Als Hamilton zum Regengott betete: "War nicht mein Genius"

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Escobar_0711 » 06.07.2015, 20:03

fakt ist beide sind super rennen gefahren und beide hatten glück zumal ich hamilton eher pech sagen würde.. wegen dem regen ..aber durch seine entscheidung in die box zu fahren wiederrum glück hatte.. und rosberg mehr glück hatte das es nass wurde, sonst wäre er vermutlich 4 geworden

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Tuaregman » 06.07.2015, 20:59

Das Glück war klar auf Rosberg Seite !

Hamilton musste alles selber erledigen , haben wir nicht das selbe Rennen gesehen ?
Wenn der blöde Regen nicht kommt wird Rosberg 4., so einfach ist das !

Ok, im Nassen war Nico eine Welt besser als die beiden Williams Köche aber eben das war sein Glück ! :blaugh:
Go Lewis Hamilton !!

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Tuaregman » 06.07.2015, 21:02

Escobar_0711 hat geschrieben:fakt ist beide sind super rennen gefahren und beide hatten glück zumal ich hamilton eher pech sagen würde.. wegen dem regen ..aber durch seine entscheidung in die box zu fahren wiederrum glück hatte..
und rosberg mehr glück hatte das es nass wurde, sonst wäre er vermutlich 4 geworden


Guter Kommentar , ganz meine Denkweise allerdings würde ich bei einem Sieg nie von Pech reden aber ich weiss was du meinst. :thumbs_up:
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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Doskilos » 06.07.2015, 21:48

stephan0571 hat geschrieben:ist halt wie immer, in England, hat er das Glückliche Händchen gehabt, wollte den Boxenstopp.
und in Monaco war es eine Teamentscheidung, einen Stopp zu machen.
da kommt mir wieder Pipi Langstrumpf in den Sinn.
Ich male mir die Welt,widdewidde sie mir gefällt. :roll:
womit ich aber nicht behaupten möchte, das du auch nach Monte Carlo geschrieben hast, das es Teamschuld war, das er dort das Rennen verloren hat. :roll:


Das hat nichts mit widdewidde wie sie mir gefällt zu tun, sondern damit, was jeweils überblickt und beurteilt werden kann und wofür man somit verantwortlich ist.

Hamilton hat in Monaco den Stop angeregt. Somit hat er das Geschehene durchaus mitverursacht. Es hätte da aber am Team gelegen, schnell die Zeiten hochzurechnen und Hamilton zu sagen, dass das Quatsch ist. Die Infos hat Hamilton denke ich nicht so detailliert im Auto und außerdem soll er da fahren und nicht rechnen. Also war sein Team verantwortlich.

In England konnte letztlich nur Hamilton beurteilen, ob er mit Inters besser zurecht käme. Und laut Laudas Aussage hat er das getan. Obendrein wars natürlich großes Glück, dass der Regen auch genau dann einsetzte, sodass Rosberg so viel Zeit verloren hat, und nicht erst gegen Ende von dessen Runde kam. Dass die Entscheidung goldkettchenrichtig war heißt ja nicht, dass sie nicht auch sehr glücklich war.

Black Box hat geschrieben:Du meinst wohl goldkettenrichtig.


sry, mein Fehler #peace #yolo
Zuletzt geändert von Doskilos am 06.07.2015, 22:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Black Box » 06.07.2015, 22:07

Doskilos hat geschrieben:Dass die Entscheidung goldkettchenrichtig war heißt ja nicht, dass sie nicht auch sehr glücklich war.

Black Box hat geschrieben:
Du meinst wohl goldkettenrichtig.


sry, mein Fehler #peace #yolo


Nice rebound mate :wink: :thumbs_up:

#goldkettchen
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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Tino Wengel » 07.07.2015, 13:03

