Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

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Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von Redaktion » 02.09.2019, 09:34

Weil man von Mercedes unter Druck gesetzt wurde, sah sich Ferrari gezwungen, Sebastian Vettel früher an die Box zu holen - Ursprünglich wollte man länger fahren © LAT Vettel hatte am ganzen Belgien-Wochenende keine Chance gegen Leclerc Es dürfte nur ein kleines Trostpflaster für den viermaligen Weltmeister sein, aber zumindest hat auch Sebastian Vettel seinen Anteil am Ferrari-Sieg in Spa. Der Deutsche konnte Lewis Hamilton nach dessen Boxenstopp einige Runden hinter sich halten und Teamkollege Charles Leclerc an der Spitze so ein bisschen Luft verschaffen. Am Ende waren es womöglich genau diese Runden, die Leclerc den Sieg ermöglicht haben.

"Ich glaube, mit einer Runde mehr wäre es schwierig geworden, Lewis hinter mir zu halten", gesteht der Monegasse, der im Ziel weniger als eine Sekunde Vorsprung auf den Weltmeister hatte. Vettel spielte im Kampf um den Sieg am Sonntag keine Rolle. Er musste als einziger Toppilot zweimal stoppen und hatte im Ziel mehr als 26 Sekunden Rückstand auf Leclerc.

Laut Teamchef Mattia Binotto waren die unterschiedlichen Strategien bei Vettel und Leclerc "nicht beabsichtigt". Dass man Vettel, der zu diesem Zeitpunkt auf Rang zwei hinter seinem Teamkollegen lag, in Runde 15 das erste Mal an die Box holte, sei der Situation im Rennen geschuldet gewesen. "Wir mussten einfach auf das reagieren, was Mercedes zu diesem Zeitpunkt gemacht hat", erklärt Binotto.Binotto erklärt: "Mussten reagieren!""Hätten wir Seb länger draußen lassen können, dann hätten wir das getan. Wir waren bereit, [im ersten Stint] so lange wie möglich zu fahren. Aber als wir gesehen haben, dass sich Mercedes für einen Stopp bereit machte, mussten wir reagieren", so Binotto. Hintergrund: Wäre Hamilton vor Vettel zum Stopp gekommen, wäre er wohl mit einem Undercut am Deutschen vorbeigezogen. Nico Rosberg: Ist Vettel Ferraris neue Nummer 2? Nico Rosberg analysiert den Grand Prix von Belgien, glaubt an einen Durchbruch für Charles Leclerc und lobt die Leistung von Lando Norris Weitere Formel-1-Videos Leclerc hingegen war aufgrund seines Vorsprungs an der Spitze nicht gefährdet. "Weil Charles länger draußen geblieben ist, hat ihn das bei den Reifen [im zweiten Stint] in eine bessere Position gebracht", erklärt Binotto. Bei Vettel hingegen war das Gegenteil der Fall. Schnell wurde klar, dass der Deutsche das Rennen auf seinen Mediums nicht beenden kann und noch einmal zum Service kommen muss.Das führte zwischenzeitlich zu der Situation, dass Vettel das Rennen vor Leclerc, nach dessen Stopp, anführte. Dass Vettel noch einmal an die Box kommen musste, wusste der spätere Sieger da noch nicht. "Als ich hinter Sebastian rauskam, war ich mir zunächst nicht ganz sicher, dass der Abbau auf dem Medium so hoch sein würde, dass ich ihn einholen könnte", verrät er.Teamorder ist "nie eine leichte Entscheidung"Es sei dann aber schnell klar geworden, dass er in dieser Phase des Rennens deutlich schneller als Vettel war. Der Deutsche ließ seinen Teamkollegen daraufhin ohne Gegenwehr überholen. "Es hätte für uns keinen Sinn ergeben, zu kämpfen. Wir hätten sinnlos Zeit verloren, und wir wussten, dass Lewis von hinten kam", erklärt Leclerc. Spätestens da war klar, dass Ferrari am Sonntag komplett auf die Karte Leclerc setzt."Es ist nie eine leichte Entscheidung, weil die Piloten im Auto so schnell wie möglich fahren und so viele Punkte für sich selbst wie möglich holen wollen. Aber heute gab es nicht viele Möglichkeiten", rechtfertigt Binotto die Entscheidung des Teams, Vettel die Anweisung zu geben, Leclerc überholen zu lassen. "Sie waren auf verschiedenen Strategien", erinnert Binotto.

"Und je früher wir die Positionen ohne Zeitverlust getauscht haben, desto besser für das Team - und in dem Fall Charles", erklärt der Teamchef. Vettel akzeptierte diese Entscheidung. "Als wir es zu Beginn der Saison [mit Teamordern] probiert haben, wurde es von außen nicht immer gut aufgenommen", erinnert sich Binotto an die ersten Saisonrennen zurück, als man Leclerc mehrfach für Vettel einbremste.Stallregie: Das Team hat immer Priorität"Aber wir haben von Anfang an gesagt, dass das Team oberste Priorität hat", stellt er klar. So sei es auch in Belgien gewesen. Zudem sei die Anweisung für Vettel nicht komplett überraschend gekommen. "Vor jedem Rennen besprechen wir mit den Fahrern, wie die Situation sein könnte", erklärt er. Daher habe man auch dieses mögliche Szenario bereits am Morgen vor dem Rennen diskutiert.Offen bleibt derweil die Frage, warum Vettel am gesamten Wochenende langsamer als Leclerc war - auch unabhängig von der Strategie. Bereits im Qualifying hatten ihm mehr als sieben Zehntel auf seinen Teamkollegen gefehlt. Auf die Frage, ob es bereits eine Erklärung für den großen Rückstand gebe, antwortet Binotto: "Noch nicht. Zunächst einmal würde ich auch nicht von 'groß' sprechen."

"Aber Sebastian hat an diesem Wochenende ganz sicher mehr unter dem Reifenabbau gelitten. [...] Das ist ganz sicher auch auf das Set-up zurückzuführen. Seb ist normalerweise sehr gut darin, die Reifen zu managen", erinnert der Teamchef, der eine Analyse ankündigt. Aktuell habe er aber "keine Antwort". Schon beim kommenden Rennen in Monza könnten die Karten wieder neu gemischt werden.
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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von Rundumlicht » 02.09.2019, 10:20

Redaktion hat geschrieben:Wir waren bereit, [im ersten Stint] so lange wie möglich zu fahren. Aber als wir gesehen haben, dass sich Mercedes für einen Stopp bereit machte, mussten wir reagieren", so Binotto.
Und wieder hat Mercedes mit einem Fake-Boxenstopp die Ferraristi reingelegt.

Ich bin gespannt, ob das irgendwann mal zu Konsequenzen führt, denn das Betreten der Boxengasse ist (meines Wissens) nur zur Durchführung eines Boxenstopps erlaubt, nicht um dem Gegner etwas vorzuspielen und ihn reinzulegen.
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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von Spocki » 02.09.2019, 10:25

Rundumlicht hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:Wir waren bereit, [im ersten Stint] so lange wie möglich zu fahren. Aber als wir gesehen haben, dass sich Mercedes für einen Stopp bereit machte, mussten wir reagieren", so Binotto.
Und wieder hat Mercedes mit einem Fake-Boxenstopp die Ferraristi reingelegt.

Ich bin gespannt, ob das irgendwann mal zu Konsequenzen führt, denn das Betreten der Boxengasse ist (meines Wissens) nur zur Durchführung eines Boxenstopps erlaubt, nicht um dem Gegner etwas vorzuspielen und ihn reinzulegen.
Das ist Regelwidirig, korrekt.

Nur hat die FIA keinerlei Mittel, um zu beweisen, dass sich die Mercedes Crew einfach umentschieden hat, einen Stopp zu machen. Die können halt immer sagen "Hatten wir vor" und so ist es wieder legitim.
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killingjoke
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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von killingjoke » 02.09.2019, 10:36

Ich frag mich wieso man nicht auf die Hard gewechselt hat. Wohl ein Stopp gespart aber wohl auch keine Chance gehabt die Mercedes hinter sich zu halten und wohl auch keine Schnellste Runde.

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von Rundumlicht » 02.09.2019, 10:40

Spocki hat geschrieben:
Rundumlicht hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:Wir waren bereit, [im ersten Stint] so lange wie möglich zu fahren. Aber als wir gesehen haben, dass sich Mercedes für einen Stopp bereit machte, mussten wir reagieren", so Binotto.
Und wieder hat Mercedes mit einem Fake-Boxenstopp die Ferraristi reingelegt.

Ich bin gespannt, ob das irgendwann mal zu Konsequenzen führt, denn das Betreten der Boxengasse ist (meines Wissens) nur zur Durchführung eines Boxenstopps erlaubt, nicht um dem Gegner etwas vorzuspielen und ihn reinzulegen.
Das ist Regelwidirig, korrekt.

Nur hat die FIA keinerlei Mittel, um zu beweisen, dass sich die Mercedes Crew einfach umentschieden hat, einen Stopp zu machen. Die können halt immer sagen "Hatten wir vor" und so ist es wieder legitim.
Es gäbe einen sehr eindeutigen Weg, das im Reglement festzuschreiben:

"Wenn sich eine Boxencrew in der Boxengasse aufstellt, dann muss der Fahrer spätestens in der folgenden Runde reinkommen, widrigenfalls erfolgt eine Durchfahrtsstrafe ohne Boxenbesuch." "Der Boxenstopp muss auch per Boxentafel angezeigt werden" (um Ausreden wie unterbrochene Funkverbindung / Missverständnisse zu vermeiden).

Aber das wäre wohl zu einfach?
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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von Chris1909 » 02.09.2019, 10:41

Rundumlicht hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:Wir waren bereit, [im ersten Stint] so lange wie möglich zu fahren. Aber als wir gesehen haben, dass sich Mercedes für einen Stopp bereit machte, mussten wir reagieren", so Binotto.
Und wieder hat Mercedes mit einem Fake-Boxenstopp die Ferraristi reingelegt.
Das Gegenteil von dem zu machen, was der Fahrer vor dir zu macht, ist seit ich die F1 verfolge schon Praxis.
Wer weiß, wäre Vettel nicht reingefahren, hätte Hamilton womöglich den Undercut probiert. Oder Bottas.

Ich denke es war auch mehr Bluff und man hätte sowieso keinen reingeholt, bin mir aber auch nicht ganz sicher.
Jedenfalls super gemacht von Mercedes! Den Gummiparagraph im Regelwerk könnte man einmal klarstellen, damit auch nicht an der Legalität solcher Aktionen gezweifelt wird. Zum Glück nicht sage ich dazu, weil es einfach ein taktisches Element ist. Und ja auch von allen Teams mal so gemacht wird.... auch Ferrari blufft gerne, nur fällt da nie jemand drauf rein kommt mir vor. :mrgreen:

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von mcdaniels » 02.09.2019, 10:42

Die FIA könnte ja mal sagen: Wenn die Boxengasse betreten wird dann IST EIN STOPP DURCHZUFÜHREN?

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von _Vendetta_ » 02.09.2019, 10:42

Ich finde diese Fake-Boxenstopps auch eher widerlich, auch wenn das Reglement dies wohl zulässt. Einige Teams versuchen halt alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Diese Fake-Boxenstopps, die u.U. rennentscheidend sein können, könnte man natürlich dadurch unterbinden, dass der betreffende Fahrer dann in der nächsten Runde eine Durchfahrtsstrafe erhält, in der er den "verpassten" Boxenstop natürlich nachholen darf. So könnten die entsprechenden Teams zumindest nur eine zusätzliche Runde rausschinden. Ist aber wohl nicht gewollt dies zu unterbinden, sonst hätte man da sicher schon was unternommen.

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von Chris1909 » 02.09.2019, 10:47

mcdaniels hat geschrieben:Die FIA könnte ja mal sagen: Wenn die Boxengasse betreten wird dann IST EIN STOPP DURCHZUFÜHREN?
Wird sie zum Glück auch nie machen, gibt auch absolut keinen Grund dafür.

Es sind übrigens auch schon Fahrer trotz Aufforderung durchgefahren und haben sich auf ihren Instinkt verlassen.... manchmal kommen auch Fahrer rein, ohne es vorher anzukündigen, siehe Hamilton in Hockenheim :mrgreen: :lol: :wink2:

Mit deiner Regel würden für einen Bluff übrigens dann erst wieder die Nummer #2 zum Handkuss kommen.

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von Daresco » 02.09.2019, 10:52

Respekt an Vettel, dass er das ohne Murren durchgezogen hat und letztendlich damit wahrscheinlich ja wirklich Leclercs Sieg mitermöglicht hat.

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von vettel-fan2011 » 02.09.2019, 11:03

Rundumlicht hat geschrieben:
Spocki hat geschrieben:
Rundumlicht hat geschrieben: Und wieder hat Mercedes mit einem Fake-Boxenstopp die Ferraristi reingelegt.

Ich bin gespannt, ob das irgendwann mal zu Konsequenzen führt, denn das Betreten der Boxengasse ist (meines Wissens) nur zur Durchführung eines Boxenstopps erlaubt, nicht um dem Gegner etwas vorzuspielen und ihn reinzulegen.
Das ist Regelwidirig, korrekt.

Nur hat die FIA keinerlei Mittel, um zu beweisen, dass sich die Mercedes Crew einfach umentschieden hat, einen Stopp zu machen. Die können halt immer sagen "Hatten wir vor" und so ist es wieder legitim.
Es gäbe einen sehr eindeutigen Weg, das im Reglement festzuschreiben:

"Wenn sich eine Boxencrew in der Boxengasse aufstellt, dann muss der Fahrer spätestens in der folgenden Runde reinkommen, widrigenfalls erfolgt eine Durchfahrtsstrafe ohne Boxenbesuch." "Der Boxenstopp muss auch per Boxentafel angezeigt werden" (um Ausreden wie unterbrochene Funkverbindung / Missverständnisse zu vermeiden).

Aber das wäre wohl zu einfach?
Beste Idee seit langem! :thumbs_up: :thumbs_up:

Mercedes macht das schon seit Jahren. Gut, Ferrari muss ja nicht immer drauf reinfallen, aber trotzdem.. :bow:
Nicht alles ist 100% ernst gemeint. Die Frage ist nur was! :ninja:

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von Garten » 02.09.2019, 11:07

Wie halt nun strengere Regeln für noch mehr Vorhersehbarkeit und Langeweile von denen gefordert werden, die sich sonst immer über die ganzen Regeln und die Vorhersehbarkeit bzw. Langeweile beschweren...

...wir brauchen echt nicht noch mehr Regeln und taktische Variabilität und Spielraum ist wichtig. Ferrari hatte gestern ein Reifenproblem und Vettel war generell nicht sehr schnell unterwegs, das ist doch der springende Punkt.

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von EvNix » 02.09.2019, 11:18

Garten hat geschrieben:Wie halt nun strengere Regeln für noch mehr Vorhersehbarkeit und Langeweile von denen gefordert werden, die sich sonst immer über die ganzen Regeln und die Vorhersehbarkeit bzw. Langeweile beschweren...

...wir brauchen echt nicht noch mehr Regeln und taktische Variabilität und Spielraum ist wichtig. Ferrari hatte gestern ein Reifenproblem und Vettel war generell nicht sehr schnell unterwegs, das ist doch der springende Punkt.
Das Verbot ist gut so da die Boxengasse ein gefährlicher Ort ist und deswegen sollte die Regel auch durchgesetzt werden.

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von S3Turbo » 02.09.2019, 11:21

Die F1 muss immer sicherer werden und dann lässt man durchgehen das die Mercedes Boxencrew bei jedem Rennen Fake Stops macht und die Leute unnötig in der Boxengasse rum laufen...
Vestehe nicht warum man das nicht verbietet. Eine Regel inkl. Bestrafung dafür aufzustellen wäre das einfachste von der Welt..

Sobald die Heizdecken abgesteckt werden, ist es ein Boxenstopp. Kommt der Fahrer nicht rein, gibts ne Durchfahrtsstrafe. FERTIG

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Re: Edelhelfer Vettel: Unterschiedliche Ferrari-Strategien "nicht beabsichtigt"

Beitrag von charles2 » 02.09.2019, 11:28

Lasst doch das taktische Spielchen mit den Fake-Stopps, wo ist das Problem? Es bringt Würze rein und belastet die Strategen umso mehr.

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