Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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SaintRaptor
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon SaintRaptor » 30.05.2016, 14:59

Lieber Herr Nimmervoll,

ich teile ihre Einschätzung überhaupt nicht.

Hätte das Safety Car früher reinkommen können? Auf jeden Fall. 2-3 Runden hätten den Piloten gereicht, um zu sehen, wo wie viel Wasser liegt. Die Reifen haben die Piloten hinter dem Safety Car sowieso nicht richtig auf Temperatur gebracht.

Nun zu Ihrer Ansicht über einen stehenden Start. Das wäre absolut unverantwortlich gewesen. Natürlich wäre das spannender für den Zuschauer gewesen. Aber das wäre auch viel zu gefährlich gewesen. Hierbei geht es nicht um die Distanz zur ersten Kurve oder die Menge an Wasser auf der Strecke bei einem Start. Es geht um die Menge an spray, die so ein Auto produziert. Wenn auch nur ein Fahrzeug weiter vorne stehen bleibt, dann sehen die Fahrzeuge dahinter dass nicht und krachen ungebremst da hinten rein. Dieses Risiko sollte man nicht eingehen. Die Sicherheit der Fahrer steht deutlich über dem Spannungs und Spaß Fakor der Zuschauer.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon HOAST » 30.05.2016, 15:05

es ist fast schon gefährlicher das SC bei den bedingungen und dem tempo durch die straßen ballern zu lassen, als die hochgezüchteten f1-boliden aus dem stand heraus starten zu lassen :rotate:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Michael-KR » 30.05.2016, 15:21

Hoto hat geschrieben:Jo, das 24 Std. Rennen war cool, aber natürlich auch nicht mit der F1 vergleichbar.

Ja und nein. Die Autos lassen sich sicherlich kaum miteinander vergleichen, außer das beide Fahrzeugarten 4 Räder, nen Motor und Flügelwerk haben. ;-)

Allerdings und das Thema hier ist ja Sicherheit bei schlechten Wetterbedingungen, hatten die Verantwortlichen es beim gestrigen / vorgestrigen 24-Stunden-Rennen aufm Nürburgring - m.E. - vorbildlich gelöst. Selbst beim Restart - nach der längeren Unterbrechung - wurde gestartet, obwohl die Sichtverhältnisse auch eher bescheiden waren. Aber thats Racing ... gestern dagegen beim F1-Rennen wurde mal wieder bewiesen, dass dort eher Kindergarten angesagt war. Immerhin motzten einige F1-Fahrer.
Hätte man diese F1-Regeln bzw. deren Umsetzung zum Maßstab des gestrigen / vorgestrigen 24-Stunden-Rennens gemacht, hätte die Unetrbrechung wohl bis weit in die Nacht bzw. bis zum Morgengrauen angedauert.
Und die Fahrer haben sich nach dem Restart auch wirklich sehr gut benommen gehabt - auch nicht immer üblich beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife. ;-)

Wie geschrieben: das war beste Werbung für den Motorsport, während das gestrige F1-Rennen im Vergleich zu anderen F1-Rennen schon eins der besseren war, aber im Vergleich zum anderen Motorsportereignis dann doch nur kalter Kaffee. Den Schlusslauf aufm Nürburgring hatten wir übrigens OHNE zusätzliche F1-Übertragung geguckt, dann umgeschaltet und bemerkt, dass zwischendurch rein gar nix in Monaco passiert war.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Michael-KR » 30.05.2016, 15:25

HOAST hat geschrieben:es ist fast schon gefährlicher das SC bei den bedingungen und dem tempo durch die straßen ballern zu lassen, als die hochgezüchteten f1-boliden aus dem stand heraus starten zu lassen :rotate:

In Anbetracht der Tatsache, dass es schon heftigste F1-Startcrahs (Massenunfälle) bei schönstem Sonnenschein gab, war der Charlie Whiting diesmal wirklich extrem übervorsichtig. Das war völlig albern - imho.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Michael-KR » 30.05.2016, 15:32

Rennsemmel hat geschrieben:Was will man auch von einer Rennleitung erwarten die es zulässt einen Justin Bieber ans Podium zu lassen ?
Die Formula 1 Rockstar Show für Teenager versucht derzeit aber auch alles die treuen Motorsport Fans zu vergraulen.

