Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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meanmc
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon meanmc » 31.05.2016, 00:43

@ bolfo

Kann deinen beiden Beiträgen zustimmen...

Ich denke du weisst selbst, dass selbst ein Senna nicht wirklich ein Freund davon war im Regen zu fahren, und er es auch als "gefährlich" bezeichnet hat.

Jedoch - so seh ich das - ist weder damals "ständig was dramatisches passiert", noch haben wir die durchwachsenen Sicherheitsstandards von damals HEUTE!

(natürlich war es damals auch häufig "Glück", dass nichts passiert ist - aber letztendlich bleibt Motorsport gefährlich, und heut ist er weit weniger gefährlich als "damals")

Somit wundere ich mich auch stets aufs neue, dass so wenige Piloten - Hamilton ist hier eine der wenigen wohltuenden Ausnahmen - bereit sind bei Nässe zu fahren.

Ich frag mich schon länger - und da ist die aktuelle F1 absolut schuld dran - wer denn nun wirklich ein Top-Fahrer ist, und wer von denen nicht letztendlich nur rein vom Auto profitiert.
Wer ein "Regenmeister" ist - jenes, was so Piloten wie zb Senna oder Schumacher eindrucksvoll noch zeigen konnten - kann man doch heutzutage gar nicht mehr beurteilen.

Deshalb sprech ich auch häufiger hier das Thema "Riskieren" an - denn das geht der aktuellen F1 doch schon sehr lange ab.
Und das sehen doch auch die Zuschauer... und wird doch letztendlich oft nur von denen noch verteidigt, die die aktuelle F1 "hoch halten wollen"... aus was für Gründen auch immer!

Wir haben uns schon sehr lange von der F1 wegbewegt, als noch "Helden geboren wurden", hin zur "hier darf jeder mal"-F1...
Da "jeder heute kann", fällt es auch schwer die Piloten einzuschätzen!

Früher konnteste dich an die Spitze fahren, heute musste nur im richtigen Team sitzen - sehen wir nun seit über 25 Jahren schon.
Heute brauchste keinen Senna oder Schumacher mehr, sondern es reicht, wenn der Fahrer "es einigermassen drauf hat"!
Einen "Senna oder Schumacher" brauchste dann nur, um auszuknobeln wer den nun teamintern den Titel gewinnt...

Und - betrachtet man die letzten WMs, als mehrere Fahrer (in verschiedenen Teams) gegeneinander antraten, übertrafen diese sich doch öfters damit, eigene Fehler zu machen. Das ist ja zudem das lustige...
(wobei ich hier 2012 gerne ausnehme)

Und da spielen eben viele Dinge eine Rolle, wo sich früher noch fahrtechnische Unterschiede auftun konnten.

Angefangen bei den Regenrennen, hin zu "Arschbacken zusammenkneifen und was riskieren", bis zum "besseren Verständnis/Umgangs (mit) der Technik des Fahrers".
All diese Fähigkeiten braucht ein heutiger Fahrer so gut wie nicht mehr...

Im Regen wird eh nicht mehr wirklich gefahren, Risiko muss auch keines mehr eingegangen werden und für das andere hat man das Team, welches die Arbeit erledigt.

Und wenn keine Helden mehr geboren werden können - sondern es sich darauf beschränkt, dass "jemand" ein Rennen gewinnt - wird man auch die Attraktivität des Sports nicht steigern können.

Ein Verstappen wird für seinen Barcelona Sieg gefeiert, mit Superlativen überschüttet - tja, das Rennen hätten auch ne Reihe anderer Fahrer - an seiner Stelle - gewonnen!
Das macht die Leistung Verstappens nicht schlechter oder ungeschehen, aber es ist letztendlich ein rein gesellschaftlicher Hype, und keine aussergewöhnliche Leistung mehr.
(wobei das Beispiel nicht das beste ist, immerhin fahren nicht viele 18jährige in der F1 - aber es geht um das Prinzip)

Letztendlich hat man den Sicherheitswahn komplett überdreht, und sich somit die eigene Serie kaputt gemacht...

Die F1 lebt - aus meiner Sicht - vor allem von den Fahrern. Die sollen heil ins Ziel kommen - solange es die Technik nicht anders verlangt -, jedoch sollte man jenen auch "ansehen", dass sie "was riskiert haben".
Und das ist ja schon sehr lange nicht mehr der Fall - Monaco das beste Beispiel, wo die Strecke nach und nach "vereinfacht" wurde, damit es die Fahrer "ja nicht zu schwierig haben".

