Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

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Woelli38
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Woelli38 » 12.10.2020, 15:04

Ferrarista1985 hat geschrieben:
12.10.2020, 14:49
Mir ist schon klar, dass ein Team wie Haas keine WM gewinnen wird in den nächsten 2-3 Jahren aber das heißt ja nicht, dass die Fahrer mit den Autos nicht doch für eine Überraschung gut sind, siehe Monza... Wer gewann da?

Richtig, ein Fahrer, der nix kann, der schwach ist und ein Team, dass eh nix reißt.
Ich nehm mir mal gerade dieses Stück von Dir raus... Gasly, über den man letztes Jahr eigentlich genau das gleiche, negative geschrieben hat (ich nehme mich da auch nicht raus). Nur, genau dieser Gasly fährt, setdem er wieder bei TR/AT ist auf einem wirklich sehr guten Niveau. Auch der unter diesen Umständen glückliche erste Platz gehört dazu... man muss sowas auch erstmal nach Hause bringen... und ich denke, dass es bei einem ALB im AT auch ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen würde.

Ich will jetzt ALB nicht in den AT schreiben, sondern eher auf den diesjährigen RB16 zeigen, der halt wohl nur mit einem Fahrer schnell sein kann. Die Baustelle sollte RB bereinigen, will man in Zukunft ernsthaft um die KWM kämpfen. Ob ein Perez bzw. Hulk in diesem Auto eventuell schneller wäre? Ich sehe das eher skeptisch...
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DeLaGeezy
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von DeLaGeezy » 12.10.2020, 15:20

Im Ticker steht, dass Marko sagt, bis auf 0,3 kommt kein Fahrer an Verstappen ran. Und Albon schafft das an guten Tagen auch.

Erstmal ist das eine gewagte These und da ich mich gerade an anderer Stelle mit den Qualifikationsduellen auseinander gesetzt habe finde ich die Aussage erst recht spannend.

In 10 Quali Duellen war Albon nie dichter dran an Verstappen als +0,270 in Monza.
Danach gab es 1x +0,391 in Spielberg 1.
Alle weiteren Duelle liegen bei 0,4 - 1,141 Sekunden.

Also lieber Dr. Marko, die 0,3 Sekunden schafft ein Albon leider nicht (in der Qualifikation).

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von NR6-KeepFightingMSC » 12.10.2020, 15:26

Ferrarista1985 hat geschrieben:
12.10.2020, 14:49
NR6-KeepFightingMSC hat geschrieben:
12.10.2020, 13:37
Ferrarista1985 hat geschrieben:
12.10.2020, 10:07


Ja, da stimme ich zu DeLaGeezy!

Ich fasse kurz zusammen:

1. Albon kann nix
2. RB versinkt im Mittelfeld ohne Verstappen
3. Dr. Marko macht nix
4. Nimmervoll plädiert ganz stark für HULK (da deutscher Fahrer und eh besser als Albon)
5. Obwohl Dr. Marko gebeten hat, mal bissel die Finger still zu halten, macht man dennoch weiter (DAS ist Qualitätsjournalismus) Immer schön den Finger in die Wunde legen!

Dieser Artikel ist mal wieder nur da um Stimmung gegen einen Fahrer zu machen, in der Hoffnung, das man Ihn kickt und HULK ins Cockpit holt. Ist ja klar, man MUSS Hulk in die F1 holen. Ok, gestern ist er wirklich super gefahren. Aber man muss bedenken, dass da vorne auch mind. 2 Fahrer ausgefallen sind, somit wäre er mit P10 und einem Punkt gut bedient gewesen. Seine Leistung will ich hier gar nicht schmälern! Gut gefahren. Jedoch sei hier zu betonen, dass HULK aktuell OHNE jeglichen Druck fährt. Sobald er aber liefern MUSS, bricht er zusammen und das sind seine WORTE! Er hat selbst zugegeben, dass er unter Druck Fehler macht!

Und nun lasst uns zu Thema RB und Druck reden! Dr. Marko macht ja gerne seine Fahrer flott! Was nun, wenn Hulk genauso langsam im RB ist wie Albon, wissen können wir es ja nicht, nur denken!
Was ist, wenn RB KEINE Motoren kriegt, wohin mit HULK und Verstappen? Sollen dann andere Fahrer wieder schlechtgeredet werden? Das wäre doch ein gangbarer Weg, Herr Nimmervoll oder? Das würde doch Spaß machen, mal wieder auf einen Fahrer einzuschlagen bis er gehen darf.

