Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

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Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von Redaktion » 26.05.2019, 19:46

Wie schon 2018 lag Lewis Hamilton seinem Renningenieur aufgrund der Reifen in den Ohren, obwohl er angeblich draußen bleiben wollte - Mercedes gibt Fehler zu © LAT Lewis Hamilton hatte Max Verstappen das ganze Rennen über im Nacken "Das war vermutlich das härteste Rennen, das ich je gefahren bin", sagt Lewis Hamilton nach dem Großen Preis von Monaco. Der Brite hielt in Monte Carlo seinen Gegner Max Verstappen mit fast 70 Runden alten Medium-Reifen in Schach, obwohl er selbst am Funk mehrfach seine Zweifel über die Strategie von Mercedes äußerte.

Als das Safety-Car nach gerade einmal zehn Runden auf die Piste geschickt wurde, kamen alle Spitzenpiloten zum Reifenwechsel in die Box. Die Silberpfeile schickten Hamilton auf den Mediums wieder auf die Piste - laut Toto Wolff dachte man, dass der Reifen bis zum Ende halten würde. Doch schnell wurde klar, dass das gar nicht so einfach werden würde.

Doch weil Verstappen, Sebastian Vettel und Valtteri Bottas auf dem harten Reifen unterwegs waren und durchfahren wollten, hätte Hamilton gar nicht noch einmal an die Box fahren dürfen, ohne mindestens auf Rang vier zurückgereicht zu werden. Also musste er den Rest des Rennens auf seinen Medium-Pneus verbringen und sie sorgsam ins Ziel tragen.Das erschien dem fünfmaligen Weltmeister aber unmöglich: "Der linke Vorderreifen ist tot", meldete er etwa in Runde 50. "Ich kann das Auto nicht hinter mir halten", war er sich sicher. Mehrfach schimpfte er über die Strategie seines Teams und wäre am liebsten in die Box gefahren. "Ich weiß nicht, was ihr euch dabei gedacht habt, als ihr den Reifen aufgeschnallt habt", kritisierte er.Mercedes gibt zu: "War ein Fehler!""Es war ein Fehler", gibt Motorsportchef Toto Wolff nach dem Rennen zu. Man hatte kalkuliert, dass der Medium bis ins Ziel halten würde. Und weil man in Führung lag, war es für Mercedes "eine klare Entscheidung", wie Wolff meint. "Es sah nicht einmal danach aus, als müsste man das groß ausdehnen." Doch nach circa 20 Runden begann das Graining und Lewis das Fluchen. Mercedes wurde bewusst, dass es doch schwierig werden würde, ins Ziel zu kommen.Der Österreicher hatte laut eigener Aussage zwischenzeitlich selbst nicht mehr daran geglaubt, dass man mit dem Reifen durchhalten könnte. "20 Runden vor dem Ende hatte er null Prozent Gummi mehr auf dem Reifen", beschreibt der Teamboss die Lage, "aber am Ende hat der Fahrer den Unterschied gemacht und uns das Rennen gewonnen", lobt er seinen Schützling.

Doch bis dahin war für die Silberpfeile eine Menge Überzeugungsarbeit notwendig. Denn Hamilton schien mit der Zeit die Nerven zu verlieren: "Ich weiß nicht, wie ihr euch das vorstellt. Wir brauchen ein Wunder", sagte er, doch sein Renningenieur Peter Bonnington beruhigte ihn immer wieder und wollte ihn nicht an die Box holen.Wolff: Hamilton lässt nur Druck abIrgendwann schaltete sich sogar Chefstratege James Vowles persönlich ins Auto. "Lewis, du kannst das. Wir vertrauen dir", sagte der Engländer. Und Hamilton enttäuschte das Vertrauen nicht. Obwohl er "seit Schanghai 2007 nicht mehr auf so abgefahrenen Reifen unterwegs gewesen" sei, konnte er Verstappen - trotz einer kleinen Kollision in der Hafenschikane - hinter sich halten und Mercedes den sechsten Saisonsieg bescheren.Es erinnerte fatal an das Vorjahr, als Hamilton ebenfalls nach einem frühen Boxenstopp 66 Umläufe auf seinem Reifen schaffen sollte und Renningenieur Bonnington nicht nur einmal in den Ohren lag, man möge doch einen zweiten Stopp einlegen. Schon damals beruhigte Bonnington seinen Schützling und führte ihn über die Distanz.