Also es ist doch nun klar, daß Mercedes, bei gleichbleibendem Trend, Teamweltmeister wird.
Wieso stellt man dann nicht endlich die Fairness zwischen den Teamkollegen her,
anstatt das Team weiterhin über Alles zu stellen .?
Beide gleichzeitig reinholen wäre fair gewesen.
Knapp 3 Sekunden Rückstand hatte Rosberg auf seinen Teamkollegen,
was die ungefaire Standzeit bedeutet,
welche er hätte abwarten müssen, beim Anstellen in der Box.
Der Abstand wäre dann nach beiden Stops relativ gleichgeblieben, und die Beiden hätten,
mit gleichen Reifen, das Rennen viel spannender machen können,
weil ein direkter Vergleich stattgefunden hätte.
Bei anderen Rennen, hat man auch einen Doppelstop gemacht.
Diesmal aber nicht, und wieso ?
Weil Rosberg am 2 Sekunden pro Runde aufholen gewesen ist.
Als er nur noch 2 Sekunden weggewesen ist, holte man Hamilton rein.
Welche Wahl hatte er ? Sich überholen zu lassen, oder etwas anderes zu PROBIEREN !
Nix mit Näschen, Regengott, Strategiefuchs, Risikomanagement, oder Ähnlichem.
Sie haben den eigenen Fahrer strategisch ausgebremst, wiedereinmal.
9 Sekunden verloren in einer Runde.
Und das war den Herren von und zu Teamstrategen vorher nicht klar ?
Also entweder Unfähigkeit, oder Absicht, Punkt.
Wobei die Unfähigkeit darin bestünde, die Autos splitten zu wollen,
wenn glasklar ist, daß Intermediats, die einzig richtige Wahl sind, laut des bevorzugten Lieblings.
Wieso läßt man dann den anderen Fahrer mit den falschen Reifen, und somit,
in lebensgefährlichen Bedingungen weiterfahren.
Habt ihr was verpaßt in der Vergangenheit der Formel 1 ?
Schon so befangen von den ganzen Hintergedanken, wer, und wer wie, gewinnen soll,
daß man darüber die Sicherheit vergißt ?

Und was war außerdem mit dem Wetterbericht los ?
Erst hieß es, es käme schwerer Regen.
Stattdessen kam, leichter Regen.
Dann hieß es, es käme leichter Regen.
Stattdessen kam, schwererer Regen.
Nase rümpf.

Nico hat das Rennen aber, schon vor dem Regen, zu langsam gestaltet.
Den genervten Teamfunk, konnte ich echt nachvollziehen.
''Nico, please give it EVERYTHING, give it EVERYTHING.''
Das war fast schon lustig, nein es IST lustig.
Da hat er wohl etwas zu schonend, das Auto gefordert, hehe.
Das ist wichtiger, als dieses pillepalle Regenthema.
Im Regen mit gleichen Reifen, hätte er gewonnen, ja.
Aber das wird mit Sicherheit nicht über die Saison bestimmen.

Tolles Rennen gewesen, trotzdem, dank Williams, ehehehe.


Wolff ist froh, dass es in Silverstone besser lief: "Es war die absolut richtige Entscheidung, aber es war nicht offensichtlich", analysiert der Mercedes-Motorsportchef, der Rosberg zu diesem Zeitpunkt in Richtung des Teamkollegen an die Spitze stürmen sah. "Das andere Auto draußen zu lassen, war die richtige Strategie, um die Autos zu splitten. Rückblickend war das schlecht für Nico, es hat ihm Zeit gekostet, aber für das Team war es das Richtige. " Ein Doppel-Stopp hätte massive Risiken mitgebracht.


Massive Risiken ?
JA WER SITZT DENN DA DRAUSSEN IM AUTO, UND RISKIERT SEIN LEBEN, HMM ?!
So eine verklärte Sichtweise. Immernoch Nix gelernt, mann mann mann.
Und schlechterer Rennsport ist es auch noch, weil ein Zweikampf unter Piloten vermieden wird.
Naja ist klar wenn man einem Piloten astronomisches Geld zahlt,
welcher nur mit Vollgas funktioniert, und im Zweikampf zu unsicher fährt, der dieses weiß,
und dann vorrausichtlich zu unfairen Mitteln greift, was dann als Risikogehen gewertet wird.
Das war früher anders, und die Teamchefs mußten nicht so eine riesige Angst haben,
wenn ihre Fahrer dicht beieinander Runden zurücklegten.
Dazu müssen Beide dogfight beherrschen, und nicht nur Rosberg, das ist das wirkliche Problem.

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Plauze » 07.07.2015, 14:10

Tino Wengel hat geschrieben:Beide gleichzeitig reinholen wäre fair gewesen.
Knapp 3 Sekunden Rückstand hatte Rosberg auf seinen Teamkollegen,
was die ungefaire Standzeit bedeutet,
welche er hätte abwarten müssen, beim Anstellen in der Box.