Man sollte schon Objektiv sein und wenn man Fahrer kritisiert, dann sollte man auch zurecht und fair kritisieren. Seit Wochen schießt man sich NUR auf Albon ein, wie schlecht, dass er doch ist.
Aber was ist den mit anderen Fahrern? Ich kann hier sofort mindestens 3 andere Fahrer nennen, die genauso schlecht sind...

1. Grosjean (alte Meckerzausel)
2. Kwjat (Nicht überzeugend)
3. Giovinazzi (jetzt wo Junior ins Gespräch kommt, fängt er an zu liefern)

Um was geht es denn in Ihrer Kolumne? Seit Wochen immer nur auf Albon einzuschlagen, ist nicht sonderlich toll: Vielleicht sollten Sie den Vorschlag von Dr. Marko befolgen und einfach mal die Klappe halten und sich über andere Themen aufregen! Wenn man Albon aus dem Cockpit entfernen möchte, dann wird man das auch ohne die "Hetzkampagne" der Qualitätsjournalisten tun, keine Sorge! Und wenn Albon am Ende des Jahres gehen muss, dann haben SIe ja Ihren Job erfolgreich erledigt...

Fakt ist doch letztlich, dass WIR alle unsere Meinung haben, aber definitiv nicht mit gleichem Maße geurteilt wird!!!

Das ist meine Meinung, keiner muss Sie teilen!
Das ist ja schön, dass du drei Fahrer nennen kannst, die so schlecht performen wie Albon, leider scheinst du den Unterschied nicht zu erkennen.
AlphaTauri, Haas und Alfa Romeo, das sind Teams des hinteren Mittelfelds! Wenn Albon nächstes Jahr AlphaTauri fährt, beschwert sich auch kaum jemand, aber er ist nunmal in einem Top-Cockpit und das ist untragbar.
Ich wollte Vettel und Bottas nicht erwähnen, sonst artet das wieder aus aber gut...

- Vettel hat eine Scheißkiste, die halt net so fährt wie er will. Die Führungsetage hält nicht viel von Ihm und die Nestwärme ist weg.

- Bottas 5.9 ist zwar gut, um hier und da ein paar Punkte und Siege zu ergattern aber wenn man streng zu sich selbst ist, dann ist auch er NICHT tragbar. Man hört aber nichts von Ihm, weil er ja regelmäßig auf´s Podium fährt. Meiner Meinung nach zu wenig, denn er fordert Hamilton an 20 Tagen gerade mal 17x!

Es spielt für mich keine Rolle. Alle Teams sind wichtig und es fällt auf, wenn man nur will und das Gehirn ein wenig einschaltet (damit meine ich nicht dich), dass eben in den kleineren Teams auch ein paar Granaten in den Auto´s sitzen, wo man sich fragt, ob die noch alle Latten im Zaun haben. Aber wie du richtig erwähnst, interessiert das ja keinen, weil die Kleinen nix zu melden haben. Mit deiner Aussage wertest Du die Teams/Fahrer ab, sorry ist nur meine Meinung.

Mir ist schon klar, dass ein Team wie Haas keine WM gewinnen wird in den nächsten 2-3 Jahren aber das heißt ja nicht, dass die Fahrer mit den Autos nicht doch für eine Überraschung gut sind, siehe Monza... Wer gewann da?

Richtig, ein Fahrer, der nix kann, der schwach ist und ein Team, dass eh nix reißt.

Nix für Ungut :)
Vettel ist bereits raus bei Ferrari und Bottas hat Hamilton in der Quali am Wochenende wieder einmal gefordert/geschlagen. Über eine Saison hinweg wird Hamilton immer die Oberhand behalten, aber Bottas Leistung mit der von Albon zu vergleichen bringt mir nur ein müdes Lächeln auf die Lippen.
Bottas ist als Nummer 2 tragbar, da er Hamilton die Punkte nicht allzu häufig wegnimmt, aber gleichzeitig nah genug dran ist, um der Konkurrenz auch mal Punkte wegzunehmen. Natürlich ist das Müll für den Fan, da gerade dieser Mercedes so dominant ist, aber aus Teamsicht ist eeine gute Nummer 2 im WM-Kampf eine schlaue Entscheidung. Albon ist aber keine gute Nummer 2, der Max ab und an mal Punkte wegnimmt, aber im Gesamten hinten dran ist. Nein, Albon ist jede Woche eine halbe Sekunde weg und verliert im Rennen zwischen 30 Sekunden und 1 1/2 Minuten.
KeepFightingSchumi!! NR6 - 2016 World Champion

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Lichtrot
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Lichtrot » 12.10.2020, 15:39

ALB ist einfach kein Pilot, der in ein Top-Team gehört. Unabhängig davon, wie stark VER ist, mit diesem Red Bull MUSS er wenigstens immer in den Top5 sein. Doch davon ist er weit entfernt.