Für Wolff ist Hamiltons Funk-Jammerei jedoch kein großes Thema: "Du musst einfach akzeptieren, dass der Fahrer manchmal Druck ablassen muss. Das macht er, indem er mit uns redet, selbst wenn er nur seine Wut bei uns auskotzt. Das ist komplett okay", so der Österreicher.Hamilton: Unfall oder ZielflaggeUnd nach dem Rennen will Hamilton von einem zweiten Boxenstopp plötzlich auch nichts mehr wissen: "Ich wäre nie reingekommen", behauptet er. "Vor ein paar Jahren habe ich geführt und bin rein. Ich habe es auf die harte Weise gelernt, weil ich das Rennen verloren habe. Ich wäre nicht reingekommen. Entweder hätte ich einen Unfall gehabt oder wäre ins Ziel gefahren."Der fünfmalige Weltmeister betont, wie schwierig es im Auto gewesen sei: "Ich bin auf Nichts herumgefahren. Man konnte sehen, wie viel Untersteuern ich hatte. Das Auto hat gar nicht mehr gelenkt", beschreibt er. "Fast 30 Mal" sei er gecrasht. "Ich habe ein paar Mal die Wand berührt", sagt Hamilton.

Das Rennen schien für Mercedes und Hamilton ewig zu gehen. "Es ist einfach schwierig, wenn du so lange alleine auf dich gestellt bist", sagt er. "Bono (Peter Bonnington; Anm. d. Red.) kann nichts tun. Niemand kann irgendetwas machen. Es liegt allein an mir, es für das Team und für Niki nach Hause zu bringen.""Mit dem Spirit von Niki gekämpft"Der Druck sei für ihn daher immens gewesen. "Es gab viele Möglichkeiten, heute zu zerbrechen, aber ich war entschlossen, nicht zu zerbrechen. Wenn du hier zerbrichst, dann ist alles vorbei", philosophiert Hamilton. Doch er hielt dem Druck stand. "Ich weiß nicht, wie zufrieden ich im Moment bin, weil es einfach so hart war. Ich bin nicht böse drüber, so sollte Racing sein."Auch am Kommandostand war die Erleichterung natürlich groß, als Hamilton auf seinen alten Schlappen über den Zielstrich rollte. "Es hätte kein dramatischeres Rennen sein können", pustet Toto Wolff durch und sagt, dass dem Team der Sieg nach dem Tod von Niki Lauda eine Menge bedeutet.

"Ich habe mit dem Spirit von Niki gekämpft", erzählt auch Hamilton nach dem Rennen. "Ich weiß, dass er von oben runterschaut und seine Kappe ziehen wird. Ich habe einfach versucht, fokussiert zu bleiben und ihn stolz zu machen." Toto Wolff lobt: "Das war eine weltmeisterliche Fahrt für einen Weltmeister, der nicht mehr unter uns ist".
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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von Sportsmann » 26.05.2019, 20:52

laut Toto Wolff dachte man, dass der Reifen bis zum Ende halten würde.
Stimmte ja auch.

Gut dass die Mercedescrew gelernt hatte, dass man HAMs Gejammer einfach aushalten muss und ihn nicht nochmal reinholt, egal was passiert. Bei jedem anderen Team wäre er zum Stopp geholt worden.

Allerdings muss ich im Nachhinein sagen ist es schon irre, wie ein HAM auf abgefahrenen Reifen, der offensichtlich langsam fährt immernoch soviel Tempo hat, dass nicht Gasly oder das Mittelfeld aufschließen kann. Nun gut, die meisten hatten eine ähnliche Reifensituation und der Tempounterschied von VET zu RIC waren 2-3s pro Runde in den ersten Runden, das war eine Welt - ich dachte immer im Rennen wären die Unterschiede kleiner.
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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von h00bi » 26.05.2019, 21:37

"20 Runden vor dem Ende hatte er null Prozent Gummi mehr auf dem Reifen", beschreibt der Teamboss die Lage

Hamilton ist also 20 Runden auf der Karkasse gefahren. Interessant.
Toto ist einfach so ein abartiger Dummschwätzer.
plastikschaufel hat geschrieben:Aber Toto hat gesagt, dass [absurden Schwachsinn hier einfügen] :lol:

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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 26.05.2019, 22:12

Hamilton mehrfach im Rennen: Was habt ihr mir für Reifen gegeben? Holt mich rein.

Am Ende des Rennens: Ich wäre nicht reingekommen!

