Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

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Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von Redaktion » 03.07.2019, 15:23

Volksfest beim Grand Prix von Österreich: Wie Max Verstappen den verpatzten Start wegsteckte und mit einer grandiosen Leistung den Spielberg zum Beben brachte © LAT Das Duell Verstappen vs. Leclerc brachte den Spielberg zum Beben Max Verstappens Sieg beim Grand Prix von Österreich am vergangenen Wochenende war wahrscheinlich eine der elektrisierendsten Aufholjagden der jüngeren Formel-1-Geschichte. Dabei hatte es zunächst gar nicht so ausgesehen, als könne der Red-Bull-Star seinen Triumph aus dem Jahr 2018 wiederholen.

Nach dem unerwartet starken Qualifying und dem zweiten Startplatz (dank der Rückversetzung von Lewis Hamilton von P2 auf P4) witterten die mehr als 20.000 niederländischen Verstappen-Fans in Spielberg eine Chance. Aber nach dem Start war von der unglaublichen Atmosphäre, die gegen Rennende herrschte, noch nichts zu spüren.

Denn der Held der "Oranjes" rutschte am Start vom zweiten auf den achten Platz zurück, weil seine Drehzahl in den Keller fiel und sich so das Anti-Stall-Programm aktivierte, das ein Absterben des Motors verhindert. "Da bist du erstmal nur noch Passagier", erklärt Teamchef Christian Horner und stellt klar: "Max hat nichts falsch gemacht."

Verstappen selbst analysiert diesen selbstkritischer als sein Chef: "Ich schätze, ich habe die Kupplung ein bisschen zu aggressiv eingestellt. Ich war enttäuscht. Aber ich habe weiter alles gegeben. Ich musste ruhig bleiben. Das ist mir gelungen. Erst nach dem Stopp wurde mein Auto richtig lebendig. Davor habe ich mich ein paar Mal verbremst und ich war durch Vibrationen eingeschränkt."Gasly, Norris, Räikkönen nur KanonenfutterVerstappen machte mit Pierre Gasly kurzen Prozess, schnappte sich in der achten Runde Lando Norris und in der neunten Kimi Räikkönen. Zu dem Zeitpunkt lag er an fünfter Stelle, 3,6 Sekunden hinter Sebastian Vettel und 14,4 hinter Spitzenreiter Charles Leclerc. "Wir dachten, dass er Vierter werden kann, bestenfalls Dritter", erinnert sich Horner.

Von der furiosen Pace, die Verstappen im letzten Renndrittel gehen konnte, war da noch wenig zu spüren. Als Leclerc in Runde 22 an die Box kam, war sein Rückstand auf Vettel auf fünf Sekunden angewachsen. Wohl eine Konsequenz der aggressiven Startphase: "Er hat in der ersten Runde das Rad stehen lassen. Die Folge waren starke Vibrationen", sagt Horner."Lewis hatte einen beschädigten Frontflügel. Die hatten also einen ziemlich langsamen Boxenstopp, während wir so lange draußen blieben, wie wir konnten, trotz der Vibrationen. Seine Rundenzeiten waren in der Phase wirklich konkurrenzfähig, auch im Vergleich zu Bottas und Vettel, die bereits gestoppt hatten."

Neun Runden nach Leclerc, in Runde 31, wechselte Verstappen vom Medium auf den Hard. Horner lobt die Arbeit der Boxencrew: "Meine Stoppuhr hat 1,8 Sekunden angezeigt. Das ist die beste Standzeit, an die ich mich erinnern kann. Danach hat er die Reifen behutsam angefahren, und seine waren ja acht bis zehn Runden frischer. Und dann packte er den Hammer aus!"Hamilton beim Boxenstopp überholtVerstappen kam nach seinem einzigen Boxenstopp 4,6 Sekunden vor Hamilton auf die Strecke. Jetzt begannen seine Festspiele. Horner lässt die verrückten 40 Runden von Spielberg Revue passieren: "Er holte zu Sebastian auf, obwohl die Ferraris auf den Geraden deutlich schneller waren. Aber wir waren viel schneller durch Kurve 1. Diesen Schwung konnte er nutzen."

