"Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

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"Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von Redaktion » 22.09.2019, 18:25

Charles Leclerc wird durch einen Undercut von Sebastian Vettel überholt und ist anschließend stocksauer - Im Gegensatz zu Mercedes aber wohl Kollateralschaden © LAT Das war gar nicht nach dem Geschmack von Charles Leclerc Er hatte die große Chance, etwas zu bewerkstelligen, was nur Damon Hill und Mika Häkkinen zuvor gelungen war: Nach seinem ersten Formel-1-Sieg gleich zwei weitere in Folge zu holen. Doch die beiden Ex-Weltmeister bleiben unter sich. (Formel 1 2019 im Live-Ticker!) Charles Leclerc hat den Hattrick verpasst. Ohne wirklich etwas dafür zu können.

In Runde 19 holt Ferrari Sebastian Vettel an die Box, der zu diesem Zeitpunkt auf Platz drei liegt. Schwer nachvollziehbar für Leclerc, der zu diesem Zeitpunkt die Spitze innehält. Der Undercut ist in erster Linie ein Angriff auf Lewis Hamilton, der zu diesem Zeitpunkt hinter Leclerc auf Platz zwei festhängt. Und als Rückversicherung gegen einen möglichen Boxenstopp von Max Verstappen, der prompt mit Vettel kommt. (So lief der Große Preis von Singapur 2019)

Hätte Ferrari Leclerc zuerst an die Box geholt, hätte das Team damit rechnen müssen, dass Hamilton die Runde danach zum Boxenstopp kommt. So hätte man Vettel nie am Mercedes-Piloten vorbei bekommen. Außerdem wäre Vettel so von Verstappen kassiert worden. Fotos: Grand Prix von Singapur Sebastian Vettel (Ferrari) Mit der umgekehrten Taktik bestand nun die Möglichkeit, einen Doppelsieg zu holen - egal, in welcher Reihenfolge. Dass Vettel auch noch an Leclerc vorbeiging, war schlicht ein Kollateralschaden.Erst Fassungslosigkeit, dann FrustNatürlich war das für den Monegassen schwer zu verkraften. Seine erste Reaktion fällt noch verhalten aus: Als ihm sein Renningenieur eine halbe Runde nach dem Stopp mitteilt, dass er jetzt attackieren müsse, antwortet er: "Ja, aber was zur Hölle...?" Dabei mischt sich ein bisschen Fassungslosigkeit in seine Stimme.

Das verwundert nicht, denn Leclerc wurde nie am Funk darauf hingewiesen, dass Vettel bereits vor ihm gestoppt hat. Ihm wurde lediglich mitgeteilt, dass Hamilton in DRS-Distanz ist. Erst an der Boxenausfahrtslinie kommt der Funkspruch, dass es "eng mit Seb" werden würde. Leclerc muss aus allen Wolken gefallen sein.

Eine Runde später erkundigt er sich: "Soll das jetzt etwa so bleiben?" Die Antwort: Er solle warten, bis Hamilton gestoppt hat. Leclerc fügt hinzu: "Er [Vettel] fährt langsamer als ich könnte." Antwort: "Verstanden."Erst langsam dämmert Leclerc, dass er den Sieg wohl verloren hat. Die nächsten Runden über funkt er immer wieder frustriert an die Box. Er musste sich aber bald wieder nach vorne konzentrieren, weil einige Fahrzeuge zum Überholen anstanden, die noch nicht gestoppt hatten.

Mehr Zeit, um sich Luft zu machen, boten dann die Safety-Car-Phasen. "Um ehrlich zu sein, verstehe ich den Undercut überhaupt nicht. Wie auch immer, wir werden das nach dem Rennen besprechen", funkt der 21-Jährige an die Box.

