Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

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theCraptain
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon theCraptain » 22.10.2018, 15:54

Calvin hat geschrieben:
theCraptain hat geschrieben:ein anderer nimmt vielleicht lieber 2 kg mehr Sprit mit um ordentlich pushen zu können etc.


Das kannst du mit den aktuellen Reifen vergessen.

Wären die Kisten um ca. 40 bis 50 kg leichter, was man durch kleinere Tanks und Nachtanken erreichen könnte, ginge das schon.

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reiskocher_gtr_specv
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 22.10.2018, 15:54

Zettel hat geschrieben:
theCraptain hat geschrieben:Die Kritik von mir, und ähnlichen Inhalten, geht weniger in die Bestrafung von Ocon und MAG sondern gilt der Anti-racing Regel an sich. Solch eine Regel wirkt absurd in der sogenannten Königsklasse des Mptorsports. Benzimlimit revht ud gut, abert dazu noch die Vorschrift nur eine bestimmte Menge pro Sekunde davon verbrennen zu dürfen ist sowas wie eine Handbremse. Lass die Fahrer ihren begrenzten Sprit doch selbst einteilen, reicht der Sprit dann nicht ins Ziel sind sie selbst schuld.

Ideal wäre sowieso die Benzinmenge, Tankgrösse und Durchfluss freizugeben. Soll doch jedes Team machen was es will. Wenn einer mit Lift & Coast besser zurechtkommt kann er es ja dennoch praktizieren, ein anderer nimmt vielleicht lieber 2 kg mehr Sprit mit um ordentlich pushen zu können etc.


Was ist daran Anti-Racing? Die Regeln sind für alle gleich und die F1 ist auch mit der Spritbegrenzung nicht gerade langsam. Und auch mit Spritbegrenzung kann man überholen und ein Rennen gewinnen.
Würdest du auch sagen, dass Track-limits eine Handbremse sind und abgeschafft gehören?

Man will durch die Freigabe der Spritlimits nur Rillenreifen erzwingen :mrgreen: :lol:
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theCraptain
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon theCraptain » 22.10.2018, 16:05

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:
Zettel hat geschrieben:
theCraptain hat geschrieben:Die Kritik von mir, und ähnlichen Inhalten, geht weniger in die Bestrafung von Ocon und MAG sondern gilt der Anti-racing Regel an sich. Solch eine Regel wirkt absurd in der sogenannten Königsklasse des Mptorsports. Benzimlimit revht ud gut, abert dazu noch die Vorschrift nur eine bestimmte Menge pro Sekunde davon verbrennen zu dürfen ist sowas wie eine Handbremse. Lass die Fahrer ihren begrenzten Sprit doch selbst einteilen, reicht der Sprit dann nicht ins Ziel sind sie selbst schuld.

Ideal wäre sowieso die Benzinmenge, Tankgrösse und Durchfluss freizugeben. Soll doch jedes Team machen was es will. Wenn einer mit Lift & Coast besser zurechtkommt kann er es ja dennoch praktizieren, ein anderer nimmt vielleicht lieber 2 kg mehr Sprit mit um ordentlich pushen zu können etc.


Was ist daran Anti-Racing? Die Regeln sind für alle gleich und die F1 ist auch mit der Spritbegrenzung nicht gerade langsam. Und auch mit Spritbegrenzung kann man überholen und ein Rennen gewinnen.
Würdest du auch sagen, dass Track-limits eine Handbremse sind und abgeschafft gehören?

Man will durch die Freigabe der Spritlimits nur Rillenreifen erzwingen :mrgreen: :lol:

Um mal ernsthaft zu antworten: alles was dich daran hindert das Maximum aus der Kiste / dem Antrieb herauszuholen ist Anti-Racing. Durchflussbegrenzung ist ein Paradebeispoiel dafür. Warum sollte gerade sowas in der höchsten Klasse des Motorsports begrenzt sein? Ist es nicht schon schlimm genug wenn der Sprit auf 105 kg begrenzt ist?

