Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

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bolfo
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von bolfo » 15.06.2019, 13:59

doc_joh hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben:Man hat nicht einfach nur überreagiert. Man hat schlicht und einfach eine komplett idiotische Regel aufgestellt. Wie du sagst: Wenn es Hamilton drauf anlegt... Ja, dann ist er wohl oder übel mitschuldig. Denn ein Überholvorgang braucht eben immer noch 2 Fahrer. Und beide tragen eine Verantwortung. Hier schiebt man sie bloss auf einen Fahrer, und das ist falsch. Immerhin ist der Hintermann ebenso schuldig, wenn er mit Ach und Krach durchkommen will und die Brechstange auspackt. Wäre Verstappen in Monaco in Hamilton gedonnert, hätte er wohl kaum sagen können, Hamilton sei schuldig, weil er 2 Sekunden langsamer als die Konkurrenz fuhr und die Strecke blockierte.
:thumbs_up: Das sehe ich eben ganz genauso. Im Grunde kann man es doch auf einen völlig normalen (natürlich hart geführten) Zweikampf herunterbrechen. Der vordere tut alles, um seine Position zu verteidigen, der hintere probiert's, hat aber den vollen Überblick und muss zurückziehen, sobald er sieht, dass es nicht geht.

Die Experten sagen es eben genau richtig - Hamilton weiß ganz genau, was Vettel machen wird (er hätte es ja selbst genauso gemacht). Sprich, hier liegt keinerlei "dangerous" oder "erratic" Maneuver, sondern ein vorhersehbares vor. Und dadurch führt sich die Regel und vor allem deren Auslegung ad absurdum. Und die Art, wie die Sportkommissare hier reagieren ("Wir hätten ihn sogar härter bestrafen können") sagt mir, dass hier eigentlich nur noch gekränkte Ehre für diesen Stuss verantwortlich sein kann.
Das sehe ich auch so. Früher nix zustande gebracht, aber jetzt darf man eben ein Rennausgang bestimmen.... Sorry, ist aber so.

Es geht ja genau darum, dass das Manöver vorhersehbar war. Deshalb war es auch nicht im Ansatz gefährlich. Es war alles unter Kontrolle. Und der Hintermann kann eben nicht einfach mit der Brechstange durch. Es ist deshalb völlig absurd, hier Vettel die Schuld zu geben. Was Vettel gemacht hat, ist doch immer noch besser als all die, die im Zweikampf - eigentlich keine Chance mehr habend, einfach über die asphaltierte Auslaufzone donnern, um dann "sicher" weiter vorne als der Gegner auf die Strecke zu kommen, was ja in der Hafenschikane in Monaco immer wieder der Fall ist. Eigentlich müsste man Hamilton für Monaco 2016 ja dann ebenfalls bestrafen. Denn Ricciardo kann deshalb nicht vollständig aus der Schikane beschleunigen, weil Hamilton ihn anschliessend blockiert.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von DC21 » 15.06.2019, 14:15

bolfo hat geschrieben:
Das sehe ich auch so. Früher nix zustande gebracht, aber jetzt darf man eben ein Rennausgang bestimmen.... Sorry, ist aber so.

...
Deine Frustration über die Formel 1 kann man jetzt schon lange Zeit verfolgen. Das hast du in diversen Themen wie etwa der Budgetobergrenze oft und wiederholt zum Ausdruck gebracht. Deine von mir geschätzte Sachlichkeit geht aber leider immer öfter dabei flöten. Einem fünffachen Le Mans-Sieger zu unterstellen, dass er nix zustande gebracht hat, ist schon Stammtischniveau.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von bolfo » 15.06.2019, 14:41

DC21 hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben:
Das sehe ich auch so. Früher nix zustande gebracht, aber jetzt darf man eben ein Rennausgang bestimmen.... Sorry, ist aber so.