Vieles wird auf die Sicherheit geschoben, sehr viel davon sind aber reine Pseudo-Argumente.

Früher hörte man desöfteren "da willste nicht abfliegen, sonst haste nen bösen Unfall" - das will man heute natürlich nicht mehr hören, und sollte so auch - wahrscheinlich - nicht mehr so sein.
Aber diese weichgespülte Formel 1 lädt halt auch nicht gerade zur Faszination ein...

Es braucht einen Mittelweg, denn, wir - also die Fans - sind sicher mit solchen Rennen, die wir nun 2016 erleben durften, zufrieden zu stellen.
Aber viele neue Fans gewinnt man soo sicher nicht. Dafür ist die F1 einfach auch nicht mehr attraktiv genug.

Ich würde es übrigens so bezeichnen, dass der Bianchi Unfall genau jenes aufzeigt, was ich meine.
Viele stellen es als "schau dir Bianchi an - man kann immer mehr für die Sicherheit tun" hin - ich würde sagen, der Unfall zeigt sehr gut, dass man schon genügend gemacht hat, soviel, dass die Fahrer gar kein RISIKO mehr einschätzen können! :wink:
(auf die aktuelle Formel1-Situation bezogen)
Dave Mustaine : "If there's a new way, I'll be the first in line (But it better work this time)"

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon lou10and » 31.05.2016, 01:46

meanmc hat geschrieben:
Natürlich danke fürs Lesen... und klar, dass die Aussage - gerade einem Kimi Fan - nicht passt...

Ich glaub wir sind uns einig, dass die meisten Formel 1 Fahrer gute Rennfahrer sind - vielleicht gar alle.
Somit auch ein Räikkönen, dem ich im Zweifel wahrscheinlich vor allen anderen Fahrern die Daumen drücke :wink:
Aber mich hat er leider noch nie so wirklich in Monaco überzeugt - seine Top-Platzierungen in allen Ehren...
Und somit passte das gestern eben - für mich - ins Bild!

Und ich denke - als Kimi Fan - weisst du selbst, dass Räikkönen eher so Strecken wie Silverstone mag.


Biite gerne und Sorry für den Spruch mit dem Held :wink2:

Ich sehe das trotzdem anders und ich denke die Statistik spricht da für sich. Zumal man in Monaco ja auch Glück braucht und alles zusammenpassen muss. Kimi hatte eben auch nie das Überauto (2005 den Hauch besser als der Renault aber halt in einer Tour technische Probleme; 2007 haben sich der FER und McLaren wenig gegeben) - etwas das in Monaco keine unwesentliche Rolle spielt.

Man hat es ja wieder gesehen das diese Strecke ist eigentlich nicht repräsentativ ist. Zuerst der Rosbergzug, danach der Massazug. Wenn man nicht vorne ist, kann man halt schnell auch eingebremst werden, auch wenn man das Rennen seines Lebens fahren könnte...und verkommt so zu einem unspektakulären Statisten. In keinem anderen Rennen ist mMn somit der Zieleinlauf sowenig aussagekräftig.

Und jemand der dort einmal (souverän und nicht glücklich!) gewonnen hat, noch 2 x am Podest gestanden ist und mit weniger Pech weitere Podestplatzierungen hinzufügen hätte können....muss da doch auch etwas überzeugt haben ;)

Aber ja, er hatte da auch schon seine Patzer(Q+R) drinn....aber ich glaube die hat auch jeder andere Fahrer in Monaco gehabt.


Zum Thema Regen und Helden:

Ich finde es gut das sie nicht mehr im Unwetter fahren. Auch das sie hinter dem SC gestartet sind war für mich die einzig logische Massnahme...über die Rundenanzahl kann man natürlich diskutieren.

Dieser Heldenmythos kommt für mich nicht daher sondern von etwas das heute nicht mehr möglich ist.

Damals waren diese Maschinen unkontrollierbare Prototypen. Heute sind die Autos zu sehr kastriert...denn technisch wäre zuviel möglich. Früher hatte ein Straßensportwagen halbsoviele PS wie ein Formel 1 Auto...heute gibts Kombis mit mehr PS. Früher konnte sich ein Fahrer nicht darauf vorbereiten sondern sprang quasi ins kalte Wasser, heute sind die Jungs durch Simulatoren eigentlich schon keine Überraschungen mehr gewohnt. Früher musste ein Fahrer wissen wo er die Zeit holt heute erzählen ihm das die Ingenieure, Früher war ein Fahrer einen Fahrfehler davon entfernt sein Leben zu verlieren heute nur davon auf einem gigantischen Parkplatz rumzufahren,...