:lol: :thumbs_up:
Rockstar für Teenager oder eher Rockstar für Arme ?

Hardcorefans gucken trotzdem, oder sitzen auch diesen Pickel einfach aus ... ;-)

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon daSilvaRC » 30.05.2016, 18:00

Michael-KR hat geschrieben:
Rennsemmel hat geschrieben:Was will man auch von einer Rennleitung erwarten die es zulässt einen Justin Bieber ans Podium zu lassen ?
Die Formula 1 Rockstar Show für Teenager versucht derzeit aber auch alles die treuen Motorsport Fans zu vergraulen.

:lol: :thumbs_up:
Rockstar für Teenager oder eher Rockstar für Arme ?

Hardcorefans gucken trotzdem, oder sitzen auch diesen Pickel einfach aus ... ;-)



sowas ist beiwerk, ebenso wie andere Vögel die sich wichtig nehmen. Habe den zwar gesehen, aber nicht weiter beachtet.
Promis waren schon immer bei der F1, grade in Monaco.

Einzig der SC Start, mit den folgenden 9 Runden war kaka, da hätten es auch 3 getan.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon f1fan02 » 30.05.2016, 19:27

SaintRaptor hat geschrieben:Lieber Herr Nimmervoll,

ich teile ihre Einschätzung überhaupt nicht.

Hätte das Safety Car früher reinkommen können? Auf jeden Fall. 2-3 Runden hätten den Piloten gereicht, um zu sehen, wo wie viel Wasser liegt. Die Reifen haben die Piloten hinter dem Safety Car sowieso nicht richtig auf Temperatur gebracht.

Nun zu Ihrer Ansicht über einen stehenden Start. Das wäre absolut unverantwortlich gewesen. Natürlich wäre das spannender für den Zuschauer gewesen. Aber das wäre auch viel zu gefährlich gewesen. Hierbei geht es nicht um die Distanz zur ersten Kurve oder die Menge an Wasser auf der Strecke bei einem Start. Es geht um die Menge an spray, die so ein Auto produziert. Wenn auch nur ein Fahrzeug weiter vorne stehen bleibt, dann sehen die Fahrzeuge dahinter dass nicht und krachen ungebremst da hinten rein. Dieses Risiko sollte man nicht eingehen. Die Sicherheit der Fahrer steht deutlich über dem Spannungs und Spaß Fakor der Zuschauer.


Ach du meine Güte. Dann gibts im allerschlimmsten Fall halt mal Kleinholz. In Monaco und noch dazu bei nassen Bedingungen ist das Tempo nicht allzu hoch. Insofern ist die Gefahr bei Trockenrennen größer, dass es zu schweren Verletzungen kommt, weil das Tempo viel höher ist. Die Formel 1 verkommt zunehmend zum Pussysport. Whiting hat mit seinen Panikattaken dafür gesorgt, dass aus einem sehr guten Rennen nur ein gutes wurde. Es ist endlich Zeit dass er abtritt und einem anderen ans Ruder lässt, der den Fahrern wieder mehr Verantwortung gibt. Ich sag immer, wenns jemand im Regen zu riskant ist, kann er es wie Lauda in Fuji machen und an die Box kommen. Das wird im auch niemand übel nehmen und ist immer noch mutiger als dieses Mimimi am Funk "WÄH es es zu nass...WHÄÄÄ ich seh nichts ...blurblblaalb"

Die Autos werden immer sicherer, die Strecken werden immer sicherer und trotzdem fährt man immer weniger im Regen. Das soll mir mal einer erklären. Das ist total lächerlich was die Formel 1 aufführt wenn mal zwei Tropfen Regen fallen.

Und zum Thema unverantwortlich: Das einzige was unverantwortlich ist, ist die Streckenposten bei feuchten Bedingungen auf die Strecke zu schicken, ohne Saftey Car. Wenn, dann ist das unverantwortlich. Aber scheinbar ist das den Verantwortlichen Wurst. Das Leben eines Streckenposten ist scheinbar weniger Wert als das Leben eines Fahrers....
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon f1fan02 » 30.05.2016, 19:33

Redaktion hat geschrieben: Wirklich, Red Bull? Zum zweiten Mal hintereinander Daniel Ricciardo einen sicheren Sieg gestohlen.