Erstens dauert es länger als 3 Sekunden, denn Hamilton kam schon recht spontan, Rosberg noch spontan dazu, hätte vermutlich um die 6-7 Sekunden gedauert (um den zweiten Reifensatz bereitzumachen).
Zweitens hat ROSBERG entschieden, dass er noch die eine Runde weiterfährt, weil er Hamiltons Stopp für einen Fehler hielt und glaubte, mit einer weiteren Runde auf Trockenreifen einen Vorteil zu haben und das Rennen gewinnen zu können.
Im Nachhinein wäre das Einreihen zum Doppelstopp für Rosberg die bessere Variante gewesen, aber hinterher ist man immer schlauer.

Tino Wengel hat geschrieben:Sie haben den eigenen Fahrer strategisch ausgebremst, wiedereinmal.

Nein, s.o.

Tino Wengel hat geschrieben:Wobei die Unfähigkeit darin bestünde, die Autos splitten zu wollen,
wenn glasklar ist, daß Intermediats, die einzig richtige Wahl sind, laut des bevorzugten Lieblings.
Wieso läßt man dann den anderen Fahrer mit den falschen Reifen, und somit,
in lebensgefährlichen Bedingungen weiterfahren.
Habt ihr was verpaßt in der Vergangenheit der Formel 1 ?
Schon so befangen von den ganzen Hintergedanken, wer, und wer wie, gewinnen soll,
daß man darüber die Sicherheit vergißt ?

Jetzt wird's aber verdammt unsinnig.
Man hat Rosberg gefragt, Rosberg fühlte sich auf den Slicks noch wohl und wollte nicht kommen, Punkt.
Lebensgefährlich. Ich lache dann morgen.

Tino Wengel hat geschrieben:Und was war außerdem mit dem Wetterbericht los ?
Erst hieß es, es käme schwerer Regen.
Stattdessen kam, leichter Regen.
Dann hieß es, es käme leichter Regen.
Stattdessen kam, schwererer Regen.
Nase rümpf.

Lebst nicht im maritim geprägten Mittelgebirge, hm?

Tino Wengel hat geschrieben:Nico hat das Rennen aber, schon vor dem Regen, zu langsam gestaltet.
Den genervten Teamfunk, konnte ich echt nachvollziehen.
''Nico, please give it EVERYTHING, give it EVERYTHING.''
Das war fast schon lustig, nein es IST lustig.
Da hat er wohl etwas zu schonend, das Auto gefordert, hehe.
Das ist wichtiger, als dieses pillepalle Regenthema.
Im Regen mit gleichen Reifen, hätte er gewonnen, ja.

Ich bin mir sicher, dass Rosberg hinter den Williams hart gepusht hat. Wenn dir aber das weiße Auto mit seinem geringen Abtrieb auf der Geraden trotz DRS davonfährt, kannste auch nix machen. Zumal Bottas ja ebenfalls DRS hatte, dank Massa. Bei zwei Autos vor dir, die sich gegenseitig beschirmen, wird's eben verdammt schwer erfolgreich zu attackieren. Wer schon etwas länger Formel 1 guckt, kennt das Problem. So eine Situation kann dir eben schon mal unverschuldet das ganze Rennen kaputtmachen. Ich erinnere an einen gewissen Petrov-Alonso-Vorfall.

Tino Wengel hat geschrieben:Naja ist klar wenn man einem Piloten astronomisches Geld zahlt,
welcher nur mit Vollgas funktioniert, und im Zweikampf zu unsicher fährt, der dieses weiß,
und dann vorrausichtlich zu unfairen Mitteln greift, was dann als Risikogehen gewertet wird.
Das war früher anders, und die Teamchefs mußten nicht so eine riesige Angst haben,
wenn ihre Fahrer dicht beieinander Runden zurücklegten.
Dazu müssen Beide dogfight beherrschen, und nicht nur Rosberg, das ist das wirkliche Problem.

Ich würde sagen, dass Hamilton nicht grundsätzlich unfairer in Zweikämpfe einsteigt als Rosberg. Allerdings verhält er sich erheblich offensiver und versucht seine Linie zu behaupten, soweit richtig.
2014 war das einer der Gründe, warum Hamilton Weltmeister wurde und Rosberg nur Vizeweltmeister ;)
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Black Box » 07.07.2015, 19:48

Plauze hat geschrieben:
Tino Wengel hat geschrieben:Beide gleichzeitig reinholen wäre fair gewesen.
Knapp 3 Sekunden Rückstand hatte Rosberg auf seinen Teamkollegen,
was die ungefaire Standzeit bedeutet,
welche er hätte abwarten müssen, beim Anstellen in der Box.

