Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

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Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Redaktion » 09.09.2020, 13:17

Auch wenn Ferrari seine schlechteste Formel-1-Saison seit Jahrzehnten erlebt, will Teamchef Mattia Binotto nicht von einer Krise sprechen und hofft auf Besserung
Charles Leclerc, Mattia Binotto

Mattia Binotto (hier mit Charles Leclerc) will Lehren aus dem Monza-Desaster ziehen

Für Ferrari hätte es beim Heim-Grand-Prix in Monza am vergangenen Wochenende mit dem Doppelausfall von Sebastian Vettel und Charles Leclerc nicht schlimmer kommen können. Vettel versagte nach nur sechs Rennrunden die Bremse, Leclerc crashte ausgangs der Parabolica bei hohem Tempo in den Reifenstapel.

Einziger Trost: Beide Fahrer blieben unverletzt. Andere positive Schlüsse lassen sich aus dem Monza-Wochenende für Ferrari kaum ziehen. "Es ist die schlimmste Art und Weise, ein schwieriges Wochenende zu beenden", sagt Teamchef Mattia Binotto. "Die Qualifikation am Samstag war schon richtig schwierig."

Dort blieb Vettel bereits in Q1 auf Startplatz 17 hängen, Leclerc wurde Dreizehnter. Damit schafften es beide wie schon beim Grand Prix von Belgien in der Vorwoche nicht in den dritten Qualifying-Abschnitt. Die Vorzeichen für das Rennen waren entsprechend schlecht - und es sollte noch schlimmer kommen.

Binotto sieht keine Ferrari-Krise

"Das Rennen nicht zu beenden, das ist noch schlechter", hält Binotto fest. "Speziell im Fall von Seb, weil das ein Zuverlässigkeitsproblem war. Ich denke, wir müssen jetzt ein neues Kapitel aufschlagen und nach vorne schauen. Wir müssen sicherstellen, die notwendigen Lektionen zu lernen und Fortschritte zu machen."Das ist das Credo nach jedem Wochenende, doch bisher will sich keine Besserung einstellen. Stattdessen geht es immer weiter bergab. Von einer Krise will Binotto dennoch nicht sprechen: "Nein. Ich habe schon letztes Mal gesagt, dass wir keine Krise haben. Ich bestätige das: Es ist nicht der Fall. Das Fazit heute lautet: Wir haben ein schwieriges Wochenende schlecht abgeschlossen."

Hat Vettel jetzt genug von Ferrari und der F1?

So schlecht war Ferrari in Monza seit 25 Jahren nicht: Hat Sebastian Vettel wirklich keine Lust mehr oder kämpft er sich durch bis zum (Saison-)Ende? Weitere Formel-1-Videos

Freilich sei es auch für ihn als Teamchef "eine sehr schwierige Zeit", räumt der Italiener ein, seit 2019 bei Ferrari am Ruder. "Doch jetzt gilt es konzentriert zu bleiben. Wir müssen die Gerüchte von außen vergessen und uns einzig auf unsere Arbeit konzentrieren, und auf die kommenden Entwicklungen."

Bessere Chancen in Mugello?

In dieser Woche steht mit dem Grand Prix der Toskana in Mugello ein weiteres Heimrennen für die Scuderia an. Es ist zugleich der 1000. Formel-1-Grand-Prix für Ferrari. "Wir wollen uns bestmöglich darauf vorbereiten. Wir wussten: Spa und Monza würden die schlimmsten Strecken für uns werden. Hoffentlich wird es jetzt wieder besser."

Denn Mugello sei eine andere Strecke mit anderen Charakteristiken, betont Binotto. Allerdings weiß auch der Teamchef: "Uns steht generell eine schwierige Saison ins Haus. Für uns geht es darum, in Mugello eine bessere Leistung zu erreichen. Wir wollen Punkte holen, denn Punkte sind wichtig für uns."


Fotostrecke: Italien: Fahrernoten der Redaktion

Charles Leclerc (5): Der Unfall des Monegassen als Sinnbild für das schlechteste Ferrari-Ergebnis in Monza seit 1995. Ja, der SF1000 ist schwer zu fahren. Trotzdem hat Leclerc die Schuld für den Unfall auf sich genommen. Das ehrt ihn, lässt für uns aber keine andere Note als eine 5 zu.

