2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Teams

Hier sind alle Beiträge zum Grand Prix 2014 archiviert

Moderator: Mods

Benutzeravatar
Wester
Vize-Weltmeister
Vize-Weltmeister
Beiträge: 6988
Registriert: 23.05.2010, 16:17
Lieblingsfahrer: Perez, Karam
Lieblingsteam: Force India

Re: 2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Te

Beitragvon Wester » 28.12.2014, 19:37

Green Hell hat geschrieben:p: :wink2:

Lurchi hat geschrieben:@ Green Hell, Sutil hat in Singapur eindeutig nicht genug Platz gelassen und ist Perez ins Auto gefahren (Perez war eindeutig mehr als eine halbe Wagenlänge neben ihm) :wink:

Sorry ,aber das Video zeigt doch eindeutig wie es war .
Werde jedoch kaum Chancen haben, dich zu überzeugen , seh ja dass du Fan von ihm bist .
Ich bin von keinem Fahrer Fan :rotate:
Der Frontflügel von Perez zerschelte am Heck von Sutil ungeachtet dessen , dass er mal vorher auf halber Höhe war.
Evtl. wollte Perez bei der folgenden Kurve wieder nah genug dran sein und wie bei den Kurven zuvor sich daneben zu setzten und möglichst vorbei .Cleverer gefahren und mit etwas Weitsicht hätte es auf den nächten "Geraden" klappen können .Seine Hitzköpfigkeit und Ungeduld zerstören ihm viele Rennen und auch die Rennen anderer , die darunter leiden müssen . Siehe Remake Sutil vs Perez mal aus einer ungewohnten Perspektive , wo man den Geschwindigkeitsüberschuss erkennt . Vermutlich kalte Bremsen/ Reifen aber dennoch unnötig die Kurve so anzubremsen . Mit einem großeren Kurvenradius kann er auch eine größere Kurvengeschwindigkeit fahren und hat eine höhere Geschwindigkeit am Kurvenausgang . Hier hat er es genau gegenteilig gemacht .
Ist mit hoher Geschwindigkeit in die Kurve reingestochen .Folgerichtig musste er ja auch härter bremsen , was ja letztendlich nicht reichte

Ich werde jedoch nicht mehr weiter darauf eingehen


Also ich weiß ja, dass du jetzt nicht gerne diskutieren willst, aber Perez war wenn du das Video aus Singapur betrachtest schon auf halber Gerade daneben und das sieht man eindeutig. Perez mag dann zwar in der Kurve weniger Chancen haben danach, aber Sutil fährt immer weiter nach außen ohne in den Spiegel zu schauen, sonst würde er Platz lassen, ergo ist der Auslöser doch der, der nicht genug Platz lässt. Perez darf sich daneben setzen, hat nichts mit Unnötigkeit zu tun, sondern er nutzt die Strecke bzw. den Platz aus und den Geschwindigkeitsüberschuss, der Gegner MUSS sich anpassen, sonst bist du halt raus. Da war nichts illegales was Perez gemacht hat.

Ansonsten meine Meinung: Note 3 (egal ob mit +/-) geht in Ordnung. Seine Leistung war "befriedigend", ansonsten wären keine Lobeshymnen von Mallya gekommen, er hat ja auch verlängert mit ihm, sprich er war nicht unzufrieden und das zählt. Klar hatte er Böcke drin, aber wer nicht? Rosberg, Hamilton, Massa etc. hatten auch einzelne Böcke drin, wenn man danach geht auch alle Note 4 oder 5? Perez Aktionen waren auch sehr unglücklich mMn, denn Austin z.B. war halt wirklich einfach Pech, denn Vettel oder Ricciardo konnte an selber Stelle das Manöver erfolgreich gestalten obwohl ebenfalls ein Rammbock davor war, bei Perez war Kimi halt da und das war unglücklich. Kanada ebenfalls. Das war ja nicht mal irgendein schlimmer Fehler, denn auch Massa hätte das ja verhindern können indem er nur etwas mehr Platz lässt. Beide waren dort nicht unschuldig, am Ende bekommt halt der Mexikaner die Strafe, was ich persönlich einfach für unnötig halte, da es ein Rennunfall war. Ich habe da weitaus schlimmere Fehler gesehen und "mutigere" Manöver, aber die zwei Sachen da waren leider unglücklich. Budapest war Hülks Schuld und später war halt ein Fehler auf nassen Randstein, der schon Weltmeistern passiert ist, who cares? Das wars von einen Perez "Fan", versuche aber möglichst objektiv zu urteilen, habe jetzt nur meine Meinung gesagt, also musst sie ja nicht teilen.
Bild
Bild

Benutzeravatar
meanmc
Vize-Weltmeister
Vize-Weltmeister
Beiträge: 5968
Registriert: 01.01.2013, 14:29