Genauso wie ein heutiger Testpilot kein Testpilot aus den Weltkriegen ist ;)

Auf was ich hinaus will: Die Gischt beim klassischen Regenrennen ist zu verantwortungslos und macht die Fahrer deswegen auch nicht mehr zu dem was sie früher waren/ sein mussten. Aber ja so kleine Schauer finde ich gut, und die reichen mir persönlich... da sieht man auch was man sehen muss.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Simon667 » 31.05.2016, 09:01

Für mich war ein SC-Start nicht dringend erforderlich (aber akzeptabel). Es war rutschig und es war wenig zu sehen, das stimmt, aber man ist früher schon bei wesentlich schlechteren Bedingungen gestartet und es ist wenig passiert. Da fahren (angeblich) mit die besten Rennfahrer dieser Welt. Da sollte jeder genug Vorsicht walten lassen, um auch auf einer nassen Strecke ein Rennen fahren zu können. Andererseits mag man im Anbetracht des Fahrerfeldes heute vielleicht auch bezweifeln, ob da wirklich überwiegend die besten Rennfahrer an den Start gehen. Jedenfalls teile ich die ANsicht, dass in Monaco wohl nicht viel passiert wäre beim Start. Und danach hätte sich das Feld bestimmt auch vorsichtig genug verhalten. Das mal einer abfliegt, kann man auch bei gut fahrbaren Bedingungen nicht verhindern (siehe Palmer).

Den Start dahinter will ich ja aber sogar noch akzeptieren. Eine vertretbare Entscheidung. Aber dann hätte das SC gefälligst nach 2 oder 3 Runden reinkommen sollen. So ist es viel zu lange draußen geblieben. Das war absolut lächerlich und wieder mal ein Armutszeugnis für die Formel 1 So mancher ehemaliger F1-Rennfahrer mag sich im Grabe umgedreht haben^^ Alleine, dass ein Fahrer (weiß nicht mehr wer) sofort nach dem Restart in die Box fuhr um sich Inters zu holen zeigt doch, das irgendwas falsch läuft. Zu dem Zeitpunkt war der Inter vielleicht noch nicht der schnellere Reifen, aber es war auch auf Inters relativ gut fahrbar. Gut, das kann man auch wieder auf die vielleicht immer noch nicht ganz so guten FullWets von Pirelli (oder überragende Inters) zurückführen. Manchmal frage ich mich jedenfalls, ob man die FullWets wirklich noch braucht; entweder es wird nicht gefahren oder man fährt hinterm SC, bis Inters genommen werden können.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon FU Racing Team » 31.05.2016, 10:22

Ohje, hier wird teilweise aber sehr hart mit der F1 ins Gericht gegangen. Ich sehe es deutlich differenzierter und kann auch der aktuellen F1 noch viel abgewinnen. Einiges ist sogar besser als vor 10-20 Jahren. In meinen Augen.

Ich denke, die F1 hat sich schon immer sehr stark entwickelt und verändert, so war die F1 von 1950 anders als die von 1970, 1990 oder eben 2016. That`s Life und es ist nirgends anders!

Das Sicherheit einen sehr hohen Level erreicht hat, sehe ich auch so. Als ich mich kritisch gegenüber HALO äußerte im Forum, war der Aufschrei ja groß. "Nichts ginge über das Leben der Fahrer und man könnte immer noch sicherer werden!" So der damalige Tenor. Sicher kann man so denken. Ich denke aber auch, dass uns zu viel Sicherheit die F1 zu sehr kaputt und unattraktiv macht. So wie es jetzt ist, ist es schon OK. Mehr braucht es jedenfalls nicht.

Alte Helden wie Jim Clark, Graham Hill, Jacky Stewart, Niki Lauda und wie sie alle heißen, kann es nur noch schwer geben. Aber am Anfang eines Sports ist es eben auch leichter, solche Mythen entstehen zu lassen. Niki mit seinem schweren Unfall und seinen Erfolgen danach. Senna mit seinem tragischen Tod. Der Preis für das Heldendasein war damals ziemlich groß. Als Hamiltonfan will ich nicht, dass Lewis solch einen Preis zahlen muss, um ein Held zu werden! Da müssen mir eben die sportlichen Erfolge reichen, die auch heute noch zu beeindrucken wissen.

