Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Simtek » 14.06.2019, 10:32

ElementalRP1 hat geschrieben:Die Frage ist doch: Was wäre passiert, wenn es die Fünf-Sekunden-.Strafe nicht gegeben hätte? Vettel wäre dem Druck von Hamilton an anderer Stelle erlegen, z.B. in der Wall-Of-Champions..., und er wäre gecrasht - oder Hamilton hätte ihn überholt - immerhin waren ja noch mehr als zwanzig Runden zu absolvieren. Insofern hat die Fünf-Sekunden-Strafe Vettel vor weiteren Dummheiten bewahrt.
Die Rennleitung hat Vettel für einen eigenen Fehler sogar noch belohnt und am Ende Lewis bestraft?!? :shock: Ohh, mein Gott ... dann sollte es nachträglich natürlich eine +10 in Le Castellet für Seb. geben. :shock:
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Skynet » 14.06.2019, 10:49

Neppi hat geschrieben:
Calvin hat geschrieben:
afa1515 hat geschrieben: Als er auf die Strecke zurückkam, hätte er auch runterbremsen können um weiter links zu bleiben.
Als er auf die Strecke zurück kam, kämpfte er immer noch mit dem ausbrechendem Heck. Wäre er da auf die Bremse hätte er sich gedreht und es hätte auf jeden Fall gekracht.
Das ist blödsinn. Sein Auto ist wenn nur instabil weil er zu früh aufs Gas geht nachdem er vom Gras runter war. Er wusste ganz genau wie eng das werden wird und ist das Risiko eingegangen. Das Auto aber übersteuerte, was man sehr schön am zweiten Snap sehen kann. Wäre er nicht so früh aufs Gas gegangen wäre das Auto gar nicht so instabil gewesen. Ich finde das hört und sieht man sehr schön in der Replay. Bremsen hätte er nicht müssen, einfach nur nicht am Limit Gas geben. Es gab schon VIELE die da übers Gras geräubert sind und KEINER ist in die andere Mauer gekracht da die nicht direkt aufs gas gestiegen sind. Das ist nämlich der Unterschied.

Aber das prädige ich schon seit dem Tag, und es gehen kaum Leute darauf ein. Stattdessen wird immer hämisch das Bremsen auf dem Rasen hervorgebracht was hier KEIN Mensch vorgeschlagen hat. Bremsen aufn Gras geht nicht, ich denke da sind wir uns alle einig. :mrgreen:

https://www.youtube.com/watch?v=dqffwzjWhkA

Es ist also durch aus möglich dort in die Wand zu rauschen wenn man das Auto verliert auch wenn es da nicht über den Rasen ging war es ein Fahrfehler welcher zum Crash führte.

Schumacher musste 2006 auch über den Rasen ausweichen und er fährt fast ähnlich so zurück auf die Strecke.
https://www.youtube.com/watch?v=c9LQfykobhk

Klar geht Vettel aufs Gas er fährt ja immer noch ein Rennen aber man muss auch die verdreckten Reifen bedenken und das er noch ein Stück vor Lewis war. Wären beide nebeneinander durch die Kurve würde ich ja verstehen das man ausrollen lassen soll aber so? Und welches Fahrmanöver das richtige ist damit ein 20019 F1 Auto nicht ausbricht weiß ich nicht evtl. hat er das Gas ja gelupft damit ihm das Heck nicht wegfliegt :shrug:

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Warlord » 14.06.2019, 11:35

mamoe hat geschrieben:
Warlord hat geschrieben:Ich habe mir die Szene auf youtube mehrfach angeschaut. In normaler Geschwindigkeit, sowie in Zeitlupe.
Wäre Vettel direkt nach dem Rasen auf die Bremse getreten, damit er nicht zu weit nach rechts rausgetragen wird, hätte er sich mit hoher Wahrscheinlichkeit gedreht, weil einfach noch Rasen auf den Reifen war. Und dann hätte es mit Sicherheit gescheppert.
Zudem hatte er erst die Möglichkeit in den Spiegel zu schauen, nachdem er den Boliden gerade gezogen hatte bzw. korrigiert hatte.
Natürlich hatte er im Hinterkopf das Hamilton ziemlich dicht hinter ihm sein musste, er wusste aber nicht genau wo Hamilton sich befindet.
Ich weiß also absolut nicht, wie er sicherer hätte zurück kehren können.
:thumbs_up: sehe ich genauso
:thumbs_up:

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Forza_Ferrari_93 » 14.06.2019, 11:47

DeLaGeezy hat geschrieben:
Forza_Ferrari_93 hat geschrieben:"Er fühlte sich von vielen Kommentaren, auch von Ex-Rennfahrerkollegen wie Nigel Mansell oder Mario Andretti, nach dem Rennen verletzt."

