Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

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Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon Redaktion » 07.09.2019, 18:50

Die Freude über die Ferrari-Pole in Monza hält sich bei Sebastian Vettel in Grenzen: Er fühlt sich um seinen Windschatten betrogen - Charles Leclerc entschuldigt sich
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel ist nicht glücklich über Platz vier

Ein Ferrari auf der Pole-Position im Qualifying zum Grand Prix von Italien. Der Jubel über den ersten Startplatz für Charles Leclerc beim Heimrennen hielt sich allerdings ob der Bummelfahrt in Q3 in Grenzen. Auch die interne Ferrari-Taktik wurde durch das Durcheinander auf der Strecke durchkreuzt, was den viertplatzierten Sebastian Vettel besonders ärgert. Zum siebten Mal in Serie wurde er von Leclerc im Qualifying geschlagen.

"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Qualifying, ich hatte im ersten Schuss eine sehr, sehr gute Runde", hält der Heppenheimer zunächst fest. Mit einer Rundenzeit von 1:19.457 Minuten reihte er sich zunächst auf den dritten Rang nach dem ersten Q3-Versuch ein. Später wurde Valtteri Bottas' Zeit gewertet und der Ferrari-Fahrer rutschte dadurch auf Rang vier.

Ihm fehlten eineinhalb Zehntelsekunden auf die Zeit seines Teamkollegen. Und während der Deutsche im ersten Run Leclerc hinter sich herzog, hoffte er im entscheidenden Versuch auf die Schützenhilfe des Monegassen. "Es war ähnlich wie vergangenes Jahr, nur dass ich diesmal niemanden hatte, der mir Windschatten gegeben hat."

"Sagt Charles, er soll weiterfahren!"

Bei noch zwei Minuten auf der Uhr fuhren die beiden Ferrari-Fahrer gleichzeitig aus der Garage - doch dazwischen drängelte sich noch Red-Bull-Pilot Alexander Albon ins rote Sandwich. Leclerc war zwar vorn, doch Vettel zu weit zurück.

Bereits noch vor der ersten Kurve wurde dem Deutschen am Funk gesagt, dass es "zeitlich eng" werde. Er ging in der ersten Schikane am Red Bull vorbei und reihte sich wieder direkt hinter Leclerc ein. "Sagt Charles, er soll weiterfahren", antwortete Vettel daraufhin.

Der viermalige Weltmeister sah den Stau nach der Schikane und überholte deshalb ein paar Boliden - auch Leclerc. "Ich habe versucht, vorbeizufahren. Ich glaube, ein McLaren und ein Renault haben aber die Strecke blockiert. Ich bin nicht glücklich, wie das gelaufen ist."

Vor ihm waren Carlos Sainz und Nico Hülkenberg im Paarflug auf der Strecke unterwegs. Schließlich wich der McLaren zur Seite und Vettel war plötzlich der erste Pilot in der Reihe. "Du musst jetzt pushen", wurde ihm von Riccardo Adami gesagt. "Ja, dann sagt [Charles], er soll jetzt nach vorne fahren", wurde Vettel immer gereizter.

In der Ascari-Schikane wurde ihm mitgeteilt, dass er keinen Spielraum habe. Vettel musste also Gas geben, um es noch rechtzeitig vor Ablauf der Zeit über die Ampel zu schaffen. Zwar ging Leclerc vor der Parabolica wieder am Deutschen vorbei, jedoch hatten die beiden dabei nur noch drei Sekunden Zeit.

"Das Auto war gut heute. Ich denke, wir waren heute die Schnellsten, nur nicht in der Zeitentabelle." Vettel kam wenige Sekunden zu spät über die weiße Linie und musste seinen Versuch daher abbrechen. "Wir haben wie viele andere keinen zweiten Versuch fahren können."

Leclerc überrascht Vettel mit spätem Manöver

"Ich dachte, dass wir intern eine bessere Art und Weise hätten, wie wir das kommunizieren", lässt er spüren, dass er mit der internen Handhabe bei Ferrari nicht zufrieden ist. "Ich war derjenige, der im ersten Versuch vorn allein gefahren ist. Und ich hätte nicht vorn sein sollen im zweiten Versuch."

Er präzisiert: "Die Strategie war, dass ich im ersten Versuch vorn bin und Windschatten gebe und im zweiten Windschatten bekomme. Aber ich habe es dann nicht mehr über die Linie geschafft und es war dann doch recht chaotisch."

Leclerc wurde am Teamradio ebenfalls die gesamte Runde darüber informiert, wie viel Spielraum gegen Ende der Runde noch bleiben würde: von zehn Sekunden in Kurve 1 bis null Sekunden vor der Parabolica. Er wurde davor angehalten, Vettel zu überholen.