Und das viele deutsche F1-Zuschauer nicht mehr so leidenschaftlich und regelmäßig F1 gucken liegt tatsächlich an Schumis Karriereende. Zumindest höre ich das immer wieder von Leuten, mit denen ich mich über die F1 unterhalte. "Seitdem Schumi nicht mehr dabei ist, gucke ich es nicht mehr".
Und hier kommt Vettel ins Spiel, der eine Mitschuld daran hat, dass viele deutsche Zuschauer das Interesse verloren haben. Wie kann es sein, dass ein deutscher Fahrer 4 mal hinter einander Weltmeister wird, und es die Öffentlichkeit nicht weiß und mitbekommt?!? Das ist einfach schlecht gelaufen und Vettel trägt bis heute nichts dazu bei, die F1 oder sich selbst als Botschafter der F1 zu präsentieren und zu vermarkten. Schumi war/ist ein absoluter Weltstar, auch ohne Facebook und Instagram. Vettel kennen hingegen viel zu wenige und das bei fast ähnlichen Erfolgen :ninja:

Zum Safetycarstart: sehe ich genauso wie ihr alle hier. Konnte man machen, aber nach 2-3 Runden hätte es reinkommen müssen. So wurde uns ein guter Strat vorenthalten. Wenn selbst die Piloten schon meckern, dass es endlich losgehen soll, dann sollte sich die Rennleitung mal fragen, für wen sie gerade agiert.
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Michael-KR » 31.05.2016, 10:56

meanmc hat geschrieben: ... Heute brauchste keinen Senna oder Schumacher mehr, sondern es reicht, wenn der Fahrer "es einigermassen drauf hat"! ...

Erst einmal zu deinem gesamten Statement: :thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:

Wenns was nützen täte, würde ich ja sagen, schick es mal den F1-Verantwortlichen; aber bei diesen Clowns ist eh alles zwecklos.

meanmc hat geschrieben: Einen "Senna oder Schumacher" brauchste dann nur, um auszuknobeln wer den nun teamintern den Titel gewinnt...

:lol: :thumbs_up:
meanmc hat geschrieben: Und - betrachtet man die letzten WMs, als mehrere Fahrer (in verschiedenen Teams) gegeneinander antraten, übertrafen diese sich doch öfters damit, eigene Fehler zu machen. Das ist ja zudem das lustige...

:lol: :thumbs_up:
Tja, das Dilemma par excellence.

Aber, "meanmc", der HAM ist diesbezüglich ja doch die ganz, ganz große Ausnahme, denn er entscheidet (neuerdings) die gesamte Taktik des Rennens, wie man hier eindrucksvoll nachlesen kann:
http://www.formel1.de/news/grand-prix-b ... e-wahnsinn

Denn das neue Fahrer-Grundgesetz lautet: Habe ich Erfolg, war ich der ganz große Stratege (ggf. Chassiskonstrukteur, Aerodynamiker, Antriebsspezialist ...). Habe ich jedoch versagt, wars das Team, die Reifen, die doofe Strecke, die Zuschauer, der Bernie oder wer oder was auch immer.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon toddquinlan » 31.05.2016, 11:30


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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon Michael-KR » 31.05.2016, 13:25

toddquinlan hat geschrieben:[youtube]

Danke für den Link zum Video! :thumbs_up:
Tja, damals waren eben Männer noch richtige Männer, Frauen noch richtige Frauen ... und kleine Wesen von Alpha Centauri noch kleine Wesen von Alpha Centauri!

Da wurde sogar die Strecke noch mit nem Feuerwehrschlauch richtig nass gemacht, damit überall das Wasser ordentlich rumsteht. ;-)
Ist ganz am Anfang zu sehen - wohl im Tunnel, der ja trocken war.

Und dieses Rennen hätte Stefan Bellof im völlig unterlegenen Tyrrell sogar noch gewonnen gehabt :heartbeat:, wenn der damalige Rennleiter Jacky Ickx (vor allem der !) nicht auf mehrmaliger Aufforderung vom Prost das Rennen nicht vorzeitig abgebrochen hätte. Tja, das waren noch Zeiten .... ;-)

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon SaintRaptor » 31.05.2016, 15:15

f1fan02 hat geschrieben:
SaintRaptor hat geschrieben:Lieber Herr Nimmervoll,

ich teile ihre Einschätzung überhaupt nicht.

Hätte das Safety Car früher reinkommen können? Auf jeden Fall. 2-3 Runden hätten den Piloten gereicht, um zu sehen, wo wie viel Wasser liegt. Die Reifen haben die Piloten hinter dem Safety Car sowieso nicht richtig auf Temperatur gebracht.