Also der Meinung bin ich nicht. Gestern hat man Ricciardo den sicheren Sieg gestohlen, aber in Barcelona war ja ganz lange nicht klar, was eigentlich die schnellere Strategie ist. Ich jedenfalls ging relativ bald von einem Sieger Vettel aus, der bis mind. Mitte des Rennens einfach der Schnellste war...aber so kann man sich täuschen. Die Strategien von RB in Barcelona war eigentlich Bilderbuchmäßig gesplittet. RB wollte den Sieg, egal von welchem Fahrer...
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon bolfo » 30.05.2016, 19:56

SaintRaptor hat geschrieben:Lieber Herr Nimmervoll,

ich teile ihre Einschätzung überhaupt nicht.

Hätte das Safety Car früher reinkommen können? Auf jeden Fall. 2-3 Runden hätten den Piloten gereicht, um zu sehen, wo wie viel Wasser liegt. Die Reifen haben die Piloten hinter dem Safety Car sowieso nicht richtig auf Temperatur gebracht.

Nun zu Ihrer Ansicht über einen stehenden Start. Das wäre absolut unverantwortlich gewesen. Natürlich wäre das spannender für den Zuschauer gewesen. Aber das wäre auch viel zu gefährlich gewesen. Hierbei geht es nicht um die Distanz zur ersten Kurve oder die Menge an Wasser auf der Strecke bei einem Start. Es geht um die Menge an spray, die so ein Auto produziert. Wenn auch nur ein Fahrzeug weiter vorne stehen bleibt, dann sehen die Fahrzeuge dahinter dass nicht und krachen ungebremst da hinten rein. Dieses Risiko sollte man nicht eingehen. Die Sicherheit der Fahrer steht deutlich über dem Spannungs und Spaß Fakor der Zuschauer.


Also bitte. Dann muss man sich ja gleich mal fragen, ob vor 20 Jahren all die Herren lebensmüde waren, als sie in Monaco stehend gestartet sind im strömenden Regen. Damals hats gar keine Diskussionen gegeben - und die Bedingungen waren noch schlechter und die Autos sicher nicht einfacher zu fahren im Regen.

Ich sehe hier absolut nicht, was unverantwortlich an einem stehenden Start gewesen wäre. Das hat man früher auch so gemacht und es ist nicht viel passiert. Wenn man wirklich Angst hat, dass da was schief geht, sollten die Herren nicht Formel 1 fahren, sondern Golf spielen.

Ich finde die Sache einfach absolut absurd. Da haben wir Autos, die noch einmal viel sicherer sind als vor 20 Jahren, und dennoch redet man vergleichbare Situationen so hin, als wären sie noch viel riskanter als zu jener Zeit, obschon die Autos noch sicherer und damit auch die Fahrer noch ungefährdeter sind. Vielleicht laufen der F1 genau deshalb die Zuschauer weg. Weils ein Haufen Memmen sind, die zu Bibbern beginnen, wenn mal die Sonne nicht scheint.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon bolfo » 30.05.2016, 20:13

Aber der wahre Verlierer des Wochenendes ist für mich diesmal der Sport. Oder, um es für das Konzept dieser Kolumne in einen Namen zu pressen: Charlie Whiting. Zugegeben, es ist populistisch, den Mann zu kritisieren, dessen Job es als FIA-Rennleiter ist, die Sicherheit für alle Beteiligten sicherzustellen. Eigentlich liegt mir das fern. Aber andererseits muss man festhalten: In Monaco wurde uns möglicherweise ein noch tollerer Grand Prix gestohlen.


Das sehe ich nicht so. Hier ist nicht Whiting schuld, sondern unsere Gesellschaft, die gar kein Risiko mehr duldet. Das sieht man jetzt ja hervorragend im Bianchi-Thread, wie es Leute gibt, die sich quasi Rache wünschen und dass die FIA in Grund und Boden geklagt wird, weil ein anderer einen Fehler gemacht hat. Whiting tut doch nur das, was von ihm gefodert wird. Das liegt doch weniger an ihm. Noch vor 20 Jahren hätte er den GP bedenkenlos einfach normal starten lassen.

