Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 14.10.2019, 21:28

So wie hier ein Vorredner schon schrieb, bei den heutigen F1-Autos für einen F1-Fahrer wohl kein großes Problem die "130R" in Suzuka einhändig zu durchfahren.
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turbolazi
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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von turbolazi » 14.10.2019, 21:33

rennratte hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:"Aus dem Cockpit heraus war der Spiegel das einzige Teil, das für mich lose aussah. Deshalb habe ich ihn auf den Geraden festgehalten. Um zu verhindern, dass er sich löst und jemanden trifft. All die anderen Teile können wir nicht sehen. Ich konnte fühlen, dass der Frontflügel beschädigt war, aber mir war nicht klar, dass er immer noch Teile verteilte. Zum Glück wurde niemand verletzt."
Verstehe ich nicht. Der Spiegel kann sich jederzeit lösen? Sonst hätte er ihn ja nicht festgehalten.
Und da fährt er noch Runden, weil er nicht sieht, dass sich sein Frontflügel auflöst? Wollte er den Spiegel bis zum Rennende festhalten?
Da ist er mit seinen 10 Sek und Ferrari mit ihren läppischen 25.000 aber noch gut bedient.
So sieht,s aus! Endlich mal jemand der den Kern der Aktion mal beschreibt. Danke.

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von DeLaGeezy » 15.10.2019, 07:27

Technikbegeisterter hat geschrieben:Da kommen die schlauen Expiloten aus den Löchern gekrochen und nutzen die Chance sich zu profilieren, da ja die heutige Generation Fahrer eigentlich gar nichts drauf hat und sowieso jedes Kleinkind könnte heutzutage Formel 1 fahren....
Dass die maximal auftretenden Fliehkräfte fast doppelt so hoch sind wie zu Brundles aktiven Zeiten, juckt natürlich keinen. Den würde ich gerne mal mit 4G Querbeschleunigung in der 130 R sehen. Da würde er auch einhändig fahren müssen, um mit einer Hand seine Plauze von der Cockpitwand fernzuhalten...
soweit ich weiß ist es völlig unmöglich die autos ohne servo zu fahren. vettel hat das mal gesagt (war es bei grip?)
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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von papi » 15.10.2019, 07:28

Schaut euch mal onboard-aufnahmen von z.B. Senna an. Und dann schaut euch aktuelle onboard-Aufnahmen an.
Früher war das Fahren wirklich harte Arbeit am Lenkrad. Es war ein Ritt auf der Rasierklinge. Heute scheint es fast so, als könne man das Auto mit dem kleinen Finger höchst präzise über den Kurs steuern. Dreimal dürft ihr raten, welche onboard-Aufnahmen für mich die spannenderen sind.

Die moderne F1 hat ihre Herausforderungen: Reifenmanagement, all die Einstellmöglichkeiten am Lenkrad, hohe G-Kräfte durch hohe Kurvengeschwindigkeit etc. Aber: Das pure Fahren war subjektiv früher einfach fordernder und schwerer.

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 15.10.2019, 07:44

Polyphony hat geschrieben:
Technikbegeisterter hat geschrieben:Da kommen die schlauen Expiloten aus den Löchern gekrochen und nutzen die Chance sich zu profilieren, da ja die heutige Generation Fahrer eigentlich gar nichts drauf hat und sowieso jedes Kleinkind könnte heutzutage Formel 1 fahren....
Dass die maximal auftretenden Fliehkräfte fast doppelt so hoch sind wie zu Brundles aktiven Zeiten, juckt natürlich keinen. Den würde ich gerne mal mit 4G Querbeschleunigung in der 130 R sehen. Da würde er auch einhändig fahren müssen, um mit einer Hand seine Plauze von der Cockpitwand fernzuhalten...
Lass Plauze aus dem Spiel, der User hat dir nichts getan?! :mrgreen:
Außerdem sind Userdiskussionen nicht erlaubt!! :mrgreen:

Sorry ich weiß, das ist selten dämlich, aber einmal kurz nochmal Kind sein und spaß haben.. :winky:
:lol: :lol: :lol: :rofl:
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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von revs86 » 15.10.2019, 08:41

Polyphony hat geschrieben:Hat nicht die Redaktion in dem Renault Thread das Reglement so zitiert, dass der Fahrer frei von jeglichen Fahrhilfen das Auto bewegen muss? Was ist die Servolenkung? Keine Fahrhilfe?

