"War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

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"War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon Redaktion » 12.05.2019, 19:56

Ferrari sorgte mit einigen trägen Entscheidungen heute für Verwunderung, doch nach außen sehen Sebastian Vettel und Charles Leclerc in Spanien kein Problem
Sebastian Vettel, Charles Leclerc

Sebastian Vettel und Charles Leclerc mussten lange auf Ansagen warten

Das teaminterne Duell zwischen Sebastian Vettel und Charles Leclerc ging am Sonntag in Barcelona in die nächste Runde (Formel 2019 live im Ticker). Wieder einmal sorgte Ferrari mit seinem Umgang mit beiden Piloten im Rennen für Verwunderung. Zweimal mussten die Fahrer ihre Plätze tauschen, doch beide Male verlor der jeweils Hintere zuvor viel Zeit.

"Wir reden intern darüber. Im Auto fahren wir unser eigenes Rennen", blockt Sebastian Vettel ein kritisches Hinterfragen der Ferrari-Taktiken ab. Er betont: "Wir haben versucht, so gut wie möglich zusammenzuarbeiten." Und auch Leclerc unterstreicht nach außen, dass er mit den Strategieentscheidungen heute einverstanden war: "Im Rennen gab es für mich keine Probleme."

Die erste knifflige Situation entwickelte sich bereits in den ersten Runden. Vettel hatte nach einem mutigen Bremsmanöver in Kurve 1 einen Bremsplatten davongetragen und war dadurch gehandicapt. Unwucht und Vibrationen machten ihm zu schaffen. Die Pace der Führenden konnte er nicht mehr gehen, und von hinten drückte schon bald sein Teamkollege. "Der erste Stint war ein Schuss in den Ofen", muss der Deutsche einsehen.

Vettel: "Habe ihn gerne vorbeigelassen"

"Am Anfang war klar, dass Charles schneller war. Und als er mehr und mehr Druck ausgeübt hat, habe ich ihn gerne vorbeigelassen", sagt Vettel nach dem Rennen. Bis dahin hatte es Leclerc jedoch schon mehrfach selbst halbherzig in Kurve 1 versucht. Hätte Ferrari schneller reagiert, hätte Leclerc wahrscheinlich weniger Zeit hinter Vettel verloren.

Der Monegasse sieht das jedoch als halb so schlimm an: "Im ersten Stint war ich schneller, aber es ist immer schwierig, wenn ein Fahrer hinter dir sagt, dass er schneller wäre", kann er die Zurückhaltung am Kommandostand nachvollziehen. "Danach haben sie mich vorbeigelassen und ich konnte mein Rennen fahren."

Vettels Probleme wurden derweil so stark schlimmer, dass er seine Crew immer wieder darum bat, an die Box kommen zu dürfen. Erst nach 20 Runden tat man ihm den Gefallen und gab ihm den Medium-Reifen mit auf den Weg. Nachdem Leclerc sechs Runden später ebenfalls zum Boxenstopp gekommen war, lief Vettel plötzlich auf den Monegassen auf und das Spiel ging andersherum als vorher.

Zweiter Tausch für Wurz "zu spät"

Wieder einmal ließ sich Ferrari mit der Wechsel-Ansage eine Menge Zeit. Leclerc hielt seinen Teamkollegen stark auf, bevor er nach Kurve 4 Platz machte. "Das war zu spät", befand nicht nur ORF-Experte Alexander Wurz. Vettels Erklärungsversuch: "Im zweiten Stint war mir lange Zeit nicht klar, ob wir auf der gleichen Strategie sind."

Das Problem: Ferrari hatte Leclerc auf der härtesten Mischung rausgeschickt und wollte ohne zweiten Boxenstopp bis ins Ziel fahren. Was laut Leclerc im Grunde "keine schlechte Entscheidung" war, lief aber nicht wie gewünscht: "Leider haben sie nicht wie erwartet funktioniert. Wir hatten auf der Hinterachse viele Probleme und ich habe eine Menge Zeit verloren."

Und auch wenn Vettel im Auto selbst vielleicht nicht gewusst haben mag, wer auf welcher Strategie unterwegs ist, musste es das Team ja wissen. Trotzdem griff man erst äußerst spät in den Kampf ein. "Als ich dann vorbei konnte, war ich deutlich schneller", sagt Vettel.

Safety-Car schadet Leclerc

Wie sich dieser strategische Fehlgriff am Ende ausgewirkt hätte, ist im Nachhinein nicht zu beantworten, denn die plötzliche Safety-Car-Phase in Runde 46 veränderte die Situation von Grund auf. "Charles' Strategie wurde in die Tonne getreten", merkt Vettel an. Leclerc musste so plötzlich einen Zusatzstopp einlegen, weil er sonst mit den härtesten Reifen ohne Chance gewesen wäre.