Mit dem vergleich zu Tracklimits kann ich nix anfangen, das ist für mich nicht vergleichbar, sorry :shrug:

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon DeLaGeezy » 22.10.2018, 16:08

- Sollen Sie die Rennen anstatt 300km auf 250km reduzieren. (bei gleicher Spritmenge -> mehr racing)
- Alle drei verfügbaren Reifenmischungen müssen im Rennen eingesetzt werden (Folge minimum 2 Boxenstopps)
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 22.10.2018, 16:12

theCraptain hat geschrieben:Um mal ernsthaft zu antworten: alles was dich daran hindert das Maximum aus der Kiste / dem Antrieb herauszuholen ist Anti-Racing. Durchflussbegrenzung ist ein Paradebeispoiel dafür. Warum sollte gerade sowas in der höchsten Klasse des Motorsports begrenzt sein? Ist es nicht schon schlimm genug wenn der Sprit auf 105 kg begrenzt ist?

Mit dem vergleich zu Tracklimits kann ich nix anfangen, das ist für mich nicht vergleichbar, sorry :shrug:

Das war meinerseits schon ernst gemeint. Die Kisten brechen jetzt bereits Reihenweise track records und wenn man sie zusätzlich aufmacht, dauert es nicht mehr lange, bis es "zu gefährlich wird".
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draine
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon draine » 22.10.2018, 16:15

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Was die 105 kg bei MAG betrifft, damit hat die FIA offen gelegt, dass zumindest MAG randvoll getankt war. Denn man braucht ja noch 1 Liter Sprit, der im Tank verbleiben muss für Analysen. :mrgreen:


Haben die das so gesagt? Er muss ja nicht vollgetankt gewesen sein, vielleicht haben die vorher auch berechnet das sie mit bspw. 95 kg durch das Rennen kommen. Mercedes soll ja angeblich auch nie volltanken ...

DeLaGeezy hat geschrieben:- Sollen Sie die Rennen anstatt 300km auf 250km reduzieren. (bei gleicher Spritmenge -> mehr racing)
- Alle drei verfügbaren Reifenmischungen müssen im Rennen eingesetzt werden (Folge minimum 2 Boxenstopps)


Die Renndistanz ist schon Okay, man braucht bei den engen Abständen ja auch Zeit um ranzufahren. Die Spitze liegt innerhalb einer halben Sekunde, wenn man da mal 3 Sekunden aufgrund eines verkorksten Boxenstopps verliert ist das Rennen ja sofort gelaufen, wenn man dann 50 km weniger hat.

Alle 3 Mischungen einzusetzen finde ich Blödsinn, das würde die Strategie nur noch mehr einschränken.

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon -Gast- » 22.10.2018, 16:21

Ich bin dafür, dass man ab 2020 mit 1L 3Zylinder fährt. Wer am wenigsten sprit braucht bekommt Extrapunkte. So können die schlechteren Teams mit 30kmh um die Wette tuckern um die begehrten sonderpunkte zu erlangen. Die 2-Stunden begrenzung muß dann natürlich weg.

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 22.10.2018, 16:23

draine hat geschrieben:
reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Was die 105 kg bei MAG betrifft, damit hat die FIA offen gelegt, dass zumindest MAG randvoll getankt war. Denn man braucht ja noch 1 Liter Sprit, der im Tank verbleiben muss für Analysen. :mrgreen:


Haben die das so gesagt? Er muss ja nicht vollgetankt gewesen sein, vielleicht haben die vorher auch berechnet das sie mit bspw. 95 kg durch das Rennen kommen. Mercedes soll ja angeblich auch nie volltanken ...

Also rein rechnerisch, wenn man mehr verbraucht als 105 kg und man 1 kg für Analysen im Tank haben muss, dann hat man min. 106 kg getankt. Da wird es mit 95 kg eher eng gell?
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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon Woelli38 » 22.10.2018, 16:47

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Also rein rechnerisch, wenn man mehr verbraucht als 105 kg und man 1 kg für Analysen im Tank haben muss, dann hat man min. 106 kg getankt. Da wird es mit 95 kg eher eng gell?


Wenn es einer mit der Menge schafft, warum nicht? Dann hat er (wegen dem Testkilo Sprit) halt nur 94 im Rennen gebraucht...

