Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von SEVENDREAM » 01.10.2019, 13:10

Bei Ferrari ist Leclerc der chef, bei Red bull Verstappen und bei Mercedes Hamilton. Keinen Platz fûr den kleinen Vettel, sowieso ist er zu langsam für ein Topteam. Vielleicht zu Williams ... als nummer 2 von Russell ... :rofl:

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KIMI-ICEMAN
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 01.10.2019, 13:19

SEVENDREAM hat geschrieben:Bei Ferrari ist Leclerc der chef, bei Red bull Verstappen und bei Mercedes Hamilton. Keinen Platz fûr den kleinen Vettel, sowieso ist er zu langsam für ein Topteam. Vielleicht zu Williams ... als nummer 2 von Russell ... :rofl:
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von Kangal67 » 01.10.2019, 13:20

KIMI-ICEMAN hat geschrieben:
Lsadno hat geschrieben:marko bringt sich schon in stellung. er weiß, dass dank des massiven abtriebs im heck ab 2021 der vettel der königstransfer sein kann. er verteidigt einen fremden fahrer, wie man es selten von seinem eigenen teamchef sieht. nicht nur heute, sondern schon seit geraumer zeit.

dazu die ganzen gerüchte um die treffen mit vettels anwälten und - vielleicht interpretiere ich da zu viel hinein und lasse mich jetzt hier für verrückt erklären - die reaktion vettels nach dem qualifying in monza. auf ORF wurde der doktor gerade interviewt, als vettel vorbeikam und ihm auf die schulter klopfte. die beiden lächelten sich verschmitzt, aber vertraut an. so etwas erkennt man.
Wer weiß, wer weiß... vielleicht kommt auch der Super-Coup und Vettel sitzt schon 2020 im 2. RB :)

Aber dann muss RB zwei Alpha Tiere managen, was sie aber wohl viel besser hinbekommen würden, als die Spaghetti-Truppe.

Aus Ferrari-Sicht würde es jedenfalls deutlich Spannung aus dem Team nehmen, wenn sie sich einen Wasserträger wie Blockas holen.

Das wäre natürlich eine tolle Sache, würde Sebastian doch gerne wieder im RB sehen. Ferrari gehört jedenfalls in die Tonne. CL braucht ein neues Team, eines das er verdient. Ein Team, welches den Sport respektiert und den Fahreren gute Fahrzeuge gibt.

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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von donstephan » 01.10.2019, 13:43

KIMI-ICEMAN hat geschrieben:
SEVENDREAM hat geschrieben:Bei Ferrari ist Leclerc der chef, bei Red bull Verstappen und bei Mercedes Hamilton. Keinen Platz fûr den kleinen Vettel, sowieso ist er zu langsam für ein Topteam. Vielleicht zu Williams ... als nummer 2 von Russell ... :rofl:
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von NobileRosso » 01.10.2019, 14:25

SeppKultura hat geschrieben:
NobileRosso hat geschrieben: Rauswerfen wird Ferrari Vettel ganz sicher nicht, wenn dann geht Vettel freiwillig. Das wiederum könnte geschehen, wenn er nächstes Jahr nicht besser mit dem Auto zurecht kommt und Leclerc mehrheitlich schneller ist.

Dann würde ich Alonso für 1-2 Jahre im Ferrari für realistisch halten.
Du denkst ernsthaft, Alonso-Leclerc könnte besser funktionieren? Damit würde Ferrari das aktuelle Problem nur fortführen: 2 Alphatiere in einem Team, das damit absolut nicht umgehen kann.
Nein, deswegen sage ich ja, dass Ferrari sich von sich aus nicht von Vettel trennen wird.
Alonso kommt nur infrage, falls Vettel gehen möchte und Ferrari sich keine eindeutige Nummer 2 neben Leclerc ins Auto setzen möchte. Alternativ noch Ricciardo.

Ob das Team nicht damit umgehen kann, wird sich noch zeigen. Stand jetzt funktioniert es; dass es da hin und wieder kleinere Reibereien und Diskussionen gibt ist klar. Solange es nicht eskaliert ist es für Ferrari ein Vorteil, zwei starke Fahrer zu haben.