Timeline Großer Preis von Spanien 2019

Runde für Runde: So hat sich das Formel-1-Rennen von Spanien 2019 entwickelt. Weitere Formel-1-Videos

Daher fand sich der Monegasse plötzlich mit den gleichen Reifen (Medium) wie Vettel hinter dem Deutschen wieder - diesmal im direkten Duell um die Position. Doch auch nach dem Re-Start war für ihn kein Angriff möglich. Auch Vettel konnte gegen Max Verstappen vor ihm keinen Angriff lancieren. "Das Safety-Car hat uns eine Chance gegeben, wir hatten jedoch die gleiche Pace wie Max, von daher war es nicht möglich, zu überholen", so Vettel.Er musste sich am Ende mit dem vierten Platz begnügen und spricht nach dem Malheur in der ersten Kurve von den maximal möglichen Punkten. "Ich hatte eine Chance auf das Podium, aber der Bremsplatten in der ersten Runde hat mein Rennen beeinträchtigt", so der Deutsche. Den missglückten Angriff gegen die beiden Mercedes in Kurve 1 bereut er jedoch nicht.

Vettel verteidigt Manöver in Kurve 1

Denn für ihn war der Start die einzige Möglichkeit, etwas gegen die dominanten Silberpfeile auszurichten: "Ich wollte etwas versuchen, um die Sache etwas zu durchmischen. Ich wusste, dass ich das Rennen nicht in Kurve 1 gewinnen würde. Aber ich hatte gehofft, dass wir dadurch einen besseren Kampf haben könnten", erklärt er.

Trotzdem bleibt, dass Ferrari anschließend in den Augen vieler wieder einmal nicht alles richtig gemacht hat bei den Entscheidungen. Doch genau diese Einstellung kritisiert Vettel: "Immer wenn wir etwas versuchen, wird hinterher viel darüber gesprochen", ärgert er sich. "Das hilft vielleicht nicht, um ad hoc etwas reaktionsfreudiger zu sein." Sein Fazit zu Barcelona: "Heute war es okay."


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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon mimos5 » 12.05.2019, 20:36

Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin absoluter Fan von Vettel.
Was heute wieder passiert ist zeigt, dass Ferrari NICHT in der Lage ist vom Kommandostand aus oder aus den hinteren Computerreihen ein Rennen zu steuern.
Die Jungs haben es einfach nicht drauf.
Und hier sollte man beginnen.
Es fehlt eine ordnende und führende Kraft, wie es Ross einmal war. Dieses zögerliche herumgeeiere bringt beide guten Piloten nicht weiter.
Es liegt nicht unbedingt an der Motorleistung, es liegt am Management und der Einstellung aller Beteiligten.
Jetzt auf Vettel oder Charles herumzuhacken bringt nichts. Die und genau die sind die Leittragenden eines verfehlten
Managemnts bei Ferrari.
Hier sollten sich alle mal bei Toto umschauen sogar - auch wenn es mir schwerfällt zu sagen - Bei Helmut Marco.
Hier ist Zug drauf.
Weg mit den zögerlichen Personen, holt einen erfahreren Manager - der nicht aus Italien kommt -.

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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon DerQuasiLA » 12.05.2019, 20:44

Als ob die beiden mit den Entscheidungen vom Kommandostand einverstanden sind. Beide mal viel zu zögerlich, was im Endeffekt beiden Fahrern einen Haufen Zeit gekostet hat.

Der italienische Harry Potter hat's als Teamchef einfach nicht drauf. Er mag vllt ein guter Ingenieur sein, aber eine wirkliche Führungskraft die das auch nach Außen ausstrahlt ist der gute Mann sicher nicht.

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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon besser.is.sicher » 12.05.2019, 20:51

Vettel hat das vom Start weg schon gut gemacht. Das ist es auch, was hier immer kritisiert wird: um die Mercedes herauszufordern, braucht es irgendwelche Harakiriaktionen, die natürlich auch mit einem Risiko verbunden sind und natürlich selten dämlich aussehen, wenn sie schief gehen. Wäre er vorbei gekommen, wäre es natürlich spannender geworden.

Allerdings: wenn das Okay war, dann weiß ich auch nicht. Erst bremst man Lec ein, dann Vet und versaut sich gegenseitig die Performance.. Das war wohl eher Yako. ZUdem hat man für die Stopps über vier Sekunden gebraucht. Ehrlich gesagt, ist da viel im Argen bei Ferrari
Ich weiß genau was ich will, wenn was ich will, weiß was es will.

