Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

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Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von Redaktion » 07.07.2020, 18:41

Nur elf der 20 gestarteten Piloten sahen am Sonntag die Zielflagge - Die überdurchschnittliche Ausfallquote beim Auftakt in Spielberg hat mehrere Ursachen
Max Verstappen

Unter anderem beide Red Bull schieden am Sonntag in Spielberg aus

Dass der Formel-1-Saisonauftakt 2020 so spannend war, das hatte unter anderem damit zu tun, dass kaum ein Team ohne Probleme durch das Rennen in Spielberg kam. Selbst bei Sieger Mercedes bestand laut Toto Wolff zwischenzeitlich die Möglichkeit, beide Autos zu verlieren. Die Probleme beim Weltmeisterteam waren aber nur die Spitze des Eisbergs.

Lediglich elf der 20 gestarteten Boliden kamen am Sonntag ins Ziel. Diese überdurchschnittlich hohe Ausfallquote dürfte verschiedene Gründe haben. "Österreich ist eine wirklich furchtbare Strecke für die Autos", erklärt Mercedes-Ingenieur Andrew Shovlin. Bereits in 2018 und 2019 hatten die Silberpfeile hier Probleme mit der Zuverlässigkeit.

Für andere Teams waren die Schwierigkeiten dagegen neu. Red Bull zum Beispiel gewann in den beiden Vorjahren in Spielberg - und musste 2020 einen Doppelausfall verkraften. "Das Problem waren die Randsteine, speziell in Kurve 6 und 7. Sie waren so aggressiv, dass die Autos extrem durchgeschüttelt wurden", erklärt Helmut Marko bei 'F1-Insider'.

Randsteine für die Autos "extrem strapazierend"

"Da kann schon mal ein Kabel locker werden oder eine Leitung platzen. Wir hatten Defekte im Bereich der Elektronik. Was genau passiert ist, wird noch untersucht. Wir sind aber überzeugt, es hängt mit den Randsteinen zusammen", so Marko, der sich sicher ist: "Auf einem normalen Kurs wie Barcelona hätte es sicher nicht diese Defektserie gegeben."Das deckt sich mit den Schlussfolgerungen bei Mercedes, wo während des Rennens beide Fahrer angewiesen wurden, die Randsteine zu meiden. "Natürlich ist die Geschwindigkeit in den Kurven hoch. Aber ich kann nicht genau sagen, dass es an der Strecke liegt", grübelt Max Verstappen, laut dem die Randsteine "so wie auf den meisten Strecken" seien.

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Eine Ausnahme seien lediglich die gelben Baguette-Kerbs. "Die Kerbs sollen eigentlich überall gleich sein", bestätigt Sebastian Vettel und erklärt: "Wir nutzen die Kerbs hier auch radikaler als auf anderen Strecken. Für uns Fahrer ist es toll, denn es macht unheimlich Spaß, wenn man ein bisschen Spielraum hat. Aber ich glaube schon, dass es für die Autos extrem strapazierend ist.""Auf eine gesamte Renndistanz, die Vibrationen abzufedern, ist relativ. Es hat nicht mehr so viel Federweg. Das kriegen wir auch selber mit, aber für das Material ist das schon hart. Auf Dauer macht sich sowas dann schon bemerkbar. Letztes Jahr hatte ich im Qualifying ein Problem mit einem Sensor, der ausgefallen ist", erinnert der Ferrari-Pilot.

Strecke schuld? Vettel fordert stabilere Autos!

"Die Ursache waren wahrscheinlich die Kerbs. Aber ich finde sie gut, wie sie sind. Es sind dann eher die Autos, die stark genug sein müssen", so der viermalige Weltmeister. Erstaunlich: 2019 schafften es alle 20 Autos in Spielberg ins Endklassement. Ein Jahr später fiel fast die Hälfte der Boliden aus. Wie passt das mit der Randsteintheorie zusammen?

Ein weiterer Faktor dürfte sein, dass Spielberg in diesem Jahr erstmals den Saisonauftakt bildete. 2019 war es bereits das neunte Rennen des Jahres. Und der Auftakt stellt die Autos naturgemäß immer vor eine größere Herausforderung, weil die Boliden das erste Mal unter echten Rennbedingungen laufen, die so vor der Saison nicht zu simulieren sind.

