Sauber friert in Abu Dhabi: Wehrlein trotzdem heiß auf morgen

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Sauber friert in Abu Dhabi: Wehrlein trotzdem heiß auf morgen

Beitragvon Redaktion » 25.11.2017, 19:38

Pascal Wehrlein verpasst nach vielversprechenden Trainings Q2, weil Temperaturprobleme seinen Sauber ausbremsen - Keine Neuigkeiten zur Zukunft
Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein konnte das teaminterne Duell wieder für sich entscheiden

Wieder hat Sauber einen Einzug in den zweiten Abschnitt der Qualifikation verpasst. Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson konnten dabei lediglich Brendon Hartley im Toro Rosso schlagen. Der Deutsche distanzierte in Abu Dhabi seinen Teamkollegen Ericsson mit Rang 18 dabei nur knapp. Mit sechs Hundertstelsekunden Rückstand belegte der Schwede den 19. Platz.

Obwohl er nur seinen Teamkollegen und einen Toro Rosso hinter sich lassen konnte, zeigt sich Wehrlein nach der möglicherweise letzten Qualifikation seiner Formel-1-Karriere zufrieden. "Super", freut sich der junge Deutsche. "Das Auto fühlt sich wieder normal an seit dem letzten Rennen. Auch heute habe ich mich wieder wohlgefühlt im Auto" sagt er im Anschluss an das Zeittraining. Nach dem Wechsel vieler Teile an seinem Sauber scheint das Fahrverhalten wieder wie vor den zwischenzeitlichen Problemen zu sein.

"Meine Runde war gut. Ich habe im Vergleich zum Run davor ein wenig auf den Geraden verloren - ich weiß nicht, an was es gelegen hat", ist Wehrlein ein wenig ratlos ob der mangelnden Endgeschwindigkeit, insgesamt aber zufrieden. "Wir müssen schauen. Ansonsten freue ich mich auf morgen und werde alles geben" gibt er sich kämpferisch.

Trotz der Freude über die eigene Leistung blickt der Mercedes-Protege mit Skepsis auf das Rennen, das zum Teil unter Flutlicht stattfinden wird. "Wir tun uns mit den Temperaturen ein bisschen schwer", erklärt er. Problematisch ist dabei wohl besonders die abkühlende Streckenoberfläche, die den Sauber aus der Balance bringt. "Es kommt uns nicht entgegen, wenn wir kühlere Temperaturen haben. Dann kommen wir nicht in das Fenster mit unseren Reifen", erläutert er die Hauptprobleme, die Sauber in Abu Dhabi hat.

Mit Blick auf seine Zukunft in der Königsklasse kann Wehrlein nicht für Aufklärung sorgen. "Gute Frage", nimmt der die Unsicherheit scheinbar mit Humor. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", klammert er sich an die letzten Chancen, die ihm zum Verbleib in der Formel 1 eingeräumt werden.

Gegenüber seinem Teamkollegen Marcus Ericsson soll der Deutsche bei Sauber allerdings die schlechteren Karten haben. Obwohl er den Schweden über weite Strecken der Saison kontrollieren und Weltmeisterschaftspunkte erringen konnte, steht seine Karriere eher auf der Kippe. Auch der Sieg im teaminternen Qualifikationsduell, das Wehrlein mit 11:7 für sich entschieden konnte, scheint dabei kein Trumpf zu sein. Auch bei Williams scheint der Deutsche außen vor zu sein.

Ericsson, der sich auf Rang 19 qualifizierte, spricht derweil ebenfalls von einer guten Qualifikation. "Das heutige Qualifying war ganz ordentlich", zeigt er sich zufrieden. Entgegen seinem Teamkollegen verbesserte sich die Balance seines Sauber C36 mit der Zeit, wie er erklärt: "Im dritten Freien Training war ich mit der Balance des Autos noch nicht ganz zufrieden, daher haben wir ein paar Änderungen am Auto vorgenommen. Dadurch war das Fahrverhalten im Qualifying besser."

"Ich konnte mich von Runde zu Runde steigern. Ich bin auch mit meiner letzten Runde in Q1 ganz zufrieden, es hat jedoch nicht für das Q2 gereicht. Morgen im Rennen werde ich wie immer mein Bestes geben", kündigt er wie Wehrlein an.


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