Zudem hat Herr Nimmervoll ja bereits selbst eine Teilschuld auf sich genommen. Er wäre dann auch einer der ersten, die schreien würden, wenn was passieren würde.



Bei den letzten Monaco-Regenschlachten, an die ich mich gut erinnern kann, 1996 und 1997, regnete es viel stärker. Trotzdem ging alles gut aus. Dem 1996er-Rennen haben nicht nur wir gerade ein großes Special gewidmet, 20 Jahre später. Weil nur vier Autos im Ziel waren. Legendär! Aber wie soll dieser Stoff, wie sollen diese Heldengeschichten produziert werden, wenn die Helden mit den Situationen, die sie zu Helden machen, gar nicht mehr konfrontiert werden?


Man sollte sich vielleicht mal eingestehen, dass diese Zeit, als "Heldengeschichten" (naja, wenn mans denn so nennen will) längst vorbei sind. Die Fahrer sind keine Pioniere mehr und auch keine Leute, die ein übermässiges Risiko auf sich nehmen, wie es früher der Fall war. Vielleicht ist auch dies der Grund, warum die Zuschauer teilweise davon laufen, ich weiss es nicht. Es ist aber definitiv so, dass die Fahrer nicht mehr mit Situationen konfrontiert werden, in denen sie sich wirklich beweisen können, wie es früher der Fall war. Da hat sich halt einiges verschoben. Vor allem eben in unserer Gesellschaft.


Whiting steckt in einem Dilemma. Einerseits muss er die Sicherheit immer ganz vorne anstellen, ohne Kompromisse. Gar nicht auszudenken, wie laut Kolumnisten wie ich schreien würden, wenn ein Regenrennen ohne Safety-Car gestartet wird und dann stirbt ein Fahrer bei einem Startunfall. Andererseits schreien wir Kolumnisten aber auch, wenn der Sport entmannt wird und beim geringsten Anflug von Risiko Bernd Mayländer zum Einsatz kommt.


Dann seid ihr Kolumnisten eben auch die Dummen. Entscheidet euch doch endlich einfach mal für eine Sichtweise und vertretet diese dann auch!!



Sebastian Vettel sieht das anders: "Es war die richtige Entscheidung. Aber man kann darüber debattieren, ob es zwei oder drei Runden früher reinkommen hätte sollen." Nachsatz: "Ich finde, es war okay so." Eigenen Angaben nach konnte er wegen der Gischt "nicht einmal den Hügel rauf richtig sehen, geschweige denn die Autos weiter hinten". Und die Reifen hatten nur 30 bis 35 Grad. Bedingungen, in denen Fehler passieren.


Sollte Vettel irgend wann wieder mal über die aktuelle F1 fluchen (scheiss Motoren, scheiss Autos, scheiss Reglemente), weil ja früher alles besser war, dann soll er doch das nächste mal auch gleich die Fahrer miteinbeziehen - vor allem gleich sich selbst. 1996 hat sich keiner geweigert, da zu starten. Keiner beschwerte sich. Vielleicht sollte Vettel sich mal überlegen, dass es die Fans nicht mal übel nehmen, wenn sich die Autos verändern, sondern wenn es solche Schönwetter-Fahrer wie ihn gibt, die uns gross erzählen wollen, dass die F1 früher viel besser war, weil anspruchsvoller und herausfordernder, dann aber selbst kneift, wenns darum geht, etwas zu tun, was die Piloten damals auch wirklich machten..
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon f1fan02 » 30.05.2016, 20:23

bolfo hat geschrieben:Wenn man wirklich Angst hat, dass da was schief geht, sollten die Herren nicht Formel 1 fahren, sondern Golf spielen.


