Binotto: Ferrari in Barcelona "weit unter den Erwartungen"

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Ferrarista1985
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Re: Binotto: Ferrari in Barcelona "weit unter den Erwartungen"

Beitragvon Ferrarista1985 » 13.05.2019, 15:29

theCraptain hat geschrieben:
Ferrarista1985 hat geschrieben:
theCraptain hat geschrieben:Wenn die wenigstens so klug wären einach Merc zu covern. Ist zwar nicht innovativ, würde aber zumindest helfen die eigenen Fehler zu verringern


Falsch, vermutlich dann könnte man von einer Fehlkonstruktion sprechen. Denn ich bezweifle stark, dass Ferrari das Aeropaket von Daimler mindestens genauso wenig verstehen würde, die das, was Sie selbst konstruiert haben.

Eine ordentliche Analyse hilft da und vlt ein wenig Fachwissen abwerben. Das wäre eine Möglichkeit.

Ich beziehe mich auf die von toddquinlan gelisteten Punkte, das hat nix mit Aero zu tun sondern sind eher einfache Grundlagen. Man nehme nur das Beispiel von Q3 in Baku was den letzten Run betrifft


Ich gehe gerne auf die Punkte ein und teile dir meine Meinung mit

- welche Reifen werden bestellt in welcher Anzahl
Die Reifenwahl unterscheidet sich nicht eklatant von der Anzahl die zb MAMG oder RB bestellt.
- warum werden in Q1 und Q2 jeweils zwei Qualirunden gefahren statt nur einer
Vielleicht will man hier und da noch das Feintuning optimieren um evtl. eine Ahnung zu haben wie das Auto denn reagiert, wenn Dämpfer, Flügel oder Sturz, Nachlauf etc angepasst werden. Völlig legitim, einen 2ten Versuch zu fahren.
- warum schickt man die Fahrer so knapp hintereinander raus im Quali
Naja, in Baku hat das ja eindrucksvoll geklappt wie MAMG bewiesen hat. Die haben sogar die Jungs am Boxenausgang warten lassen, dass alle rausfahren!
- warum ist man bei der Taktik so unflexibel
ist man denn wirklihc so unflexibel? Würd eher behaupoten, dass Ferrari "zu flexibel" damit ist und damit die Rennen beider Piloten vlt. etwas verkompliziert.
- warum reagiert man nicht schneller / gibt schneller Anweisung raus
Weil es hinterher immer einfach ist zu sagen, hätten man so machen können. Die Momentaufnahme ist leider eine völlig andere aber ich gebe dir diesbezüglich Recht, dass man hier und da evtl. Nachholbedarf hat.

Wie Du siehst sind alle Punkte belegbar, sogar für einen außenstehenden Deppen wie mich, der keinerlei Insiderwissen besitzt sondern einfach nur etwas nachdenkt. Man muss auch verstehen, dass innerhalb kürzester Augenblicke Entscheidungen getroffen werden müssen, die gut oder schlecht sind. MAMG hat hier die besseren Leute, das ist ein Fakt.

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DeLaGeezy
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Re: Binotto: Ferrari in Barcelona "weit unter den Erwartungen"

Beitragvon DeLaGeezy » 13.05.2019, 16:12

BruderimHerrn hat geschrieben:aber in dem Faden was von "Der Vorsprung von German Engineering" zu schwafeln, und eine solche Arroganz gegenüber den Italienern an den Tag zu legen, [...]

das sieht nur von unten aus wie Arroganz.

>>kleiner Spaß von mir<< :wink:
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Kangal67
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Re: Binotto: Ferrari in Barcelona "weit unter den Erwartungen"

Beitragvon Kangal67 » 13.05.2019, 20:00

BruderimHerrn hat geschrieben:
Kangal67 hat geschrieben:
BruderimHerrn hat geschrieben:
:lol: :mrgreen:

im Ernst, der Tipp beim Hybridmotor, einen überdimensionierten Turbo einzubauen (aus dem LKW-Regal) soll aus D. gekommen sein. Das waren dann schon mal 3 Jahre Vorsprung.
Beim jetzigen Entwicklungsstand wird HPP jedoch als Insel arbeiten, mit Austausch von ein paar Leuten (als Belohnung).


Ist das jetzt dein ernst, oder meinst du das ironisch?

Wäre das ein Teil gewesen, welche so wichtig ist, hätten das andere dann nicht nach gemacht. Spätestens in dem zweiten von deinen besagten 3 Jahren. :shrug:


Haben sie auch gemacht, also einen größeren Turbo verbaut nach einem Jahr, Ferrari z.B. in Zusammenarbeit mit Honeywell
unter damaliger Tokenregelung vorher ja nicht möglich. (und vorher musste man auch erst verstehen wo Mercedes den Trick hat)
Aber so ist es halt wenn einer einfach weiterentwickeln kann und der andere nach einem Jahr wieder bei Null anfängt, man krebst nur langsam näher.