Passt ja gut zusammen, du Schauspieler. Wahrscheinlich wäre auch in der nächsten Runde der Motor explodiert.
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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von drebola » 26.05.2019, 23:01

Das ist doch einfach nur noch lächerlich, wenn dem wirklich so war, dass Hamilton mit einem komplett "Toten Reifen" mit Null Gummi immer noch 1:17er Zeiten fahren kann, was gerade mal 3 bis 3,5 Sekunden langsamer ist, wie die schnellste Runde des Rennens!
Das heißt eigentlich im Umkehrschluss, dass die Reifenwahl in Monaco schlichtweg keine Rolle spielt, wenn es darum geht die Position zu verteidigen. Denn wie wir wissen, muss man in Monaco zwischen 3 und 4 Sekunden schneller als der Vordermann sein, um eine reelle Überholchance zu haben!
Da andere aber auch mit gebrauchten Reifen fahren, ist der Unterschied eigentlich immer geringer, denn wie gesagt mit Null Profil fährt man ja mal gerade gute 3 Sekunden langsamer, als ein Auto auf neuen und zudem weichen Reifen!
Wenn ein Reifen tot ist, dann sollte das in einer weitaus größeren Form passieren. Ich weiß nicht, was Pirelli da seit Jahren veranstatet! Dieses ganze Reifenthema ist ein einziger Witz.
Gefühlt hätte der Hamilton noch 200 Runden fahren können, da er ja laut Mercedes Aussage null Prozent Gummi auf dem Reifen hatte, ging ja sowieso nicht mehr weniger. Somit hätte er das Niveau der Rundenzeiten endlos weiter halten können.

Wenn man so will, dann könnte ein Mercedes in Monaco also mit einem Reifen, der null Gummi mehr zu bieten hat im Quali trotzdem noch vor den Williams landen, da die in Monaco gut 3,5 Sekunden langsamer waren als die Pole. ... Ist alleine das nicht schon traurig?
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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von F1-Fan Dodo » 26.05.2019, 23:25

Starke Leistung von Lewis dieses Wochenende :thumbs_up: hat mit der Pole die halbe Miete eingefahren und mit den abgefahrenen Reifen es souverän ins Ziel gebracht.

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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von theCraptain » 27.05.2019, 08:44

Nicht nur dass er über 20 Runden lang ohne Gummi auf den Reifen gefahren ist und dennoch jede Runde an den zwei Schlüsselstellen immer genug Vorsprung herausgefahren hat damit Max, trotz DRS, nicht herankam, nein, nach neuesten Erkenntnisssen hat auch die MGU-K Probleme gemacht. HAM hat sich aber Tretpedale einbauen lassen um damit die fehlende e-Power mit schierer Muskelkraft zu kompensieren. Das war sicher der Grund warum er auf den zwei Geraden immer so viel Boden auf Max gutmachen konnte. So ein toller Typ, welch ein Teufelskerl, da kann ich nur den Hut ziehen.
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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von unclebernie » 27.05.2019, 09:28

KIMI-ICEMAN hat geschrieben:Hamilton mehrfach im Rennen: Was habt ihr mir für Reifen gegeben? Holt mich rein.
Ich bitte um die englische Original-Zitation des Fettmarkierten.
"Mein Bart hat plötzlich angefangen zu flattern und ich verlor unter dem Helm Haare. Die sind mir dann auf das Gaspedal gefallen und ich bin mit dem Fuß deshalb abgerutscht. Sowas hatte ich noch nie"

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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von Martinho » 27.05.2019, 12:15

torger hat hamilton offensichtlich nun auch das dummschwatzen in perfektion gelehrt. natürlich wäre er "nie reingekommen". denn dann wäre für ihn das rennen gelaufen gewesen. da muss man schon sehr blöd sein um das nicht zu kapieren. was sich mercedes gedacht hat frag ich mich allerdings auch. diese reifen halten schon lange, ja. aber dem medium fast 70 runden zu zu muten, das ist schon etwas sehr optimistisch.

eine besondere leistung von hamilton sehe ich da nicht. die strecke macht es halt möglich, selbst mit toten reifen vorne zu bleiben. wie tot der reifen nun tatsächlich war das sei mal dahin gestellt. in monaco geht sowas eben. man muss sich nur ein bisschen breit machen und dann bleibt man halt vorne. hat senna ja mit mansell auch schon gemacht und da sah es so aus als wäre mansell sogar noch schneller gewesen als senna als es gestern verstappen im vergleich zu hamilton war.

man hätte eben hamilton beim stop harte reifen drauf machen müssen.