Viel absurder ist es, dass dieser Maximalverbrauch auch noch auf die einzelnen Sektoren heruntergerechnet wird und dadurch noch Disqualifikationen ausgesprochen werden. :thumbs_down:

Maximal 106 Kilo in den Tank und jeder kann unter Berücksichtigung dieses einen Testkilos den Saft verbraten, wie und wann er will...

Wer am Ende weniger wie dieses Kilo im Tank hat, hat halt gelitten...
Man nannte Ihn den "Fisherman’s Friend" der Formel 1... :mrgreen:

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon Tifoso » 22.10.2018, 17:52

Woelli38 hat geschrieben:Viel absurder ist es, dass dieser Maximalverbrauch auch noch auf die einzelnen Sektoren heruntergerechnet wird und dadurch noch Disqualifikationen ausgesprochen werden. :thumbs_down:

Maximal 106 Kilo in den Tank und jeder kann unter Berücksichtigung dieses einen Testkilos den Saft verbraten, wie und wann er will...

Wer am Ende weniger wie dieses Kilo im Tank hat, hat halt gelitten...


Bei Ocon kann man diskutieren, das zweite trift bei Magnussen zu. Das Argument, dass es sich hierbei um Anti-Racing handelt ist hinfällig da die Regel alle Fahrer betrifft. Es ist ja nicht so als ob Magnussen gegen Autos fuhr die volle Pulle Benzin verschleudert haben.

Das Ocon die Durchflussmenge überschritten hat liegt aber am Team/Fahrer. Die Regel legt fest was erlaubt ist, und was nicht. Sonst kann man ja auch argumentieren das Aerodynamikteile, welche nicht den Regeln entsprechen nicht zwingend ein Vorteil bringen müssen und somit auch nicht unbedingt bestraft werden sollten.

Im Endeffekt ist es aber so, wie es im Artikel steht: Das Vergehen gab es seit Australien 2014 nicht. Keins der anderen Teams hatte seither Probleme damit sich an diese Regel zu halten.
Zuletzt geändert von Tifoso am 27.10.2018, 11:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Edit 2015: Hab meine Sig schon so lange nicht geändert dass Raikönnen mittlerweile auch schon wieder ein paar Jahre fährt. Von dem bin ich natürlich auch ein Fan :D

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon Simtek » 22.10.2018, 18:01

Was soll die Aufregung? Ob die aktuellen Regeln sinnvoll sind oder nicht, ist eine andere Diskussion. Fakt ist, Ocon und Magnussen haben dagegen verstossen - darum ist die Disqualifikation völlig gerechtfertigt!
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon Red Baron » 22.10.2018, 18:06

Mal meine ganz persönliche Meinung, selbst auf die Gefahr hin, dass ich kritisiert werde. Aber das kann ja immer vorkommen denn es gibt ja auch andere Meinungen und das ist auch gut so.

Zunächst sollten Hersteller und Private in getrennte Klassen
Die Hersteller können dann mit ihren riesigen Budgets Technologiekeulen bauen mit denen sie sich gegenseitig verdreschen und gleichzeitig für ihre Produkte werben
Die Privaten müssen dann mit weniger Geld auskommen genauso wie jetzt auch. Aber mit Sicherheit wären sie mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau.
Ihnen würden weniger komplizierte Motoren erlaubt.
Damit wäre dann höchstwahrscheinlich das Problem der Dominanz gelöst.

Jetzt zum Thema Sprit.
Es is die FORMEL 1 die sich hier präsentiert und nicht irgendwelche 10 Teams mit 20 Autos die einige Male im Jahr ihre Runden drehen und die sind anscheinend, wie ich mal hier im Forum belehrt wurde, nach bestimmten Formeln sparsamer als Strassenfahrzeuge. Nur für mich ist es kein "am Limit fahren", wie es immer gerne proklamiert wird; denn wenn man in allem limitiert wird ist es wohl eher ein reglementiertes Limit, ähnlich einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strasse.
Ausserdem sind die Autos ja nur ein relativ kleiner Teil der Teams.
Es wurde mal berichtet dass bei einigen Teams rund 40 LKW die Bestandteile durch ganz Europa bewegen, mal ganz zu schweigen von Hubschraubern und privaten Flugzeugen die dann noch die zahllosen Teamnomaden zu ihren Bestimmungsorten bringen.
Da kann über eine Mehrverbrauch von 0.1L (?) doch nur verwundert den Kopf schütteln. Sicher, es verstösst gegen eine limitierende Regel.
Erst wenn dass alles angetrieben wird mit Methanol, das aus Kuhfurzen gewonnen wird, dann kann man mal sagen "wir sind so grün" wie möglich.
Alles andere ist Augenwischerei weil man eine hübsche Fassade vorzeigt hinter der sich ein Dreckhaufen verbirgt.