Auf die Antwort seines Renningenieurs, dass er sich konzentrieren und auf seine Reifen achten solle, funkt er zurück: "Das tue ich und das werde ich bis zum Ende des Rennens tun. Ich will euch nur über meine Gefühle in Kenntnis setzen." Sein Ingenieur wirkt mildernd auf ihn ein: "Es ist das Beste, was wir machen konnten. Du machst einen super Job. Du wirst es nach dem Rennen verstehen."Angriff erst freigegeben, dann abgeblasenAnschließend vergewissert sich Leclerc: "Aber wir können doch attackieren, oder?" Die Antwort: "Riskiere nichts. Du kannst es probieren, aber nichts riskieren."Genau das wollte er dann am Ende der zweiten Safety-Car-Phase umsetzen. Als er gebeten wird, die Einstellung "SOC7" zu verwenden, antwortet Leclerc: "Ich will alles, sogar Motorenprogramme."

Erst jetzt gibt es eine klare Ansage vom Kommandostand, die Leclerc aber nicht gefallen haben dürfte: "Charles, wir müssen das Auto nach Hause bringen und die Antriebseinheit managen." Leclerc wehrt sich: "Ja, ich werde auch nichts Dummes anstellen, das ist nicht mein Ziel. Ich will, dass wir auf den Plätzen eins und zwei landen. Ich denke einfach, das ist nicht fair! Aber ich werde nichts Dummes machen."

Die Angriffsmappings bekommt er dennoch nicht und er sollte bei keinem Restart mehr eine Gefahr für Sebastian Vettel darstellen. Ferrari holt so den ersten Doppelsieg seit Ungarn 2017. Kurz nach der Zieldurchfahrt wird er gebeten, den "Slow Button" zu betätigen. Und er sei Zweiter geworden. "Ja, ich weiß", funkt Leclerc zerknirscht zurück. "Wir sprechen uns später." Mehr sagt er nicht mehr bis zum Verlassen des Fahrzeugs.Wie der Ferrari-Schlachtplan aussahIn den ersten offiziellen Interviews spielt er natürlich ganz den Teamplayer, lässt seine Frustration aber hier und da durchblicken: "Natürlich ist es immer hart, auf so eine Weise einen Sieg zu verlieren, aber letztlich ist es ein Doppelsieg für das Team und darüber freue ich mich.""Der erste Doppelsieg der Saison und das verdienen alle unsere Jungs. Wir haben hier auf einen Podiumsplatz gehofft und am Ende die ersten beiden Plätze belegt. Was mich betrifft, bin ich enttäuscht, wie es wohl jeder wäre. Die Strategie wurde vor dem Rennen festgelegt und ich habe mich an den Plan gehalten. Am Ende war der Doppelsieg das Wichtigste."

Erst nach der Siegerehrung wurde er erstmals darüber aufgeklärt, was eigentlich genau die Situation gewesen ist. Und so gab er sich beim anschließenden Interview bereits wieder versöhnlicher: "Man hat als Fahrer nicht den Überblick über die gesamte Situation. Es ist in solchen Fällen immer schwierig, weil man nur seinen eigenen Blickwinkel hat."

"Natürlich habe ich nicht damit gerechnet, dass Seb mich überholen würde. Das war ziemlich frustrierend aus dem Auto heraus. Aber ich verstehe diese Entscheidung, wie sie getroffen wurde und dass es das Beste für das Team war. Aber es ist schwierig, so etwas aus dem Auto heraus nachzuvollziehen und dann ziemlich frustrierend." © LAT Die Körpersprache auf dem Podium sprach Bände Ferrari hatte einen Schlachtplan vor dem Rennen entwickelt: In der Anfangsphase sollte Leclerc langsam machen und das Feld dicht beisammen halten, um zu verhindern, dass ein anderes Team einen Undercut fahren kann. Auf ein Kommando sollte dann kurz vor dem Stopp attackiert werden. Dazu kam es aber nicht, weil Vettel urplötzlich reingeholt wurde.

"Ich habe mich ganz an den Plan gehalten", versichert Leclerc, auch im Hinblick auf die Geschehnisse im Monza-Qualifying. Ich habe den Undercut nicht verstanden. Aber manchmal läuft es so. Ich brauche nur eine Bestätigung vom Team: Dass es nicht möglich gewesen wäre, einen Doppelsieg in der Reihenfolge vor dem Boxenstopp zu holen."