Jetzt darf nicht mal mehr Kritik geübt werden? Wie wäre es die eigene Entscheidung zu hinterfragen? Wenn sich gefühlt 95% gegen eine Strafe aussprechen sollte das einem eigentlich zu denken geben.
Nein das sollte ihn nicht großartig beschäftigen. Er gehört zur Jury und hat das zu tun was ER für richtig hält. Anscheinend hielt man ihn für kompetent genug um diesen Job zu tun.

Von den gefühlten 95% die sich gegen eine Strafe ausgesprochen haben sind 80% Ferrari und Vettel Fans. Soll die Jury sich nun nach der größten Fangruppe richten?

Und natürlich darf sich auch ein Rennkommissar von Kommentaren verletzt fühlen. Oder sind Emotionen nur bei Vettel erlaubt?

Wie schon mehrfach geschrieben, eine Verwarnung hätte aus meiner Sicht gereicht.
Ja ne ist klar. Nigel Mansell, Jenson Button, Mika Häkkinen, Ricciardo. Das sind alles unbelehrbare Ferrari Fans. Vor allem Villeneuve schläft noch mit seiner Schumacher-Ferrari Bettwäsche :nod:

Du als Fan von Mercedes hast einfach ein Problem damit, dass der Sieg in Montreal unverdient war, aber bevor du dir das eingestehst tust du lieber so als wären plötzlich alle Ex-Rennfahrer bei Ferrari angestellt :facepalm:
Zuletzt geändert von Forza_Ferrari_93 am 14.06.2019, 12:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von JPM_F1 » 14.06.2019, 11:53

bolfo hat geschrieben:An Peinlichkeit kaum zu überbieten. Und nun fühlt sich Pirro noch verletzt. Der arme.

Zu denken geben sollte uns das Statement, Mansells und Andrettis Kritik sei nicht angebracht, weil sie in Zeiten fuhren, wo die Sicherheit keine Rolle spielte. Absoluter Bullshit. Das, was Vettel gemacht hat, war absolut ungefährlich, da Hamilton jederzeit freie Sicht und Zeit zum Bremsen hatte. Wenn man das heute als "gefährlich" einstuft, dann frage ich mich, wie dieser Herr es zulassen kann, dass die Fahrer überhaupt noch Rennen fahren dürfen. Einfach lächerlich.
gibt aber schon fälle, wo der fahrer mit ach und krach noch vorbeikommen will und es kommt zum unfall.
so total ungefährlich ist es nicht. es geht ja auch ums prinzip. heute war es ungefährlich, morgen kann es anders ausgehen.
wenn sich pirro dann auf das regelement beruft, muß man auch seine lage verstehen.
der denkt dann nicht groß über irgendwelche sitten und standpunkte nach. er sieht in dem moment nur den vorfall auf der strecke und übernimmt verantwortung. hat er etwas überreagiert? womöglich. nicht die erste strittige situation. kann man die strafe verstehen? hart genommen, ja.
es ist ziemlich leicht, kritik von aussen zu üben.
also ich bin mir sicher. hätte es gekracht (und hamilton könnte es drauf anlegen), würde sich keiner mehr aufregen.

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Formel-1-Fan » 14.06.2019, 11:58

JPM_F1 hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben:An Peinlichkeit kaum zu überbieten. Und nun fühlt sich Pirro noch verletzt. Der arme.

