Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

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Hannibal17
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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Hannibal17 » 10.10.2019, 20:01

Formel-1-Fan hat geschrieben:
GenauDer hat geschrieben:
Formel-1-Fan hat geschrieben: Womit wir bei der Definition des Begriffs "Absprache" gelandet wären. Eine bloße Anweisung des Teams ist keine "Absprache" und bedeutet eben noch lange nicht, dass die vor dem Rennen getroffene Absprache diese auch explizit so beinhaltet hat. Dass er der Meinung ist, sich an die vor dem Rennen getroffene Absprache gehalten zu haben, dementiert Vettel auch jetzt nicht. Er sagt lediglich das, was ohnehin offensichtlich war, nämlich dass er die im Rennen erteilte Anweisung missachtet hat. Nicht aber, dass diese so explizit auch Teil der vorherigen Absprache war. Ergo hat er auch stand jetzt bezogen auf die ursprüngliche Aussage nicht gelogen. :wink:
Um Vettel zu verteidigen ist manchen schon jedes Mittel recht. Da werden schon Worte im Duden nachgeschlagen. Das ganze ist in der Rennbesprechung sicher durchgekaut worden und LEC hat offensichtlich sein OK gegeben. VET wohl auch, schließlich war er alleiniger Nutznießer am Start. Zusätzlich hat er dann-nachdem er den Vorteil geschenkt bekommen hat, diese Abmachung mit Füßen getreten und das auf Kosten des Teams und TKs. Im nachhinein widerspricht er sich auch noch und erweist sich als Lügner. Teamarbeit sollte in beide, nicht nur die eigene Richtung gehen. Das ganze macht LEC sicher nur noch entschlossener.
Ähhm, mal langsam. Also zunächst einmal habe ich noch gar nichts dazu geschrieben, wie ich grundsätzlich zu seiner jetzt so plötzlichen Reue stehe. Das zum zum Thema "Vettel in Schutz nehmen". Ich widerspreche nur ganz entschieden der Behauptung, er hätte bestätigt, sich nicht an die zuvor getroffene Absprache gehalten, sondern eben lediglich, was wir gesehen haben. Nämlich, dass er im Cockpit die Anweisung, LEC vorbeizulassen, ignoriert hat und dies jetzt im Nachhinein bereut. Er bestätigt aber eben NICHT - sondern wir mutmaßen es nur und es kann ja auch durchaus gut sein - dass ein Platztausch für den Fall, dass er ihn beim Start kassiert, so explizit ebenfalls Teil dieser Absprache war. Ergo bestätigt er auch nicht, die vor dem Rennen getroffene Absprache gebrochen zu haben (was nicht bedeutet, dass dem nicht trotzdem mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlcih so gewesen sein kann). Nennt sich Aussagenlogik. :wink:
Vettel hat sich zwar nicht explizit zu der Absprache geäußert, aber die bekannten Fakten sind doch ziemlich eindeutig:
- Ferrari hat Vettel aufgefordert den Platz zurückzugeben. Warum? Seit wann tauscht man die Plätze, wenn Vettel wirklich einfacch und sauber den Start gewonnen hätte?
- Vettel hat in KEINEM Funkspruch dieser Aufforderung widersprochen. Es ging immer nur darum, dass er mehr Abstand braucht und Leclerc aufschließen soll. Warum sollte ausgerechnet Vettel so einer Aufforderung NICHT widersprechen??
- Ferrari hat beiden Fahrern per Funk mitgeteilt, dass sie gleich gut gestartet sind. Warum sagt man das durch? Eigentlich nur, wenn die Absprache war, dass Vettel vorne bleiben darf, wenn er BESSER startet als Leclerc. (Was laut Ferrari nicht der Fall war)
- Leclerc hat sich nicht verteidigt und ist nicht nach innen gezogen. Er hat ihn einfach innen vorbeifahren lassen. Und danach nach einer nicht stattgefundenen Absprache verlangt??? :rofl:

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Formel-1-Fan
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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Formel-1-Fan » 10.10.2019, 20:20

