"Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

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"Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon Redaktion » 09.09.2019, 09:46

Lewis Hamilton und Toto Wolff sind mit dem Duell mit Charles Leclerc in Monza nicht glücklich - Im Fokus steht aber die Rennleitung und nicht der Monegasse
Charles Leclerc, Lewis Hamilton

Charles Leclerc verteidigte sich nicht ganz sauber gegen Lewis Hamilton

Für sein aggressives Verteidigungsmanöver gegen Lewis Hamilton erhielt Charles Leclerc am Sonntag in Monza lediglich eine Verwarnung. Der Ferrari-Pilot hatte Hamilton die Tür vor der Roggia-Schikane in Runde 23 zugeschmissen, obwohl dieser bereits neben ihm war. Leclerc wurde dafür die schwarz-weiße Flagge gezeigt, quasi eine "gelbe Karte". Aus Sicht von Mercedes ist man damit nicht glücklich.

"[Die Rennkommissare] sind in einer sehr schwierigen Situation. Sie müssen richtige Entscheidungen treffen, die aber nicht immer eindeutig sind", gibt sich Teamchef Toto Wolff nach dem Rennen diplomatisch. "Ich weiß, dass ihr eine etwas pikantere Aussage wollt", schmunzelt er gegenüber den Journalisten und erklärt: "Ich habe genug eigene Probleme, da will ich nicht auch noch die von Michael Masi haben."

"Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, dass die jungen Piloten vielleicht etwas aggressiver sind. Solche Manöver können in der Mauer enden, wenn keiner nachgibt", so Wolff, laut dem es nur Hamilton zu verdanken ist, dass es am Sonntag nicht geknallt hat. "Das Racing war sehr hart - vielleicht über der Grenze. Und ich denke, dass Lewis dafür verantwortlich war, dass es keinen Unfall gab", stellt er klar.

"Ich denke, die Fahrer werden immer einen gewissen Selbstschutz haben und nicht versuchen, ein Rennen wegzuwerfen", so Wolff. In diesem Fall habe Hamilton - im Hinblick auf die Weltmeisterschaft - freiwillig nachgegeben. Hätte er das nicht getan, hätten laut Wolff beide aus dem Rennen fliegen können. Das sieht übrigens auch der WM-Spitzenreiter selbst so.

Masi räumt ein: Hamilton wurde abgedrängt

Auf die Frage, was in der gleichen Situation passiert wäre, wenn er bereits als Weltmeister festgestanden hätte, antwortet Hamilton unmissverständlich: "Dann hätte ich mich nicht bewegt - und wir wären gecrasht." Die Aussagen hören sich stark nach Kritik an Leclerc an. Tatsächlich geht es Wolff und Hamilton hierbei aber eher um das Gesamtbild und die grundsätzliche Regelauslegung.

"Es gibt absolut kein Problem zwischen uns", betont Hamilton im Hinblick auf Leclerc und ergänzt: "Ich denke, er hat heute einen außergewöhnlichen Job gemacht." Das Manöver von Leclerc sei auch keinesfalls ein Zeichen für fehlenden Respekt gewesen. "Ich finde, dass Charles einer der respektvollsten Piloten ist. Das war das erste Mal, dass ich so Rad an Rad gegen ihn gekämpft habe", so Hamilton.

Die brennenden Fragen bei Mercedes richten sich stattdessen an Rennleiter Michael Masi. "Was wäre die Strafe gewesen, wenn Lewis den Frontflügel verloren hätte oder beide Autos in der Mauer gelandet wären?", möchte zum Beispiel Wolff wissen, und Hamilton erklärt: "Man soll [im Zweikampf] Platz lassen. Aber jetzt weiß ich nicht mehr, ob das noch immer der Fall ist."

Masi ist um Aufklärung bemüht und erinnert bei 'Sky': "Die Regeln besagen, dass man dem Gegner so viel Luft lassen muss, wie ein Auto breit ist. Es ist offensichtlich, dass Charles Lewis in diesem Fall abdrängt. Wenn man sich aber an den Zwischenfall mit Pierre Gasly vorige Woche in Spa erinnert, ist das Ergebnis das gleiche: eine Verwarnung mit der schwarz-weißen Flagge."