Nun zu Ihrer Ansicht über einen stehenden Start. Das wäre absolut unverantwortlich gewesen. Natürlich wäre das spannender für den Zuschauer gewesen. Aber das wäre auch viel zu gefährlich gewesen. Hierbei geht es nicht um die Distanz zur ersten Kurve oder die Menge an Wasser auf der Strecke bei einem Start. Es geht um die Menge an spray, die so ein Auto produziert. Wenn auch nur ein Fahrzeug weiter vorne stehen bleibt, dann sehen die Fahrzeuge dahinter dass nicht und krachen ungebremst da hinten rein. Dieses Risiko sollte man nicht eingehen. Die Sicherheit der Fahrer steht deutlich über dem Spannungs und Spaß Fakor der Zuschauer.


Ach du meine Güte. Dann gibts im allerschlimmsten Fall halt mal Kleinholz. In Monaco und noch dazu bei nassen Bedingungen ist das Tempo nicht allzu hoch. Insofern ist die Gefahr bei Trockenrennen größer, dass es zu schweren Verletzungen kommt, weil das Tempo viel höher ist. Die Formel 1 verkommt zunehmend zum Pussysport. Whiting hat mit seinen Panikattaken dafür gesorgt, dass aus einem sehr guten Rennen nur ein gutes wurde. Es ist endlich Zeit dass er abtritt und einem anderen ans Ruder lässt, der den Fahrern wieder mehr Verantwortung gibt. Ich sag immer, wenns jemand im Regen zu riskant ist, kann er es wie Lauda in Fuji machen und an die Box kommen. Das wird im auch niemand übel nehmen und ist immer noch mutiger als dieses Mimimi am Funk "WÄH es es zu nass...WHÄÄÄ ich seh nichts ...blurblblaalb"

Die Autos werden immer sicherer, die Strecken werden immer sicherer und trotzdem fährt man immer weniger im Regen. Das soll mir mal einer erklären. Das ist total lächerlich was die Formel 1 aufführt wenn mal zwei Tropfen Regen fallen.

Und zum Thema unverantwortlich: Das einzige was unverantwortlich ist, ist die Streckenposten bei feuchten Bedingungen auf die Strecke zu schicken, ohne Saftey Car. Wenn, dann ist das unverantwortlich. Aber scheinbar ist das den Verantwortlichen Wurst. Das Leben eines Streckenposten ist scheinbar weniger Wert als das Leben eines Fahrers....


Das mit den Streckenposten find ich auch kritisch. Zwar hat man das VSC aber für mich ist das System Bullshit. Das ist völlig undurchsichtig, keiner versteht es genau und funktionieren tut es auch nicht. Zwar werden die Autos verlangsamt, aber die Abstände bleiben eben nicht gleich. Da könnte man sich mal bei anderen Rennserien etwas abschauen. Macht dann einfach ein full course yellow wie in der WEC(oder code 60/80). Dann bleibt der Abstand exakt gleich und die Streckenposten können ohne Gefahr ihrer Arbeit nachgehen. Genauso sollte man die gelben Flaggen handhaben. Eine Grundflagge für Vorsicht und wenn mehr als nur ein Dreher passiert ist machst du in dem Sektor richtig gelb. Also ein Tempolimit.

Nun zum Start, wie in meinem Eingangskommentar geschrieben, hätte das Safetycar früher reinkommen müssen.
Ein stehendem Start lehne ich weiterhin ab. Auch wenn die Autos immer sicherer werden, auch wenn die Autos bei Regen nicht so schnell beschleunigen und auch wenn das Tempo in Monaco nicht ganz so hoch ist.

Stell dir nur mal vor, dass Ricciardo, Rosberg, Hamilton oder Vettel ein technisches Problem haben und nicht losfahren können. Sie merken das nicht sofort, sondern erst wenn die Ampel ausgeht und können dem Rennleiter kein Handzeichen für einen Startabbruch geben. Die Gischt ist trotz des relativ geringen Tempo so groß, dass schon der 5. und 6. Platzierte nicht sehen würden, dass beispielsweise Ricciardo nicht wegkommt. Die mögen da vielleicht erst 70 kmh drauf haben, können vielleicht auch noch reagieren. Aber wenn jetzt einer von Startposition 14 oder aufwärts startet kracht der da hinten rein. Der hat keine Chance das zu sehen oder gar auszuweichen. Weil derjenige so weit hinten startet hat er trotz der Bedingungen entsprechend Tempo drauf. Wenn es dann zu einem Unfall mit einem Geschwindidkeitsunterschied von 200kmh zwischen den beiden Fahrzeugen kommt, kann alles mögliche passieren. Das Fahrzeug kann aufsteigen, sich überschlagen etc.
Für mich wäre das dann mehr als nur ein bisschen "Kleinholz".