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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von Klemsi » 01.10.2019, 14:44

Ich denke, da spielt sich was Größeres im Hintergrund ab. Man will Vettel bei Ferrari nicht mehr. Selbst in Singapur überlegte man einen Positionswechsel. In Sotchi hat man ihn dann vollzogen. Wer in einem Rennen 6-7 Sekunden als Team herschenkt, um einen anderen Fahrer zu bevorzugen, der ist auch bereit im Quali nicht die selben Autos zu geben. Die ersten Qualis der Saison war Vettel der klar Bessere.
Für Geschriebenes gilt: SOWEIT ICH MICH ERINNERN KANN! Sollte ich mich also falsch erinnern, hast du natürlich Recht! (Danke Turbocharged)
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von Suito » 01.10.2019, 14:48

Klemsi hat geschrieben:Ich denke, da spielt sich was Größeres im Hintergrund ab. Man will Vettel bei Ferrari nicht mehr. Selbst in Singapur überlegte man einen Positionswechsel. In Sotchi hat man ihn dann vollzogen. Wer in einem Rennen 6-7 Sekunden als Team herschenkt, um einen anderen Fahrer zu bevorzugen, der ist auch bereit im Quali nicht die selben Autos zu geben. Die ersten Qualis der Saison war Vettel der klar Bessere.
Es kann auch einfach sein, dass Lec sein Auto für das Quali abstimmt, Vettel hingegen das Auto zu gunsten des Rennen abstimmt, damit verliert er bzw gewinnt der andere halt Speed im Quali oder speed im Rennen

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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von NobileRosso » 01.10.2019, 15:04

Klemsi hat geschrieben:Wer in einem Rennen 6-7 Sekunden als Team herschenkt, um einen anderen Fahrer zu bevorzugen, der ist auch bereit im Quali nicht die selben Autos zu geben. Die ersten Qualis der Saison war Vettel der klar Bessere.
Nie im Leben! Stell dir mal vor es käme raus, dass ein Team wie Ferrari einem Fahrer absichtlich ohne Not schlechteres Material gibt. Und da es hier Mitwisser (Mechaniker) geben müsste, wäre das nur eine Frage der Zeit, wenn irgendwer davon mal verärgert wird (siehe Crashgate, als Piquet die Sache nach seiner Entlassung auffliegen ließ).

Davon abgesehen, hat Ferrari auch keinen Grund dazu, Vettel abzusägen. Immerhin hat man ihn Anfang des Jahres noch als klare Nummer 1 bezeichnet.

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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von SeppKultura » 01.10.2019, 15:29

Klemsi hat geschrieben:Ich denke, da spielt sich was Größeres im Hintergrund ab. Man will Vettel bei Ferrari nicht mehr. Selbst in Singapur überlegte man einen Positionswechsel. In Sotchi hat man ihn dann vollzogen. Wer in einem Rennen 6-7 Sekunden als Team herschenkt, um einen anderen Fahrer zu bevorzugen, der ist auch bereit im Quali nicht die selben Autos zu geben. Die ersten Qualis der Saison war Vettel der klar Bessere.
So weit würde ich nicht gehen, aber die Gerüchte, dass das Management von Leclerc sich bei Ferrari immer breiter macht, würde ich nicht unbedingt als Verschwörungstheorie abtun. Todt jr. meint zwar, dass er als Manager nicht viel Einfluss hat, aber für politische Spielchen reicht es allemal. Vettel hat keinen Manager und das ist in diesem Fall mit Sicherheit ein großer Nachteil.

Solche Sinnlos-Absprachen wie in Russland deuten für mich jedenfalls darauf hin, dass da irgendjemand im Hintergrund Druck macht ... Leclerc selbst ist es nicht, dazu ist er (noch) nicht in der Position.

Aber vielleicht täusche ich mich auch komplett.

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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von Klemsi » 01.10.2019, 15:31

Dural hat geschrieben:Hätten lieber Kimi behalten, der hätte alles brav mitgemacht ohne was zu sagen. Eine WM hätte Vettel trotzdem nicht geholt es hätte aber "runder" ausgesehen.