Warum Marko da so stur ist, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich weil sie jetzt keinen mehr haben, den sie schnell mal ins Auto setzen können.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von TripleHey » 12.10.2020, 15:43

Lichtrot hat geschrieben:
12.10.2020, 15:39
ALB ist einfach kein Pilot, der in ein Top-Team gehört. Unabhängig davon, wie stark VER ist, mit diesem Red Bull MUSS er wenigstens immer in den Top5 sein. Doch davon ist er weit entfernt.

Warum Marko da so stur ist, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich weil sie jetzt keinen mehr haben, den sie schnell mal ins Auto setzen können.
Und woran machst Du die Pace des Red Bulls fest (unabhängig von Verstappen)? Da bleibt doch eigentlich nur Albon über, demnach ist der Red Bull also ne ziemliche Schei*kiste? :wink:
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Ferrarista1985 » 12.10.2020, 15:53

Woelli38 hat geschrieben:
12.10.2020, 15:04
Ferrarista1985 hat geschrieben:
12.10.2020, 14:49
Mir ist schon klar, dass ein Team wie Haas keine WM gewinnen wird in den nächsten 2-3 Jahren aber das heißt ja nicht, dass die Fahrer mit den Autos nicht doch für eine Überraschung gut sind, siehe Monza... Wer gewann da?

Richtig, ein Fahrer, der nix kann, der schwach ist und ein Team, dass eh nix reißt.
Ich nehm mir mal gerade dieses Stück von Dir raus... Gasly, über den man letztes Jahr eigentlich genau das gleiche, negative geschrieben hat (ich nehme mich da auch nicht raus). Nur, genau dieser Gasly fährt, setdem er wieder bei TR/AT ist auf einem wirklich sehr guten Niveau. Auch der unter diesen Umständen glückliche erste Platz gehört dazu... man muss sowas auch erstmal nach Hause bringen... und ich denke, dass es bei einem ALB im AT auch ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen würde.

Ich will jetzt ALB nicht in den AT schreiben, sondern eher auf den diesjährigen RB16 zeigen, der halt wohl nur mit einem Fahrer schnell sein kann. Die Baustelle sollte RB bereinigen, will man in Zukunft ernsthaft um die KWM kämpfen. Ob ein Perez bzw. Hulk in diesem Auto eventuell schneller wäre? Ich sehe das eher skeptisch...
Genau so ist es. Theoretisch könnte es sein, dass Hulk oder Perez schneller fahren wie Albon aber was ist, wenn es eben nicht so ist und man gar nciht klarkommt.

Schauen wir uns den Wechsel 2009 (glaub ich) bei Ferrari an, als erst Badoer LETZTER und anschließend Fisichella auch nicht besser war. Beide sagten, dass das Ding irgendwie unfahrbar war... Und zumindest Fisichella war ein GP Sieger und Podestfahrer zu seiner Zeit.

Ich wette, dass wenn KEINER mehr über Albon schimpft, er sich in Ruhe auf das Wesentliche konzentrieren kann und wenn das Team nicht an jedem, nach jedem WE die Albonfrage beantworten muss, dann kommt auch da Ruhe rein und der Bub kann sich auf das Fahren konzentrieren.

Aktuell muss er sich auf das Fahren, auf sein Selbstvertrauen, auf die Presse und auf die Aussagen seines Teams konzentrieren und wenn Du mir 100x die Frage stellst, ob mein Auto scheiße ist, dann beantworte ich spätestens nach dem 5ox mal diese Frage mit JA, nur damit die Außenstehenden Ihre Bestätigung bekommen, dass es so ist wie man schreibt.

Du schreibst ja selbst, kaum war es um Gasly ruhig, fuhr er wieder ordentlich? Warum? Weil der Druck von außen weg war und er sich auf das Fahren konzentrieren konnte. Das kann in einem TOP-Team kaum anders sein, zumal die WM eh gelaufen ist, also was für eine Rolle spielt es, wenn RB Zweiter wird und aktuell sieht es doch ganz gut aus mit 211 Punkten zu 120 von RP!

Nein, der Hintergedanke ist, Albon aus dem Sitz zu kicken und dafür den Hulk einzubauen!