Re: 2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Te

Beitragvon meanmc » 28.12.2014, 21:42

Wester hat geschrieben:Also ich weiß ja, dass du jetzt nicht gerne diskutieren willst, aber Perez war wenn du das Video aus Singapur betrachtest schon auf halber Gerade daneben und das sieht man eindeutig. Perez mag dann zwar in der Kurve weniger Chancen haben danach, aber Sutil fährt immer weiter nach außen ohne in den Spiegel zu schauen, sonst würde er Platz lassen, ergo ist der Auslöser doch der, der nicht genug Platz lässt. Perez darf sich daneben setzen, hat nichts mit Unnötigkeit zu tun, sondern er nutzt die Strecke bzw. den Platz aus und den Geschwindigkeitsüberschuss, der Gegner MUSS sich anpassen, sonst bist du halt raus. Da war nichts illegales was Perez gemacht hat.


Also ich nehm das so wahr. dass Perez Sutil bereits gezwungen hat eine andere Linie zu fahren. Sutil hat keineswegs "zu gemacht", denn man fährt hier eine viel engere Linie, sondern wollte nur auch durch die Kurve durch.
Und Perez so wie er sein Auto platziert, mehr oder weniger quer über die Bahn rutschen, somit automatisch Sutil den Weg abschneiden wird - weil er einfach mal viel zu spät gebremst hat.

Somit, klar, hätte Sutil mitgespielt, und wäre kurz vom Gas, wär Perez zunächst an ihm vorbeigekommen, und im weiteren Verlauf hätte Sutil wohl kontern können.

Letztendlich musste dir hier eher die Frage stellen, ob es okay ist, dass einer so spät bremst, dass er in die Linie eines anderen "reinrutscht" und somit leichtfertig in Kauf nimmt, diesen abzuräumen.
Und genau das war hier der Fall... Das Manöver konnte ja nur "gutgehen", wenn Sutil nachgibt!

Wo würden wir denn hinkommen, wenn das schon ausreicht, um nichts falsch gemacht zu haben??
Also darf ich innen in jeder Kurve einfach in meinem Tempo durchstechen, die anderen daneben müssen halt warten, ggf einfach vom Gas gehen. Und gibt es eine Berührung, ist halt der andere Schuld?

Stell dir so eine Logik mal in einer schnellen Kurve vor - da würd es aber ganz schön böse krachen.

Sicherlich kann man es erzwingen - keine Frage, aber spielt der andere nicht mit, stellt sich für mich hier die Schuldfrage nicht.
Etwas anderes wäre es ja gewesen - siehe Spa/Mercedes -, wenn Sutil blind die Ideallinie genutzt hätte. Aber dazu hatte er ja gar nicht die Chance, weil die Nasenspitze von Perez fast immer noch geradeaus zeigte, als dieser in die Kurve einbog!

Meines Wissens werden F1 Fahrer für solche Aktionen bestraft - siehe zb auch Maldonado dieses Jahr. Und Perez wurde es sicher auch, oder? Somit ist eigentlich alles gesagt dazu...
(auf die aktuelle Formel1-Situation bezogen)
Dave Mustaine : "If there's a new way, I'll be the first in line (But it better work this time)"

Benutzeravatar
Wester
Vize-Weltmeister
Vize-Weltmeister
Beiträge: 6988
Registriert: 23.05.2010, 16:17
Lieblingsfahrer: Perez, Karam
Lieblingsteam: Force India

Re: 2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Te

Beitragvon Wester » 28.12.2014, 22:49

Aber so ist nun mal Motorsport. Wenn ein Fahrer ein Ausbremsmanöver macht, schneidet der auch dem anderen den Weg ab und erzwingt sich das, das ist das A und O bei Überholmanövern. Perez erzwingt genau eine Situation, aber ob alles glatt geht weiß man eben nicht, da Sutil vor dem Scheitelpunkt schon für klare Verhältnisse gesorgt hat, negative. Somit ist jetzt alles Spekulation, aber da Perez einfach nur den Schwung mit nahm, den Sutil nicht mitnahm und sich auf dem kurzen Stück nur halb daneben setzte, gehörte Sutil wahrscheinlich auch die Kurve, sprich Perez wird nachgeben oderden Schwung weiter mitnehmen. Nur ich frag mich was das soll, Perez soll also mitten auf der Geraden bremsen nur damit er nicht neben Sutil auftauchen darf? Achja nochmal zu oben: Irgendeinen gelang dort ein Manöver außen rum, war das nicht sogar Alonso? Auf jedenfall wurde der Fahrer gelobt, nutzte aber genau die Kritik aus.
Bild
Bild

Benutzeravatar
Plauze
Mehrfacher Champion
Mehrfacher Champion
Beiträge: 11944
Registriert: 15.06.2011, 03:02