Beim Golf spielen könnte dich eine Kugel treffen. Würde man F1-Standards anwenden, wären in der nächsten Golfsaison kugelsichere Helme vorgeschrieben für jeden Beteiligten.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon fluffin_muffin » 30.05.2016, 21:03

Ich mag Ricciardo nicht, daher hab ich super geschlafen :thumbs_up: :lol:

Zum SC-Start: Ich hab's nicht verstanden. Die Formel 1 ist ein Unterhaltungs-Format. Weniges in der formel 1 ist unterhaltsamer als ein Start in Monaco im Regen. Das Rennen in Monaco ist so oder so gefährlich. Die fahren mit 250 Sachen durch die Häuserschluchten Monte Carlos. Sollten die jetzt für 78 Runden hinterm SC fahren?
Das waren 7 unterhaltsame, actionreiche Runden, die dem Fan vorenthalten wurden. Früher hat man sie fahren lassen, alle sehnen sich nach dieser Epoche der F1 zurück und dann macht man mit den besten Fahrern der Welt ne Kaffeefahrt für 15 Minuten, obwohl die schon längst hätten fighten und racen sollen! Ich war stinksauer auf der Couch, wirklich!

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon f1fun » 30.05.2016, 21:29

Man vergleiche das mal mit Radsport und Skispringen.
Wenn die Fahrer bei strömenden Regen den Berg runter rasen oder die Springer in ein Nebelmeer fliegen.
Da fragt auch keiner nach einer Knautschzone.
Absolut lächerlich wie sich die Formel1 bei Regen anstellt.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon lou10and » 30.05.2016, 22:41

meanmc hat geschrieben:Räikkönen zeigte zudem wiedermal, dass er es in Monaco "einfach nicht drauf hat" und musste gar den zweiten Platz in der WM dank seines Fahrfehlers abgeben.


https://www.youtube.com/watch?v=4eTkpAKSYRQ Die letzte Minute....

Er war 3x am Podest in Monaco, davon 1 Sieg.

Ich erinnere mich noch an 2006 als er Alonoso unter Druck gesetzt hat und auf P2 liegend ausgefallen ist (der 2006 McLaren war übrigens kein Top-Auto) oder auch an 2014 (schlechter Ferrari+schlechte Saison von ihm) als ihm auf 3 liegend ein Kollege den Reifen aufgeschlitzt hat...

Aber ja er hats einfach nicht drauf...ich mein wenn du Held da 14x mitfährst kommst du auch auf so eine Ausbeute oder?

Alonso zb. war auch "nur" 4x am Podest davon 2 Siege....in 15 Versuchen. Der nächste Versager der es in Monaco einfach nicht drauf hat oder wie?

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon meanmc » 31.05.2016, 00:06

lou10and hat geschrieben:
meanmc hat geschrieben:Räikkönen zeigte zudem wiedermal, dass er es in Monaco "einfach nicht drauf hat" und musste gar den zweiten Platz in der WM dank seines Fahrfehlers abgeben.


https://www.youtube.com/watch?v=4eTkpAKSYRQ Die letzte Minute....

Er war 3x am Podest in Monaco, davon 1 Sieg.

Ich erinnere mich noch an 2006 als er Alonoso unter Druck gesetzt hat und auf P2 liegend ausgefallen ist (der 2006 McLaren war übrigens kein Top-Auto) oder auch an 2014 (schlechter Ferrari+schlechte Saison von ihm) als ihm auf 3 liegend ein Kollege den Reifen aufgeschlitzt hat...

Aber ja er hats einfach nicht drauf...ich mein wenn du Held da 14x mitfährst kommst du auch auf so eine Ausbeute oder?

Alonso zb. war auch "nur" 4x am Podest davon 2 Siege....in 15 Versuchen. Der nächste Versager der es in Monaco einfach nicht drauf hat oder wie?


Natürlich danke fürs Lesen... und klar, dass die Aussage - gerade einem Kimi Fan - nicht passt...

Ich glaub wir sind uns einig, dass die meisten Formel 1 Fahrer gute Rennfahrer sind - vielleicht gar alle.
Somit auch ein Räikkönen, dem ich im Zweifel wahrscheinlich vor allen anderen Fahrern die Daumen drücke :wink:
Aber mich hat er leider noch nie so wirklich in Monaco überzeugt - seine Top-Platzierungen in allen Ehren...
Und somit passte das gestern eben - für mich - ins Bild!

Und ich denke - als Kimi Fan - weisst du selbst, dass Räikkönen eher so Strecken wie Silverstone mag.
(auf die aktuelle Formel1-Situation bezogen)
Dave Mustaine : "If there's a new way, I'll be the first in line (But it better work this time)"


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