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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon RealRacing » 12.05.2019, 21:09

besser.is.sicher hat geschrieben:Vettel hat das vom Start weg schon gut gemacht. Das ist es auch, was hier immer kritisiert wird: um die Mercedes herauszufordern, braucht es irgendwelche Harakiriaktionen, die natürlich auch mit einem Risiko verbunden sind und natürlich selten dämlich aussehen, wenn sie schief gehen.


Harakiri-Aktion?
Das war ein ganz normaler Angriff von Vettel. Das musste er probieren und hat dabei Pech gehabt!


Die Ferrari-Strategie war heute wieder ein Armutszeugnis...

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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon Sportsmann » 12.05.2019, 21:22

Die Stopps verzeihe ich gerne, wenn der Schrauber defekt war, ist das erklärbar. Dass Ferrari langsamer ist als Mercedes ist akzeptabel, es war selten anders - Verstappen kennt ja nicht mal was anderes XP . Das Verstappen nicht mehr zu überholen ist, ist nichts neues, denn das hat Raikönnen im 2018 noch schnelleren Ferrari auch nicht geschafft. Es kommt auf die Traktion an nach der Schikane, da kommt man nichtmal am Teamkollegen vorbei, der RB war in dieser Disziplin schon immer besser als Ferraris.
Aber ich kann nicht akzeptieren, dass keine Entscheidungen getroffen werden. Vettel war deutlich langsamer als Leclerc nach einigen Runden und Leclerc war deutlich langsamer auf den harten Reifen als Vettel. Beim zweiten mal war es noch schlimmer, aber warum? A) Blödheit pur B) man glaubte LEC könne doch nicht durchfahren und wollte die Piloten auf der gleichen Strategie nicht benachteiligen. Ich bin ziemlich sicher dass es daran lag. Aber dieses halbherzige herumgeeiere kann man sich höchstens in der Position von Mercedes leisten - die tun das aber nicht. Wer hinten ist muss erstmal das Podium einfahren, alles andere muss man intern durch motivieren und sich erklären ausbaden. Wenn die Daten zeigen dass einer schneller ist sollte es der andere im Debriefing auch akzeptieren können.
So langweilig wie das Rennen auch war, es war eines der Rennen wo ich (wenn ich Blutdruckprobleme hätte) das Telefon für den Notruf direkt neben die Fernbedienung gelegt hätte. Und ich bin nichtmal Ferrarifan. Aber es wird von Rennen zu Rennen schlimmer, nichtmal Williams baut (mehr) so ab.
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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon vettel-fan2011 » 12.05.2019, 21:24

BEIDE male war die Teamorder OK. Nur BEIDE male viel(!!!!!) zu spät und die Strategieabteilung tut ihr übriges.
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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon mamoe » 12.05.2019, 21:59

RealRacing hat geschrieben:
besser.is.sicher hat geschrieben:Vettel hat das vom Start weg schon gut gemacht. Das ist es auch, was hier immer kritisiert wird: um die Mercedes herauszufordern, braucht es irgendwelche Harakiriaktionen, die natürlich auch mit einem Risiko verbunden sind und natürlich selten dämlich aussehen, wenn sie schief gehen.


Harakiri-Aktion?
Das war ein ganz normaler Angriff von Vettel. Das musste er probieren und hat dabei Pech gehabt!


Die Ferrari-Strategie war heute wieder ein Armutszeugnis...


so sehe ich das auch :thumbs_up:
klein-, groß- sowie rechtschreibfehler sind beabsichtigt und führen bei logischer
verbindung zu einem code, mit welchem man einen schatz findet!

Michael Schumacher will always be the greatest!
http://www.youtube.com/watch?v=Ka5FCLy14Uw
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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon besser.is.sicher » 12.05.2019, 22:08