Re: 2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Te

Beitragvon Plauze » 29.12.2014, 17:15

Lotus
Das Team aus Enstone hat es fertiggebracht, die schlechteste Punkteausbeute und die schlechteste WM-Position zu erreichen, seit das Ur-Team, Toleman, 1986 von Benetton übernommen wurde. Damit ist als Gesamtbilanz der Saison 2014 eigentlich alles gesagt, was gesagt werden muss.
Die Vorzeichen standen von vornherein nicht gut. Lotus ist seit Jahr und Tag von massiven finanziellen Problemen geplagt, und mit Eric Boullier, James Allison, Kimi Raikkönen und diversen anderen technischen Führungskräften sind Leute abgewandert, die 2012 und 2013 dafür mitverantwortlich gewesen waren, dass Lotus trotz der Widrigkeiten vorn mitfahren konnte. Die neue Zeitrechnung begann mit der Verpflichtung von Maldonado, der mit PDVSA einen dringend benötigten Geldgeber mit ins Boot brachte, aber fahrerisch natürlich keinen adäquaten Ersatz zu Raikkönen bieten konnte. Den ersten Wintertest in Jerez ließ Lotus dann aus, was wirtschaftlich vielleicht notwendig war, angesichts der Gebrechen des Renault-Triebwerks aber weitere Probleme befürchten ließ.
Und so kam es dann schließlich, dass Lotus von allen Teams in diesem Jahr die wenigsten Runden gefahren ist. Der Renault-Support kam in erster Linie Red Bull zu, doch auch in Enstone ist keine gute Arbeit geleistet worden. Das neue Auto mit der auffälligen, aber ineffektiven Doppelnase entpuppte sich als aerodynamischer Flop. Onboardperspektiven zeigten regelmäßig, wie unberechenbar das Auto sich an Kurvenein- und ausgängen verhielt und wie sehr die Fahrer kämpfen mussten. Bei Maldonado waren mehrere Crashs die Folge, bei Grosjean ein stetig ansteigender Frustrationspegel. Ein kleines Zwischenhoch mit Punkten in Barcelona und Monaco sowie eine gewisse Steigerung am Saisonende waren die einzigen positiven Dinge, die Lotus aus der Saison mitnehmen kann. Nächstes Jahr kann - dann mit Mercedespower - eigentlich nur besser werden.
Fazit: Von Siegen und Podiumsplätzen wie in den letzten beiden Jahren war man 2014 weit entfernt. Man kämpfte stattdessen einerseits mit der Zuverlässigkeit, andererseits mit Marussia und Sauber um den Anschluss ans Mittelfeld und konnte sich gegen Saisonende dann auch tatsächlich dort festsetzen. Zehn Punkte sind aber selbst in Anbetracht der finanziellen Schwierigkeiten des Teams zu wenig. Man hat einfach ein grottenschlechtes Auto gebaut - 2015 muss ein kompletter Neustart gewagt werden, alles andere wird nicht helfen, Lotus wieder nach vorn zu bringen. - Note: 5+

Romain Grosjean
Für den Franzosen brach 2014 das bisher schwierigste Jahr seiner Karriere an. Denn die individuellen Probleme, die ihn 2012 begleiteten, konnte er eigenständig beheben - das Hinterherfahren trotz mehrheitlich ordentlicher Leistungen in diesem Jahr war hingegen Umständen geschuldet, die er nicht ändern konnte. Grosjean reagierte ab Saisonmitte zunehmend mit Frust und Resignation, was auch an einer fallenden Leistungskurve erkennbar war. Vollkommen nachvollziehbar, aber trotzdem sportlich nicht die richtige Reaktion auf das Lotus-Desaster.
Und so fiel Grosjeans erste Saisonhälfte eigentlich recht ansehnlich aus. In Barcelona holte er mit einem sehr guten Rennen die beste Platzierung (8) des Lotus-Teams in diesem Jahr. In Monaco behielt er in einem nicht ganz einfachen Rennen die Übersicht und konnte erneut vier Punkte ergattern.
Grosjean erweist sich weiterhin als ausgesprochen talentierter Fahrer, der aber immer noch weiter daran arbeiten muss, fokussiert zu bleiben und den Herausforderungen in seiner Karriere mit einer positiven Grundhaltung zu begegnen. In dieser Saison ist ihm das nicht immer gelungen, so dass er sich, anders als in seinem starken letzten Jahr, nicht steigern konnte, sondern in der zweiten Hälfte der Saison im Rennen sogar hinter Maldonado zurückfiel, obwohl er eigentlich der bessere Fahrer war, der das Qualifyingduell überlegen mit 15:4 für sich entscheiden konnte.
Fazit: Nächstes Jahr muss Grosjean wieder stärker zeigen, was für Fähigkeiten er eigentlich mitbringt. Von dem hungrigen, zweikampfstarken und schnellen Franzosen, der in der zweiten Saisonhälfte des letzten Jahres auf Augenhöhe mit einem Raikkönen fuhr und regelmäßiger Podiumsbesucher war, waren 2014 nur zu Beginn ganz gelegentlich kleine Akzente zu sehen. 2015 soll es mit Mercedes-Power aufwärts gehen. Für Grosjean wird es vielleicht ein entscheidendes Jahr, denn seine Karriere befindet sich gerade ein wenig in einer Sackgasse. - Note: 4