Erstens dauert es länger als 3 Sekunden, denn Hamilton kam schon recht spontan, Rosberg noch spontan dazu, hätte vermutlich um die 6-7 Sekunden gedauert (um den zweiten Reifensatz bereitzumachen).
Zweitens hat ROSBERG entschieden, dass er noch die eine Runde weiterfährt, weil er Hamiltons Stopp für einen Fehler hielt und glaubte, mit einer weiteren Runde auf Trockenreifen einen Vorteil zu haben und das Rennen gewinnen zu können.
Im Nachhinein wäre das Einreihen zum Doppelstopp für Rosberg die bessere Variante gewesen, aber hinterher ist man immer schlauer.

Tino Wengel hat geschrieben:Sie haben den eigenen Fahrer strategisch ausgebremst, wiedereinmal.

Nein, s.o.

Tino Wengel hat geschrieben:Wobei die Unfähigkeit darin bestünde, die Autos splitten zu wollen,
wenn glasklar ist, daß Intermediats, die einzig richtige Wahl sind, laut des bevorzugten Lieblings.
Wieso läßt man dann den anderen Fahrer mit den falschen Reifen, und somit,
in lebensgefährlichen Bedingungen weiterfahren.
Habt ihr was verpaßt in der Vergangenheit der Formel 1 ?
Schon so befangen von den ganzen Hintergedanken, wer, und wer wie, gewinnen soll,
daß man darüber die Sicherheit vergißt ?

Jetzt wird's aber verdammt unsinnig.
Man hat Rosberg gefragt, Rosberg fühlte sich auf den Slicks noch wohl und wollte nicht kommen, Punkt.
Lebensgefährlich. Ich lache dann morgen.

Tino Wengel hat geschrieben:Und was war außerdem mit dem Wetterbericht los ?
Erst hieß es, es käme schwerer Regen.
Stattdessen kam, leichter Regen.
Dann hieß es, es käme leichter Regen.
Stattdessen kam, schwererer Regen.
Nase rümpf.

Lebst nicht im maritim geprägten Mittelgebirge, hm?

Tino Wengel hat geschrieben:Nico hat das Rennen aber, schon vor dem Regen, zu langsam gestaltet.
Den genervten Teamfunk, konnte ich echt nachvollziehen.
''Nico, please give it EVERYTHING, give it EVERYTHING.''
Das war fast schon lustig, nein es IST lustig.
Da hat er wohl etwas zu schonend, das Auto gefordert, hehe.
Das ist wichtiger, als dieses pillepalle Regenthema.
Im Regen mit gleichen Reifen, hätte er gewonnen, ja.

Ich bin mir sicher, dass Rosberg hinter den Williams hart gepusht hat. Wenn dir aber das weiße Auto mit seinem geringen Abtrieb auf der Geraden trotz DRS davonfährt, kannste auch nix machen. Zumal Bottas ja ebenfalls DRS hatte, dank Massa. Bei zwei Autos vor dir, die sich gegenseitig beschirmen, wird's eben verdammt schwer erfolgreich zu attackieren. Wer schon etwas länger Formel 1 guckt, kennt das Problem. So eine Situation kann dir eben schon mal unverschuldet das ganze Rennen kaputtmachen. Ich erinnere an einen gewissen Petrov-Alonso-Vorfall.

Tino Wengel hat geschrieben:Naja ist klar wenn man einem Piloten astronomisches Geld zahlt,
welcher nur mit Vollgas funktioniert, und im Zweikampf zu unsicher fährt, der dieses weiß,
und dann vorrausichtlich zu unfairen Mitteln greift, was dann als Risikogehen gewertet wird.
Das war früher anders, und die Teamchefs mußten nicht so eine riesige Angst haben,
wenn ihre Fahrer dicht beieinander Runden zurücklegten.
Dazu müssen Beide dogfight beherrschen, und nicht nur Rosberg, das ist das wirkliche Problem.