...
Deine Frustration über die Formel 1 kann man jetzt schon lange Zeit verfolgen. Das hast du in diversen Themen wie etwa der Budgetobergrenze oft und wiederholt zum Ausdruck gebracht. Deine von mir geschätzte Sachlichkeit geht aber leider immer öfter dabei flöten. Einem fünffachen Le Mans-Sieger zu unterstellen, dass er nix zustande gebracht hat, ist schon Stammtischniveau.
Ich rede hier klar von der Formel 1, die man unmöglich mit dem Langstreckensport vergleichen kann, da die Autos grundsätzlich unterschiedlich sind. Pirro hat gerade mal knapp 37 Rennen F1-Erfahrung, wo er dann auch gerade 3 Punkte holte. Heute würde man ihn damit nach wie vor als Anfänger sehen. Insofern ist er für mich absolut ungeeignet als Rennkommissär. Ebenso wenig hätte ich jemals befürwortet, dass ein Schumacher in Le Mans als Steward eingesetzt wird. Ich würde ihm ebenso dort unterstellen, er habe nicht viel Ahnung, nur weil er mal einen Sauber C9 gefahren ist.

Wem soll ich eher im Urteil vertrauen? Pirro, der nur 37 Renneinsätze hat, und dessen Wissen über die Boliden mittlerweile fast 30 Jahre alt ist, oder einem Wurz, der 10 Jahre lang durchgehend in der F1 (u.a. als aktiver Testfahrer) aktiv und bis 2007 als Rennfahrer dort aktiv war?

Die Diskrepanz zeigt sich doch ganz klar darin, wie andere ehemalige Fahrer, die noch nicht so lange von der Bildfläche weg sind und die in der F1 viel mehr Erfahrung haben, die Sache sehen. Das zeigt doch relativ klar, dass Pirro da mit seiner Einschätzung falsch liegt.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von mamoe » 15.06.2019, 15:04

bolfo hat geschrieben:
DC21 hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben:
Das sehe ich auch so. Früher nix zustande gebracht, aber jetzt darf man eben ein Rennausgang bestimmen.... Sorry, ist aber so.

...
Deine Frustration über die Formel 1 kann man jetzt schon lange Zeit verfolgen. Das hast du in diversen Themen wie etwa der Budgetobergrenze oft und wiederholt zum Ausdruck gebracht. Deine von mir geschätzte Sachlichkeit geht aber leider immer öfter dabei flöten. Einem fünffachen Le Mans-Sieger zu unterstellen, dass er nix zustande gebracht hat, ist schon Stammtischniveau.
Ich rede hier klar von der Formel 1, die man unmöglich mit dem Langstreckensport vergleichen kann, da die Autos grundsätzlich unterschiedlich sind. Pirro hat gerade mal knapp 37 Rennen F1-Erfahrung, wo er dann auch gerade 3 Punkte holte. Heute würde man ihn damit nach wie vor als Anfänger sehen. Insofern ist er für mich absolut ungeeignet als Rennkommissär. Ebenso wenig hätte ich jemals befürwortet, dass ein Schumacher in Le Mans als Steward eingesetzt wird. Ich würde ihm ebenso dort unterstellen, er habe nicht viel Ahnung, nur weil er mal einen Sauber C9 gefahren ist.

Wem soll ich eher im Urteil vertrauen? Pirro, der nur 37 Renneinsätze hat, und dessen Wissen über die Boliden mittlerweile fast 30 Jahre alt ist, oder einem Wurz, der 10 Jahre lang durchgehend in der F1 (u.a. als aktiver Testfahrer) aktiv und bis 2007 als Rennfahrer dort aktiv war?

Die Diskrepanz zeigt sich doch ganz klar darin, wie andere ehemalige Fahrer, die noch nicht so lange von der Bildfläche weg sind und die in der F1 viel mehr Erfahrung haben, die Sache sehen. Das zeigt doch relativ klar, dass Pirro da mit seiner Einschätzung falsch liegt.
:thumbs_up: da stimme ich dir bolfo voll und ganz zu :thumbs_up:
klein-, groß- sowie rechtschreibfehler sind beabsichtigt und führen bei logischer
verbindung zu einem code, mit welchem man einen schatz findet!