Pastor Maldonado
Es war nie ein großes Geheimnis, dass Lotus den Venezolaner, der letztes Jahr bei Williams vor die Tür gesetzt wurde, weniger aus sportlichen als vielmehr aus finanziellen Gründen eingestellt hat. Doch eigentlich spricht ja auch die fahrerische Bilanz nicht zwingend gegen Maldonado, oder? Immerhin ist er ein Grand-Prix-Sieger!
Doch wie schon das letzte Jahr verlief auch seine erste Saison für sein neues Team nicht positiv. Vor allem die erste Saisonhälfte war von Pleiten, Pech und Pannen geprägt. Ein ausrollender Lotus war ein ebenso geläufiges Bild wie ein Maldonado, der in den Leitplanken hing oder sich das Auto durch Feindkontakt beschädigt hatte. Man hatte regelmäßig den Eindruck, dass Maldonado dazu tendierte, das (grottenschlechte) Auto zu überfahren. Schneller machte es ihn nicht, so dass er im Qualifying regelmäßig von Grosjean geschlagen wurde.
Und so gerät eine Karriere, die ich 2010-2012 einmal recht hoffnungsvoll beobachtet hatte, immer mehr auf Abwege. Maldonado war nach 2012 viel zuzutrauen. Eingehalten hat er leider überhaupt nichts, wobei natürlich auch Pech dazukommt, wenn man bedenkt, dass 2013 der Williams und 2014 der Lotus überhaupt nicht konkurrenzfähig waren.
Für Maldonado (und damit auch für das Plus hinter meiner Schulnotenbewertung) spricht eigentlich nur ein leichter Aufwärtstrend, den er am Saisonende bewerkstelligen konnte. Diesem hat er es zu verdanken, dass er zumindest doch nicht komplett ohne Punkte geblieben ist und dass er zumindest in den letzten paar Rennen auf Augenhöhe mit Grosjean, dann und wann sogar vor diesem fahren konnte.
Fazit: Hätte er nicht sein gut geschnürtes und üppiges Sponsorenpaket, wäre Maldonado nach zwei desolaten Jahren in Folge vermutlich akut gefährdet, seine Formel-1-Karriere beenden zu müssen. Trotz PDVSA muss er 2015 endlich wieder liefern und da anknüpfen, wo er 2012 aufgehört hat. Die Steigerung in den letzten Saisonrennen, insbesondere der gute neunte Platz in Austin, war ein kleiner Lichtblick, insgesamt aber bei weitem nicht genug, um schlechte Quali-Leistungen, Hinterherfahrerei und viel zu viele Unfälle, Abflüge, Kollisionen und Ausritte vergessen zu machen. - Note: 5+
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

Benutzeravatar
Plauze
Mehrfacher Champion
Mehrfacher Champion
Beiträge: 11944
Registriert: 15.06.2011, 03:02

Re: 2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Te

Beitragvon Plauze » 30.12.2014, 21:25

Marussia
Von allen Konstrukteuren tue ich mich mit einer Bewertung von Marussia am schwersten. Es war aber auch eine verrückte Saison mit allen erdenklichen Höhen und Tiefen für das kleine britisch-russische Team.
Denn einerseits hat Marussia wieder ein klein wenig Boden auf das Mittelfeld gutgemacht - zwar fuhr man meistens trotzdem noch im Niemandsland hinter Sauber und Lotus herum, doch 2014 war man häufiger in Schlagdistanz als zuvor. Dies zeigte sich schließlich auch daran, dass Bianchi in Monaco die ersten Punkte für das Team holen konnte. Das Auto war (im Vergleich zu den Vorjahreswagen oder auch zur direkten Konkurrenz von Caterham) nicht allzu schlecht, wirkte gut fahrbar und ausbalanciert. Dank der Ferrari-PU stellte der Leistungsrückstand, den man mit den alten Cosworth-V8 immer zur Konkurrenz hatte, kein Problem mehr da.
Andererseits machte Marussia eben auch weiterhin recht häufig eine eher schlechte als rechte Figur. Ursache hierfür waren natürlich arg begrenzte wirtschaftliche Ressourcen, die dann nicht nur zu einem vorzeitigen Saisonende, sondern zum kompletten finanziellen Kollaps des Teams führten. Was folglich als bisher beste Saison der Teamgeschichte begann, mündete in eine desaströse zweite Hälfte, in der mit einem beinahe tödlichen Unfall des Vorzeigepiloten und dem wirtschaftlichen Ruin das Ende von Marussia besiegelt wurde.
Fazit: Nur wenige Teams haben jeweils in einer einzigen Saison ihre besten Momente und ihre schwersten Stunden durchlitten. Marussia hat nun ein solches Jahr erlebt - mit einem denkbar bitteren Ende. Der Verlust von Bianchi als Fahrer wiegt schwer, und der Bankrott des Teams ist ebenfalls bitter. Marussia hat sich bemüht und in jedem Jahr in einem kleinen Umfang Fortschritte gemacht, auch wenn es nie ganz für den Anschluss ans Mittelfeld reichte. - Note: 4