Doch da war es schon zu spät. Auch Vettel war vom späten Überholmanöver des 21-Jährigen überrascht. "Weil es gab keinen Grund. Aber er hätte sowieso vorn sein sollen." Er schätzt, dass er ohne Windschatten im ersten Versuch zwischen drei und fünf Zehntelsekunden verloren hat.

Der 32-Jährige glaubt demnach, dass er 1:19.1 fahren hätte können. Das wäre die Pole-Position gewesen. "Der erste Schuss war wirklich in Ordnung, super. Aber es war niemand vor mir und ohne Windschatten verliert man vier oder fünf Zehntel - mindestens drei. Und so viel hat uns nicht gefehlt."

Deshalb kann der Viertplatzierte auch etwas Positives aus dem Chaos ziehen: "Das Auto hat sich sehr gut angefühlt. Ich hatte eine wirklich gute Runde, halt einfach keinen Windschatten. Das ist der Unterschied zwischen Pole und keiner Pole heute." Im Fahrerbriefing nach dem Qualifying soll die Stimmung deshalb deutlich angespannt gewesen sein.

Leclerc: "Hätte nicht mehr machen können"

Leclerc entschuldigte sich nach dem Bummeltempo beim Team am Funk: "Was für ein Chaos! Es tut mir wirklich leid für das Durcheinander in der letzten Runde, aber ..." Später fügt er im Interview hinzu: "Ich bin glücklich mit der Pole, aber es ist schade, dass es so geendet hat. Am Ende gab es ein großes Durcheinander."

Später darauf angesprochen, erklärt er: "Das war ein totales Chaos, weil ein McLaren und ein Renault plötzlich stehengeblieben sind mitten auf der Strecke, ich konnte nicht vorbei. Seb hat mich da überholt, da wir schon wussten, dass es eng wird mit der Zeit."

Er sei dann hinter dem Deutschen geblieben und hat ihn dann auf der letzten Geraden überholt. "Ich habe dann am Funk gehört, dass ich ihn jetzt überholen könne. Also habe ich das gemacht. Ich denke, mehr hätte ich heute nicht machen können."

Von der Pole - seiner bereits vierten in dieser Saison - konnte die Nachwuchshoffnung bereits in Belgien gewinnen. Wird ihm dieses Kunststück auch in Monza beim Heimrennen der Roten gelingen? "Die Pace war ganz gut in der Rennsimulation im zweiten Training. Es sieht positiv aus, besser als in Spa. Daher hoffen wir auf ein gutes Rennen morgen."


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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon NR6-KeepFightingMSC » 07.09.2019, 19:07

Für Vettel natürlich richtig blöd gelaufen, die Runde war gut genug für P1 heute und genau das hätte er aktuell gebraucht.
Jetzt steht er auf P4 (außer sie streichen ihm doch noch seine Runde) und wird wohl wenig Siegchancen haben, da es im Trockenen schwer wird und im Regen der Mercedes stärker ist.

Am Ende natürlich sehr ärgerlich, dass Leclerc noch an ihm vorbei gefahren ist, ansonsten hätte er vielleicht noch die Zeit geschafft und dann den Windschatten von Sainz bekommen. Aber selbst wenn, wäre er vielleicht auch zu nah an Sainz dran gewesen. Wenn das Team Leclerc gesagt hat, dass er da noch überholen soll, dann kann man ihm auch keinen Vorwurf machen, aber sieht natürlich nicht gut aus, wenn zwei Teamkollegen nebeneinander im Qualifying auf die letzte Kurve zufahren.
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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon Formula_1 » 07.09.2019, 19:09

Leclerc zeigt langsam sein wahres Gesicht... Viel mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon Shootingstar-2019 » 07.09.2019, 19:17

Formula_1 hat geschrieben:Leclerc zeigt langsam sein wahres Gesicht... Viel mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.


Und wie ist sein wahres Gesicht? Er ist eben jemand, der unbedingt gewinnen möchte!
Da waren Senna und Schumacher weiß Gott nicht anders. Oder sagen wir einmal so, die beiden haben richtig krasse Sachen gebracht, um zu gewinnen! (Absichtlich anderen Fahrern ins Auto gefahren.)
Da ist doch Leclerc dagegen harmlos!

Und Vettel ist ganz bestimmt nicht weniger egoistisch als Leclerc, das hat man schon oft genug sehen können!