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von DC21 » 15.06.2019, 16:27

bolfo hat geschrieben:
DC21 hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben:
Das sehe ich auch so. Früher nix zustande gebracht, aber jetzt darf man eben ein Rennausgang bestimmen.... Sorry, ist aber so.

...
Deine Frustration über die Formel 1 kann man jetzt schon lange Zeit verfolgen. Das hast du in diversen Themen wie etwa der Budgetobergrenze oft und wiederholt zum Ausdruck gebracht. Deine von mir geschätzte Sachlichkeit geht aber leider immer öfter dabei flöten. Einem fünffachen Le Mans-Sieger zu unterstellen, dass er nix zustande gebracht hat, ist schon Stammtischniveau.
Ich rede hier klar von der Formel 1, die man unmöglich mit dem Langstreckensport vergleichen kann, da die Autos grundsätzlich unterschiedlich sind. Pirro hat gerade mal knapp 37 Rennen F1-Erfahrung, wo er dann auch gerade 3 Punkte holte. Heute würde man ihn damit nach wie vor als Anfänger sehen. Insofern ist er für mich absolut ungeeignet als Rennkommissär. Ebenso wenig hätte ich jemals befürwortet, dass ein Schumacher in Le Mans als Steward eingesetzt wird. Ich würde ihm ebenso dort unterstellen, er habe nicht viel Ahnung, nur weil er mal einen Sauber C9 gefahren ist.

Wem soll ich eher im Urteil vertrauen? Pirro, der nur 37 Renneinsätze hat, und dessen Wissen über die Boliden mittlerweile fast 30 Jahre alt ist, oder einem Wurz, der 10 Jahre lang durchgehend in der F1 (u.a. als aktiver Testfahrer) aktiv und bis 2007 als Rennfahrer dort aktiv war?

Die Diskrepanz zeigt sich doch ganz klar darin, wie andere ehemalige Fahrer, die noch nicht so lange von der Bildfläche weg sind und die in der F1 viel mehr Erfahrung haben, die Sache sehen. Das zeigt doch relativ klar, dass Pirro da mit seiner Einschätzung falsch liegt.
Das ist jetzt die fundierte Darstellung, die ich von dir gewohnt bin. Du bringst da auch gute Argumente. Da frag ich mich aber trotzdem, warum einen erfahrenen Rennfahrer mit "...nicht zustande gebracht..." betiteln muss. Eine Sache gibt mir aber zu denken. Die Formel 1 ist nahezu die Einzige Sportart die kenne, die sich für Regelverstöße im laufenden Wettbewerb Experten bedienen. Müsste man da nicht im Fußball, Basketball, Tennis etc. nicht jede Schiedsrichterentscheidung anzweifeln, weil es der Schiedsrichter nicht geschafft hat selbst auf hohem Niveau zu spielen? Ich finde da ist die F1 anderen Sportarten doch weit vorraus, wenn sie den Rennkommissaren einen Experten, der durchaus auf hohem Niveau gefahren ist an die Seite stellt.

Im übrigen seh ich Vettels Strafe auch eher skeptisch, darum geht es mir hier gar nicht groß. Ich finde nur, dass hier der Respekt vor Pirro fehlet.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von reiskocher_gtr_specv » 15.06.2019, 16:54

bolfo hat geschrieben:Ich rede hier klar von der Formel 1, die man unmöglich mit dem Langstreckensport vergleichen kann, da die Autos grundsätzlich unterschiedlich sind. Pirro hat gerade mal knapp 37 Rennen F1-Erfahrung, wo er dann auch gerade 3 Punkte holte. Heute würde man ihn damit nach wie vor als Anfänger sehen. Insofern ist er für mich absolut ungeeignet als Rennkommissär. Ebenso wenig hätte ich jemals befürwortet, dass ein Schumacher in Le Mans als Steward eingesetzt wird. Ich würde ihm ebenso dort unterstellen, er habe nicht viel Ahnung, nur weil er mal einen Sauber C9 gefahren ist.