Jules Bianchi
Auch in seiner zweiten Saison stellte der junge Franzose regelmäßig unter Beweis, dass er talentiert und schnell war, auch wenn das ihm zur Verfügung stehende Material nur selten einen Angriff auf die Fahrzeuge im Mittelfeld zuließ. In Monaco erreichte er mit einer beherzten und dabei intelligenten Fahrt Platz neun und seine ersten Punkte. Im Qualifyingduell vernichtete er Chilton regelrecht und meist mit deutlichem Zeitvorsprung, und auch im Renntrimm hatte er meistens die Nase vorn. Bianchi ist nach langer Zeit mal wieder einer der Fahrer gewesen, die in einem kleinen Team wirklich Wirbel machen und für Aufsehen sorgen konnten, und nicht ohne Grund war er für die Nachfolge von Kimi Raikkönen bei Ferrari in aller Munde.
Umso trauriger ist es, dass ihm in Suzuka in einem verhängnisvollen Moment ein Fahrfehler unterlief, als er bei doppelt geschwenkten gelben Flaggen und nasser Witterung zu schnell unterwegs war und mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke abkam. Es mag mangelnde Erfahrung, vielleicht aber auch einfach der Versuch gewesen sein, etwas Zeit zu gewinnen - im Nachhinein spielt es keine Rolle mehr. Bianchi schlug mit großer Wucht in den Unterbau eines Bergungskrans ein, der gerade dabei war, Sutils kaputten Sauber aus der Auslaufzone zu heben. Bianchi trug schwerste Kopfverletzungen davon - seine Formel-1-Karriere ist damit beendet, vor allem aber kann man nur hoffen, dass er sich jemals wieder halbwegs erholt.
Fazit: Für eines der größten Talente, die in den letzten fünf Jahren die Formel-1-Bühne betreten haben, war es ein tragisches und zu frühes Karriere-Ende. Bis zu seinem Unfall konnte Bianchi noch einmal zeigen, warum er als ernstzunehmender Anwärter auf ein Cockpit in einem Topteam der nächsten Jahre gehandelt wurde. - Note: 2-

Max Chilton
Chilton hat in Bianchi eindeutig seinen Meister gefunden. Von seinem Teamkollege wurde ihm regelmäßig vorgeführt, was man aus dem Marussia herausholen kann. Der Brite vermochte diesem Tempo nur selten zu folgen. Und so kommt es auch nicht von ungefähr, dass Chilton nach zwei Jahren, in denen er nie wirklich aufzeigen konnte, vermutlich kein Cockpit mehr in der Formel 1 zur Verfügung hat, zumal ihn das Aus von Marussia schwer getroffen haben dürfte.
Seine besten Leistungen zeigte er zu Saisonbeginn, beispielsweise dreizehnte Plätze in Melbourne und Bahrain. Highlights sucht man jedoch vergebens. Chilton fehlte ganz einfach die Speed und wohl auch ein Stück weit die Rennübersicht und der Biss, um in der Formel 1 langfristig bestehen geschweige denn für ein größeres Team interessant zu sein. Er hat sich nicht in Szene setzen können.
Ein schlechter Rennfahrer ist er ja trotzdem nicht. Dann und wann konnte er tatsächlich auch mal mit Bianchi mithalten. Insgesamt kann man ihm nur alles Gute wünschen und seine Karriere weiter im Auge behalten. Vielleicht braucht er auch einfach noch ein paar Jahre, um zu sich zu finden. Und vielleicht kann er ja in einer anderen Rennserie sehr erfolgreich werden - wäre wahrlich nicht das erste Mal, dass Fahrer, die in der Formel 1 nicht zurechtkamen, in einer anderen Rennsportart zu Seriensiegern mutieren.
Fazit: Von Chilton konnte man nach einem unterdurchschnittlichen Rookiejahr nicht besonders viel erwarten und hat auch nicht viel bekommen. Zu unauffällig, zu langsam, zu schwach im Vergleich mit dem Teamkollegen. Ein paar ganz anständigen Rennleistungen stehen viele Rennwochenenden gegenüber, an denen man ihn einfach nicht wahrnahm. Bianchi ist da ein ganz anderes Kaliber gewesen, und Chilton muss sich ankreiden, seine zweijährige Chance in der Formel 1 nicht genutzt zu haben. - Note: 4-
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