Das folgende ist nicht mehr auf Monaco bezogen, die Bedingungen waren nicht sonderlich schlecht.
Natürlich könnten die Fahrer an die Box fahren und aussteigen, wenn die Bedingungen zu schlimm sind. Lauda hat das in Fuji gemacht. Als einziger Fahrer wohlgemerkt. Bei seinem Unfall auf der Nordschleife hätte er das bei den schwierigen Bedingungen auch machen können. Hat er aber nicht. Soweit war er erst nach seinem schweren Unfall. In der heutigen Formel 1 würde praktisch kein Fahrer so etwas machen. Zu groß ist der Druck, zu weit fortgeschritten ist die Kommerzialisierung in der Formel 1, zu wichtig sind Sponsoren und Geldgeber und zu klein ist die Anzahl der Cockpits im Vergleich zur Anzahl der Fahrer die ein solches haben möchten. Wer nicht spurt, der wird ersetzt.
Aus dem aktuellen Fahrerfeld fällt mir höchstens Massa zu, der vielleicht bereit wäre das zu tun. Er hat in Suzuka 2014 mehrfach per Funk gefragt, wie lang man denn noch fahren möchte, weil so viel Wasser auf der Strecke war und die Sicht so schlecht war. Hätte man dieses Rennen mal lieber früher abgebrochen. Dann würde Jules Bianchi wohl noch unter uns sein. Es kotzt mich an, dass ich in deinem Kommentar in diesem Zusammenhang "Pussysport" lesen muss.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon SaintRaptor » 31.05.2016, 15:39

bolfo hat geschrieben:
SaintRaptor hat geschrieben:Lieber Herr Nimmervoll,

ich teile ihre Einschätzung überhaupt nicht.

Hätte das Safety Car früher reinkommen können? Auf jeden Fall. 2-3 Runden hätten den Piloten gereicht, um zu sehen, wo wie viel Wasser liegt. Die Reifen haben die Piloten hinter dem Safety Car sowieso nicht richtig auf Temperatur gebracht.

Nun zu Ihrer Ansicht über einen stehenden Start. Das wäre absolut unverantwortlich gewesen. Natürlich wäre das spannender für den Zuschauer gewesen. Aber das wäre auch viel zu gefährlich gewesen. Hierbei geht es nicht um die Distanz zur ersten Kurve oder die Menge an Wasser auf der Strecke bei einem Start. Es geht um die Menge an spray, die so ein Auto produziert. Wenn auch nur ein Fahrzeug weiter vorne stehen bleibt, dann sehen die Fahrzeuge dahinter dass nicht und krachen ungebremst da hinten rein. Dieses Risiko sollte man nicht eingehen. Die Sicherheit der Fahrer steht deutlich über dem Spannungs und Spaß Fakor der Zuschauer.


Also bitte. Dann muss man sich ja gleich mal fragen, ob vor 20 Jahren all die Herren lebensmüde waren, als sie in Monaco stehend gestartet sind im strömenden Regen. Damals hats gar keine Diskussionen gegeben - und die Bedingungen waren noch schlechter und die Autos sicher nicht einfacher zu fahren im Regen.

Ich sehe hier absolut nicht, was unverantwortlich an einem stehenden Start gewesen wäre. Das hat man früher auch so gemacht und es ist nicht viel passiert. Wenn man wirklich Angst hat, dass da was schief geht, sollten die Herren nicht Formel 1 fahren, sondern Golf spielen.

Ich finde die Sache einfach absolut absurd. Da haben wir Autos, die noch einmal viel sicherer sind als vor 20 Jahren, und dennoch redet man vergleichbare Situationen so hin, als wären sie noch viel riskanter als zu jener Zeit, obschon die Autos noch sicherer und damit auch die Fahrer noch ungefährdeter sind. Vielleicht laufen der F1 genau deshalb die Zuschauer weg. Weils ein Haufen Memmen sind, die zu Bibbern beginnen, wenn mal die Sonne nicht scheint.


So sehr mir die älteren Formel 1 Autos gefallen. 1994 ist Senna tödlich verunglückt. Von 1994 bis 2014 ist glücklicherweise kein tödlicher Unfall mehr passiert (ausgenommen Maria de Villota, die wohl an den Spätfolgen ihres Unfalles starb). Das heißt nicht, dass keine schlimmen Unfälle passiert sind. Bei einigen Unfällen hätte es auch deutlich schlimmer ausgehen können.
So viel Charme die alten Fahrzeuge auch versprühen, so toll die Formel 1 Rennen in dieser Zeit auch gewesen sein möchten. Nach den tödlichen Unfällen von Ratzenberger und Senna hat sich die Sicherheit in der Formel 1 drastisch verbessert. Bis dahin waren tödliche Unfälle an der Tagesordnung.
Zur Sicherheit gehört eben auch, dass man auf Grund des Regens und der daraus resultierenden Gischt hinter dem Safetycar startet. Wie gesagt, das hätte man deutlich früher reinholen können und müssen. Aber wenn bei einem stehenden Start ein Auto in den vorderen Reihen (z.B. mit technischen Problemen) stehen bleibt und ein anderes hinten auffährt und es zu einem Unfall kommt ist das meiner Meinung nach das Risiko nicht wert. Ein Auto aus den hinteren Reihen knallt dann mit mehr als 200kmh in ein stehendes Fahrzeug, ohne Chance dieses überhaupt zu sehen oder auszuweichen. Wenn so etwas passiert dann ist der Rennleiter Whiting dafür verantwortlich und wird dann dafür angegriffen das Rennen stehend starten zu lassen. Als unbeteiligter Zuschauer ist es natürlich leicht einen Kommentar abzugeben.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon f1fan02 » 31.05.2016, 21:41

SaintRaptor hat geschrieben:Das mit den Streckenposten find ich auch kritisch. Zwar hat man das VSC aber für mich ist das System Bullshit. Das ist völlig undurchsichtig, keiner versteht es genau und funktionieren tut es auch nicht. Zwar werden die Autos verlangsamt, aber die Abstände bleiben eben nicht gleich. Da könnte man sich mal bei anderen Rennserien etwas abschauen. Macht dann einfach ein full course yellow wie in der WEC(oder code 60/80). Dann bleibt der Abstand exakt gleich und die Streckenposten können ohne Gefahr ihrer Arbeit nachgehen. Genauso sollte man die gelben Flaggen handhaben. Eine Grundflagge für Vorsicht und wenn mehr als nur ein Dreher passiert ist machst du in dem Sektor richtig gelb. Also ein Tempolimit.


Seh ich nicht so. Tempo 60/80 kann, wenns feucht ist in Monaco in den Kurven trotzdem noch zu schnell sein, wenn dort Streckenposten arbeiten. Wofür gibt es ein Safety Car? Was ist die Idee des Safety Cars? SC kommt raus, staut das Feld und sobald das Feld an der Unfallstelle vorbeigefahren ist, können die Streckenposten für mind. 2 Minuten (je nach dem wie lange ein Umflauf dauert) ungestört und gefahrlos auf der Strecke arbeiten.

SaintRaptor hat geschrieben:Stell dir nur mal vor, dass Ricciardo, Rosberg, Hamilton oder Vettel ein technisches Problem haben und nicht losfahren können. Sie merken das nicht sofort, sondern erst wenn die Ampel ausgeht und können dem Rennleiter kein Handzeichen für einen Startabbruch geben. Die Gischt ist trotz des relativ geringen Tempo so groß, dass schon der 5. und 6. Platzierte nicht sehen würden, dass beispielsweise Ricciardo nicht wegkommt. Die mögen da vielleicht erst 70 kmh drauf haben, können vielleicht auch noch reagieren. Aber wenn jetzt einer von Startposition 14 oder aufwärts startet kracht der da hinten rein. Der hat keine Chance das zu sehen oder gar auszuweichen. Weil derjenige so weit hinten startet hat er trotz der Bedingungen entsprechend Tempo drauf. Wenn es dann zu einem Unfall mit einem Geschwindidkeitsunterschied von 200kmh zwischen den beiden Fahrzeugen kommt, kann alles mögliche passieren. Das Fahrzeug kann aufsteigen, sich überschlagen etc.


Also:
1) Ich möchte mal anzweifeln, dass da einer beim Start, bei diesen Bedingungen auch nur in die Nähe der 200 km/h kommt. Der Weg zu St. Devote ist kurz. Viel durchdrehende Räder. Und vermutlich auch Fahrer die eher vorsichtig agieren, und nicht einfach volle kanne drauflosfahren.

2) Wenn einer stehenbleibt wird die gelbe Flagge geschwenkt. Das bekommt der Pilot mW auch auf dem Lenkrad angezeigt.

3) Das von dir beschriebene Szenario kann im Trockenen auch vorkommen und ist auch schon vorgekommen. Also bei Trockenrennen sicherheitshalber auch ein fliegender Start?


SaintRaptor hat geschrieben:Lauda hat das in Fuji gemacht. Als einziger Fahrer wohlgemerkt.


Also mW war Lauda nicht der einzige. Und auch wenn dem so wäre, was dann?

SaintRaptor hat geschrieben:In der heutigen Formel 1 würde praktisch kein Fahrer so etwas machen.


Ja, weil sie alle genau wissen, wenn sie nur alle laut genug am Funk rumplärren, dass dann sowieso abgebrochen wird. Ein bisschen Mimimi am Funk und Whiting hat ein Einsehen.

SaintRaptor hat geschrieben:Zu groß ist der Druck, zu weit fortgeschritten ist die Kommerzialisierung in der Formel 1, zu wichtig sind Sponsoren und Geldgeber und zu klein ist die Anzahl der Cockpits im Vergleich zur Anzahl der Fahrer die ein solches haben möchten.


Ja, dass muss dann jeder selber wissen was im wichtiger ist. Seine eigene Sicherheit oder sein Cockpit. Sind ja alle volljährig, dann kann man denen auch mal eine Entscheidung überlassen.

SaintRaptor hat geschrieben:Aus dem aktuellen Fahrerfeld fällt mir höchstens Massa zu, der vielleicht bereit wäre das zu tun. Er hat in Suzuka 2014 mehrfach per Funk gefragt, wie lang man denn noch fahren möchte, weil so viel Wasser auf der Strecke war und die Sicht so schlecht war.


Bei Massa ist die Sicht immer schlecht. Und laut Massa steht auch immer viel Wasser auf der Straße. Wenns nach dem ginge, würde man im Regen überhaupt nicht mehr fahren.

SaintRaptor hat geschrieben:Hätte man dieses Rennen mal lieber früher abgebrochen. Dann würde Jules Bianchi wohl noch unter uns sein. Es kotzt mich an, dass ich in deinem Kommentar in diesem Zusammenhang "Pussysport" lesen muss.


Den Bezug zu Japan 2014 hast aber du hergestellt.

Aber es ist so. Schau dir mal an, bei welchen Bedingungen die in Barcelona 1996 gefahren sind:
https://www.youtube.com/watch?v=J-otANq6HQw&list=PLA1A7864B0EB4490A


Und jetzt vergleiche Mal Spanien 1996 und Monaco 2016. Ich darf an folgende Punkte erinnern:
a) Die Autos sind sicherer
b) Die Strecken sind sicherer
c) Das Tempo wäre in Monaco geringer gewesen als in Barcelona.

Der Begriff Pussysport kann man mMn nicht besser wählen. Denn die Formel 1 hat sich Schritt für Schritt dahin entwickelt. Eigentlich müsste man heutzutage mehr bei Regen fahren als früher, eben weil Autos+Strecken sicherer wurden. Aber leider ist das Gegenteil der Fall.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitragvon daSilvaRC » 01.06.2016, 13:37

Simulieren wir doch mal den Monaco GP ohne SC Start.

Das Rennen startet, und irgendein Fahrer crasht am Start (variante 1: ein übermotivierter Fahrer crasht in einen der F1 Stars, Variate 2, einer der Superstars (*) crasht eigentverschuldet).
Beim Start fällt also einer der Superstars verschuldet oder unverschuldet aus. Was passiert dann?
Deser wird sagen das es unfahrbar war, Charlie nicht hätte starten dürfen, bei Variante 1 wird der übermotivierte Fahrer auch beschuldigt (korrekterweise). Noch vor ende der folgenden Safetycarphase hat F1.de einen bericht online gestellt wieso dieser Start hätte hinterm SC stattfinden müssen, hier im Forum stimmen die jeweiligen Fangruppen ein, fallen übereinenader her usw (kennt man ja).

Also, JA! Wir sind schon schuld dadran...


WIR wollten auch keine Teamorder sehen, dennoch wurde Mercedes nach Spanien heftig kritisiert- kurios oder? Sauber wird ebenso kritisiert- okay die beiden Kids sind wirklich etwas dämlich.

Vor 20Jahren 1996 in Spanien, da gab es noch keine Foren usw. der "Mediale Druck" den WIR, und auch "Reporter" wie Herr Nimmervoll ausüben führt doch erst zu solchen starts die auf Sicherheit getrimmt sind


(*) Superstars wie Hamilton, Alonso, Vettel, Ricciardo, Raikkönen, Button usw.
Früher war alles besser... auch die Zukunft!

„Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd“


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