Zu denken geben sollte uns das Statement, Mansells und Andrettis Kritik sei nicht angebracht, weil sie in Zeiten fuhren, wo die Sicherheit keine Rolle spielte. Absoluter Bullshit. Das, was Vettel gemacht hat, war absolut ungefährlich, da Hamilton jederzeit freie Sicht und Zeit zum Bremsen hatte. Wenn man das heute als "gefährlich" einstuft, dann frage ich mich, wie dieser Herr es zulassen kann, dass die Fahrer überhaupt noch Rennen fahren dürfen. Einfach lächerlich.
gibt aber schon fälle, wo der fahrer mit ach und krach noch vorbeikommen will und es kommt zum unfall.
so total ungefährlich ist es nicht. es geht ja auch ums prinzip. heute war es ungefährlich, morgen kann es anders ausgehen.
wenn sich pirro dann auf das regelement beruft, muß man auch seine lage verstehen.
der denkt dann nicht groß über irgendwelche sitten und standpunkte nach. er sieht in dem moment nur den vorfall auf der strecke und übernimmt verantwortung. hat er etwas überreagiert? womöglich. nicht die erste strittige situation. kann man die strafe verstehen? hart genommen, ja.
es ist ziemlich leicht, kritik von aussen zu üben.
also ich bin mir sicher. hätte es gekracht (und hamilton könnte es drauf anlegen), würde sich keiner mehr aufregen.
Habe die entscheidenden Passagen mal fett markiert und werfe mal die Frage in den Raum, welcher von beiden Fahrern denn dann mit seinem Verhalten das (unnötige) Sicherheitsrisiko begründet.

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von JPM_F1 » 14.06.2019, 12:03

Formel-1-Fan hat geschrieben:Habe die entscheidenden Passagen mal fett markiert und werfe mal die Frage in den Raum, welcher von beiden Fahrern denn dann mit seinem Verhalten das (unnötige) Sicherheitsrisiko begründet.
in dem fall würden die fahrer die lasche regelauslegung zum anlass nehmen, profit davon zu schlagen, in dem sie einfach reinrauschen.
glaubst du, es gäbe dann noch fragen, wer die strafe bekommt?
wir reden nicht von einem vorfall, der auf der strecke passiert. jemand verlässt die strecke komplett und schlittert dann risikobehaftet auf diese wieder zurück.
Zuletzt geändert von JPM_F1 am 14.06.2019, 12:06, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Klemsi » 14.06.2019, 12:03

ElementalRP1 hat geschrieben:Die Frage ist doch: Was wäre passiert, wenn es die Fünf-Sekunden-.Strafe nicht gegeben hätte? Vettel wäre dem Druck von Hamilton an anderer Stelle erlegen, z.B. in der Wall-Of-Champions..., und er wäre gecrasht - oder Hamilton hätte ihn überholt - immerhin waren ja noch mehr als zwanzig Runden zu absolvieren. Insofern hat die Fünf-Sekunden-Strafe Vettel vor weiteren Dummheiten bewahrt.
Viel gravierender ist die lex Verstappen in der Formel 1. In Monaco hätte es eine Stop&Go-Strafe mit 10 Sekunden Standzeit geben müssen.

P.S.: Auf dem Foto ist klar zu erkennen, dass Vettel den Kopf nach rechts gedreht hat, also Hamilton im Spiegel sieht; somit ist davon auszugehen, dass er Hamilton ganz bewusst vor das Auto gefahren ist. Vettel stand enorm unter Druck und hat wieder unter Druck einen gravierenden fehler begangen. Die Schuld dafür sucht er wieder bei Anderen, so wird das nichts mehr mit ihm.
1) Genau dieses Racing will ich sehen! Durch die Kommissare wurde die Spannung aus einem Rennen genommen. Vielleicht wäre noch was passiert oder Vettel hätte gewonnen... Das steht leider in den Sternen! Darum stört mich diese Strafe auch so! Zeitstrafen können auch nach dem Rennen gegeben werden! Oder man hätte auch die Anweisung geben können, dass er Ham vorbeilassen muss. Vielleicht hätte dann Vet den Ham zu einem Fehler gezwungen.
Versteh es doch bitte! Wer es anders will, kann sich auch eine Verkehrsüberwachungskamera ansehen.