Sebastian Vettels Mitleid hält sich nach den Ereignissen im Monza-Qualifying in Grenzen: "Ich weiß nicht, was der ausschlaggebende Punkt war, aber ja natürlich war ich in Monza nicht zufrieden. Und vielleicht war heute er nicht ganz zufrieden."
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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von plastikschaufel » 22.09.2019, 18:33

Ist auch nicht fair, die Absprache mit dem Windschatten zu brechen, wenn du genau weißt, dass du langsamer bist - also heul leise.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von turbocharged » 22.09.2019, 18:33

Man hat Leclerc also nicht einmal darüber informiert, dass Vettel an die Box kommt, und ihn somit nicht einmal die Chance gegeben sich zu wehren. Anschließend bekommt er auch nicht das Mapping für den Angriff.

Ganz dreckiges Spiel von Ferrari, ganz dreckig.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von chuky » 22.09.2019, 18:34

Mimimimi :sweat: :sweat: aber Vettel den abgesprochen Wimdschatten nicht geben ist fair.
Er hat es nicht anders verdient! Hätte ja den Vettel attackieren können.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von Aldo » 22.09.2019, 18:35

Zum Bummeln, da ich es nun schon öfter gelesen habe:

Wer so naiv ist und glaubt dass das nun nur von Leclerc kommt, hat nun wirklich keine Ahnung. Schmidt schreibt ebenfalls bei AMuS: Das Bummeln ist seit Jahren die Taktik des vorausfahrenden in Singapur. Binotto hat es bei ORF vor dem Rennen sogar bereits angedeutet, dass das eine Möglichkeit sein wird. Auch ein Vettel hätte Bummeln müssen. Das heißt: Hier Leclerc die Schuld in die Schuhe zu schieben halte ich für zuweit hergeholt.

Ich habe mir, als Leclerc nur eine Runde später rein kam an den Kopf gefasst. Wenn dann hätte man ihn doch auch mal 2-3 weitere Runden von der Leine lassen und pushen lassen müssen, damit er überhaupt eine Chance hat, sich gegen den Undercut zu wehren. Der Stopp von ihm war einfach viel zu früh, ich denke da wäre noch einiges im Reifen drin gewesen.

Und zum Mürrischen Gefunke wie an anderer Stelle betont: Das sind Rennfahrer verdammt nochmal. Sei es ein Hamilton, ein Vettel, ein Verstappen oder ein Leclerc. Das hier immer wieder kritisierte „Geweine“ ist eine Konversation zwischen einem sitzenden Renningenieur und einem Fahrer, der mit 300 um die Kurven fliegt und bei 60% Luftfeuchtigkeit und 38 Grad Außentemperatur seinen Sieg davon schwimmen sieht. Dass man da im Cockpit min Adrenalin Rausch anders reagiert als nach dem Rennen, sollte klar sein. Egal bei welchem Fahrer. Leclerc hat sich nach dem Rennen auch wieder ganz anders geäußert.

Aber das geht einfach in manche Köpfe nicht rein.
Ich bin froh dass Leclerc keine brave Nummer 2 spielt, sondern die Gene eines Alphafahrers immer stärker aufleuchten. Gut für uns Fans. Ansonsten hätten wir bei Ferrari nämlich jetzt auch „Valterri ITS James“.
Zuletzt geändert von Aldo am 22.09.2019, 18:37, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von relight » 22.09.2019, 18:35

So langsam nervt sein Geweine wenn es mal nicht für ihn läuft.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von -Highlander- » 22.09.2019, 18:36

plastikschaufel hat geschrieben:Ist auch nicht fair, die Absprache mit dem Windschatten zu brechen, wenn du genau weißt, dass du langsamer bist - also heul leise.
Das denke ich mir auch. Ich habe wirklich nichts gegen Leclerc, aber angesichts der Ereignisse von Monza sollte er sich mit soetwas zurückhalten.