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon Formula_1 » 07.09.2019, 19:32

Shootingstar-2019 hat geschrieben:
Formula_1 hat geschrieben:Leclerc zeigt langsam sein wahres Gesicht... Viel mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.


Und wie ist sein wahres Gesicht? Er ist eben jemand, der unbedingt gewinnen möchte!
Da waren Senna und Schumacher weiß Gott nicht anders. Oder sagen wir einmal so, die beiden haben richtig krasse Sachen gebracht, um zu gewinnen! (Absichtlich anderen Fahrern ins Auto gefahren.)
Da ist doch Leclerc dagegen harmlos!

Und Vettel ist ganz bestimmt nicht weniger egoistisch als Leclerc, das hat man schon oft genug sehen können!


Hm, sowas zu vergleichen mit irgendwelchen Aktionen von irgendwann ist mir etwas nichtssagend. Aber aktuell hat Vettel gerade letztes Wochenende seine eigene Position im Rennen für Leclerc geopfert. Dass dann ein Wochenende später sowas von ihm folgt, sagt für mich vieles über ihn aus und gefallen tut mir das nicht. Muss es ja nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin.

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon Shootingstar-2019 » 07.09.2019, 19:40

Inwiefern hat Vettel seine Position für Leclerc geopfert?

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon G.E. » 07.09.2019, 19:41

Vettel kann froh sein auf 4 zu stehen, nachdem er die Strecke komplett verlassen hatte.
Ich wäre an seiner Stelle ganz ruhig.

Leclerc ist die Zukunft Ferraris.
Das hatte ich aber schon mal erwähnt, wurde aber ausgelacht dafür.
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon charles2 » 07.09.2019, 19:41

Formula_1 hat geschrieben:
Shootingstar-2019 hat geschrieben:
Formula_1 hat geschrieben:Leclerc zeigt langsam sein wahres Gesicht... Viel mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.


Und wie ist sein wahres Gesicht? Er ist eben jemand, der unbedingt gewinnen möchte!
Da waren Senna und Schumacher weiß Gott nicht anders. Oder sagen wir einmal so, die beiden haben richtig krasse Sachen gebracht, um zu gewinnen! (Absichtlich anderen Fahrern ins Auto gefahren.)
Da ist doch Leclerc dagegen harmlos!

Und Vettel ist ganz bestimmt nicht weniger egoistisch als Leclerc, das hat man schon oft genug sehen können!


Hm, sowas zu vergleichen mit irgendwelchen Aktionen von irgendwann ist mir etwas nichtssagend. Aber aktuell hat Vettel gerade letztes Wochenende seine eigene Position im Rennen für Leclerc geopfert. Dass dann ein Wochenende später sowas von ihm folgt, sagt für mich vieles über ihn aus und gefallen tut mir das nicht. Muss es ja nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass ich da nicht der einzige bin.


In einer Woche spricht da niemand mehr von. Vettel muss LEC in den Griff bekommen und das schafft er aktuell nicht. Erneute Niederlage.

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon caliber44 » 07.09.2019, 19:46

Shootingstar-2019 hat geschrieben:
Formula_1 hat geschrieben:Leclerc zeigt langsam sein wahres Gesicht... Viel mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.


Und wie ist sein wahres Gesicht? Er ist eben jemand, der unbedingt gewinnen möchte!
Da waren Senna und Schumacher weiß Gott nicht anders. Oder sagen wir einmal so, die beiden haben richtig krasse Sachen gebracht, um zu gewinnen! (Absichtlich anderen Fahrern ins Auto gefahren.)
Da ist doch Leclerc dagegen harmlos!

Und Vettel ist ganz bestimmt nicht weniger egoistisch als Leclerc, das hat man schon oft genug sehen können!



Er hat das doch gar nicht gewertet. Nur gesagt er zeigt sein wahres Gesicht. Klar Senna, Schumi, alle großen waren vor allem große Egoisten auf der Strecke. Aber bisher hat Leclerc doch immer versucht einen anderen Eindruck zu vermitteln.

Was mich viel mehr interessiert ist die Aussage: "Da konnte ich nicht vorbei, dann hat Seb mich überholt." Also er kommt nicht vorbei aber Seb kann vorbei?