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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von Plauze » 27.05.2019, 15:14

Martinho hat geschrieben:torger hat hamilton offensichtlich nun auch das dummschwatzen in perfektion gelehrt. natürlich wäre er "nie reingekommen". denn dann wäre für ihn das rennen gelaufen gewesen. da muss man schon sehr blöd sein um das nicht zu kapieren. was sich mercedes gedacht hat frag ich mich allerdings auch. diese reifen halten schon lange, ja. aber dem medium fast 70 runden zu zu muten, das ist schon etwas sehr optimistisch.
Du erklärst uns also mit anderen Worten genau dasselbe, was Hamilton sagt.
Wenn nun Hamilton deswegen gemäß deiner Aussage ein Dummschwätzer ist, zu was macht das dich dann?
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von Aldo » 27.05.2019, 15:18

Ich persönlich denke dass da mehr Trubel seitens Hamilton gemacht wurde als es letzlich der Fall war. Ich will ihm keine künstliche Spannung vorwerfen, doch war es schon immer sehr auffällig dass der Mercedes immer genau dann weggekommen ist, wenn Verstappen die Chance gehabt hätte. Laut Michael Schmidt waren die Vorderreifen bei Hamilton zwar stark abgefahren aber die Hinterreifen noch voll im Takt.
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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von harrrys » 27.05.2019, 16:44

Plauze hat geschrieben:
Martinho hat geschrieben:torger hat hamilton offensichtlich nun auch das dummschwatzen in perfektion gelehrt. natürlich wäre er "nie reingekommen". denn dann wäre für ihn das rennen gelaufen gewesen. da muss man schon sehr blöd sein um das nicht zu kapieren. was sich mercedes gedacht hat frag ich mich allerdings auch. diese reifen halten schon lange, ja. aber dem medium fast 70 runden zu zu muten, das ist schon etwas sehr optimistisch.
Du erklärst uns also mit anderen Worten genau dasselbe, was Hamilton sagt.
Wenn nun Hamilton deswegen gemäß deiner Aussage ein Dummschwätzer ist, zu was macht das dich dann?
:lol: :thumbs_up:

Immerhin wird er nie müde sein Wissen über Totos Vornamen zu demonstrieren, vielleicht ja ein heimlicher Fan der das Prinzip der umgekehrten Psychologie nicht ganz verstanden hat :mrgreen: :mrgreen:

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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von Calvin » 27.05.2019, 17:33

Aldo hat geschrieben:Laut Michael Schmidt waren die Vorderreifen bei Hamilton zwar stark abgefahren aber die Hinterreifen noch voll im Takt.
Natürlich war das so. Am Boxenfunk hat er noch stets von den Vorderreifen gesprochen. Bei den Interviews waren dann plötzlich alle Reifen komplett tot (er hat sogar extra noch die Hinterreifen erwähnt).

Hamilton und Wolff neigen dazu ihre Siege auzuschmücken, damit dass ganze mehr Episch und Heroisch wirkt.
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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von unclebernie » 27.05.2019, 18:05

Aldo hat geschrieben:Ich persönlich denke dass da mehr Trubel seitens Hamilton gemacht wurde als es letzlich der Fall war. Ich will ihm keine künstliche Spannung vorwerfen, doch war es schon immer sehr auffällig dass der Mercedes immer genau dann weggekommen ist, wenn Verstappen die Chance gehabt hätte. Laut Michael Schmidt waren die Vorderreifen bei Hamilton zwar stark abgefahren aber die Hinterreifen noch voll im Takt.
Hast du ne Quelle für mich bzgl. dessen, was Schmidt sagte? Hat er die Hinterreifen nach dem Ende des Rennens gesehen oder wird das nicht ersichtlich?

Denn in meinen Augen waren die Hinterreifen Ende des Rennens auch schon gut dabei. Hat man auch an der Traktion Eingang des Tunnels gemerkt und wie schlecht er aus der Grand Hotel Haarnadel kam.
Zuletzt geändert von unclebernie am 27.05.2019, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hamilton behauptet trotz Funk-Gezeter: "Wäre nie reingekommen!"

Beitrag von unclebernie » 27.05.2019, 18:06

Calvin hat geschrieben:
Aldo hat geschrieben:Laut Michael Schmidt waren die Vorderreifen bei Hamilton zwar stark abgefahren aber die Hinterreifen noch voll im Takt.
Natürlich war das so. Am Boxenfunk hat er noch stets von den Vorderreifen gesprochen. Bei den Interviews waren dann plötzlich alle Reifen komplett tot (er hat sogar extra noch die Hinterreifen erwähnt).

Hamilton und Wolff neigen dazu ihre Siege auzuschmücken, damit dass ganze mehr Episch und Heroisch wirkt.
bei aller Liebe. Die Traktion war Ausgang Grand Hotel Haarnadel und Eingang Tunnel am Ende des Rennens furchtbar. Ich glaube dem, was ich auf der Strecke sehe und nicht dem, was der Schmidt aus der Ferne erkennen kann. Noch dazu hätte ich gerne eine Quelle, in der steht, dass Schmidt die Hinterreifen am Ende des Rennens genau gesehen hat.
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