2) Vettel muss reagieren! Welche Strafe gabs in Barcelona, als sich die zwei Mercedes abgeschossen haben? Ich denke, da kehrte auch einer unsafe zurück! :D
Für Geschriebenes gilt: SOWEIT ICH MICH ERINNERN KANN! Sollte ich mich also falsch erinnern, hast du natürlich Recht! (Danke Turbocharged)
Alles darf man dann aber doch nicht schreiben. Wird von den Mods gelöscht. Auch wenn ich schwören könnte mich daran erinnern zu können!

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Formel-1-Fan » 14.06.2019, 12:06

JPM_F1 hat geschrieben:
Formel-1-Fan hat geschrieben:Habe die entscheidenden Passagen mal fett markiert und werfe mal die Frage in den Raum, welcher von beiden Fahrern denn dann mit seinem Verhalten das (unnötige) Sicherheitsrisiko begründet.
in dem fall würden die fahrer die lasche regelauslegung zum anlass nehmen, profit davon zu schlagen, in dem sie einfach reinrauschen.
glaubst du, es gäbe dann noch fragen, wer die strafe bekommt?
Nun, dann ließe sich ja auch wieder über "Causing a collision" diskutieren. Wenn allerdings offensichtlich ist, dass auch der Hintere das Risiko bewusst in Kauf genommen hat, so sollte man auch hier das mit der Bestrafung schlicht lassen oder beide bestrafen.

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von CrAzyPsyCho » 14.06.2019, 12:47

JoRi hat geschrieben:
Neppi hat geschrieben:
Calvin hat geschrieben:
Als er auf die Strecke zurück kam, kämpfte er immer noch mit dem ausbrechendem Heck. Wäre er da auf die Bremse hätte er sich gedreht und es hätte auf jeden Fall gekracht.
Das ist blödsinn. Sein Auto ist wenn nur instabil weil er zu früh aufs Gas geht nachdem er vom Gras runter war. Er wusste ganz genau wie eng das werden wird und ist das Risiko eingegangen. Das Auto aber übersteuerte, was man sehr schön am zweiten Snap sehen kann. Wäre er nicht so früh aufs Gas gegangen wäre das Auto gar nicht so instabil gewesen. Ich finde das hört und sieht man sehr schön in der Replay. Bremsen hätte er nicht müssen, einfach nur nicht am Limit Gas geben. Es gab schon VIELE die da übers Gras geräubert sind und KEINER ist in die andere Mauer gekracht da die nicht direkt aufs gas gestiegen sind. Das ist nämlich der Unterschied.

Aber das prädige ich schon seit dem Tag, und es gehen kaum Leute darauf ein. Stattdessen wird immer hämisch das Bremsen auf dem Rasen hervorgebracht was hier KEIN Mensch vorgeschlagen hat. Bremsen aufn Gras geht nicht, ich denke da sind wir uns alle einig. :mrgreen:
Bin ganz bei dir und hier das Eigentor von Vettel: Vettel betonte, nicht absichtlich so gefahren zu sein. FIA-Kreisen zufolge soll der Heppenheimer aber in einem Funkspruch ans Team gesagt haben, wenn er nicht nach rechts gelenkt hätte, wäre Hamilton vorbei gewesen. Das würde eine Absicht belegen. ORF! Wie anders sollten da sie Rennkommissare reagieren? Klare Aussage von Vettel, klare Entscheidung und sogar milde Strafe der Kommissare für Vettel!
Ob Absicht oder nicht, von Unsafe war nichts zu sehen und nur weil man auf dem Gras war, muss man den anderen nicht vorbeiwinken. Er hat sich fair verteidigt (ob absichtlich oder unbewusst ist egal).

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Formel-1-Fan » 14.06.2019, 12:53