Hamilton will Klarheit und Konstanz

Hamilton erklärt, dass er grundsätzlich kein Problem mit dieser neuen Herangehensweise der Rennleitung habe. Die Regeln müssten allerdings "klar" sein. "Es ist gut, dass wir hart racen dürfen", stellt der Weltmeister klar. Aber: "Ich muss nur wissen, wie ich mich im Zweikampf verhalten darf. Das gilt für alle Fahrer", fordert Hamilton, der fehlende Konstanz bei den Entscheidungen sieht."Wenn wir so fahren dürfen, dann werde ich so fahren", kündigt er an. Man müsse jedoch klarstellen, dass es erlaubt sei, einem anderen Fahrer nicht genug Platz zu lassen. Ganz richtig ist das allerdings nicht. Denn es ist auch weiterhin verboten, einen anderen Piloten abzudrängen. Allerdings gibt es dafür nun nicht mehr sofort eine Strafe, sondern eben zunächst eine Verwarnung.

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"Wenn es sich sozusagen um ein 'professionelles Foul' handelt, dabei aber die Grenze nicht überschritten wird, dann werden wir die schwarz-weiße Flagge häufiger einsetzen", verrät Masi. Er erinnert aber gleichzeitig daran: "Man bekommt diese Flagge im Rennen nur einmal gezeigt. Kommt es zu einem weiteren Vorfall, dann werden sich die Kommissare einschalten."Trotzdem haben die Fahrer nun etwas mehr Freiraum als früher. "Die Dinge haben sich nun mal verändert. Das ist das Resultat der gemeinsamen Ausarbeitung. Ich finde, das hat sich bewährt", so Masi. Ein interessanter Vergleich: 2018 gab es in Monza eine ganz ähnliche Aktion zwischen Max Verstappen und Valtteri Bottas. "Damals gab es eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe [für Verstappen]", erinnert sich Masi.

Wolff fürchtet: Mehr Zwischenfälle in Zukunft

"Hätte es diesmal in Kurve 4 zwischen Charles und Lewis eine Berührung gegeben, dann wäre die Strafe wohl ganz ähnlich ausgefallen. Ich möchte aber nicht im Namen der Kommissare sprechen", so der Rennleiter, der damit auch die zuvor aufgeworfene Frage von Toto Wolff beantwortet. "Hätte es eine Berührung gegeben, hätten wir uns das noch genauer angeschaut", sagt er.

"Aber unter der Prämisse 'Let them race', auf die sich die Teams und die Fahrer mit der FIA verständigt haben, haben wir es bei der schwarz-weißen Flagge belassen. Das ist eine Folge der Ankündigung vom vergangenen Wochenende, dass wir diese Flagge als 'gelbe Karte' des Motorsports sehen", erinnert er. Wolff befürchtet allerdings, dass es dadurch in Zukunft mehr Zwischenfälle geben wird.

"Ich denke, es wird bis an den Punkt gehen, an dem es eine Kollision gibt", grübelt er. Anschließend werde man dann eine Rolle rückwärts machen und wieder härter durchgreifen. "Das ist der Modus Operandi. Bis dahin lassen wir sie racen", zuckt er die Schultern. Hamilton betont währenddessen noch einmal, dass es nur wichtig sei, Konstanz in den Entscheidungen zu haben.

Gesprochen hat er mit Leclerc über den Zwischenfall übrigens noch nicht. "Wenn wir mal einen Moment zusammen haben, dann quatschen wir vielleicht kurz darüber", erklärt er. Dann wolle er den Monegassen fragen, wie er sich gefühlt hätte, wenn die Rollen am Sonntag vertauscht gewesen seien. "Wenn das cool [für ihn] ist, dann werden wir so fahren", kündigt Hamilton an.


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Grund: EXT TRIGGER

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon papi » 09.09.2019, 10:02

"Wenn wir so fahren dürfen, dann werde ich so fahren", kündigt er an.

Als hätte "Mister Doppelmoral" Hamilton noch nie jemanden ins Gras abgedrängt... :roll:

Außerdem: Hat Leclerc für diese Aktion nicht die Verwarnung bekommen? Das sagt doch schon aus, dass das eben nicht erlaubt war und er eben nicht so fahren durfte. Es gabe aber eben nur eine Verwarnung und keine Strafe, da man härteres Racing nicht direkt mit Strafen im Keim ersticken möchte. Von daher braucht Hamilton mit solchen Aussagen nicht kommen. Denn erlaubt war es eben eigentlich nicht.