Ich mein die Frage ernst, das müsste doch Konsequenterweise auch verboten werden? Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion über Manuell Schalten am Hebel entfachen (immerhin schalten Sie manuell, mit Schaltwippen) aber die Servolenkung könnte man doch diskutieren, oder?
Guter Artikel dazu aus dem Jahr 2001 ("... besonderer Luxus fuer die Fahrer ...")
https://www.motorsport-total.com/formel ... 1-01081617

Jedenfalls wird man von Eddie Irvine zu dem Thema wenig hoeren, denn: "Eddie Irvine, bei Ferrari ebenfalls die leichtgängige Lenkung gewöhnt, forderte nach seinem Wechsel zu Jaguar Racing, dass man schnellstmöglich eine Servolenkung einbauen müsste." :mrgreen:

Erstmals 1988 von Ligier eingesetzt, also die gibt's schon seit einiger Zeit in der F1.

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von Typ17 GTI » 15.10.2019, 08:56

Technikbegeisterter hat geschrieben:Da kommen die schlauen Expiloten aus den Löchern gekrochen und nutzen die Chance sich zu profilieren, da ja die heutige Generation Fahrer eigentlich gar nichts drauf hat und sowieso jedes Kleinkind könnte heutzutage Formel 1 fahren....
Dass die maximal auftretenden Fliehkräfte fast doppelt so hoch sind wie zu Brundles aktiven Zeiten, juckt natürlich keinen. Den würde ich gerne mal mit 4G Querbeschleunigung in der 130 R sehen. Da würde er auch einhändig fahren müssen, um mit einer Hand seine Plauze von der Cockpitwand fernzuhalten...
Du machst es dir hier ein bisschen einfach. Klar sind die G-Kräfte heute höher als früher, dafür ist aber auch die Ergonomie der Autos deutlich besser als früher. Auch ist der Zustand der Strecke deutlich besser als früher. Noch witziger ist es den heutigen Brundle in die Autos verfrachten zu wollen. Der wäre zu seiner aktiven Zeit sicherlich auch mit 4G zurechtgekommen.
Die Fahrer heute haben schon komfortablere Autos, das kann niemand abstreiten. Ich kann mich noch erinnern, daß sich viele Fahrer bis Mitte der 90er noch die Hände getaped haben um keine Blasen an den Händen zu bekommen.

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von reiskocher_gtr_specv » 15.10.2019, 09:31

Ein modernes F1 Auto ist ohne Servolenkung unfahrbar. Das wurde von mehreren aktuellen/Exfahrern und Ingenieuren schon des öfteren bestätigt.

Wie immer in der F1 entwickelt(e) man das Maximum aus den vorhandenen Möglichkeiten und nachdem die Servolenkung erlaubt ist, optimierte man die Fahrwerksgeometrie an der Vorderachse derart in Richtung performance, dass man die auftretenden Kräfte am Lenkrad ohne SL nicht lange bewältigen kann.

Trotzdem ist das einhändige Durchfahren der 130 R nicht so leicht wie es wirkt.
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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von Technikbegeisterter » 15.10.2019, 09:34