Benutzeravatar
Plauze
Mehrfacher Champion
Mehrfacher Champion
Beiträge: 11944
Registriert: 15.06.2011, 03:02

Re: 2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Te

Beitragvon Plauze » 31.12.2014, 00:57

Sauber
Letztes Jahr zeigte die Uhr für die Mannschaft aus Hinwil fünf vor zwölf an. Riesige finanzielle Probleme, ein geplatzter Deal mit russischen Investoren, abwandernde Techniker und Hülkenbergs Wechsel zurück zu Force India warfe ihre Schatten voraus.
Das ohnehin schon eher magere und von Hülkenberg quasi im Alleingang gerettete Jahr 2013 wurde heuer von der erfolglosesten Saison der Teamgeschichte unterboten. Schlechter geht es eigentlich gar nicht mehr, denn weder Sutil noch Gutierrez konnten auch nur einen einzigen Punkt holen und fielen in der Tabelle gar hinter Marussia zurück. Nur ein einziges Mal nahm ein Sauber-Fahrer am finalen Qualifying-Abschnitt teil, doch im Rennen konnte Sutil den schlechten und gegenüber den Mittelfeldteams in jeder Hinsicht unterlegenen Boliden nicht in die Nähe der Punkteränge steuern.
Auch in taktischer Hinsicht konnte Sauber in dieser Saison keine Akzente setzen. Für lange Stints war das Auto zu langsam, und auch mit kurzen Stints fiel man zu weit zurück, um Boden gutzumachen. Was man auch versuchte, es erwies sich als ineffektiv.
In fahrerischer Hinsicht konnte man nach den Geschehnissen 2013 nur wenigen Fahrern das Sauber-Cockpit schmackhaft machen. Sutil und Gutierrez vermochten keine Akzente zu setzen, wurden aber voreilig mit Zusagen für 2015 ausgestattet. Daraus ergab sich am Jahresende eine für das Team ausgesprochen peinliche und für die beteiligten Fahrer sehr unangenehme Situation, da Sauber auf die Verpflichtung von Piloten mit üppigen Sponsorenpaketen angewiesen war, sich aber wohl auch fahrerisch umorientieren wollte. Alles in allem hat die Schweizer Mannschaft 2014 eine ungewohnt schlechte Figur auf dem Formel-1-Parkett dargeboten.
Fazit: In jeder Hinsicht das schlechteste Sauber-Jahr. Im Mittelfeld völlig chancenlos, mit einem schlechten Auto, einem mittelmäßigen Motor, enttäuschenden Fahrern, Geldsorgen und zu allem Überfluss noch einem Personalkuddelmuddel am Jahresende gibt es bei Sauber derzeit Baustellen, wohin das Auge blickt. Ob das Team sich von dieser Misere noch einmal erholen kann, ist völlig ungewiss. - Note: 5

Adrian Sutil
Für den Bayern war der Wechsel zu Sauber eher eine Notlösung, die sich dann auch tatsächlich als reichlich frustrierende Entscheidung erwies.
Aber auch Sutil ist an der miesen Bilanz nicht komplett unschuldig. Nach einem durchaus ordentlichen Comebackjahr bei Force India konnte er 2014 keine Akzente setzen und blieb als Fahrer ähnlich grau wie das von ihm pilotierte Auto. Das stärkste Rennen zeigte er auf dem Hungaroring, als er vor Magnussen, Maldonado und Kvyat auf dem elften Platz ins Ziel kam. Die einzige Chance auf Punkte hatte er wie auch Gutierrez in Monaco - doch dort erlaubte er sich wie auch Gutierrez einen Fahrfehler und schied nach einem Unfall aus.
Und so zeigte Sutil ganz allgemein das gesamte Jahr über zu selten, dass er ein besserer Fahrer ist als der Mexikaner und dass er nur schwer ersetzbar sein könnte. Dazu gesellten sich Fahrfehler sowie zu viele unverschuldete und selbstverschuldete Kollisionen.
Oft war bei Sauber in diesem Jahr die Rede davon, dass Sutils höheres Körpergewicht für ihn gegenüber dem Leichtgewicht Gutierrez einen erheblichen Nachteil darstellt. Das mag man zum Teil als Entschuldigung durchgehen lassen, erklärt aber immer noch nicht die schwache individuelle Performance des Deutschen. Gutierrez hatte ich vorher um einige Klassen schlechter eingeschätzt als Sutil und wurde von letzterem in meiner Erwartung enttäuscht: Sutil liegt im Qualifying-Duell nur ganz knapp vor und im Rennduell sogar knapp hinter dem Mexikaner.
Fazit: Es war nicht Sutils Jahr, und am Jahresende bekam er dies dann zu spüren. Einmal im Q3 und nur ein, zwei Mal vergeblich an Punkten schnuppern ist selbst im Sauber zu wenig, wenn man sich für andere Teams interessant machen und positionieren möchte. Bei Sauber sind die Plätze belegt, andere Teams werden voraussichtlich auf Fahrer setzen, die entweder sportlich oder finanziell gesehen interessanter sind - Gut möglich, dass die Formel-1-Karriere von Sutil damit beendet ist. - Note: 4-