Wem soll ich eher im Urteil vertrauen? Pirro, der nur 37 Renneinsätze hat, und dessen Wissen über die Boliden mittlerweile fast 30 Jahre alt ist, oder einem Wurz, der 10 Jahre lang durchgehend in der F1 (u.a. als aktiver Testfahrer) aktiv und bis 2007 als Rennfahrer dort aktiv war?

Die Diskrepanz zeigt sich doch ganz klar darin, wie andere ehemalige Fahrer, die noch nicht so lange von der Bildfläche weg sind und die in der F1 viel mehr Erfahrung haben, die Sache sehen. Das zeigt doch relativ klar, dass Pirro da mit seiner Einschätzung falsch liegt.
Mich enttäuscht das ein bisserl, denn gerade von Dir hätte ich etwas mehr Sachlichkeit erwartet.

Dir stinkt doch nur, dass ausgerechnet der (leider) einzige "Ex Rennfahrer Steward" in Kanada eine andere Meinung hat als Du selbst (und übrigens ich auch).

Um dessen Ansicht zu diskreditieren, wird nicht nur ein dürftiger Le Mans Querbezug hergestellt, sondern auch noch auf die mäßigen Erfolge von Pirro in der F1 hingewiesen. Dann kann man auch gleich mit Warwick und Salo weitermachen. Und hör mir bloß auf mit Wurz, der hat auch nix Großes gerissen. Welche Aussagekraft haben denn Testfahrten für die Charakteristik der Rennen? Und Mansell bspw. ist schon 30 Jahre draußen aus der F1, aber dessen Meinung ist ja auch ok, richtig? Hill ist auch nicht so viel frischer.

Es geht darum, dass man, anstelle von Technokraten und hohen Mitgliedern von nationalen Motorsportverbänden auch Praktiker in das Gremium der Stewards setzt. Natürlich ist Pirro ein Praktiker und natürlich wäre auch MSC für Le Mans einer, wenn er denn könnte oder wollte (was ich mir eh nicht vorstellen kann). Weil die Grundprinzipien des Racings Serien-unabhängig gelten und diese Leute die "Sicht des Rennfahrers" vermitteln sollen.

Dass es härtere Sanktionen gegen VET hätte geben können, ist eine Binsenweisheit, das ist die logische Folge des Strafenkatalogs. Es gab sie aber nicht. Pirro hat seine Meinung, die gefällt Dir und mir nicht, aber diese ad hominem Argumentation ist wenig zielführend.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 15.06.2019, 22:34

bolfo hat geschrieben:Das sehe ich auch so. Früher nix zustande gebracht, aber jetzt darf man eben ein Rennausgang bestimmen.... Sorry, ist aber so.
Ja, ist leider so. Zumindest ist dieser Mann mal in der Formel 1 Rennen gefahren, wieviele von den Rennkommissaren sitzen da oben die bei den Strafen auch mitbestimmen und die haben noch nie in einem F1-Auto drin gesessen.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Onkel Gustav » 16.06.2019, 08:29

Darüber braucht man doch nicht mehr diskutieren. Ehemalige Formel 1 Fahrer haben doch Ihre Meinung kund getan. Das Urteil war dumm und ohne Fingerspitzengefühl. Man hat der Formel 1 keinen Dienst damit erwiesen.

Silberner Mercedes

Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Silberner Mercedes » 16.06.2019, 14:48

bolfo hat geschrieben: Ich rede hier klar von der Formel 1, die man unmöglich mit dem Langstreckensport vergleichen kann, da die Autos grundsätzlich unterschiedlich sind. Pirro hat gerade mal knapp 37 Rennen F1-Erfahrung, wo er dann auch gerade 3 Punkte holte. Heute würde man ihn damit nach wie vor als Anfänger sehen. Insofern ist er für mich absolut ungeeignet als Rennkommissär. Ebenso wenig hätte ich jemals befürwortet, dass ein Schumacher in Le Mans als Steward eingesetzt wird. Ich würde ihm ebenso dort unterstellen, er habe nicht viel Ahnung, nur weil er mal einen Sauber C9 gefahren ist.