Charles Leclerc (5): Der Unfall des Monegassen als Sinnbild für das schlechteste Ferrari-Ergebnis in Monza seit 1995. Ja, der SF1000 ist schwer zu fahren. Trotzdem hat Leclerc die Schuld für den Unfall auf sich genommen. Das ehrt ihn, lässt für uns aber keine andere Note als eine 5 zu.

Nach der neuerlichen Pleite in Monza ist Ferrari in der Konstrukteurswertung auf Platz sechs noch hinter Renault zurückgefallen. Schlechter war man zum Ende einer Saison zuletzt 1980, als Ferrari nur WM-Zehnter wurde und sich sogar dem Privatteam von Emerson Fittipaldi geschlagen geben musste. Dreimal schloss man die Weltmeisterschaft als Sechster ab: 1962, 1969 und 1973.

Lobende Worte für Carlos Sainz

Ob es in dieser Saison auch so weit kommen wird, bleibt abzuwarten. Noch neun Rennen hat Ferrari Zeit, das Ruder halbwegs herumzureißen. "Unterm Strich entspricht die Leistung des aktuellen Autos nicht dem, was wir gerne hätten. Wichtiger ist nun aber, nach vorne zu schauen und mit der Entwicklung fortzufahren", so Binotto.

Sebastian Vettel

Sinnbild für die Saison 2020: Ferrari hat sich bei der Entwicklung verfahren

Auf Carlos Sainz angesprochen, der 2021 zu Ferrari stoßen wird und in Monza mit McLaren auf dem Podest stand, findet Binotto lobende Worte: "Es ist schön zu sehen, dass Sainz gute Leistungen erbringt. Schade, dass er beim vorherigen Rennen (in Spa; Anm. d. R.) nicht hat teilnehmen können. Sainz ist ein großartiger Fahrer."

Das habe man aber auch schon vorher gewusst, "sonst hätten wir ihn nicht unter Vertrag genommen", sagt der Ferrari-Teamchef. "Ich freue mich sehr für ihn. Ich glaube, er macht diese Saison gute Erfahrungen, sodass er in Zukunft nur noch stärker wird." 2021/22 soll er das an der Seite von Leclerc bei Ferrari beweisen.


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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Woelli38 » 09.09.2020, 13:27

Redaktion hat geschrieben:
09.09.2020, 13:17
"Ich denke, wir müssen jetzt ein neues Kapitel aufschlagen und nach vorne schauen. Wir müssen sicherstellen, die notwendigen Lektionen zu lernen und Fortschritte zu machen."
Lach... diese zwei Sätze sind schon SO abgedroschen... sind wohl im Nachschlagewerk "Teamchef für Dummys" gleich am Anfang in der Einleitung zu lesen... :wink2: :biggrin:
"Das ist eine Scheißkiste. Ich fass es nicht!
Ihr habt`s doch alle Möglichkeiten und dann baut ihr so eine Schrottkiste."

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von mcdaniels » 09.09.2020, 13:30

Dazu fällt mir spontan ein:

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von AktenTaschenAkne » 09.09.2020, 13:30

Wir wollen Punkte holen, denn Punkte sind wichtig für uns.
So macht man das. Man schraubt die eigenen Ansprüche und Erwartungen runter und so muss man auch nicht von einer Krise sprechen.
Ich dachte ja bisher immer Ferrari tritt an um Titel zu gewinnen. Danke Mattia für die Aufklärung.

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 09.09.2020, 14:05

Binotto (ist übrigens die Kurzform für: Ich bin ein Otto, steht so im Duden, finde die Stelle aber gerade nicht) hat doch völlig recht!

Das ist keine Krise. Das ist der Abgrund zur Hölle. :gonk:
:checkered: Scuderia Ferrari 1000 GP :checkered:

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Michael-KR » 09.09.2020, 14:05

.
und die Erde ist doch eine Scheibe.

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Hardundkrass » 09.09.2020, 14:17

Natürlich ist es unangenehm eine Krise zuzugeben, Binotto macht auf mich aber mehr und mehr den Eindruck unter Realitätsverlust zu leiden. Schlimm genug das der Ferrari nicht im geringsten konkurrenzfähig ist, viele Stimmen sagen sogar er ist aufgrund der Unberechenbarkeit regelrecht gefährlich.