Und was war dann da das Geheime-Detail? Klar, es kommt mehr Luft an, aber eigentlich wäre das ja zu offensichtlich :shrug:

Und woher weißt du das alles :winky:

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Re: Binotto: Ferrari in Barcelona "weit unter den Erwartungen"

Beitragvon modellmotor » 14.05.2019, 07:33

revan hat geschrieben:
modellmotor hat geschrieben:Bei Ferrari versteht man den SF90 nicht .Da helfen auch keine Durchhalteparolen und schon garnicht erkennbare Taktikfehler die beide Piloten in Positionskämpfe verwickeln um sich so gegenseitig zu behindern.
Den Rest besorgt dann die Boxencrew mit nicht problemlos funktionierendem Reifenwechsel.Währenddessen fährt weit vorn der Mercedes-Express zum fünften Mal in Folge auf Platz 1 und 2.Zu allem Ärger fährt dann auch noch Red Bull auf das Podest.
Es zeigt sich, dass alle Personalrochaden bei der Scuderia das Grundübel der Italiener nicht beseitigen konnten,sie arbeiten nicht professionell genug und dann eben auch nicht perfekt.Der Vorsprung von German Engineering in der WM ist nicht mehr einholbar.Arrividerci Scuderia Ferrari ! :wave:
Grüße vom
modellmotor





beim ach so deutschen Team Mercedes, finden sich fast keine deutschen Mitarbeiter, zumal beide Firmensitze,
Brackley (Chassis) und Brixworth (Motor) in Großbritannien sind.

Bild

Das ändert nichts daran, dass die technische Leitung in den Hännden von deutschen Ingenieuren liegt und von Stuttgart gesteuert wird.
Grüße vom
modelllmotor

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BruderimHerrn
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Re: Binotto: Ferrari in Barcelona "weit unter den Erwartungen"

Beitragvon BruderimHerrn » 14.05.2019, 09:15

modellmotor hat geschrieben:Das ändert nichts daran, dass die technische Leitung in den Hännden von deutschen Ingenieuren liegt und von Stuttgart gesteuert wird.
Grüße vom
modelllmotor


was für ein Schwachsinn, als ob da z.B. über Andy Cowell noch ein deutscher Technischer Leiter stehen würde :facepalm:
weil der sonst nix auf die Reihe bekommt :lol: :lol:
Mercedes kann froh sein solche Leute im Team zu haben
Danke Legende ***

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msf
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Re: Binotto: Ferrari in Barcelona "weit unter den Erwartungen"

Beitragvon msf » 14.05.2019, 09:59

BruderimHerrn hat geschrieben:
modellmotor hat geschrieben:Das ändert nichts daran, dass die technische Leitung in den Hännden von deutschen Ingenieuren liegt und von Stuttgart gesteuert wird.
Grüße vom
modelllmotor


was für ein Schwachsinn, als ob da z.B. über Andy Cowell noch ein deutscher Technischer Leiter stehen würde :facepalm:
weil der sonst nix auf die Reihe bekommt :lol: :lol:
Mercedes kann froh sein solche Leute im Team zu haben


Vielleicht sind diese Leute aber auch froh, in diesem Team arbeiten zu dürfen. Hört doch einfach mit diesem sinnlosen Nationaltheater auf! Fakt ist, dass das Team, das unter dem Namen Mercedes in der Formel1 antritt die aktuell erfolgreichste Mannschaft in diesem Sport ist. Man kann ihnen keinen Vorwurf machen, dass es so ist. Aber egal, wo man den Einbremshebel auch ansetzen wird, ob bei den Technik oder bei der Aerodynamik, es wird daran nichts ändern. Die anderen Mannschaften müssen endlich mal KONSTANT wenigstens gleiches Potential zeigen und beständig gute Leistungen zeigen.

Und auch die Beschränkung der Finanzmittel wird hier wenig "Schaden" anrichten. Egal, ob die Episode mit dem LKW-Turbo Wahrheit oder Dichtung ist. Der Kern ist real. Wenn Mercedes im Formel1 Sektor Kostenbremsen akzeptieren muss, haben die deutlich bessere Alternativen, Komponenten "für die Straße" zu entwickeln und dann doch im Rennen zu nutzen!

Alles in allem stellt sich doch auch die Frage, wie man den Primus mit sportlich vertretbaren Mitteln einbremsen kann. Das Kernproblem ist doch, dass die anderen sich in ihren Konzepten offenbar nicht effektiv und schnell genug annähern können.

Eventuell wäre ja ein Ansatz, das man den Teams mehr Möglichkeiten gibt, weniger effiziente Konstruktionen in einem größeren Umfang als bisher während der Saison zu modifizieren. Aber immer nur zu philosophieren und nachzukarten, wer wo wie was eventuell nicht legales an der Karre hat ist doch auch nur operative Hektik.

So schwer es auch fällt und so menschlich es auch ist, falsches Spiel zu vermuten. Ich kann als Fan eines aktuell nicht konstant siegfähiges Teams nur ein guter Verlierer sein, oder ich wechsele das Fan-Lager. Das ist der Status Quo. Aber durch Einflussnahme von außen den Besten für seine Leistung zu strafen, ist nicht Sinn eines Wettkampfes. Und seit versichert, dass die anderen Teams genug A.... in der Hose hätten, gegen Mercedes vorzugehen, wenn die wirklich falsch spielen würden.


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