Aber Vettel muss man auch stark kritisieren, Ferrari stand immer massiv hinter Vettel, er hat aber in der Regel nicht abgeliefert! Wenn man gegen die Abmachung von Team fährt, kann ich das Verhalten von Ferrari schon verstehen wenn man in ganz bewusst einbremst.

Aber ich habe ja schon 2017 gesagt das Vettel nie und nimmer noch eine WM mit Ferrari holen wird, und genau so ist es gekommen.
Der hat auch nie mitgemacht! Hockenheim 2018! Ferrari ist immer situationselastisch. Leider gibts da keine Linie! Man hätte Lec den nr 1 Status aufgrund seiner Leistungen 2021 geben sollen und heuer auf Vettel als Nr. 1 setzen. Die WMs sind sowieso gelaufen. Es geht um die goldene Ananas. Wozu der ganze Stress?
Binotto ist genauso ein rückgratloser Manager wie seine Vorgänger. Muss man wohl sein, denn im Hintergrund schaffen andere an.
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von Klemsi » 01.10.2019, 15:36

miner hat geschrieben:ich bin F1 Fan seit einer gefühlten Ewigkeit. Es wird immer langweiliger

Ich bin der Überzeugung, dass die Verantwortlichen endlich die Reißleine ziehen müssen!

Der Schwerpunkt liegt leider nicht mehr auf den Fahrern und dem Rennen, sondern bei den Ingenieuren, den Aerodynamikern und Strategen.

Mein Ansatz wäre; weg mit dem permanenten Funk zwischen Box und Auto.
Keine Fernsteuerung mehr.
Keine Infos, wie welche Temperaturen sind oder wie der Reifen aussieht etc.

Nur noch die Option, wenn der Fahrer zum Reifenwechseln kommen will, dann darf er die Box anfunken und hat dann zwei Runden Zeit reinzukommen. je nach festgelegter Strategie einmal oder zweimal

Alle anderen Funksprüche oder Anfragen werden konsequent mit einer Boxengassendurchfahrt geahndet.

Hier ist weniger mehr und wir als F1 Fans und Zuschauer sehen wie jeder Fahrer SEIN Auto und SEIN Rennen handelt
Genau so sollte es sein!
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von Klemsi » 01.10.2019, 15:44

SeppKultura hat geschrieben:
Klemsi hat geschrieben:Ich denke, da spielt sich was Größeres im Hintergrund ab. Man will Vettel bei Ferrari nicht mehr. Selbst in Singapur überlegte man einen Positionswechsel. In Sotchi hat man ihn dann vollzogen. Wer in einem Rennen 6-7 Sekunden als Team herschenkt, um einen anderen Fahrer zu bevorzugen, der ist auch bereit im Quali nicht die selben Autos zu geben. Die ersten Qualis der Saison war Vettel der klar Bessere.
So weit würde ich nicht gehen, aber die Gerüchte, dass das Management von Leclerc sich bei Ferrari immer breiter macht, würde ich nicht unbedingt als Verschwörungstheorie abtun. Todt jr. meint zwar, dass er als Manager nicht viel Einfluss hat, aber für politische Spielchen reicht es allemal. Vettel hat keinen Manager und das ist in diesem Fall mit Sicherheit ein großer Nachteil.

Solche Sinnlos-Absprachen wie in Russland deuten für mich jedenfalls darauf hin, dass da irgendjemand im Hintergrund Druck macht ... Leclerc selbst ist es nicht, dazu ist er (noch) nicht in der Position.

Aber vielleicht täusche ich mich auch komplett.
Wenn du es dir leisten kannst, etwas auszuplaudern. Das wird keiner machen, denn das kostet!
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von Calvin » 01.10.2019, 15:49

RedBull_Formula1 hat geschrieben: Zum Silverstone Vorfall: Webber wollte den neuen Frontflügel garnicht haben, da er keine Verbesserung dargestellt hat. Vettel hingegen befand, dass der neue Frontflügel besser ist und er ihm nützlich ist. Vollkommen klar, dass sie dann Vettel den neuen Frontflügel geben, nachdem er ihn zerstört hat. Ganz ehrlich: Das ist 0,0 Vergleichbar mit der Geschichte in Sotchi.