In Runde 47 war Verstappen erstmals in Vettels DRS-Sekunde. In Runde 50 war er am Deutschen vorbei. "Er begann dann auf Bottas aufzuholen", sagt Horner, "und er fuhr die schnellste Runde im Rennen. Er schien alles unter Kontrolle zu haben und ging dann relativ locker an Bottas vorbei." Das war in Runde 56.Eine Schlüsselszene im Rennen: "Als ich Zweiter war, habe ich angefangen daran zu glauben, dass ich noch gewinnen kann", sagt Verstappen. "Davor war es schwierig. Ich wusste zwar, dass ich aufhole, aber ich konnte nicht abschätzen, ob es reichen würde. Das hing ja auch davon ab, wie schnell ich an Valtteri vorbeikomme und wie viel Reifen mich das kostet."

Verstappen war nun Zweiter, noch 16 Runden zu fahren. Er hatte 5,6 Sekunden Rückstand auf Leader Leclerc und die um neun Runden frischeren Reifen. Das bringt laut Pirelli-Simulation 0,27 Sekunden pro Runde. Der Red-Bull-Star musste aber 0,4 Sekunden pro Runde aufholen, um im Finish noch genug Zeit für eine Attacke zu haben.

"Als er Bottas so schnell überholt hat, dachte ich: Game on! Wir wurden langsam aufgeregt", lacht Horner - und lobt "wie Max mit seinen Ingenieuren zusammenarbeitet. Das Auto war phänomenal, und er hat es genutzt. Wir haben ihm durchgegeben, wo er schneller ist und wo langsamer, und er hat es auf den Punkt umgesetzt. So ein reifes und intelligentes Rennen zu fahren, ist unglaublich."Spielberg: Ein Meer in OrangeAls Verstappen Jagd auf Leclerc machte, war Spielberg völlig aus dem Häuschen. Der Aufschrei auf den "Oranje"-Tribünen war nach jedem erfolgreichen Manöver so laut, dass man ihn sogar in der TV-Übertragung hören konnte - Szenen, wie man sie sonst nur aus Brasilien kennt, wo Ayrton Senna seine Landsleute oft in Ekstase versetzt hat.

"Ich war mit dem Fahren zu beschäftigt", grinst Verstappen, "aber ich konnte schon sehen, dass sie herumspringen und mich anfeuern. Ich habe manchmal einen Blick neben die Strecke geworfen. Das Meer an Orange kannst du ja nicht übersehen. Aber so richtig realisiert habe ich das erst in der Auslaufrunde. Einfach überwältigend!" © LAT Vater Jos Verstappen fieberte an der Box mit seinem Sohn Max mit Zuvor musste aber noch Leclerc geknackt werden. In der 68. Runde war Verstappen schon vorbei, ließ seinem alten Go-Kart-Gegner aber auf der Außenbahn genug Platz für einen Konter. Eine Runde später war das Thema durch. Das Manöver wurde bereits genug analysiert, etwa in der aktuellen Ausgabe des Formel-1-Podcasts Starting Grid.

"Beim zweiten Mal", schildert Teamchef Horner, "kam Max von weiter hinten. Er hat ihn einfach ausgebremst. Man sieht in der Wiederholung, dass er am Scheitelpunkt vorne war, und damit gehörte ihm die Kurve. An dem Punkt muss der andere zurückstecken, sonst kracht's. Und so haben das zum Glück auch die Kommissare gesehen."