Zwar haben die Teams ihre Autos im Februar in Barcelona sechs Tage lang getestet. Doch zum einen waren die Temperaturen dort deutlich geringer, zum anderen gab es keine echten Zweikämpfe mit anderen Boliden. Deswegen waren die Ausfallgründe in Spielberg auch vielfältig. Daniel Ricciardo (Renault) musste zum Beispiel aufgeben, weil es ein Problem mit der Kühlung gab.

Spielberg 2: Marko rechnet mit weniger Ausfällen

Die beiden Haas-Piloten schieden mit Bremsproblemen aus, bei George Russell (Williams) war er der Benzindruck und bei Lance Strolls (Racing Point) die Mercedes-Power-Unit. Trotzdem ist die Ausfallquote auch für einen Saisonauftakt überdurchschnittlich hoch. 2019 schafften es in Melbourne beispielsweise drei Fahrer nicht in die Wertung, ein Jahr davor waren es immerhin fünf.

Um eine ähnlich hohe Ausfallquote beim Auftakt zu finden, muss man schon bis ins Jahr 2017 zurückgehen, als in Australien nur 13 der 20 Autos ins Ziel kamen - noch immer zwei mehr als 2020 in Spielberg. Letztendlich dürfte es also eine Kombination der verschiedenen Faktoren gewesen sein, die die Quote beim diesjährigen Auftakt so in die Höhe getrieben hat.


Fotostrecke: Formel-1-Technik: Detailfotos beim GP Österreich 2020 in Spielberg

AlphaTauri AT01: Frontpartie

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Aber was bedeutet das für das zweite Rennen? Denn schon am Sonntag wird erneut in Spielberg gefahren. "Wir denken, dass wir einige Fortschritte machen können, um einige unserer Probleme zu verbessern", sagt Shovlin, und Marko kündigt bei 'F1-Insider' an, dass die Randsteine in der Pause noch einmal entschärft werden sollen.

"Ich denke, dann werden auch wieder die meisten Autos ohne Probleme ins Ziel kommen", so der Österreicher. Für das Spektakel wäre es allerdings zuträglich, wenn das nicht der Fall wäre ...


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Zuletzt geändert von Redaktion am 07.07.2020, 18:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von modernf1bodyguard » 07.07.2020, 18:48

Dann sollte man die exzessive Nutzung der Randsteine wohl besser auf das Qualifying reduzieren. Ansonsten halte ich Vettels Ansatz, stabilere Autos zu bauen, eher für zielführend. Denn wenn man mal ehrlich ist: Zu fordern, dass die Fahrer "dann einfach nicht mehr so drüber räubern sollen", führt im Endeffekt zu nichts.
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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von Höckernase » 07.07.2020, 19:11

Redaktion hat geschrieben:
07.07.2020, 18:41
[...]Marko kündigt bei 'F1-Insider' an, dass die Randsteine in der Pause noch einmal entschärft werden sollen.
"Wir hatten ein spannendes Rennen, weil viele Autos ausgefallen sind. Das darf kein zweites Mal passieren!"
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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von wertas » 07.07.2020, 19:27

Ich finde man sollte die Randsteine so verändern, dass es nicht mehr möglich ist mit Zeitgewinn drüber zu fahren. Dann versucht das auch keiner.

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von Rundumlicht » 07.07.2020, 19:28

Völlig normal.
Kerbs befinden sich objektiv abseits der (asphaltierten) Rennstrecke. Drum sind da ja Kerbs und nicht bunt angemalte Asphalterweiterungen, die wir alle (?) ablehnen. Aus Verweiflung, dass die Herren Fahrer da trotzdem drüberbrettern, hat man ja die Baguette-Kerbs erfunden. Und wieder mehrheitlich abgeschafft, weil das die Autos nicht ausgehalten haben. Wieso?