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Michael-KR » 12.10.2020, 16:49

Connaisseur hat geschrieben:
12.10.2020, 08:11
Wie oft war Albon eigentlich schon Hauptthema dieser Kolumne, den Rekord sollte er doch auch schon haben. Abwechselnd mit Bottas und Vettel, die sich gestern auch wieder mal nicht mit Ruhm bekleckert haben.

Bottas kann seine "Social Media Disser" noch so viel im Boxenfunk beleidigen, die wissen im nächsten Rennen verka..t er sowieso wieder und so wars auch diesmal. Den Sieg schon vorm Motorenplatzer weggeworfen und bestenfalls wieder 2. eher 3. geworden. Mit knapp 70 Punkten Rückstand kann er sich natürlich weiterhin einreden, dass noch WM Chancen da sind, wo nie welche waren, nicht mal nach dem ersten Rennen.

Und für Vettel kann man nur hoffen, dass das bei AM was wird, sonst denke ich war sein Zenit bereits Mitte 2018 überschritten und das ist für einen F1-Fahrer in seinem Alter ziemlich früh.
Komm, sei doch nicht so, wenn Bottas 23.5.3 kommt, dann geht was. ;-) wetten das ...
Ne, lieber nicht wetten. :lol:

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von iceman007 » 12.10.2020, 16:49

Albon kann einem echt nur leid tun. Von allen Seiten wird auf ihn eingetreten obwohl er sein bestes versucht. Dass er sehr sensibel ist, macht das ganze nicht besser und da erwarte ich dann einfach sowohl von den Medien, als auch von Privatleuten, dass man bei aller gerechtfertigten Kritik, auch mal etwas Empathie zeigt und ihn nicht immer weiter fertig macht, obwohl er schon klar geschlagen am Boden liegt. Sowas kann ganz schnell nach hinten losgehen. Ich werfe einfach mal den Namen Robert Enke in den Raum und dann heißt es von allen Seiten wieder: ohh, das wollten wir ja nicht, in Zukunft werden wir etwas mehr Güte walten lassen und Einfühlungsvermögen zeigen, nur um diesen Vorsatz beim nächstbesten „Opfer“ wieder schneller in den Wind zu schießen, als man mein Beileid sagen kann. Solche öffentlichen Hetzjagden sind brandgefährlich, dass sollte jedem mittlerweile bekannt sein. Haben „Journalisten“ wie Herr Nimmervoll, nicht auch eigentlich sowas wie einen Moralkodex, oder wenigstens etwas Ehrgefühl?
Ich hoffe für Alex, dass er und da sehe ich auch Red Bull und Dr. Marko in der Pflicht, schnell aus der Schusslinie genommen wird, denn Leute wie Herr Nimmervoll, die offensichtlich jegliches Gespür für maßvolle Kritik und Empathie verloren haben und nur ihre eigene Kampagne fahren, werden von AA nicht ablassen, bis er komplett zerstört ist. Da mache ich mir momentan echt Sorgen um den Jungen, denn hinter der öffentlichen Wahrnehmung als Fahrer steht immerhin noch ein Mensch.
Selbst wenn ein Hülkenberg oder Perez nicht signifikant besser wären, als Albon momentan, würden die mit der Berichterstattung und dem hate sehr wahrscheinlich besser zurechtkommen, da sie daran gewöhnt sind und so sollte man zumindest meinen, mit um die 30 mental gefestigter sind.
Und ich denke, dass Hülkenberg die erste Option für RB ist. Auch wenn Perez schon Podeste hat und Hulk keine.
Was Perez macht, wenn er gegen einen jungen Teamkollegen fährt, der ihm Probleme bereitet hat man im Duell mit Ocon gesehen. Sowas ist nicht in RBs Interesse. Hülkenberg hat im Gegensatz z.B. gegen Ricciardo, der wohl ungefähr auf Verstappen Niveau ist, keinen Stunk gemacht und hatte sowieso etwas das Nachsehen und sich trotzdem als Teamplayer gezeigt. Zudem kommt er sehr gut mit Max aus. Perez Sponsoren sollten für Red Bull auch nicht wichtig sein. Die haben A genug eigene und B beißen sich Perez Sponsoren teilweise mit denen von RB.
Perez wird bei Haas landen. Die können sein Geld und seine Qualität sehr gut gebrauchen. Die México Amerika Connection macht auch Sinn.
Hulks einzige Chance sehe ich bei RB und ich hoffe, dass er diese Chance bekommt und man Albon lieber heute als morgen zurück zu Franz Tost schickt, der ihn wieder aufbaut. Ein schlechter Fahrer ist er nicht!