Ich finde die Vorgehensweise an dieser Stelle für in Ordnung so. Wesentlich besser als immer sofort die Zeitstrafen auszupacken. Da war es eher fragwürdig, warum Vettel und Stroll nicht die gleiche Strafe bekommen haben....
Zuletzt geändert von papi am 09.09.2019, 10:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon Simtek » 09.09.2019, 10:06

Hamilton will Klarheit und Konstanz


Das wird lustig. :mrgreen:
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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon Onkel Gustav » 09.09.2019, 10:10

Der "Heilige Lewis", ausgerechnet er. Und lieber Toto: Hätte und wäre ist nicht die Realität. Hätte Lewis das Manöver von Leclerc geritten, hättest Du diese Frage nicht gestellt. Also manchmal einfach die Schnauze halten. Auch die Konstanz von der Toto spricht ist seit der Verstappen Aktion in Österreich da. Also alles gut!

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon papi » 09.09.2019, 10:13

Onkel Gustav hat geschrieben:Der "Heilige Lewis", ausgerechnet er. Und lieber Toto: Hätte und wäre ist nicht die Realität. Hätte Lewis das Manöver von Leclerc geritten, hättest Du diese Frage nicht gestellt. Also manchmal einfach die Schnauze halten.

Das kannst du von Toto "Laberbacke" Wolff nun wirklich nicht verlangen. Wenn er seinem Geiste nicht alle fünf Minuten Luft macht droht er zu explodieren. Das wollen wir doch alle nicht :wink: :rotate: :rofl:

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon El Toro » 09.09.2019, 10:16

ich halte diese Herangehensweise mit der "Verwarnungs-Flagge" für völligen Stuß. Es heißt jetzt also offiziell: "man hat pro Rennen ein Foul/Joker über"

Bin schon gespannt, wie sich die nächsten Rennen präsentieren, wenn da 20x ungeahndete Fouls ausgepackt werden! Hirnrissig! Gibts dann neben den Namensliste während des Rennens auch eine extra Einblendung? So wie schnellste Runde ein druchgestrichenes "F", damit der Zuseher weiß, wer seinen "move" schon verbraucht hat?!?


Hoffentlich gibts mächtig viel Blechsalat ohne Verletzte, damit man diesen Schnellschuss gleich wieder verbannt!

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon daVe87 » 09.09.2019, 10:21

Hamilton und Wolff sollen aufhören rumzuheulen...

Sie haben mehr als genug davon profitiert, dass sowas nicht geahndet wurde.
Hamilton hat auch vor Österreich gern mal Fahrer von der Strecke gedrängt, auch seine Teamkollegen (bspw. Rosberg).

Jetzt bekommt er halt mal seine eigene Medizin zu schlucken und das passt der Diva nicht.
Find ich gut und sollte auch nicht geahndet werden.

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon F1_Corn » 09.09.2019, 10:22

Redaktion hat geschrieben:"Wenn das cool [für ihn] ist, dann werden wir so fahren", kündigt Hamilton an.
Link zum Newseintrag


Er ist doch jahrelang gegen Rosberg so gefahren, die Aussage könnte eher von den anderen kommen.
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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon Simtek » 09.09.2019, 10:23

daVe87 hat geschrieben:Hamilton und Wolff sollen aufhören rumzuheulen...

Sie haben mehr als genug davon profitiert, dass sowas nicht geahndet wurde.
Hamilton hat auch vor Österreich gern mal Fahrer von der Strecke gedrängt, auch seine Teamkollegen (bspw. Rosberg).

Jetzt bekommt er halt mal seine eigene Medizin zu schlucken und das passt der Diva nicht.
Find ich gut und sollte auch nicht geahndet werden.



:thumbs_up:
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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon El Toro » 09.09.2019, 10:23

daVe87 hat geschrieben:Hamilton und Wolff sollen aufhören rumzuheulen...

Sie haben mehr als genug davon profitiert, dass sowas nicht geahndet wurde.
Hamilton hat auch vor Österreich gern mal Fahrer von der Strecke gedrängt, auch seine Teamkollegen (bspw. Rosberg).

Jetzt bekommt er halt mal seine eigene Medizin zu schlucken und das passt der Diva nicht.
Find ich gut und sollte auch nicht geahndet werden.


Zeig mir eine Situatin, wo HAM seinen Gegner weit vor der Kurve ins Abseits drängt!