Hannibal17 hat geschrieben:
Formel-1-Fan hat geschrieben:
GenauDer hat geschrieben: Um Vettel zu verteidigen ist manchen schon jedes Mittel recht. Da werden schon Worte im Duden nachgeschlagen. Das ganze ist in der Rennbesprechung sicher durchgekaut worden und LEC hat offensichtlich sein OK gegeben. VET wohl auch, schließlich war er alleiniger Nutznießer am Start. Zusätzlich hat er dann-nachdem er den Vorteil geschenkt bekommen hat, diese Abmachung mit Füßen getreten und das auf Kosten des Teams und TKs. Im nachhinein widerspricht er sich auch noch und erweist sich als Lügner. Teamarbeit sollte in beide, nicht nur die eigene Richtung gehen. Das ganze macht LEC sicher nur noch entschlossener.
Ähhm, mal langsam. Also zunächst einmal habe ich noch gar nichts dazu geschrieben, wie ich grundsätzlich zu seiner jetzt so plötzlichen Reue stehe. Das zum zum Thema "Vettel in Schutz nehmen". Ich widerspreche nur ganz entschieden der Behauptung, er hätte bestätigt, sich nicht an die zuvor getroffene Absprache gehalten, sondern eben lediglich, was wir gesehen haben. Nämlich, dass er im Cockpit die Anweisung, LEC vorbeizulassen, ignoriert hat und dies jetzt im Nachhinein bereut. Er bestätigt aber eben NICHT - sondern wir mutmaßen es nur und es kann ja auch durchaus gut sein - dass ein Platztausch für den Fall, dass er ihn beim Start kassiert, so explizit ebenfalls Teil dieser Absprache war. Ergo bestätigt er auch nicht, die vor dem Rennen getroffene Absprache gebrochen zu haben (was nicht bedeutet, dass dem nicht trotzdem mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlcih so gewesen sein kann). Nennt sich Aussagenlogik. :wink:
Vettel hat sich zwar nicht explizit zu der Absprache geäußert, aber die bekannten Fakten sind doch ziemlich eindeutig:
- Ferrari hat Vettel aufgefordert den Platz zurückzugeben. Warum? Seit wann tauscht man die Plätze, wenn Vettel wirklich einfacch und sauber den Start gewonnen hätte?
- Vettel hat in KEINEM Funkspruch dieser Aufforderung widersprochen. Es ging immer nur darum, dass er mehr Abstand braucht und Leclerc aufschließen soll. Warum sollte ausgerechnet Vettel so einer Aufforderung NICHT widersprechen??
- Ferrari hat beiden Fahrern per Funk mitgeteilt, dass sie gleich gut gestartet sind. Warum sagt man das durch? Eigentlich nur, wenn die Absprache war, dass Vettel vorne bleiben darf, wenn er BESSER startet als Leclerc. (Was laut Ferrari nicht der Fall war)
- Leclerc hat sich nicht verteidigt und ist nicht nach innen gezogen. Er hat ihn einfach innen vorbeifahren lassen. Und danach nach einer nicht stattgefundenen Absprache verlangt??? :rofl:
OK, noch ein letztes Mal zur Klarstellung: Ich widerspreche nicht der Aussage, dass Vettel mit hoher Wahrscheinlichkeit die vorher getroffene Absprache gebrochen hat, sondsern der Aussage, dass er dies mit seiner jetzigen Aussage zugegeben hätte. Zumindest nicht explizit.

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von evosenator » 10.10.2019, 20:25

Hannibal17 hat geschrieben: - Leclerc hat sich nicht verteidigt und ist nicht nach innen gezogen. Er hat ihn einfach innen vorbeifahren lassen. Und danach nach einer nicht stattgefundenen Absprache verlangt??? :rofl:
:thumbs_up:
Wenn es keine Absprache gegeben hätte, wäre Leclerc wirklich eine ganz andere Linie gefahren
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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von mamoe » 10.10.2019, 20:53

ich schau dann mal :popcorn:
klein-, groß- sowie rechtschreibfehler sind beabsichtigt und führen bei logischer
verbindung zu einem code, mit welchem man einen schatz findet!