Wem soll ich eher im Urteil vertrauen? Pirro, der nur 37 Renneinsätze hat, und dessen Wissen über die Boliden mittlerweile fast 30 Jahre alt ist, oder einem Wurz, der 10 Jahre lang durchgehend in der F1 (u.a. als aktiver Testfahrer) aktiv und bis 2007 als Rennfahrer dort aktiv war?

Die Diskrepanz zeigt sich doch ganz klar darin, wie andere ehemalige Fahrer, die noch nicht so lange von der Bildfläche weg sind und die in der F1 viel mehr Erfahrung haben, die Sache sehen. Das zeigt doch relativ klar, dass Pirro da mit seiner Einschätzung falsch liegt.
Dann erzähl hier mal was von deinen aktiven F1 Zeiten. Ansonsten würde sich die Frage stellen woher du glaubst die Befähigung zu besitzen die Stewards zu verurteilen.

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Simtek » 16.06.2019, 16:34

bolfo hat geschrieben:
DC21 hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben:
Das sehe ich auch so. Früher nix zustande gebracht, aber jetzt darf man eben ein Rennausgang bestimmen.... Sorry, ist aber so.

...
Deine Frustration über die Formel 1 kann man jetzt schon lange Zeit verfolgen. Das hast du in diversen Themen wie etwa der Budgetobergrenze oft und wiederholt zum Ausdruck gebracht. Deine von mir geschätzte Sachlichkeit geht aber leider immer öfter dabei flöten. Einem fünffachen Le Mans-Sieger zu unterstellen, dass er nix zustande gebracht hat, ist schon Stammtischniveau.
Ich rede hier klar von der Formel 1, die man unmöglich mit dem Langstreckensport vergleichen kann, da die Autos grundsätzlich unterschiedlich sind. Pirro hat gerade mal knapp 37 Rennen F1-Erfahrung, wo er dann auch gerade 3 Punkte holte. Heute würde man ihn damit nach wie vor als Anfänger sehen. Insofern ist er für mich absolut ungeeignet als Rennkommissär. Ebenso wenig hätte ich jemals befürwortet, dass ein Schumacher in Le Mans als Steward eingesetzt wird. Ich würde ihm ebenso dort unterstellen, er habe nicht viel Ahnung, nur weil er mal einen Sauber C9 gefahren ist.

Wem soll ich eher im Urteil vertrauen? Pirro, der nur 37 Renneinsätze hat, und dessen Wissen über die Boliden mittlerweile fast 30 Jahre alt ist, oder einem Wurz, der 10 Jahre lang durchgehend in der F1 (u.a. als aktiver Testfahrer) aktiv und bis 2007 als Rennfahrer dort aktiv war?

Die Diskrepanz zeigt sich doch ganz klar darin, wie andere ehemalige Fahrer, die noch nicht so lange von der Bildfläche weg sind und die in der F1 viel mehr Erfahrung haben, die Sache sehen. Das zeigt doch relativ klar, dass Pirro da mit seiner Einschätzung falsch liegt.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von bolfo » 16.06.2019, 19:27

Silberner Mercedes hat geschrieben:
bolfo hat geschrieben: Ich rede hier klar von der Formel 1, die man unmöglich mit dem Langstreckensport vergleichen kann, da die Autos grundsätzlich unterschiedlich sind. Pirro hat gerade mal knapp 37 Rennen F1-Erfahrung, wo er dann auch gerade 3 Punkte holte. Heute würde man ihn damit nach wie vor als Anfänger sehen. Insofern ist er für mich absolut ungeeignet als Rennkommissär. Ebenso wenig hätte ich jemals befürwortet, dass ein Schumacher in Le Mans als Steward eingesetzt wird. Ich würde ihm ebenso dort unterstellen, er habe nicht viel Ahnung, nur weil er mal einen Sauber C9 gefahren ist.

Wem soll ich eher im Urteil vertrauen? Pirro, der nur 37 Renneinsätze hat, und dessen Wissen über die Boliden mittlerweile fast 30 Jahre alt ist, oder einem Wurz, der 10 Jahre lang durchgehend in der F1 (u.a. als aktiver Testfahrer) aktiv und bis 2007 als Rennfahrer dort aktiv war?