Ich würde sagen, dass Hamilton nicht grundsätzlich unfairer in Zweikämpfe einsteigt als Rosberg. Allerdings verhält er sich erheblich offensiver und versucht seine Linie zu behaupten, soweit richtig.
2014 war das einer der Gründe, warum Hamilton Weltmeister wurde und Rosberg nur Vizeweltmeister ;)


Plauze, dass du dir bei solch einem Beitrag noch die Mühe machst. :mrgreen: :wink:
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Der größte Gegner für dich, bist du selbst.(i.Allg.)
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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Tino Wengel » 08.07.2015, 14:52

Wieso sagt Wolf dann, daß das eine Teamentscheidung gewesen sei .?


Plauze hat geschrieben:Zweitens hat ROSBERG entschieden, dass er noch die eine Runde weiterfährt, weil er Hamiltons Stopp für einen Fehler hielt und glaubte, mit einer weiteren Runde auf Trockenreifen einen Vorteil zu haben und das Rennen gewinnen zu können.
Im Nachhinein wäre das Einreihen zum Doppelstopp für Rosberg die bessere Variante gewesen, aber hinterher ist man immer schlauer.



Als gübter Zuschauer ;-) weiß man aber ebenso,
daß gemischte trocken nasse Bedingungen noch gefährlicher zu fahren sind,
als Nässe auf der gesamten Strecke.
Daher, mit Slicks, unverantwortbar.
Daß man es soweit kommen läßt, daß Rosberg auf der Geraden eine Runde später,
nicht mal mehr Vollstoff geben kann, weil er sich sonst gedreht hätte, laut eigener Aussage,
ist ein massives Risiko.
Aber ein Doppelstop wird als zu massives Risiko betrachtet, und nicht gemacht ?
Also da gibt es wirklich keine 2 Meinungen.


Tino Wengel hat geschrieben:Wobei die Unfähigkeit darin bestünde, die Autos splitten zu wollen,
wenn glasklar ist, daß Intermediats, die einzig richtige Wahl sind, laut des bevorzugten Lieblings.
Wieso läßt man dann den anderen Fahrer mit den falschen Reifen, und somit,
in lebensgefährlichen Bedingungen weiterfahren.
Habt ihr was verpaßt in der Vergangenheit der Formel 1 ?
Schon so befangen von den ganzen Hintergedanken, wer, und wer wie, gewinnen soll,
daß man darüber die Sicherheit vergißt ?


Plauze hat geschrieben:Jetzt wird's aber verdammt unsinnig.
Man hat Rosberg gefragt, Rosberg fühlte sich auf den Slicks noch wohl und wollte nicht kommen, Punkt.
Lebensgefährlich. Ich lache dann morgen.



Naja nö, da leb ich nicht.
Aber wenn ich als Wetterinformant eine Ortschaft weiter von der Rennstrecke entfernt,
im Cafe gemütlich mein Getränk genießen würde, und das Wetter beschreiben sollte.
Naja, wie schwer kann das wohl sein, hmm ?


Tino Wengel hat geschrieben:Und was war außerdem mit dem Wetterbericht los ?
Erst hieß es, es käme schwerer Regen.
Stattdessen kam, leichter Regen.
Dann hieß es, es käme leichter Regen.
Stattdessen kam, schwererer Regen.
Nase rümpf.


Plauze hat geschrieben:Lebst nicht im maritim geprägten Mittelgebirge, hm?



Kann sein, daß Nico zu viel Abtrieb gefahren ist, für trockene Bedingungen.
Das würde auch die extreme Überlegenheit im Nassen erklären.
Er ist zwar besser im Regen, aber ganze 2 Sekunden ist doch etwas viel.


Tino Wengel hat geschrieben:Nico hat das Rennen aber, schon vor dem Regen, zu langsam gestaltet.
Den genervten Teamfunk, konnte ich echt nachvollziehen.
''Nico, please give it EVERYTHING, give it EVERYTHING.''
Das war fast schon lustig, nein es IST lustig.
Da hat er wohl etwas zu schonend, das Auto gefordert, hehe.
Das ist wichtiger, als dieses pillepalle Regenthema.
Im Regen mit gleichen Reifen, hätte er gewonnen, ja.


Plauze hat geschrieben:Ich bin mir sicher, dass Rosberg hinter den Williams hart gepusht hat. Wenn dir aber das weiße Auto mit seinem geringen Abtrieb auf der Geraden trotz DRS davonfährt, kannste auch nix machen. Zumal Bottas ja ebenfalls DRS hatte, dank Massa. Bei zwei Autos vor dir, die sich gegenseitig beschirmen, wird's eben verdammt schwer erfolgreich zu attackieren. Wer schon etwas länger Formel 1 guckt, kennt das Problem. So eine Situation kann dir eben schon mal unverschuldet das ganze Rennen kaputtmachen. Ich erinnere an einen gewissen Petrov-Alonso-Vorfall.



