obige Wortwahl eher aufreisserisch / sensarionshungrig zu verstehen.
Redaktion hat geschrieben:Das Grundproblem liegt aber tiefer: Die Formel 1 bot den jungen Frauen jahrelang die Möglichkeit dazu.

Na und?
Das geschieht jeden Tag bei Photographen, Modeschauen, Escort-Diensten (denen ohne Prostitution) und erst recht in Hollywood, wobei in letzterem Fall die Aussage "Sex, drugs & rock'n'roll" recht aktuell ist wie aus Berichten und Aussagen während der letzten Zeit zu entnehmen ist.
Da könnte ein/e Redakteur/in mal der Tinte freien Lauf lassen, es sei denn man arbeitet nicht in „der Branche“.
Redaktion hat geschrieben:Ein kleines Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, die Formel 1 wäre keine Männerdomäne. Frauen säßen in den Führungspositionen im Management und würden über Sponsorendeals bestimmen. Würde es dann immer noch rein weibliche Grid-Girl-Paraden am Rennsonntag geben? Wohl kaum. Frauen würden schließlich nicht Frauen zum Vergnügen der Männer zur Schau stellen.

Wenn man ein Gedankenexperimet durchführen will, dann sollte es nicht nach den eigenen Maßen zugeschneidert sein.
Man stelle sich vor, die Formel 1 wäre eine Frauendomäne.
Das heißt, alles was die Formel 1 präsentiert und mit ihr arbeitet, wird gendermäßig umgedreht.
Von der höchsten Eben bis runter (nicht abschätzig gemeint) zu den grid girls.
Also Chase würde zu Chastity, Jean zu Jeanette, Lewis zu Louise, Nico zu Nicolette.
Nur bei Niki fällt mir nichts ein, der bleibt einfach so.

Das bezieht sich auch auf die Fans, die ja letztendlich, direkt oder indirekt, den Zirkus bezahlen.
Auch die Sponsoren und deren Produkte würden sich ändern.
Z.B.: Aus Jhonnie Walker wird Chanel #5, aus Pepe Jeans wird Versace und aus Castrol wird Kotex.

Leider werden wir das Ergebnis dieses Gedankenexperiment erst in ein paar Jahren erfahren, wenn die Männer ihren Kampf um Gleichberechtigkeit im Beruf verloren haben.
Wenigstens haben die grid girls ihren erbitterten Kampf um Entlassung aus der schmachvollen grid girl Tätigkeit gewonnen.
Dafür habe sie doch gekämpt oder etwa nicht!
Hoffentlich helfen sie jetzt und setzen sich für die Befreiung von Redakteurinnen ein, schließlich arbeitet man ja in der gleichen Branche.
Redaktion hat geschrieben:Sebastian Vettel regte sich darüber wild auf und meinte: "Wenn ich das Auto abstelle und mir den Hintern von George und Dave ansehen muss, dann bin ich damit nicht glücklich." Wie würde eine Pilotin darauf reagieren?

Vielleicht wie folgt:
Nicolette regte sich darüber wild auf und meinte: "Wenn ich das Auto abstelle und mir den Hintern von Kim K. und JeLo ansehen muss, dann bin ich damit nicht glücklich.“
Redaktion hat geschrieben:Frauen gehören weg aus der Startaufstellung rein in die Rennautos, Kommentatorenkabinen und in die Entscheidungsgremien der Teams.

Deswegen ist die Mehrzahl der Stellen seit jahren unbesetzt um den Ansturm weiblicher Aspiranten sogleich unterbrringen zu können.
:silent: :shh: :silent: :shh:

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Giacomo » 01.02.2018, 21:27

Red Baron hat geschrieben: :chat:

:thumbs_up:
"I did some donuts practice for next year" Fernando Alonso Abu Dhabi GP 2017 :D

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Haedanae » 01.02.2018, 21:58

Ich merke so langsam, dass mir die F1 irgendwie scheißegal wird!

Wenn das die Probleme der F1-Welt bedeuten?

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Giacomo » 02.02.2018, 00:08

"I did some donuts practice for next year" Fernando Alonso Abu Dhabi GP 2017 :D

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon RoRo35 » 02.02.2018, 08:57

:facepalm:

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon FU Racing Team » 02.02.2018, 09:04

Olymp hat geschrieben:Mir ist die ganze Debatte völlig egal. Ob jetzt Grid-Girls in der Startaufstellung sind oder nicht beeinflusst den Motorsport und das Geschehen auf der Rennstrecke überhaupt nicht. Und gerade deswegen verfolge ich schließlich die Formel1.
Und nebenbei bemerkt: über 90% der Grid-Girl-Kleidung war einfach nur billig, insofern für mich sowieso nichts, was man vermissen müsste. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.