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von afa1515 » 10.10.2019, 21:08

Vettel sitzt eben auf einem Ast und sollte nicht rumsägen.
Strategiemäßig könnte Ferrari die Positionen in allen Rennen "richten".

Aber sollten die beiden nächstes Jahr wirklich um den Titel kämpfen können, wird's irgendwann mal krachen.

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von mamoe » 10.10.2019, 21:43

afa1515 hat geschrieben:Vettel sitzt eben auf einem Ast und sollte nicht rumsägen.
Strategiemäßig könnte Ferrari die Positionen in allen Rennen "richten".

Aber sollten die beiden nächstes Jahr wirklich um den Titel kämpfen können, wird's irgendwann mal krachen.
:think:
klein-, groß- sowie rechtschreibfehler sind beabsichtigt und führen bei logischer
verbindung zu einem code, mit welchem man einen schatz findet!

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von CrAzyPsyCho » 10.10.2019, 21:49

An sich hat es Vettel schon richtig gemacht. Hamilton war knapp dahinter und ein Platztausch hätte auch dazu führen können, dass dieser das ausnutzt.
Es war also sinnvoll erst etwas zu warten und Vorsprung rauszufahren.
Die Teamorder an sich war zu dem Zeitpunkt völlig unsinnig.
Man weiß ja auch nicht, ob Vettel ihn vorbeigelassen hätte, wenn Leclerc hätte mithalten können und der Abstand zu Hamilton groß genug gewesen wäre.

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Hannibal17 » 10.10.2019, 22:18

CrAzyPsyCho hat geschrieben:An sich hat es Vettel schon richtig gemacht. Hamilton war knapp dahinter und ein Platztausch hätte auch dazu führen können, dass dieser das ausnutzt.
Es war also sinnvoll erst etwas zu warten und Vorsprung rauszufahren.
Die Teamorder an sich war zu dem Zeitpunkt völlig unsinnig.
Man weiß ja auch nicht, ob Vettel ihn vorbeigelassen hätte, wenn Leclerc hätte mithalten können und der Abstand zu Hamilton groß genug gewesen wäre.
Zu dem Zeitpunkt (Runde 7-10) hatte Vettel 1 sek. Vorsprung auf Leclerc und dieser 2 sek. Vorsprung auf Hamilton (der auf den schlechteren Reifen fuhr). Für den Platztausch vor z.B. Kurve 13 (wie Mercedes letztes Jahr) hätten 3-5 Zehntel gereicht.
Wenn Vettel gewollt hätte, wäre mehr als genug Platz gewesen zum Tauschen. Aber stattdessen fuhr er lieber mit voll aufgedrehtem Motor und in freier Luft vorne weg und fragte sich ganz scheinheilig, warum Leclerc auf einem Straßenkurs nicht aufschließen kann. :shrug: :puke:

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Formula_1 » 10.10.2019, 22:27

Hannibal17 hat geschrieben:
CrAzyPsyCho hat geschrieben:An sich hat es Vettel schon richtig gemacht. Hamilton war knapp dahinter und ein Platztausch hätte auch dazu führen können, dass dieser das ausnutzt.
Es war also sinnvoll erst etwas zu warten und Vorsprung rauszufahren.
Die Teamorder an sich war zu dem Zeitpunkt völlig unsinnig.
Man weiß ja auch nicht, ob Vettel ihn vorbeigelassen hätte, wenn Leclerc hätte mithalten können und der Abstand zu Hamilton groß genug gewesen wäre.
Zu dem Zeitpunkt (Runde 7-10) hatte Vettel 1 sek. Vorsprung auf Leclerc und dieser 2 sek. Vorsprung auf Hamilton (der auf den schlechteren Reifen fuhr). Für den Platztausch vor z.B. Kurve 13 (wie Mercedes letztes Jahr) hätten 3-5 Zehntel gereicht.
Wenn Vettel gewollt hätte, wäre mehr als genug Platz gewesen zum Tauschen. […]
Nur mal so zu den Fakten zurück: In Runde 5 hatte Vettel bereits 1,2 Sekunden, in Runde 9 waren es 1,6 Sekunden Vorsprung auf Leclerc. Also von wegen "1 Sekunde bis Runde 10". Jetzt muss man noch berücksichtigen, dass die Runde 5 erst die 2. Runden nach dem Restart war... Quelle: https://www.formel1.de/liveticker/ticke ... de=default
Genauer habe ich es gerade nicht gefunden, mein Gedächtnis hat mir aber gleich gesagt, dass da irgendwas nicht stimmt. In Runde 11 waren es dann schon 2,3 Sekunden. Hätte Leclerc diese 1,6 Sekunden gehalten, könnte man ja argumentieren, dass er nur nicht in der Dirty Air fahren will, aber das war eben nicht so.