Und genau das meine ich.
Es wir dann als Risiko gehen, seine Linie verteidigen gewertet.
Es hat eher den Anschein, daß er Angst hat, von der Ideallinie abzuweichen, weil es dort schmutziger ist.
Er weiß, er hat dann einen Nachteil, beim Kontern, Rausbeschleunigen, was auch immer.
Aber für einen fairen Zweikampf, muß man das eben in Kauf nehmen, was er nicht einsieht.
Ist natürlich wie immer Ansichtsache.


Tino Wengel hat geschrieben:Naja ist klar wenn man einem Piloten astronomisches Geld zahlt,
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und dann vorrausichtlich zu unfairen Mitteln greift, was dann als Risikogehen gewertet wird.
Das war früher anders, und die Teamchefs mußten nicht so eine riesige Angst haben,
wenn ihre Fahrer dicht beieinander Runden zurücklegten.
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Plauze hat geschrieben:Ich würde sagen, dass Hamilton nicht grundsätzlich unfairer in Zweikämpfe einsteigt als Rosberg. Allerdings verhält er sich erheblich offensiver und versucht seine Linie zu behaupten, soweit richtig.
2014 war das einer der Gründe, warum Hamilton Weltmeister wurde und Rosberg nur Vizeweltmeister ;)
Zuletzt geändert von Tino Wengel am 08.07.2015, 15:11, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Green Hell » 08.07.2015, 15:02

Tino Wengel hat geschrieben:Wieso sagt Wolf dann, daß das eine Teamentscheidung gewesen sei .?




Das ist das hüpfende Komma .
Den Satz hast du einfach nicht verstanden und die Aussage von Rosberg einfach überlesen .

Das Team entschied , dass die Fahrer in der Situation entscheiden sollten .
Genau so hat es ja auch Kimi bei Ferrari weggeworfen .

Hätte , Hätte ...
..... es noch eine weitere Runde genieselt wäre Rosberg der Gewinner .
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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Tino Wengel » 08.07.2015, 15:30

Ich hab Rosbergs Aussage so gewertet,
daß er gerne aufs Team gehört hat, weil er noch gut unterwegs gewesen ist.
Ist ja klar, daß man Wolfs Statement so versteht,
als hätte das Team das Splitten für die absolut richtige,
aber nicht offensichtliche ( hää? ) Entscheidung getroffen.
Wenns nicht offensichtlich für einen selbst ist, was man macht,
dann ists auch keine Entscheidung, schon gar nicht eine absolut richtige, sondern Rumprobieren.
Rosberg hatte nach dem ersten leichten Regen, welcher als schwer angesagt wurde,
die Info über einen zweiten, aber leichten Regen über Funk bekommen.
Auch deswegen ist entschieden worden, daß er Draußen bleibt.
Dieser Regen ist dann aber schwer gewesen.
Da kann man die Wettertechnik auch einfach ignorieren, und erst dann auf Bedingungen reagieren,
wenn sie auf der Strecke sind, die Tröpflein.
Dann wird auch Niemand mit falschen Informationen versorgt.


Green Hell hat geschrieben:
Tino Wengel hat geschrieben:Wieso sagt Wolf dann, daß das eine Teamentscheidung gewesen sei .?




Das ist das hüpfende Komma .
Den Satz hast du einfach nicht verstanden und die Aussage von Rosberg einfach überlesen .

Das Team entschied , dass die Fahrer in der Situation entscheiden sollten .
Genau so hat es ja auch Kimi bei Ferrari weggeworfen .