Bei Ferrari brennt es aktuell doch an allen Ecken und Enden. Zuverlässigkeit, Führung, Strategie und Speed, da passt doch gar nichts. Wenn man dann nicht von einer Krise sprechen kann, wann dann? :??:

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 09.09.2020, 14:37

Hardundkrass hat geschrieben:
09.09.2020, 14:17
Natürlich ist es unangenehm eine Krise zuzugeben, Binotto macht auf mich aber mehr und mehr den Eindruck unter Realitätsverlust zu leiden. Schlimm genug das der Ferrari nicht im geringsten konkurrenzfähig ist, viele Stimmen sagen sogar er ist aufgrund der Unberechenbarkeit regelrecht gefährlich.

Bei Ferrari brennt es aktuell doch an allen Ecken und Enden. Zuverlässigkeit, Führung, Strategie und Speed, da passt doch gar nichts. Wenn man dann nicht von einer Krise sprechen kann, wann dann? :??:
Wenn der FC Bayern drei Spiele in Folge verliert, dann ist die Krise aber sowas von da und es kommen die ersten Trainergerüchte. Ok, die Medien machen auch immer viel Wind um Nichts, aber wie lange sehen wir uns das Ferrari Elend jetzt schon mit an? Dazu noch die Nutzung illegaler Mittel und trotzdem sitzt der Hauptverantwortliche immer noch auf seinem Wohlfühlplatz. Was zum Geier?
:checkered: Scuderia Ferrari 1000 GP :checkered:

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Sportsmann » 09.09.2020, 14:40

Die Frage ist, was ist eine Krise? Eine schlechte... pardon, gemessen an den Ansprüchen ist es eine, ziemlich beschissene Saison? Aber ist das eine Krise?
Es gibt ja auch Gründe dafür, dass man soweit hinten steht, die nicht so ohne weiteres im Plan von Ferrari lagen, äußere Gründe und spontante Änderungen. Der Motor ist ein Verlegenheitsprodukt. Das Auto wurde für den letztjährigen Motor entwickelt. Aufgrund der Restriktionen im Corona beeinflussten Reglement ist eine Änderung nicht ohne weiteres möglich. Ich würde sagen, zu 50% sind durchaus die Umstände mitschuld. Insofern, dass Ferrari seine Fehler nicht wieder geraderücken kann. Andererseits ist das Auto auch schlecht fahrbar und das ist letztendlich kein Problem der Planung mit dem alten Motor, sondern frische aktuelle Probleme.

Die Krise der Designabteilung oder der Arbeit im Team ist durchaus in Frage zu stellen. Vorallem wenn man mit der Idee kommt es würde ja nicht bergaufgehen, also liefe etwas schief. Wenn es nicht bergaufgehen kann, weil die Wege dorthin blockiert sind, kommt man auch nicht weiter nach oben. Auch RedBull ist schlecht gestartet, aber deren Probleme liegen scheinbar in der Aerodynamik, nicht aber im gesamten Konzept des Autos, deshalb ist der RB auch besser geworden.

Die Krise hinsichtlich der Ergebnisse, wie Geldverlust durch schlechte Platzierungen oder Vertrauensverlust bei Sponsoren ist eine andere Sache. Kaspersky schützt die Daten von Ferrari als Vertrauensvoller Partner? Da kann man nun denken, ach gut die kümmern sich eh nur um Zeugs das keiner will ;)
Hier ist auch das vor meinem Post erwähnte FC-Bayern-Krise Spiel erwähnenswert. 3 nicht gewonnene Spiele und schon dichten die Medien eine Krise an. Aber ist es eine? Kann sein, aber meistens nicht. Und die F1 kann man nicht nach dem Maßstab messen. Denn die Fußballmanschaft kann schnell viel ändern, andere Spieler, andere Aufstellung, andere Taktik, anderes Training. In 1 Monat ist die Welt dann eine Andere. In der F1 muss man hingegen in Jahren zählen.

Die Definition von Krise (Wikipedia) lautet:
Eine Krise ist im Allgemeinen ein Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung in einem natürlichen oder sozialen System, dem eine massive und problematische Funktionsstörung über einen gewissen Zeitraum vorausging und der eher kürzer als länger andauert.