Ein Irrweg.
Eine Rennstrecke ist eine Rennstrecke. Und seitlich begrenzt. Durch Linien, durch Kerbs, durch Mauern, je nach Strecke und Streckenabschnitt. Nun fing man aber an, das Überfahren der Linien mit allen 4 (!) Rädern zu bestrafen, zumindest im Qualifying, um dem Eigensinn der Fahrer in ihrer Streckenwahl Herr zu werden. Das ist:

Eigentlich albern.
Wie bei der Diskussion um Kiesbetten statt buntem "Auslaufasphalt" müssen Kerbs weh tun. Niemand hat doch die Absicht, Rennwagen so stabil auszulegen, dass die Herren Fahrer außerhalb der Strecke unbeschadet ums Eck kommen. Oder doch?

Ein Vergleich.
Sind denn Rennen langweiliger, wenn die Fahrer nur die Rennstrecke benützen? Für die Zuschauer oder für die Fahrer? Wenn die gerne durch die Luft segeln, sollen sie doch Rallye fahren. Da sind allerdings Stadtrundkurse schlicht von Bordsteinkanten umsäumt und Waldwege von Bäumen. Da fährt man mehr und bewusster auf der Strecke als in der F1.
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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von draine » 07.07.2020, 19:41

Die Lösung ist so einfach und günstig: Nicht über die Randsteine fahren. Fertig.

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von GAL » 07.07.2020, 19:41

Rundumlicht hat geschrieben:
07.07.2020, 19:28
Völlig normal.
Kerbs befinden sich objektiv abseits der (asphaltierten) Rennstrecke. Drum sind da ja Kerbs und nicht bunt angemalte Asphalterweiterungen, die wir alle (?) ablehnen. Aus Verweiflung, dass die Herren Fahrer da trotzdem drüberbrettern, hat man ja die Baguette-Kerbs erfunden. Und wieder mehrheitlich abgeschafft, weil das die Autos nicht ausgehalten haben. Wieso?

Ein Irrweg.
Eine Rennstrecke ist eine Rennstrecke. Und seitlich begrenzt. Durch Linien, durch Kerbs, durch Mauern, je nach Strecke und Streckenabschnitt. Nun fing man aber an, das Überfahren der Linien mit allen 4 (!) Rädern zu bestrafen, zumindest im Qualifying, um dem Eigensinn der Fahrer in ihrer Streckenwahl Herr zu werden. Das ist:

Eigentlich albern.
Wie bei der Diskussion um Kiesbetten statt buntem "Auslaufasphalt" müssen Kerbs weh tun. Niemand hat doch die Absicht, Rennwagen so stabil auszulegen, dass die Herren Fahrer außerhalb der Strecke unbeschadet ums Eck kommen. Oder doch?

Ein Vergleich.
Sind denn Rennen langweiliger, wenn die Fahrer nur die Rennstrecke benützen? Für die Zuschauer oder für die Fahrer? Wenn die gerne durch die Luft segeln, sollen sie doch Rallye fahren. Da sind allerdings Stadtrundkurse schlicht von Bordsteinkanten umsäumt und Waldwege von Bäumen. Da fährt man mehr und bewusster auf der Strecke als in der F1.
Perfekt zusammengefasst :thumbs_up:

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von modernf1bodyguard » 07.07.2020, 19:55

draine hat geschrieben:
07.07.2020, 19:41
Die Lösung ist so einfach und günstig: Nicht über die Randsteine fahren. Fertig.
Wie gesagt: Dauerhaft keine Lösung für das Problem, da die Ausfälle ja nicht garantiert auftreten und man somit den Zeitverlust nicht zwingend in Kauf nehmen muss. Dasselbe Problem hatte man ja bei den Baguettekerbs, weshalb diese folgerichtig entfernt wurden.
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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von draine » 07.07.2020, 20:05

Meiner Meinung nach sind die Dinger dafür da um zu sagen: "Hier ist Ende!": Wäre da eine Wand statt einem Kerb, dann würde man ja auch nicht reinfahren.

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von Calvin » 07.07.2020, 20:11

draine hat geschrieben:
07.07.2020, 20:05
Meiner Meinung nach sind die Dinger dafür da um zu sagen: "Hier ist Ende!": Wäre da eine Wand statt einem Kerb, dann würde man ja auch nicht reinfahren.
In Spielberg hat die FIA die Curbs halt als Strecke definiert.