Typ17 GTI hat geschrieben:
Technikbegeisterter hat geschrieben:Da kommen die schlauen Expiloten aus den Löchern gekrochen und nutzen die Chance sich zu profilieren, da ja die heutige Generation Fahrer eigentlich gar nichts drauf hat und sowieso jedes Kleinkind könnte heutzutage Formel 1 fahren....
Dass die maximal auftretenden Fliehkräfte fast doppelt so hoch sind wie zu Brundles aktiven Zeiten, juckt natürlich keinen. Den würde ich gerne mal mit 4G Querbeschleunigung in der 130 R sehen. Da würde er auch einhändig fahren müssen, um mit einer Hand seine Plauze von der Cockpitwand fernzuhalten...
Du machst es dir hier ein bisschen einfach. Klar sind die G-Kräfte heute höher als früher, dafür ist aber auch die Ergonomie der Autos deutlich besser als früher. Auch ist der Zustand der Strecke deutlich besser als früher. Noch witziger ist es den heutigen Brundle in die Autos verfrachten zu wollen. Der wäre zu seiner aktiven Zeit sicherlich auch mit 4G zurechtgekommen.
Die Fahrer heute haben schon komfortablere Autos, das kann niemand abstreiten. Ich kann mich noch erinnern, daß sich viele Fahrer bis Mitte der 90er noch die Hände getaped haben um keine Blasen an den Händen zu bekommen.
Ja, natürlich das habe ich sehr überspitzt dargestellt. Die höchste gemessene Spitze an lateraler Beschleunigung in der 130R war übrigens sogar 6G, aber auch damals hat man über 3G erreicht.
Worauf ich hinaus wollte ist, dass sich die Anforderungen einfach verändert haben. Die Fahrer heutzutage sind top durchtrainierte Athleten, die neben der Belastung durch die höheren Fliehkräfte auch noch auf jedes Gramm Körpergewicht achten müssen. Der ein oder andere Fahrer aus den 90ern wäre daran gescheitert.
Im Gegenzug dafür hat sich die Ergonomie und Sicherheit deutlich verbessert, aber das kann man doch nicht kritisieren. Die Ingenieure haben irgendwann erkannt, dass die Fahrer über die Renndistanz eine bessere Leistung erbringen, wenn sie sich nicht z.B. die Handgelenke oder Knie wund reiben.

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von Typ17 GTI » 15.10.2019, 09:39

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Ein modernes F1 Auto ist ohne Servolenkung unfahrbar. Das wurde von mehreren aktuellen/Exfahrern und Ingenieuren schon des öfteren bestätigt.
Wenn bei einer Servolenkung die Hydraulik ausfällt, läßt es sich schwerer lenken, als wenn gar keine Servounterstützung da wäre, das ist normal. Die Autos könnten mit einer Lenkung ohne Servounterstützung fahren, es wäre nur etwas anstrengender. :wink:

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von Technikbegeisterter » 15.10.2019, 09:41

DeLaGeezy hat geschrieben: soweit ich weiß ist es völlig unmöglich die autos ohne servo zu fahren. vettel hat das mal gesagt (war es bei grip?)
Bei der Lenkgeometrie der derzeitigen F1-Fahrzeug-Generation ist es nahezu unmöglich ohne Servolenkung zu fahren. Wenn man die Servolenkung abschaffen wollte, würde sich die Lenkgeometrie anpassen (insbesondere Nachlauf, Nachlaufwinkel, Spreizung und Lenkrollradius), dadurch würde man aber Kompromisse bzgl. der Reifenperformance eingehen müssen.

Das ist ja bei den heutigen PKW nicht anders. Versuch mal ohne Servolenkung zu fahren. Mit den alten PKW, die darauf ausgelegt waren, ohne Servolenkung gefahren zu werden, ging das noch deutlich besser.

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von Typ17 GTI » 15.10.2019, 09:49

Technikbegeisterter hat geschrieben:Das ist ja bei den heutigen PKW nicht anders. Versuch mal ohne Servolenkung zu fahren. Mit den alten PKW, die darauf ausgelegt waren, ohne Servolenkung gefahren zu werden, ging das noch deutlich besser.
Das kann man so nicht vergleichen, da es kaum ein modernes Auto ohne Servolenkung gibt. Wenn die Servounterstützung ausfällt lenkt es sich immer schwerer egal ob das Auto 30 Jahre alt ist oder neu ist.