Hätte , Hätte ...
..... es noch eine weitere Runde genieselt wäre Rosberg der Gewinner .
Ebenfalls verdient

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon Green Hell » 08.07.2015, 15:49

Tino Wengel hat geschrieben:Ich hab Rosbergs Aussage so gewertet,
daß er gerne aufs Team gehört hat, weil er noch gut unterwegs gewesen ist.
Ist ja klar, daß man Wolfs Statement so versteht,
als hätte das Team das Splitten für die absolut richtige,
aber nicht offensichtliche ( hää? ) Entscheidung getroffen.
Wenns nicht offensichtlich für einen selbst ist, was man macht,
dann ists auch keine Entscheidung, schon gar nicht eine absolut richtige, sondern Rumprobieren
.
Rosberg hatte nach dem ersten leichten Regen, welcher als schwer angesagt wurde,
die Info über einen zweiten, aber leichten Regen über Funk bekommen.
Auch deswegen ist entschieden worden, daß er Draußen bleibt.
Dieser Regen ist dann aber schwer gewesen.
Da kann man die Wettertechnik auch einfach ignorieren, und erst dann auf Bedingungen reagieren,
wenn sie auf der Strecke sind, die Tröpflein.
Dann wird auch Niemand mit falschen Informationen versorgt.


Genau das war es doch , die Entscheidung war somit eindeutiger und leichter .
Bei weiterem Nieseln wäre Rosberg ohne Zweikampf vorbeigezogen .
Das war ja auch sein Gedanke , deswegen wollte er noch eine Runde dranhängen .
Keine mögliche teaminterne Kollision und für Hamilton gab es keine andere Möglichkeit als an die Box .
Er sah doch im Rückspiegel dass Rosberg um einiges schneller war .

Perfekt , nur leider nicht so perfekt wie es im Plan von Rosberg war .

Man stelle sich vor es hätte nur genieselt und nur Hamilton stoppt .
Es wäre Monaco 2.0 geworden :mrgreen:
Ich hätte mich vor lachen nicht mehr einbekommen . :lol: :lol: :lol: :biggrin:



Green Hell hat geschrieben:
Tino Wengel hat geschrieben:Wieso sagt Wolf dann, daß das eine Teamentscheidung gewesen sei .?




Das ist das hüpfende Komma .
Den Satz hast du einfach nicht verstanden und die Aussage von Rosberg einfach überlesen .

Das Team entschied , dass die Fahrer in der Situation entscheiden sollten .
Genau so hat es ja auch Kimi bei Ferrari weggeworfen .

Hätte , Hätte ...
..... es noch eine weitere Runde genieselt wäre Rosberg der Gewinner .
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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon bolfo » 12.07.2015, 01:43

Hamilton hat hier eine mutige Entscheidung gefällt und wurde belohnt. In der Tat schien die Entscheidung zunächst falsch zu sein - ich dachte, ich seh nicht recht, als er in die Box einbog, nachdem Räikkönen bereits seine Intermediates zerstört hatte. Den Kommentatoren des ORF erings nicht anders. Und anscheinend hat also auch Rosberg die Entscheidung als falsch erachtet. Dass es dann passte, war klasse für Hamilton. Das war der entscheidende Moment des Rennens. Von daher hat er den Sieg völlig verdient - auch wenns vielleicht einfach nur Glück war. Er hatte auf jeden Fall das richtige Näschen. Da kann man ihm eigentlich nur gratulieren.
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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon pilimen » 12.07.2015, 01:57

Green Hell hat geschrieben:Es wäre Monaco 2.0 geworden :mrgreen:


Als er in die Box einfuhr habe ich sofort an Monaco 2.0 gedacht.

Green Hell hat geschrieben:Ich hätte mich vor lachen nicht mehr einbekommen . :lol: :lol: :lol: :biggrin:

Ja, das glaube ich dir. Aber so wie es gelaufen ist bleibt dir weiterhin nur der Frust :domokun:

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Re: Als Hamilton zum Regengott betete:

Beitragvon stephan0571 » 12.07.2015, 09:23

bolfo hat geschrieben:Hamilton hat hier eine mutige Entscheidung gefällt und wurde belohnt. In der Tat schien die Entscheidung zunächst falsch zu sein - ich dachte, ich seh nicht recht, als er in die Box einbog, nachdem Räikkönen bereits seine Intermediates zerstört hatte. Den Kommentatoren des ORF erings nicht anders. Und anscheinend hat also auch Rosberg die Entscheidung als falsch erachtet. Dass es dann passte, war klasse für Hamilton. Das war der entscheidende Moment des Rennens. Von daher hat er den Sieg völlig verdient - auch wenns vielleicht einfach nur Glück war. Er hatte auf jeden Fall das richtige Näschen. Da kann man ihm eigentlich nur gratulieren.


Einspruch, seit Monaco ist es eine Teamentscheidung, wann der Fahrer an die Box kommen soll. :lol:
oder hängt das vom Ergebnis ab, was daraus resultiert? :roll:
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