Ich schaue trotzdem weiterhin F1 aber im Herzen sehne ich mich nach mehr Gleichstellung und weniger Limitierung.
Ich habe Haarausfall, abstehende Ohren, O-Beine, Plattfüsse, mir tränen die Augen, mir zittern die Knie aber Dank meiner übermenschlichen Willenskraft werde ich bestimmt 112 Jahre alt. :biggrin:

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon CrAzyPsyCho » 22.10.2018, 18:07

Verstehe auch die Aufregung nicht. Auch wenn es nur 0,1 waren, irgendwo muss man halt die Grenze setzen.
Lässt man da Gnade vor Recht walten, kommt der nächste mit 0,2 kg.
Und sowohl Fahrer, als auch Team hätten das erkennen können.

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon Simtek » 22.10.2018, 18:14

Red Baron hat geschrieben:Jetzt zum Thema Sprit.
Es is die FORMEL 1 die sich hier präsentiert und nicht irgendwelche 10 Teams mit 20 Autos die einige Male im Jahr ihre Runden drehen und die sind anscheinend, wie ich mal hier im Forum belehrt wurde, nach bestimmten Formeln sparsamer als Strassenfahrzeuge. Nur für mich ist es kein "am Limit fahren", wie es immer gerne proklamiert wird; denn wenn man in allem limitiert wird ist es wohl eher ein reglementiertes Limit, ähnlich einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strasse.
Ausserdem sind die Autos ja nur ein relativ kleiner Teil der Teams.
Es wurde mal berichtet dass bei einigen Teams rund 40 LKW die Bestandteile durch ganz Europa bewegen, mal ganz zu schweigen von Hubschraubern und privaten Flugzeugen die dann noch die zahllosen Teamnomaden zu ihren Bestimmungsorten bringen.
Da kann über eine Mehrverbrauch von 0.1L (?) doch nur verwundert den Kopf schütteln. Sicher, es verstösst gegen eine limitierende Regel.
Erst wenn dass alles angetrieben wird mit Methanol, das aus Kuhfurzen gewonnen wird, dann kann man mal sagen "wir sind so grün" wie möglich.
Alles andere ist Augenwischerei weil man eine hübsche Fassade vorzeigt hinter der sich ein Dreckhaufen verbirgt.

Ich schaue trotzdem weiterhin F1 aber im Herzen sehne ich mich nach mehr Gleichstellung und weniger Limitierung.


Tja, und wie sollte man bei einem Mehrverbrauch von 0,2 Liter handeln? Oder 0,3 Liter? .... 1 Liter?
Es gibt ein Reglement, an dem sich Fahrer und Teams halten müssen. Die Frage, ob diese Regel sinnvoll ist und den Sport attraktiver macht oder das Gegenteil der Fall ist ist eine andere Diskussion.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Benzin: Aufregung nach Disqualifikation von Ocon und Magnussen

Beitragvon Alonso und Kimi Fan » 22.10.2018, 18:38

Spritsparende regeln sind natürlich scheiße. Aber regeln sind regeln. Wir haben uns darüber schon anfangs darüber beschwert. Hier geht es nicht ums Spritsparen hier geh'ts gerade dass zwei teams über der Erlaubten menge gefahren sind. Da braucht man sich nicht rauslenken oder abzulenken indem man sagt "sprisparen ist scheiße". Jedes team hat sich daran zu halten. Und ich finde es gut dass die fia konsequent ist. Man befürchte nur fia lässt es hier durchgehen was dann wieder los wäre und wie die leute damals den vergleich ausrufen mit ric als er Dqed wurde. Regeln sind regeln. einhalten oder selbst schuld.


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