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon papi » 09.09.2019, 10:23

El Toro hat geschrieben:ich halte diese Herangehensweise mit der "Verwarnungs-Flagge" für völligen Stuß. Es heißt jetzt also offiziell: "man hat pro Rennen ein Foul/Joker über"

Hat man nicht, denn auch hier gilt die Verhältnismäßigkeit. Du kannst auch gleich die rote Karte (aka Zeitstrafe oder schlimmer) bekommen. Siehe Vettel gestern. Also Verallgemeinern ist hier etwas kurzsichtig.

Und außerdem ist genau hierfür die schwarz-weisse Flagge im Motorsport vorhanden. Exakt für sowas. Oder sollen wir weiterhin wegen jedem Manöver im Fight Zeistrafen aussprechen? Meinst du dann riskiert nochmal jemand was? Zudem klappt das in anderen Serien mit der Verwarn-Flagge wunderbar. Warum sollte es also hier "völliger Stuß" sein??

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon AktenTaschenAkne » 09.09.2019, 10:26

papi hat geschrieben:
"Wenn wir so fahren dürfen, dann werde ich so fahren", kündigt er an.

Als hätte "Mister Doppelmoral" Hamilton noch nie jemanden ins Gras abgedrängt... :roll:


Ja, und als hätte sich die "Hamilton-Heulsuse-Fraktion" nicht tierisch darüber aufgeregt. :wink:

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon El Toro » 09.09.2019, 10:27

papi hat geschrieben:
El Toro hat geschrieben:ich halte diese Herangehensweise mit der "Verwarnungs-Flagge" für völligen Stuß. Es heißt jetzt also offiziell: "man hat pro Rennen ein Foul/Joker über"

Hat man nicht, denn auch hier gilt die Verhältnismäßigkeit. Du kannst auch gleich die rote Karte (aka Zeitstrafe oder schlimmer) bekommen. Siehe Vettel gestern. Also Verallgemeinern ist hier etwas kurzsichtig.

Und außerdem ist genau hierfür die schwarz-weisse Flagge im Motorsport vorhanden. Exakt für sowas. Oder sollen wir weiterhin wegen jedem Manöver im Fight Zeistrafen aussprechen? Meinst du dann riskiert nochmal jemand was? Zudem klappt das in anderen Serien mit der Verwarn-Flagge wunderbar. Warum sollte es also hier "völliger Stuß" sein??


Dann geht die Diskussion wieder los mit: wann ist etwas gelb, wann rot?

Ein Kimi und Alonso zeigten in der Vergangenheit regelmäßig wie man sich staatsmännisch und ehrenhaft verteidigt und wie man überholt: man richtet sich den Gegner zurecht (was auch gut und gerne mehrere Kurven andauern kann) und geht dann vorbei. Das ist 1000x attraktiver als das gestrige PLAYSTATION-Gehabe.

Conclusio: all die Manöver, die VES in den letzten Jahren salonfähig gemacht hat, sollten rigoros bestraft werden. Dann wären alle Probleme gelöst! Und nicht dieses ständige Herumeiern und Politisieren: Warum sollte man VES nicht bestrafen, nur weil er die Aktion in Österreich auf der RBR-Heimstrecke gemacht hat. Warum nicht Leclerc, weil er in FER-Monza gefahren ist. Warum nicht Fahrer X, weil er gerade hohe Beliebtheitswerte in der Fangemeinde aufweist? All das hat man in der jüngsten Vergangenheit gesehen, und das ist der Königsklasse einfach unwürdig!
Zuletzt geändert von El Toro am 09.09.2019, 10:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon papi » 09.09.2019, 10:27

AktenTaschenAkne hat geschrieben:
papi hat geschrieben:
"Wenn wir so fahren dürfen, dann werde ich so fahren", kündigt er an.

Als hätte "Mister Doppelmoral" Hamilton noch nie jemanden ins Gras abgedrängt... :roll:


Ja, und als hätte sich die "Hamilton-Heulsuse-Fraktion" nicht tierisch darüber aufgeregt. :wink:

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Re: "Dann wären wir gecrasht": Hamilton fordert Klarstellung der Regeln

Beitragvon AktenTaschenAkne » 09.09.2019, 10:29

papi hat geschrieben:
AktenTaschenAkne hat geschrieben:
papi hat geschrieben:Als hätte "Mister Doppelmoral" Hamilton noch nie jemanden ins Gras abgedrängt... :roll:


Ja, und als hätte sich die "Hamilton-Heulsuse-Fraktion" nicht tierisch darüber aufgeregt. :wink:

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Doppelmoral und so, nä. Hätteste aber auch selbst drauf kommen können.


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