Ist die aktuelle Situation für Ferrari gefährlich? Ich denke nicht. Ist man 2022 schlecht, darf man von einer Krise sprechen. Gibt es 2021 keinen leichten Aufwärtstrend darf man von einer Krise sprechen. In 2020 gibt es schlechte Ergebnisse ohne Ende, Binotto und das Team stehen unter (unnötigem Dauer)beschuss, aber damit sind wir weit vom Ende der Ferrariwelt entfernt. Ferrari wird weitermachen können und sich vermutlich stückweise verbessern.
Die Krise für 2022 sehe ich jedoch kommen, ein 400Mio Team was in den letzten Jahren immer wieder Schwächen zeigte soll nun mit viel weniger Geldeinsatz noch vorne sein? Andererseits ist das jetzt vielleicht auch die Chance für Ferrari die zukünftige Krise abzuwenden. Das nicht immer so effiziente Rennteam muss schlanker werden und sich dementsprechend umstrukturieren. Wenn man die richtigen Schlüsse zieht und wirklich etwas anpackt, dann kann das bittere Erwachen unter neuem Reglement abgewendet werden.

Kurz: Krise nein, schlechte Ergebnisse ja. Große Änderungen sind nötig.

Ich sehe im übrigen keinen Grund jedes Wochenende wieder die Superlative aufzumachen und über Ferraris schlechte Form herzuziehen. Ich denke das wissen wir alle bereits, die ständige Widerholung von Fans und den Foristen hier ist genauso unnötig wie die ständigen gleichen Fragen an Binotto und Co. oder die mehrfach Artikel mit fast gleichem Inhalt, um die Stimmung hochzuhalten. Binotto tut sich aber auch keinen Gefallen, er sollte sagen: Das habe ich letzte Woche schon gesagt. Seltsam wie sehr er sich ungeschickt anstellt, warum hat hier eigentlich noch kein Verschwörungsfreund die Binotto wird von Mercedes bezahlt These in den Raum gestellt XP ne, quatsch, finger weg von solch geistigem Müll.
Zuletzt geändert von Sportsmann am 09.09.2020, 14:50, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Olfinger » 09.09.2020, 14:43

Allein für diese Aussagen gehört er ersetzt. Wie mein Vorschreiber schon sagt, er leidet wohl an Realitätsverlust. Welches Team oder Unternehmen braucht einen Teamchef der sich nur versucht hinter Floskeln zu verstecken. Bei Ferrari muss jetzt hart durchgegriffen werden. Es zeichnet einen Chef aus, in schweren Zeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, genauso wie eine Krise auch als das zu bezeichnen was sie ist.
Er ist Teamchef von Ferrari nicht von Minardi. Das Ziel sind Titel und keine Punkte. Und es ist eine verdammte Krise. Eine schlimme. Ich weiß nicht was er als Krise versteht. Wenn sie null Punkte hätten, so wie Williams?

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von plastikschaufel » 09.09.2020, 14:46

Siehe rechts >

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Woelli38 » 09.09.2020, 14:51

Vielleicht sollte man ihm den KWM-Stand nochmals näher bringen... und dass ein AT nicht immer nur auf den Plätzen 9 & 10 rumeiert, sondern durchaus mehr Punkte wie das eigene Fahrerduo einfahren kann... und die 14 Punkte Abstand sind nicht unbedingt ein Polster, auf dem man sich ausruhen und sonnen gehen kann...

Und es würde mich wirklich sehr wundern, wenn die Chef-Etage bei Platz 7 in der KWM weiterhin so cool beibt und das Vertrauen weiterhin so großzügig ausspricht...
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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 09.09.2020, 14:56

Kann jemand dem Binotto mal einen funktionstüchtigen Windkanal schenken? Keiner? Schade.
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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Bremspunkt » 09.09.2020, 14:57

Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst! :mrgreen: :mrgreen:

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Re: Mattia Binotto bleibt dabei: Ferrari steckt nicht in einer Krise

Beitrag von Woelli38 » 09.09.2020, 15:04

Um zu zeigen, dass es wirklich nur ein Sturm ist, hat man ein paar Sandsäcke vor der Box aufgebaut... :wink2:


Bild


Vielleicht schneit es ja auch in Mugello... :wink2: :biggrin:
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