Ich fand es eine angenehme Abwechslung dass wieder mal viele Leute ausgefallen sind.
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von tenver » 07.07.2020, 20:17

modernf1bodyguard hat geschrieben:
07.07.2020, 19:55
Wie gesagt: Dauerhaft keine Lösung für das Problem, da die Ausfälle ja nicht garantiert auftreten und man somit den Zeitverlust nicht zwingend in Kauf nehmen muss. Dasselbe Problem hatte man ja bei den Baguettekerbs, weshalb diese folgerichtig entfernt wurden.
Die Baguettecurbs haben Flügel und Unterböden verbraucht. Die Flügel und Unterböden konnte man nicht so konstruieren, dass sie heil geblieben sind, wenn die Fahrer irgendwann mal rüberräubern.

Über die normalen Randsteine fährt man 100 mal problemlos rüber, aber irgendwann ist das Auto auch verbraucht. Außer man hat das Auto gut konstruiert.

Insofern ist es nicht dasselbe Problem :)

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von modernf1bodyguard » 07.07.2020, 20:21

tenver hat geschrieben:
07.07.2020, 20:17
modernf1bodyguard hat geschrieben:
07.07.2020, 19:55
Wie gesagt: Dauerhaft keine Lösung für das Problem, da die Ausfälle ja nicht garantiert auftreten und man somit den Zeitverlust nicht zwingend in Kauf nehmen muss. Dasselbe Problem hatte man ja bei den Baguettekerbs, weshalb diese folgerichtig entfernt wurden.
Die Baguettecurbs haben Flügel und Unterböden verbraucht. Die konnte man nicht so konstruieren, dass sie heil geblieben sind, wenn die Fahrer irgendwann mal rüberräubern.

Über die normalen Randsteine fährt man 100 mal problemlos rüber, aber irgendwann ist das Auto auch verbraucht. Außer man hat das Auto gut konstruiert.

Insofern ist es nicht dasselbe Problem :)
Es sind jedoch nicht, trotz gleicher Fahrweise, bei allen Fahrern die gleichen Probleme aufgetreten, der mögliche Zeitgewinn blieb also bestehen. Und dann stumpf von den Teams zu fordern, sie sollen einfach nicht mehr auf die Randsteine fahren, ist eben im Hinblick darauf keine Lösung.
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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von AktenTaschenAkne » 07.07.2020, 20:33

Curbs die zu Sprungschanzen werden finde ich aus sicherheitstechnischen Gründen, na sagen wir mal, suboptimal.

Nochmal zur Erinnerung:

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von AktenTaschenAkne » 07.07.2020, 20:34

Sry, Doppelpost :/

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Re: Randsteine im Fokus: Warum gab es in Spielberg so viele Ausfälle?

Beitrag von tenver » 07.07.2020, 20:42

modernf1bodyguard hat geschrieben:
07.07.2020, 20:21
Es sind jedoch nicht, trotz gleicher Fahrweise, bei allen Fahrern die gleichen Probleme aufgetreten, der mögliche Zeitgewinn blieb also bestehen. Und dann stumpf von den Teams zu fordern, sie sollen einfach nicht mehr auf die Randsteine fahren, ist eben im Hinblick darauf keine Lösung.
Vielleicht ist das Argument in Hinblick auf das 2. Rennen treffend. Man kann nicht erwarten, dass die Probleme der Autokonstruktion innerhalb von einer Woche behoben werden.

Aber ich denke dennoch, dass man Gefahr läuft, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Der Zweck des Curbs ist es prima facie nicht, das Auto zu beschädigen. Deshalb waren die sausage curbs da um eine künstliche Streckenbegrenzung zu haben und den Fahrern Motivation zu liefern, innerhalb der Strecke zu bleiben. Jetzt sind plötzlich die normalen Curbs, die in den letzten Jahren nicht verändert wurden, ein Problem? Man muss dabei bedenken, dass voriges Jahr ja alle Fahrer in der Wertung waren.

Ich bin jedenfalls gespannt, was den Leuten für nächstes Wochenende einfällt. Vielleicht sagt Masi "dieses Wochenende mit 2 Reifen auf der Strecke"...

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