"So ungefähr zehn Runden vor Schluss", philosophiert Horner, "haben wir angefangen, an den Sieg zu glauben. Er robbte sich schnell ran und war viel schneller als Charles. Beim ersten Mal hatte Charles aus Kurve 3 heraus noch die bessere Traktion. Aber das Manöver in der nächsten Runde hat gesessen. Ein perfekter Sieg."Finish: Kampf um fünf Sekunden VorsprungDoch noch war die Sache nicht ausgestanden. Verstappen hatte am Ende der 69. Runde 1,1 Sekunden Vorsprung auf Leclerc, am Ende der 70. schon 1,6. Zu wenig, falls ihm die Kommissare wieder eine Fünf-Sekunden-Zeitstrafe aufbrummen sollten. Und nach den jüngsten FIA-Entscheidungen schien eine Strafe nicht ausgeschlossen.Seitens Red Bull kam keine explizite Instruktion, in den letzten zweieinhalb Runden fünf Sekunden Puffer herauszufahren. "Aber er hatte es im Kopf", sagt Horner. "Er wollte ihn aus dem DRS abschütteln, weil der Ferrari auf den Geraden so schnell war." Bis zur Zieldurchfahrt wurden es nicht fünf, aber doch 2,7 Sekunden.

Erst drei Stunden später stand das Rennergebnis fest. Ferrari kündigte unmittelbar an, dagegen keinen Protest einzulegen. Selbst Teamchef Mattia Binotto lobte die "fantastische" Fahrt Verstappens - der, das muss man auch dazusagen, im letzten Rennabschnitt seinen Honda-Motor voll auf Anschlag gedreht hatte. Red Bull kämpft 2019 ohnehin nicht um die WM.

"Wir haben das ganze Wochenende super gearbeitet", freut sich Verstappen. "Die Upgrades, die wir gebracht haben, funktionieren richtig gut. Dankeschön dafür an Red Bull und die Jungs, aber auch an Honda. Die letzten Jahre waren nicht leicht für sie, aber der heutige Tag ist einfach unglaublich. Ich freue mich sehr für sie."

Für Honda ist Spielberg 2019 ein Meilenstein in der Formel-1-Geschichte des Unternehmens. Zum ersten Mal seit 2006 feiern die Japaner wieder einen Grand-Prix-Sieg. Das kam so unerwartet, dass Technikchef Toyoharu Tanabe zu spät zur Siegerehrung kam und die Hymnen verpasste. Als er dann aber endlich auf dem Podium stand, flossen sogar Tränen ...
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Zen-2019
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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von Zen-2019 » 03.07.2019, 15:33

Warum sollte die Kurve, wenn beide auf gleicher Höhe sind und genug Platz zum Einlenken in die Kurve haben, nicht beiden gehören?

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von Alonso und Kimi Fan » 03.07.2019, 16:22

Eines muss ich schon mal zugeben und sagen im schutz der fia. Wie jeder weiß hab ich ja permament kritisiert wie dumm sie entscheiden manchmal. Aber die teams helfen halt überhaupt nicht der fia beizustehen richtige entscheidungen zu machen. Ist es x fahrer bei x team und hat schuld, wird x team für x fahrer immer sagen neee das war voll richtig, aber kaum macht es dann "Y" fahrer bei dem "X" fahrer 2wochen später. Kommt "X" team wieder an und sagt wie scheiße falsch das war.
Im endeffekt will ich sagen, die teams wissen oft das ihre fahrer müll bauen, sagen aber absichtlich vor der kamera das alles rchtig war racing etc. Ist hier bei redbull genau jetzt der fall.