Sportsmann hat geschrieben:Die Stopps verzeihe ich gerne, wenn der Schrauber defekt war, ist das erklärbar. Dass Ferrari langsamer ist als Mercedes ist akzeptabel, es war selten anders - Verstappen kennt ja nicht mal was anderes XP . Das Verstappen nicht mehr zu überholen ist, ist nichts neues, denn das hat Raikönnen im 2018 noch schnelleren Ferrari auch nicht geschafft. Es kommt auf die Traktion an nach der Schikane, da kommt man nichtmal am Teamkollegen vorbei, der RB war in dieser Disziplin schon immer besser als Ferraris.
Aber ich kann nicht akzeptieren, dass keine Entscheidungen getroffen werden. Vettel war deutlich langsamer als Leclerc nach einigen Runden und Leclerc war deutlich langsamer auf den harten Reifen als Vettel. Beim zweiten mal war es noch schlimmer, aber warum? A) Blödheit pur B) man glaubte LEC könne doch nicht durchfahren und wollte die Piloten auf der gleichen Strategie nicht benachteiligen. Ich bin ziemlich sicher dass es daran lag. Aber dieses halbherzige herumgeeiere kann man sich höchstens in der Position von Mercedes leisten - die tun das aber nicht. Wer hinten ist muss erstmal das Podium einfahren, alles andere muss man intern durch motivieren und sich erklären ausbaden. Wenn die Daten zeigen dass einer schneller ist sollte es der andere im Debriefing auch akzeptieren können.
So langweilig wie das Rennen auch war, es war eines der Rennen wo ich (wenn ich Blutdruckprobleme hätte) das Telefon für den Notruf direkt neben die Fernbedienung gelegt hätte. Und ich bin nichtmal Ferrarifan. Aber es wird von Rennen zu Rennen schlimmer, nichtmal Williams baut (mehr) so ab.

So siehts aus. Ich sah mich heute zum ersten Mal dazu veranlasst dem Rennthread beizuwohnen, um irgendeine Kompensationsstrategie anzuwenden. Das war ja nicht zum aushalten heute
Ich weiß genau was ich will, wenn was ich will, weiß was es will.

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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon Connaisseur » 12.05.2019, 22:47

Dieser Glatzkopf bei Ferrari, der regelmäßig die Strategie versaut sollte tunlichst rasch ausgetauscht werden.
Das ist einfach nur erbärmlich was der fabriziert, das sieht auch jeder Laie vorm Fernseher, dass der vordere TK dem hinteren in der Konstellation unglaublich viel Zeit kostet, nur der Fleischhut erkennts viel zu spät. Einfach nur Wahnsinn.

Sollen nur so weiter machen, hoffentlich kommt RB auch noch vorbei. Mit der WM haben sie sowieso nichts zu tun.

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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon Mario_Sachsen » 12.05.2019, 23:10

mimos5 hat geschrieben:...

:thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:
... einfach nur ein Fan der Formel 1... :)

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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon plastikschaufel » 12.05.2019, 23:19

Ferrari hat absolut keine Chance Mercedes zu schlagen.
Lasst die beiden einfach frei fahren und gut ist!

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Re: "War okay": Vettel stellt sich hinter Ferrari-Entscheidungen

Beitragvon _alec » 13.05.2019, 00:46

Taktisch war das ein Desaster
..nix ganzes und nix halbes und das auch noch zögerlich.

So wie es gelaufen ist mit dem SC hätte unter besseren Entscheidungen
ein Podium gebracht. Womöglich auch beide Ferrari vor Max.

Leclerc war eindeutig schneller und wurde aufgehalten von Seb
Hätte er früher die Möglichkeit bekommen,
wäre er dicht hinter Max gewesen und Ferrari hätte sich den Stopp
besser einteilen können.
So ist er viel zu lange draußen geblieben mit dem ersten Satz
und hat in den letzten 3-4 Runden des Stints mal so richtig an Zeit verloren.

Es war auch schnell klar das mit dem Gelben nicht viel geht
und versuchte den Reifen nur am Leben bis ende zu erhalten,
was zur Folge hatte, das Leclerc mittelmäßige Runden fuhr und so nur Zeit verlor.

Alle 4 vor ihm hatten somit den Vorsprung um 1 Stopp machen zu können
und trotzdem vor ihm bleiben .. schnelle frische Reifen haben
..und er hatte das Problem mit den ungeliebten alten Gelben
und auch noch 18 Runden bis ins Ziel gegen all die um Sich mit frischen. :facepalm:
Letztendlich hatte Leclec Glück mit dem SC, so das er sich nochmal frische holen konnte

Im Nachhinein ist es so einfach, weil man die Fehler gesehen hat.
Aber nichts desto Trotz muss man Leclerc schneller durchschleusen
und nach der ersten Runde in der der Reifen nicht mehr kann,
sofort reinholen. Den Gelbe als Option drauf und schauen wie er sich entwickelt
wenn man den gut pusht ..und wenn klar ist das es nicht bis ende reicht,
den Gelben pushen bis er einbricht und nochmal Rot drauf und pushen.

Eine Reelle Chance gegen Mercedes hatte Ferrari nicht, aber der Max wäre drin gewesen heute.

Seb war der Glückliche heute. Trotz dem Bremsplatten ist er vor Leclerc ins Ziel gekommen.
..die kürzeste Verbindung zwischen 2 Punkten ist ein Tunnel..


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