Die Diskrepanz zeigt sich doch ganz klar darin, wie andere ehemalige Fahrer, die noch nicht so lange von der Bildfläche weg sind und die in der F1 viel mehr Erfahrung haben, die Sache sehen. Das zeigt doch relativ klar, dass Pirro da mit seiner Einschätzung falsch liegt.
Dann erzähl hier mal was von deinen aktiven F1 Zeiten. Ansonsten würde sich die Frage stellen woher du glaubst die Befähigung zu besitzen die Stewards zu verurteilen.
Ich brauche die gar nicht zu verurteilen. Das haben bereits 95% der anderen Experten und ehemaligen Fahrer getan. Sonderlich falsch scheine ich also nicht zu liegen.
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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Silberner Mercedes » 16.06.2019, 20:56

bolfo hat geschrieben:
Ich brauche die gar nicht zu verurteilen. Das haben bereits 95% der anderen Experten und ehemaligen Fahrer getan. Sonderlich falsch scheine ich also nicht zu liegen.
Jetzt sind wir schon bei 95 % . :D Ab 109 % glaube ich es dann auch. :wink: Nein, Spaß

Ich bin persönlich auch nicht sooo glücklich mit der Entscheidung. Aber nicht weil ich sie als Falsch ansehe sondern als zu hart empfinde. Es war eine sensible Situation und man hätte in diesem einen Fall die Pfeile im Köcher lassen können. Es hätte niemanden wirklich weh getan. Noch nicht mal Mercedes oder Hamilton.
Aber sich hinzustellen und den Stewards die Fachkenntnis abzusprechen ist doch schon sehr weit aus dem Fenster gelehnt.
Unabhängig davon wieviel Leute dir da gefühlt gerade zustimmen. Für mich hat Vettel noch mal einen Schlenker nach rechts gemacht. Fraglich ob er das wirklich machen musste um sich zu stabilisieren. Im Zweifel hätte ich für ihn gesprochen. Und ich bin mir sicher das die Stewards das auch wohlwollend versucht haben. Und die sind aber zu einem anderen Ergebnis gekommen. Auch dafür gibt es gute Gründe.
Aber wie gesagt, wegen mir hätte Hamilton mit Mercedes zweiter werden können und ich wäre nicht weniger Stolz auf ihn und das gesamte Team gewessen.

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von mamoe » 16.06.2019, 22:19

Silberner Mercedes hat geschrieben: . . . wegen mir hätte Hamilton mit Mercedes zweiter werden können und ich wäre nicht weniger Stolz auf ihn und das gesamte Team gewessen.
du bist mir zwar manchmal zu sehr mit mercedes verheiratet ...

aber genau für diese sätze, schätze ich dich oftmals hier ! :thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:
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verbindung zu einem code, mit welchem man einen schatz findet!

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von Silberner Mercedes » 17.06.2019, 05:08

mamoe hat geschrieben:
du bist mir zwar manchmal zu sehr mit mercedes verheiratet ...
Aber....aber....was hast du gegen Mercedes ? :shock: Woher kennst du sie überhaupt ? :eh2: Bist du etwas der geheimnisvolle Anrufer von dem sie immer behauptet das sie nicht weiß wer es ist ? Raus mit der Sprache du Lump. :domokun:

:wink:

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Re: Sportkommissar: Sogar härtere Sanktionen für Vettel waren möglich

Beitrag von mamoe » 17.06.2019, 07:22

Silberner Mercedes hat geschrieben:
mamoe hat geschrieben:
du bist mir zwar manchmal zu sehr mit mercedes verheiratet ...
Aber....aber....was hast du gegen Mercedes ? :shock: Woher kennst du sie überhaupt ? :eh2: Bist du etwas der geheimnisvolle Anrufer von dem sie immer behauptet das sie nicht weiß wer es ist ? Raus mit der Sprache du Lump. :domokun:

:wink:
das bleibt ein geheimnis du schlack :winky:
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