Zu Multi 21: Hier sollte der langsamere Pilot vornebleiben, da man das 1-2 ins Ziel retten wollte. Was ist daran schlimm? Wird schon seit jeher so gehandhabt. Merc hat 2018 in Hockenheim gemacht oder Ferrari erst vor kurzem in Singapur. Man will einfach den Doppelsieg eintüten, egal ob jemand schneller ist oder nicht. Wieder 0,0 vergleichbar mit Sotchi.
.
Vettel hat den Frontflügel nicht zerstört, sondern er ist unverschuldet abgefallen:

"But he had a scare on his final lap when his front wing failed as he approached the fast new Abbey corner. The nose suddenly collapsed, causing the wing to drag along the floor."

Quelle

Aber dass Webber den Frontflügel nicht wollte ist auch nicht ganz korrekt. Im Gegensatz zu Vettel hat Webber keinen Unterschied zum alten Frontflügel gemerkt, weshalb man sich entschloss den Frontflügel Vettel zu geben. Ist ja auch logisch.

Und Multi21 hatte auch eine Vorgeschichte:
Horner erklärt: "In Brasilien [2012] drückte Mark Sebastian beim Start an die Wand, was unterm Strich dazu führte, dass Sebastian von Bruno Senna umgedreht wurde und so weiter", sagt Horner. Vettel startete anschließend eine beherzte Aufholjagd und machte die Titelverteidigung doch noch perfekt.

ber nicht ohne Folgen: "Sebastian war sehr wütend darüber", meint Horner. "Wir hatten nämlich vor dem Rennen besprochen, dass Mark keine Rolle im Titelkampf mehr spielte. Es ging für ihn darum, alles ihm Mögliche zu tun, um seinen Teamkollegen zu unterstützen. Dann aber sagte wohl sein Instinkt: 'Diesem Kerl helfe ich nicht!' Doch das zog sich dann weiter bis Malaysia, zwei Rennen später."
Quelle

Und nicht nur das. Weil Webber 2012 in Brasilien beim Start eher gegen Webber gefahren ist, hat er die Türe für beide Ferraris Sperrangelweit geöffnet.

Und Vettel war ja nicht der erste Fahrer, der eine Teamorder ignoriert hat. Nur bei ihm wird als einziges ein Fass aufgemacht.
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Onkel Gustav
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von Onkel Gustav » 01.10.2019, 16:03

Was will denn Alonso in dem Spiel? Keiner der schon einen Nr. 1 Fahrer hat braucht und will Alonso. Man hätte ja das gleiche Problem wieder. Wenn Vettel tatsächlich aufhört kommt Hülkenberg. Ein Top Mann der dann auch mal ein gutes Auto hat, und nochmal gut verdienen kann. Der Vertrag wird dann auch gleich als Nr.2 gemacht. Das nächste Szenario wäre, man lässt beide in den ersten 3 Rennen frei fahren. Wer danach vorne ist, ist die 1. Der andere hat sich unterzuordnen.

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DerQuasiLA
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Re: Marko kritisiert Ferrari: "Gegen die Fairness und den ganzen Sport"

Beitrag von DerQuasiLA » 01.10.2019, 16:09

Wenn einer von beiden geht dann sowieso Vettel, zumal Leclerc von Jean Todts Sohn gemanagt wird und mit dem Sohn vom Ferrari Präsidenten befreundet ist.
Und zur Sache mit dem Auto: Leclerc hat doch selbst mal gesagt, dass Ferrari das Auto mehr in seine Richtung entwickelt hat und er immer besser damit klarkommt.

Vettel und Max fände ich als Kombination übrigens super. Das sind beides Charaktere die ziemlich geradlinig sind und wenn einem was nicht passt wird das geklärt, zumal großer gegenseitiger Respekt zu herrschen scheint, wie auch zwischen vettel und Hamilton.

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