Ich würde aber auch behaupten bei ferrari mercedes mclaren wäre das genauso der fall obwohl man weiß dass der fahrer bockmist gebaut hat, lügt man in die kamera rein um ihn am ende wieder doch als den held darzustellen lassen

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von jacobi22 » 03.07.2019, 16:34

Zen-2019 hat geschrieben:Warum sollte die Kurve, wenn beide auf gleicher Höhe sind und genug Platz zum Einlenken in die Kurve haben, nicht beiden gehören?
Lt Horner waren sie eben nicht auf gleicher Höhe, sondern VER vorn. Ob jetzt 1 cm oder nur 0,1 cm spielt ja keine Rolle. Ich hab es anders gesehen, auch das spielt keine Rolle. Natürlich könnte man argumentieren, das VER bewußt später gebremst hatte, weil es ja keine Folgen für ihn haben würde, wenn er LEC in die Karre fährt, weil er eben durch das spätere Bremsen eher am zitierten Kurvenscheitelpunkt ist, aber auch das ist jetzt Wurscht.

Solch Racing wollen wir ja sehen und man muß zugeben, diese Aktion war auch der Defibrilator für die in der letzten Woche noch totgesagte Formel 1, ich bin mir aber recht sicher, das wir eine Kopie des Manövers mit anderen Beteiligten zeitnah sehen werden und dann gibt es wieder eine Strafe
Uwe

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von cih » 03.07.2019, 18:14

und wieder ein Artikel mit gleichem Inhalt wie die letzten Tage.... es geht weiter, und weiter und weiter
Wissen braucht keine 2500 Beiträge

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von papi » 03.07.2019, 19:08

Naja. Wenn jemand anders auf der Ideallinie ist, beide gleichauf sind und der Überholende so rein sticht, das er den anderen auf der Ideallinie von der Strecke drängt weil er nach außen getragen wird, dann ist es schon sehr optimistisch zu behaupten, das die Kurve ihm gehört hätte. :eh:

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von Alonso und Kimi Fan » 03.07.2019, 19:17

Wisst ihr übrigens was lustig ist? Es gibt keine onboard aufname von charles egal wie oft ich suche ich finde keine. Auch der offzielle f1 channel zeigt nur Charles "heck" Auwaia da haben ein paar angst dass sie doch net recht hatten hm? :DD

Naja also wenn man genau max onbaord anschaut und beobachtet wo charles reifen sind etc dann bin ich auch net verwundert das man seine onboard nicht öffentlich macht, weil naja XD dann würde es ganz anders aussehen und die f1 würde nicht mehr gut darstehen würd ich mal behaupten. Schwach ist es allemal von der Fia

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von F1Schlaumeier » 03.07.2019, 19:31

"Es war meine Kurve". Ich hasse diesen Ausdruck. Noch nie in der Motorsportgeschichte hat irgendeinem Fahrer irgendeine Kurve gehört. In einem Zweikampf hat auch kein Fahrer "mehr" Recht auf Platz als der andere nur weil er sich auf der Ideallinie befindet oder ähnliches.

Immer wenn jemand diesen Spruch als Argumentation nutzt, kann ich nur verzweifelt den Kopf schütteln. Da gehen bei alle Bullsh!t-Alarmglocken an.

Die Kurve gehört dem Streckenbetreiber. Und jeder Fahrer hat ein gleiches Recht auf Platz. Natürlich kann man bei einer Last-Minute-Divebomb oder wenn man nur mit dem Frontflügel nebendran ist nicht erwarten, dass einem Platz gegeben wird. Aber nur weil der Vordermann nicht damit rechnet und keine Chance hat zu reagieren.

Man sollte doch meinen: Kein Pilot hat Interesse an einer Kollision. Das liegt doch wirklich in der DNA des Motorsports, oder nicht? Heißt: Keine Divebombs, weil es fast sicher eine Kollision provoziert. Heißt aber auch: Platz lassen, wenn neben dir einer ist. Alles andere provoziert ebenfalls eine Kollision.

Seit wann gehört es zum Motorsport, dass ein Fahrer dem anderen das Recht auf Platz in einer Kurve abspricht, weil er sich 5cm vor seinem Gegner oder auf der Ideallinie befindet!? Seit wann ist es ok, seinen Gegner von der Strecke zu rammen, weil man sich selbst das alleinige "Recht auf die Kurve" zuschreibt!?