Esteban Gutiérrez
Nachdem der Mexikaner in seinem Debütjahr nicht selten überfordert gewirkt hatte, konnte er sich 2014 ein wenig steigern und zumindest mit Sutil auf Augenhöhe fahren. Dass dieser sich nicht von seiner stärksten Seite präsentierte, ändert nichts daran, dass Gutierrez sich zumindest als lernfähig und nicht vollkommen talentfrei erwiesen hat. Das ändert aber nichts daran, dass man von ihm immer noch mehr erwarten muss, wenn er sich in der Formel 1 halten will. Das nächste Jahr als Testfahrer bei Ferrari bietet ihm sicher eine gute Gelegenheit, noch weiter hinzuzulernen.
In der diesjährigen Saison bot nur ein einziges Rennen die Aussicht auf Punkte für Gutierrez. Doch in Monaco warf er nach einer bis dahin sehr guten Leistung die zwei Punkte für Platz neun leichtfertig weg, indem er in der Rascasse die Leitplanke touchierte und ausschied. Andere Fahrer. selbst der sonst reichlich unbeholfen wirkende Rookie Ericsson, gingen bei gleicher Gelegenheit deutlich souveräner vor und vermieden Leichtsinnsfehler.
Dadurch verlor Gutierrez sicher geglaubte Punkte und auch die Chance auf eine bessere Position in der Weltmeisterschaftswertung.
Trotzdem könnte er sich als der richtige Mann für den Testfahrerposten bei Ferrari erweisen - ein Job, den er nicht wegen Sponsorengeldern bekommen hat, sondern bei dem er hohen Anforderungen und Erwartungen begegnet, aber auch der Möglichkeit, mit Vettel und Raikkönen und einigen großartigen Technikern zusammenzuarbeiten, sich viel Know-How anzueignen, das er einbringen kann, sollte er noch einmal eine Chance auf ein Stammcockpit bekommen.
Fazit: Durch Sutils Schwäche ist es etwas schwierig, die Saison von Gutierrez adäquat zu bewerten. Ich nehme aber eine fahrerische Steigerung wahr und denke, dass der Mexikaner einen Schritt nach vorn gemacht hat, der ihn u.a. für Ferrari interessant werden ließ. Nichtsdestotrotz kann ich eben auch nicht sehen, dass Nasr oder Ericsson ihn nicht ersetzen könnten. Dafür hat er einfach zu wenig aufgezeigt. - Note: 4
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

Benutzeravatar
Plauze
Mehrfacher Champion
Mehrfacher Champion
Beiträge: 11944
Registriert: 15.06.2011, 03:02

Re: 2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Te

Beitragvon Plauze » 31.12.2014, 15:36

Caterham
Von den 2010 neu angetretenen Teams HRT, Marussia und Team Lotus war letzteres, nunmehr umbenannt in Caterham, in Abu Dhabi 2014 das letzte verbliebene.
Die Bilanz aus fünf Jahren fällt mager aus. Keiner der beschäftigten Fahrer konnte auch nur ein einziges Mal ein Rennen in den Top Ten beenden und einen Punkt holen. Das Team erreichte keines der gesetzten Ziele - man schaffte es nicht, sich im Mittelfeld festzusetzen.
Auch in der zurückliegenden Saison bildete Caterham entwicklungstechnisch das Schlusslicht des Feldes. Die neuen Konstruktionsregeln wurden viel zu konservativ umgesetzt und man war aerodynamisch überhaupt nicht auf der Höhe. Kombiniert mit einem leidlich gelungenen Aggregat von Renault konnte man mit dem Entwicklungstempo der anderen Teams nicht Schritt halten.
Fazit: Zu Saisonbeginn für die grünen Autos noch gar nicht so schlecht aus. Man war im Qualifying oft schneller als die direkten Konkurrenten von Marussia und Kobayashi schaffte es in Melbourne gar in Q2.
Im weiteren Verlauf des Jahres verlief der Aufwärtstrend jedoch im Sande. Ein Gastspiel von Andre Lotterer war nach wenigen Metern beendet, und ab Austin musste das Team aus wirtschaftlichen Gründen pausieren. Durch Crowdfunding brachte man im letzten Rennen dann noch einmal Kobayashi und mit Will Stevens einen Neuling an den Start. Sportliche Glanzlichter gab es jedoch auch bei der Abschiedsvorstellung keine. - Note: 5+