PS: Die Provokation am Ende deines Beitrages habe ich nicht mitzitiert.

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Warlord » 10.10.2019, 22:51

CrAzyPsyCho hat geschrieben:An sich hat es Vettel schon richtig gemacht. Hamilton war knapp dahinter und ein Platztausch hätte auch dazu führen können, dass dieser das ausnutzt.
Es war also sinnvoll erst etwas zu warten und Vorsprung rauszufahren.
Die Teamorder an sich war zu dem Zeitpunkt völlig unsinnig.
Man weiß ja auch nicht, ob Vettel ihn vorbeigelassen hätte, wenn Leclerc hätte mithalten können und der Abstand zu Hamilton groß genug gewesen wäre.
:thumbs_up:

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Kugelblitz » 10.10.2019, 23:00

GenauDer hat geschrieben:
Onkel Gustav hat geschrieben:Manchmal glaube ich einige schreiben hier was, damit was geschrieben ist. Wenn Vettel hier sagt es gab eine Absprache,und er hat sich nicht daran gehalten, dann ist das schlecht und fördert nicht das Vertrauen. Wer hier eine schlechte Taktik hat, bzw. jammert ist nicht das Thema. Ob das alles richtig war wie es gelaufen ist, ist eine andere Sache. Nur sollte es jetzt auch gut sein mit "wer sich wann, wo und wie nicht an Absprachen gehalten hat". Das ist jetzt ja eindeutig geklärt.
Und damit ist eigentlich alles gesagt.
ER hat eine Abmachung gebrochen und eine direkte Anweisung des Teams ignoriert.
Kann man so sehen. Aber dann stünde es immer noch 1:1. Und angefangen hat eindeutig Leclerc. Denn der hat in Monza eine eindeutige Team-Anweisung (Vettel im zweiten Stint Q3 Windschatten zu geben) ignoriert, und damit die große Chance auf eine Doppelsieg Ferraris schon am Samstag absichtlich zerstört, und sogar den Sieg in Gefahr gebracht. Den so hart, wie Hamilton dann im Rennen Lec attackiert,e hätte das auch eine Nullnummer werden können.

Die "Absprache" in Sotschi war aber von vornherein völliger Unsinn. Jeder wußte, daß der doppelte Windschatten für den an Pos3 startenden einen großen Vorteil mit sich bringt. Und Vettel startete dort - und das auch noch sehr gut. Warum sollte der diesen Vorteil wieder wegschenken, noch dazu in so einer frühen Phase des Rennens? Das Ergebnis dieser Un-Strategie bekam Ferrari dann auch auf dem Silbertablett serviert - Hamiltons Sieg!