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon modellmotor » 07.09.2019, 19:49

Die Hilfe von Vettel für seinen Teamkameraden in Spa wurde in Monza offensichtlich nicht erwiedert.Leclerc fühlt sich Vettel überlegen und bekommt die Bestätigung über seine Pace und jetzt auch noch vom Team.Vettel schwimmen die Felle weg.Die Saison ist für ihn schon jetzt gelaufen.Er kann nur hoffen , dass er in der Saison 2020 ein Auto hingestellt bekommt, dass zu 100% seinem Fahrstil entspricht.Wenn das nicht der Fall sein sollte, wird er seinen Traum mit Ferrari seinen 5. WM -Titel einzufahren endgültig begraben und abdanken.
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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon turbocharged » 07.09.2019, 19:58

Vettel ist der letzte der sich über das Qualifying beschweren darf. Eigentlich müsst er auf P10 stehen.

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon F1Schlaumeier » 07.09.2019, 20:06

Vettel war in jedem Qualiversuch langsamer als Leclerc, Windschatten hin oder her. Jedes andere Ergebnis wäre eine große Überraschung gewesen. Und daran, dass er keine zweite Runde fahren konnte, war nicht Leclerc sondern das dämliche Timing aller Teams inklusive Ferrari schuld. Ich weiß nicht, was Vettel da will. Leclerc war doch vor ihm, um Windschatten zu geben... Vettel hat sich in der Parabolika halt nur ne Sekunde zu viel Zeit gelassen. Ich glaube da spricht wieder ein frustrierter schlechter Verlierer. Er soll einfach froh sein, dass seine Mogelrunde gewertet wurde.

Glaubt der ernsthaft, Leclerc fand die letzte Warmup Lap toll? Natürlich nicht. Ist doch offensichtlich, dass dort für keinen Fahrer alles nach Plan verlaufen ist. Aber Vettel heult natürlich wieder am lautesten.
Zuletzt geändert von F1Schlaumeier am 07.09.2019, 20:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon Shootingstar-2019 » 07.09.2019, 20:07

modellmotor hat geschrieben:Die Hilfe von Vettel für seinen Teamkameraden in Spa wurde in Monza offensichtlich nicht erwiedert.Leclerc fühlt sich Vettel überlegen und bekommt die Bestätigung über seine Pace und jetzt auch noch vom Team.Vettel schwimmen die Felle weg.Die Saison ist für ihn schon jetzt gelaufen.Er kann nur hoffen , dass er in der Saison 2020 ein Auto hingestellt bekommt, dass zu 100% seinem Fahrstil entspricht.Wenn das nicht der Fall sein sollte, wird er seinen Traum mit Ferrari seinen 5. WM -Titel einzufahren endgültig begraben und abdanken.
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Ich gehe davon aus, dass Vettel ohnehin nicht einfach Hamilton Platz gemacht hätte. Er hätte sich auch ohne, dass Leclerc das Rennen anführt, gegen Hamilton gewehrt.

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon Intemperante » 07.09.2019, 20:12

F1Schlaumeier hat geschrieben:Vettel war in jedem Qualiversuch langsamer als Leclerc, Windschatten hin oder her. Jedes andere Ergebnis wäre eine große Überraschung gewesen. Und daran, dass er keine zweite Runde fahren konnte, war nicht Leclerc sondern das dämliche Timing aller Teams inklusive Ferrari schuld. Ich weiß nicht, was Vettel da will. Leclerc war doch vor ihm, um Windschatten zu geben... Vettel hat sich in der Parabolika halt nur ne Sekunde zu viel Zeit gelassen. Ich glaube da spricht wieder ein frustrierter schlechter Verlierer. Er soll einfach froh sein, dass seine Mogelrunde gewertet wurde.


Vettel hätte mit Windschatten in der ersten Runde eindeutig die Pole geholt. Der Rest deines Kommentars ist das typische unreflektierte Vettel Gebashe und kann daher getrost ignoriert werden...

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Re: Vettel verärgert über Leclerc: "Er hätte vorn sein sollen"

Beitragvon NR6-KeepFightingMSC » 07.09.2019, 20:19

turbocharged hat geschrieben:Vettel ist der letzte der sich über das Qualifying beschweren darf. Eigentlich müsst er auf P10 stehen.


Spannende Aussage.
1. Wäre es bei haargenau diesem Ablauf P7 gewesen, falls die Zeit gestrichen worden wäre, da 3 weitere Fahrer keine Zeit gesetzt haben.
2. Bottas hat die Linie bei Rot überquert, damit hätte dessen Runde auch nicht zählen dürfen. Ob in der Parabolica schon Gelb war auf dessen Runde sei mal dahin gestellt.
3. Wenn die Runde aberkannt worden wäre, dann wäre das geschehen, bevor die Rot-Phase zu Ende gewesen wäre. Ergo Ferrari hätte sich nicht auf diesen Kindergarten am Ende eingelassen, sondern Vettel früher rausgeschickt, um auf Nummer sicher zu gehen.
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