Aber naja, man merkt mittlerweile schon dass Leclerc dieses "Arschloch Gen" auf der Strecke hat, genau wie Senna, Prost, Schumacher, Alonso, Hamilton, Vettel und alle anderen großen Champions vor ihm. So gesehen darf man das ganze dann auch nicht überbewerten.
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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von Manisch » 22.09.2019, 18:41

Unabhängig von der "Fairness" des Ganzen in diesem Rennen, finde ich es wahnsinnig spannend, seinen Wandel diese Saison über zu sehen.

Während Leclerc sich anfangs noch mehr oder weniger brav unterordnen musste und das auch so hingenommen hat, hat er jetzt ganz schön Blut geleckt.

Man darf gespannt sein, was noch so kommt. Dabei wäre es am wünschenswertesten, wenn Vettel voll zurück in die Spur findet und keine ollen Patzer mehr macht, damit es wirklich super eng zwischen den beiden zugeht.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von evosenator » 22.09.2019, 18:41

Ich fand es ehrlich gesagt auch nicht ganz so fair. Was Leclerc in Monza gemacht hat, aber auch nicht unbedingt.

Klar ist, dass Leclerc in Singapur der etwas schnellere der Beiden war und von da her den Sieg verdient hätte. Vettel mag ich es aber genauso gännen

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von Aldo » 22.09.2019, 18:42

https://twitter.com/charles_leclerc/sta ... 99393?s=21


Sehr fair wie ich finde.
Aber das wird die Redaktion sicher nicht behandeln. :D
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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von Technikbegeisterter » 22.09.2019, 18:43

Aldo hat geschrieben:Zum Bummeln, da ich es nun schon öfter gelesen habe:

Wer so naiv ist und glaubt dass das nun nur von Leclerc kommt, hat nun wirklich keine Ahnung. Schmidt schreibt ebenfalls bei AMuS: Das Bummeln ist seit Jahren die Taktik des vorausfahrenden in Singapur. Binotto hat es bei ORF vor dem Rennen sogar bereits angedeutet, dass das eine Möglichkeit sein wird. Auch ein Vettel hätte Bummeln müssen. Das heißt: Hier Leclerc die Schuld in die Schuhe zu schieben halte ich für zuweit hergeholt.
Das bestreitet doch auch keiner (zumindest keiner von den halbwegs objektiv argumentierenden hier im Forum). Aber Leclerc hätte das Bummeln ein paar Runden vor seinem Stop einstellen müssen, um nochmal alles aus den Reifen rauszuholen und die Zeitabstände nach hinten zu vergrößern. Spätestens als Vettel zum Boxenstopp reinkam, hätte er sofort voll pushen müssen, das hat er einfach verschlafen.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von Shogun » 22.09.2019, 18:44

Das sind Emotionen und ein Charakter zeigt sich. Das wollen doch alle so sehr.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von Technikbegeisterter » 22.09.2019, 18:46

Aldo hat geschrieben:https://twitter.com/charles_leclerc/sta ... 99393?s=21


Sehr fair wie ich finde.
Aber das wird die Redaktion sicher nicht behandeln. :D
Jap, "Leclerc tobt" wie es auf der Startseite als Schlagzeile zu lesen ist, ist redaktionell auch wieder unterstes Bildzeitungsniveau. Selbst während des Rennens, in der Hitze des Gefechts, war von Toben keine Spur.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von Jonas.sw » 22.09.2019, 18:46

Vettel hat die Chance genutzt. Leclerc hat auch alles richtig gemacht. Glückwunsch an Beide.

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Re: "Das ist nicht fair!" Leclerc wütet am Funk gegen Ferrari

Beitrag von CanadaGP » 22.09.2019, 18:46

Aldo hat geschrieben:https://twitter.com/charles_leclerc/sta ... 99393?s=21


Sehr fair wie ich finde.
Aber das wird die Redaktion sicher nicht behandeln. :D
:thumbs_up:
Im Rennen ging mir das ganze ziemlich auf die Nerven, aber schon bei der Siegerehrung war er Vettel gegenüber respektvoll, von daher Schwamm drüber und man muss keine Stories jetzt aufbauen (die von den Medien sicher kommen).

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