JPM_F1 hat geschrieben:
Formel-1-Fan hat geschrieben: wir reden nicht von einem vorfall, der auf der strecke passiert. jemand verlässt die strecke komplett und schlittert dann risikobehaftet auf diese wieder zurück.
Und in dem Momentfindet der Vorfall auch wieder auf der Strecke statt, aber darauf kommt es nicht an.
Worum es mir geht ist, dass man bei der Beurteilung, wie "risikobehaftet" ein Verhalten wirklich ist, immer grundsätzlich BEIDE Fahrer im Auge behalten und die Frage stellen muss, ob inwieweit diese jeweils dazu beigetragen haben bzw. ob sie es nicht BEIDE auch auf eine zumutbare Weise hätten vermeiden können. So wie im vorliegenden Fall Hamilton, der den Ausritt von vornherein Beobachten und auch hätte erahnen können, wo Vettel wahrscheinlich auf die Strecke zurückkommen würde, mit seiner Entscheidung, auf dem Gas zu bleiben und außen überholen zu wollen - obwohl durchaus auch hätte erahnen können, dass Vettel in dieser Kurve wahrscheinlich nach außen getragen würde - anstatt geduldig bereits vorher zu verlangsamen und den Überholversuch, wenn überhaupt, auf der Innenseite zu wagen, eben auch seinen Teil zum Risiko beigetragen hat.

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von DeLaGeezy » 14.06.2019, 12:55

Forza_Ferrari_93 hat geschrieben: Ja ne ist klar. Nigel Mansell, Jenson Button, Mika Häkkinen, Ricciardo. Das sind alles unbelehrbare Ferrari Fans. Vor allem Villeneuve schläft noch mit seiner Schumacher-Ferrari Bettwäsche :nod:

Du als Fan von Mercedes hast einfach ein Problem damit, dass der Sieg in Montreal unverdient war, aber bevor du dir das eingestehst tust du lieber so als wären plötzlich alle Ex-Rennfahrer bei Ferrari angestellt :facepalm:
Ich hab kein Problem mit, ich habe einfach Mitleid mit Leuten wie dir und Ferrari.
Mercedes hat soviel gewonnen, wenn Ferrari 1x gewinnt geht meine Welt nicht unter.
Und selbst wenn euer Sieg noch so regelwidrig sein sollte :wave:
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Calvin » 14.06.2019, 14:08

Witzigerweise hat man ja in Baku 2018 beim Zwischenfall Verstappen / Ricciardo gesehen dass die FIA nicht unbedingt bestrafen muss wenn man gegen das Reglement verstosst.

Im Reglement steht ganz klar dass man nicht zwei Mal die Linie wechseln darf. Verstappen hat es gemacht und es wurde sogar im Statement der FIA erwähnt:

""The driver of car 33 [Verstappen] made two moves, both of which were relatively minor."

Gab es eine Strafe? Nein, nur eine Verwarnung. Und obwohl das Verhalten von Verstappen um einiges Gefährlicher war und sogar zum Crash geführt hat.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Quebec » 14.06.2019, 14:46

Ja, man hat halt in den letzten Jahren zu oft nach Strafen und Regulativen geschrieen und jetzt sitzt man in der Falle und kommt da nicht mehr raus. Die Beschwerdefunksprüche werden doch immer länger und öfter geführt. „Charlie der hat ...“
Kindergarten, die Pennäler hinter dem Lenkrad sollen erwachsen werden.
Als noch Männer am Lenkrad saßen wurde sowas auf der Strecke beantwortet.
Nehmt den Kids die Telemetrie und den Funk. Außer „Box,Box, Box“ dürfte im Funk seitens des Kommandostandes nichts gesagt werden. Boxentafel und Ende.

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von f1fan02 » 14.06.2019, 14:58

h00bi hat geschrieben:
"Der Fünf-Sekunden-Zeitzuschlag für Vettel ist die geringste Strafe, die für solch ein Vergehen ausgesprochen werden kann."
Das ist halt nur die halbe Wahrheit. Ja, das ist die kleinstmögliche "Strafe". Das Reglement sieht hier aber explizit vor, dass die Rennleitung den Fahrer anweisen kann seinen Vorteil zurück zu geben. Also hätte die Rennleitung auch entscheiden können Vettel anzuweisen Hamilton vorbei zu lassen. Das gilt jedoch nicht als Strafe.

Es ist also richtig dass es die kleinstmögliche Strafe ist, aber es gab immer noch eine (bessere) Lösung zwischen dieser Strafe und "no further action". Man wollte hier bewusst eine Strafe aussprechen. Der soll das jetzt nicht so darstellen dass sie gar nicht anders konnten.
Das Vergehen hier war aber nicht sich einen Vorteil erlangen außerhalb der Strecke sondern gefährliches zurückkommen.
"Neu muss nicht immer besser sein"

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