Kamui Kobayashi
Der Japaner steht im nächsten Jahr bislang ohne Cockpit da. Im Hinblick auf seine Leistungen im Comebackjahr 2014 ist das nicht komplett gerechtfertigt, auch wenn die Saison bei Caterham sicher nicht seine stärkste war.
Er begann sehr stark - mit einem Startplatz 14 in Melbourne hätte wohl niemand gerechnet. Leider versagte im Rennen schon am ersten Bremspunkt das Bremssystem des Caterham, Kobayashi rauschte in Massas Williams und musste das Rennen in Kurve 1 beenden.
Gern hätte man danach weitere Highlights des Japaners gesehen, doch leider blieb er unauffällig und konnte sich, auch wenn es möglich gewesen wäre (Monaco), nicht hinreichend in Szene setzen. NIchtsdestotrotz zeigte er mehrfach, dass er schneller war als sein junger schwedischer Teamkollege und auch im Rennen mit Übersicht und Intelligenz zu Werke ging. Im Laufe der Saison hatte man jedoch zunehmend das Gefühl, dass Kobayashi von der Unterlegenheit seines Autos immer frustrierter wurde. Das ist zwar nachvollziehbar - aber für ein besseres Cockpit kann man sich mit dieser Einstellung eben nicht empfehlen. Das wird wohl neben dem nur mäßig attraktiven Sponsorenpaket auch einer der Gründe gewesen sein, warum sein Stuhl ab der zweiten Saisonhälfte stärker wackelte als der von Ericsson.
Fazit: In Abu Dhabi durfte Kobayashi dann nochmal ein Abschiedsrennen bestreiten. Die Leistung bis dahin war nicht ganz schlecht, aber auch nicht gut. Insgesamt reichte Kobayashis Grundschnelligkeit und sein besonnener Fahrstil aber nicht, um sich in Szene zu setzen. Je unterlegener das Auto ist, umso mehr muss man eben glänzen um herauszustechen. Dafür hat es im zurückliegenden Jahr nicht gereicht, auch wenn es um sein Talent schade ist. - Note: 4+

Marcus Ericsson
Der dritte Rookie im Feld hat sich in der Gesamtwertung dank einem (guten!) elften Platz in Monaco zwar vor Kobayashi platziert, konnte mich aber in der ersten Hälfte des Jahres überhaupt nicht überzeugen. Er wirkte überfordert, machte viele Fehler, stand beim Überrundetwerden oft im Weg und war insgesamt deutlich zu langsam. Häufiger als jeder andere Fahrer war er am Rennende das Schlusslicht.
In der zweiten Jahreshälfte konnte er sich dann etwas steigern und zumindest den Anschluss zum übrigen Feld herstellen. Nichtsdestotrotz kam die Berufung zu Sauber aus fahrerischer Hinsicht eher überraschend. Den Wechsel hat der 24-Jährige dann wohl doch eher der klammen Kasse des Schweizer Teams zu verdanken als irgendwelchen Leistungsnachweisen. Dafür blieb er in positiver Hinsicht zu unauffällig - ich halte ihn von den drei Neulingen, die 2014 ein festes Cockpit besetzten (Magnussen, Kvyat und Ericsson) für den mit Abstand schwächsten Fahrer.
Fazit: In Monaco hat Ericsson gezeigt, dass er fahren kann. Er blieb dort fehlerlos, fuhr mit Übersicht und landete auf Platz 11. Von weiteren vergleichbaren Leistungen konnte er in diesem Jahr aber nur träumen. Er ist nicht komplett untalentiert, wirkt aber unerfahren, macht Fehler und ist zu langsam. Bei Sauber muss er nächstes Jahr eine deutliche Steigerung zeigen, sonst war es das mit der Formel 1. - Note: 5

Lotterer und Stevens bewerte ich nicht - einige wenige Kilometer sind zu wenig, um sie fundiert beurteilen zu können.
Ich hoffe, das Lesen war unterhaltsam. Jetzt erstmal einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

FernandosFan
F1-Fan
Beiträge: 2
Registriert: 13.07.2016, 01:14
Lieblingsfahrer: Fernando Alonso, Lewis Hamilto
Lieblingsteam: Mercedes AMG, Renault bis 2006

Re: 2014 - Tops & Flops - Subjektive Bewertung v. Fahrern&Teams

Beitragvon FernandosFan » 13.07.2016, 13:28

Irgendwie erinnert mich die bisherige Saison total an 2014. Da war Rosberg auch am Anfang total gut und es sah aus, als hätte Hamilton keine Chance- kurz nach der Sommerpause konnte er immer mehr aufholen und wurde schließlich Weltmeister.


Zurück zu „2014“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast