Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon jacobi22 » 10.10.2017, 00:01

Plauze hat geschrieben:
Giacomo hat geschrieben:Außerdem, 3 oder 4 mal in Folge Vet schlecht schlafen lassen, zeigt doch wie sympathisch dieser dem Autor ist.

Nein, das zeigt erst einmal gar nichts über die Sympathien des Autors. Trifft darüber hinaus auch nicht zu.

Widerspruch zum letzten Satz, Zustimmung beim ersten.
Fakt ist, das VET verschuldet oder unverschuldet eine mögliche WM sehr wahrscheinlich verloren hat. Das weiß er selbst am Besten und darum wird er sehr wohl unruhig geschlafen haben. So dicht dran wie 2017 war man lang nicht mehr und nur die kühnsten Optimisten glauben noch an eine letzte Chance, die mathematisch noch vorhanden ist. Und das man dicht davor war, einen HAM in einer super Verfassung, zu schlafen, macht es um so schlimmer. Sepang war eine überragene Leistung vom Deutschen in Anbetracht der Möglichkeiten, die im Vorfeld den Roten eingeräumt wurden, ist aber dennoch aus Vettel's Sicht eher eine Niederlage. Von daher geht die Einordnung in die Schlechtschläferrubrik wohl in Ordnung.
Was mich aber stört, ist die Wortwahl, das ist, als box ich meiner Frau eins auf die Nase, um ihr Sekunden später zu sagen, wie lieb ich sie habe. Die Kolumne um den Japan-GP ist unterste Schublade und hat auch mit einer kritischen Analyse nichts mehr am Hut. Und die von letzter Woche war auch kein Musterbeispiel einer freundlichen Analyse wie man sie für jemanden schreibt, den man viele Sympatien entgegenbringt. Anders als in der aktuellen Berichterstattung, die normalerweise wertungsfrei erfolgen sollte, erlaubt die "Kolumne" das Einbringen der persönlichen Meinung des jeweiligen Autors und welche das ist, kann man eingangs wohl sehr gut erkennen. Nicht einmal, auch nicht zwei mal, es zieht sich durch's ganze Jahr.
Uwe

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Jerom∃ » 10.10.2017, 03:02

Vettel macht zumindest nicht sein Team schlecht.
Gab da schon ganz andere bei Ferrari ..... auch mehrfach Weltmeister
Genuinely entertaining .

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Bohne » 10.10.2017, 08:50

Ich weiß nicht mehr, wer das gesagt hat, aber ich bin seiner Meinung. Lieber ein schnelles anfälliges Auto als ein langsames robustes. Ich als Ferraristo bin mit dieser Saison absolut zufrieden. Ferrari hat zu Mercedes aufgeschlossen. Ohne das Pech und die Pannen hätte Vettel jetzt, kurz vom dem Ende der WM, einen Vorsprung auf Lewis. Ich hoffe, dass Ferrari nächste Saison so weiter macht, nur etwas gelassener und etwas zuverlässiger. Marchionne meinte, es ist eine Katastrophe, wenn Ferrari zehn Jahre lang keinen Titel gewinnt. Scheiß drauf, lass es zwölf Jahre sein, aber Ferraris Zeit wird kommen. Sie sind auf einem guten Weg.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Dr. seltsam » 10.10.2017, 09:48

Dieser Thread ist ein schönes Beispiel dafür, welche Probleme mangelnde Medienkompetenz und Leseverständnis verursachen.

Zunächst muss man mal verstehen, was man da überhaupt liest.
Nämlich eine Kolumne, so steht es über dem Text und auch im ersten Absatz.
Eine Kolumne ist kein redaktioneller Artikel, auch kein Bericht über ein Ereignis, sondern ein Meinungsbeitrag des Kolumnisten.

Dann hat er ja im Text sehr schön beschrieben, wie er auf diesen Begriff der "Persönlichkeitsstörung" gekommen ist.
Es hängt ein schwarzes Brett mit Arbeitstiteln in der Redaktion einer der Arbeitstitel lautete: "Nach Baku-Rammstoß: Persönlichkeitsstörung bei Sebastian Vettel?"

Und dann beschreibt der Kolumnist seine Gedanken zu Vettels Verhalten und nimmt dieses Erlebnis, nämlich diesen Arbeitstitel auf dem schwarzen Brett gesehen zu haben, in Bezug dazu.
Das ist bei Kolumnen so üblich.
An keiner Stelle unterstellt er Vettel tatsächlich eine psychiatrische Störung.

Natürlich kann man auch anderer Meinung sein und einen entsprechenden Kommentar dazu hinterlassen.
Aber diese übertriebene Empörung, die sich an einem aus dem Zusammenhang gerissenen Wort aufhängt, ist lächerlich.

Entweder ist das das übliche Internetgetrolle, oder die Leute können nicht richtig lesen/verstehen..

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Dr_Witzlos » 10.10.2017, 10:16

Dr. seltsam hat geschrieben:Dieser Thread ist ein schönes Beispiel dafür, welche Probleme mangelnde Medienkompetenz und Leseverständnis verursachen.

Zunächst muss man mal verstehen, was man da überhaupt liest.
Nämlich eine Kolumne, so steht es über dem Text und auch im ersten Absatz.
Eine Kolumne ist kein redaktioneller Artikel, auch kein Bericht über ein Ereignis, sondern ein Meinungsbeitrag des Kolumnisten.

Dann hat er ja im Text sehr schön beschrieben, wie er auf diesen Begriff der "Persönlichkeitsstörung" gekommen ist.
Es hängt ein schwarzes Brett mit Arbeitstiteln in der Redaktion einer der Arbeitstitel lautete: "Nach Baku-Rammstoß: Persönlichkeitsstörung bei Sebastian Vettel?"

Und dann beschreibt der Kolumnist seine Gedanken zu Vettels Verhalten und nimmt dieses Erlebnis, nämlich diesen Arbeitstitel auf dem schwarzen Brett gesehen zu haben, in Bezug dazu.
Das ist bei Kolumnen so üblich.
An keiner Stelle unterstellt er Vettel tatsächlich eine psychiatrische Störung.

Natürlich kann man auch anderer Meinung sein und einen entsprechenden Kommentar dazu hinterlassen.
Aber diese übertriebene Empörung, die sich an einem aus dem Zusammenhang gerissenen Wort aufhängt, ist lächerlich.

Entweder ist das das übliche Internetgetrolle, oder die Leute können nicht richtig lesen/verstehen..


Mag zwar sein, aber es geht nicht so klar für den Leser hervor. Ich habe ja selber Jahrelang an ner Schülerzeitung gearbeitet und kenne den Unterschied darin. Aber das muss bei einer Kolumne auch klar hervorgehen um Missverständnisse im Vorfeld zu vermeiden

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ..::Borni::.. » 10.10.2017, 10:25

Dr. seltsam hat geschrieben:Dieser Thread ist ein schönes Beispiel dafür, welche Probleme mangelnde Medienkompetenz und Leseverständnis verursachen.

Zunächst muss man mal verstehen, was man da überhaupt liest.
Nämlich eine Kolumne, so steht es über dem Text und auch im ersten Absatz.
Eine Kolumne ist kein redaktioneller Artikel, auch kein Bericht über ein Ereignis, sondern ein Meinungsbeitrag des Kolumnisten.

Dann hat er ja im Text sehr schön beschrieben, wie er auf diesen Begriff der "Persönlichkeitsstörung" gekommen ist.
Es hängt ein schwarzes Brett mit Arbeitstiteln in der Redaktion einer der Arbeitstitel lautete: "Nach Baku-Rammstoß: Persönlichkeitsstörung bei Sebastian Vettel?"

Und dann beschreibt der Kolumnist seine Gedanken zu Vettels Verhalten und nimmt dieses Erlebnis, nämlich diesen Arbeitstitel auf dem schwarzen Brett gesehen zu haben, in Bezug dazu.
Das ist bei Kolumnen so üblich.
An keiner Stelle unterstellt er Vettel tatsächlich eine psychiatrische Störung.

Natürlich kann man auch anderer Meinung sein und einen entsprechenden Kommentar dazu hinterlassen.
Aber diese übertriebene Empörung, die sich an einem aus dem Zusammenhang gerissenen Wort aufhängt, ist lächerlich.

Entweder ist das das übliche Internetgetrolle, oder die Leute können nicht richtig lesen/verstehen..


Das er sich mit einem Fragezeichen und einen "vielleicht" geschickt um die direkte Aussage herumschreibt ändert nichts an der Frage warum er Sebastian Vettel denn überhaupt mit einer psychischen Störung im Verbindung bringt? Ist er nun Journalist oder Phsychologe?
Und wenn Vettel nun seiner Aussage nach vielleicht eine Persönlichkeitsstörung hat, was denn für eine?
Eine Narzisstische? Weil ihm nichts wichtiger ist als sein Triumph?
Eine Schizoide? Weil er manchmal unter enormen Druck so ganz anders ist wie sonst?
Eine Dissoziale? Wegen seinen Funkausrastern?
Eine Paranoide?
Borderline?

Also bei aller liebe. Diese Kolumne mag ja im Kern eine kleine Wahrheit verbergen aber die Sympathiebekundung zu Beginn, den Namen Brundle und vor allem das Wort Persönlichkeitsstörung hätte man hier lieber raus lassen sollen. An sich lese ich diese Kolumne sehr gern aber die letzten mal kam es mir vor als wolle Herr Nimmervoll hier nur provozieren.

Vielleicht ist es aber auch nur sein Frust und die Enttäuschung das sein Sympathieträger dieses Jahr nicht Weltmeister wird...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Dr. seltsam » 10.10.2017, 11:04

@Borni,

sorry, wenn das jetzt semantisch rüberkommt.

Der Verfasser ist in diesem Fall weder Journalist, noch Psychologe, er ist Kolumnist.
Eine Kolumne hat nicht den Anspruch objektiver Berichterstattung und/oder Fremdbeobachtung,
eine Kolumne erhebt auch keinen Anspruch auf "Wahrheit", sie ist lediglich eine Meinungsäußerung.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon ..::Borni::.. » 10.10.2017, 11:34

Dr. seltsam hat geschrieben:@Borni,

sorry, wenn das jetzt semantisch rüberkommt.

Der Verfasser ist in diesem Fall weder Journalist, noch Psychologe, er ist Kolumnist.
Eine Kolumne hat nicht den Anspruch objektiver Berichterstattung und/oder Fremdbeobachtung,
eine Kolumne erhebt auch keinen Anspruch auf "Wahrheit", sie ist lediglich eine Meinungsäußerung.


Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst. Das bedeutet aber nicht das man an einer Kolumne nicht Kritik äußern darf. Vor allem wenn sie moralische Fragen aufwirft.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon theCraptain » 10.10.2017, 13:44

Auf diese Kolumne freue ich mich immer nach jedem GP. Auch wenn mal etwas drinsteht was ich absolut anders sehe bringt mich das zum Einen eher zum Nachdenken oder zum Anderen muss ich eben seine Meinung so stehen lassen, ist ja nur seine Meinung.

Der Angriff auf die reine Meinungsfreiheit des Autors finde ich in der Intensität einiger Beiträge etwas heftig denn zu 100% aus der Luft gegriffen scheint seine These nicht, er liefert doch brauchbare Stützen dazu. Genau darüber muss man diskutieren, jedoch im angemessenen Stil.

Der Autor wird teilweise von einigen Usern so angegangen als würde er einen thermonuklearen Krieg gegen Nordkorea herbeischreiben wollen.

Und sind wir uns mal ehrlich, denjenigen den es zuerst betrifft, nämlich VET, den interessiert das gar nicht und er selbst, würde er es lesen, würde wohl eher darüber schmunzeln statt den Autor anzumachen ;-)

No big deal.
Früher war gar nix besser, ausser der Motorsport.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon CrAzyPsyCho » 10.10.2017, 17:56

Der Angriff auf die reine Meinungsfreiheit des Autors finde ich in der Intensität einiger Beiträge etwas heftig denn zu 100% aus der Luft gegriffen scheint seine These nicht, er liefert doch brauchbare Stützen dazu. Genau darüber muss man diskutieren, jedoch im angemessenen Stil.

Der Autor hat aber nur ein Ziel. Er will Vettel nieder machen, denn ihm scheint Vettel ganz und gar nicht sympatisch zu sein.
Es ist das reinste Bashing. Darum sind die Angriffe auf seine Meinung durchaus verständlich.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Pentar » 10.10.2017, 18:31

Dr. seltsam hat geschrieben: :chat:

theCraptain hat geschrieben: :chat:

Das sehe ich auch so - es ist eben eine Kolumne - das sollte man immer im Hinterkopf behalten..

In Wiki liest man dazu:
"Die Kolumne unterscheidet sich vor allem in Abgrenzung zur Glosse dadurch,
dass diese stark personalisiert ist und weniger recherchiert."

Der Kolumnist stellt sich selbst gegen Ende seines Artikels die Frage:
"Hat Sebastian Vettel das, was Otto Normalverbraucher von der Couch aus -
überspitzt formuliert - als "Persönlichkeitsstörung" bezeichnen würde?
Vielleicht."

Um dann am Ende zu seinem persönlichen(!) Schluß zu kommen:
"Aber er ist schließlich auch nicht Otto Normalverbraucher,
sondern einer der erfolgreichsten und besten Fahrer in der Geschichte der Formel 1.
Genau deswegen."

"Genau deswegen" bezieht sich nicht darauf, dass VET seiner Meinung nach eine Persönlichkeitsstörung hat,
sondern darauf, dass es einem "Otto Normalverbraucher" eben so vorkommen könnte.
Ein ganz wichtiger Unterschied - und die gewählte Formulierung somit ganz im Sinne einer Kolumne...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Giacomo » 10.10.2017, 21:50

theCraptain hat geschrieben:
Der Angriff auf die reine Meinungsfreiheit des Autors finde ich in der Intensität einiger Beiträge etwas heftig denn zu 100% aus der Luft gegriffen scheint seine These nicht, er liefert doch brauchbare Stützen dazu. Genau darüber muss man diskutieren, jedoch im angemessenen Stil.

[...]

Und sind wir uns mal ehrlich, denjenigen den es zuerst betrifft, nämlich VET, den interessiert das gar nicht und er selbst, würde er es lesen, würde wohl eher darüber schmunzeln statt den Autor anzumachen ;-)

No big deal.


Genau, no big deal :shrug:

Ich glaube, du hast nicht verstanden, wozu diese Plattform/Forum auf Formel1.de dient.

Sie dient nicht einem Vet sondern uns, du und ich. Wir interessieren uns für das, was geschrieben wird. Wir diskutieren, tippen, teilen aus, lachen, kritisieren usw. Das macht uns aus. Deswegen ist es ganz normal, wenn wir über diesen Artikel diskutieren. Wie gesagt "no big deal".

Das mit "Meinungsfreiheit" sehe ich anders. Wir Foristen sind eine gewisse Montagskolumne von Herrn N. gewöhnt(die ja meistens recht gut ist). Diese Kolumne war nicht "formel1.de-konform", da sie aus der Regel tanz. Sie hat einfach mit dem üblichen Stil wenig zu tun. Deswegen ist die Kritik auch gerechtfertigt. :rotate:
MMn geht es nicht darum, dass es immer noch eine Kolumne ist oder nicht, sondern dass er vom gewohnten (guten) Stil stark abweicht.
"I did some donuts practice for next year" Fernando Alonso Abu Dhabi GP 2017 :D

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon daSilvaRC » 11.10.2017, 09:54

Ich kann hier nur ganz hart mit dem Kopf schütteln, nicht über Herrn Nimmervoll- wenn man den Artikel ganz liest und versteht (letzteres scheint immer wieder das Problem zu sein), weiss man worauf er hinaus will.

Hier mal die strittigste Stelle im Zitat:

Eine solche Geschichte ist bei uns notiert unter dem Arbeitstitel: "Nach Baku-Rammstoß: Persönlichkeitsstörung bei Sebastian Vettel?"Auch das muss ich in den richtigen Kontext setzen. Jemandem eine "Persönlichkeitsstörung" zu attestieren, ist harter Tobak. Aber Arbeitstitel haben es so an sich, dass sie nicht zur Veröffentlichung bestimmt sind. Warum ich Ihnen das trotzdem erkläre: Weil es denke ich ganz gut die Richtung zeigt, in die ich mit dieser Kolumne gehen möchte.Grundsätzlich: Vettel ist der netteste und höflichste Mensch, den man sich vorstellen kann. Aber im Rennauto kommt gelegentlich eine ganz andere Seite seiner Persönlichkeit zum Vorschein. Der Egomane, dem in der Hitze des Gefechts schnell mal die Sicherungen durchbrennen. Der "eingebildete Bengel", wie es Eddie Irvine einmal formuliert hat.




Die Sache mit der Pers. Störung war ein Arbeitstitel, er wurde hier erklärt, und gut.
Das Vettel, genauso wie alle grossen F1 Fahrer ein Egomane ist, ist unbestritten, oder? Und: Das ist verdammt nochmal gut so!!! Ebenso wie es gut so ist das Hamilton die Glitzer Diva ist, Kimi der einsilbige, Ricciardo die grinsebacke usw.
DAS nennt sich auch Persönlichkeit!
Wer gerne persönlichkeits fremde Formel 1 fahrer will, möge das bitte mal sagen.

Ich für meinen Teil, schaue seid über 20Jahren Formel 1, ich bin seid einigen Jahren hier im Forum. Aber was HIER aus einem Artikel gemacht wird, ja auch einem Absatz dessen, ist unfassbar.

Solche Fans wie ihr, ihr seid daran schuld (gewesen) das die Formel 1 eine Zeit lang blutleer war, jede Berührung wurde bestraft, Fahrer waren alle glattgeleckte PR Maschinen- die letzten Jahre hat sich das gewandelt, Liberty Media tat ihr übrigens- und es war gut!!!

Natürlich sind die wirklich guten F1 Fahrer wie eben Vettel, Hamilton, Alonso, Schumacher, Senna, Mansell, Prost (etc) auf der Strecke egomanische Ar***löcher. DAS IST DEREN JOB! Besser sein als alle anderen, das Rennen gewinnen- um jeden preis!

Ich frage mich ernsthaft, was der gemeine Fan, und natürlich auch Reporter wie Herr Nimmervoll eigentlich wollen. Solche Typen wie Vettel und co (s.o.) braucht die F1, genau solche Typen! Typen mit denen man sich identifizieren kann. Ich persönlich, mag die beiden haarsträubendsten typen der F1 sehr gerne: Hamilton und Verstappen. Der pure Ehrgeiz, der siegeswille- absolut kompromisslos umgesetzt.

Es wird immer wieder gerne geschwärmt von früheren zeiten als Hunt und Lauda noch fuhren- Hunt und Lauda, was meint ihr, würden diese beiden heute veranstalten? Dagegen haben wir nen Kindergarten!

Auch wird ständig aus gegnerischen Fanlagern nach strafen gerufen- warum zum henker?
Solange beide weiterfahren können, und keiner den anderen absichtlich von der strasse schubst, lasst die jungs BITTE endlich fahren- schönes beispiel: Vettel/ Kimi/ Verstappen in Malaysia- wie zum teuefel muss es einen schuldigen geben, und wieso zum teufel, muss dieser bestraft werden?

Man hört oft es gibt kein Racing in der Formel 1- die letzten 2 3 Jahre wurde das besser, weil die Fahrer durften wie sie wollten. Immer ein bisschen. Aber eine K*tzköpfe müssen ja an allem meckern was dem eigenem Superhelden am Lenkrad nicht in den Himmel hebt.

Ich mag einen Alonso auch nicht, ich bin auch kein Ferrari fan. dennoch tut es mir weh wenn einer der besten aktuellen rennfahrer sich nicht mit seines gleichen messen kann. Ebenso, ist es sehr schade das Ferraris Pechsträhne, wie ichs mal nennen will, uns um ein spannderes WM Finale gebracht hat.
Warum ich so denke?
Hamilton, Alonso, Verstappen, Vettel, alles bloss namen, die in 20JAhren alle nicht mehr in der F1 sein werden.

Aber, ich bin Formel 1 Fan- in aller erster Linie.

Und, genau das ist der Grund warum ich hier immer weniger schreibe. Und genau das ist vermutlich auch der grund wieso viele andere tolle Foren User, mit denen man so toll und kontrovers diskutieren konnte, nicht mehr da sind.

Der Grund sind die vielen P*ssflitschen, die keine Ahnung von der Formel 1 haben, aber nachts in ihrer Fanboy Bettwäsche schlafen.

Grüsse, daSilvaRC- in alter Sokadem Manier.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon theCraptain » 11.10.2017, 10:40

daSilvaRC hat geschrieben:.
.
Und, genau das ist der Grund warum ich hier immer weniger schreibe. Und genau das ist vermutlich auch der grund wieso viele andere tolle Foren User, mit denen man so toll und kontrovers diskutieren konnte, nicht mehr da sind.
.
.

:thumbs_up:
Bin noch nicht so lange hier aber habe mich damals hier angemeldet weil ich mich mit Gleichgesinnten zu meinem Lieblingsthema austauschen wollte.

Themen die mir persönlich viel wichtiger als die Fahrer sind:
die Autos,
die Technik,
die Teams

werden scheinbar immer mehr durch Fahrer-Fan-Streitigkeiten verdrängt und ich weiss, dass es viele User hier ähnlich sehen.

Und ja, es ist schade einige User hier nicht mehr aktiv zu sehen und auch ich merke eine Verlagerung der Themenschwerpunkte und Diskussionsthemen in Richtung "Mein Fahrer hat... / Dein Fahrer hat....".

Selbstverständlich soll(muss) man auch über die Fahrer diskutieren, aber bitte keine Soap-Themen oder unendliche Fanboy-Streitigkeiten.

Bitte lasst die Fahrerthemen nicht so eng an euch ran, eure Idole kennen uns gar nicht und vor allem interessieren die sich nicht dafür was wir hier schreiben.

Wer ALO, VET, HAM oder sonstwen kritisiert der startet doch keine persönliche Fehde gegen die Person die ALO, VET, HAM ec. als Lieblingsfahrer hat. Bitte nicht so extrem persönlich nehmen, keiner von uns ist ALO, VET, HAM etc. himself, der sich angegriffen fühlen KÖNNTE.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon daSilvaRC » 11.10.2017, 11:07

Oftmals wird ja nicht diskutiert, sondern nur mit dingen nacheinander geworfen. Da hat man dann tatsächlich das gefühl mit 2 Kindern zu reden, die grade darüber diskutieren ob Bibi Blocksberg oder Benjamin Blümchen toller ist.

Ich mag diverse Fahrer auch nicht- muss ich das denn? Aber, kann ich nicht, dieses subjektive empfinden ausblenden wenn die jungs ihre helme aufhaben, und einfach mal deren leistung würdigen???
Egal ob es ein Alonso, Hamilton Vettel, Kimi, oder Verstappen ist?
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