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von reiskocher_gtr_specv » 15.10.2019, 09:52

Typ17 GTI hat geschrieben:
reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Ein modernes F1 Auto ist ohne Servolenkung unfahrbar. Das wurde von mehreren aktuellen/Exfahrern und Ingenieuren schon des öfteren bestätigt.
Wenn bei einer Servolenkung die Hydraulik ausfällt, läßt es sich schwerer lenken, als wenn gar keine Servounterstützung da wäre, das ist normal. Die Autos könnten mit einer Lenkung ohne Servounterstützung fahren, es wäre nur etwas anstrengender. :wink:
Nein.
Graig Scarborough hat geschrieben:A kind of chicken and egg situation has grown up around the upright geometry with increasing offset being used to provide feedback at the cost of the mechanical effort to require to steer the car. Power steering allows the geometry and as a result the geometry becomes even more exaggerated, both sides driving each other. Now an F1 car is un-drivable without power steering
Jolyon Palmer hat geschrieben:Power steering is crucial in Formula 1. It’s not how you might imagine power steering in your road car, where the steering weight is super light and you can turn the wheel without knowing it.

In Formula 1, such is the high speed and level of downforce on these cars, you really would struggle to drive the car without power steering – the steering weight would be simply too heavy in the fast corners.
BTW Suzuka 2019 brach den track und den lap record. Man war dort noch nie so schnell. Fällt die Servolenkung aus, kommt der Fahrer an die Box und hört auf. Ausnahme VER in Silverstone, aber da ging es mal und mal nicht.

Früher (TM) sah das alles wilder aus, vibrierende Onboard-Kameras, im Vergleich schwache Aero, man musste ständig korrigieren. Servolenkung gibt es schon ewig und 3 Tage, auch in "den wilden Zeiten".
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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von Technikbegeisterter » 15.10.2019, 09:56

Typ17 GTI hat geschrieben:
Technikbegeisterter hat geschrieben:Das ist ja bei den heutigen PKW nicht anders. Versuch mal ohne Servolenkung zu fahren. Mit den alten PKW, die darauf ausgelegt waren, ohne Servolenkung gefahren zu werden, ging das noch deutlich besser.
Das kann man so nicht vergleichen, da es kaum ein modernes Auto ohne Servolenkung gibt. Wenn die Servounterstützung ausfällt lenkt es sich immer schwerer egal ob das Auto 30 Jahre alt ist oder neu ist.
Ehm doch, genau das kann man vergleichen. Nimm einen Oldtimer, der ohne Servolenkung gebaut wurde und vergleich die Lenkung mit einem modernen PKW mit stillgelegter Servolenkung. Am besten eine elektrische und keine hydraulische Servolenkung, bei der kämen noch zusätzliche Widerstände hinzu, es sei denn man entfernt die Riemen.
Allein durch die unterschiedlichen Lenkgeometrien, lässt sich der Oldtimer der auf das Lenken ohne Servo ausgelegt wurde, viel leichter Lenken. Hinzu kommen natürlich noch andere Einflüsse wie das Fahrzeuggewicht, Reifengröße etc.
Aber man soll ja nur eine Vorstellung bekommen und dafür reicht das schon.

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Re: Spiegel lose: Charles Leclerc durchfährt 130R einhändig

Beitrag von Typ17 GTI » 15.10.2019, 10:10

Technikbegeisterter hat geschrieben:Ehm doch, genau das kann man vergleichen. Nimm einen Oldtimer, der ohne Servolenkung gebaut wurde und vergleich die Lenkung mit einem modernen PKW mit stillgelegter Servolenkung.
Das ist aber das, was eben nicht geht. Wenn eine Servounterstützung stillgelegt wird, geht die Lenkung schwerer als wenn du gar keine Servolenkung hast und zwar bei ein und demselben Auto-Typ. Ich habe schon genug alte Autos gefahren, wo es wahlweise Servolenkung gab. Wenn da die Servolenkung ausgefallen ist, war es auch deutlich schwerer zu lenken, als bei demselben Auto ohne Servolenkung. Und ja , die Autos waren meist deutlich leichter und hatten meist auch schmalere Räder. Ich bin aber auch schon etliche getunte Autos gefahren mit breiter Bereifung und meist noch mit Sportlenkrad. Dort war es dann manchmal Auflage, das Sportlenkrad entweder nur mit Serienbereifung möglich ist und wenn keine Serienbereifung dann nur mit Servolenkung eingetragen werden konnte.

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