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Forza_Ferrari_93 » 10.10.2019, 23:23

Hat zwar absolut nichts mit dem Thema zu tun, aber gönnt euch einfach dieses Video.

https://www.youtube.com/watch?v=iGkTbJ6sNww

Ich wünschte mir wir könnten die Zeit wieder zurückdrehen :rotate:
"Ich möchte mich bei allen bedanken, die weiter an mich geglaubt haben. Mir haben so viele Menschen Briefe und Nachrichten geschickt, das war sehr wichtig für mich"

Sebastian Vettel

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Calvin » 10.10.2019, 23:28

Kugelblitz hat geschrieben:...
In Bahrain hat Leclerc ebenfalls schon eine Teamorder ignoriert. Wo war da der Aufschrei? Achja, es war ja nicht Vettel der das ganze ignoriert hat - alles gut.
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Plauze » 11.10.2019, 00:10

Onkel Gustav hat geschrieben:@Plauze:Es ist doch letztendlich egal an welche Absprache er sich nicht gehalten hat, definitiv ist doch das er nicht die Wahrheit gesagt hat, und dies zum Teamgeist oder seiner Glaubwürdigkeit wenig beiträgt.
Das ist überhaupt nicht egal, wenn Vettel im Rennen davon ausgegangen ist, dass ein Platztausch nicht Teil der ursprünglichen Absprache gewesen ist. Dann kann er auch nach dem Rennen sagen, dass er sich an eine solche Absprache nicht erinnern kann, ohne die Unwahrheit zu sagen.

Ich bin ja generell ein großer Fan davon, wenn Fahrer sich als Teil des Teams sehen und auch entsprechend handeln; aber wenn der Kommandostand vor dem Rennen mehrdeutige und nicht ganz klare Ansagen sendet und diese dann im Rennen auf absolut unsinnige Art und Weise gerade zu rücken versucht, kann ich beim besten Willen nicht die Fahrer in der Pflicht sehen, sich gegenseitig das Rennen kaputtzumachen - sorry.
Deshalb kann ich Vettel für seine Missachtung des Multi-21-Befehls 2013 kritisieren, ihn aber für sein Verhalten in Sotchi in Schutz nehmen. Man kann den Ehrgeiz der Fahrer zügeln, wenn durch diesen ein besseres Rennergebnis in Gefahr gerät. Man sollte aber nicht ihrer Rennintelligenz zuwider handeln und damit vonseiten des Kommandostands ein besseres Rennergebnis eigens in Gefahr bringen.

Es ist so, wie es evosenator schon angedeutet hat: Ferrari muss sich am Kommandostand zusammenreißen und die Fahrer klar und deutlich instruieren, ansonsten wird das auch nächstes Jahr nichts mit dem Titel. Das bedeutet aber dann bitteschön ein Minimum, nicht ein Mehr an Fahrermanagement. Sie sollen den beiden einfach sagen: Jungs, fahrt euch nicht in die Kiste, nicht am Start und auch nicht im Rennverlauf, und wenn ihr auf verschiedenen Strategien seid um Mercedes zu covern, befolgt bitte unsere Anweisungen - ansonsten Feuer frei und holt raus was ihr könnt.
Ich verstehe nicht, was daran so schwer ist und warum man solche verrückten Spielchen abziehen muss, die nur unnötig das Klima vergiften und im Endeffekt Punkte kosten.
Kennt ihr die Geschichte von der Gemeindeschwester und der Kuh?

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Re: Sebastian Vettel: Stallorder zu missachten war "mit Sicherheit falsch"

Beitrag von Formula_1 » 11.10.2019, 12:44

Forza_Ferrari_93 hat geschrieben:Hat zwar absolut nichts mit dem Thema zu tun, aber gönnt euch einfach dieses Video.

https://www.youtube.com/watch?v=iGkTbJ6sNww

Ich wünschte mir wir könnten die Zeit wieder zurückdrehen :rotate:
Ja, hört sich sehr gut an! Wobei ich sagen muss, dass ich mich mittlerweile absolut an die aktuellen Motoren gewöhnt habe. Die haben zwar nicht diesen "Gänsehaut" Effekt, aber den Klang finde ich durchaus gut.

Aber der Videoausschnitt ist interessant und hätte gut zu einem anderen Thema gepasst:
viewtopic.php?f=109&t=63428

Manche User verulken Ferraris Kampagne "Mission Winnow" doch als "Mission Spinnow", dass die mittlerweile ca. ein Jahr läuft war mir auch bekannt. Dass die allerdings auch schon 2004 von M. Schumacher umgesetzt wurde, war mir nicht mehr bekannt! :D

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