Das hat nichts mir Rennsport zu tun. Das ist bescheuert. Einfach nur traurig, in welche Richtung sich die F1 diesbezüglich aktuell bewegt.

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von Boris » 03.07.2019, 20:28

Komm Jungs, bisschen mehr Drama :popcorn:

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 04.07.2019, 08:55

Alonso und Kimi Fan hat geschrieben:Wisst ihr übrigens was lustig ist? Es gibt keine onboard aufname von charles egal wie oft ich suche ich finde keine. Auch der offzielle f1 channel zeigt nur Charles "heck" Auwaia da haben ein paar angst dass sie doch net recht hatten hm? :DD

Naja also wenn man genau max onbaord anschaut und beobachtet wo charles reifen sind etc dann bin ich auch net verwundert das man seine onboard nicht öffentlich macht, weil naja XD dann würde es ganz anders aussehen und die f1 würde nicht mehr gut darstehen würd ich mal behaupten. Schwach ist es allemal von der Fia
Genau das dachte ich mir auch.
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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von NiH111 » 04.07.2019, 14:28

ein ziemlich inhaltsholser Artikel, der nichts Neues bringt. Man will wohl unbedingt, dass alle glauben, dass Verstappens Aktion i.O. und er jeine Bestrafung verdient hätte.

Und dennoch bleibe ich dabei, dass er Leclerc absichtlich von der Strecke gedrängt hat, dass er gegen die Regeln verstoßen hat und zwar schlimmer als Vettel in Kanada und daher auch hätte beatraft werden müssen. Vielleicht sollten die Journailisten mal bissel kritischer mit der FIA umgehen und mal paar Fragen stellen, wie ein Mänöver mit Abdrängen sonst aussieht, wenn nicht so wie in Österreich?! Aber nein, hier wird nur immer bei Vettel die Keule rausgeholt und draufgedroschen!

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von scott 90 » 04.07.2019, 22:27

Die Kurve gehört einem nur, wenn sie den eigenen Namen trägt XP In Erinnerung an gr82cu, das hat man schon vor Jahren diskutiert. Stimmt schon damit gewinnt man keinen Punkt.

Palmer hat auf dem F1 Youtube Kanal auch mehr als gerudert, als er die Stewards Entscheidung verteidigen wollte. Aber generell schon klargstellt hat, dass es nicht die feine Art ist jemanden von der Strecke zu drängen. Ziemlich egal ob er jetzt quasi schon vorne ist. Für den Zuschauer wars auch nicht toll, weil es zeimlich verhindert hat, dass wir den Zweikampf noch etwas länger beobachten durften.

Aber gut, manch "Orangener" wirds anders sehen. Im Endeffekt gewinnt Verstappen keine Fair Play Medaille mehr, aber das muss er auch nicht. Ein gewisses Maß an Dingen gehört auch dazu, Palmer meinte die Beweise würden hier nicht ausreichen um Verstappen zu bestrafen. Ich würde es anders begründen aber dasselbe meinen. Sprich der Einfluss wäre mir zu gering um tätig zu werden. Zumal die FIA auch in der Vergangenheit schon einige Dinge durchgingen ließ, die stilistisch fragwürdig waren. Da käme in der Hinsicht eine solche Entscheidung zum falschen Zeitpunkt. Aber das kann man auch anders sehen, wie man ja gemerkt hat.
Bild
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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von Boris » 05.07.2019, 00:06

scott 90 hat geschrieben:Die Kurve gehört einem nur, wenn sie den eigenen Namen trägt XP
knips
Also dann bin ich für die Max-Kurve als neue Name. Passt irgendwie :rofl:

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von rik_groove » 05.07.2019, 10:02

F1Schlaumeier hat geschrieben:"Es war meine Kurve". Ich hasse diesen Ausdruck. Noch nie in der Motorsportgeschichte hat irgendeinem Fahrer irgendeine Kurve gehört. In einem Zweikampf hat auch kein Fahrer "mehr" Recht auf Platz als der andere nur weil er sich auf der Ideallinie befindet oder ähnliches.

Immer wenn jemand diesen Spruch als Argumentation nutzt, kann ich nur verzweifelt den Kopf schütteln. Da gehen bei alle Bullsh!t-Alarmglocken an.

Die Kurve gehört dem Streckenbetreiber. Und jeder Fahrer hat ein gleiches Recht auf Platz. Natürlich kann man bei einer Last-Minute-Divebomb oder wenn man nur mit dem Frontflügel nebendran ist nicht erwarten, dass einem Platz gegeben wird. Aber nur weil der Vordermann nicht damit rechnet und keine Chance hat zu reagieren.

Man sollte doch meinen: Kein Pilot hat Interesse an einer Kollision. Das liegt doch wirklich in der DNA des Motorsports, oder nicht? Heißt: Keine Divebombs, weil es fast sicher eine Kollision provoziert. Heißt aber auch: Platz lassen, wenn neben dir einer ist. Alles andere provoziert ebenfalls eine Kollision.

Seit wann gehört es zum Motorsport, dass ein Fahrer dem anderen das Recht auf Platz in einer Kurve abspricht, weil er sich 5cm vor seinem Gegner oder auf der Ideallinie befindet!? Seit wann ist es ok, seinen Gegner von der Strecke zu rammen, weil man sich selbst das alleinige "Recht auf die Kurve" zuschreibt!?

Das hat nichts mir Rennsport zu tun. Das ist bescheuert. Einfach nur traurig, in welche Richtung sich die F1 diesbezüglich aktuell bewegt.

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Re: Verstappens furiose Siegesfahrt: "Die Kurve gehörte ihm"

Beitrag von msf » 05.07.2019, 10:48

rik_groove hat geschrieben:
F1Schlaumeier hat geschrieben:"Es war meine Kurve". Ich hasse diesen Ausdruck. Noch nie in der Motorsportgeschichte hat irgendeinem Fahrer irgendeine Kurve gehört. In einem Zweikampf hat auch kein Fahrer "mehr" Recht auf Platz als der andere nur weil er sich auf der Ideallinie befindet oder ähnliches.

Immer wenn jemand diesen Spruch als Argumentation nutzt, kann ich nur verzweifelt den Kopf schütteln. Da gehen bei alle Bullsh!t-Alarmglocken an.

Die Kurve gehört dem Streckenbetreiber. Und jeder Fahrer hat ein gleiches Recht auf Platz. Natürlich kann man bei einer Last-Minute-Divebomb oder wenn man nur mit dem Frontflügel nebendran ist nicht erwarten, dass einem Platz gegeben wird. Aber nur weil der Vordermann nicht damit rechnet und keine Chance hat zu reagieren.

Man sollte doch meinen: Kein Pilot hat Interesse an einer Kollision. Das liegt doch wirklich in der DNA des Motorsports, oder nicht? Heißt: Keine Divebombs, weil es fast sicher eine Kollision provoziert. Heißt aber auch: Platz lassen, wenn neben dir einer ist. Alles andere provoziert ebenfalls eine Kollision.

Seit wann gehört es zum Motorsport, dass ein Fahrer dem anderen das Recht auf Platz in einer Kurve abspricht, weil er sich 5cm vor seinem Gegner oder auf der Ideallinie befindet!? Seit wann ist es ok, seinen Gegner von der Strecke zu rammen, weil man sich selbst das alleinige "Recht auf die Kurve" zuschreibt!?

Das hat nichts mir Rennsport zu tun. Das ist bescheuert. Einfach nur traurig, in welche Richtung sich die F1 diesbezüglich aktuell bewegt.

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irgendwie entwickelt sich das ganze von einem spektakulären sportlichen Wettkampf über BIG BUSYNESS zu Carrerabahn für ganz besonders reiche Jungs!

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