Was hast du denn für Grid Girls gesehen?? Denn "billig", genau das waren die meisten eben nicht!
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon theCraptain » 02.02.2018, 09:07

Giacomo hat geschrieben:https://www.change.org/p/liberty-media-formula-1-keep-the-grid-girls

Ich habe unterschrieben, ihr auch? :wink2:


Super, vielen Dank für den Link :thumbs_up:

Wäre klasse wenn der Link hier im Forum irgendwo separat platziert werden kann, vielleicht liest das ja ein Mod und hat eine Idee ;-)
Früher war gar nix besser, ausser der Motorsport.

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon theCraptain » 02.02.2018, 09:26

Simtek hat geschrieben: :chat:


Red Baron hat geschrieben: :chat:


Vielen Dank für eure Mühe die Argumente der Autorin Zug um Zug zu entkräften, gute Arbeit, klasse gemacht :thumbs_up:

...auch das mit dem (tlw. subtilen) Sarkasmus :thumbs_up:
Früher war gar nix besser, ausser der Motorsport.

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Simtek » 02.02.2018, 12:03

Um mal nur auf den Titel dieses Threads einzugehen:
Vielleicht heisste es bald: "Warum es keine Formel 1 braucht."
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Hoto » 02.02.2018, 22:49

Calvin hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:Ein kleines Gedankenexperiment: Man stelle sich vor, die Formel 1 wäre keine Männerdomäne. Frauen säßen in den Führungspositionen im Management und würden über Sponsorendeals bestimmen. Würde es dann immer noch rein weibliche Grid-Girl-Paraden am Rennsonntag geben? Wohl kaum. Frauen würden schließlich nicht Frauen zum Vergnügen der Männer zur Schau stellen.


Was für ein Quatsch. Dazu braucht es kein Mann/Frau-Schublade. Wenn eine Person wenig Skrupel hat, hat auch eine Frau keine Skrupel Frauen zur Schau zu stellen solange es Geld regnet. Siehe Heidi Klum. Die führt Jahr für Jahr junge Frauen in die Manege und stellt diese Bloss.

Und ganz ehrlich, Models werden halt auf ihr aussehen reduziert und sind halt Menschen, mit denen irgendwelche Sachen verkauft werden sollen. Ob Mann oder Frau.

Und ich bin eher ein linker, ein "Gutmensch". Bin auf jeden Fall dafür dass man gegen Sexismus vorgeht. Aber wenn die ganze Situation dermassen ausgenützt und ausgeschlachtet wird, erreicht man eher das Gegenteil.

:thumbs_up:

Und zu der Überschrift: Es "braucht" auch keine Formel 1. Wenn man statt Grid-Girls über die Formel 1 oder Motorsport als solches diskutieren würde und auf ähnlichem Niveau argumentieren würde, dann hätten wir Morgen kein Motorsport mehr, weil nicht mehr Zeitgemäß und abgeschafft. ;)
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Re: Kolumne: Warum es keine Grid-Girls in der Formel 1 braucht

Beitragvon Steve Warson » 03.02.2018, 19:24

MSC2005 hat geschrieben:Um mal etwas Provokatives einzuwerfen: Diejenigen, die sich über sowas echauffieren sind meistens die Frauen, die solche Jobs niemals bekommen würden.

Da spricht oft auch einfach der "Neid" heraus. Ich mag dieses Wort "Neid" eigentlich nicht, weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass das damit wenig zu tun hat, aber anders ist es schwer zu beschreiben. Vielleicht könnte man auch "Missgunst" sagen. Sie missgönnen den hübschen Frauen dieser Welt Begierde zu erwecken und auf diese Weise einfach Geld zu verdienen. Meist mit dem Zusatz im Hinterkopf, dass diese Frauen sonst "eh nichts können". Und das nicht nur in der Formel 1.

Dabei ist es doch toll wenn jeder etwas macht, was er gut kann und was demjenigen Spaß macht.

Die Frauen arbeiten nicht füreinander, sondern gegeneinander.

Da will ich jetzt auch mal provokant sein:
die Männer hier regen sich doch nur auf, weil sie auf anderem Weg keine schönen Frauen zu sehen bekommen (außer bei GNTM by Heidi Klum) :twisted:


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