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Michael-KR » 12.10.2020, 16:56

Lichtrot hat geschrieben:
12.10.2020, 15:39
Warum Marko da so stur ist, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich weil sie jetzt keinen mehr haben, den sie schnell mal ins Auto setzen können.
Vielleicht liegt es an den Reiberein bei RB zwischen D.Mateschitz und der thailändischen Unternehmerfamilie Yoovidhya. Hatte darüber einmal gelesen gehabt, weiß jedoch nicht, ob dieser Zwist inzw. bereinigt wurde oder net.

Könnte aber was dran sein - falls es jemand wirklich interessieren sollte, ruhig mal die Suchmaschine eurer Wahl anschmeißen.

Ansonsten ist es wirklich schwer zu verstehen bzw.; ein großes Rätsel.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Lichtrot » 12.10.2020, 22:24

TripleHey hat geschrieben:
12.10.2020, 15:43
Lichtrot hat geschrieben:
12.10.2020, 15:39
ALB ist einfach kein Pilot, der in ein Top-Team gehört. Unabhängig davon, wie stark VER ist, mit diesem Red Bull MUSS er wenigstens immer in den Top5 sein. Doch davon ist er weit entfernt.

Warum Marko da so stur ist, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich weil sie jetzt keinen mehr haben, den sie schnell mal ins Auto setzen können.
Und woran machst Du die Pace des Red Bulls fest (unabhängig von Verstappen)? Da bleibt doch eigentlich nur Albon über, demnach ist der Red Bull also ne ziemliche Schei*kiste? :wink:
An der Zeit von VER? Woran sonst? Z.B. letztes Q.

Wär ALB wenigstens ein passabler Nr 2-Pilot und immer "nur" 3 oder max 4 Zehntel von diesem entfernt, dann wär Red Bull auch häufiger auf P3 und 4. Ist er aber eben nicht.
Meistens sind es 7 Zehntel oder noch mehr. Und so gut ein VER eben auch ist, ab einer halben Sek auf den Teamkollegen, liegt es ganz klar am Fahrer und nicht mehr am Auto.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von Plauze » 12.10.2020, 23:09

AktenTaschenAkne hat geschrieben:
12.10.2020, 07:21
Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat:

Michael Masi. Hoffentlich!
Wird er wohl leider nicht, denn er ist ja so sehr von sich selbst überzeugt dass es nur so rauscht, wie man schon nach Mugello gesehen hat. Zwar muss man als Rennleiter 'ne gewisse Autorität mitbringen, aber der Mann dürfte sein Handeln und seine Auffassung von Motorsport ruhig mal hinterfragen, zumal wenn er in ein und demselben Rennen bei absolut vergleichbaren Vorfällen zwei verschiedene Vorgehensweisen anordnet. Der einzige Unterschied bestand darin, dass es ihm beim zweiten Mal angesichts sortierter Platzierungen und mäßiger Rennspannung opportun schien, das Feld künstlich zusammenzustauchen und so als Deus Ex Machina für Action zu sorgen.
Aber sollte ein Rennleiter sich selbst als Deus Ex Machina sehen und entsprechend agieren? Ich meine, nein, absolut nicht, und deshalb würde ich es mir verdammt nochmal wünschen, Masi würde mal schlecht schlafen und ein wenig nachdenken, denn das ist nicht nur das Erbe von Charlie Whiting, das er da mit Füßen tritt, sondern eine Richtung, die, wie wir schon in Mugello gesehen haben, richtig gefährlich werden kann. Ich kann ihm jedenfalls kein gutes Zeugnis ausstellen, und die Formel 1 sollte so etwas nicht möglich haben.

Was natürlich nicht heißen soll, dass Albon nicht auch schlecht geschlafen haben dürfte. Ich nehme ihn immer wieder gegen mediale Kritik in Schutz, weil ich das allwöchentliche Spiel, seine Minderleistung im Vergleich mit Max Verstappen hervorzuheben und darüber zu diskutieren, ob er ins Red-Bull-Cockpit gehört, kampagnenartig und gerade durch diesen Vergleich mit dem Überflieger der letzten Jahre, nicht fair finde.
Aber wenn ich mich nicht mal mit einem Red Bull, der mit Verstappen am Steuer als einziger im Feld halbwegs in Schlagdistanz zu Hamilton blieb, gegen Toro-Rosso-Piloten behaupten kann und mich dann am Funk darüber wundere, dass diese mich nicht vorbeiwinken sondern um ihre Positionen kämpfen, ist das für mich ein Punkt, an dem ich den Thai nicht mehr ver-thai-digen kann. Das war einfach eine schwache, in Thai-len richtig peinliche Vorstellung. Er wird nach dieser Leistung vermutlich selbst wissen, dass die Schonfrist vorbei ist. Man ist eben immer nur so gut wie sein letztes Rennen.
Kennt ihr die Geschichte von der Gemeindeschwester und der Kuh?

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat: Alexander Albon

Beitrag von TripleHey » 13.10.2020, 06:08

Lichtrot hat geschrieben:
12.10.2020, 22:24
TripleHey hat geschrieben:
12.10.2020, 15:43
Lichtrot hat geschrieben:
12.10.2020, 15:39
ALB ist einfach kein Pilot, der in ein Top-Team gehört. Unabhängig davon, wie stark VER ist, mit diesem Red Bull MUSS er wenigstens immer in den Top5 sein. Doch davon ist er weit entfernt.

Warum Marko da so stur ist, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich weil sie jetzt keinen mehr haben, den sie schnell mal ins Auto setzen können.
Und woran machst Du die Pace des Red Bulls fest (unabhängig von Verstappen)? Da bleibt doch eigentlich nur Albon über, demnach ist der Red Bull also ne ziemliche Schei*kiste? :wink:
An der Zeit von VER? Woran sonst? Z.B. letztes Q.

Wär ALB wenigstens ein passabler Nr 2-Pilot und immer "nur" 3 oder max 4 Zehntel von diesem entfernt, dann wär Red Bull auch häufiger auf P3 und 4. Ist er aber eben nicht.
Meistens sind es 7 Zehntel oder noch mehr. Und so gut ein VER eben auch ist, ab einer halben Sek auf den Teamkollegen, liegt es ganz klar am Fahrer und nicht mehr am Auto.

Ok, also wie ich vermutet hatte doch abhängig von Verstappen. Und damit kommen wir zu einer - zugegeben sehr unwahrscheinlichen Variante -, dass Albon nicht schlecht ist, sich aber Verstappen so weit gesteigert hat, dass kein Fahrer in der Lage wäre an ihm dran zu bleiben. Und für so unwahrscheinlich ich das selbst halte so sehr sind mir noch Aussagen in Erinnerung, nach der einigen Fahrern nicht bewusst war, wie andere ein gleiches Auto so viel schneller bewegen konnten als sie selbst. *

Wäre Albon nach Ricciardo der erste Fahrer mit dem Rückstand - ich würde keine Sekunde daran zweifeln, dass er das Cockpit abgeben sollte. So bleiben, wenigstens bei mir, Zweifel an seiner angeblich schlechten Performance. Sollte der nächste Fahrer, unabhängig davon wer das sein wird, allerdings näher an oder vor Verstappen liegen, würde ich mich dem allgemeinem Tenor wahrscheinlich doch noch anschließen.
Allein, was ich dazu sage wird dem Kerl ohnehin nicht helfen. Wenn das so weitergeht, hat er kaum ne Chance bei RBR zu bleiben. Denn so langsam taugt es auch nicht mehr, um zu unterstreichen wie gut Verstappen sei und das wäre immerhin der einzige Vorteil für RBR, so klein der auch sein mag.

Wenn aber alle Welt zum gleichen Urteil kommt, nämlich dem, dass Albon zu langsam ist, dann gibt es für RBR keine offensichtlichen Gründe den Fahrer über 2020 hinaus zu halten. Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Situation entwickelt.


* Um das mal an einem Beispiel zu verdeutlichen. Um das zu schaffen müssen wir mal kurz die theoretische "konjunktive" Formel 1 bemühen: Nehmen wir an, Albon wäre gegen Verstappen ausgetauscht worden und nicht gegen Gasly. Zweite Annahme: Gaslys Performance während seiner Red Bull Zeit hätte sich nicht großartig weiterentwickelt.
Zu welchem Schluss bezüglich der Performance des Red Bull würde man gelangen? Als erstes würde man natürlich Honda in Grund und Boden stampfen, und danach die Frage aufreißen, wie es sein kann, dass das B Team Alpha Tauri so dicht dran bzw. tlw. vor Red Bull läge. Dabei wäre es ein und dasselbe Auto - das stimmt nicht ganz, denn das ist die dritte Annahme.
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